Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
Bedienungsanleitung
SINGLE Controller Touch (SCT) standard
SINGLE Controller Touch (SCT) professional

Vorbemerkung

Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Bedienung und Funktion der SCT standard und
SCT professional.
Die SCT professional wartet mit einem höheren Funktionsumfang auf, entsprechende
Funktionen sind in der Beschreibung speziell ausgewiesen.
Diese Bedienungsanleitung umfasst den maximalen Funktionsumfang der Steuerung. Teile
des Funktionsumfanges sind in den Temperiergeräten optional verfügbar. Der tatsächliche
Funktionsumfang wird über den SINGLE Kundenauftrag sowie die technische Spezifikation
definiert.
Der Funktionsumfang wird über Freigaben gesteuert. Diese beeinflussen die Funktionsweise
der SCT wie auch die Darstellung an der Oberfläche. Schaltflächen und Parameter von nicht
freigegebenen Funktionen werden nicht dargestellt, sodass es Abweichungen zwischen den
in dieser Bedienungsanleitung dargestellten Bildern und der Darstellung an Ihrem System
geben kann.
Freigaben können nachträglich per Softwarecode erteilt werden (Kapitel
Bedienereinstellungen). Allerdings müssen die dementsprechenden Komponenten im
Temperiersystem eingebaut sein oder eingebaut werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte
an den Service der SINGLE Temperiertechnik. Alle Ihnen im Kundenauftrag und in der
technischen Spezifikation bestätigten Funktionsumfänge sind im Temperiersystem
vorhanden und freigegeben.
1
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für single Touch standard

  • Seite 1: Vorbemerkung

    Bedienereinstellungen). Allerdings müssen die dementsprechenden Komponenten im Temperiersystem eingebaut sein oder eingebaut werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service der SINGLE Temperiertechnik. Alle Ihnen im Kundenauftrag und in der technischen Spezifikation bestätigten Funktionsumfänge sind im Temperiersystem vorhanden und freigegeben.
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Vorbemerkung ........................1 GUI-Oberfläche und Bedienung .................... 5 1.Bedienung der Steuerung ....................6 1.1 Navigationsleiste ......................6 1.2 Eingabe von Werten ......................7 1.3 Übersicht des Bedienkonzeptes ..................7 1.4 Home-Menü ........................9 2.Betrieb des Temperiersystems ..................11 2.1 Ein- und Ausschalten, Pumpennachlauf ................ 11 2.2 Ein-/Auschalten von extern / Wiedereinschaltsperre ............
  • Seite 3 4.15 Sperrung (Zugangsberechtigung Kunde) ..............34 5.Setup: Einstellung des Temperiersystems ................ 35 5.1 Grundeinstellungen ....................... 36 5.2 Bedien-Settings ......................36 5.3 Kommunikation ......................36 5.4 Wasserwechselfunktion ....................38 5.5 EcoTemp ........................39 5.6 Zeitschaltuhr ........................40 5.7 Alarme und Grenzwerte ....................40 5.7.1 Sollwert und 2.
  • Seite 4 5.9.3 Pumpennachlauf/ Abschalttemperatur ................ 48 5.9.4 Indirekte Kühlung / direkte Kühlung ................48 5.9.5 Umschaltung Regelung „intern/extern“ ............... 48 5.9.6 Sollwertauswahl......................49 5.9.7 Externer Fühler ......................49 5.9.8 Istwertausgang (nur SCT-P) ..................49 5.9.9 Aquatimer ........................49 5.9.10 Maximale Fülldauer ....................50 5.9.11 Wiedereinschaltsperre ....................
  • Seite 5: Gui-Oberfläche Und Bedienung

    GUI-Oberfläche und Bedienung Nach Anschalten des Temperiersystems über den Hauptschalter startet die SCT. Dies kann rund eine halbe Minute dauern. In dieser Zeit wird ein Startbildschirm angezeigt. Startbildschirm Danach geht es ins Home Menü. Dies ist die zentrale Ansicht, aus der in die Prozessdatenansicht gewechselt wird, Funktionen aktiviert werden sowie das Setup-Menü...
  • Seite 6: Bedienung Der Steuerung

