Inhaltsverzeichnis Vorwort ..................................4 Haftungsausschluss und -beschränkung ......................5 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................5 Sicherheitshinweise ..............................5 Verantwortung des Betreibers ............................ 6 Pflichten des Betreibers .............................. 6 Personalanforderungen .............................. 6 Schutzausrüstung .................................. 6 Gefahr durch bewegte Bauteile an den Fallensystemen .................. 7 Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten, spitze Ecken und dünnwandige Blechteile ...... 7 Gefahr durch Infektion ............................... 7 Anlieferung, Transport und Lagerung .
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Fallenmontage Modell Wildmeister ........................ 1 3 11.1 Vorbereitung des Aufstellorts ............................13 Vorbereitung des Fallenkörpers ........................... 14 11.2 Vorbereitung und Montage des Wipprohrs ......................15 11.3 Ausrichtung des Wipprohrs ............................18 11.4 11.5 Montage der Schieberkästen und äußeren Betonrohre ..................19 11.6 Ausrichten der Schieberkästen und inneren Anlegerohre ................20 Montage der Gestänge .
Bundesländern ist die Verwendung entsprechender Fallenmelder vorgeschrieben. Wir empfehlen einen generellen Einsatz solcher Systeme, da hierdurch erheblich weniger Störungen an der Falle entstehen und ein unnötiges Verwittern vermieden wird. Nach dem Fang ist die entsprechende Tierart sofort aus der Falle zu entnehmen. Abb. 1: Wildmeister mit Hauptkastendeckel...
Haftungsausschluss und -beschränkung Alle Angaben und Hinweise in dieser Anleitung wurden unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften, des Stands der Technik sowie langjährigen Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengestellt. Der Hersteller/ Vertreiber der Falle übernimmt keinerlei Haftung bei Unfällen, insbesondere bei Sach- und/ oder Personenschäden. Haftpflichtansprüche der jeweiligen Benutzer oder Dritter gegenüber dem Hersteller/ Vertreiber sind ausgeschlossen.
4.1 Verantwortung des Betreibers Betreiber ist diejenige Person, die die Falle selbst betreibt oder einem Dritten zur Nutzung/ Anwendung überlässt und während des Betriebs die rechtliche Produktverantwortung für den Schutz des Benutzers, der betreuenden Person oder Dritter trägt. 4.2 Pflichten des Betreibers Die Falle wird im privaten und gewerblichen Bereich eingesetzt.
Industrieschutzhelm Industrieschutzhelme schützen den Kopf gegen herabfallende Gegenstände, pendelnde Lasten und Anstoßen an feststehenden Gegenständen. Schutzhandschuhe Schutzhandschuhe dienen zum Schutz der Hände vor Reibung, Abschürfungen, Einstichen oder tieferen Verletzungen sowie vor Berührung mit infektiösem Material. Sicherheitsschuhe Sicherheitsschuhe schützen die Füße vor Quetschungen, herabfallenden Teilen und Ausgleiten auf rutschigem Untergrund.
Bei evtl. Transportschäden oder unvollständiger Lieferung sind unverzüglich der Spediteur und der Lieferant zu informieren. Fehlende Teile und Schäden sind auf den Transportunterlagen zu dokumentieren und vom Fahrer zu bestätigen. Bei Nichteinhaltung entfällt die Haftung für Mängel. In Fällen von Transportschäden und Fehllieferungen ist vor der Installation mit der Christian Marklewitz &...
§ Die Packstücke vorsichtig anheben und beobachten, ob sie kippen. Falls erforderlich, den Anschlag verändern. 5.5 Transport von Packstücken mit einem Gabelstapler, Hubwagen oder anderem Fahrzeug Die Anschlagpunkte und die Gewichte sind je nach Ausführung der Falle unterschiedlich. Personal: § Gabelstaplerfahrer Schutzausrüstung: §...
7. Gefahren beim Aufstellen und Montieren Die Falle muss nach der Anlieferung montiert und Schutzeinrichtungen müssen eingerichtet werden. Die Anordnung der Bauteile muss der Montageanleitung entnommen werden. 7.1 Lebensgefahr durch fehlerhaftes Aufstellen und Montieren Fehler beim Aufstellen und Montieren der Falle können zu lebensgefährlichen Situationen führen und erhebliche Schäden verursachen.
