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Lizenzvereinbarung zur Verfügung gestellt und darf ausschließlich nach Maßgabe der Bedingungen der Vereinbarung (Sicherheitskopie) kopiert werden. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis durch die Steinberg Media Technologies GmbH darf kein Teil die- ses Handbuchs für irgendwelche Zwecke oder in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln reproduziert oder übertragen werden.
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Was ist Virtual Bassist SE? Systemanforderungen Wie funktioniert Virtual (PC-Version) Bassist SE? Systemanforderungen Was kann Virtual Bassist SE, (Mac-Version) was nicht? Anbringen des Steinberg Erster Test Wie spielt man Virtual Installation Bassist SE? Lassen Sie Ihre Software Verwenden eines MIDI- registrieren! Keyboards...
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Range – Der Tempobereich HALion SE Regler und Schalter Einleitung Auswählen der Instrumente, HALion SE – Übersicht Stummschalten und über das Programm Gruppieren Sample-Wiedergabe in Stop/Run HALion SE Verwenden der Cubase SE- Programmbänke und Automation Programme Steuern von Groove Agent Bearbeiten von Programmen SE über ein MIDI-Keyboard Der Filter-Bereich...
Vorbemerkung Steinberg Studio Case besteht aus zwei Komponenten: • Cubase SE – dem Aufnahmestudio • Sechs Software-Instrumenten – der Band In diesem Handbuch werden die Instrumente Ihres Studio Case be- schrieben. Durch sie wird Cubase SE um eine »Band« ergänzt, die eine Vielzahl von Sounds und Stilrichtungen bietet.
Leistung ist einzig von der Leistungsfähigkeit Ihres Computers abhängig, auf dessen Prozessor, RAM und Festplatte sie uneingeschränkt zugreifen können. Die Instrumente von Studio Case Steinberg genießt einen hervorragenden Ruf für seine Software-Instru- mente. Sie werden kaum ein Musikstudio finden, in dem keine Soft- ware-Instrumente von Steinberg eingesetzt werden. Preisgekrönte Produkte wie The Grand, Virtual Guitarist oder D’cota werden weltweit...
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Synth-Bass, Lead- und Flächensounds erzeugt. Sie können dabei eins der 128 mitgelieferten Programme wählen oder eigene Sounds erzeugen. Steinberg Studio Case bietet Ihnen zwar leistungsfähige Instrumente, aber vielleicht kommt einmal der Moment, an dem Sie den nächsten Schritt machen möchten. Ein Upgrade auf die Vollversion der einzelnen Instrumente ist jederzeit möglich.
Optimieren der Festplatte vor der Installation Das Installationsprogramm der VST-Instrumente installiert ca. 1GB an Daten auf Ihrer Festplatte. Wenn Ihre Festplatte lange nicht mehr defragmentiert wurde oder voll ist, kann es sein, dass diese Daten über die gesamte Platte gestückelt (fragmentiert) werden. Dadurch wird u.U.
• Eine mit Windows MME kompatible Audio-Hardware (ASIO-kompatible Audiokarte empfohlen). • Den Steinberg Key und einen freien USB-Anschluss. • Monitor und Grafikkarte mit einer Darstellungsauflösung von 1024 x 768 Pixel (ein Dual-Monitor-System mit einer Bildschirmauflösung von 1152 x 864 Pixel wird empfohlen).
Cubase SE/LE durchführen Im Lieferumfang von Studio Case ist der so genannte »Activation Code« für Virtual Bassist SE für den Steinberg Key enthalten. Der Steinberg Key ist ein Kopierschutzstecker, durch den unerlaubtes Vervielfältigen der Software verhindert wird. Virtual Bassist SE kann nur zusammen mit einem richtig aktivierten Steinberg Key gestartet werden.
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Sie die folgenden Abschnitte und befolgen Sie genau die Anweisungen. Der Steinberg Key Der Steinberg Key ist eigentlich ein kleiner Computer, auf dem Ihre Steinberg-Software-Lizenzen gespeichert sind. Alle Steinberg-Pro- dukte, die mit Steinberg Keys geschützt sind, verwenden dieselbe Art Dongle und es ist möglich, mehr als eine Lizenz auf einem Key zu...
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Sie Virtual Bassist SE verwenden können! Mit dem Aktiv- ierungskode, der im Lieferumfang von Virtual Bassist SE enthalten ist, können Sie eine Lizenz für das Programm auf Ihren Steinberg Key he- runterladen. Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Nachdem die Installation der Treiber und der PlugIn-Software abge- schlossen (und unter Windows der Computer neu gestartet) ist, schlie- ßen Sie den Steinberg Key am USB-Anschluss an.
4. Starten Sie die Anwendung »Lizenz Kontroll Center« (im Windows- Start-Menü unter »Syncrosoft« bzw. im Anwendungen-Ordner unter Mac OS X). Über diese Anwendung können Sie die auf dem Steinberg Key vorhandenen Lizenzen überprüfen und weitere Lizenzen darauf übertragen. 5. Verwenden Sie die Funktionen des Assistenten-Menüs und den Ak- tivierungskode, den Sie mit Virtual Bassist SE erhalten haben, um eine Lizenz auf Ihren Key herunterzuladen.
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Wenn Sie die VST-Instrumente deinstallieren möchten: 1. Klicken Sie in der Systemsteuerung unter »Software« auf die Schalt- fläche »Programme ändern oder entfernen«. 2. Wählen Sie “Steinberg VSTi Collection” und klicken Sie auf »Entfernen«. 3. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
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Macintosh 1. Schalten Sie alle Anti-Viren-Programme aus und legen Sie die PlugIn- DVD in Ihr DVD-Laufwerk ein. 2. Doppelklicken Sie auf das Symbol für die PlugIn-DVD. Ein Fenster wird geöffnet. 3. Doppelklicken Sie auf den VSTi-Installer (mit der Dateinamenerweite- rung ».mpkg«). Der Installationsvorgang wird gestartet.
Deinstallieren der Instrumente Wenn Sie die Instrumente von Ihrem Computer entfernen möchten, löschen Sie einfach die entsprechenden Dateien im vstplugins-Ordner in Ihrem System-Ordner. Hinweise • Wenn Sie HALion SE, Groove Agent SE, Virtual Guitarist Electric Edition SE, Virtual Bassist SE bzw. The Grand SE zum ersten Mal starten, müssen Sie eventuell den Pfad zu dem entsprechenden Con- tent-Ordner auf der Festplatte angeben (wenn Sie sich z.B.
Einrichten von VST-Instrumenten in Cubase SE Im Folgenden wird das Einrichten der VSTis in Cubase SE am Beispiel von HALion SE beschrieben. Vergewissern Sie sich, dass die Host-Anwendung richtig installiert und für den Betrieb mit Ihrer MIDI- und Audio-Hardware (z.B. MIDI- Keyboard und Audiokarte) eingerichtet ist.
Einleitung Endlich haben Sie Ihren eigenen Rhythmusgitarristen. Mit Virtual Gui- tarist Electric Edition SE stehen Ihnen sofort 6 elektrische Rhythmus- Gitarristen zur Auswahl, von denen jeder ein Perfektionist ist: Perfekter Sound, perfektes Timing, und die Fähigkeit, sich flexibel an die meisten musikalischen Stilrichtungen anzupassen.
Wie arbeitet man mit Virtual Guitarist Electric Edition SE? Das lässt sich einfach erklären. Stellen Sie sich Virtual Guitarist Elec- tric Edition SE als einen richtigen Rhythmusgitarristen vor, dem Sie sagen können, was er spielen soll, und der das exakt und klaglos um- setzt –...
Wie macht er das? Lassen Sie uns gleich am Anfang mit einem verbreiteten Missver- ständnis aufräumen: Virtual Guitarist Electric Edition SE verwendet keine Samples im üblichen Sinne und keine Synthese, um Gitarren zu imitieren. Das Ergebnis wäre immer auf eine bestimmte Art und Weise künstlich.
Neben diesen Vorteilen ist Virtual Guitarist Electric Edition SE aber immer noch ein Software-Instrument, das – verglichen mit einem ech- ten Gitarristen – unweigerlich auch an seine Grenzen stößt. Virtual Guitarist Electric Edition SE kann natürlich nicht alles, was ein richti- ger Gitarrist theoretisch zu bieten hat.