    Bedienung der Steuerung 1.1 Navigationsleiste Die SCT unterteilt sich in die Navigationsleiste und den Bedienteil. Die SCT ist mit einem 7“- Touch Display ausgerüstet. Die Bedienung findet ausschließlich über den Bildschirm statt. Die Navigationsleiste ist in allen Menüs verfügbar. Sie zeigt wichtige Inhalte an und dient zur schnellen Navigation.
  • Seite 7: Eingabe Von Werten

    1.2 Eingabe von Werten Jede Eingabe, z.B. nach Namen und Zahlen, muss mit „Return“ aktiv bestätigt werden. Ohne Bestätigung fällt das System nach wenigen Sekunden auf den alten Wert zurück. Des Weiteren sind für viele Felder minimale und maximale Werte definiert. Eingaben müssen zwischen diesen minimalen und maximalen Werten liegen, sonst geht das System wieder auf die alten Werte zurück.
  • Seite 9: Home-Menü

    1.4 Home-Menü Je nach Funktionsumfang werden bis zu 16 verschiedene Kacheln auf zwei Seiten angezeigt. Diese Kacheln dienen dazu, Funktionen zu bedienen oder in verschiedene Anzeigen zu gelangen. Vier Kacheln sind fest im Einstiegsbildschirm (s.u). Die Anordnung der weiteren Kacheln kann der Bediener im Menü...
  • Seite 10 Dokumentation Programm Werkzeug Selbstoptimierung Pumpensteuerung Login (Zugangsberechtigung Kunde) Up/Download...
  • Seite 11: Betrieb Des Temperiersystems

    Betrieb des Temperiersystems 2.1 Ein- und Ausschalten, Pumpennachlauf Durch Bedienung des Ein-/Ausschalters wird das Temperiersystem angeschaltet. Sollte das Gerät noch leer sein und der Parameter „Befüllung“ in den Steuerungsparametern auf „automatisch“ stehen, beginnt das Temperiersystem mit der Befüllung (siehe auch Kapitel Befüllung).
  • Seite 12 Auswahlmöglichkeit Falls „Sofort Ausschalten“ gewählt wird, geht das Gerät direkt auf „Aus“. Das System bleibt gefüllt und auf Betriebstemperatur. Falls „Abkühlen und Ausschalten“ gewählt wird, dann kühlt das Gerät mit dem parametrierten maximalen Stellgrad, dann geht das Gerät auf „Aus“. Falls „Abkühlen, Entleeren und Ausschalten“...
  • Seite 13: Ein-/Auschalten Von Extern / Wiedereinschaltsperre

    Das Kühlen oder Entleeren wird durch eine Anzeige dargestellt, die den Fortschritt visualisiert. Wird das Gerät an der Steuerung oder per Hauptschalter abgeschaltet, bleiben die letzten Einstellungen gespeichert. Nach einem Wegfall der Versorgungsspannung oder ein Abschalten am Hauptschalter geht die Steuerung nach Einschalten der Versorgung auf den Zustand „betriebsbereit“. In Umgebungen mit häufigen Störungen in der Versorgungsspannung kann es sinnvoll sein, dass das Temperiersystem sofort nach Wiederkehr des Netzes automatisch startet.
  • Seite 14 Ölsysteme: Ölsysteme sind in der Regel mit manueller Befüllung vorgesehen. Sie dürfen nicht überfüllt werden. Falls eine automatische Befüllung vorgesehen ist, stoppt diese bereits beim Leer-Kontakt. Falls das Niveau „voll“ erreicht wird, löst das System einen Alarm „übervoll“ aus. In allen Fällen wird ein Alarm ausgelöst, falls das Niveau „leer“ unterschritten wird, dies zum Schutz der Pumpe.
  • Seite 15: Ausgang Systemverschluss

