BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 2 KLEANSEP™ - Module INHALTSVERZEICHNIS KAPITEL Technische Daten Allgemeine Beschreibung Modulinstallation Inbetriebnahme Außerbetriebsetzen der UF-Anlage Reinigung der Membranen Auswechseln von Membranen Allgemeine Hinweise und Betriebsbedingungen ANHANG Vorgehensweise bei Empfang des Moduls Bubble-Test Messung des Wasserwertes IV - Reinigungslösungen...
Seite 4 KLEANSEP™ - Module 2. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG KLEANSEP™ Mikrofiltrations- und Ultrafiltrationsmodule sind als Rohrmodule konzipiert. Sie bestehen aus einem Membranbündel, in dem das zu behandelnde Produkt zirkuliert. Die Flüssigkeit (Permeat), die durch die Membran tritt, wird durch die seitlichen Ausgänge abgeleitet.
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BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 5 KLEANSEP™ - Module 2.1 KLEANSEP – MEMBRAN / - MODUL WERKSTOFFE Membran: Trägermaterial: / Ti0 - Gemisch Trennschicht : oder Ti0 Membrandichtung: Viton, EPDM oder Silikon Modulgehäuse: Edelstahl AISI 316 L AUSFÜHRUNG Membranstab: Monolith in 7- oder 19-Kanalausführung Kanaldurchmesser: ø...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 6 KLEANSEP™ - Module 3. INSTALLATION DES MODULS Bevor das Modul an den Produktionskreislauf angeschlossen wird, sind folgende Schritte auszuführen: Die empfohlene Vorgehensweise bei Empfang des Moduls (s. Anhang I ). Durchführung eines Bubble-Tests (s. Anhang II ) an jedem Modul, um Transportschäden auszuschließen.
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 7 KLEANSEP™ - Module 4. INBETRIEBNAHME DER MODULE Neue Module oder solche, an denen ein Standardaustausch der Membranen vorgenommen wurde, werden beim Transport durch ein Wasser-Glyzerin-Gemisch geschützt. Aus diesem Grunde müssen die Membranen vor der Inbetriebnahme gründlich mit Wasser gespült werden.
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 8 KLEANSEP™ - Module 5. AUSSERBETRIEBSETZEN DES MODULS VORGEHENSWEISE Schließen der Permeatausgänge Abschalten der Pumpen GENERELLE VORSCHRIFTEN • Ein nicht durchströmtes Modul darf niemals bei geöffneten Permeatausgängen unter Druck stehen. • Bei jedem Stillstand muß das Modul gereinigt oder gespült werden.
Das herkömmliche Verfahren, das nachstehend beschrieben wird, wird auf der Grundlage der in Anhang IV beschriebenen Reinigungslösungen durchgeführt. Es ist in der Mehrzahl der Fälle ausreichend. Im Problemfall wenden Sie sich bitte an ORELIS oder die entsprechenden Repräsentanten.
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BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 10 KLEANSEP™ - Module BESONDERE REINIGUNGSMASSNAHMEN Falls der Einsatz der o.g. Reinigungslösungen nicht ausreicht, kann man alternativ folgende Verfahren testen: • Zusatz von Chlorbleichlauge (NaOCL) im Verlauf der Laugenreinigung (300-400 ppm) • Verlängerung der Reinigungsdauer der Laugen- bzw. Säurereinigung •...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 11 KLEANSEP™ - Module 7. AUSTAUSCH VOM MEMBRANEN Die Lebensdauer der Membranen beträgt im allgemeinen mehrere Jahre. Mit zunehmendem Alter erhöht sich jedoch ihre Anfälligkeit für Trüblauf, der sich im Laufe der Zeit verstärkt und immer häufiger auftritt. Ein weiteres Indiz ist die mangelnde Effizienz der vorgenommenen Regenerierungen (zu niedrige Fluxraten).
