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Originalbetriebsanleitung
BEDIENEINHEIT
Typ
BE10
BE10V
Ex-BE10B
Ex-BE10BV
Ex-BE10C
Ex-BE10CV
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Inhaltszusammenfassung für lutz BE10

  • Seite 1 Originalbetriebsanleitung BEDIENEINHEIT BE10 BE10V Ex-BE10B Ex-BE10BV Ex-BE10C Ex-BE10CV Vor Inbetriebnahme Betriebsanleitung lesen! Für künftige Verwendung aufbewahren.
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Zu dieser Anleitung ............................ 4 1.1 Begriffe .............................. 4 1.2 Zielgruppen ............................4 1.3 Mitgeltende Dokumente ........................4 1.4 Warnhinweise und Symbole ......................5 1.5 Aktueller Stand ..........................5 1.6 Copyright ............................5 2. Übersicht Durchflusszählersystem TS ......................6 3. Übersicht Durchflusszählersystem HDO ..................... 7 4.
  • Seite 3 9.12 Stromsparmodus ändern ........................ 43 9.13 Beleuchtung Ein/Aus ........................43 9.14 Störungserkennung Ein/Aus/Wert ändern ..................44 9.15 Ventilfunktion ..........................45 9.15.1 Einschaltpunkt ........................45 9.15.2 Ausschaltpunkt ........................47 9.16 Leckalarm Ein/Aus ........................... 49 9.17 Nachlaufkorrektur Ein/Aus ......................49 9.18 Externe Ansteuerung Ein/Aus ......................50 9.19 LCD-Kontrast ............................ 50 9.20 Sicherheitsabfrage Ein/Aus ......................
  • Seite 4: Zu Dieser Anleitung

    1. Zu dieser Anleitung Diese Anleitung • ist Teil dieses Produkts • ist gültig für alle genannten Baureihen • beschreibt den sicheren und sachgemäßen Einsatz in allen Betriebsphasen 1.1 Begriffe Nutzer: Einzelperson oder Organisation, die Produkte nutzt, z.B. Kunde, Betreiber, Gehilfe 1.2 Zielgruppen Zielgruppe Aufgabe Betreiber ► Diese Anleitung am Einsatzort des Produkts verfügbar halten, auch für spätere Verwendung. ► Mitarbeiter zum Lesen und Beachten dieser Anleitung und der mitgeltenden Dokumente anhalten, insbesondere der Sicherheits- und Warnhinweise. ► Zusätzliche anlagenbezogene Bestimmungen und Vorschriften beachten. Fachpersonal, Monteur ► Diese Anleitung und die mitgeltenden Dokumente lesen, beachten und befolgen, insbesondere die Sicherheits- und Warnhinweise. Tab. 1: Zielgruppen und ihre Aufgaben 1.3 Mitgeltende Dokumente Dokument...
  • Seite 5: Warnhinweise Und Symbole

    Leichte Körperverletzung HINWEIS mögliche gefährliche Situation Sachschaden Tab. 3: Warnhinweise und Folgen bei Nichtbeachtung Symbol Bedeutung Sicherheitshinweis ► Alle Maßnahmen befolgen, die mit dem Sicherheitszeichen gekennzeichnet sind, um Verletzungen oder Tod zu vermeiden. Information / Empfehlung ► Handlungsanleitung Querverweis → Voraussetzung Tab. 4: Symbole und Bedeutung 1.5 Aktueller Stand Den aktuellen Stand dieser Betriebsanleitung finden Sie unter www.lutz-pumpen.de. 1.6 Copyright Der Inhalt und die Bilder dieser Betriebsanleitung sind urheberrechtlich durch Lutz Pumpen GmbH geschützt.
  • Seite 6: Übersicht Durchflusszählersystem Ts

    2. Übersicht Durchflusszählersystem TS Der Durchflusszähler arbeitet nach dem Verdrängerprinzip. In einem Gehäuse mit Ein- und Auslaufstutzen befindet sich eine Messkammer, die von der Flüssigkeit auf dem Weg durch das Gehäuse durchflossen werden muss. In der Messkammer versperrt eine Taumelscheibe der Flüssigkeit den freien Durchfluss. Beim Durchströmen der Messkammer schiebt die Flüssigkeit die Taumelscheibe beiseite. Diese „Hindernisbe- seitigung“ führt zu einer Taumelbewegung der Scheibe und zu einer Kreisbewegung der Taumelscheiben- achse. Über einen Mitnehmer wird ein Magnet mit mehreren Polen in Rotation gebracht, der durch den Deckel des Gehäuses hindurch einen magnetisch geschalteten Kontakt schalten kann. Jeder Umdrehung der Taumelscheibe ist ein konstantes Volumen zugeordnet und eine feste Anzahl von Impulsen, so dass sich von der Auswerte-Elektronik aus der Anzahl der Impulse das durchströmte Volumen bestimmen lässt. Für den praxisnahen Einsatz ist das Durchflusszählersystem in verschiedene Module unterteilt: À Bedieneinheit Auswerte-Elektronik mit Touchscreen zur Bedienung des Durch- flusszählers. Á Schutzhaube Schützt die Module Basiszähler, Relaismodul oder Netzgerät wenn die Bedieneinheit dezentral installiert ist. Impulswandler Verstärkt die Signale vom Basiszähler. Ist erforderlich, wenn die Signale weiter als 5 m übertragen werden müssen. Â...
  • Seite 7: Übersicht Durchflusszählersystem Hdo

    3. Übersicht Durchflusszählersystem HDO Durchflusszähler der Serie HDO sind Ovalradzähler. Dieses Prinzip hat sich als eine zuverlässige und äußerst genaue Methode zur Durchflusszählung bewährt. Sehr gute Wiederholbarkeit und hohe Genauigkeit über einen weiten Viskositäts- und Messbereich sind Konstruktionsmerkmale dieses Durchflusszählers. Niedriger Druckverlust und hohe Druckstufen machen Durchflusszähler der HDO Serie geeignet für den Schwerkraft- und den Pumpenbetrieb. Für den praxisnahen Einsatz ist das Durchflusszählersystem in verschiedene Module unterteilt: À Bedieneinheit Auswerte-Elektronik mit Touchscreen zur Bedienung des Durch- flusszählers. Á Schutzhaube Schützt die Module Basiszähler, Relaismodul oder Netzgerät wenn die Bedieneinheit dezentral installiert ist.
  • Seite 8: Sicherheit

    4. Sicherheit Der Hersteller haftet nicht für Schäden aufgrund Nichtbeachtung der Gesamtdokumentation, insbesondere für Schäden aufgrund Nichtbeachtung der Betriebsanleitung. 4.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Folgende Bestimmungen vor Ausführung sämtlicher Tätigkeiten beachten. Produktsicherheit Die Bedieneinheit ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch sind bei seiner Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Bedieneinheit und anderer Sachwerte möglich. Daher: • Bedieneinheit nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung dieser Anleitung betreiben. • Diese Anleitung und alle mitgeltenden Dokumente vollständig und lesbar halten und dem Personal jederzeit zugänglich aufbewahren. • Jede Arbeitsweise unterlassen, die das Personal oder unbeteiligte Dritte gefährdet. • Bei sicherheitsrelevanter Störung Bedieneinheit sofort stillsetzen und Störung durch zuständige Person beseitigen lassen. • Ergänzend zur Gesamtdokumentation die gesetzlichen oder sonstigen Sicherheits- und Unfallver- hütungsvorschriften sowie die geltenden Normen und Richtlinien des jeweiligen Betreiberlandes einhalten.
  • Seite 9: Personalqualifikation