    2.4 Ausgang Systemverschluss Damit die Temperiergeräte mit Medium Wasser bei einer Temperatur über 90°C betrieben werden können, muss das System drucküberlagert werden. Dies wird dadurch erreicht, dass in dem System ein Ventil eingebaut ist, das den Wasserkreislauf zur Atmosphäre verschließt. Dadurch ist es möglich, dass sich ein Druck aufbauen kann, der das Wasser flüssig hält.
  • Seite 16: Entleerfunktion

    2.5 Entleerfunktion Ein Entleerung ist nur möglich, wenn die notwendigen Ventile im Gerät verbaut sind. Diese Funktion ist in vielen Fällen eine Option; bitte prüfen Sie die technische Spezifikation oder die Auftragsbestätigung, ob die Option vorhanden ist. Bei der Entleerung gibt es zwei Methoden: •...
  • Seite 17: Temperaturregelung

    Temperaturregelung Die Regel- und Steuereinheit kann verschiedene Betriebszustände einnehmen. Das System regelt die Temperatur auf einen gewünschten Sollwert nur im regulären Betrieb, in anderen Betriebszuständen wie z.B. bei der Entleerung stehen die Regelungsausgänge auf „null“. Dabei gibt es eine Fülle von Einflussmöglichkeiten über Reglerparameter auf das konkrete Regelverhalten.
  • Seite 18: Sollwert Für Die Temperaturregelung

    3.2 Sollwert für die Temperaturregelung Im Standard wird der Parameter „Sollwert“ zur Regelung herangezogen. Die Eingabe des Sollwertes ist durch die Parameter „untere bzw. obere Sollwertbegrenzung“ begrenzt. Allerdings können andere Einstellungen den Sollwert übersteuern: Priorität 1 (Schnittstellenbetrieb): Ist der Schnittstellenbetrieb aktiviert, wird der übermittelte Sollwert zur Regelung herangezogen.
  • Seite 19: Temperaturregelung

    Falls der übermittelte Sollwert gegen die Parameter „untere bzw. obere Sollwertbegrenzung“ verstößt, wird die untere bzw. obere Sollwertbegrenzung zur Regelung herangezogen. Es wird eine Warnmeldung „Übermittelter Sollwert liegt außerhalb der zulässigen Werte“ angezeigt. Dies gilt auch für den Schnittstellen- und Programmbetrieb. 3.3 Temperaturregelung Falls der Parameter „Umschaltung Regelung“...
  • Seite 20: Die Wichtigsten Anzeigen

    Die wichtigsten Anzeigen 4.1 Prozess-Anzeigen Das Cockpit zeigt die wichtigsten Zustände des Temperiersystems. Neben der Ist-Temperatur wird die Soll-Temperatur angezeigt. Die Ist-Temperatur ist jene, die für die Regelung herangezogen wird. Dies ist im Auslieferzustand der Regelfühler; über Parameter kann jedoch eingestellt werden, dass die Rücklauftemperatur oder ein externer Fühler für die Regelung herangezogen wird.
  • Seite 21 Über Pictogramme ist zu sehen, ob und in welchem Zustand sich das System befindet - kühlt oder heizt - Pumpe läuft mit jeweiliger Drehrichtung (Normalbetrieb - System auf bzw. zu - Programmbetrieb - Energiesparmodus der Pumpe - EcoTemp-Betrieb - Schnittstellenbetrieb -grau: inaktiv;...
  • Seite 22 - anderweitiger Datenverkehr Durch Drücken auf das große, zentrale Display gelangt man in das Menü „Alarme und Grenzwerte“. Hier kann unter anderem die Solltemperatur verstellt werden. Über eine Pfeiltaste gelangt man in den Expertenmodus. Dieser zeigt eine Fülle von Detaildaten und ist für spezielle Anwendungen oder den Servicefall konzipiert worden. Er zeigt unter anderem die Signale von allen angeschlossenen Fühlern (gemessene Werte ohne Berücksichtigung von Offsetwerten) an, den Zustand des Schwimmerschalters, die Stellgrade „heizen“...
  • Seite 23 Teile der Anzeige sind mit optionaler Sensorik (z.B. Druckmesser) oder Aktorik (z.B. Ventile für EcoTemp) verbunden. Sind diese Optionen nicht verbaut, werden die zugehörigen Werte nicht angezeigt. Alternativ ist noch ein Schreiberbildschirm vorhanden. Dieser zeigt für die Temperaturwerte „Regelfühler“, „Rücklauf“ und „externer Fühler“ den letzten Verlauf. Der Schreiber kann in der Zeitachse über die „+“...
  • Seite 24: Service

