Seite 1
Betriebsanleitung Kreiseleggen KE 3 Kreiselgrubber KG 2 Vor Inbetriebnahme die MG 453 Betriebsanleitung und B 144-1 D 11.98 Sicherheitshinweise Printed in Germany lesen und beachten!
Seite 3
Vorwort 1 - 1 AMAZONE-Kreiseleggen KE und Kreiselgrubber KG sind Qualitätsprodukte aus der um- fangreichen Produktpalette der AMAZONEN-Werke, H. Dreyer GmbH & Co. KG. Um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, empfehlen wir Ihnen diese Betriebsanlei- tung sorgfältig durchzulesen und die darin enthaltenen Empfehlungen stets genau einzu- halten.
1 - 2 Inhaltsverzeichnis Kapitel Seite Angaben zur Maschine ................ 1 Verwendungszweck ................1 Hersteller ....................1 Konformitätserklärung ................1 Angaben bei Anfragen und Bestellungen ................... 1 Angaben zur Geräuschentwicklung ..............2 Bestimmungsgemäße Verwendung ................... 2 Typenschild .................... 3 Technische Daten - Kreiseleggen ............4 Einsatzmöglichkeiten der Kreiselegge ..................
Seite 5
1 - 3 Warnbildzeichen und Hinweisschilder ..................2 Sicherheitsbewußtes Arbeiten ....................7 Sicherheitshinweise für den Bediener ..................7 3.6.1 Allgemeine Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften ..............7 3.6.2 Allgemeine Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften für angebaute Geräte an der Schlepperdreipunkthydraulik ....8 3.6.3 Allgemeine Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beim Zapfwellenbetrieb ......
Seite 6
Stillstand der Zinken während der Arbeit ................7 Außerbetriebnahme der Gelenkwelle nach der Arbeit ..................8 Befestigung der AMAZONE-Walze und Arbeitstiefeneinstellung der Bodenbearbeitungsmaschine .... 1 Befestigung der Zahnpackerwalzen PW 420 und PW 500 und Stützwalzen SW ................1 Befestigung der Reifenpackerwalzen RP und Keilringwalzen KW ................
Seite 7
Anbau-Sämaschinen ankuppeln ............1 12.1 Arbeiten mit einer Bestellkombination ohne Packerwalze ..... 2 12.2 Montage der “verstellbaren Kupplungsteile“ .......... 3 13.0 AMAZONE-System “Huckepack” (Sonderausstattung) ....1 13.1 Montage A-S „Huckepack 2“ ..............2 13.2 Montage A-S „Huckepack 3“ ..............4 13.3 Sämaschine ankuppeln .................
Seite 8
1 - 6 15.2 Einstellungen nach der Arbeit ............... 2 15.3 Montage der Schlepperspurlockerer ............ 3 18.0 Transport auf öffentlichen Straßen ............. 1 19.0 Wartung - Instandhaltung ..............1 19.1 Schraubverbindungen ................1 19.2 Ölstand im Getriebe kontrollieren ............1 19.3 Getriebeölwechsel ................
Angaben zur Maschine Angaben bei Anfragen Verwendungszweck und Bestellungen Die AMAZONE-Kreiseleggen KE und AMA- Zur Bestellung von Sonderausstattungen ZONE-Kreiselgrubber KG sind für den übli- und Ersatzteilen geben Sie bitte immer die chen Einsatz zur Bodenbearbeitung in Kom- Typenbezeichnung sowie die Maschinen- bination mit einer AMAZONE-Walze geeig- nummer der Maschine an.
Bestimmungsgemäße und in den Fällen, in denen nach dem Verwendung Produktionshaftungsgesetz bei Fehlern der Die AMAZONE-Kreiseleggen KE und AMA- Maschine für Personen- oder Sachschä- ZONE-Kreiselgrubber KG sind ausschließ- den an privat genutzten Gegenständen lich für den üblichen Einsatz zur Bodenbe- gehaftet wird, gilt der Haftungsausschluß...
Typenschild Das Typenschild (Fig. 2.1) besitzt Urkun- denwert und darf nicht verändert oder un- kenntlich gemacht werden! Tragen Sie hier die Maschinen-Nr. Ihrer Maschine ein. Maschinentyp: AMAZONE Kreiselegge KE ......... AMAZONE Kreiselgrubber KG ......Fig. 2.1 Maschinen-Nr.: ......... KE/KG 2/3...