    Personalqualifikation • Sicherstellen, dass mit Tätigkeiten an der Bedieneinheit beauftragtes Personal vor Arbeitsbeginn diese Anleitung und alle mitgeltenden Dokumente gelesen und verstanden hat, insbesondere Sicherheits-, Wartungs- und Instandsetzungsinformationen. • Verantwortungen, Zuständigkeiten und Überwachung des Personals regeln. • Alle Arbeiten nur von technischem Fachpersonal durchführen lassen: - Montage-, Instandsetzungs-, Wartungsarbeiten - Arbeiten an der Elektrik Gewährleistung • Während der Gewährleistung vor Umbau-, Instandsetzungsarbeiten oder Veränderungen die Zustim- mung des Herstellers einholen. • Ausschließlich Originalteile verwenden. Pflichten des Personals • Hinweise auf der Bedieneinheit beachten und lesbar halten. • Wenn notwendig Schutzausrüstung verwenden. • Bei allen Montage- und Wartungsarbeiten Bedieneinheit spannungsfrei schalten.
  • Seite 10: Bestimmungsgemäße Verwendung

    5. Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät kann in folgenden Umgebungen verwendet werden: - auf überdachten Flächen - in überdachten und geschlossenen Räumen - Höhenlage bis 2000 m - Umgebungstemperatur -10°C bis 60°C - maximale relative Luftfeuchte 80% - Verschmutzungsgrad 2 HINWEIS Geräteausfall durch Umgebungseinflüsse! ► Die Bedieneinheit darf während des Betriebs nicht bewegt werden. Rohrleitungen, Armaturen usw. sind in geeigneter Form abzustützen, so dass unnötiges Gewicht und Vibrationen nicht auf den Durch- flusszähler übertragen werden! ► Verwenden Sie für den Einsatz in aggressiver Umgebung die Bedieneinheiten BE10V oder Ex-BE10BV. ► Vermeiden Sie plötzliche Temperaturschwankungen. Wenn Kondensation aufgetreten ist, dann betreiben Sie das Gerät erst wieder, wenn es trocken ist. HINWEIS Die elektromagnetische Verträglichkeit des Gerätes ist für die Störaussendung und Störfestigkeit auf Wohn- und Industriebereiche abgestimmt.
  • Seite 11: Technische Daten

    5.1 Technische Daten BE10 BE10V Ex-BE10B Ex-BE10BV Ex-BE10C Ex-BE10CV Anzeige LCD-Anzeige 63 x 63 mm, 128 x 128 Bildpunkte Schutzart IP55 Spannungsver- Lithiumbatterie 3,6 V (max. 200 Stunden Zählbetrieb) sorgung oder über Relaismodul, Netzgerät Zündschutzart nicht Ex II 2G Ex ib IIB T4 Gb II 2G Ex ib IIC T4 Gb Einsatz in nicht emp- geeignet nicht emp- geeignet nicht emp- geeignet aggressiver fohlen fohlen fohlen Umgebung Elektronik austausch- vergossen austausch-...
  • Seite 12: Elektrische Daten

    5.2.1 Elektrische Daten Interne Versorgung 3,6 V (DC); Für die Spannungsversorgung zugelassener Batterietyp: • Tadiran SL-760, 3,6V, Größe AA Wechsel nur außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs zulässig Bedieneinheiteingang in Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIB/IIC; (Gehäusesteckbuchse oder Höchstwerte: interne Steckerleiste X-1 oder X-2) U = 3,9 V = 124 mA = 103 mW Kennlinie: linear C i = vernachlässigbar klein L i = vernachlässigbar klein Höchstzulässige äußere Werte für gemeinsam auftretende äußere Reaktanzen: (die Tabelle berücksichtigt keine internen Reaktanzen) (mH) (μF) (μF) oder bei Zusammenschaltung mit einem aktiven Modulausgang in der Zündschutzart Eigensicherheit mit den Modulausgangswerten Höchstwerte: = 7 V...
  • Seite 13: Sicherheitsmaßnahmen Bei Der Handhabung Der Batterie

    5.3 Sicherheitsmaßnahmen bei der Handhabung der Batterie HINWEIS Bei richtiger Verwendung stellen Lithiumbatterien eine sichere und verlässliche Energiequelle dar. Wenn sie jedoch falsch benutzt oder missbraucht werden, können diese möglichen Folgen eintreten: • Austreten von Batterieflüssigkeit oder • Entweichen von Gas oder im äußersten Fall • Feuer und/oder • Explosion. Verpolen Sie die Batterie nicht.
  • Seite 14: Sicherheitsmaßnahmen Bei Der Handhabung Des Touchscreens

    ►Drücken Sie nur leicht auf den Touchscreen und berühren Sie Ihn nicht mit spitzen Gegenständen. WARNUNG Das Durchflusszählersystem kann unkontrolliert reagieren. ►Setzen Sie den Durchflusszähler zum Reinigen des Touchscreens außer Betrieb. HINWEIS Reinigungsmittel können die Oberfläche des Touchscreens angreifen. ►Verwenden Sie zum Reinigen keine Lösemittel. ►Reinigen Sie den Touchscreen mit einem weichen, feuchten Tuch. ►Verwenden Sie gegebenenfalls reinen Alkohol (Sicherheitsdatenblatt beachten). 5.5 Vermeidung von naheliegendem Missbrauch (Beispiele) • Bedieneinheit nicht mit anderen elektronischen Geräten verbinden, wenn deren Gebrauchsfähigkeit nicht vom Hersteller freigegeben ist. • Bedieneinheiten BE10 und BE10V weder im explosionsgefährdeten Bereich noch mit elektrischer Ver- bindung in den explosionsgefährdeten Bereich einsetzen. 6. Lieferumfang Überprüfen Sie die Artikel beim Auspacken darauf, dass • keine äußeren Beschädigungen durch den Transport festzustellen sind, • die gelieferten Artikel einschließlich Zubehör Ihrem Auftrag entsprechen, • sich während des Transports keine Schrauben gelöst haben.
  • Seite 15: Kennzeichnung

    7. Kennzeichnung Typ der Bedieneinheit ATEX-Kennzeichnung Technische Daten Seriennummer Baujahr (letzte zwei Stellen der Seriennummer; z.B. -20 für 2020)
  • Seite 16: Installation

    GEFAHR Wenn Sie die Batterie im explosionsgefährdeten Bereich einlegen besteht Explosionsgefahr! Druckwelle: wegfliegende Teile können Sie töten. ► Legen Sie die Batterie nur außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs ein. ► Verwenden Sie nur die mitgelieferte Batterie. HINWEIS ► Nach dem Einlegen der Batterie wird das Lutz-Firmenlogo angezeigt. Die Bedieneinheit wartet nun bis ein Basiszähler angeschlossen wird. Die Betriebsanzeige erscheint ca. 30 Sekunden nachdem der Basiszähler angeschlossen ist. Wenn der Anschluss des Basiszählers länger als 30 Sekunden dauert, dann schaltet sich die Anzeige aus. Nach dem Berühren der Bedienoberfläche schaltet sich die Anzeige wieder ein und nach ca. 30 Sekunden erscheint die Betriebsanzeige. ► Verwenden Sie für die Schrauben den mitgelieferten Innensechskantschlüssel SW3.
  • Seite 17 4. Lösen Sie die Schraube und nehmen Sie den Deckel des Batteriehalters ab. 5. Setzen Sie die neue Batterie ein. Achten Sie auf die richtige Polarität. Auf der Anzeige erscheint das Lutz- Firmenlogo. 6. Hängen Sie den Deckel am Batteriehalter ein. 7. Montieren Sie den Deckel Bild 5a - Batterie einlegen Bild 5b - Batterie einlegen des Batteriehalters mit der Schraube.
  • Seite 18: Drehen Der Bedieneinheit / Impulswandler / Schutzhaube