    4.2 Service Angezeigt werden zunächst die Betriebsstunden und die Gerätenummer des Temperiersystems. Im Servicefall ist diese Angabe wichtig, da bei SINGLE die Gerätedaten unter der Gerätenummer abgelegt sind. Es werden die letzte Wartung sowie die empfohlene nächste Wartung angezeigt. Wird eine Wartung durchgeführt, kann das Symbol für den Schraubenschlüssel betätigt werden.
  • Seite 25: Setup

    4.3 Setup Im Setup wird das Gerät für seinen Einsatzfall eingestellt. Wird in ein Untermenü verzweigt, kommt man mit einer Rücktaste wieder in das Menü „Setup“. Folgende Funktionen sind anwählbar: Grundeinstellungen Bedien-Settings Kommunikation Parameter für Wasserwechsel Parameter für EcoTemp Zeitschaltuhr Alarme und Grenzwerte Reglerparameter Steuerungsparameter...
  • Seite 26: Up- Und Download Von Parametern Und Download Von Prozessdaten Über Usb

    Sollten mehr Meldungen anstehen als auf den Bildschirm passen, kann auf dem Bildschirm gescrollt werden. Auch gelöschte Meldungen bleiben für den SINGLE Service sichtbar. 4.5 Up- und Download von Parametern und Download von Prozessdaten über USB Hier besteht die Möglichkeit, diverse Daten auf einen USB-Stick zu speichern oder von einem Stick in das Temperiersystem zu laden.
  • Seite 27: Leckstopp

    Die Kachel „EcoTemp“ schaltet die Funktion ein und aus. Ist sie aktiviert, läuft ein grüner Balken über die Kachel. Die Parametrierung ist im Kapitel „Setup“ beschrieben. Ecotemp kann nur bei eingeschaltetem Gerät und nicht im Leckstoppbetrieb aktiviert werden. In Kombination mit einem Frequenzumformer wird die Pumpendrehzahl während der Phase, in der das Gerät im Bypassbetrieb arbeitet, auf den fixen Wert reduziert, der unter Pumpensteuerung eingegeben ist.
  • Seite 28: Kontaktdaten

    Ersatzteilliste: Hier kann die Ersatzteilliste auf einen Stick herunter- werden oder hochgeladen werden. Für das Hochladen wird eine spezielle Textdatei benötigt. Sollte das zum Beispiel nach einem Umbau notwendig sein, setzen Sie sich bitte mit dem Single- Service in Verbindung.
  • Seite 29: Werkzeug

    Besteht das Programm nur aus mehreren Schritten, werden diese direkt nacheinander durchlaufen. Prinzipiell ist es möglich, dass der Endwert eines Schrittes nicht mit dem Anfangswert des nachfolgenden Schrittes übereinstimmt. Dann springt der Temperaturwert- Sollwert. Die Regelung versucht dann, diesen vorgegebenen Verlauf nachzufahren. Aufgrund der thermischen Trägheit des Gesamtsystems ist das jedoch nicht sprunghaft möglich, sondern dauert eine gewisse Zeit.
  • Seite 30: Selbstoptimierung

