Achtung! Bei Lüftungsgeräten mit Feuchteregelung wird der abgeführte Luftvolumenstrom durch die im
Raum vorhandene Luftfeuchtigkeit und Temperatur optimal geregelt.
Schalter 5/W2 FK
(Ansicht von vorn)
Raumbe-
*
leuchtung
* um einer Beeinflussung von Beleuchtung und Lüfter vorzubeugen, empfehlen wir zum gleichzeitigen und potentialgetrennten
Schalten beider Laststromkreise die Verwendung eines entsprechenden Relais.
Funktionsbeschreibung Schalterwippe S I:
ABSENKBETRIEB: Volumenstrom entsprechend DIP-Schalter 1 und 2,
unabhängig von Raumfeuchte und Raumtemperatur
FEUCHTEREGELUNG: Volumenstrom zwischen Grundlüftungsstufe (DIP-Schalter 1,2)
und Bedarfslüftungsstufe (DIP-Schalter 6,7), Feuchteregelung aktiv
Funktionsbeschreibung Schalterwippe S II:
Bedarfslüftung EIN: Volumenstrom entsprechend DIP-Schalter 6 und 7, Kopplung mit der
Raumbeleuchtung möglich. Die Bedarfslüftung ist durch eine Vorrangschaltung den Betriebs-
arten „Absenkbetrieb" und „Feuchteregelung" übergeordnet.
Bedarfslüftung AUS: Lüfter läuft im Automatikbetrieb bzw. entsprechend
Stellung der Schalterwippe S I.
Fernsteuerung: Die Lüftertypen Silvento ec sind über die Anschlüsse F+ und F- mit 0 bis 10 V fernsteuer-
bar. Die Spannungsbereiche sind in der Montage– und Bedienungsanleitung des Silvento ec aufgeführt.
Temperaturabschaltung: Der Lüfter schaltet ab, wenn die Raumtemperatur für mehr als 1 Stunde auf
unter 8°C sinkt und hilft somit ein Einfrieren der Heizung zu verhindern. Werden 15°C überschritten, schaltet er
wieder ein.
Schalter 5/W2FK Bestell-Nr. 39840 in Verbindung
mit Lüfter Silvento ec und Steuerplatine 5/EC-FK
N + L
= feuchtegeregelt
N + L + L2
= Absenkbetrieb
N + L + L1
= Bedarfslüftung
N + L + L1 + L2
= Bedarfslüftung
LUNOS Deutschland
LUNOS Lüftungstechnik GmbH
für Raumluftsysteme
Wilhelmstr. 31
13593 Berlin ∙ Deutschland
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Der Lüfter verfügt über eine selbstständige Feuchteregelung,
deren Standardregelbereich 50 - 70 % relative Feuchte ist
und die zwischen der eingestellten Grundlüftungsstufe (DIP-
Schalter 1, 2) und der Bedarfslüftungsstufe (DIP-Schalter 6,
7) regelt. Dadurch wird für eine ständige Anpassung des
Abluftvolumenstroms an die Raumluftfeuchte und Raumtem-
peratur gesorgt und ein Optimum an Behaglichkeit erreicht.
Es wird so viel wie nötig, aber nur so wenig wie möglich ge-
lüftet, was Energie spart und eine Überfeuchtung der Woh-
nung verhindert.
Die Regelung erfolgt quasi stufenlos und auf „intelligente"
Weise, indem zwischen dauerhaft hoher relativer Feuchte
und schnell ansteigender Feuchte (z.B. durch Duschen) un-
terschieden wird.
Kann die relative Feuchte innerhalb eines Zeitraumes von
zwei Stunden nicht deutlich reduziert werden (z. B. im Som-
mer), wird der Lüfter in die Grundlüftungsstufe geschaltet.
Steigt die relative Feuchte während des Absenkbetriebes
innerhalb von einer Stunde um mehr als 5% an, wird der
Absenkbetrieb beendet.
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