    8.2 Drehen der Bedieneinheit / Impulswandler / Schutzhaube HINWEIS ►Verwenden Sie für die Schrauben den mitgelieferten Innensechs- kantschlüssel SW3. ►Drehen Sie die Schrauben nur handfest an. Die Bedieneinheit, der Impulswandler und die Schutzhaube können in 90°-Schritten auf die gewünschte Position gedreht werden. Montageschritte für Bedieneinheit (Die Montage des Impulswandlers und der Schutzhaube erfolgt entsprechend): Durchflusszählersystem TS (→ Bild 6a): 1.
  • Seite 19: Getrennte Installation Der Bedieneinheit

    8.3 Getrennte Installation der Bedieneinheit Durch die modulare Bauweise des Durchflusszähler-Systems ist es möglich, die Bedieneinheit mit oder ohne Relaismodul getrennt vom Basiszähler zu installieren. Dazu werden zusätzlich eine Schutzhaube oder ein Impulswandler, eine Kombiplatte und eine Datenleitung benötigt. HINWEIS ►Verwenden Sie für die Schrauben den mitgelieferten Innensechs- kantschlüssel SW3. ►Drehen Sie die Schrauben nur handfest an. ►Verwenden Sie einen Impulswandler anstatt einer Schutzhaube, wenn die Datenleitung länger als 5 m ist. Montageschritte: 1. Entfernen Sie die Lochstopfen und lösen Sie die Schrauben. 2. Nehmen Sie die Bedieneinheit vorsichtig ab. Kabellänge beachten! 3.
  • Seite 20 10. Stecken Sie den Stecker auf die Leiterplatte des Impulswandlers (bzw. in das Flachbandkabel der Schutzhaube). 11. M ontieren Sie den Impulswandler / die Schutzhaube auf den Durchflusszähler und stecken Sie die Lochstopfen auf. 12. S chließen Sie den Impulswandler / die Schutzhaube über Datenleitung an die Bedieneinheit an. Bild 7c - Getrennte Installation der Bedieneinheit Bild 7d - Getrennte Installation der Bedieneinheit...
  • Seite 21: Schlauchinstallation Der Bedieneinheit

    8.4 Schlauchinstallation der Bedieneinheit HINWEIS ► Verwenden Sie für die Schrau- ben den mitgelieferten Innen- sechskantschlüssel SW3. ► Drehen Sie die Schrauben nur handfest an. Montageschritte: 1. Entfernen Sie die Loch- stopfen und lösen Sie die Schrauben. 2. Nehmen Sie die Bedienein- heit vorsichtig ab. Kabellän- ge beachten! 3.
  • Seite 22: Bedienung

    9. Bedienung Betriebsanzeige Menü Vorw. Stopp Menüebene Menü 4/5 LCD-Kontrast Sicherheitsabfr Durchflussüberw. Kommunikation Simulation Funktionsebene Störungserkennung Überwachungszeit Wert ändern Abbrechen...
  • Seite 23: Erklärung Der Anzeige

    Erklärung der Anzeige 1 Titelleiste 2 Tastfeld zum Aufruf der Menüebene 3 Symbol – Flüssigkeit wird gezählt 4 Symbol - Externe Ansteuerung eingeschaltet Symbol - Ventilfunktion Ein- oder Ausschaltpunkt eingeschaltet 6 Tastfeld für die Hilfefunktion Symbol - Nachlaufkorrektur eingeschaltet Symbol - Programmiersperre eingeschaltet Symbol - Relais 1 und 2 eingeschaltet 10 Maßeinheit 11 Tastfeld 12 Rückwärts blättern 13 Vorwärts blättern 14 Mit diesem Tastfeld verlassen Sie die Menüebene und kehren zurück zur Betriebsanzeige.
  • Seite 24: Manueller Betrieb

    9.1 Manueller Betrieb Im manuellen Betrieb füllen Sie mit einer handbetätigten Zapfeinrichtung ab. Dazu setzen Sie vor der Abfüllung den Teilmengenzähler auf Null und die gewünschte Menge wird gemessen während Sie die Zapfeinrichtung betätigen. Einstellen der Betriebsart (→ Kapitel 9.5) Menü Betriebsart: Manueller Betrieb Zurücksetzen 9.1.1 Rücksetzen des Teilmengenzählers Abfüllen Menü Mit dem Tastfeld „Zurücksetzen“ löschen Sie den Teilmengenzähler. Zurücksetzen Menü Zurücksetzen...
  • Seite 25: Betrieb Mit Mengenvorwahl

    9.2 Betrieb mit Mengenvorwahl In der Betriebsart Mengenvorwahl können Sie die erforderliche Abfüllmenge am Durchflusszähler eingeben. Diese Menge wird automatisch in ein Behältnis abgefüllt, nachdem Sie den Vorgang gestartet haben. Der Durchflusszähler steuert für die Abfüllung eine Pumpe und/oder ein Magnetventil über das Relaismodul an. Einstellen der Betriebsart (→ Kapitel 9.5) Menü Symbol für Betriebsart Mengenvorwahl Vorw. Mit dem Tastfeld „Start“ beginnen Sie die Abfüllung. Danach können Sie die Abfüllung mit „Stopp“ unterbrechen. Mit dem Tastfeld „Menge ändern“ ändern Sie die Mengenvorwahl. Menge Start ändern 9.2.1 Abfüllvorgang starten Menü Vorw. Menge Start ändern...
  • Seite 26: Abfüllvorgang Stoppen

    Menü Vorw. Der Abfüllvorgang ist beendet, wenn die vorgewählte Menge abgefüllt wurde. Menge Start ändern 9.2.2 Abfüllvorgang stoppen Menü Vorw. Stopp Unterbrechung Mit dem Tastfeld „Fortsetzen“ setzen Sie die begonnene Abfüllung fort. Fortsetzen Mit dem Tastfeld „Abfüllmenge ändern“ ändern Sie die Mengenvorwahl. Abfüllmenge ändern Die neue Abfüllmenge wird um die bereits abgefüllte Menge vermindert. Beenden Mit dem Tastfeld „Beenden“ brechen Sie den begonnenen Abfüllvorgang ab.
  • Seite 27: Mengenvorwahl Ändern

    9.2.3 Mengenvorwahl ändern Menü Vorw. Menge Start ändern Abfüllmenge ← ← Mit dem Tastfeld „← ← C“ löschen Sie die letzte Stelle der Anzeige. Abbr Mit den Tastfeldern „0-9“ und „.“ geben Sie die Abfüllmenge ein. Abfüllmenge Mit dem Tastfeld „Abbr“ brechen Sie die Eingabe ab und kehren zur vorheri- ← ← gen Anzeige zurück. Abbr Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die angezeigte Menge und beenden die Eingabe.
  • Seite 28: Aufruf Der Menüebene