    Mit der „+“-Taste wird ein neues Werkzeug angelegt und die aktuellen Parameter darunter gespeichert. Wenn dieser Knopf betätigt wird, fragt das System zunächst einen Werkzeugnamen ab. Es können bis zu 50 Werkzeuge hinterlegt werden. Sobald ein Werkzeug hinterlegt wurde, bleibt dieses im Hintergrund aktiviert. Werden nach Laden eines Werkzeuges Parameter verstellt, sind diese nicht automatisch im Werkzeug gespeichert.
  • Seite 31 Die Selbstoptimierung bricht ab, sollte es zu einer Alarmmeldung kommen. Da es nicht ausgeschlossen werden kann, dass während der Selbstoptimierungsroutine Temperaturüberschwinger wie auch Temperaturunterschwinger geben kann, darf die Selbstoptimierung maximal bei 10K unter der Maximaltemperatur von Gerät und Verbraucher, bzw. 20K über Minimaltemperatur des Gerätes und des Verbrauchers gestartet werden.
  • Seite 32: Pumpensteuerung

    4.14 Pumpensteuerung Diese Funktion ist nur möglich, wenn ein optionaler Frequenzumformer im Temperiersystem eingebaut ist. Über den analogen Ausgang „Pumpensteuerung“ wird ein Frequenzumrichter angesteuert, der die Pumpendrehzahl beeinflusst. In allen im folgenden Applikationen ist es notwendig, einen minimalen Durchfluss zu haben, z.B. um die Temperatur sauber regeln zu können. Daher ist der minimale Durchfluss auf 30% des maximalen Durchflusses begrenzt, in manchen Fällen kann für einen funktionierenden Prozess eine höhere untere Grenze notwendig sein.
  • Seite 33 Volle Drehzahl Die Pumpe läuft auf 100%. Allerdings schaltet das System im Ecotemp-Betrieb während der Nichtkühl-Dauer auf den Wert, der bei Festwert eingegeben ist. Während der Nichtkühl- Dauer läuft das System im Bypass; dazu reicht eine reduzierte Drehzahl. Wird dieser Effekt nicht gewünscht, ist bei Festwert „100“% einzugeben.
  • Seite 34: Sperrung (Zugangsberechtigung Kunde)

    Code nicht korrekt ist, bleibt die Sperrung aufrecht erhalten. Sollte der Code nicht mehr zur Verfügung stehen, setzten Sie sich mit dem Service von Single in Verbindung. Sie erhalten dann einen Freischaltcode, der in dem Fenster Sperrung einzugeben ist.
  • Seite 35: Setup: Einstellung Des Temperiersystems

    Setup: Einstellung des Temperiersystems Setup Im Setup wird das Gerät für seinen Einsatzfall eingestellt. Wird in ein Untermenü verzweigt, kommt man mit einer Rücktaste wieder in das Menü „Setup“. Folgende Funktionen sind anwählbar: Grundeinstellungen Bedien-Settings Kommunikation Parameter für Wasserwechsel Parameter für EcoTemp Zeitschaltuhr Alarme und Grenzwerte Reglerparameter...
  • Seite 36: Grundeinstellungen

    5.1 Grundeinstellungen In den Grundeinstellungen werden folgende Eingaben vorgenommen Uhrzeit / Datum Datumsformat/Uhrzeitformat (europäisch/amerikanisch) Maßeinheiten (metrisch/amerikanisch) Sprache (Auswahl aus einem Sprachensatz) 5.2 Bedien-Settings Hier erfolgt die Einstellung von Bevorzugtes Prozessbild (Cockpit, Experte, Schreiber) Priorität Kacheln im Home Bildschirm Screensaver; Aktivierung und Dauer Der Screensaver dunkelt die Hintergrundbeleuchtung um ca.
  • Seite 37 Falls bei der Bestellung der Geräte keine Schnittstelle bestellt wurde, besteht die Möglichkeit, durch einen (bezahlten) Freischaltcode die Schnittstelle nachträglich zu aktivieren; setzen Sie sich bitte in einem solchen Fall mit dem Single-Service in Verbindung. Auch ist es möglich, zu einer Schnittstelle eine zweite zu aktivieren, zum Beispiel, weil das Gerät wechselweise an verschiedenen Maschinen mit unterschiedlichen Schnittstellen...
  • Seite 38: Wasserwechselfunktion