2480 kg Aufbau-Drillmaschine RP-AD 2 t144-d01 Einsatzmöglichkeiten 2.10 Einsatzbereiche der Kreiselegge der Kreiselegge Die AMAZONE-Kreiselegge kann einge- Die AMAZONE-Kreiselegge kann einge- setzt werden setzt werden zur als Solomaschine mit Zahnpacker-, Bodenbearbeitung bzw. Reifenpacker-, Keilringwalze oder Stütz- Saatbettbereitung walze (Stützwalzen bis 3m Arbeitsbrei-...
Seite 13
2 - 5 KE 253 16t111 Fig. 2.2 KE 303 16t110 Fig. 2.3 KE 403 16t112 Fig. 2.4 KE/KG 2/3 b144-03.98...
Aufbau-Drillmaschine RP-AD 2 t140-d01 2.12 Einsatzmöglichkeiten 2.13 Einsatzbereiche des Kreiselgrubbers des Kreiselgrubbers Der AMAZONE-Kreiselgrubber kann ein- Der AMAZONE-Kreiselgrubber kann ein- gesetzt werden gesetzt werden zur (zum) als Solomaschine mit Zahnpacker-, Saatbettbereitung Reifenpacker-, Keilringwalze oder Stütz- nach Pflug, Schwergrubber oder Tief- walze (Stützwalzen bis 3m Arbeitsbrei-...
Seite 15
2 - 7 KG 302 16t052 Fig. 2.5 KG 402 16t055 Fig. 2.6 KG 452 16t056 Fig. 2.7 KG 602 16t057 Fig. 2.8 KE/KG 2/3 b144-03.98...
2 - 8 2.14 Arbeitsweise von Kreiselegge und Kreiselgrubber Die Zinken der Kreiselegge sind schleppend ange- ordnet. des Kreiselgrubbers stehen „auf Griff“. Die „auf Griff“ stehenden Zinken des Krei- selgrubbers reißen den Boden auf und zer- kleinern ihn. Die „auf Griff“ stehenden Zin- ken ziehen den Kreiselgrubber in den Bo- den hinein.
Seite 17
2 - 9 Fig. 2.11 Vor dem Kreiselgrubber (Fig. 2.11/1) wird Die runden Zinkenträger (Fig. 2.11/1) ver- ein Erdwall aufgeworfen, der Unebenhei- hindern das Einklemmen von Steinen. Die ten auffüllt. Zinken sind in Taschen (Fig. 2.11/2) befe- Stroh und andere organische Masse wird stigt, die so geformt sind, daß...
2 - 10 2.15 Beim Verladen bachten Bodenbearbeitungsmaschinen ohne Walze sind zum Verladen, wie in Fig. 2.12 gezeigt, in einen Kranhaken einzuhängen. Bodenbearbeitungsmaschinen mit Wal- ze sind zum Verladen, wie in Fig. 2.13 gezeigt, in einen Kranhaken einzuhängen. Beim Empfang der Maschine stellen Sie bitte sofort fest, ob Transportschäden auf- getreten sind oder Teile fehlen.
3 - 1 Sicherheit Bedienerqualifikation Die Bodenbearbeitungsmaschine darf nur Um einen störungsfreien Betrieb sicherzu- von Personen benutzt, gewartet und in- stellen, empfehlen wir Ihnen diese Betriebs- standgesetzt werden, die hiermit vertraut anleitung sorgfältig durchzulesen und die und über die damit verbundenen Gefahren darin enthaltenen Empfehlungen stets ge- unterrichtet sind.
3 - 2 Warnbildzeichen und Hinweisschilder Die Warnbildzeichen, z.B.: Die Hinweisschilder, z.B.: 951790 kennzeichnen die Gefahrenstellen der kennzeichnen maschinenspezifische Be- Maschine. Die Beachtung dieser Warnbild- sonderheiten, die für die einwandfreie Funk- zeichen dient der Sicherheit aller Perso- tion der Maschine einzuhalten sind. nen, die mit der Maschine arbeiten.