    9.3 Aufruf der Menüebene Menü Zurücksetzen Mit dieser Funktion können Sie alle gegenwärtigen Einstellungen ansehen (→ Kapitel 9.4). Mit dieser Funktion bestimmen Sie eine der Betriebsarten manueller Betrieb, Menü 1/5 Mengenvorwahl oder Anzeigebetrieb (→ Kapitel 9.5). Akt. Einstellung Betriebsart Mit dieser Funktion bestimmen Sie die angezeigten Messgrößen (→ Kapitel 9.6). Anzeigeoptionen Mit dieser Funktion kalibrieren Sie den Durchflusszähler auf die Anwendung Kalibrieren (→ Kapitel 9.7). Gesamtmenge Mit dieser Funktion löschen Sie die Gesamtmenge (→ Kapitel 9.8). Mit dieser Funktion wählen Sie die Sprache, in der alle Textinformationen angezeigt werden (→ Kapitel 9.9). Menü 2/5 Mit dieser Funktion wählen Sie die Maßeinheiten für die angezeigten Werte Sprache aus (→ Kapitel 9.10). Maßeinheit Dezimalstellen Mit dieser Funktion wählen Sie die Dezimalstellen für die angezeigten Werte Stromsparen aus (→ Kapitel 9.11).
  • Seite 29 Mit dieser Funktion schalten Sie die Störungserkennung ein oder aus. Sie kön- nen dem Durchflusszähler eine Überwachungszeit vorgeben. Wenn der Durch- flusszähler während dieser Überwachungszeit keine Flüssigkeit zählt, dann wird der laufende Abfüllvorgang unterbrochen und ein Fehler gemeldet. Damit können Zustände wie leeres Entnahmegefäß, Trockenlauf, Lufteinschlüsse und mechanische Defekte am Durchflusszähler erkannt werden (→ Kapitel 9.14). Mit dieser Funktion bestimmen Sie das Schaltverhalten von Relaisausgang 2 während des Abfüllvorgangs. Sie können damit ein angeschlossenes Magnet- Menü...
  • Seite 30 Mit dieser Funktion können Sie die Messtätigkeit des Durchflusszählers ein- oder ausschalten. Dies ist hilfreich für die Inbetriebnahme oder Wartungsarbeiten (→ Kapitel 9.24). Im Durchflusszählersystem können mehrere Bedieneinheiten, Relaismodule oder Basiszähler angeschlossen werden. Ein Relaismodul und ein Basiszähler Menü 5/5 bilden eine Einheit. Die Bedieneinheit arbeitet immer nur mit einem Basiszäh- ler oder einer Einheit aus Relaismodul und Basiszähler zusammen. Mit dieser Messung Ein/Aus Funktion koppeln Sie jeweils einen Basiszähler und ein Relaismodul zu einer Module koppeln Einheit zusammen. Bei mehreren Einheiten wählen Sie aus, welche von der Programmiersper. Bedieneinheit angesteuert wird. Diese Funktion ist nur aktiv, wenn mehrere Werkseinstellung Basiszähler oder Relaismodule am System angeschlossen sind (→ Kapitel 9.25). Softwareversion Mit dieser Funktion können Sie wichtige Einstellungen des Durchflusszählers vor einer Änderung durch unbefugte Personen schützen. Dazu müssen Sie einen 4-stelligen Zahlencode eingeben (→ Kapitel 9.26). Mit dieser Funktion werden alle Auswahlmöglichkeiten des Durchflusszählers auf den Zustand bei der Auslieferung eingestellt (→ Kapitel 9.27).
  • Seite 31: Aktuelle Einstellungen

    9.4 Aktuelle Einstellungen Mit dieser Funktion können Sie alle gegenwärtigen Einstellungen ansehen. Eingestellte Betriebsart. Abkürzungen: Man (Manueller Betrieb), Vorw. (Men- genvorwahl), Anz. (Anzeigebetrieb) Eingestellte Anzeige: Der vordere Buchstabe steht für die große Anzeige, der hintere Buchstabe für die kleine Anzeige. Abkürzungen: T (Teilmenge), G (Ge- samtmenge), D (Durchflussmenge), A (Abgefüllte Menge), M (Mengenvorwahl), Akt. Einstellung 1/5 R (Restmenge), Z (Zyklenzähler) Betriebsart: Vorw. Anzeige: Aktueller Kalibrierfaktor K.Faktor: 1.001 Sprache: Deutsch Eingestellte Sprache: Deutsch, English, Espanol, Francais, Italiano, Nederlands, Volumen: Português, РУССКИЙ Zeit: Dezimalst.: Maßeinheit für die Volumenanzeige: L (Liter), m³, kg, t, US-G (US-Gallonen), IMP-G (Imperial-Gallonen), cu.ft. (Cubic feet), lb (pound) Maßeinheit für die Zeitanzeige: s (Sekunde), min (Minute), h (Stunde) Anzahl der Dezimalstellen: 0, 1, 2, 3 Störungserkennung: Ein, Aus Akt. Einstellung 2/5 Überwachungszeit: Zeitwert Störungserk.: Üb.-Zeit: Ventilfunktion – Ausschaltpunkt: Ein, Aus Ventilfunktion: Ausschaltpkt:...
  • Seite 32 Sicherheitsabfrage: Ein/Aus Digitaleingang: Ein/Aus Akt. Einstellung 4/5 Sicherheit: Alarmausgang: Ein/Aus Digitaleing.: Alarm: RS 485-Schnittstelle: Ein/Aus RS 485: Analog: Analogausgang: Ein/Aus Impulsausg.: Messung: Impulsausgang: Ein/Aus Messung – Durchlaufende Flüssigkeit wird gemessen: Ein/Aus Basiszählertyp: ST10, SL10, LM10, UN10, VA10, HDO250P, HDO250, HDO400, HDO500, Andere Akt. Einstellung 5/5 Basiszähler: Programmiersperre: Ein/Aus Andere Prog. Sperre: Totalmengenzähler: Gesamtes durch den Zähler geflossenes Volumen Total: 386.64 (nur für Servicezwecke) Ser.: A7D73113000 Seriennummer der Bedieneinheit...
  • Seite 33: Betriebsart Einstellen

    9.5 Betriebsart einstellen Das modulare Durchflusszählersystem kann in unterschiedlichen Betriebsarten arbeiten: Menü Menü 1/5 Akt. Einstellung Betriebsart Anzeigeoptionen Kalibrieren Zurücksetzen Gesamtmenge Manueller Betrieb: Im manuellen Betrieb füllen Sie mit einer handbetätig- Betriebsart ten Zapfeinrichtung ab. Dazu setzen Sie vor der Abfül- Man. Betrieb lung den Teilmengenzähler auf Null und die gewünschte Menge wird gemessen während Sie die Zapfeinrichtung Mengenvorwahl betätigen. Anzeigebetrieb Mengenvorwahl: In der Betriebsart Mengenvorwahl können Sie die erfor- Abbrechen derliche Abfüllmenge an der Bedieneinheit eingeben. Diese Menge wird automatisch in ein Behältnis abge- füllt, nachdem Sie den Vorgang gestartet haben. Der Durchflusszähler steuert für die Abfüllung eine Pumpe...
  • Seite 34: Anzeigeoptionen

    9.6 Anzeigeoptionen In der Betriebsanzeige können die Messwerte auf einer großen Anzeige und einer kleinen Anzeige darge- stellt werden. Unter Anzeigeoptionen können Sie festlegen, welche Messwerte angezeigt werden. Auf dem Auswahlfeld bezieht sich die obere Zeile auf die große Anzeige und die untere Zeile auf die kleine Anzeige. Die Auswahloptionen sind im manuellen Betrieb und bei Mengenvorwahl unterschiedlich. Für den Anzei- gebetrieb bleibt die letzte Festlegung gültig, bevor in die Betriebsart Anzeigebetrieb gewechselt wurde. Erläuterung der Anzeigen: Manueller Betrieb Anzeigeopt. 1/2 Teilmengenzähler Teilmenge/ Der Teilmengenzähler zählt das Volumen einer Teilmenge (Charge, Ab- Gesamtmenge füllung, Batch). Sie können ihn mit dem Tastfeld „Zurücksetzen“ auf 0 Teilmenge/Durch- flussmen. zurückstellen. Durchflussmen./ Durchflussmenge Gesamtmenge Die Durchflussmenge (z.B. 1 l/min) ist das Volumen (z.B. 1 l) einer Flüssigkeit, Abbrechen das innerhalb einer Zeiteinheit (z.B. 1 min) durch den Durchflusszähler fließt. Gesamtmengenzähler Anzeigeopt. 2/2 Der Gesamtmengenzähler (Total, Totalisator) zählt das Volumen mehrerer Durchflussmen./ Teilmenge Teilmengen. Damit kann z.B. das gesamte, aus einem Behälter entnommene Gesamtmenge/ Volumen oder eine Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresmenge dokumen- Teilmenge tiert werden. Gesamtmenge/ Durchflussmen.
  • Seite 35: Anzeigeoption Einstellen