10. Packliste der Falle a) 1x Hauptkasten (optional mit vormontiertem Hauptkastendeckel) b) 2x Schieberkasten c) 2x Schieberkastendeckel d) 2x Fallblech e) 1x Mittelrohr f) 4x Anlegerohr g) 1x Handlochdeckel mit vormontiertem Kern h) 2x Gestänge i) 2x Grundrahmen links j) 2x Grundrahmen rechts Zubehörset bestehend aus: k) 1x Verbinderblech mit Auslösepin und zwei Seilklemmen l) 1x Seilklemme...
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ANLEITUNG Unversehrt fangende Lebendfalle ACHTUNG! Nicht berühren – Ansteckungsgefahr durch Zoonosen! Diese Falle wird nach der gül�gen Fangjagdverordnung regelmäßig kontrolliert. Sie dient dem Artenschutz, um die von Prädatoren bedrohten Tierarten nachhal�g zu schützen sowie Bedrohung von Flora und Fauna durch invasive Arten einzudämmen und unterstützt bei der Erhaltung von Gewässern und Deichanlagen.
11.1 Vorbereitung des Aufstellorts Die Stellfläche ca. L: 350cm x ca. B: 60cm 3cm tief (Oberkante Betonplatte) ausgraben. Für die Grundrahmen des Wildmeister Modells muss auf der gesamten Länge eine entsprechende Tiefe wie oben beschrieben hergestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass der Untergrund fest und tragfähig ist. Dadurch wird ein Verschieben der Falle vermieden.
Abb. 4: Falle mit Grundrahmen auf Betonplatten 11.2 Vorbereitung des Fallenkörpers Beim Modell Wildmeister die Grundrahmenteile an den Hauptkasten montieren. Hierzu müssen je Grundrahmenteil die jeweiligen 2 Schrauben aus dem Hauptkasten herausgeschraubt werden. Anschließend wird das Grundrahmenteil mit diesen 2 Schrauben und 3 weiteren Schrauben n) aus dem Zubehörpaket an den Hauptkasten geschraubt.
Anschließend den Zentrierbügel demontieren, welcher später, nach dem Einlegen des Mittelrohrs, wieder angebracht wird. Zentrierbügel Abb. 6: Hauptkasten mit Grundrahmen und demontiertem Zentrierbügel 11.3 Vorbereitung und Montage des Wipprohrs Bei allen Betonrohren, die nicht über uns bezogen wurden, ist es notwendig, diese von Nut und Feder zu befreien und das Köderloch auszuschneiden.
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Abb. 7: Handlochdeckel mit Kern Den Handlochdeckel mit dem zuvor montierten Kern in die Öffnung des Mittelrohrs einsetzen; dabei die genaue Ausrichtung prüfen und das sich ergebende Spiel zwischen Rohr und Kern vermitteln. Nun die beiden Enden der Langlöcher und das Loch für den Sicherungsstift vom Handlochdeckels auf dem Mittelrohr anzeichnen.
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Abb. 8: Mittelrohr mit Bohrungen für Deckel mit Kern Sicherungsstift Abb. 9: Mittelrohr mit montiertem Deckel mit Kern und Sicherungsstift...
Den vormontierten Hauptkasten auf die vorbereitete Aufstellfläche stellen und ausrichten. Vor dem Einsetzen des Mittelrohrs den Handlochdeckel abnehmen. Die genaue Länge des Mittelrohrs ermitteln und das Rohr mittig anzeichnen. Das Mittelrohr mit der rauen/ schmalen Seite des Rohrs nach links (Seite mit der Auslöseeinheit) einsetzen.
Abb. 11: In Waage ausgerichtetes Mittelrohr im Hauptkasten 11.5 Montage der Schieberkästen und äußeren Betonrohre Anbringen der Anlegerohre am Hauptkasten Die Anlegerohre werden immer mit den schmalen Seiten in die Schieberkästen eingeführt. Abb. 12: Anlegerohr mit schmaler und breiter Seite...
Das Mittelrohr vor dem Einlegen der zwei inneren Anlegerohre nach links bzw. rechts kippen bis es sich in eine der beiden Rasten fängt. Anschließend die inneren Anlegerohre in den Hauptkasten mit der glatten/ breiten Seite einführen und vorsichtig an das Mittelrohr heranschieben.