Seite 21
3 - 3 Die Befestigungsstellen der Warnbildzei- Halten Sie die Warnbildzeichen und Hin- chen und Hinweisschilder an der Maschi- weisschilder an der Maschine immer sau- ne sind in der Figur 3.1 dargestellt. Die ber und in gut lesbarem Zustand. Beschä- Erläuterungen zu den Warnbildzeichen digte oder fehlende Warnbildzeichen und und Hinweisschildern, um deren Beach-...
Seite 22
3 - 4 Bild-Nr.: MD 095 Erläuterung Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beach- ten! Bild-Nr.: MD 075 Erläuterung Keine sich bewegenden Maschinenteile berühren. Abwarten, bis sie voll zum Still- stand gekommen sind! Bild-Nr.: MD 076 Erläuterung Arbeitsgerät nur mit Schutzvorrichtung in Betrieb nehmen! Schutzvorrichtung bei laufendem Motor nicht entfernen!
Seite 23
3 - 5 Bild-Nr.: MD 079 Erläuterung Gefahr durch fortschleudernde Fremdkör- per! Personen aus dem Gefahrenbereich ver- weisen! Bild-Nr.: MD 082 Erläuterung Das Mitfahren während der Arbeit und der Transport auf der Maschine sind nicht ge- stattet! Bild-Nr.: MD 087 Erläuterung Bei laufendem Motor mit angeschlossener Zapfwelle ausreichend Abstand vom Be-...
Seite 24
3 - 6 Bild-Nr.: 951790 Erläuterung Nach einigen Betriebsstunden Schrauben nachziehen! 951790 Bild-Nr.: 911888 Erläuterung Das CE-Zeichen gibt an, daß die Maschine die Anforderungen der EG-Richtlinie Ma- schine 89/392/EWG und die entsprechen- den Ergänzungsrichtlinien erfüllt! 911888 KG 2 b140-02.98...
3 - 7 Sicherheitsbewußtes schine sauber halten! Arbeiten Vor dem Anfahren und vor der Inbe- triebnahme Nahbereich kontrollieren Neben den Sicherheitshinweisen sind die (Kinder). Auf ausreichende Sicht ach- nationalen, allgemeingültigen Arbeits- ten! schutz- und Unfallverhütungsvorschriften der zuständigen Berufsgenossenschaft Das Mitfahren während der Arbeit und bindend.
3 - 8 triebsanleitung des Fahrzeugherstel- 3.6.2 Allgemeine Sicherheits- und lers) mindestens 20% des Fahrzeug- Unfallverhütungsvorschriften leergewichtes! für angebaute Geräte an der Schlepperdreipunkthydraulik 20. Bei Kurvenfahrt die weite Ausladung und/oder die Schwungmasse der Ma- Vor dem An- und Abbau von Maschinen schine berücksichtigen! an die Dreipunktaufhängung Bedie- nungseinrichtung in die Stellung brin-...
3 - 9 3.6.3 Allgemeine Sicherheits- und Schwungmasse! Während dieser Zeit Unfallverhütungsvorschriften nicht zu nahe an die Maschine heran- beim Zapfwellenbetrieb treten. Erst wenn sie ganz still steht, darf daran gearbeitet werden! Es dürfen nur die vom Hersteller vorge- schriebenen Gelenkwellen verwendet 14.
3 - 10 3.6.4 Allgemeine Sicherheits- und stens zwei Jahren, nicht überschreiten. Unfallverhütungsvorschriften Auch bei sachgemäßer Lagerung und beim Betrieb zulässiger Beanspruchung unterliegen einer Hydraulikanlage Schläuche und Schlauchverbindungen einer natürlichen Alterung. Dadurch ist Hydraulikanlage steht unter hohem ihre Lagerzeit und Verwendungsdauer Druck! begrenzt.
3 - 11 3.6.5 Allgemeine Sicherheits- und 3.6.6 Allgemeine Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften bei Wartungs- bei nachträglichen Installationen und Pflegearbeiten von elektrischen und elektroni- schen Geräten Instandsetzungs-, Wartungs- und Rei- und/oder Komponenten nigungsarbeiten sowie die Beseitigung von Funktionsstörungen grundsätzlich Die Maschine kann mit elektronischen nur bei ausgeschaltetem Antrieb und Komponenten und Bauteilen ausgestattet stillstehendem Motor vornehmen! Zünd-...