    9.6.1 Anzeigeoption einstellen Menü Menü 1/5 Anzeigeopt. 1/2 Anzeigeopt. 1/2 Teilmenge/ Teilmenge/ Akt. Einstellung Gesamtmenge Gesamtmenge Betriebsart Teilmenge/Durch- Teilmenge/Durch- flussmen. flussmen. Anzeigeoptionen Durchflussmen./ Durchflussmen./ Gesamtmenge Gesamtmenge Kalibrieren Zurücksetzen Abbrechen Abbrechen Gesamtmenge 9.7 Kalibrieren Mit der Kalibrierung wird die Genauigkeit des Durchflusszählers an die jeweilige Anwendung angepasst. Die vom Durchflusszähler ermittelte Menge wird mit einer Referenz (Messgefäß, Waage, etc.) verglichen. Bei einer Abweichung wird der Kalibrierfaktor entsprechend geändert. Der Durchflusszähler kann auf zwei Arten kalibriert werden: Kalibrieren • Beim Kalibrieren mit Vergleichsmessung wird das vom Durchflusszähler ermittelte Volumen mit einer Referenz oder einem Normal (z.B. Messgefäß) Vergleichs-mes- sung...
  • Seite 36: Kalibrieren Mit Vergleichsmessung Mit Mengenvorwahl

    Menü Kalibriervorgang Kalibriervorgang Geben Sie in der nächsten Anzeige Abfüllvorgang den am Messge- abgeschlossen? fäß abgelesenen Wert ein. Fortsetzen Geben Sie in dieser Anzeige den am Messgefäß abgelesenen Wert ein. Wert am Messgefäß Wert am Messgefäß Mit dem Tastfeld „← ← C“ löschen Sie die letzte Stelle der Anzeige. ← ← Mit den Tastfeldern „0-9“ und „.“ geben Sie die Abfüllmenge ein. Abbr Mit dem Tastfeld „Abbr“ brechen Sie die Eingabe ab und kehren zur vorheri- gen Anzeige zurück.
  • Seite 37 Menü Kalibriervorgang Vorw. wenn die ge- Mit dem Tastfeld „Start“ beginnen Sie die Abfül- wünschte Menge abgefüllt ist. lung in ein Messgefäß. Abbrechen Start Menü Kalibriervorgang Kalibriervorgang Vorw. Geben Sie in der nächsten Anzeige Abfüllvorgang abge- den am Messge- schlossen? fäß abgelesenen Wert ein. Fortsetzen Stopp Geben Sie in dieser Anzeige den am Messgefäß abgelesenen Wert ein.
  • Seite 38: Manuelle Eingabe Des Kalibrierfaktors

    9.7.3 Manuelle Eingabe des Kalibrierfaktors Menü Menü 1/5 Kalibrieren Akt. Einstellung Vergleichs- messung Betriebsart Manuelle Anzeigeoptionen Eingabe Kalibrieren Abbrechen Zurücksetzen Gesamtmenge Geben Sie in dieser Anzeige den Kalibrierfaktor ein. Kalibrierfaktor Kalibrierfaktor Mit den Tastfeldern „↓“ und „↑“ können Sie einen der letzten 10 eingestell- 1.2345 Station1 ten Kalibrierfaktoren auswählen. Der letzte Auswahlwert ist der werksseitige Kalibrierfaktor (Default). ← ← C Mit dem Tastfeld „← ← C“ löschen Sie die letzte Stelle der Anzeige. Abbr Mit den Tastfeldern „0-9“ und „.“ geben Sie den Kalibrierfaktor ein. Mit dem Tastfeld „Abbr“ brechen Sie die Eingabe ab und kehren zur vorheri- gen Anzeige zurück.
  • Seite 39: Gesamtmenge Löschen

    9.8 Gesamtmenge löschen Menü Menü 1/5 Gesamtmenge Akt. Einstellung Gesamtmenge Betriebsart 25634.2 L löschen? Anzeigeoptionen Kalibrieren Abbrechen Zurücksetzen Gesamtmenge Systeminfo Wirklich löschen? Diese Anzeige erscheint nur bei aktivierter Sicherheitsabfrage (→ Kapitel 9.20). Abbrechen Systeminfo Zähler gelöscht. 9.9 Sprache wählen Menü Sprache wählen Sprache wählen Menü 2/5 English English Sprache Deutsch Deutsch Maßeinheit...
  • Seite 40: Maßeinheit Wählen

    9.10 Maßeinheit wählen Menü Menü 2/5 Sprache Maßeinheit Dezimalstellen Stromsparen Zurücksetzen Beleuchtung Maßeinheit Mit dem Tastfeld „Volumeneinheit“ wählen Sie die Maßeinheit für die Volumen- einheit Anzeige volumenabhängiger Werte aus. Zeiteinheit Mit dem Tastfeld „Zeiteinheit“ wählen Sie die Maßeinheit für die Anzeige zeitabhängiger Werte aus. Abbrechen 9.10.1 Volumeneinheit wählen Beim Umstellen der Volumeneinheit werden die bereits gezählten Volumenwerte in die neue Volu- meneinheit umgerechnet. Dabei kann das Ergebnis größer sein als die Stellen auf der Anzeige. Dann wird der maximal darstellbare Wert vom Ergebnis abgezogen und der Restwert wird angezeigt. Beispiel: Alte Anzeige = 30000.0 US-Gal Umrechnungsfaktor US-Gal – Liter = 3,785 Maximal darstellbarer Wert = 99999.9 Neue Anzeige = Alte Anzeige x Umrechnungsfaktor – Maximal darstellbarer Wert Neue Anzeige = 30000 US-Gal x 3,785 – 99999.9 = 13550,1 Liter Maßeinheit Volumen-...
  • Seite 41: Zeiteinheit Wählen

    Mit diesem Tastfeld wählen Sie für die Anzeige volumenabhängiger Werte Volumeneinheit die Maßeinheit Liter, m³ (Kubikmeter), kg (Kilogramm), t (Tonne), US-Gal Liter US-Gal (US-Gallonen), IMP-G (Imperial-Gallonen), ft³ (Cubic feet) oder lb (pound) IMP-G aus. cu.ft. Die Werkseinstellung ist Liter. Achten Sie bei der Umstellung zwischen Volumen- und Masseeinheiten auf die Dichte der Flüssigkeit. Kalibrieren Sie den Durchflusszähler gegebenen- Abbrechen falls neu. Beachten Sie die Anzahl der Dezimalstellen. Volumeneinheit Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- Liter US-Gal bene zurück. IMP-G Mit dem Tastfeld „Abbrechen“ behalten Sie die Einstellung bei und kehren cu.ft.
  • Seite 42: Angezeigte Dezimalstellen Ändern

    9.11 Angezeigte Dezimalstellen ändern Menü Menü 2/5 Sprache Maßeinheit Dezimalstellen Stromsparen Zurücksetzen Beleuchtung Mit dem Tastfeld „000000“ werden die Werte ohne Dezimalstellen ange- Dezimalstellen zeigt. Mit dem Tastfeld „11111,1“ werden die Werte mit einer Dezimalstelle ange- zeigt. Dies ist die Werkseinstellung. Mit dem Tastfeld „2222,22“ werden die Werte mit zwei Dezimalstellen angezeigt. Abbrechen Mit dem Tastfeld „333,333“ werden die Werte mit drei Dezimalstellen angezeigt. Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück. Mit dem Tastfeld „Abbrechen“ behalten Sie die Einstellung bei und kehren in die vorherige Menüebene zurück.
  • Seite 43: Stromsparmodus Ändern

