Inhaltszusammenfassung für Rokossa R-Thermatik pro
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R-Thermatik pro Die professionelle Abbrandsteuerung Montage- und Serviceanleitung Hinweis: Gewährleistungsansprüche entfallen, soweit die Montage- und Serviceanleitung nicht beachtet wird. -Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten- (Stand 06/2015 - TSG6) ROKOSSA® Energietechnik GmbH Maschweg 43 D - 49324 Melle...
1.1. Was bedeutet die Bezeichnung TSG6 1.2. Hinweise zur Aufstellung und Inbetriebnahme 1.3. Lieferumfang und Zubehör 1.4. Funktionsbeschreibung R-Thermatik pro 1.5. Zusatzfunktionen der R-Thermatik pro (Auswahl) 1.6. Technische Daten Montage Abbrandsteuerung 2.1. Sicherheitshinweise 2.2. Aufbauschema Kaminanlage mit R-Thermatik pro 2.3.
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6.3. Garantiezeit 6.4. Wirksamkeitserfordernis für die Garantie 6.5. Garantieausschluss 6.6. Mängelbeseitigung / Instandsetzung 6.7. Verlängerung der Garantiezeit 6.8. Ersatzteile 6.9. Haftung 6.10. Schlussbemerkung EG-Konformitätserklärung Anhang: Erweiterte Funktionsumfänge 8.1. Anschluss weiterer Temperaturfühler (TF2 – TF6) 8.1.1. Liste der möglichen Temperatureingänge 8.1.2. Anschluss Thermoelemente (Typ K) 8.1.3.
Allgemeine Informationen Sie haben sich für ein Rokossa Energy Kamineinsatz - Zubehör entschie- den, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Diese Montage- und Serviceanleitung gibt Ihnen Hinweise zur Installation und Inbetriebnahme der Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“. Angaben zur Bedienung des Displays finden Sie in der „Bedienungsanlei- tung R-Thermatik pro“.
Fachunternehmen durchzuführen. Vor Arbeiten an elektrischen Anlagen sind diese spannungsfrei zu schalten. 1.3. Lieferumfang und Zubehör Lieferumfang Die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ wird im Faltkarton mit folgendem Inhalt geliefert: Display mit Touchscreen mit Einbau- bzw. Aufbaurahmen Abgastemperaturfühler (Thermoelement Typ K) mit M10 Einschraub- gewinde ...
230V AC Netzanschluss Stellmotor Magnetkupplung Die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ besteht in der Grundausstattung aus dem Verteilerkasten mit Steuereinheit, dem Display, einem Abgas- temperaturfühler, einem Stellmotor mit Magnetkupplung und einem Türkontaktschalter. Durch Öffnen der Feuerraumtür wird die Abbrandsteuerung aktiviert. Der Abgastemperaturfühler erfasst die Abgastemperatur und gibt diese an die...
Verbrennungsluftmenge dem Brennraum zugeführt. Eine wichtige Besonderheit der R-Thermatik pro besteht darin, dass sowohl Primär-, als auch Sekundärluft gesteuert werden. Dadurch kann in jeder Abbrandphase eine optimale Zuteilung der Verbrennungsluft erreicht werden. Die Funktion der Steuerung kann über den sich bewegenden Luftstellhe- bel am Gerät überprüft werden.
Verteilerkasten (HxBxT): ca. 90x255x180mm Display(HxBxT): ca. 70x190x40mm Montage Abbrandsteuerung Diese Montageanleitung betrifft ausschließlich die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ mit Touchscreen Display. Bei der Montage des Kamineinsatzes ist unbedingt den Hinweisen in der Montageanleitung zu den Kamineinsätzen Folge zu leisten.
2.1. Sicherheitshinweise Die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ darf nur in Verbindung mit einem holzbefeuerten Kamineinsatz betrieben werden. Es können nur Kamineinsätze mit der Abbrandsteuerung R-Thermatik pro kombiniert werden, die ab Werk mit dieser Abbrandsteuerung bestellt und entsprechend vorbereitet werden.
der Feuerraumtür nach rechts in Stellung „Verbrennungsluft voll geöff- net“ bewegen! Die auf dem Display der Steuereinheit angezeigte Abgastemperatur muss dem aktuellen Zustand der Feuerstätte entsprechen. D. h. die angezeigte Temperatur muss nachvollziehbar sein. Die vorgegebenen Werkseinstellungen, die für einen sicheren Betrieb der Abbrandsteuerung notwendig sind, dürfen nicht verändert werden.
Die Verkleidung ist so zu gestalten, dass alle verbauten Komponenten jederzeit zugänglich sind. Dies betrifft den Abgastemperaturfühler, die Steckverbindungen, Motor- und Fühlerleitungen und den Verteilerkasten. Der Verteilerkasten ist vorzugsweise hinter einem Luftgitter im „Kaltbe- reich“ der Kaminanlage zu positionieren. Durch den Verteilerkasten darf jedoch das Zuströmen der Konvektionsluft nicht beeinträchtigt werden.
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Aufputzrahmen : Das Display wird über den Rahmen geschoben und mit den zwei Universalschrauben seitlich fixiert. Unterputzrahmen für das gewölbte Display : Das Display wird in den Rahmen geschoben. Federklemmen im Rahmen halten das Display in seiner Position. Es sind auch Displays mit flacher Frontplatte und einem Kombigehäuse erhältlich.
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verwendet werden. Die Flachen Displays sind mit verschiedenen Frontplatten erhältlich. Das Display wird von vorn in das Gehäuse eingesetzt und arretiert sich über Dorne und Bohrungen selbsttätig, wenn es bis zum Anschlag eingeschoben ist. Elektrischer Anschluss Display Das beiliegende Patchkabel UTP beinhaltet die Spannungsversorgung für das Display und dient zum Datenaustausch zwischen Display und der Steuereinheit im Verteilerkasten.
2.4. Montage und Anschluss Verteilerkas- 1. Abgastemperaturfühler 1. Abgastemperaturfühler 2. Display 2. Display 3. Türkontakt- 3. Türkontakt- Verteilerkasten Verteilerkasten schalter schalter mit Steuereinheit mit Steuereinheit Luftstellhebel Luftstellhebel 6. 230V AC 6. 230V AC Netzanschluss Netzanschluss 4. Stellmotor 4. Stellmotor Steckverbinder Steckverbinder 5.