Wie spielt man Virtual Guitarist Electric Edition SE? Sie haben mehrere Möglichkeiten, Virtual Guitarist Electric Edition SE zu spielen: • Sie können Akkorde spielen und die Artikulation durch Anschlagdynamik, MIDI Controller, Sustain Pedal und Programmwechselbefehle variieren. • Wenn Sie nicht so Keyboard-fest sind, können Sie Akkorde und andere MIDI- Events über einen Editor in Ihrem Sequenzer eingeben.
Player Ein Player ist ein Gitarrist mit einer bestimmten Stilistik. Man könnte auch Style oder Rhythm sagen – der Player geht jedoch darüber hin- aus, denn jeder Player hat nicht nur eine bestimmte Rhythmik, sondern auch eine eigene Gitarre, einen speziellen Sound (Gitarre, Amp) und eine bestimmte Spielweise.
Parts Für jeden Player stehen bis zu vier Parts zur Auswahl. Ein Part ist eine Variation – variieren können rhythmische Figur, Harmonisierung (z.B. von Single-Notes auf Oktave) und Effekt-Einstellung. Sie können einen Part für einen ganzen Song beibehalten oder Parts während des Spie- lens in Echtzeit wechseln, um den Track lebendig klingen zu lassen.
Akkorderkennung Virtual Guitarist Electric Edition SE verfügt über eine »intelligente« Ak- korderkennung. Sie erkennt, was Sie spielen »wollen«, und findet in je- der Situation den richtigen Akkord. Die MIDI-Eingabe kann aus einem ganzen Akkord bestehen oder im »Ein-Finger-Modus« eingegeben werden – Sie müssen keine speziellen Einstellungen vornehmen, son- dern nur den Akkord (an)spielen und Virtual Guitarist Electric Edition SE erledigt den Rest.
Einfinger-Akkorde Sie brauchen die Akkorde Dur, 7 und Moll nicht komplett zu spielen. Wenn Sie eine einzelne Note spielen, wird immer ein Dur-Akkord er- zeugt. Sie können jedoch eine Zusatztaste drücken, um einen anderen Akkord zu erhalten: Zusatztaste Akkord Keine Weiße Taste links Schwarze Taste links Moll...
Der Latch-Modus Der Latch-Modus bestimmt, ob Virtual Guitarist Electric Edition SE nach dem Loslassen der Tasten weiterspielt oder nicht. Wenn dieser Modus eingeschaltet ist, spielt Virtual Guitarist Electric Edition SE kon- tinuierlich von dem Moment an, an dem Sie die erste Taste gedrückt haben, bis Sie ihn manuell stoppen, indem Sie den Stop-Schalter Ihres Sequenzers, das Sustain-Pedal oder die Remote-Taste B verwenden.
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Lange Akkorde Sie können mit Virtual Guitarist Electric Edition SE auch lange Akkorde spielen. • Um lange Akkorde zu spielen, drücken Sie das Sustain-Pedal und spielen Sie dann den Akkord wie gewohnt auf Ihrem MIDI-Keyboard. Abhängig von der Anschlagstärke können zwei unterschiedliche Arten von langen Akkorden erzeugt werden: •...
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Die einzelnen Tasten der Remote Oktave haben folgende Funktionen: Taste Funktion Beschreibung C bis F Parts eins bis vier Auswahl eines Parts. Fret Noise (Rutschen Erzeugt »Fret Noise« (gut hörbar bei dem über die Bünde) Player »Rock: Classic«). Stop Triggert ein Stop-Geräusch (gut hörbar bei dem Player »Rock: Classic«).
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Tempo Virtual Guitarist Electric Edition SE passt sich automatisch dem Song- tempo an – das gilt auch für Tempoänderungen während der Wieder- gabe (etwa ein Accelerando). Sie sind also beim Tempo völlig flexibel. Nach unten hin kann Virtual Guitarist Electric Edition SE Tempi bis 75 bpm (Schläge pro Minute) wiedergeben –...
Sound-Variationen Doppeln von Spuren (Doubling) Gitarrenspuren werden im Studio oft gedoppelt, um mehr Breite und Fülle zu erzielen. Dazu muss der Gitarrist dieselbe Spur zweimal hin- tereinander spielen, die beiden Spuren werden dann im Klangbild auf die linke und rechte Seite verteilt. Virtual Guitarist Electric Edition SE braucht dazu keine zwei Durch- gänge –...
Shuffle RPN 0 Pitch Bend Range 0 bis 24 Halbtöne In Cubase SE (und anderen Host-Anwendungen von Steinberg) können Sie die Regler und Schalter von Virtual Guitarist Electric Edition SE über die Automationsfunktionen der Anwendung automatisieren, anstatt MIDI-Controller-Befehle zu verwenden.
Referenz Akkord-Referenz Die Akkord-Referenztabelle zeigt Ihnen alle Akkordtypen (auf Basis der Tonart C) in der Übersicht, mit Noten und Ein-Finger-Schema. Ein-Finger-Schema Akkord Noten C-E-G Grundton Cmaj7 C-E-G-B C-E-G-Bb + weiße Taste darunter C-Eb-G + schwarze Taste darunter Csus4 C-F-G Csus2 C-D-(E)*-G C-D-(Eb)*-G * Bei Csus2 müssen Sie E oder Eb nur zur Erkennung mitdrücken, sie...
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Fender Stratocaster Model 1956 Im Player … Funk: Basic/Octaves, Wah: Single Note//Complex Die perfekte Maple-Neck Stratocaster mit einem in seiner Transparenz unübertroffenen Hals-Tonabnehmer. Fender Esquire Model 1953 Im Player … Pop: Brit2 Diese Fender Esquire ist identisch mit einer Telecaster – die Tele hat jedoch noch einen zweiten Tonabnehmer am Hals, wo bei der Esquire nur die Fräsung die Verwandtschaft verrät.
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Gibson ES 335 Model 1963 Im Player … Rock: Classic Dies ist eine Halbresonanz-Gitarre mit Humbuckern, die im Vergleich zur Gibson Les Paul etwas luftiger klingt. Diese Eigenschaft prädesti- niert sie für leicht übersteuerte, fette und holzige oder auch jazzige Sounds.
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Marshall Plexi 50 Model 1968 Im Player … Rock: Classic AC/DC lässt grüßen. Dieser Amp liefert eine rauchige, fette Verzerrung mit viel Fleisch im Ton. Vox AC30 Top Boost Model 1963 Im Player … Pop: Brit2 Dieser britische Combo wurde eigentlich für die Verstärkung von Orgeln entwickelt.
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Player-Referenz In dieser Tabelle finden Sie Detailangaben zu allen Playern. Name Beschreibung Rhythmus- Akkorde bpm- basis Empfehlung Funk: Basic Funky, cleane Rhythmus- gesamtes Set >70 gitarre für Pop Funk: Octaves Oktav-Riffs als Ergänzung neutral >70 zu den Chord-Versionen Wah: Single Note Kollektion funkiger Single- neutral >70 Note- Phrasen...
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VST-Instrumente 2 – 196 Virtual Guitarist Electric Edition SE...
Einleitung Virtual Bassist SE ist Ihr neuer Mann am Bass. Er beherrscht 5 ver- schiedene Styles, spielt mit perfektem Sound und perfektem Timing und kann sich an praktisch jeden Musikgeschmack anpassen. Mit Virtual Bassist SE können Sie professionell eingespielt klingende Bass-Parts in Ihre Projekte einbauen, ohne einen Bassisten zu bemü- hen und ohne lange auf eine gute Aufnahme warten zu müssen.
Vielzahl weiterer Spielparameter können Sie in Echtzeit steuern, entweder mit der Maus oder über MIDI-Controller. Beachten Sie, dass Sie eine separate Lizenz für Virtual Bassist SE auf den Steinberg Key herunterladen müssen, damit Sie das Instrument verwenden können. Dieser Vorgang wird im Einleitung-Kapitel beschrie- ben (siehe Seite 167).
