Montage-, Betriebs- und Wartungsanleitung
Druckentlastungsklappe DRK Low
Rückschlagklappen RSK Low
Transport
Grundsätzlich sind sämtliche Beschädigungen durch äus-
sere Einflüsse zu vermeiden. Die Klappen dürfen nicht an
den Lamellen oder am aussenliegenden Gestänge an-
gehoben werden. Klappen mit einem maximalen Gewicht
von 50 kg können am C-Profil Rahmen gehoben werden.
Bei schwereren Klappen sind mindestens vier Punkte an
den Eckwinkeln als Aufhängung zu verwenden. Die einzel-
nen Lamellen auf keinen Fall als Tritthilfe bei der Montage
verwendet werden. Sämtliche Beschädigungen z. B . Defor-
mationen der Lamellen, Beulen, Einschläge, Verzug des
C-Profil Rahmens usw. sind umgehend dem Lieferanten
bzw. Hersteller zu melden. Dieser kann die Beein träch-
tigung der Funktionsfähigkeit und allenfalls auftretende
Gefahren beurteilen.
Montage
Der An- bzw. Einbau dieser Klappen kann an einer Wand,
an einem Klimagerät oder in einem Kanalstrang erfolgen.
Dabei ist zunächst auf die korrekte Luftrichtung zu achten,
diese ist am Klappengehäuse mit einem roten Pfeil an-
gegeben. Die Montage der Klappen hat verzugsfrei, ohne
Spannung, plan und ohne Winkelfehler im Klappenrahmen
zu erfolgen. Dazu sind die standardmässig vorhandenen
4 Ecklöcher zu verwenden. Bei grösseren Klappen sind
zusätzliche Flanschverschraubungen in einem Abstand
von 200–500 m m anzubringen, dies liegt in der Verant-
wortung des Planers bzw. Installateurs. Bei der Montage
ist darauf zu achten, dass die Lamellen exakt waagrecht
LUCOMA AG, Weekendweg 5, CH-3646 Einigen, Switzerland
Tel: +41 33 655 00 44, Fax: +41 33 655 00 45, www.lucoma.com, info @ lucoma.com
Produkte-Bezeichnung
DRK-11...., RSK11....
Technische Daten
Max. Baugrösse B × H :
Max. Lamellenlänge:
Auslösedruck:
Luftrichtung:
Freier Querschnitt:
verlaufen. Die Klappe muss genau senkrecht (bei Luft-
strom horizontal) bzw. genau waagrecht (bei Luftstrom
vertikal) ausgerichtet werden.
Nach erfolgter Montage sind die Winkel des Klappen-
rahmens zu überprüfen, diese müssen genau 90° sein, all-
fällige Abweichungen sind umgehend zu korrigieren.
Zudem ist sicher zu stellen, dass die Lamellen, das
Gestänge und der Auslösemechanismus frei beweglich
sind. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bauseits
durch das Anbringen von Dämmungsmaterialien, Installa-
tionskanälen, Hilfskonstruktionen usw. sind unbedingt zu
vermeiden. Ein Nichtbeachten kann zu erheblichen
Störungen während des Betriebs führen, wie z. B . Streifen
der Lamellen am Klappenrahmen, veränderter Auslöse-
druck, Klappe öffnet oder schliesst nicht, verringerte
Dichtheit, usw.
Bei Ausführungen mit seitlichen Dichtungen (Di, DIN, CEN
usw.) sind diese während der Montagephase vor Verun-
reinigungen jeglicher Art zu schützen. Insbesondere
Bohrspäne oder Betonsplitter können die Seiten dich-
tungen beschädigen. Vor Inbetriebnahme der Klappen
sind die Seitendichtungen gründlich trocken zu reinigen.
Montage von Motoren
DRK und RSK funktionieren grundsätzlich ohne Motor.
Es kann aber für besondere Anwendungen mittels einer
spezial Konsole ein Motor angebracht werden. Bei der
Montage von Motoren ist die Wartungs- und Montage-
DRK: 1870 m m× 7 900 m m
RSK: 2400 m m × 7 900 m m (Vorbehalt Transport)
DRK: 900 m m / RSK: 1200 m m
DRK: gem. Auftrag
RSK: kein definierter Auslösedruck
horizontal oder vertikal gem. Auftrag
> 6 0 % (präzisere Angaben nach Berechnungen
des Herstellers)
April 2022