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3. Anschluss Verteilerkasten Türkontaktschalter Das 2-adrige Kabel ist mit einer 2 pol. Kupplung versehen und wird an den Stecker der Anschlussleitung des Türkontaktschalters aufgesteckt. 4. Anschluss Verteilerkasten Stellmotor Das 3-adrige Kabel ist mit einer 3 pol. Kupplung versehen und wird an den Stecker der Anschlussleitung des Stellmotors aufgesteckt.
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Servomotor ist das ausreichend. Bei weitergehenden Anwendungen ist zusätzliche Verdrahtung erforderlich, siehe 8.2. Es empfiehlt sich, die Steckdose für die R-Thermatik pro separat abzusichern oder mit einem Schalter (bauseits) zu versehen. So kann die Anlage im Sommer oder zu Wartungszwecken leicht ausgeschaltet...
2.5. Anschluss Stellmotor Der Stellmotor steuert die Verbrennungslufteinstellung des Kamineinsat- zes. Er ist ab Werk am Kamineinsatz vormontiert. Die Anschlussleitung wird aus dem SVS-Stutzen herausgeführt und ist mit der entsprechenden Anschlussleitung des Verteilerkastens zu verbinden. Hinweis: Der Stellmotor der Verbrennungsluftsteuerung ist werksseitig in der Steuereinheit als Servoantrieb S1 angeschlossen und parametriert (siehe dazu 8.5.1).
herausgeführt und ist über den 2pol. Steckkontakt mit der Anschlusslei- tung des Verteilerkasten zu verbinden. Innerhalb der Kaminverklei- dung ist eine Leitungsre- serve mind. 20cm vorzuhalten, so dass bei Revisionsarbeiten Türkontaktschalter nach oben entnommen werden kann. Hinweis: Der Türkontakt- schalter ist werksseitig in Steuereinheit digitaler Eingang...
Thermoelement-Verlängerungsleitung verlängert werden (siehe 1.3 Zubehör)! Eine Verlängerung mit normaler Kupferleitung ist nicht zulässig und führt zu Funktionsstörungen. Inbetriebnahme Abbrandsteuerung Die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ ist auf den jeweiligen verwende- ten Kamineinsatz ab Werk voreingestellt. 3.1. Selbsttest bei der Inbetriebnahme ...
Wird nun die Feuerraumtür geöffnet schließt die Magnetkupplung und der Luftstellhebel wandert von links nach rechts. Auf dem Display erscheint im Menü Automatik Regelung als Status „Anfeuern“ Jetzt kann ein Feuer entzündet werden. Beobachten Sie den Anstieg der Abgastemperatur und das Verhalten der Abbrandsteuerung ...
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Abgastemperatur Anzeige der aktuellen Abgastemperatur. Diese ist die Führungsgröße für das Regelverhalten der Steuerung. Haltezeit Nach einem Kaltstart (Abgastemperatur < 50°C) bleibt der Luftstellhebel so lange auf 100%, bis entweder die Haltezeit abgelaufen ist oder die 50°C überschritten werden. Lautsprecher Signalton Ein / Aus geschaltet.
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Statusanzeigen der Steuerung: Rücksetzen und Selbsttest nach Wiederkehr Reset der Netzspannung Steuerung nimmt den Regelbetrieb auf (z.B. Start der Regelung nach Öffnen der Tür) Abbrandsteuerung ist nicht aktiv, der Verbren- StandBy 0% nungsluftschieber ist ganz geschlossen. Abbrandsteuerung ist nicht aktiv, der Verbren- StandBy 100% nungsluftschieber ist ganz geöffnet Wartezeit bis zur Aufnahme der Regelung,...
Die Funktion „T- Alarm“ wurde einem Relais Alarm zugewiesen und diese Funktion ist aktiv. Am Ende des Abbrandes wird der Brennraum durch 3minütiges Öffnen des Verbrennungs- luftzutrittes gelüftet, damit das Glutbett weiter Entlüftung abgebaut wird. Diese Funktion kann im Service-Menü Techniker ausgeschaltet werden.
Öffnen der Feuerraumtür oder nach einen Druck auf die Start- Taste wird in den vorgewählten Modus umgeschaltet. Service Einstellungen Die Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ ist auf den jeweiligen verwende- ten Kamineinsatz ab Werk eingestellt. Sollten spezielle Anpassungen an die örtlichen Gegebenheiten (Weitere Fühler, Pufferspeicheranwendungen usw.) notwendig sein, können diese...
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Beim Einschalten der Netzspannung erscheint das Hauptmenü. Einstellung Techniker Kennwort eingeben und bestätigen Ansicht 1 Ansicht 2 Mit einem Fingerdruck auf die Pfeiltasten kann zwischen den Ansichten geblättert werden.
4.1. Werkseinstellung Die Werkseinstellung beinhaltet die Grundfunktionen der Abbrandsteue- rung „R-Thermatik pro“ und kann unterschiedlich zur Kundeneinstellung sein. Angaben zur Kundeneinstellung (Parameter, eingestellte Zusatzfunk- tionen, etc.) finden Sie auf dem eingelegten Beiblatt. Achtung: Eine Übernahme der Werkseinstellung kann wichtige Funktio-...
(siehe Beiblatt, z.B. „148mod“), dann erscheint nicht die Parametersatz- Nummer sondern ein „U“. Taste Temperatur: Eine Einstellung des Parametersatzes über die Temperatur ist bei der „R-Thermatik pro“ nicht vorgesehen und führt zu Fehlfunktionen! Achtung: Die optimalen Abbrandparameter für den Kamineinsatz wurden...
Unsachgemäße Änderungen können im einfachsten Fall zu einem verschlechterten Abbrand führen, im schlimmsten Fall zu Luftmangel in der Feuerstätte und somit die Möglichkeit einer Verpuffung herbeiführen! 4.3. Starttemperatur und Haltezeit Die Einstellung bestimmt den Start der Regelung und ist werksseitig voreingestellt.