Was kann Virtual Bassist SE, was nicht? Virtual Bassist SE bietet im Vergleich zu einem Bassisten eine Reihe von Vorteilen: • Virtual Bassist SE ist komfortabel, da er jederzeit verfügbar ist. • Sie sparen Geld und Aufwand, da Sie kein Studio für die Bassaufnahme be- nötigen.
Erster Test An dieser Stelle sollten Sie Virtual Bassist SE einfach mal ausprobieren: 1. Aktivieren Sie Virtual Bassist SE (wie auf Seite 174 beschrieben). Virtual Bassist SE lädt automatisch einen Standard-Style. Der Latch- Schalter ist eingeschaltet. 2. Drücken Sie auf Ihrem MIDI-Keyboard die D1-Taste (um einen Part auszuwählen) und spielen Sie einen Akkord oder eine Note im Tasten- bereich zwischen C3 und H4 (dem Pitch-Bereich).
Wie spielt man Virtual Bassist SE? Sie haben mehrere Möglichkeiten, Virtual Bassist SE zu spielen: • Sie können Akkorde und Noten spielen und die Artikulation variieren, indem Sie beim Spielen unterschiedliche Anschlagstärken, MIDI-Controller und das Sustain-Pedal verwenden. • Wenn kein MIDI-Keyboard angeschlossen ist, können Sie Noten und weitere MIDI-Events über einen der MIDI-Editoren Ihrer Host-Anwendung eingeben.
Der Pitch-Bereich Der Tastenbereich von C3 bis H4 auf Ihrem MIDI-Keyboard wird hier als Pitch-Bereich bezeichnet und steuert die Tonhöhe der gespielten Parts, Fills oder Einzelnoten. Wenn Sie Tasten in diesem Bereich spielen, folgt Virtual Bassist SE diesen Noten oder Akkorden. Wenn Sie die Tasten im Pitch-Bereich mit einer hohen Anschlagstärke (über 125) spielen, wird ein Akzent (je nach Style eine Achtel- oder Viertelnote) wiederge- geben, so dass Sie Ihre Basslinien in Echtzeit variieren können.
Terminologie Styles Unter einem Style versteht man eine einem bestimmten Genre zuge- ordnete Zusammenstellung von Grooves und Phrasen (auch als Parts und Fills bezeichnet) unter Verwendung eines bestimmten Basses und bestimmter Effekt- und Groove-Match-Einstellungen. Ein Style umfasst immer 13 Parts, die über die weißen Tasten zwischen D1 und H2 an- gesteuert werden, und 6 Fills, die durch die schwarzen Tasten F#, G# und B in demselben Tastenbereich angesteuert werden.
Wenn nach dem Stoppen von Virtual Bassist SE zuerst eine Fill-Taste gedrückt wird, wird dieser Fill solange wiederholt, bis eine andere Fill- oder Part-Taste gedrückt wird. Remote-Tasten Einigen Tasten im Remote-Bereich sind besondere Funktionen zuge- wiesen, die die Wiedergabe von Virtual Bassist SE verändern. Dazu gehören: Einzelnotenmodus ein/aus (C1), Stopp (C#1), Ende (D#1), Umschalten zwischen Bass mit 4 oder 5 Saiten (C#2) und Umschal- ten zwischen Akkord- und Notenmodus (D#2).
Laden und Speichern von Styles Auf der Bedienoberfläche von Virtual Bassist SE finden Sie rechts den Browser, in dem alle vorhandenen Styles aufgelistet werden. Laden Styles werden geladen, wenn Sie • auf den Namen in der Liste doppelklicken oder … •...
Anhören von Styles Sie können sich für jeden der mitgelieferten Styles ein Klangbeispiel anhören. Diese Beispiele wurden mit Virtual Bassist SE und den Stein- berg-Programmen Virtual Guitarist und Groove Agent erstellt, um Ihnen einen Eindruck davon zu geben, wie sich ein Style zusammen mit Gitarre und Schlagzeug anhört.
Bedienelemente von Virtual Bassist SE »4 String« vs. »5 String« Mit diesem Schalter können Sie zwischen einem Bass mit vier und ei- nem Bass mit fünf Saiten (verfügt über eine zusätzliche tiefe H-Saite) umschalten. Wenn Sie den Bass mit fünf Saiten verwenden, werden in den Parts und Fills, in denen es möglich ist, auch auf der tiefen H-Saite gespielte Noten verwendet.
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Latch-Modus Wenn der Latch-Modus eingeschaltet (»On«) ist, werden Parts nach dem Ansteuern solange wiedergegeben, bis Sie den Stop-Schalter Ihrer Host-Anwendung oder die C#1-Taste (»Stopp«) oder die D#1- Taste (»Ende«) im Remote-Bereich Ihres MIDI-Keyboards betätigen. Wenn Sie nur wenige Variationen benötigen, können Sie den Latch- Modus auch ausschalten (»Off«), so dass Virtual Bassist SE nur so- lange einen Part oder Fill wiedergibt, wie Sie die entsprechende Taste gedrückt halten.
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Wenn Sie kein Sustain-Pedal haben, können Sie den Latch-Parameter auch einem anderem MIDI-Controller zuweisen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste (Win) bzw. mit gedrückter [Ctrl]-Taste (Mac) auf den Latch-Schalter und wählen Sie im angezeigten Einblendmenü den ge- wünschten MIDI-Controller aus. Sie können auch Rechtsklicken (Win) bzw.
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macht wurden. Auch kann es sich interessant anhören, wenn der Bass im Vergleich zum Projekt mit halbem oder doppeltem Tempo spielt. Virtual Bassist SE spielt nur halb so schnell wie das Projekt. Virtual Bassist SE spielt mit demselben Tempo wie das Projekt. Virtual Bassist SE spielt doppelt so schnell wie das Projekt.
Early/Late Dieser Parameter steuert das Timing von Virtual Bassist SE im Ver- hältnis zu den anderen Instrumenten in Ihrem Projekt. Wenn Sie den Regler nach links (»Early«) drehen, erhalten Sie einen aggressiven Groove, bei dem Sie »vor« dem Beat spielen. Wenn Sie nach rechts (»Late«) drehen, klingt der Groove entspannt und locker.
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Fret Buzz Je nach verwendetem Bass und der Art, wie er gespielt wird, können die schwingenden Saiten die Bünde berühren, was ein charakteristi- sches »Schnarren« erzeugt. Virtual Bassist SE ermöglicht es Ihnen, den Grad der Hörbarkeit dieses Geräuschs einzustellen. Durch eine richtige Einstellung für »Fret Buzz«...
Das Schloss-Symbol Wenn Sie auf das Schloss-Symbol (unten rechts neben der Abbildung der Bassgitarre) klicken, werden alle Klangeinstellungen für den Bass immer beibehalten (z.B. die Einstellungen für die Regler der Bassgitarre und für die Bassauswahl), auch wenn Sie den Style ändern. Regler auf der Bassgitarre Der links auf der Bedienoberfläche abgebildete Bass weist vier Dreh- und einen Schieberegler auf, mit denen Sie den Klang des Basses ver-...
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Attack Ein Bassist kann entweder mit den Fingern oder mit einem Plektrum spielen. Mit den Fingern gespielt ist der Klang etwas weicher, wäh- rend mit einem Plektrum ein aggressiverer, härterer Klang entsteht. Mit dem Attack-Regler von Virtual Bassist SE können Sie die Härte des Anschlags einstellen, entweder weicher (wie mit den Fingern an- geschlagen) oder härter (wie bei Verwendung eines Plektrums).
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Position des Tonabnehmers Der Umfang des Klangspektrums einer Bassgitarre ist abhängig von der Position des Tonabnehmers. Bei Virtual Bassist SE haben Sie die Möglichkeit, diese Position zu verändern. Wenn Sie den Regler aus der neutralen Mittelstellung nach unten ziehen, wird der Klang härter und aggressiver.
Vibrato Rate Vibrato Rate Vibrato Depth Vibrato Rate Vibrato Delay In Cubase SE (und anderen Host-Anwendungen von Steinberg) können Sie die Regler und Schalter von Virtual Bassist SE über die Automations- funktionen der Anwendung automatisieren, anstatt MIDI-Controller-Be- fehle zu verwenden. VST-Instrumente Virtual Bassist SE 3 –...