    5.4 Wasserwechselfunktion Der Wasserwechsel tauscht manuell oder automatisch gesteuert von Zeit zu Zeit eine Wassermenge aus, die über die reguläre Befüllung nachgespeist wird. Die Funktion wird angewählt über eine Taste oder automatisch über Parameter gesteuert. Für den Wasserwechsel sind im Temperiersystem Ventile verbaut, die Wasser aus dem Umlauf in den Kühlwasserabfluss fließen lassen;...
  • Seite 39: Ecotemp

    5.5 EcoTemp Das optionale EcoTemp-Modul erzeugt einen intermittierenden Durchfluss durch das Werkzeug. Dabei steuert es die Kühl- und Nicht-Kühl-Zeit des Temperiergerätes. Die über einen Zyklusverlauf gezielt abgestufte Temperierung des Spritzgießwerkzeugs bringt eine Reihe von Vorteilen für Prozess, Formteiloberfläche und -festigkeit sowie Wirtschaftlichkeit. Zusätzlich steht eine Watchdog-Zeit zur Verfügung, die das Temperiersystem nach eingestellter Zeit in den Standbybetrieb (P:Timer Standby-Modus) versetzt.
  • Seite 40: Zeitschaltuhr

    Die Bedienung der Kachel öffnet eine Maske für die Parametrierung. Solange nicht ein Modus eingestellt oder nicht vollständig parametriert ist, lässt sich die Funktion nicht einschalten. In der Maske befinden sich passend zu der obigen Beschreibung die folgenden Parameter: - Beginn Nichtkühlzeit (Wertebereich 0..100 sec, Auflösung 0,1 sec) - Dauer Nichtkühlzeit (Wertebereich 0..1000 sec, Auflösung 0,1 sec) - Timer Standby-Modus (Wertebereich 0..2000 sec, Auflösung sec) 5.6 Zeitschaltuhr...
  • Seite 41: Temperaturwarnung

    5.7.2 Temperaturwarnung Es gibt verschiedene Arten, wie eine Temperaturwarnung ausgelöst werden kann: Signalwert Der hier eingegebene Wert wird auf den Sollwert addiert. Erreicht die Ist-Temperatur diesen Gesamtwert, wird eine Warnung ausgelöst. Grenzwert Der hier eingegebene Wert ist ein Absolutwert. Wird dieser überschritten, wird eine Warnung ausgelöst.
  • Seite 42: Warnmeldung „Unterer Durchflusswert"/„Oberer Durchflusswert

    5.7.5 Warnmeldung „Unterer Durchflusswert“/„Oberer Durchflusswert“ Bei Unterschreiten bzw. Überschreiten wird eine Warnmeldung ausgelöst. Diese Werte werden auch zur Skalierung der Anzeigen im Cockpit verwendet. 5.7.6 Warnmeldung „Druck hoch“/“Druck niedrig“ Bei Unterschreiten bzw. Überschreiten wird eine Warnmeldung ausgelöst. Diese Werte werden auch zur Skalierung der Anzeigen im Cockpit verwendet. Ist ein Warnmeldungswert „Druck hoch“...
  • Seite 43: Warnmeldung „Rücklauftemperatur

    5.7.11 Warnmeldung „Rücklauftemperatur“ Wird dieser Wert am Rücklauffühler überschritten, löst das System eine Warnmeldung aus. 5.7.12 Systemverschlusstemperatur Diese Temperatur definiert, wann bei drucküberlagerten Systemen das Systemverschlussventil schließt. Es wird empfohlen, einen Wert kleiner oder gleich 80°C zu wählen. 5.8 Reglerparameter 5.8.1 Stellgradbegrenzung heizen / kühlen Mit diesen Parametern kann der Stellgrad und damit die effektive Leistung zwischen 0 und 100 % begrenzt werden.
  • Seite 44: Schaltzykluszeit