Temperatur Eingestellter Wert in °C Haltezeit Eingestellter Wert in Sekunden Hinweis: Ursache für ein Nichterreichen der Starttemperatur nach dem Anfeuern kann unzureichende oder feuchte Brennstoffauflage sein. Bei O-Kamineinsätzen sind zudem die Abgaswege (Wasserwärmetauscher- rohre) auf Verschmutzung zu kontrollieren. 4.4. Anzeige einer 2.Temperatur auf dem Display In der Anzeige Automatik Regelung kann neben der Abgastemperatur eine weitere Temperatur (z.
Anzeige 2. Temperatur Hinweis: Um diese Funktion nutzen zu können, muss der ausgewählte Temperaturfühler an der Steuereinheit angeschlossen und parametriert werden (siehe dazu 4.6 bzw. 8.1)) Ist der Temperaturfühler in der Steuerung parametriert, jedoch nicht an der Steuereinheit angeschlossen, erscheint links auf dem Display ein rotes Ausrufezeichen! 4.5.
Einstellung Türkontaktschalter Die Einstellung Polarität bestimmt die Anschlussart des Türkontaktschal- ters. Werksseitig ist der Türkontaktschalter als Öffner am Kamineinsatz verdrahtet, so dass die Polarität ON einzustellen ist. Funktion Türkontaktschalter als Öffner Feuerraumtür geöffnet Kontakt geschlossen Feuerraumtür geschlossen Kontakt geöffnet Achtung: Bei einer Änderung an dieser Einstellung ist die korrekte Funktion der Abbrandsteuerung nicht mehr gewährleistet! 4.6.
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Anmeldung der Temperaturfühler TF1 = ON (Abgastemperaturfühler angemeldet und freigeschaltet) Der Abgastemperaturfühler TF1 (Thermoelement Typ K) ist werksseitig an die Steuereinheit wie folgt angeschlossen: Achtung Polung beachten! Aderfarbe grün = + Aderfarbe weiß = - Hinweis: Wenn weitere Temperaturfühler an die Steuerung angeschlos- sen werden, müssen sie gemäß...
4.7. Kennwort Das werkseitig vergebene Kennwort für den Zugang zum Techniker- Menü lautet 1234. Mit der folgenden Funktion kann das Kennwort geändert werden. Kennwort ändern Kennwort ändern Hinweis 1: Sollte das geänderte Kennwort vergessen worden sein, muss das Display zusammen mit dem Verteilerkasten an den Hersteller geschickt werden, um ein Software-Reset durchzuführen.
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Komponenten Temperatur Überschreibung Auswahl Temperaturfühler Zähler Einstellungen Achtung: Der Abgastemperaturfühler TF1 ist werksseitig so parametriert, dass er als Eingangsgröße für die Verbrennungsluftsteuerung verwendet wird. Diese Einstellung darf nicht verändert werden. Auswahl Temperaturfühler Auswahl der Temperaturfühler (t = 1-3) und Parametrierung der Zähler (Cnt) für die Beobachtung der maximal erreichten Temperatur.
4.9. Übersicht der Einstellungen Eine Auflistung aller parametrierten Temperaturfühler, Servoantriebe und Relaisausgänge ist in der Bildschirmansicht Einstellungen Übersicht dargestellt. Übersicht Übersicht Einstellungen Eine Übersicht der aktuellen Eingangs- und Ausgangswerte aller Komponenten (Temperaturfühler, Stellung der Servoantrieb und Relais- ausgänge) kann im Menü Automatik angezeigt werden. Dazu 3 x bzw.
4.10. Systemtest der angeschlossenen Komponenten Diese Einstellung ermöglicht die Funktionsüberprüfung der installierten und parametrierten Komponenten. Servoantriebe Beim Fingerdruck auf die Auswahltaste (S1 – S4) wird der entsprechende Servomotor auf (100%) oder zugefahren (0%). Hinweis: Die Ist-Stellung, s owie die Laufzeit des Servoantriebs muss mit der angezeigten Klappenstellung übereinstimmen.
Verbrennungslufteinstellung errechnet (siehe Grafik). Die optimalen Parameter für diesen Kamineinsatz wurden durch entspre- chende Versuche im Werk ermittelt und sind in der Abbrandsteuerung „R-Thermatik pro“ voreingestellt. Hinweis: Änderungen an den Abbrandparametern dürfen nur durch geschultes Fachpersonal (Ofensetzer) durchgeführt werden. Im Zweifels-...
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Zugang zu den Abbrandparametern: Parameter Kameineinsatz Auswahl über die Pfeiltasten Auswahl über die Pfeiltasten Auswahl über die Pfeiltasten Achtung: Unsachgemäße Änderungen können im einfachsten Fall zu einem verschlechtertem Abbrand führen, im schlimmsten Fall zu Luftman- gel in der Feuerstätte und somit die Möglichkeit einer Verpuffung herbeiführen!
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Parameterübersicht Para- Ein- Beschreibung meter reich heit Temperaturschwelle – der Stellantrieb 0… wird ab t-1 in Position k-1 eingestellt, ab X [°C] 1200 hier beginnt die Regelung Rechnerische Begrenzungstemperatur – 0 … t-10 X [°C] Stellantrieb geht ab hier in Position k-10 1200 Abschlusstemperatur min., Ende der 0 …...
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tmax um den Betrag td1 gefallen ist Stellung des Luftschiebers nach 0 … X [%] Erreichen der Temperatur t-10 plus td2 Position des Stellantriebs bis zum 0 … X [%] Erreichen von t-1 0 … Einstellen des Stellantriebes 1. Position X [%] 0 …...
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Temperaturdifferenz zwischen max. 10 … erreichter Temperatur (tmax) und Beginn X [°C] der absteigenden Regelung 0 … k-11 Einstellen des Stellantriebes 11. Position X [%] 0 … k-12 Einstellen des Stellantriebes 12. Position X [%] 0 … k-13 Einstellen des Stellantriebes 13. Position X [%] 0 …...
Ratgeber 5.1. Störungsbehebung Mögliche Ursache / Problembeschreibung: Lösung: Mechanik klemmt oder hat sich ausgehängt Steuerung stromlos Aschekastenboden wurde Luftstellhebel lässt sich nur ein falsch montiert, Anlenkhe- paar Millimeter bewegen. bel der Primärluftklappe klemmt Luftstellhebel zu stramm eingestellt Steuerung stromlos ...