Zuweisen von MIDI-Controllern in Virtual Bassist SE Neben den voreingestellten MIDI-Controllern, die in der Tabelle oben aufgelistet sind, können Sie viele der Features von Virtual Bassist SE MIDI-Controllern zuweisen, für die Automation oder zur Echtzeit-Steu- erung, z.B. über die Regler Ihres MIDI-Keyboards. In Virtual Bassist SE haben Sie zwei Möglichkeiten, einem Schalter oder Parameter einen MIDI-Controller zuzuweisen: 1.
Akkorderkennung Virtual Bassist SE erkennt die über das MIDI-Keyboard oder die Host- Anwendung empfangenen Akkorde und spielt immer eine entspre- chende Basslinie (wobei die Basslinien sich nicht in jedem Fall mit je- dem neu gespielten Akkord merkbar verändern). Die eingehenden MIDI-Daten können ganze Akkorde oder einfach nur einzelne Noten umfassen.
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Ein-Finger-Akkorde Für die Akkordtypen Dur, 7, Moll und m7 müssen Sie nicht alle Noten des Akkords spielen. Eine einzelne Note wird zunächst immer als Dur interpretiert, aber durch Drücken einer weiteren Taste können Sie eine andere Interpretation veranlassen. Taste Akkord Keine Nächste weiße Taste links Nächste schwarze Taste links...
Wie funktioniert Groove Agent SE? Technisch gesehen verwendet Groove Agent SE tausende von maß- geschneiderten MIDI-Sequenzen. Diese Sequenzen steuern eigens für die jeweiligen Instrumente aufgenommene Samples an. Das war es eigentlich schon! • Mit dem Zeitskala-Schieberegler können Sie eine musikalische Stilrichtung und das entsprechende Schlagzeug (Drum-Kit) auswählen.
Terminologie in Groove Agent SE LCD-Fenster – Im gelben Bereich rechts unten im Bedienfeld wird angezeigt, was sich gerade innerhalb von Groove Agent SE abspielt. Dieser Bereich ist also Ihre wichtigste Informationsquelle. Stilrichtung – Ein bestimmter musikalischer Stil mit einem hierzu pas- senden Drum- und Percussion-Kit.
Arbeiten mit Groove Agent SE Wählen Sie mit dem oberen Schieberegler (dem Zeitskala-Regler) die Stilrichtung aus, die Sie verwenden möchten. Verschieben Sie den unteren Schieberegler (Complexity-Regler) etwa in das mittlere Drittel der Reglerbahn und vergewissern Sie sich, dass das in Ihrem Se- quenzer eingestellte Tempo im Tempobereich für die ausgewählte Stilrichtung liegt.
Das LCD-Fenster Die in diesem Bereich des Groove Agent SE-Bedienfelds angezeigten In- formationen sind eigentlich selbster- klärend. Ein sinnvoller Hinweis hierzu: Wenn Sie die Zeitskala- und Comple- xity-Schieberegler einstellen, wird in diesem Bereich angezeigt, wo sich die Regler gerade befinden. Für den oberen der beiden Schieberegler sind 13 Stilrichtungen ver- fügbar und manche Benutzer meinen vielleicht, dass die Namen schwierig zu lesen sind.
Regler und Schalter Der Zeitskala-Schieberegler Dieser Regler ist wahrscheinlich der wichtigste des gesamten Instru- ments. Es handelt sich dabei um eine Zeitachse mit darüber angeord- neten, der jeweiligen Ära zugehörigen Stilrichtungen. Durch Verschie- ben des Reglers entlang der Zeitachse wählen Sie die gewünschte Stilrichtung aus.
Die Stilrichtungen in Groove Agent SE In diesem Abschnitt finden Sie eine Kurzbeschreibung der einzelnen verfügbaren Stilrichtungen: 1952 Jazz Trio »Besenschlag«-Kit, inspiriert von Größen wie Buddy Rich, Louie Bell- son und Jo Jones. 1956 Rumba Hierbei handelt es sich um die afro-kubanische Version des Rumba, die nicht mit dem Rhumba (mit einem »h«) verwechselt werden sollte, der oft in älteren Drumcomputern anzutreffen ist.
1993 Modern Soul Geradeaus und sehr gut für langsame Pop- und Soul-Balladen geeig- net. Modern Soul enthält eine Zusammenstellung von analogen, bear- beiteten Sounds und elektronischen Klängen. 1996 Drum’n’Bass Diese Stilrichtung kombiniert schnelle Beats mit einem natürlichen »1/2 Tempo Feel«, was in einem spielerischen rhythmischen Tanz resultiert.
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Snare/Sidestick Eine oft verwendete traditionelle Schlagtechnik für die Snare-Drum besteht darin, mit dem quer über dem Fell liegenden Schlagzeugstock auf den Metall- rand zu schlagen. So erzielen Sie einen »leichteren« Klang mit anderer Charakteristik als üblich. Auf Eng- lisch wird diese Technik »Sidestick« genannt und der entsprechende Schalter dient zum Umschalten zwi- schen »normalem Anschlag«...
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Bitte beachten Sie, dass Fills in den meisten Stilrichtungen mit einem Crash-Beckenschlag auf der nächsten Eins enden. Durch Stumm- schalten der Crash-Gruppe können Sie dies verhindern. Sie können eine rhythmische Figur auch mit einem Fill beginnen. Wenn Sie im Stop-Modus auf den Fill-Schalter klicken, wird er »scharfge- schaltet«, so dass Groove Agent SE mit einem Fill beginnt, sobald Sie auf den Run-Schalter klicken.
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Random Mit diesem Schalter können Sie die rhythmische Figur bequem und automatisch von Groove Agent SE variie- ren lassen. Die Funktion wechselt die Pattern automa- tisch für Sie, so dass die Drum-Sounds weniger statisch und vorhersehbar klingen. Im gelben LCD-Fenster wird angezeigt, welche Variation gerade wiedergegeben wird.
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Ambience Dieser Drehregler ist einer der großen Pluspunkte von Groove Agent SE! Alle akustischen Schlag- zeug- und Percussion-Instrumente wurden mit den folgenden vier Techniken aufgenommen: • Jedes Instrument wurde mit einem sehr nah aufgestellten Mikrofon aufgenom- men, was in einem sehr trockenen Klang resultiert. •...
Auswählen der Instrumente, Stummschalten und Gruppieren Die Groove Agent SE-Klänge sind in acht Gruppen untergliedert: 1.Bass-Drum (Kick-Drum) 2. Snare-Drum 3. Toms oder Effekte 4. HiHat 5. Ride- und Chinesische Becken 6. Crash- und Splash-Becken 7. Percussion-Gruppe 1 (meist »hohe und schnelle« Instrumente) 8.Percussion-Gruppe 2 (meist »tiefe und langsame«...
Stop/Run Mit diesen Schaltern starten und stoppen Sie Groove Agent SE. Das Instrument lässt sich auch verwenden, wenn der Host-Sequenzer gestoppt ist. Es verwendet aber immer dessen Tempo (BPM-Einstellung). Wenn Ihr Sequenzer läuft, folgt Groove Agent SE dem Tempo und läuft synchron zur Taktposition.
Keyboard-Mapping in Groove Agent SE Im unteren Bild wird dargestellt, wie die Sounds von Groove Agent SE auf einem MIDI-Keyboard angeordnet sind. VST-Instrumente Groove Agent SE 4 – 235...
Verwenden der Cubase SE-Automation 1. Öffnen Sie Groove Agent SE über das Fenster »VST-Instrumente« von Cubase SE. Aktivieren Sie den Write-Schalter (W) am oberen Rand des Bedienfelds von Groove Agent SE. Im Projekt-Fenster von Cubase werden nun eine neue Spur namens VST-Instrument-Auto- mation sowie eine weitere Spur direkt darunter eingerichtet.
Steuern von Groove Agent SE über ein MIDI- Keyboard Sie können Groove Agent SE auch von einem angeschlossenen MIDI-Gerät, z.B. einem MIDI-Keyboard, aus fernsteuern. Wir haben ein entsprechendes Schema vorbereitet, so dass fast alles, was Sie auf dem Bildschirm direkt erledigen können, auch über eine solche Fernsteuerung erledigt werden kann.