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 12 KLEANSEP™ - Module 8. ALLGEMEINE HINWEISE UND BETRIEBSBEDINGUNGEN • Niemals die Pumpen bei geöffneten Permeatausgängen anschalten. • Keine den Werkstoffen unverträglichen Produkte verwenden, wie z.B. : - Salzsäure, Flußsäure oder andere mit Edelstahl unverträgliche Säuren - Freichlor mit einem Gehalt von > 400 ppm - Lösungsmittel, die mit den gelieferten Dichtungen unverträglich sind...
Bei der Handhabung der Modulkisten empfehlen wir die Verwendung eines Gabelstaplers. Stoßeinwirkung vermeiden. Nachprüfen, ob die Transportkiste in ordnungsgemäßem Zustand ist. Bei Feststellen eines Schadens, bitte umgehend Rhodia Orelis informieren. Unbedingt vor Annahme der Ware das Farbetikett ("Schockdetektor") prüfen (siehe folgende Seiten). Module vorsichtig den Kisten entnehmen.
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BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 15 KLEANSEP™ - Module KLEANSEP D Orelis 09/2009 Rev. 1.1...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 16 KLEANSEP™ - Module Vorgehensweise bei Rückversand der Module Führen Sie einen vollständigen Reinigungszyklus durch (s.S) Bauen Sie die Module vorsichtig aus der Anlage aus Reinigen Sie die Aussenseite der Gehäuse Setzen Sie die Module so in die Kisten ein, wie Sie sie empfangen haben.
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 17 KLEANSEP™ - Module ANHANG II BUBBLE-TEST Vorsicht: Dieser Test gilt nur für vollständig mit Wasser getränkte Membranen. Benötigtes Material: • 1 Druckluftanschlußstutzen (Permeatseite) • 2 Blindflansche (Permeat- und Retentatseite) mit Dichtung • 1 Druckminderer (Druckluft) •...
Spülgangs (Erreichen des neutralen pH-Wertes) durchgeführt. Der Wasserwert von KLEANSEP - Membranen drückt sich in l/h.m² bei einem Druck von 4 bar und 25°C (DE 4-25) aus. Die Messungen können auch anhand anderer Parameter vorgenommen werden. Ist diesem Fall muß...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 20 KLEANSEP™ - Module ANHANG IV Reinigungsprodukte für KLEANSEP™ – Membranen Bitte verwenden Sie handelsübliche Membranreiniger der Firmen Henkel, Chemetall usw. Beispiel : Henkel-Produkte Basische Reiniger P3 ULTRASIL 10 oder 13 1-2 % P3 ULTRAPERM 12 0,5-1% (pH>11) P3 ULTRAPERM 12 wird nur für die Vorspülung beim...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 22 KLEANSEP™ - Module 2. Kompletter Standardaustausch an einem Modul Benötigtes Werkzeug: • 1 Drehmomentschlüssel ( ≥ 5 Nm ) • 2 Gabelschlüssel ( SW 8 mm ) • • Muttern und Kontermuttern der Defekte Membran und evtl. Membran- Gegenplatten lösen...
BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 27 KLEANSEP™ - Module ANHANG VIII Ersatzteilliste MODUL KLEANSEP K 37 B IN FLANSCHAUSFÜHRUNG CODE* BEZEICHNUNG MATERIAL REF. NR. Leerrohr K37 Flansch 316 L / 316 Ti Mutter H – M 20 304 L Federring M Ø 20...
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BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 28 KLEANSEP™ - Module Explosionszeichnung KLEANSEP-Modul Flanschausführung KLEANSEP D Orelis 09/2009 Rev. 1.1...
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BETRIEBSANLEITUNG FÜR Seite 29 KLEANSEP™ - Module ANHANG IX KLEANSEP - BETRIEBDATENBLATT Typ : __________________ Nr. __________ Membranfläche : _______ MODUL Auslegung : ___________________________ Membran : ____________ Produktkenndaten Betriebsparameter Anmerkungen: Druck (bar) Durchsatz (m³/h) (z.B. Stillstände, Spülungen, Datum Uhrzeit T°C Konzentration Öffnen des Moduls, Störungen)