Währen der ganzen Zeit muss darauf geachtet werden, dass sich das Mittelohr problemlos wippen lässt, die Anlegerohre auf Anschlag in den Schieberkästen liegen und die Spaltmaße zwischen Mittelrohr und inneren Anlegerohren stimmen. 11.7 Montage der Gestänge Die Schieberkästen haben jeweils zwei Einführungen für die Gestänge, damit sie für links und rechts gleich sind.
2mm Wandstärke des Quadratrohrs bohren. Dabei darauf achten, nicht den Rundstahl des Gestänges zu beschädigen. Anschließend die M4x6 gewindefurchenden Schrauben o) in die Löcher einschrauben. Abb. 15: linker Schieberkasten ohne Seitenrahmen mit Gestänge im Langloch von der Seite 11.8 Montage der äußeren Anlegerohre Die zwei äußeren Anlegerohre ebenfalls mit der rauen Seite bis an die Anschlagspunkte in die Schieberkästen vorsichtig einschieben.
Alle Stellen, an denen ein Lichteinfall möglich ist, sind entsprechend zu verschließen (Aluband, Panzerband, Beton, Dichtschlämme, usw.). Dies verhindert auch das Eindringen von Erde oder anderen Materialien durch die Spalte in die Falle. 11.9 Verbinden des Gestänges im Hauptkasten Als erstes die Seilklemme l) und danach die Feder der Waschbärensicherung m) auf das rechte Gestänge aufschieben.
Diese Ausrichtung ist während des Festschraubens der beiden Seilklemmen des Verbinderblechs zu überwachen. Die Muttern der Seilklemmen mehrmals abwechselnd festziehen. Es ist sehr wichtig, dass beide Winkelenden der Gestänge im Langloch oben anliegen, wenn der Auslösepin auf dem Pin der Wippe aufliegt, da sonst die Fallbleche unterschiedlich schnell fallen.
Die Fallbleche mit den Füßen nach unten und den Abkantungen zum Hauptkasten zeigend in die Führung der Schieberkästen einführen bis sie auf den Winkelenden der Gestänge aufliegen. Achtung: die Falle ist jetzt fängisch gestellt! Danach testen, ob die Falle durch Betätigen des Mittelrohrs auslöst und die Fallbleche fallen und überprüfen, ob die Waschbärensicherung aktiv ist.
Auf die Schieberkästen die Schieberkastendeckel aufstecken und gegebenenfalls mit Vorhängeschlössern sichern. Abb. 21: Falle mit montierten Hauptkasten- und Schieberkastendeckeln 11.13 Fallenkennzeichnung Den Aufkleber t) für die Fallenkennzeichnung beschriften und an der Falle anbringen. Wir empfehlen, hierfür die Vorderseite des Hauptkastens zu nehmen. Falls eine Fallenabnahme mit einer Plombe erfolgt, kann diese im Hauptkasten am Zentrierbügel gegenüber der Schraube der Waschbärensicherung in dem freien Loch befestigt werden.
Melderblech mit Kette angebunden 11.15 Montage beim Einsatz als mobile Falle Da es sich bei dem Modell Wildmeister um eine mobile Falle handelt, ist es möglich, diese Falle außerhalb des Reviers komplett zu montieren und anschließend zum Fallenstandort zu transportieren. Äußere Anlegerohre werden hierbei noch nicht angebracht. Die Falle hat ohne äußere Anlegerohre ein Gewicht von ca.