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Wenn Sie zusätzlich über ein weiteres Modulationsrad oder andere spezielle Controller auf Ihrem Keyboard verfügen, können Sie folgende Control Change-Nummern (CCs) zum Steuern von Groove Agent SE verwenden: Diese MIDI-Control- Change-Nummer(n)… steuern… 2 und 65 Snare/Sidestick-Auswahl 3 und 64 Half Tempo Feel Gesamtlautstärke Das Host-Tempo (60 + Wert), falls Ihre Host-Anwendung Temposynchronisation nicht unterstützt.
Einleitung The Grand SE sieht nicht nur aus wie ein Konzertflügel – es ist ein Konzertflügel, allerdings in einer einfachen und schlichten Software- Version. The Grand SE ist der kleine Bruder von The Grand, mittler- weile ein stehender Begriff in der Musikindustrie, auf der ganzen Welt eingesetzt von Pianisten, Komponisten und Bands.
Spielen Wir gehen davon aus, dass Sie ein Klavier wie ein Pianist spielen und nicht wie einen Synthesizer programmieren wollen. Wenn Sie den Deckel aufgeklappt, d.h. das VSTi gestartet, haben, brauchen Sie deshalb nicht erst etwas einzustellen oder zu laden. Ein echter, großer Flügel steht vor Ihnen und wartet darauf, gespielt zu werden.
Öffnen des Edit-Fensters Einige grundlegende Einstellungen von The Grand SE verbergen sich in einem separaten Edit-Fenster. Um die Einstellungen zu ändern, öff- nen Sie das Edit-Fenster, indem Sie auf den Edit-Schalter klicken. Sound Character Mit den vier komplexen Presets im Bereich »Sound Character« können Sie den Flügel an Ihren Musikstil oder Ihre Spielweise anpassen.
Hard • Komprimierte Lautstärkedynamik; brillante Klangcharakteristik. Die Lautstärke-Ansprache ist eingeschränkt, so dass der Flügel durch- weg kräftiger und lauter klingt. Die Klangcharakteristik ist etwas bril- lanter als bei einem echten Flügel. Für einen druckvollen Flügelsound in modernen Musikstilen. Globale Parameter Quality Mit der Quality-Einstellung können Sie die CPU-Performance Ihres Systems auf Kosten der Klangqualität verbessern.
Einleitung D’cota SE ist ein leistungsfähiger, hoch entwickelter analoger Synthe- sizer. Er bietet eine breite Klangpalette von Synthie-Bässen, Leads, Streicherflächen und weiteren typischen Analogklängen. Auch einfa- che FM-Sounds sind verfügbar. Mit jedem geladenen D’cota SE-Modul erweitern Sie Ihre Host-Anwen- dung um einen hochwertigen Synthesizer mit bis zu 16 Stimmen. Dies sind die wichtigsten Eigenschaften von D’cota SE: •...
1. Öffnen Sie den Ordner, in dem sich die D’cota SE-Programmbibliothek befindet. Sie finden die Datei »DcotaSE.dll« (PC) bzw. »DcotaSE« (Mac) im Ordner »VSTplug- ins« Ihrer Host-Anwendung, im gemeinsam verwendeten Ordner für VST-PlugIns oder in einem Unterordner der genannten Ordner. 2.
Die Parameter im unteren Fensterbereich Unten im Fenster finden Sie einen Bereich mit Parametern für Modu- lation und Ausgang. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt »Der Bereich für Modulation und Ausgang« auf Seite 265. Bearbeitungsmethoden Das Ändern von Parametereinstellungen im D’cota SE-Bedienfeld ist sehr einfach.
• Wenn Sie einen Parameter so »auswählen«, dass der Wert angezeigt wird, können Sie den Wert mit der Pfeil-Nach-Unten- bzw. Pfeil-Nach- Oben-Taste auf Ihrer Computertastatur in kleinen Schritten ändern. Sie können auch die [Bild-Ab]-/[Bild-Auf]-Tasten verwenden, um den Wert in größeren Schritten zu ändern.
Erzeugen eines Synthesizer-Sounds mit Pulsbreitenmodulation – Kurzlehrgang Im Folgenden wird erklärt, wie Sie im Synthese-Bereich ein einfaches Synthesizer-Programm erstellen, das auf Pulsbreitenmodulation (PWM) basiert: 1. Wählen Sie ein leeres Programm aus. Wenn Sie ein paar Noten spielen, sollten Sie einen einfachen, statio- nären Sound hören.
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Das Filter ändert die grundlegende Klangfarbe der Sounds. Stellen Sie den Cutoff-Parameter auf ca. 6kHz. 7. Klicken Sie auf den WM-Schalter (Wellenform-Modulation) für den ersten Oszillator (»Osc 1«), so dass er blau aufleuchtet. Ein WM-Drehregler wird nun angezeigt. Durch die Wellenform-Modu- lation wird eine phasenverschobene Kopie des Oszillatorausgangs zum Sound hinzugefügt.
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10.Klicken Sie auf den WM-Drehregler und ziehen Sie die Maus mit ge- drückter Maustaste nach oben, bis der Drehregler vollständig orange eingefärbt ist. Lassen Sie die Maustaste los. Wenn Sie die Maus nach oben ziehen, wird der Drehregler immer wei- ter orange eingefärbt.
Parameter für die analoge Synthese In diesem Abschnitt werden die Parameter der ovalen Abschnitte des Synthese-Bereichs im oberen Teil des Fensters von D’cota SE be- schrieben. Die Oszillatoren Oszillatoren sind die wichtigsten Soundquellen bei der subtraktiven Synthese. Alle anderen Funktionen werden normalerweise zur Feinbe- arbeitung des Oszillator-Sounds verwendet.
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Auswählen einer Wellenform 1. Klicken Sie in das Feld unterhalb des Schriftzugs »Osc 1« bzw. »Osc 2« und wählen Sie eine Wellenform aus dem Einblendmenü. Die Vorgehensweise und die verfügbaren Wellenformen sind für beide Oszillatoren gleich. 2. Um das vom (von den) Oszillator(en) erzeugte Signal hören zu können, müssen Sie den entsprechenden Osc-Drehregler im Mixer-Bereich auf einen sinnvollen Wert einstellen (normalerweise zwischen 0.50 und 1.00).
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Die verfügbaren Wellenformen Jeder Oszillator bietet 13 Wellenformen. Diese lassen sich in zwei Gruppen einteilen: • Die »klassischen« Wellenformen (Sägezahn, Rechteck, Dreieck und Sinus) bilden die Grundlage der subtraktiven Synthese und werden seit Beginn des »analogen Zeitalters« in Synthesizern eingesetzt. •...
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Parameter Wert Beschreibung Phase-Schalter Ein/Aus Mit diesem Schalter können Sie die Phasen-Synchroni- sation einschalten, so dass die Oszillatoren bei jeder gespielten Note den Wellenformdurchlauf neu begin- nen. Wenn die Phasen-Synchronisation ausgeschaltet ist, generieren die Oszillatoren einen kontinuierlichen Wellenformdurchlauf. Beim Spielen entstehen so leichte Variationen, da jede Note an einem zufälligen Punkt im Wellenformdurchlauf beginnt.
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Oszillator 2 (»Osc 2«) Für Oszillator 2 können Sie folgende Parameter einstellen: Parameter Wert Beschreibung Coarse +/- 48 Halbtöne Mit diesem Parameter können Sie die Tonhöhe für den zweiten Oszillator im Verhältnis zur Stimmung des ersten Oszillators festlegen. Tune +/- 50 cnt Mit diesem Parameter können Sie die Tonhöhe des zweiten Oszillators im Verhältnis zur Tonhöhe des ersten Oszillators in Cent-Schritten stimmen (Cent...
Parameter Wert Beschreibung Track-Schalter Ein/Aus Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, folgt die Oszillatortonhöhe der Tonhöhe der gespielten No- ten. Wenn der Schalter ausgeschaltet ist, bleibt die Oszillatortonhöhe immer gleich, unabhängig davon, welche Note Sie spielen. FM-Schalter Ein/Aus Mit diesem Schalter wird die Frequenzmodulation (FM) ein- bzw.