4 - 1 Inbetriebnahme Lesen und beachten Sie die Betriebsanlei- tung und Sicherheitshinweise, bevor Sie Ihre Bodenbearbeitungsmaschine in Be- trieb nehmen! Machen Sie sich mit der richtigen Bedie- nung und den Bedienungseinrichtungen vertraut. Lassen Sie die Maschine nie von ungeschulten Personen bedienen. 14t145 Halten Sie Ihre Maschine in gutem Be- triebszustand.
Seitenleitbleche nach Kap. 10.1 und Kap. 10.2. Kupplungsteile (Sonderausstattung) für Bei Schleppern mit hydrau- Anbau-Sämaschinen nach Kap. 12.0. lisch oder pneumatisch schaltba- AMAZONE-System »Huckepack« rer Zapfwelle darf die Zapfwelle (Sonderausstattung) nach Kap. 13.0. nur im Leerlauf eingeschaltet wer- Planierbalken (Sonderausstattung) den, um Beschädigungen der nach Kap.
4 - 3 Nach Beendigung der Arbeit Vor dem Abkuppeln der Bodenbarbeitungs- Auf die Mindestlänge der Zinken maschine vom Schlepper achten (siehe Kap. 19.5). Bei gro- Schlepperspurlockerer nach Kap. 15.2 ßen Arbeitstiefen sind die Zinken einstellen schon vor Erreichen der Mindest- Gelenkwelle nach Kap.
5 - 1 Heckanbau an den Schlepper Beim Anbau der Bodenbearbei- tungsmaschine an den Schlepper sind die Sicherheitsvorschriften nach Kap. 3.6.2 zu beachten! Bodenbearbeitungsmaschine in bekannter Weise am Schlepperdreipunkt befestigen. KE/KG mit 3m Arbeitsbreite sind mit Ober- und Unterlenkerbolzen (Fig. 16t062 5.2/1) der Kat.
Seite 36
5 - 2 heit. Hinweis zum Ankuppeln der Un- terlenker: Der Abstand zwischen Schlepperzapfwelle und unteren Anlenkpunkten des Schlep- pers ist je nach Schleppertyp unterschied- lich groß. Bei Schleppern mit geringem Abstand sind entsprechend kürzere Ge- lenkwellen erforderlich als bei Schleppern mit größerem Abstand.
6 - 1 Gelenkwelle Schlepper - Bodenbearbeitungs- maschine Zapfwellenabdeckungen montieren AMAZONE-Kreiseleggen und Kreiselgrub- ber sind mit einem der folgenden Hauptge- triebe ausgestattet: KE/KG bis 4,5 m Arbeitsbreite: Wechselradhauptgetriebe (Fig. 6.1), 16i002_2 oder Fig. 6.1 Zweigang-Schalthauptgetriebe (Fig. 6.2). KG 602: Dreigang-Schalthauptgetriebe (Fig. 6.3).
6 - 2 Gelenkwellentypen Verwenden Sie nur die mit der Bodenbear- beitungsmaschine gelieferte Gelenkwelle. Bodenbearbeitungsmaschine bis 4,5 m Arbeitsbreite: fig0604 Gelenkwelle W 2500 (Fig. 6.4) mit Reib- Fig. 6.4 kupplung EK 96/4 (Fig. 6.5/1) oder Gelenkwelle W 2500 (Fig. 6.6) mit Nocken- schaltkupplung EK 64/2 R (Fig.
6 - 3 Gelenkwelle anschließen An- und Abbau der Gelenk- welle nur bei ausgeschalteter Zapfwelle, abgeschaltetem Motor und abgezogenem Zündschlüs- sel! Immer auf die richtige Montage und Sicherung der Gelenkwelle achten! Bei Gelenkwellen auf die vorge- schriebenen Rohrüberdeckungen in Transport- und Arbeitsstellung achten! Zapfwellenanschlüsse am Schlepper und an der Bodenbearbeitungsmaschine vor...
