Dank, dass du dich für eine Spindel von SPINOGY entschieden hast! Mit der X22 haben wir ein Produkt entwickelt, dass dir einen Baukasten zur Verfügung stellt, der es ermöglicht eine Spindel zu konfigurieren, die sich exakt und ausschließlich an deinem individuellen technischen Bedarf orientiert. Dadurch können wir dir ein hochqualitatives Produkt made in Germany zu wirtschaftlich außerordentlich interessanten Konditionen anbieten.
Die Betriebsanleitung beinhaltet wichtige Informationen über die Handhabung des Produkts. Diese muss daher vor Ge- brauch des Produkts sorgfältig gelesen werden. Die SPINOGY X22 darf nur dann in Betrieb genommen werden, wenn die Betriebsanleitung vollständig verstanden worden ist. Bei Unklarheiten ist SPINOGY zu kontaktieren. Den Anweisungen in dieser Betriebsanleitung ist Folge zu leisten.
02.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Die SPINOGY X22 Spindel ist als unvollständige Maschinen für den Einbau in Werkzeugmaschinen gedacht, welche unter die Definition eines ortsfesten industriellen Großwerkzeugs fallen. Die Spindel kann allein für sich genommen keine Funktion erfüllen. Der Einbau hat durch den Hersteller der Werkzeugmaschine zu erfolgen da die erforderlichen Kenntnisse zum fach- gerechten Einbau vom Endnutzer nicht erwartet werden können.
02.3 Personalanforderung Grundlegendes Als Personal sind nur Personen zugelassen, von denen zu erwarten ist, dass sie ihre Arbeit zuverlässig ausführen. Personen, deren Reaktionsfähigkeit beeinflusst ist, z. B. durch Drogen, Alkohol oder Medikamente, sind nicht zugelassen. Bei der Per- sonalauswahl sind die am Einsatzort geltenden alters- und berufsspezifischen Vorschriften zu beachten. WARNUNG: Unsachgemäßer Umgang Unsachgemäßer Umgang mit dem Produkt kann zu erheblichen Personen- und Sachschäden füh- ren.
Sollten eigenmächtige Veränderungen vorgenommen werden, verliert die ausgestellte CE-Konformitätserklärung ihre Gültigkeit und der Betreiber wird rechtlich zum Maschinenhersteller. Das Öffnen und Reparieren der Spindel darf nur von SPINOGY durchgeführt werden, da nur dann eine einwandfreie Funkti- on gewährleistet werden kann.
02.6 Besondere Gefahrenhinweise Im Folgenden sind besondere Gefahren mit den entsprechenden Maßnahmen zur Prävention und Vermeidung von Tod und schweren Verletzungen aufgeführt. Diese Warnhinweise sind vor Inbetriebnahme sorgfältig zu lesen und zu verstehen. Zu- dem sind entsprechende Warnhinweise vom Betreiber an der Maschine anzubringen, in die die Spindel eingebaut wird. WARNUNG: Umherfliegende Teile Da die Spindel mit hohen Drehzahlen (bis zu 50.000 U/min und mehr) arbeitet, besteht die Gefahr von weggeschleuderten Teilen, wie beispielsweise Spänen oder brechenden Werkzeugen.
03.1 Transport Die SPINOGY X22 Spindel ist in einer stabilen Verpackung mit ausreichend Polsterung zu transportieren. Beim Transport ist darauf zu achten, starke Erschütterungen oder Stöße zu vermeiden, da sensible Bauteile wie die Spindellager beschädigt werden können, was einen Einfluss auf Lebensdauer, Genauigkeit und Funktion der Spindel hat.
Technische Beschreibung 04.1 Ausstattungsmöglichkeiten und technische Daten Die SPINOGY X22 Spindel gibt es in acht Grundausstattungen (manueller und automatischer Werkzeugwechsel), zusätzlich sind weitere Konfigurationen (Optionen) möglich. Die Betriebsanleitung umfasst die Beschreibung aller Spindeltypen und Optionen. Grundausstattung (manueller Werkzeugwechsel) AUSSTATTUNGS-NR. XP001...
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ARTIKEL-NR. XP005 XP007 XP006 XP008 Lüfter 24 V Lüfter Schutzart IP54 IP30 Gewicht [kg] *LD: Lösedruck, PR: Pneumatische Rückstellung, KBL: Kegelblasluft Option Motor OPTIONS-NR.: LEISTUNG [KW] SPANNUNG [V] POLZAHL [-] SPINDELTYP CG001 Grundausstattung CG002 CG003 CG004 CG043 Für alle Typen CG044 CG045 CG046...