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Glide Mit dem Glide-Parameter (der auch als Portamento bekannt ist) kön- nen Sie ein Glissando zwischen nacheinander gespielten Noten er- zeugen. Die Einstellung des Glide-Schiebereglers bestimmt die Zeit, die die Tonhöhe benötigt, um von einer Note zur nächsten zu gleiten. Sie können hier einen Wert zwischen 0 und 80 Sekunden einstellen.
Der Mixer-Bereich In diesem Bereich können Sie die Ausgangspegel der Oszillatoren, des Rauschgenerators (»Noise«) und des Ringmodulators (»RingMod«) se- parat einstellen. Folgende Parameter stehen Ihnen zur Verfügung: Parameter Beschreibung Osc 1 Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel für den ersten Oszillator ein. Osc 2 Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel für den zweiten Oszillator ein.
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RingMod (Ringmodulator) Bei einem Ringmodulator werden zwei Audiosignale miteinander mul- tipliziert. Die modulierte Ausgabe enthält zusätzliche Frequenzen, die sich aus der Summe bzw. den Differenzen der beiden Signale erge- ben. Bei D’cota SE wird der erste Oszillator (»Osc 1«) mit dem zwei- ten Oszillator (»Osc 2«) multipliziert, so dass sich Summen- und Diffe- renzfrequenzen ergeben.
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Der Filter-Bereich Filter sind die wichtigsten Bausteine bei der Erzeugung der Gesamt- klangfarbe. In D’cota SE steht Ihnen ein Multimode-Filter mit variabler Flankensteilheit für Tiefpass- und Hochpassfilter zur Verfügung. Im Filter-Bereich können Sie folgende Parameter einstellen: Filtertypen Wenn Sie in das Feld im Filter-Bereich klicken, wird ein Einblendmenü geöffnet, in dem Sie einen Filtertyp auswählen können.
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Reso (Filterresonanz) Mit diesem Parameter legen Sie die Filtercharakteristik fest. Durch das Erhöhen der Resonanz werden bei Tiefpass- und Hochpassfiltern die Frequenzen um die Cutoff-Frequenz betont. So wird ein dünnerer aber pfeifenderer Sound mit einem prägnanteren Cutoff-Rauschen erzeugt. Je höher der Resonanzwert, desto stärker betont das Filter einzelne Obertöne, so dass ein pfeifender oder klingelnder Sound entsteht.
Funktionsweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Arpeggiator zu verwenden: 1. Klicken Sie auf den Schalter links im Arpeggiator-Bereich, um ihn ein- zuschalten. 2. Spielen Sie einen Akkord auf Ihrem Keyboard. Nun hören Sie, solange Sie die Tasten halten, nacheinander im Arpeggio wiedergege- bene Noten.
Der Bereich für Modulation und Ausgang In den folgenden Abschnitten werden die Parameter für Modulation und Ausgang im unteren Fensterbereich beschrieben. Folgende Para- meter sind verfügbar: • Die Controller-Leiste (C-Schalter). Die Controller-Leiste steuert die Modulation in D’cota SE. Hiermit können Sie den ver- fügbaren Controllern Modulationsziele zuweisen (siehe unten).
Die Controller-Leiste Verwenden Sie für die folgenden Beispiele ein leeres Standardprogramm. Die Controller-Leiste ist der wichtigste Bestandteil von D’cota SE. Die hier verfügbaren Controller können fast jedem Parameter von D’cota SE zugewiesen werden. Für die Zuordnung von Controllern zu einzelnen, zu modulierenden Parametern, steht Ihnen eine sehr flexible und leicht bedienbare Modulationsmatrix zur Verfügung.
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Wenn die Controller-Leiste offen ist, werden Parameter, denen keine Controller zugewiesen werden können, mit einem roten »X« gekenn- zeichnet. Im folgenden Beispiel wird einer der Niederfrequenzoszillatoren (»LFO 1/2«) verwendet, mit dem im Synthese-Bereich der Cutoff-Pa- rameter moduliert werden soll. Niederfrequenzoszillatoren werden für periodische (oder zufällige) Modulation verwendet (eine Beschrei- bung der LFO-Parameter finden Sie auf Seite...
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• Eine orange Färbung bedeutet, dass eine positive Modulation erfolgt, bei einer blauen Färbung hingegen wird eine negative Modulation er- zeugt. Die positiven bzw. negativen Werte sagen etwas über die Polarität der Modulation aus. Wenn z.B. einem Parameter eines Oszillators von einem Controller eine positive Modu- lation zugewiesen wird, so dass die Tonhöhe beim Spielen einer Note erhöht wird, hat die Zuweisung einer negativen Modulation (vom selben Controller aus auf denselben Parameter) genau den gegenläufigen Effekt, d.h.
Die verfügbaren Controller In D’cota SE stehen Ihnen folgende Controller zur Verfügung: Controller Beschreibung AfterTouch Bei Aftertouch (auch Channel Pressure genannt) handelt es sich um MIDI-Daten, die gesendet werden, wenn Sie nach dem eigentlichen Anschlagen einer Taste weiterhin Druck auf die Taste ausüben und sie gedrückt halten.
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Die V-Schalter In der Controller-Leiste sind auf den Schaltern für die Hüllkurvengene- ratoren und LFOs zusätzliche V-Schalter verfügbar. Hiermit können Sie festlegen, dass bestimmte Parameter von den Hüllkurven bzw. Nieder- frequenzoszillatoren der Anschlagstärke (Velocity) entsprechend mo- duliert werden, d.h. je nachdem, wie stark oder schwach Sie die Tasten anschlagen.
Modulationsbeispiel – Hinzufügen eines Vibrato mit dem Modulationsrad Im folgenden Beispiel soll gezeigt werden, wie Sie mit Hilfe von zwei Modulationszuordnungen ein Vibrato über ein Modulationsrad auf her- kömmliche Art und Weise steuern können: 1. Klicken Sie auf den C-Schalter, um die Controller-Leiste zu öffnen. 2.
Schalter oder Regler, die Sie den einzelnen Parametern von D’cota SE zur Echtzeit-Steuerung zuweisen können. Den verfügbaren Parametern sind feste MIDI-Controllernummern zu- gewiesen: 1. Klicken Sie auf das Steinberg-Logo in der rechten oberen Ecke des Bedienfelds. Es werden Wertefelder mit MIDI-Controllernummern für alle Parameter angezeigt, die ferngesteuert werden können.
Ein Niederfrequenzoszillator (LFO) ist ein spezieller Oszillator, der nicht als Signalquelle, sondern zur Modulation von Parametern verwendet wird. Mit einem LFO kann z.B. die Tonhöhe eines Oszillators (zum Er- zeugen eines Vibratos) bzw. ein beliebiger Parameter, bei dem eine periodische oder zufällige Modulation erwünscht ist, moduliert werden. In D’cota SE stehen Ihnen zwei LFOs mit folgenden Parametern zur Verfügung: Parameter Wert...
Wellenform Beschreibung Ramp Up Erzeugt eine Sägezahnwelle aufwärts. Wenn Sie diese Wellenform auf die Tonhöhe eines Oszillators anwenden, steigt die Tonhöhe bis zu einem bestimmten Punkt. Danach beginnt der Durchlauf sofort von Neuem. Ramp Down Wie oben, nur umgekehrt. S&H In diesem Modus verwendet der LFO auch den anderen LFO.
Der Envelope-Bereich Hüllkurvengeneratoren bestimmen die Art und Weise, wie ein Para- meterwert verändert wird, wenn eine Taste angeschlagen, gehalten und schließlich wieder losgelassen wird. • In D’cota SE stehen Ihnen zwei voneinander unabhängige Hüllkurven- generatoren für jeden Part zur Verfügung. •...
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Attack (Ansprechzeit) Die Attack-Phase steuert, wie lange das Signal benötigt, um den Ma- ximalpegel zu erreichen. Wie viel Zeit dafür benötigt wird, hängt von der Attack-Einstellung ab. Wenn ein Attack von »0« eingestellt ist, wird der Maximalwert sofort erreicht. Je höher der Attack-Wert ist, desto länger benötigt das Signal, um den Maximalpegel zu erreichen.