    5.8.3 Schaltzykluszeit Der prozentuale Stellgrad wird in ein binäres An-/Aus-Verhalten für Heizung und Kühlventil umgerechnet. Ein Stellgrad von 70 % bedeutet, dass ein Stellglied 70 % an und 30 % aus ist. Der Zyklus „Ein/Aus“ ist dabei immer gleich lang, und zwar so lange wie in dem Parameter „Schaltzykluszeit“...
  • Seite 45: Istwertausgang (Nur Bei Sct-P)

    Im Auslieferzustand ist das Gerät auf 0 bis 10V eingestellt, falls nichts anderes bestätigt wurde. Falls nachträglich auf 4..20mA umgestellt werden soll, muss auch ein Jumper auf der Anschlussplatine umgesteckt werden. Bitte kontaktieren Sie hierzu den SINGLE Service. 5.8.9 Adaptive Heizleistungsbegrenzung (nur Stellgrad heizen) Bewegt sich die Filmtemperatur über den Parameter „Begrenzung Filmtemperatur“, wird der...
  • Seite 46: Kühlwasser-Abflusstemperaturbegrenzung (Nur Stellgrad Kühlen)

    Toleranz Filmtemperatur: 10° Aktuell gemessene Filmtemperatur: 366° Damit beträgt die Begrenzung: 370-366 =40,0 % Der Stellgrad beträgt maximal 40%. Wenn der Parameter „Begrenzung Filmtemperatur“ auf „Aus“ steht, findet keine Korrektur statt. 5.8.10 Kühlwasser-Abflusstemperaturbegrenzung (nur Stellgrad kühlen) Hierzu ist es erforderlich, dass der Fühler am Eingang „externer Sensor“ im Kühlwasserabfluss installiert wird.
  • Seite 47 Aktuell gemessene Kühlwasser-Abflusstemperatur: 54°. Der Stellgrad kühlen wird nun auf (60-54)/10=40 % begrenzt und beträgt 40 %. Wenn der Parameter „Begrenzung Kühlwassertemperatur“ auf „Aus“ steht, findet keine Korrektur statt.
  • Seite 48: Steuerungsparameter

    5.9 Steuerungsparameter 5.9.1 Entleerzeit Der Wert definiert die Dauer der Entleerung. 5.9.2 Manuelle/Automatische Befüllung Mit diesem Parameter wird definiert, ob das Gerät manuell oder automatisch befüllt wird. Weitere Einzelheiten im Kapitel „Betrieb“. Für eine manuell oder automatisch Befüllung muss die Hydraulik entsprechend vorbereitet sein; Einzelheiten können der technischen Spezifikation oder Auftragsbestätigung entnommen werden.
  • Seite 49: Sollwertauswahl

    Temperiersystem verbaute Kühlung und Heizung wird dann über ein externes Signal angesteuert. Wie diese externe Ansteuerung elektrotechnisch zu realisieren ist, muss im Einzelfall dem Schaltplan des Temperiersystems entnommen werden. Im Single- Standard wird dies über jeweils einen potentialfreien Kontakt für Kühlung und Heizung realisiert.
  • Seite 50: Maximale Fülldauer

    5.9.10 Maximale Fülldauer Falls die Befülldauer den hier parametrierten Zeitraum überschreitet, wird das System abgeschaltet, da eine größere Leckage zu vermuten ist oder der Zufluss nicht gewährleistet ist. 5.9.11 Wiedereinschaltsperre Hier wird definiert, ob das Gerät nach Anlagen von Betriebsspannung automatisch starten soll, dafür muss die Wiedereinschaltsperre auf „aus“...
  • Seite 51: Offset- Und Analogwerte

    5.10 Offset- und Analogwerte In dieser Ansicht kann der Bediener die Messwerte der Sensoren noch nachträglich justieren. Folgende Werte müssen eingestellt werden:...
  • Seite 52: Anschlussbelegung Und Jumperstellungen