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Steckverbindung des Selbsttest Luftstellhebel wandert nach dem Fahrstroms trennen, Einschalten der Magnetkupplung Steckergehäuse aufhebeln nicht nach rechts in Stellung auf, und weiße und rote Ader sondern nach links tauschen Kein Kraftschluss zwischen Stellmotor und Stellhebel, Verbindungsstift (Stern) ist herausgewandert ...
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Abgastemperaturfühler: Verdrahtung auf unzulässige Verlängerung mit Kupferleitung oder Lüsterklemme kontrollie- Selbsttest Parametrierung Temperaturfüh- Luftstellhebel wandert nach 10s ler kontrollieren (siehe 4.6) nicht wieder zurück nach links in Abgastemperaturfühler Stellung zu tauschen Stellmotor: Verdrahtung Verteilerkasten zum Stellmotor prüfen ...
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Luftstellhebel : Mechanik schwergängig, gangbar machen Drehschieber-Scheiben reinigen und entfetten Türkontaktschalter: Stößelstange steckt nicht im Türprofil Stößelstange klemmt oder sitzt fest (Stößelstange gängig machen) Stößelstange wird vom Im Betrieb Türprofil nicht berührt (Stößel- Luftstellhebel wandert nach dem stange richtig einstellen) Öffnen der Feuerraumtür nicht ...
5.2. Ausbau Stellmotor mit Hubmagnet Ausbau: Der Stellmotor mit Hubmagnet kann bei Bedarf durch den Brennraum entnommen werden. Vorgehensweise: 1. Das Ascherost und den Aschetopf dem Brennraum entnehmen. 2. Die komplette Brennraumauskleidung entfernen. 3. Die Schrauben des Aschekastens lösen und dem Brennraum entnehmen.
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Der Schaltabstand kann bei Bedarf durch Lösen der Madenschraube am Halter und durch Drehen des Einsatzes eingestellt werden. Funktion: Bei geschlossener Feuerraumtür ist der Kontakt geöffnet, bei offener Feuerraumtür ist der Kontakt geschlossen. Feuerraumtür geschlossen Feuerraumtür geöffnet Türkontakt geöffnet Kontakt geschlossen Der Rollen-Türkontaktschalter kann als Ersatzteil mit einer 3m langen Silikonzuleitung im Werk unter der Art.
Dies ist durch Urkunde, etwa Rechnung mit Lieferbestätigung des Händlers/Zwischenhändlers nachzuweisen. Das auf das Produkt bezogene Garantiezertifikat ist vom Anspruchsteller mit Geltendmachung des Garantieanspruchs vorzulegen. Ohne Vorlage dieser Nachweise ist die Firma Rokossa Energietechnik GmbH zu keiner Garantieleistung verpflichtet. 6.5. Garantieausschluss Die Garantie umfasst nicht: - den Verschleiß...
Herstellerfehler beruhen und die übrigen Bedingungen dieses Garantie- versprechens eingehalten sind. Im Rahmen dieses Garantieversprechens behält sich die Firma Rokossa Energietechnik GmbH vor, entweder den Mangel zu beseitigen oder das Gerät kostenfrei auszutauschen. Die Mängelbeseitigung hat Vorrang. Dieses Garantieversprechen umfasst ausdrücklich nicht weitergehenden Schadensersatz, der über die...
6.9. Haftung Schäden und Schadensersatzansprüche, die nicht die Ursache in einem mangelhaft gelieferten Gerät der Firma Rokossa Energietechnik GmbH haben, werden ausgeschlossen und sind nicht Bestandteil dieses Garantieversprechens. Davon ausgenommen sind gesetzliche Gewährleistungsansprüche, wenn diese im Einzelfall bestehen sollten.
Steuerungsaufgabe weitere Tempera- turfühler, Stellantriebe oder entsprechende Komponenten an die Steuereinheit angeschlossen werden. Diese Zusatzkomponenten gehören nicht zum Standard Lieferumfang der R-Thermatik pro. Eine Liste des angebotenen Zubehörs finden Sie unter Punkt „1.3 Zubehör“.
8.1. Anschluss weiterer Temperaturfühler (TF2 – TF6) An die R-Thermatik pro können insgesamt 6 Temperaturfühler ange- schlossen werden. 8.1.1. Liste der möglichen Temperatureingänge Bezeichnung Beschreibung Bereich Thermoelement (TypK) 0 – 1200°C Thermoelement (TypK) 0 – 1200°C Thermoelement (TypK) 0 – 1200°C Widerstandsthermometer (PT1000) 0-200°C...
Hinweis: Die Temperatureingänge müssen in der Steuereinheit angemel- det und parametriert werden, damit die entsprechenden Temperaturwerte in der Steuerung verarbeitet bzw. angezeigt werden (siehe dazu 8.1.4) Werden Fühler angemeldet aber nicht angeschlossen, blinkt im Hauptbild- schirm links ein rotes Ausrufezeichen! 8.1.3.
Hinweis: Die Temperatureingänge müssen in der Steuereinheit angemel- det und parametriert werden, damit die entsprechenden Temperaturwerte in der Steuerung verarbeitet bzw. angezeigt werden (siehe dazu Punkt 8.1.4) Werden Fühler angemeldet aber nicht angeschlossen, blinkt im Hauptbild- schirm links ein rotes Ausrufezeichen! 8.1.4.
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Einstellung Techniker Kennwort eingeben Bezugsparameter Temperaturfühler Auswahl Temperaturfühler Vorgehensweise zur Parametrierung der Temperaturfühler: Statusfeld (ON/OFF) des ausgewählten Temperaturfühlers antippen. Auswahl ON/OFF über die Pfeiltasten auswählen. Tastenfeld „Bestätigen“ antippen, Eingabe wird gespeichert. Achtung:. Der Temperatureingang TF1 ist werksseitig für die Messung der Abgastemperatur vorgesehen und dient als Eingangswert für die Abbrandsteuerung.
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Eine Auflistung der parametrierten Temperaturfühler (TF1 – TF6) finden Sie im Menü Einstellungen Übersicht: Übersicht Übersicht Einstellungen Temperaturfühler nicht angemeldet, Einstellung OFF Temperaturfühler angemeldet, Einstellung ON TF1 werksseitig parametriert für Abbrandsteuerung (Regelung) Hinweis: Ist ein Temperaturfühler angemeldet aber nicht an der Steuer- platine angeschlossen oder defekt, erscheint an „Hi“...