    9.12 Stromsparmodus ändern Menü Menü 2/5 Sprache Maßeinheit Dezimalstellen Stromsparen Zurücksetzen Beleuchtung Anzeige ganz ausschalten Stromsparen Die Funktion mit dem geringsten Stromverbrauch. Der Durchflusszähler Anzeige ganz aus- schalten schaltet die Anzeige vollständig aus, wenn er länger als 1 Minute nicht be- Anzeige teils trieben wird. Die Anzeige schaltet wieder ein wenn Flüssigkeit gezählt wird ausschalten oder wenn Sie die Bedienoberfläche berühren. Anzeige nie ausschalten Anzeige teils ausschalten Abbrechen Die Funktion mit mittlerem Stromverbrauch. Der Durchflusszähler schaltet die obere Titel- oder Menüleiste und die Tastenfelder aus, wenn er länger als 1 Minute nicht betrieben wird. Die Anzeige schaltet wieder vollständig ein Stromsparen wenn Flüssigkeit gezählt wird oder wenn Sie die Bedienoberfläche berühren. Anzeige ganz aus- schalten Dies ist die Werkseinstellung.
  • Seite 44: Störungserkennung Ein/Aus/Wert Ändern

    9.14 Störungserkennung Ein/Aus/Wert ändern Der Durchflusszähler bietet die Möglichkeit den Abfüllvorgang selbsttätig zu kontrollieren, da im Lei- tungssystem Fehler auftreten können wie Trockenlauf, Leitungsverstopfung, defektes Magnetventil usw. Nach dem Start des Abfüllvorgangs überwacht der Durchflusszähler die Zeit, in der keine Flüssigkeit gezählt wird. Nach Überschreiten der Überwachungszeit schaltet der Durchflusszähler ab. Auf dem Display wird eine Fehlermeldung angezeigt. Nach Beheben des Fehlers kann der begonnene Abfüllvorgang fortgesetzt oder beendet werden. Die Überwachungszeit kann zwischen 1 und 99999 Sekunden frei gewählt werden. Werksseitig ist eine Überwachungszeit von 3 Sekunden eingestellt. Menü Menü 3/5 Vorw. Störungserkenn. Ventilfunktion Leckalarm Nachlaufkorrekt. Menge Start Ext. Ansteuerung ändern Störungserkennung Überwachungszeit Mit dem Tastfeld „Wert ändern“...
  • Seite 45: Ventilfunktion

    9.15 Ventilfunktion Menü Menü 3/5 Vorw. Störungserkenn. Ventilfunktion Leckalarm Nachlaufkorrekt. Menge Start Ext. Ansteuerung ändern Ventilfunktion Beschreibung der Funktion Einschaltpunkt → Kapitel 9.15.1 Einschaltpunkt Beschreibung der Funktion Ausschaltpunkt → Kapitel 9.15.2 Ausschaltpunkt Abbrechen 9.15.1 Einschaltpunkt Mit der Funktion „Einschaltpunkt“ können Sie das Magnetventil an Relaisausgang 2 beim Abfüllvor- gang zeitverzögert einschalten. Dadurch kann die Pumpe den vollen Betriebsdruck aufbauen, bevor der Abfüllvorgang beginnt.
  • Seite 46 Ventilfunktion Einschaltpunkt Ausschaltpunkt Abbrechen Mit dem Tastfeld „Wert ändern“ stellen Sie den Einschaltpunkt für das Magnetventil ein. Nach dem Start des Abfüllvorgangs wird das Magnetventil Einschaltpunkt verzögert um diesen Zeitwert geöffnet. Magnetventil 5.23 s Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie das zeitverzögerte Öffnen des Magnet- nach Betätigung von Start einschalten ventils ein. Dadurch kann die Pumpe den vollen Betriebsdruck aufbauen, Wert ändern bevor der Abfüllvorgang beginnt. Mit dem Tastfeld „Aus“...
  • Seite 47: Ausschaltpunkt

    9.15.2 Ausschaltpunkt Mit der Funktion „Ausschaltpunkt“ können Sie das Magnetventil am Relaisausgang 2 bei dem Abfüllvor- gang vorzeitig abschalten. Dadurch können z.B. lange Ventilschließzeiten ausgeglichen werden. Mit einem zweiten Ventil an Relaisausgang 1 können Druckstöße oder Schaumbildung vermieden werden. Vorteilhaft ist ein Drosselorgan (Kugelhahn etc.) mit dem die Durchflussmenge im Strang des zuletzt abgeschalteten Ventils eingestellt werden kann. Bild 9 - Abfüllbetrieb mit zwei Magnetventilen Rel. 1 Rel. 2 Δp Start Slow Diagramm 2 - Zeitlicher Ablauf mit vorzeitigen Abschalten des Hauptventils...
  • Seite 48 Ventilfunktion Einschaltpunkt Ausschaltpunkt Abbrechen Mit dem Tastfeld „Wert ändern“ stellen Sie den Ausschaltpunkt für das Ausschaltpunkt Magnetventil ein. Das Magnetventil wird um diesen Wert vor dem Ende der Magnetventil 5.23 s Abfüllung geschlossen. vor Abfüllende ausschalten Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie das vorzeitige Schließen des Magnetven- Wert ändern tils ein. Dadurch können z.B. lange Ventilschließzeiten ausgeglichen werden. Mit einem zweiten Ventil an Relaisausgang 1 können Druckstöße oder Schaumbildung vermieden werden. Abbrechen Mit dem Tastfeld „Aus“...
  • Seite 49: Leckalarm Ein/Aus

    9.16 Leckalarm Ein/Aus Menü Menü 3/5 Vorw. Störungserkenn. Ventilfunktion Leckalarm Nachlaufkorrekt. Menge Start Ext. Ansteuerung ändern Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie den Leckalarm ein. Leckalarm Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie den Leckalarm aus. Dies ist die Werksein- stellung. Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück.
  • Seite 50: Externe Ansteuerung Ein/Aus

    9.18 Externe Ansteuerung Ein/Aus Menü Menü 3/5 oder Vorw. Störungserkenn. Ventilfunktion Leckalarm Nachlaufkorrekt. Menge Start Ext. Ansteuerung ändern Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie die externe Ansteuerung ein. Ext. Ansteuerung Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie die externe Ansteuerung aus. Dies ist die Werkseinstellung. Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück. Mit dem Tastfeld „Abbrechen“ behalten Sie die Einstellung bei und kehren in Abbrechen die vorherige Menüebene zurück.
  • Seite 51: Sicherheitsabfrage Ein/Aus

    9.20 Sicherheitsabfrage Ein/Aus Menü Menü 4/5 LCD-Kontrast Sicherheitsabfr Durchflussüberw. Kommunikation Zurücksetzen Simulation Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie die Sicherheitsabfrage vor dem Start der Sicherheitsabfr. Mengenvorwahl ein. Dies ist die Werkseinstellung. Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie die Sicherheitsabfrage vor dem Start der Mengenvorwahl aus. Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück.
  • Seite 52: Kommunikation

    Unterer Grenzwert Mit dem Tastfeld „← ← C“ löschen Sie die letzte Stelle der Anzeige. Mit den Tastfeldern „0-9“ und „.“ geben Sie den Wert ein. Mit dem Tastfeld „Abbr“ brechen Sie die Eingabe ab und kehren zur vorheri- ← ← gen Anzeige zurück. Abbr Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie den Wert und beenden die Eingabe. Oberer Grenzwert Mit dem Tastfeld „← ← C“ löschen Sie die letzte Stelle der Anzeige. Mit den Tastfeldern „0-9“ und „.“ geben Sie den Wert ein. Mit dem Tastfeld „Abbr“ brechen Sie die Eingabe ab und kehren zur vorherigen ←...
  • Seite 53: Digitaleingang Ein/Aus

    Kommunikation 1/2 Mit dieser Funktion bestimmen Sie das Verhalten von dem Digitaleingang. Digitaleingang Alarmausgang Mit dieser Funktion bestimmen Sie das Verhalten von dem Alarmausgang. RS 485 Mit dieser Funktion bestimmen Sie das Verhalten der Schnittstelle RS 485. Analogausgang Abbrechen Mit dieser Funktion bestimmen Sie das Verhalten von dem Analogausgang. Kommunikation 2/2 Diese Funktion liefert einen Impuls, wenn eine von Ihnen festgelegte Menge Impulsausgang...
  • Seite 54: Alarmausgang Ein/Aus