12. Bedienungsanleitung Achtung: An der Falle besteht Infektions-Gefahr! 12.1 Öffnen und Schließen des Köderdeckels Zum Öffnen des Köderdeckels den Sicherungsstift ziehen und den Köderdeckel ca. 45 Grad links herumdrehen und herausheben. Nach dem Einlegen des Köders den Köderdeckel wieder ins Mittelrohr einsetzen und mittels Rechtsdrehung schließen und den Sicherungsstift einsetzen, der ein Aufdrehen durch Waschbären verhindert. 12.2 Fängisch Stellen Zum fängisch Stellen der Falle als erstes die Feder der Waschbärensicherung aushängen und das Gestänge freidrehen. Hierzu das Ringende der Feder von der Schraube des Zentrierbügels heben und langsam nach unten führen. Achtung: wenn die Feder unter Spannung losgelassen wird, kann sie einem auf die Finger schlagen! Danach den Auslösepin des Verbindungsblechs 90 Grad nach unten drehen. Anschließend bei beiden Schieberkästen mit dem Haken der Schieberkastendeckel in die Löcher der Fallbleche greifen, diese nach oben ziehen und dann mit Hilfe des untergelegten Schieberkastendeckels festsetzen. Als nächstes das Verbindungsblech mit dem Auslösepin hochdrehen und die Feder der Waschbärensicherung auflegen. Nachfolgend zum Freigeben der Wippe den Hebel des Matchabzugs zur Seite bewegen und das Wippenblech in die Mitte der drei Aussparungen des Matchabzugs (kleinste Aussparung) bringen. Vorsichtig die Schieber absenken; dabei muss sich der Auslösepin auf den Pin der Wippe auflegen. Es ist darauf zu achten, dass beide Flächen exakt aufeinander liegen. Sollte das nicht der Fall sein, muss über das Langloch im Verbinderblech nachjustiert werden. Wenn vorhanden, den Abzugsmagnet auf den Melder setzen. Der Abzugsmagnet ist mit der Lasche des Verbindungsblechs zu verbinden. 12.3 Einstellen des Auslösegewichts Durch Verstellen des Auslösegewichts ist es möglich, das gewünschte Gewicht genau an die zu fangende Tierart anzupassen. Das Auslösegewicht ist umso höher je mehr die Zugfeder der Auslöseeinheit gespannt wird. Beim erstmaligen Einstellen empfehlen wir,...
Sollte es zu sehr abweichen, muss der Auslösepin des Verbindungsblechs im Langloch nachgestellt werden. Tipp: Für sehr niedrige Auslösegewichte empfiehlt es sich, den Auslösepin an der Kontaktstelle zum Pin der Wippe mit etwas Fett einzuschmieren. Abb. 25: Auslöseeinheit - Auslösegewichtsverstellung 12.4 Stellen der Falle auf Durchgang Wenn Sie die Falle auf Durchgang stellen möchten, bringen Sie das Wipprohr in eine Auslöseposition und ziehen Sie die M6-Flügelmutter fest. Der dadurch erzeugte Anpressdruck reicht aus, um ein Bewegen des Rohrs sicher zu vermeiden. 12.5 Reinigung der Falle Wenn zu viel Dreck in die Falle eingetragen wurde, kann es zu Störungen an der Wippe oder an den Fallblechen kommen. Insbesondere an den Fallblechen kann dies Problemen mit der Waschbärensicherung verursachen. Diese kann unter Umständen nicht mehr öffnen. Ursache kann eingedrungene Erde durch nicht verschlossene Spalte an den Rohren sein. In dieser Anleitung weisen wir unter Punkt 11.8 darauf hin, wie die Spalte zu schließen sind. Es kann auch sein, dass Sand oder Erde durch den Wind kontinuierlich durch die Rohre eingeweht wurden und sich in den Spalten der Rohre abgesetzt haben. Das Material kann am besten mit einer Bürste oder einem Flacheisen, das als Schieber benutzt wird, am Mittelrohr von den Seiten aus entfernt werden. Hierbei kann der Einsatz eines Akkustaubsaugers mit einem Verlängerungsrohr oder eines Schlauchs sehr praktisch sein.
Ein blockiertes Fallblech kann durch Herunterdrücken und Rütteln oder Stoßen nach unten in das eingedrungene Material verschoben werden. Hierdurch wird es wieder möglich, das Verbinderblech zum Lösen der Waschbärensicherung nach unten zu drehen, wodurch die Fallbleche wieder freigegeben werden. Anschließend kann nach dem Herausnehmen der Fallbleche, mit einem langen Flacheisen zwischen den Rohren im Schieberkasten das Material zu den Seiten verschoben werden. Um das Material zu entfernen, ist ein Akkustaubsauger mit einem Verlängerungsrohr notwendig, das in den Seitenkästen der Schieberkästen bis nach unten geführt wird. Alternative können auch die äußeren Anlegerohre herausgehoben werden, so dass der Schieberkasten durch die Rohröffnung zugänglich wird. Feste Verunreinigungen im Mittelrohr können durch das Köderloch entnommen werden. Verunreinigungen, die wasserlöslich sind, können mit Wasser ausgespült werden. 13. Funktionselemente des Hauptkastens Abb. 26: Funktionselemente des Hauptkastens...