6 - 4 Erstmontage und Anpassung zu Fig. 6.10/7: Schiebeprofile einfetten und ineinander der Gelenkwelle an einen schieben. anderen Schlepper Zapfwellenanschlüsse am Schlepper und zu Fig. 6.10/8: an der Bodenbearbeitungsmaschine vor Die Schutzrohre der Gelenkwelle sind mit dem Aufstecken der Gelenkwelle reinigen Halteketten versehen, die am Schlepper und einfetten.
6 - 6 Inbetriebnahme der Gelenkwelle Die Schutzrohre der Gelenkwelle dürfen sich während des Betriebes nicht mitdre- hen. Deshalb sind die Schutzrohre der Ge- lenkwelle mit Sicherungsketten versehen die an den Zapfwellenabdeckungen von Schlepper und Getriebe zu befestigen sind. Am Zapfwelleneingang ist die Sicherungs- kette (Fig.
6 - 7 Stillstand der Zinken während der Arbeit Vor dem Ersteinsatz und Bei steinigen Böden oder einem starren nach längeren Stillstandszeiten Hindernis können die Zinken bzw. die Krei- Reibkupplung EK 96/4 (Fig. 6.5/1) sel zum Stillstand kommen. Damit es dabei “lüften”.
6 - 8 Außerbetriebnahme der Gelenkwelle nach der Arbeit Bevor die Bodenbearbeitungsmaschine vom Schlepper abgekuppelt wird, ist die Gelenkwelle mit der Gelenkwellenauflage (Fig. 6.13/1) zu befestigen. 16i003 Fig. 6.13 KE/KG 2/3 b144-03.98...
Arbeit auf einer Walze ab und hält dadurch die Arbeitstiefe immer exakt ein. Deshalb darf die Bodenbearbeitungs- maschine nur eingesetzt werden mit fol- genden Walzen: AMAZONE-Stützwalze SW (bis 3m Ar- beitsbreite) AMAZONE-Zahnpackerwalze PW 420 AMAZONE-Zahnpackerwalze PW 500 AMAZONE-Reifenpackerwalze RP AMAZONE-Keilringwalze KW.
Seite 46
7 - 2 nur KG 602: Beide Maschinenhälften des Kreiselgrub- bers KG 602 (Fig. 7.2) sind mit einer 3m- Walze auszurüsten. Befestigen Sie die Walzen nacheinander am Kreiselgrubber KG 602. alle Typen: Stellen Sie die Walze auf ebenem Boden ab und sichern Sie die Walze sowohl nach hinten als auch nach vorne gegen Wegrol- len.
7 - 3 Stellen Sie die Arbeitstiefe der Bodenbear- 10t013 beitungsmaschine nach Kap. 7.3 ein. Befestigung der Reifenpackerwalzen RP und Keilringwalzen KW Jede Walze ist mit 2 Tragarmen (Fig. 7.4) an der Bodenbearbeitungsmaschine zu befestigen. Fig. 7.4 Tragarme (Fig. 7.5/1) zur Montage bzw. Demontage der Walzen immer mit zwei Bolzen (Fig.
Seite 48
7 - 4 Walze vor dem Ankuppeln beson- ders gut abstützen (gegen Umfal- len und Wegrollen sichern)! Das Befestigen der Walze an der Bodenbearbeitungsmaschine ist mit besonderer Vorsicht durch- zuführen, da die Walze bei un- sachgemäßer Abstützung umfal- len kann! Verletzungsgefahr! 16i012 Bodenbearbeitungsmaschine am Schlep- Fig.
7 - 5 Arbeitstiefe der Bodenbear- beitungsmaschine einstellen Die Bodenbearbeitungsmaschine stützt sich während der Arbeit auf der Walze ab. Da- durch wird die Arbeitstiefe immer exakt ein- gehalten. Zur Einstellung der Arbeitstiefe ist die Bo- denbearbeitungsmaschine mit der Schlep- perhydraulik kurz anzuheben und die Tie- fenregulierungsbolzen (Fig.