    Anschlussbelegung und Jumperstellungen...
  • Seite 55: Ein Und Ausgänge

    Ein und Ausgänge 7.1 Hardware-Eingänge Belegung Bezeichnung Art des Schaltfunktion Einganges X201.1 Fühlereingang Regelung Pt 100 2Leiter Vorlauftemperatur für Temperaturregelung und Anzeige X201.3 Fühlereingang Vorlaufwächter Pt 100 2Leiter Vorlauftemperatur für Vorlauftemperaturwächter und Anzeige X201.5 Fühlereingang Filmtemperatur Pt 100 2Leiter Filmtemperatur für Temperaturbegrenzerfunktion und Anzeige X201.7...
  • Seite 56: Hardware-Ausgänge

    7.2 Hardware-Ausgänge Belegung Benennung Art des Ausganges Schaltfunktion X404.3 heizen 1 Digitaler Ausgang X404.5 heizen 2 Digitaler Ausgang X402.1 kühlen Digitaler Ausgang Magnetventil kühlen X404.1 heizen Vorkontakt Digitaler Ausgang Heizungsvorschütze X402.4 Befüllung Digitaler Ausgang Magnetventil Befüllung X404.7 Pumpe Digitaler Ausgang Pumpenschütz X402.7 Systemverschluss...
  • Seite 57: Parameterlisten

    Parameterlisten Gerätesteuerung Benennung Wertebereich Default Frei- Funktion gabe Entleerzeit 10..900 sec Entleerzeit bei Geräten mit Werkzeugentleerung Befüllung Hand/Automatik Automatik Hand = manuelle Befüllung der Geräte Automatik = automat. Befüllung der Geräte. Automatik ist nicht möglich bei Wärmeübertragungsanlagen! Umschaltung Regelung Intern/extern Intern Interne Regelung aktiv Externe Regelung aktiv...
  • Seite 58 ausgeführt wird (Bemerkung: Manueller Wasserwechsel bei Tastendruck immer möglich (Freigabe erforderlich) Pumpensteuerung Benennung Wertebereich Default Frei- Funktion gabe Auswahl Automatik Volle Leistung; Festwert in %, Festwert Pumpensteuerung in ltr/min; Automatik Festwert in % 30..100 % 100% Festwert in ltr/min 0..9999 100ltr/min 0..10K (0,1K Istwerttoleranz...
  • Seite 59 Alarme, Temperaturen, Offset Alarme und Grenzwerte Benennung Wertebereich Default Frei- Funktion gabe Untere/obere 0° Sollwert Sollwertbegr. Untere/obere 0° 2. Sollwert Sollwertbegr. Konfiguration Aus oder gemäß Signalwert Temperaturwarnung 1 Funktion Grenzwert Komparator Komparator mit Bereitschaft Wert Aus, -30..400° 0° Auf Regelungsfühler, Warnmeldung Temperaturwarnung 1 obere 0..400°C...
  • Seite 60 Temperaturregelung Benennung Wertebereich Default Frei- Funktion gabe 0..100% 100% Die Stellgradbegrenzung greift ein, Stellgradbegrenzung wenn der vom Regler errechnete heizen Stellgrad größer als der max. zulässige (begrenzte) Stellgrad ist. Stellgradbegrenzung 0..100% 100% s.o. kühlen Aus, 0,1..99,9% (Aufl 0,1) Proportionalbereich der XP-heizen Regelstrecke TV-heizen...
  • Seite 61 Offset Benennung Wertebereich Default Frei- Funktion gabe Istwertoffset int. Fühler -199..+199 K (Aufl 0,1) Istwertoffset ext. Fühler -199..+199 K (Aufl 0,1) Istwertoffset Rücklauf -199..+199 K (Aufl 0,1) Istwertoffset -10..+10 K (Aufl 0,1) Vorlauffühler Istwertoffset Filmfühler -10..+10 K (Aufl 0,1) Durchfluss Offset -99..99 l/min (Aufl 0,1) Aus,100 % Bei stetiger Kühlung und kleinem...

Diese Anleitung auch für:

Touch professional

Inhaltsverzeichnis