8.2. Relaisfunktionen für Relais R1 - R4 Um die unter Punkt „1.5 Zusatzfunktionen“ beschriebenen Funktionen nutzen zu können, müssen je nach Steuerungsaufgabe die Relaisausgän- ge an die entsprechenden Komponenten angeschlossen werden. 8.2.1 Liste der möglichen Relaisfunktionen Abkür- Funktion Beschreibung zung nicht installiert Digestor Dunstabzugshaube...
Hinweis: Die Funktion „Reg.Mod ON“ ist werksseitig dem Relais 1 (R1) zugeordnet und dient bei der R-Thermatik pro dem Schalten der Magnet- kupplung des Servomotors. Diese Einstellung darf nicht geändert werden. 8.2.2. Anschluss der Relaisausgänge Es können bis zu 4 Relaisausgänge (R1 - R4) als Schließer- oder Öffnerkontakt genutzt werden, wobei R1 bei der R-Thermatik pro...
8.2.3. Parametrierung der Relaisfunktionen Damit die Relaisausgänge in der Steuerung genutzt werden können, müssen ihnen entsprechende Funktionen zugewiesen werden. Einstellung Techniker Kennwort eingeben Komponenten...
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Ausgewähl- Ausgewähl- tes Relais Temperatur- fühler Ausgewähl- te Funk- Tempera- tion turschwelle Tempera- turdifferenz (Hysterese) Vorgehensweise zur Auswahl der gewünschten Funktion: 1. Relais über die Pfeiltasten auswählen 2. Eingabefeld „Funktion“ antippen 3. Gewünschte Funktion über Pfeiltasten auswählen 4. Tastenfeld „Bestätigen“ antippen 5.
8.3. Beschreibung der Relaisfunktionen 8.3.1. Allgemeine Verdrahtungshin- weise Die Relaiskontakte sind grundsätzlich potentialfrei. Wenn damit ein Verbraucher geschaltet werden soll, so gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Die Versorgungsspannung des Verbrauchers kommt von außerhalb des Verteilerkastens. Hier wird dann nur der Relaiskontakt einge- schleift, als Beispiel siehe Kapitel 8.3.5.
R2 Ausgewähltes Relais OFF Ausgewählte Funktion „OFF“ 8.3.3. Funktion „Digestor“ (Dunstab- zugshaube) Funktionsbeschreibung: Beim Öffnen der Feuerraumtür wird der Lüftermotor der Dunstabzugshau- be über einen Relaiskontakt abgeschaltet. Dadurch wird verhindert, dass Rauchgase durch eine in Betrieb befindli- che Dunstabzugshaube in den Aufstellraum gezogen werden. Mit dem Schließen der Feuerraumtür wird die Dunstabzugshaube wieder eingeschaltet.
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an die Klemmen der R- Thermatik pro angeschlossen werden kann, allerdings müssen die rot gezeichneten Drahtbrücken eingesetzt werden. Klemme 6 ist hier willkürlich zur Durchverbindung des L- Leiters gewählt, man hätte auch Klemme 4, 5 oder 7 nehmen können. N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1...
8.3.4. Funktion „Reg.Mod On“ Abbrandsteuerung Funktionsbeschreibung: Das ausgewählte Relais ist aktiv, solange die Steuerung aktiv ist, d.h. sich nicht im Stand-By Modus befindet. Werksseitig ist diese Funktion für das Relais 1 (R1) zum Schalten der Magnetkupplung eingestellt. Achtung: Eine Änderung dieser werksseitigen Einstellung setzt die korrekte Funktion der Abbrandsteuerung außer Kraft und ist daher nicht zulässig! ...
8.3.5. Funktion „THERM-Heat“ Funktionsbeschreibung: Das ausgewählte Relais ist vom Start der Regelung aktiv, solange die eingestellte Schwelltemperatur noch nicht erreicht ist. = 2,0°C Ausschalten bei Erreichen und Beispiel: t_ = 30°C, t_ DIFF Überschreiten von 30°C, Einschalten bei Erreichen und Unterschreiten von 28°C Mit dieser Funktion kann z.B.
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8.3.6. Funktion „Term Cool“ Funktionsbeschreibung: Das ausgewählte Relais ist aktiv, wenn die eingestellte Schwelltemperatur überschritten wird und wird inaktiv, wenn die Temperatur zuzüglich der Hysterese wieder unterschritten wird. = 5,0°C Einschalten bei 62°C, Ausschal- Beispiel: t_ = 62°C, t_ DIFF ten bei 57°C Mit einem zusätzlichen Temperaturfühler in der Heizkammer kann damit...
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Das ausgewählte Relais ist aktiv, bis die eingestellte Schwelltemperatur erreicht ist. Bei Überschreitung der Schwelltemperatur wird das Relais inaktiv. Fällt die gemessene Temperatur unter den Wert „Schwelltempera- tur minus Hysterese“, wird das Relais wieder aktiv. = 3,0°C Einschalten bis 31°C, dann Beispiel: t_ = 31°C, t_ DIFF...
Regelung ON / OFF, ein- oder ausgeschaltet Temperatur Gewünschte Schwelltemperatur Von - Bis Schaltzeiten, zu denen die Regelung aktiv ist. Außerhalb dieser Schaltzeiten ist das Relais inaktiv Hinweise: Für die korrekte Funktion ist die Installation bzw. Parametrierung eines Temperaturfühlers erforderlich (siehe Punkt „8.1 Anschluss weiterer Temperaturfühler“).
R4 Ausgewähltes Relais THERM-H-U Ausgewählte Funktion TF6 Ausgewählter Temperaturfühler t Einstellung erfolgt auf der Benutzerebene t Hysterese frei wählbar (Bereich 0,2 – 200,0°C) DIFF Beschaltung der Kontakte 1-2 (Schließer) Einstellungen auf der Benutzerebene: Nach Blättern mit der Pfeil-rauf- oder Pfeil-runter- Taste im Automatikbild- schirm erscheint folgendes Bild, wenn Therm-U ausgewählt wurde : ...
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Mit dieser Funktion kann z. B. ein Rauchsauger gesteuert werden, der aktiv ist, solange der Kamineinsatz betrieben wird. Geht die Steuerung in den Ruhezustand (Standby), wird der Rauchsauger ausgeschaltet. R2 Ausgewähltes Relais G-VENT Ausgewählte Funktion Beschaltung der Kontakte 1-2 (Schließer) ...