Der Volume- und der Pan-Drehregler Volume-Drehregler Hiermit können Sie die Master-Lautstärke (Amplitude) des ausgewähl- ten Parts steuern. Standardmäßig wird dieser Parameter von der ersten Hüllkurve (»Env 1«) gesteuert und erzeugt eine Amplitudenhüllkurve für die Oszillatoren. Pan-Drehregler Mit diesem Drehregler können Sie das Panorama (die Position im Ste- reobild) für den ausgewählten Part steuern.
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Distortion Der Distortion-Effekt kann extreme Verzerrungen erzeugen. Folgende Parameter sind verfügbar: Parameter Beschreibung Drive Mit diesem Drehregler können Sie die Stärke der Verzerrung durch Verstärkung des Eingangssignals festlegen. Der einstellbare Werte- bereich liegt zwischen -12dB und +48dB. Cutoff Mit diesem Parameter können Sie die Trennfrequenz des Verzerrer- Filters einstellen.
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Parameter Beschreibung Delay 2 Wie oben. MIDI Sync Mit diesem Schalter können Sie die Synchronisation der Verzöge- rungszeiten zu MIDI ein- bzw. ausschalten. Level Hier können Sie den Ausgangspegel des Effekts bestimmen. Der Wertebereich liegt zwischen 0.00 und 1.00. Bei einem Wert von »1.00«...
Das Keyboard • Über das D’cota SE-Keyboard können Sie die Sounds anhören, in- dem Sie mit der Maus auf eine Taste klicken. Im Keyboard-Bereich werden auch MIDI-Noten-Befehle angezeigt. Die Noten, die Sie durch Klicken mit der Maus spielen, werden nicht aufgenommen. •...
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Modulation der LFO-Geschwindigkeit • Wenn Sie die Geschwindigkeit (Rate) eines LFO mit einer Hüllkurve modulieren, können Sie die Flatter- und Sweep-Effekte eines modula- ren Synthesizers imitieren. Sie können auch beides, die Geschwindigkeit und den Pegel eines LFOs, mit Hilfe von Hüllkurven modulieren und z.B.
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Tricks für die Anschlagstärke Während der Velocity-Schalter in der Controller-Leiste die Parameter »direkt« der Anschlagstärke entsprechend moduliert, stehen Ihnen auf den Schaltern für die Hüllkurven und LFOs zusätzliche V-Schalter zur Verfügung. Mit diesen Schaltern können Sie, in Abhängigkeit von der Anschlagstärke, bestimmen, wie stark die Hüllkurven und LFOs ihre Modulationsziele beeinflussen sollen.
Einleitung HALion SE ist der kleine Bruder von HALion 3.0, dem professionellen 32-bit Software-Sampler von Steinberg. Mit HALion SE können Sie Bi- bliotheken im HALion-Format laden und abspielen. Darüber hinaus wird noch eine großartige, vielseitig verwendbare »Composer Library« von Wizoo mitgeliefert. Sie können die grundlegenden Parameter wie Filter- Cutoff, Attack, Decay oder die Geschwindigkeit des LFO anpassen.
HALion SE – Übersicht über das Programm In den folgenden Abschnitten finden Sie grundlegende Informationen über die Funktionen und Einstellungen in HALion SE. Sample-Wiedergabe in HALion SE Mit HALion SE können Sie, im Unterschied zu anderen Samplern, bei denen die kompletten Samples in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen werden müssen, Samples von nahezu jeder Länge wiedergeben, un- abhängig davon, wie viel Arbeitsspeicher auf Ihrem Computer verfüg- bar ist.
• In Ihrer Host-Anwendung können Sie über das Datei-Einblendmenü des VST-Instruments Programmbänke mit bis zu 32 Programmen, aber auch einzelne Programme laden oder speichern. Die entsprechenden Befehle heißen »Bank laden/speichern« und »Instrument laden/ speichern«. Sie können Bänke, Programme oder einzelne Samples auch durch Ziehen und Ablegen laden (siehe Seite 301).
Arbeiten mit Programmen Das Bedienfeld von HALion SE. • Wenn Sie auf das Pfeil-Symbol im Program-Auswahlfeld klicken, wird ein Einblendmenü mit allen Programmen der ausgewählten Bank ge- öffnet. Klicken Sie auf das gewünschte Programm, um es auszuwählen. • Sie können Programme nicht über das Fenster »VST-Instrumente« auswählen.
Laden einzelner Programme • Mit dem Befehl »Instrument laden« aus dem Datei-Einblendmenü kön- nen Sie ein einzelnes Programm (mit der Dateinamenerweiterung ».fxp«) von der Festplatte laden. Wird ein Programm geladen, überschreibt es das zuvor für den HALion SE-Kanal geladene Programm. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird jeweils nur ein Kanal im HALion SE-Fenster angezeigt.
Speichern eines Programms Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie das gewünschte Programm aus. 2. Verändern Sie die Programmeinstellungen wie gewünscht. Lesen Sie die entsprechenden Abschnitte dieses Kapitels durch, um herauszufinden, was Sie mit den verschiedenen Steuerelementen bewirken können. 3. Wenn Sie die entsprechenden Bearbeitungsschritte vorgenommen haben, klicken Sie auf den Namen im Programm-Auswahlfeld und ge- ben Sie über die Computertastatur einen neuen Namen ein.
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über Upgrades auf die Vollversionen der SE-Instrumente. HALion Website… Dieser Befehl startet Ihren Browser und öffnet die HALion- Website. Steinberg on the Web… Wenn Sie diesen Befehl wählen, wird die Steinberg-Website geöffnet. About HALion SE… Hier erhalten Sie Informationen über das Programm.
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Das Keyboard Das Keyboard umfasst den gesamten MIDI-Noten-Bereich von C2 bis G8. Sie können es verwenden, um Samples schnell anzuhören, indem Sie auf eine Taste klicken, der ein Sample zugewiesen ist. Ein blauer Punkt zeigt an, auf welche Taste Sie zuletzt geklickt haben. •...
Bearbeiten von Programmen In HALion SE können Sie grundlegende Parameter wie Filter und Hüll- kurve einstellen, die auf ein Programm insgesamt angewendet werden. Die Parameter werden auf den folgenden Seiten beschrieben. Alle Änderungen, die Sie in HALion SE vornehmen, werden auf das ge- samte ausgewählte Programm angewendet.
Der Filter-Bereich Mit einem Filter werden bestimmte Frequenzen eines Audiosignals entfernt. HALion SE verfügt über ein Filter mit fünf Filter-Modi sowie eine Reihe weiterer Filter (entwickelt von Waldorf, dem bekannten Synthesizer-Hersteller). Der Filter-Bereich enthält die folgenden Parameter: Filter Type Wenn Sie in das Feld »Filter Type« klicken, wird ein Einblendmenü ge- öffnet, in dem Sie einen der folgenden Filtertypen auswählen können: Low Pass (24dB/12dB) Dies ist ein Tiefpassfilter, das die unteren Frequenzbereiche passie-...
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Band Pass Ein Bandpassfilter dämpft sowohl die oberen als auch die unteren Fre- quenzbereiche und lässt die mittleren Frequenzbereiche ungedämpft passieren. Jede Flanke hat eine Steilheit von 12dB pro Oktave. Notch Dies ist ein Sperrpassfilter, das umgekehrt wie das Bandpassfilter wirkt, d.h.
Filter Resonance Bei Tiefpassfiltern werden durch das Erhöhen der Resonanz die Fre- quenzen um die Cutoff-Frequenz betont. Dadurch wird der Sound prä- gnanter. Bei hohen Resonanzwerten betont das Filter einzelne Ober- töne so stark, dass ein pfeifender oder klingelnder Sound entsteht. Wenn Sie ein Bandpass- oder Sperrpassfilter verwenden, bestimmt der Resonanzwert die Breite des Frequenzbandes.
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In HALion SE können Sie die Amplitudenhüllkurve mit den Reglern für Attack, Decay, Sustain und Release (ADSR) einstellen. Der DCA-Ge- nerator (»Digitally Controlled Amplifier«) wirkt sich auf die Lautstärke des Programms aus. Parameter Beschreibung A(ttack) Steuert, wie lange das Signal benötigt, um den Maximalpegel zu errei- chen.