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Option Temperatursensor OPTIONS-NR.: TEMPERATURSENSOR SPINDELTYP CG014 Messung Lager vorne (PT100) CG015 Überwachung Lager vorne (PTC-70°C) CG016 Messung Lager hinten (PT100) Für alle Typen CG017 Überwachung Lager hinten (PTC-70°C) CG018 Messung Motor Wickelkopf (PT100) Überwachung Motor Wickelkopf (PTC-130°C) Grundausstattung CG019 CG033 Ohne Temperatursensor Für alle Typen Option Drehzahlsensor...
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SK20 flüssigkeitsgekühlt (Ausstattungs-Nr.: XP007) 04 TECHNISCHE BESCHREIBUNG...
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HSK-E25 luftgekühlt (Ausstattungs-Nr.: XP006) 04 TECHNISCHE BESCHREIBUNG...
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SK20 luftgekühlt (Ausstattungs-Nr.: XP008) Abmessung der z-Achsen Befestigung Das Bohrmuster aller X22 Spindeln ist identisch. Die Spindel kann entweder von vorne oder hinten verschraubt werden. Die Anbringung an der Z-Achse wird in Kapitel 05 Installation beschrieben. 04 TECHNISCHE BESCHREIBUNG...
04.3 Kühlung Die SPINOGY X22 gibt es mit zwei verschiedenen Kühlvariante. Es kann zwischen einer Flüssigkeitskühlung und einer Luft- kühlung (Fremdbelüftung) unterschieden werden. Die Kühlung sorgt während des Betriebs der Spindel für eine gleichmäßige Temperatur und sorgt dafür, dass die Lebensdauer der Lager und Motorwicklung erhöht wird.
Lüftereinlass von Anbauteilen freizuhalten. 04.4 Werkzeugschnittstellen Die X22 gibt es in der Ausführung mit manuellem (ER20, ER25) und mit automatischem Werkzeugwechsel (HSK-E25 und SK20). ER20, ER25 (Ausstattungs-Nr.: XP001, XP002, XP003, XP004) Die Spindeln mit manuellem Werkzeugwechsel haben die folgenden Spannbereiche:...
HINWEIS: Die angegebenen U/F-Kennlinien sind einzuhalten Der Frequenzumrichter ist entsprechend der jeweiligen Drehzahloption zu programmieren (pro- grammierte Frequenzumrichter sind bei SPINOGY erhältlich), da es sonst zu erheblichen Schäden am Motor kommen kann. Entsprechende Parameterlisten liegen bei. HINWEIS: Die maximal angegebene Drehzahl ist einzuhalten Die maximal angegebene Drehzahl (siehe Drehzahloption) der Spindel darf nicht überschritten wer-...
Temperaturmessung PT100 (Options-Nr.: CG014, CG016, CG018) Einsatzort Wickelkopf & Lager vorne/hinten Sensorart PT100 R [Ω] 100 bei 0 °C Nennwiderstand Temperaturbereich T [°C] -70 … +500 Toleranzklasse Klasse B (F 0,3) Messstrom I [mA] 0,3 … 1,0 04.7 Drehzahlsensor Die Drehzahlüberwachung kann je nach Option auf verschiedene Arten erfolgen. Entweder kommt ein induktiver Drehzahl- sensor oder ein inkrementaler Drehzahlsensor zum Einsatz.
04.9 Labyrinthdichtung Jede SPINOGY X22 verfügt im Bereich der vorderen Lagerstelle über eine 5-stufige Labyrinthdichtung, die eine hohe Dicht- wirkung gegen starke Spritzbeaufschlagung nicht nur bei drehender, sondern auch bei stehender Welle sicherstellt. Dadurch kann auf eine Sperrluft verzichtet und Wartungsintervalle erhöht werden, was eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Lö- sung mit sich bringt.
Die gesamte Lieferung ist nach Annahme unbedingt auf Transportschäden zu prüfen. Bei äußeren Schäden an der Verpa- ckung ist dies zu dokumentieren. Nach dem Auspacken der SPINOGY X22 sowie des zusätzlichen Lieferumfangs sind die Produkte direkt auf Transportschäden zu prüfen. Bei Schäden an den Produkten ist dies zu dokumentieren. Trotz größter Sorgfalt bei Verpackung und Versand unserer Produkte kann es infolge unsachgemäßer Behandlung oder höherer Gewalt...