N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtung der Funktion G-VENT, wenn der Verbraucher von der S- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll. Anschlussleistungen beachten, siehe 8.2.2! 8.3.10. Funktion „T-ALARM“ Alarmthermostat Funktionsbeschreibung Das ausgewählte Relais ist aktiv, wenn die eingestellte Schwelltemperatur überschritten wird und wird inaktiv, wenn die Temperatur, verkleinert um die Temperatur t (Hysterese), wieder unterschritten wird.
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Werden die Kontakte 2-3 (Öffner) beschaltet, wird der Stromkreis bei Erreichen der eingestellten Temperaturschwelle unterbrochen. Damit kann eine Pumpe für eine Solaranlage abgeschaltet werden, wenn der Pufferspeicher geladen ist. R2 Ausgewähltes Relais T_Alarm Ausgewählte Funktion TF4 Ausgewählter Temperaturfühler (PT1000) ...
N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtung der Funktion T- Alarm, wenn der Verbraucher von der R- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll. Anschlußleistungen beachten, siehe 8.2.2! 8.3.11. Funktion „C-PUMP“ Rücklaufanhebung Funktionsbeschreibung Bei Inbetriebnahme der Abbrandsteuerung wird das ausgewählte Relais aktiv, solange die eingestellte Schwelltemperatur noch nicht überschritten wurde.
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TF1 Abgastemperatur TF6 Kessel- temperatur Rücklaufanhebung Vorlauf Puffer- speicher Rücklauf Parametrierungsbeispiel Temperaturfühler TF1 (Thermoelement) TF6 (PT1000) Relaisausgang Reg Mod On C_PUMP R2 Ausgewähltes Relais Funktion „C-PUMP“ TF6 Ausgewählter Temperaturfühler (PT1000) t Schaltschwelle 62°C (Bereich 0-1200°C) t Hysterese 5,0°C (Bereich 0,2 - 200,0°C) DIFF ...
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Für die korrekte Funktion ist die Installation bzw. Parametrierung eines Temperaturfühlers erforderlich (siehe 8.1.4). Hinweis: Nach dem Einschalten des Relaiskontaktes, wird in der Bildschirmansicht des Menüs Automatik Puffer das Pumpensymbol als aktiv dargestellt. Sind dem Symbol Pufferspeicher Temperaturwerte zugeordnet, werden diese ebenfalls angezeigt. Automatik Regelung Ansicht über Pfeiltasten auswählen Die Zuordnung der Temperaturfühler zur Bildschirmansicht Pufferspeicher...
Verdrahtung der Funktion C-PUMP, wenn der Verbraucher von der R- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll. Anschlußleistungen beachten, siehe 8.2.2! 8.3.12. Funktion „DT-HT“ Differenzthermostat mit TF3 Funktionsbeschreibung Das ausgewählte Relais ist inaktiv, solange die Temperaturdifferenz zwischen TF3 (Thermoelement) und ausgewähltem TF kleiner als der eingestellte Wert t ist: (TF3 –...
Hinweis: Für die korrekte Funktion ist die Installation bzw. Parametrierung eines oder mehrerer Temperaturfühler erforderlich (siehe Punkt „8.1 Anschluss weiterer Temperaturfühler“). N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtung der Funktion DT-HT, wenn der Verbraucher von der R- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll.
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Das Relais wird wieder inaktiv, wenn die Temperaturdifferenz zwischen TF6 und ausgewähltem TF kleiner als der eingestellte Wert t verkleinert um die Temperatur t (Hysterese) ist: (TF6 – TF) < (t Diff Diff Beispiel: = 5°C, t = 2°C, TF = 62°C Diff a) TF6 = 66°C ...
N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtung der Funktion DT-LT, wenn der Verbraucher von der R- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll. Anschlußleistungen beachten, siehe 8.2.2! 8.3.14. Funktion „Time“ Funktionsbeschreibung Das ausgewählte Relais wird aktiv, sobald die Feuerraumtür geöffnet wird. Ab dann läuft die voreingestellte Zeit ab.
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R2 Ausgewähltes Relais TIME Ausgewählte Funktion t(min) Nachlaufzeit in Minuten (Bereich 0 - 99) Beschaltung der Kontakte 1-2 (Schließer) Hinweis: Wenn die Nachlaufzeit auf 0 gesetzt wird, ist die Funktion wirkungslos, das Relais zieht gar nicht erst an. N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1...
Hinweis: Diese Funktion kann auch mit umgekehrter Logik benutzt werden, d.h. das Relais wird als Öffner (Kontakte 2 und 3) angeklemmt. Bei geöffneter Tür plus Nachlaufzeit würde der angeschlossene Verbrau- cher dann ausgeschaltet werden, z.B. eine Dunstabzugshaube. 8.3.15. Funktion „DT-HV“ Funktionsbeschreibung Diese Funktion vergleicht zwei Temperaturen miteinander.
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N zum Verbraucher 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtung der Funktion DT-HV, wenn der Verbraucher von der R- Thermatik pro mit Spannung versorgt werden soll. Anschlußleistungen beachten, siehe 8.2.2! Mit dieser Funktion kann z.B. eine dynamische Pufferspeicherentladung realisiert werden.
8.3.16. Funktion „DT-CP“ Differenzthermostat komplett Funktionsbeschreibung Die Funktion „DT-CP“ vereint die drei Funktionen Rücklaufanhebung (C- PUMP), Differenztemperatur (DT-LT) und Alarm (T_ALARM) in einer einzigen Funktion und belegt auch nur ein einziges Relais. Die Parameter sind auf 2 Bildschirmen dargestellt. 1. Bildschirm ...
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Wahrheitstabelle Relaisfunktion : Wenn TF6 größer ist als 62°C (Rücklaufanh.) Wenn TF6 kleiner ist als (62°C minus 5,0°C) (Rücklaufanh.) Wenn TF4 größer ist als TF6 (Differenztmp.) Wenn TF4 kleiner ist als TF6 minus 2,0°C (Differenztmp.) Wenn TF6 größer ist als 85°C (Alarmtemp.) Wenn TF6 kleiner ist als (85°C minus 2,0°C) (Alarmtemp.)