Seite 50
7 - 6 Durch die unterschiedlichen Abstände am Vierkant des Tiefenregulierungsbolzens ist eine feine Abstufung der Tiefenführung der Bodenbearbeitungsmaschine auch zwi- schen den einzelnen Vierkantlöchern mög- lich. Tiefenregulierungsbolzen nach jedem Umstecken mit Klappstek- kern (Fig. 7.8/4) sichern! Erfolgt eine Veränderung der Ar- beitstiefe, ist zu prüfen, ob auch die Seitenleitbleche der neuen Arbeitstiefe angepaßt werden...
9 - 1 Getriebe AMAZONE-Kreiseleggen KE und Kreisel- grubber KG sind mit einem der folgenden Hauptgetriebe ausgestattet: KE/KG mit 2,5m bis 4,5m Arbeitsbreite: Wechselradhauptgetriebe (Fig. 9.1), oder Zweigang-Schalthauptgetriebe mit Wech- selzahnrädern (Fig. 9.2). KG 602: Dreigang-Schalthauptgetriebe (Fig. 9.3). 16i002_2 Zinkendrehzahl Fig.
Das Wechselradhauptgetriebe läßt sich leicht mit einem Zapfwellendurchtrieb nachrüsten (siehe hinten). In Kombination mit einer zapfwellengetrie- benen Sämaschine ist es sinnvoll, das AMAZONE-System “Huckepack” zu benut- zen. Bodenbearbeitungsmaschine und zapfwellengetriebene Sämaschine können auch beim Wendevorgang weiterlaufen, da die Bodenbearbeitungsmaschine nur flach 14t114 aus dem Boden gehoben werden muß...
9 - 3 Wechselradhauptgetriebe Zur Erzielung des gewünschten feinen Saat- bettes auf unterschiedlichen Böden kann die Zinkendrehzahl mit Hilfe des Wechsel- radhauptgetriebes (Fig. 9.5) Boden und Fahrgeschwindigkeit angepaßt werden. Durch Auswechseln von zwei Zahnrädern im Getriebe wird die Zinkendrehzahl verän- dert.
9 - 4 9.4.1 Drehzahltabelle 954694 WHG II zum Wechselradhauptgetriebe Die Zinkendrehzahl ist der Drehzahltabelle (Fig. 9.6) zu entnehmen. 750 1000 Die Zinkendrehzahl ist abhängig von dem Zahnradsatz, der im Getriebe montiert ist, und der gewählten Schlepperzapfwellen- drehzahl. In der Drehzahltabelle unter dem Schlep- persymbol (Fig.
Seite 55
(Fig. 9.6), ist wegen der zu hohen Drehzahl nicht gestattet. Die Einstellungen der Zinkend- rehzahlen (bei 1000 U/min. Schlepperzapfwellendrehzahl) neben dem Symbol (Fig. 9.6/4) sind vorbehalten für AMAZONE- Kreiselgrubber, die zum Mähen von Grünbracheflächen mit Mähmessern einschließlich Mähmesserschutz ausgerüstet sind.
9 - 6 16i075 Fig. 9.7 9.4.2 Austausch der ken. Wenn dabei keine Schmutzpartikel in Wechselzahnräder das Öl gelangen, kann das aufgefangene im Wechselradhauptgetriebe Getriebeöl nach dem Zahnradwechsel dem Getriebe durch den Öffnungskanal des Öl- Zum Austausch der Wechselzahnräder im peilstabes (Fig.
Seite 57
9 - 7 Getriebedeckel (Fig. 9.7/2) nach dem Entfernen der Skt.-Schrauben (Fig. 9.7/ 3) vom Getriebegehäuse abnehmen. Die Zahnräder (Fig. 9.8/1) sind mit Hal- terungsfedern (Fig. 9.8/2) auf den Wel- lenenden gegen axiale Verschiebung gesichert. Halterungsfedern (Fig. 9.8/2) entfernen. Zahnräder von den Wellen- enden der Antriebswelle (Fig.
9 - 8 16i077 Fig. 9.10 9.4.3 Zapfwellendurchtrieb am Getriebeeingangsdrehzahl und Getriebe- Wechselradhauptgetriebe ausgangsdrehzahl sind gleich groß. Zum Antreiben einer zapfwellengetriebe- 9.4.4 Winkelabtrieb nen Sämaschine mit dem Wechselradhaupt- zum AD-P Gebläse getriebe ist es erforderlich, den Zapfwellen- durchtrieb (Fig. 9.10) nach Kap. 9.4.5 nach- Zum Antreiben des Gebläses der Aufbau- zurüsten.