05.5 Steckerbelegung Die X22 mit manuellem Werkzeugwechsel (XP001, XP002, XP003, XP004) wird in der Grundausstattung standardmäßig mit einem Motoranschluss ausgeliefert. Sobald ein zweiter Sensor zur Grundausstattung konfiguriert wird, erhalten die Spin- deln einen Sensoranschluss. Die Spindeln mit automatischem Werkzeugwechsel (XP005, XP006, XP007, XP008) erhalten in der Grundausstattung standardmäßig einen Motor- sowie einen Sensoranschluss.
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Der Stecker an der Anschlussleitung (vorkonfektioniert bei SPINOGY erhältlich) für den Motor bzw. die Sensorik ist mit Pfeil- richtung nach vorne auf den entsprechenden Anschluss an der Spindel (siehe Bild) zu stecken und bis zum Anschlag aufzu- schieben. Danach ist der Schnellverschluss am Stecker in Richtung „close“ zu drehen, um ein Abrutschen des Steckers zu vermeiden.
Druckniveau zu senken, da es sonst zu Beschädigungen innerhalb der Spindel kommen kann. Bei Verwendung des Xcontrol-P (bei SPINOGY erhältlich) ist diese Verschaltung bereits vorgesehen. Es müssen lediglich die Anschlüsse P1 bis P3 entsprechend der Bezeichnung an der Spindel angeschlossen werden.
Fettverteilungslauf durchgeführt werden. Dadurch wird eine gleichmäßige Lagerschmierung sichergestellt, was dazu führt, dass die Lagertemperatur niedrig ist und so die Fett- und Lagerlebensdauer erhöht wird. Nachfolgende Tabelle stellt Lage- bzw. Einbauposition der Stillstands- bzw. Einlagerungszeit gegenüber. Somit kann das passende Einlaufprogramm für die X22 gewählt werden. 06 INBETRIEBNAHME...
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Fettverteilungslauf Im Allgemeinen wird bei den Einlaufprogrammen in bestimmten Zeitintervallen die Drehzahl in Teilschritten erhöht, bis die Nenndrehzahl der Spindel erreicht wird. Die Nenndrehzahl aller X22 Spindeln beträgt 24.000 U/min. 1. Warmlauf Der Warmlauf erfolgt in Teilschritten von fünf Minuten. Die Drehzahl wird bis 24.000 U/min in 25%-Schritten erhöht.
Phase 2 schließt direkt an Phase 1 an. Die Spindel wird auf die Nenndrehzahl von 24.000 U/min beschleunigt und für 30 Minuten bei dieser Drehzahl betrieben. Anschließen folgt eine fünfminütige Pause. Danach wird die maximale Drehzahl der Spindel angefahren und für 30 Minuten gehalten. Die Maximaldrehzahl, mit der die Spindel ausgestattet ist, kann der jeweiligen Options-Nr.
HINWEIS: Anzugsdrehmomente sind einzuhalten Die angegebenen Drehmomente sind einzuhalten, da es ansonsten zu Beschädigungen an den Spannschlüssel kommen kann. Zudem kann durch übermäßiges Festziehen der Rundlauf negativ beeinträchtigt werden und die dadurch resultierende Unwucht, Schäden an der Spindellagerung verursachen. 06.4 Automatischer Werkzeugwechsel Um einen problemlosen Werkzeugwechsel durchzuführen und Kollisionen zu vermeiden, sind die folgenden Schritte einzuhalten: 01.
06.5 Überwachung des Werkzeugspannsystems Die X22 mit automatischem Werkzeugwechsel (XP005, XP006, XP007, XP008) verfügen über eine Spannstellungs- und Kolbenstellungsüberwachung. Diese überwacht dauerhaft, die Stellung des Spannsystems und des Kolbens zum Lösen. Es wird sichergestellt, dass ein Drehen der Spindel bei nicht eingelegter Werkzeugaufnahme verhindert wird. Es wird darauf hingewiesen, die Sensorüberwachung anzuschließen, um eine Beschädigung des Spannsystems zu verhindern.