Mit dieser Funktion kann beispielsweise die Feuerraumtür geöffnet und geschlossen werden, wenn diese über einen elektrischen Antrieb verfügt und die Möglichkeit, externe Taster anzuschließen. Einige Rokossa Energy- Modelle sind mit so einer Technik erhältlich (SESAM), diese kann mit der R-Thermatik pro kombiniert werden.
zur Türsteuerung 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Verdrahtungsbeispiel Funktion LIFT für Feuerraumtüren elektrischem Antrieb 8.3.18. Funktion „BEEP“ Funktionsbeschreibung Diese Funktion ermöglicht es, jedesmal wenn der interne Signalgeber im Display ertönt, gleichzeitig ein Relais einzuschalten. Damit kann das Signal der Steuerung an externe Signalgeber weitergeleitet und so verstärkt oder an einem anderen Ort signalisiert werden.
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R2 Ausgewähltes Relais (frei wählbar, muss nicht R2 sein) Funktion „BEEP“ N zum Verbraucher L (Signalgeber) 3 2 1 3 2 1 3 2 1 Anschlussbeispiel der Funktion BEEP, wenn externe Signalgeber mit 230V AC betrieben werden. Anschlussleistungen beachten, siehe 8.2.2! Anschluss mit beliebiger Speisespannung für die externen Signalgeber...
8.4. Servomotor Ausgänge (S1-S4) Es können bis zu 4 Stell- bzw. Servomotoren (S1- S4) mit und ohne Federrücklauf angeschlossen werden 8.4.1. Anschluss der Servomotoren Der Anschluss an die Steuerelektronik erfolgt über vorgefertigte Steckkon- takte, die ein verpoltes Aufstecken verhindern. Es können Servomotoren mit und ohne Federrücklauf angeschlossen werden.
Hinweis: Werksseitig ist S1 bei der R-Thermatik pro zum Steuern der Verbrennungsluftzufuhr vorgesehen und entsprechend parametriert. S1* ist bei der R-Thermatik pro ohne Funktion! Achtung: Bei manchen Funktionen muss die Laufzeit für 0-90° der Servomotoren bei der Parametrierung mit angegeben werden. Diese ist dem Typenschild bzw.
In der Spalte Störung ist die Stellung der Antriebe nach dem Auftreten einer Störung beschrieben. Die Spalte START beschreibt die Stellung der Antriebe kurz nach dem Neustart der Regelung. 8.4.3. Parametrierung der Servoantriebe Einstellung Techniker Kennwort eingeben Komponenten Servomotor Einstellung Funktionen...
Vorgehensweise zur Auswahl der gewünschten Funktion: 1. Servomotor über die Pfeiltasten auswählen 2. Eingabefeld „Funktion“ antippen 3. Gewünschte Funktion über Pfeiltasten auswählen 4. Je nach Funktion sind weitere Einstellungen vorzunehmen. 5. Tastenfeld „Bestätigen“ antippen Hinweis: Eine Auflistung der parametrierten Servoantriebe (S1 – S4) ist in der Bildschirmansicht Einstellungen ...
S1 Ausgewählter Servoantrieb Funktion „MAIN-CAL“ Abbrandsteuerung Laufzeit Laufzeit des Antriebs in Sekunden (siehe Herstelleran- gaben Servomotor) Achtung: Die Einstellungen von S1 sind werksseitig auf den optimalen Betrieb des Rokossa Energy Kamineinsatzes eingestellt und dürfen nicht geändert werden!
8.5.3. Funktion „1-WAY-0“ Funktionsbeschreibung Der Servoantrieb steht zu Beginn auf 0%. Werden die parametrierten Temperaturen T_1-4 erreicht, verfährt der Servoantrieb jeweils in die parametrierte Stellung von K_1-4. Eine Temperaturabsenkung hat keinen Einfluss auf die Stellung des Servoantriebs. Mit einem Restart der Regelung stellt sich der Servoantrieb wieder auf Stellung 0%.
Hinweis: Die Werte für die Temperatur (T_1-4) müssen aufsteigend eingegeben werden! Die Werte für die Stellung des Servoantriebs (k_1-4) müssen aufsteigend eingegeben werden! 8.5.4. Funktion „1-WAY-100“ Funktionsbeschreibung: Der Servoantrieb steht zu Beginn auf 100%. Werden die parametrierten Temperaturen T_1-4 erreicht, verfährt der Servoantrieb jeweils in die parametrierte Stellung von K_1-4.
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S4 Ausgewählter Stellantrieb Antrieb mit Federrücklauf Funktion „1-WAY-100“ Eine Richtung auf mit Ausgangslage AUF TF1 Ausgewählter Temperaturfühler Abgastemperatur T_1-4 Temperatureinstellung für zugeordnete Stellung des Antriebs in % K_1-4 Antriebsstellung für zugeordnete Temperatur Hinweis: Die Werte für die Temperatur (T_1-4) müssen aufsteigend eingegeben werden! Die Werte für die Stellung des Servoantriebs (k_1-4) müssen absteigend eingegeben werden!
S4 Ausgewählter Stellantrieb Antrieb mit Federrücklauf Funktion „2-WAY-0“ Bidirektional mit Ausgangsstellung ZU TF1 Ausgewählter Temperaturfühler Abgastemperatur T_1-4 Temperatureinstellung für zugeordnete Stellung des Antriebs in % K_1-4 Antriebsstellung für zugeordnete Temperatur Hinweis: Die Werte für die Temperatur (T_1-4) müssen aufsteigend eingegeben werden! Die Werte für die Stellung des Servoantriebs (k_1-4) müssen aufsteigend eingegeben werden!
Hinweis: Bei Störung des Temperaturfühlers wird der Servoantrieb auf die Position 100%.gestellt. S4 Ausgewählter Stellantrieb Antrieb mit Federrücklauf Funktion „2-WAY-100“ Bidirektional mit Ausgangsstellung AUF TF1 Ausgewählter Temperaturfühler Abgastemperatur T_1-4 Temperatureinstellung für zugeordnete Stellung des Antriebs in % ...