    9.22.2 Alarmausgang Ein/Aus Kommunikation 1/2 oder Digitaleingang Alarmausgang RS 485 Analogausgang Abbrechen Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie den Alarmausgang ein. Alarmausgang Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie den Alarmausgang aus. Dies ist die Werkseinstellung. Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück.
  • Seite 55: Analogausgang

    9.22.4 Analogausgang Kommunikation 1/2 oder Digitaleingang Alarmausgang RS 485 Analogausgang Abbrechen Analogausgang Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie den Analogausgang aus. Dies ist die Werkseinstellung. 0-20 mA NAMUR 4-20 mA NAMUR Mit den Tastfeldern „0-20 mA NAMUR“, „4-20 mA NAMUR“, „0-20mA“, 0-20mA 4-20mA „4-20mA“ oder „0-10 V“ können Sie den Analogausgang für die jeweilige 0-10 V DC Funktion einrichten.
  • Seite 56: Impulsausgang

    9.22.5 Impulsausgang Kommunikation 2/2 oder Impulsausgang Abbrechen Mit dem Tastfeld „Wert ändern“ können Sie den Impulswert für den Im- Impulsausgang pulsausgang festlegen. Impulswert: Der Impulswert ist die durch den Durchflusszähler geflossene Menge bis ein 10.5 L/Impuls Impuls ausgelöst wird. Wert ändern Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie den Impulsausgang ein. Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie den Impulsausgang aus. Dies ist die Abbrechen Werkseinstellung.
  • Seite 57: Simulation Der Ausgänge

    9.23 Simulation der Ausgänge Mit dieser Funktion können Sie bestimmte Zustände an den Ausgängen des Durchflusszählersystems nachbilden. Dies ist hilfreich für die Inbetriebnahme oder für Wartungsarbeiten. Menü Menü 4/5 LCD-Kontrast Sicherheitsabfr Durchflussüberw. Kommunikation Zurücksetzen Simulation Simulation 1/2 Mit dieser Funktion simulieren Sie das Verhalten von Relaisausgang 1. Relaisausgang 1 Relaisausgang 2 Mit dieser Funktion simulieren Sie das Verhalten von Relaisausgang 2.
  • Seite 58: Simulation Von Relaisausgang 2

    9.23.2 Simulation von Relaisausgang 2 Simulation 1/2 Relaisausgang 1 Relaisausgang 2 Alarmausgang RS 485 Abbrechen Simulation Rel. 2 Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten Sie den Relaisausgang 2 (Magnetventil) ein. (Magnetventil) Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie den Relaisausgang 2 (Magnetventil) aus. Mit dem Tastfeld „Abbrechen“ beenden Sie die Simulation. Das Relais wird ausgeschaltet. Abbrechen 9.23.3 Simulation des Alarmausgangs Simulation 1/2 oder Relaisausgang 1 Relaisausgang 2 Alarmausgang RS 485...
  • Seite 59: Simulation Der Schnittstelle Rs 485

    9.23.4 Simulation der Schnittstelle RS 485 Simulation 1/2 oder Relaisausgang 1 Relaisausgang 2 Alarmausgang RS 485 Abbrechen Simulation RS485 Mit dem Tastfeld „Ein“ schalten die Simulation an der Schnittstelle RS 485 ein. Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie die Simulation an der Schnittstelle RS 485 aus. Abbrechen Mit dem Tastfeld „Abbrechen“...
  • Seite 60: Simulation Des Impulsausgangs

    9.23.6 Simulation des Impulsausgangs Simulation 2/2 oder Analogausgang Impulsausgang Abbrechen Mit dem Tastfeld „Aus“ schalten Sie die Simulation am Impulsausgang aus. Mit dem Tastfeld „0 Hz“ schalten Sie den Impulsausgang auf den Ruhepe- Simulation Impuls Simulation Impuls gel. 100 Hz Mit den Tastfeldern „2 Hz“ bis „1 kHz“ schalten Sie die jeweilige Signalfre- 0 Hz 1 kHz quenz am Impulsausgang ein. Das simulierte Signal ist symmetrisch (Puls-/...
  • Seite 61: Module Koppeln

    Messung Ein/Aus Mit dem Tastfeld „OK“ speichern Sie die Auswahl und kehren in die Menüe- bene zurück. Mit dem Tastfeld „Abbrechen“ behalten Sie die Einstellung bei und kehren in die vorherige Menüebene zurück. Abbrechen Menü Bei ausgeschalteter Messung erscheint anstelle der Messwerte diese Anzeige. Messung ausgeschaltet 9.25 Module koppeln Menü Menü 5/5 Messung Ein/Aus Module koppeln Programmiersper. Werkseinstellung Zurücksetzen Softwareversion Die im System installierten Basiszähler werden in der Reihenfolge der Instal-...
  • Seite 62: Relaismodul Auswählen

    9.25.1 Relaismodul auswählen Module koppeln Module koppeln Name Relaismodul Ser.No. 12345 000001 Basiszähler Ser.No. 12345 000001 Abbrechen Mit dem Tastfeld „Keines“ trennen Sie die Kopplung von einem Relaismodul Relaismodul 1/2 und dem Basiszähler aus der vorherigen Anzeige. Keines Mit diesem Tastfeld koppeln Sie das Relaismodul mit der angezeigten Serien- nummer mit dem Basiszähler aus der vorherigen Anzeige. Das Relaismodul mit dieser Seriennummer ist bereits mit einem anderen Abbrechen Basiszähler gekoppelt. Sie müssen zuerst die bestehende Kopplung trennen, um das Relaismodul mit diesem Basiszähler zu verbinden.
  • Seite 63: Programmiersperre Ein/Aus/Wert Ändern

    9.26 Programmiersperre Ein/Aus/Wert ändern Die Programmiersperre wird mit einem maximal 4-stelligen Zahlencode Menü ein- und ausgeschaltet. Folgende Funktionen können durch die Programmiersperre nicht verän- dert werden: Betriebsart wählen, Anzeigeoptionen, Kalibrieren, Gesamtmenge löschen, Sprache, Maßeinheit, Dezimalstellen, Stromsparen, Störungs- Zurücksetzen erkennung, Ventilfunktion, Leckalarm, Nachlaufkorrektur, Ext. Ansteu- erung, LCD-Kontrast, Sicherheitsabfrage, Durchflussüberwachung, Menü 5/5 Kommunikation, Simulation, Messung Ein/Aus, Module koppeln (nur die Auswahl von Relaismodul, Basiszähler und Kopplungsname ist gesperrt), Messung Ein/Aus Rücksetzen auf Werkseinstellungen Module koppeln Programmiersper. Die zu den Funktionen gehörenden Betätigungsfelder im Menü werden Werkseinstellung nach dem Einschalten der Programmiersperre gestrichelt als inaktiv Softwareversion dargestellt. Mit dem Tastfeld „Wert ändern“ können Sie den aktuellen Zahlencode für Programmiersperre die Programmiersperre ändern. Um den Zahlencode zu ändern müssen Sie Mit „Wert ändern“...
  • Seite 64: Auf Die Werkseinstellungen Zurückstellen

    9.27 Auf die Werkseinstellungen zurückstellen Menü 5/5 Menü Messung Ein/Aus Module koppeln Programmiersper. Werkseinstellung Zurücksetzen Softwareversion Folgende Werte und Funktionen werden zurückgesetzt: Werkseinstellung Anzeigeoptionen, Kalibrierfaktor (1), Maßeinheit (L/min), Dezimalstellen (1), Gerät auf werksseitige Werte Stromsparen (Teils ausschalten), Beleuchtung (Aus), Störungserkennung einstellen? (Ein), Einschaltpunkt (Aus), Ausschaltpunkt (Aus), Leckalarm (Aus), Nach- Achtung! Alle gespeicherten Benut- laufkorrektur (Aus), Externe Ansteuerung (Aus), Sicherheitsabfrage (Ein), zereinstellung- Durchflussüberwachung (Aus), Digitaleingang (Aus), Alarmausgang (Aus), en werden gelöscht! RS 485 (Aus), Analogausgang (Aus), Impulsausgang (Aus), Messung Ein/Aus Abbrechen (Ein), Programmiersperre (Aus). Systeminfo Systeminfo Wirklich auf Das Gerät wurde auf...
  • Seite 65: Hilfefunktion