Damit ein sicherer und genauer Betrieb der Spindel gewährleistet werden kann, ist die Spindel täglich vor jedem Gebrauch zu reinigen. Zur Reinigung der Spindel ist stets ein sauberes Tuch oder ein weicher Pinsel zu verwenden. Bei einer X22 mit automatischem Werkzeugwechsel sind die Werkzeugaufnahmen und der Werkzeugkegel von Verunreinigungen zu befrei- en.
Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem und geschultem Personal durchgeführt werden. Wer- den Ersatzteile benötigt, ist SPINOGY zu kontaktieren. Der Austausch von Verschleißteilen, bei dem die Spindel geöffnet werden muss, darf nur von SPINOGY durchgeführt werden. Nähere Informationen dazu in Kapitel 09.1.
08.1 Demontage Die Demontage sowie die Außerbetriebnahme der SPINOGY X22 Spindel darf nur durch fachkundiges Personal durchge- führt werden. Bei allen Arbeiten sind die örtlich geltenden Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie betrieb- sinterne Vorschriften zu beachten und einzuhalten. Zur Demontage ist geeignetes Werkzeug zu verwenden.
Teil aus wiederverwertbaren Materialien wie Aluminium, Stahl und Kupfer. Eine Entsorgung mit dem Hausmüll oder ähnlichen Einrichtungen für die Sammlung kommunaler Abfälle ist nicht gestattet. Nach Rücksprache mit SPINOGY kann die Spindel direkt beim Hersteller zurückgegeben werden. In diesem Fall kann eine Entsorgungspauschale durch den Hersteller verlangt werden.
Sachschäden und im schlimmsten Fall zu schweren Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Für den Fall, dass die X22 zur Reparatur eingesendet werden muss, besteht für die Zwischenzeit die Möglichkeit von SPINOGY eine Spindel auf Leihbasis zu erhalten. In diesem Fall ist SPINOGY zu kontaktieren. Es sei darauf hingewiesen, dass das Kon- tingent an Leihspindeln begrenzt ist und der Kunde kein Recht auf eine Leihspindel besitzt.
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STÖRUNG/FEHLER MÖGLICHE URSACHEN MÖGLICHE LÖSUNGEN Gewuchtete Werkzeuge verwenden Ungeeignetes Werkzeug Werkzeug auf Beschädigung prüfen und ggf. aus- tauschen Fettverteilungslauf nicht ordnungsgemäß durchgeführt (z.B. nach langer Lager- oder Stillstandszeit) Fettverteilungslauf durchführen Spindel ist laut Werkzeugaufnahme auf richtigen Sitz prüfen, ggf. Werkzeugaufnahme nicht richtig eingezo- Kegel von Verunreinigungen befreien Lager beschädigt Spindel zur Überprüfung einsenden...
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STÖRUNG/FEHLER MÖGLICHE URSACHEN MÖGLICHE LÖSUNGEN Druckniveau zum Lösen des Werkzeugs zu Gefordertes Druckniveau einstellen (Kapitel 05.7) gering Nenndurchfluss des Pneumatikventils zu Pneumatikventil mit einem Nenndurchfluss von gering mind. 150 l/min verwenden Werkzeug wird nicht ordnungsgemäß Pneumatikventil mit einem Nenndurchfluss von mind.
Folgen. Gleiches gilt für vorgenommene Änderungen, denen SPINOGY nicht zugestimmt hat. 11. SPINOGY behält sich vor technische Änderungen am Produkt (z.B. konstruktiv) ohne vorherige Benachrichtigung oder besonderen Hinweis vorzunehmen. 12. SPINOGY behält sich vor, im Zuge von Reparaturen, das Produkt auf den neusten Stand der Technik zu bringen. 10 GEWÄHRLEISTUNG...
Einbauerklärung Original Dokument (Gemäß EG Richtlinie 2006/42/EG Anhang II B) Hersteller: Dokumentationsbevollmächtigter: SPINOGY GmbH SPINOGY GmbH Brunnenweg 17 Brunnenweg 17 64331 Weiterstadt 64331 Weiterstadt Deutschland Deutschland erklärt hiermit, dass folgendes Produkt Produkt Hochfrequenz-Motorspindel Seriennummer Siehe letzte Seite den folgenden grundlegenden Anforderungen der Richtlinie Maschinen (2006/42/EG) entspricht: Anhang I, Unterkapitel 1.1.2, 1.1.3, 1.1.5, 1.3.2, 1.3.4...