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Für diese Funktion wird im Menü Einstellungen Servomotor der Stellmotor und der dazugehörige Temperaturfühler parametriert. S3 Ausgewählter Servoantrieb Servomotor ohne Feder- rücklauf Funktion „SEAT“ Ofenbank TF2 Ausgewählter Temperaturfühler (Temperaturfühler in der Bank) Laufzeit Laufzeit des Antriebs in Sekunden (siehe Typenschild des Servomotors) Im Hauptmenü...
Automatik Einstellung Ofenbank Funktion der Regelung: Nach Inbetriebnahme der Steuerung dreht der Servoantrieb in Stellung zu (0%). Wird die Funktion Ofenbank freigegeben (Regelung = ON), wird alle 30s gemäß der gemessenen Temperatur (Istwert) und der eingestellten Temperatur (Sollwert) die Klappe eingestellt: Istwert <...
Diese Funktion eignet sich zum automatischen Öffnen und Schließen einer Verschlussklappe für den Außenluftanschluss. Wird diese Funktion mit einem Servoantrieb aus dem Rokossa Energy Zubehör bei der Bestellung des Kamineinsatzes im Werk mitbestellt, werden die entsprechenden Parametereinstellungen im Werk durchge- führt und die Anschlussleitungen kabelfertig vorbereitet.
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Hinweis: Diese Funktion ist für Servoantriebe ohne Federrücklauf (S1 - S3) gedacht. Im Hauptmenü Automatik kann die Regelung des Backofens aktiviert und die gewünschte Temperatur im Bereich 50-300°C eingestellt werden (siehe Bedienungsanleitung R-Thermatik pro 6.4 Backofen / Warmhalte- fach Funktion).
Automatik Regelung Auswahl über die Pfeiltasten Funktion der Regelung: Nach Inbetriebnahme der Steuerung dreht der Servoantrieb in Stellung zu (0%). Wird die Funktion Backofen freigegeben (Regelung = ON), wird alle 30s gemäß der gemessenen Temperatur (Istwert) und der eingestellten Temperatur (Sollwert) die Klappe eingestellt: Istwert <...
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Istwert > Sollwert Servo schließt sich S2 Ausgewählter Servoantrieb Servomotor ohne Federrücklauf Funktion „Exchanger-0“ TF6 Ausgewählter Temperaturfühler (PT1000) 1 Solltemperatur 100°C Laufzeit Laufzeit des Antriebs in Sekunden (siehe Typenschild) Hinweis: Diese Funktion ist für Servoantriebe ohne Federrücklauf (S1 - S3) gedacht.
8.5.11. Funktion „EXCHANGER-100“ Funktionsbeschreibung Der Servoantrieb regelt z.B. ein Mischventil auf eine voreingestellte Wassertemperatur. Nach Inbetriebnahme der Steuerung dreht der Servoantrieb in Stellung auf (100%). Danach wird alle 30s gemäß der gemessenen Temperatur (Istwert) und der eingestellten Temperatur (Sollwert) das Mischventil eingestellt. Istwert <...
Regelparameter: Abweichung von der Solltemperatur < 2°C Servoantrieb nicht aktiv Abweichung von der Solltemperatur = 2°C Servoantrieb dreht um 2% Abweichung von der Solltemperatur >20°C Servoantrieb dreht um 15% Diese Regelparameter sind fest in der Steuerung gespeichert und können nicht verändert werden.
S2 Ausgewählter Servoantrieb Servomotor ohne Federrücklauf DT-HT Funktion Differenztemperatur zwischen TF3 und ausgewähltem TF TF6 Ausgewählter Temperaturfühler (PT1000) 100 T_Wert Diese Funktion ist für Servoantriebe ohne Federrücklauf (S1 - S3) gedacht. Hinweis: Bei Störung des Temperaturfühlers (Anzeige Hi oder Lo im Display) wird der Servoantrieb auf die Position 0%.gestellt.
S2 Ausgewählter Servoantrieb Servomotor ohne Federrücklauf DT-LT Funktion Differenztemperatur zwischen TF6 und ausgewähl tem TF (hier : 4) TF4 Ausgewählter Temperaturfühler (Thermoelement) 100 T_Wert Diese Funktion ist für Servoantriebe ohne Federrücklauf (S1 - S3) gedacht. Hinweis:.
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Verzögerung auf 100% gestellt. Die Hysterese von 5°C ist fest program- miert und nicht einstellbar. Anwendungsbeispiel: S2 Ausgewählter Servoantrieb Servomotor ohne Feder Rücklauf T-HEAT Funktion T-HEAT (Thermostat Heizen) TF6 Ausgewählter Temperaturfühler t(min) Verzögerungszeit bis zur Reaktion des Servomotors ...
8.5.15. Funktion „T-COOL“ Funktionsbeschreibung: Wenn die vom ausgewählten Fühler gemessene Temperatur den eingestellten Schwellwert unterschreitet, wird der Servoantrieb nach Ablauf der eingestellten Verzögerung auf 0% gestellt. Steigt die Tempera- tur um 5°C über die Schwelltemperatur, wird der Servo mit der eingestell- ten Verzögerung auf 100% gestellt.
Hinweis:. Bei Störung des Temperaturfühlers (Anzeige Hi oder Lo im Display) wird der Servoantrieb auf die Position 100%.gestellt. 8.5.16. Funktion „MANUAL“ Funktionsbeschreibung: Mit dieser Funktion können Servomotoren auf eine manuell einzugebende Position gefahren werden. Nach dem Anlegen der Betriebsspannung an die Steuerung fährt der ausgewählte Servomotor zunächst auf 100% und dann in die voreingestellte Position und verbleibt dort.
36 Laufzeit des Servomotors (hier : 36 sec) Diese Funktion ist für Servoantriebe ohne Federrücklauf (S1 - S3) gedacht. Hinweis:. Weitere Parameter außer der Laufzeit sind nicht hinterlegt. Ausgewählter Servomotor: S2 Eingabe des Sollwertes aus dem Automatik- Bildschirm oder dem Manuell- Bildschirm, jeweils blättern mit der Pfeil-rauf- Taste bis zu diesem Bildschirm 8.5.17.
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Eine Übersicht der aktuellen Eingangs- und Ausgangswerte aller Komponenten (Temperaturfühler, Stellung Servoantriebe Relaisausgänge wird im Menü Automatik angezeigt. Durch Blättern erhalten Sie folgende Übersichten: Auswahl über Pfeiltasten Auswahl über Pfeiltasten...