    9.29 Hilfefunktion Menü Sie können auf der Anzeige weitere Informationen zu den Funktionen der Bedieneinheit erhalten. Drücken Sie dazu zuerst auf das Tastfeld mit dem Fragezeichen. Zur Bestätigung ändert sich der Rahmen des Tastfelds. Zurücksetzen Menü Anschließend drücken Sie auf den Anzeigebereich zu dem Sie weitere Infor- mationen möchten. Zurücksetzen Hilfe 5 Mit dem Tastfeld „Zurücksetzen“ löschen Sie den Teilmengenzähler.
  • Seite 66: Wartung Und Instandhaltung

    10. Wartung und Instandhaltung 10.1 Reset-Funktion Wenn die Bedieneinheit im Zählbetrieb oder auf Tasten- druck nicht mehr reagiert, dann können Sie das System neu starten. Drücken Sie dazu gleichzeitig die beiden Reset- Tasten auf der Bedienfläche für 5 Sekunden. Bild 10 – Reset drücken 10.2 Batteriewechsel Der Durchflusszähler wird mit einer Lithium-Thionylchlorid-Batterie betrieben. Auf das Ende der Batterie- lebensdauer wird mit der Meldung „Batterie wechseln“ auf der LCD-Anzeige hingewiesen. GEFAHR Beim Batteriewechsel im explosionsgefährdeten Bereich besteht Explosionsgefahr! Druckwelle: wegfliegende Teile können Sie töten. ►Wechseln Sie die Batterie nur außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs.
  • Seite 67 Montageschritte: 1. Entfernen Sie die Loch- stopfen und lösen Sie die Schrauben. 2. Nehmen Sie die Bedienein- heit vorsichtig ab. Kabellän- ge beachten! 3. Ziehen Sie den Stecker ab. 4. Lösen Sie die Schraube und nehmen Sie den Deckel des Bild 11b – Batterie wechseln Batteriehalters ab. 5.
  • Seite 68: Reparaturen

    Akkus sollen gesammelt und recycelt werden. In den Ländern der EU sind Sie gesetzlich verpflichtet die Batterien und Akkus nach Gebrauch an der Verkaufsstelle oder einer öffentlichen Sammelstelle zurückzugeben. Die Rücknahme von Batterien und Akkus ist kostenlos. 11. Reparaturen Sie dürfen Reparaturen nur vom Hersteller oder autorisierten Vertragswerkstätten ausführen lassen. Es dürfen nur Original-Ersatzteile von Lutz Pumpen verwendet werden. 12. Rückverfolgbarkeit Geräte der Firma Lutz Pumpen für explosionsgefährdete Bereiche sind an Hand einer individuellen Seriennummer gekennzeichnet, die der Rückverfolgbarkeit dient. Aus dieser Zahl können Baujahr und Geräteausführung bestimmt werden. Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Gerät für explosionsgefährdete Bereiche. Diesbezüglich und unter Berücksichtigung der ATEX-Richtlinie sind spezifische Vorkehrungen zu treffen, um die Rückverfolgbarkeit des Gerätes im vor- und nachgeschalteten Bereich sicherzustellen. Unser mit ATEX-Bescheid zertifiziertes QM-System gewährleistet diese Rückverfolgbarkeit bis zum Ort der ersten Auslieferung.
  • Seite 69: Anhang

    Anhang 1. Anschlussbelegung der Kabel und Steckverbindungen Funktion weiß braun + 6V grün Erdung gelb grau Reedschalter rosa blau Codierung schwarz violett grau / rosa rot / blau SLEEP/ weiß / grün braun / grün RESET/ Erdung Bild A1 - Datenausgang Bedieneinheit Bild A2 - Anschlussbelegung der Datenleitung RM10 Ex-RM10m Neutralleiter...
  • Seite 70: Fehlersuche

    2. Fehlersuche 2.1 Fehlermeldungen Betriebsart Fehlermeldung Ursache Maßnahme Allgemein Keine Kommunikation • Verbindung zwischen • Busleitungen überprüfen mit anderem Modul den Modulen ist möglich. unterbrochen BUS ÜBERPRÜFEN! • Programmfehler im • System durch Reset auf System Bedieneinheit neu starten • Modul defekt •...
  • Seite 71 Betriebsart Fehlermeldung Ursache Maßnahme Durchflussüber- Durchflussmenge • Pumpe defekt • Pumpe überprüfen wachung Ein unterschritten • Filtersieb verstopft • Filtersieb reinigen • Schlauchleitung • Schlauchleitung überprüfen geknickt • Magnetventil defekt • Magnetventil überprüfen Durchflussüber- Durchflussmenge • Drosselventil verstellt • Drosselventil einstellen wachung Ein überschritten Mengenvorwahl Keine Zählimpulse...
  • Seite 72: Sonstige Fehler

    2.2 Sonstige Fehler Betriebsart Fehler Ursache Maßnahme Allgemein Es wird keine • Luft im • Lufteinschlüsse im Flüssigkeit gezählt Leitungssystem/ Leitungssystem verhindern, Trockenlauf Vollschlauchsystem herstellen • Pumpe fördert nicht • Pumpe überprüfen • Filtersieb verstopft • Filtersieb reinigen • Das Befüllen • Überwachungszeit verlängern der Leitungen dauert länger als die eingestellte...
  • Seite 73: Gelegentlich Installation Der Auftretende Module

    Betriebsart Fehler Ursache Maßnahme Allgemein Leckageflüssigkeit • Dichtung defekt • Dichtung austauschen tritt am Gehäuse des Basiszählers aus • Haarrisse im • Einbauverhältnisse auf Gehäuse bzw. an mechanische Verspannungen der Verschraubung prüfen und korrigieren durch mechanische Einflüsse • Verschraubung nicht • Verschraubungen auf richtigen dichtend angezogen Sitz prüfen • Betriebsdruck wurde •...
  • Seite 74 Ursache Maßnahme Batteriebetrieb Keine Anzeige • Batterie leer • Batterie wechseln • Batteriekontakte • Kontakte säubern korrodiert Nach Einlegen der • Basiszähler fehlt • Basiszähler überprüfen Batterie wird das Lutz- • Verbindungsleitungen Firmenlogo länger als und Steckverbindungen 1 Minute angezeigt überprüfen Keine Anzeige nach • Batterien falsch • Batteriefach öffnen und Batteriewechsel eingelegt Polarisierung prüfen •...
  • Seite 79: Konformitätserklärung

    EU-Konformitätserklärung Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass das folgende Produkt allen einschlägigen Be- stimmungen der aufgeführten EU-Richtlinien entspricht. Hersteller: Lutz Pumpen GmbH Erlenstraße 5-7 D-97877 Wertheim Bedieneinheit Produkt: Typ: Angewandte ATEX : 2014/34/EU ● ● ● ● europäische EMV: 2014/30/EU ● ● ● ● ● ● Richtlinien: RoHS: 2011/65/EU, 2015/863/EU ●...
  • Seite 80 Lutz Pumpen GmbH Erlenstraße 5-7 Jetzt zum Newsletter D-97877 Wertheim anmelden und keine Tel.: (+49 93 42) 8 79-0 Neuigkeit mehr verpassen! Fax: (+49 93 42) 87 94 04 E-Mail: info@lutz-pumpen.de Folgen Sie w w w . l u t z - p u m p e n . d e uns auf: Technische Änderungen vorbehalten. 04/2021...

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