Velocity Mit diesem Regler können Sie steuern, wie stark die Lautstärke von der Anschlagstärke beeinflusst wird. Der Anschlagstärkewert gibt an, wie stark oder schwach Sie eine Taste auf Ihrem Keyboard anschlagen. Bei einem Wert von 0% wird die Lautstärke nicht von der Anschlag- stärke beeinflusst.
Der Tune-Bereich Im Tune-Bereich können Sie die Stimmung des Programms entweder in Oktav- (Octave), Halbton- (Coarse) oder Cent-Schritten festlegen. So können Sie das Programm um +/- 5 Oktaven, um +/- 11 Halbtöne und um +/- 100 Cents (Cent = ein hundertstel Halbton) stimmen. Glide Mit dem Glide-Drehregler können Sie ein Glissando (von bis zu 3 Sekunden) zwischen aufeinander folgenden Noten festlegen.
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Wenn Sie in das Options-Feld klicken, wird ein Einblendmenü geöff- net, in dem Ihnen folgende Optionen zur Verfügung stehen: High/Mid/Low Quality Mit diesen Optionen können Sie festlegen, ob die Audioqualität oder eine gleich bleibende Computerleistung einen höheren Stellenwert haben soll. •...
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Disk-Streaming Disk-Streaming bedeutet, dass die Samples nicht vollständig in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen werden müssen. Wenn Sie ein Pro- gramm laden, wird vielmehr nur ein kleiner Teil jedes Sample-Anfangs vorgeladen. Der Rest wird dann von der Festplatte in Echtzeit nach- geladen (»ge-streamt«), wenn das Sample über den vorgeladenen Bereich hinaus abgespielt wird.
Importieren von Samples und Soundbänken in HALion SE In HALion SE können Sie Audiodateien (Samples) und Sound-Pro- gramme- oder -Bänke in unterschiedlichen Dateiformaten laden. Dies geht so einfach wie nur möglich: mit Drag & Drop. Die unterstützten Dateiformate Audiodateiformat/ Beschreibung Dateinamenerweiterung Wave/.wav PC-Standardformat für Audiodateien.
HALion SE kann Dateien im 32-Bit-Float-Format verarbeiten. Alle kompa- tiblen Formate dieser Auflösung sowie alle anderen üblichen Bit-Auflö- sungen können geladen werden. Außerdem wird jede beliebige Sample- rate unterstützt. Importieren von Audiodateien Wenn Sie ein komplett neues Multisample erzeugen möchten, wählen Sie zuerst ein leeres Programm aus.
Automation und MIDI-Controller In den folgenden Abschnitten werden die Automationsmöglichkeiten von HALion SE in Cubase SE und die MIDI-Controller beschrieben. Aufnehmen dynamischer Klangeinstellungen Sie können sich verändernde Klangeinstellungen des Bedienfelds von HALion SE folgendermaßen auf eine Cubase-Spur aufnehmen: 1. Öffnen Sie in Cubase den Programmeinstellungen-Dialog (auf der Seite »MIDI-Filter«) und schalten Sie die SysEx-Option aus.
Exportieren von HALion SE-Spuren in eine Audiodatei Sie können eine oder mehrere HALion SE-Spuren in eine Audiodatei exportieren, z.B. um Prozessorleistung zu sparen. Schalten Sie dazu alle zu exportierenden Spuren auf Solo (bzw. schalten Sie alle ande- ren Spuren stumm) und wählen Sie im Datei-Menü aus dem Exportie- ren-Untermenü...
Optimieren der Systemleistung Bei Instrumenten, die Disk-Streaming verwenden – wie HALion SE – treten Glitches, Aussetzer, hohe Latenzzeiten oder schlechte Perfor- mance in der Regel dann auf, wenn die Systeme falsch konfiguriert wurden oder nicht entsprechend ausgestattet sind. Dieser Abschnitt soll Ihnen dabei helfen, Ihre Systemperformance zu optimieren und Lösungen für Ihre Probleme zu finden.
Fall einen geringeren Wert für das Disk-Streaming ein (siehe Seite 300). Hilfe von Entwicklern und anderen Anwendern Neben dem Steinberg-Support gibt es ein sehr aktives und informatives Forum für VST-Instrumente unter www.cubase.net. Dort bekommen Sie Hilfe und können Lösungsvorschläge oder Informationen mit anderen Anwendern und den Entwicklern austauschen.
Zu HALion SE erhalten Sie das »Composer Set«, eine Bibliothek von Wizoo, der Firma, die »The Grand«, »Virtual Guitarist« und andere VST- Instrumente von Steinberg entwickelt hat. Dieses Composer Set ist ein guter Ausgangspunkt und wurde speziell erstellt, um die anderen vier Instrumente im Studio Case zu ergänzen.
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Programmname Beschreibung Modulationsrad Keyboards.fxb Diese Bank lädt alle Programme in der Keyboards-Bank. 02 Pitched Percussion 01 Glockenspiel Helles Glockenspiel. Sollte Vibrato im hohen Register gespielt werden. 02 Vibraphone Vibrato 03 Marimba Vibrato 04 Kalimba Vibrato 05 Tipi Percussiver metallischer Synth. Vibrato Gut für Arpeggios.
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Programmname Beschreibung Modulationsrad 07 Clean Guitar Cleane (unverzerrte) mit Plekt- Vibrato rum gespielte E-Gitarre. 08 Clean Guitar & Cleane mit Plektrum gespielte Vibrato Harmonics E-Gitarre mit Flageolets bei hoher Anschlagstärke. 09 Clean Flageolets einer cleanen mit Vibrato Gtr Harmonics Plektrum gespielten E-Gitarre. 10 12 String Guitar Akustische mit Plektrum ge- Vibrato spielte Gitarre mit 12 Saiten.
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Programmname Beschreibung Modulationsrad 05 Strings 01 Legato Strings Legato-Streicher Vibrato 02 Tremolo Strings Tremolo-Streicher Lautstärke 03 Spiccato StringsSpiccato-Streicher Lautstärke 04 Pizz Strings Pizzicato-Streicher Lautstärke 05 Legato & Tre- Legato- und Tremolo-Kombina- Überblendung zwi- molo Comb MW tion mit Überblendung über das schen Legato und Modulationsrad.
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Programmname Beschreibung Modulationsrad 10 Strato Tron Digitaler Synthesizer-Sound. Vibrato Digital Synths.fxb Diese Bank lädt alle Programme aus der Bank »Digital Synths«. 09 Loops 01 Loops All 61 Drum-Loops mit unter- Klangfarbe schiedlichem Tempo, begin- nend bei C1. Das Tempo erhöht sich von links nach rechts.
Bibliotheken von Drittherstellern HALion SE kann alle Bibliotheken im HALion-Format laden und wie- dergeben. Im Handel erhalten Sie eine Vielzahl an Sample-Medien im HALion-Format, die Sie in HALion SE verwenden können. VST-Instrumente HALion SE 2 – 313...
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Abklingzeit D’Cota SE D’cota SE Beschreibung Akkorderkennung DCA und Envelope, Bereich Virtual Bassist SE HALion SE Amplifier Amount Decay HALion SE D’cota SE Amplifier Velocity HALion SE Amplifier Volume Filter Cutoff HALion SE HALion SE Ansprechzeit Filter Resonance D’cota SE HALion SE Arpeggiator Filter Type...
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Modulationsrad D’cota SE HALion SE Bearbeiten von Programmen Niederfrequenzoszillator Beschreibung D’cota SE Content Noise Importieren von Samples und D’cota SE Soundbänken Haltepegel D’cota SE Oszillatoren Hüllkurvengeneratoren D’cota SE D’cota SE Oszillator-Phase D’cota SE Oszillatorwellenformen Installation D’cota SE Windows Parts Virtual Guitarist Electric Keyboard Edition SE D’cota SE...
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Rauschgenerator Vibrato D’cota SE D’cota SE Release Virtual Bassist SE D’cota SE Anhören von Styles Resampling-Optionen Beschreibung HALion SE Spielen Retrig-Modus Terminologie Virtual Bassist SE Virtual Guitarist Electric Edition SE Ringmodulator Akkorderkennung D’cota SE Beschreibung Spielen Variationen für Artikulation und Timing Standard-Programmbank VST-Instrumente...
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Studio Case Manuel des instruments VST...