9 - 9 16i078 Fig. 9.11 9.4.5 Montage von die Durchtriebswelle (Fig. 9.10/7) stek- Zapfwellendurchtrieb ken. und Winkelabtrieb Getriebedeckel (Fig. 9.10/1) mit zwei Zur Montage von Zapfwellendurchtrieb und Zylinderstiften (Fig. 9.10/3) zentrieren Winkelabtrieb ist der Austausch des Getrie- und mit einer neuen Dichtung (Fig. 9.10/ bedeckels (Fig.
9 - 10 nur Getriebedeckel mit Winkelabtrieb: Zweigang- Winkelabtrieb (Fig. 9.11) nur mit ange- Schalthauptgetriebe kuppelter AD-P und angeschlossener mit Wechselzahnrädern Gelenkwelle (siehe AD-P Betriebsan- Das Zweigang-Schalthauptgetriebe (Fig. leitung) betreiben. 9.12/1) ist mit einem Schalthebel (Fig. 9.12/ 2) ausgerüstet, mit dem zwei Schaltstellun- alle Typen: gen bzw.
9 - 11 14t113 Fig. 9.12 9.5.1 Zapfwellendurchtrieb am radsatz im Getriebe, der Schalthebelstel- Zweigang-Schalthauptgetriebe lung und der gewählten Schlepperzapfwel- lendrehzahl. Das Schalthauptgetriebe ist mit einem Zapf- wellendurchtrieb (Fig. 9.12/3) zum Antrei- In der Drehzahltabelle unter dem Schlep- ben einer zapfwellengetriebenen Sämaschi- persymbol (Fig.
9 - 12 951222 1000 KG / KE Anzahl der Zähne U/min. pro Zahnrad t140-d07 Fig. 9.13 Getriebe kann wahlweise in Schaltstellung Die Kreisel drehen sich bei Schlepper- 1 oder 2 (Fig. 9.13/4) eingestellt werden: zapfwellendrehzahl 1000 U/min. Schaltstellung [1]: in Schaltstellung 1 mit 310 U/min.
Seite 63
Symbol (Fig. 9.13/5) einstellen! Die Einstellung der Zinkendreh- zahlen (bei 1000 U/min. Schlep- perzapfwellendrehzahl) neben dem Symbol (Fig. 9.13/6) sind vor- behalten für AMAZONE-Kreisel- grubber, die zum Mähen von Grün- bracheflächen mit Mähmessern einschließlich Mähmesserschutz ausgerüstet sind. Die Einstellung einer dieser Zinkendrehzahlen zur Bodenbearbeitung ist nicht ge- stattet.
9 - 14 14t106 Fig. 9.14 9.5.3 Austausch Abwarten bis die Zinken zum Still- der Wechselzahnräder im stand gekommen sind! Zweigang-Schalthauptgetriebe Heißes Getriebegehäuse oder Getriebeteile und Zahnräder nicht Zum Austausch der Wechselzahnräder im berühren! Handschuhe anziehen! Zweigang-Schalthauptgetriebe Nicht mit heißem Getriebeöl in Ölspiegel durch Ablassen des Getrie- Berührung kommen! beöles an der Ölablaßschraube (Fig.
Seite 65
9 - 15 Fig. 9.15 tauschen oder durch einen anderen Zahnradsatz ersetzen. Halterungsfedern (Fig. 9.14/3) an bei- den Wellen montieren. Getriebedeckel (Fig. 9.14/1) mit Dek- keldichtung schließen. Getriebeöl durch den Öffnungskanal der Entlüftungsschraube (Fig. 9.14/5) wie- der einfüllen. Der Ölstand ist bei waage- recht stehender Bodenbearbeitugsma- schine im Ölkontrollauge (Fig.
Fig. 9.16 wenn der Hebel arretiert ist. 953649 KG 602 Die Schlepper-Zapfwellendreh- zahl ist immer auf 1000 U/min. einzustellen. Das Mähen von Grünbracheflä- chen mit AMAZONE-Kreiselgrub- 1000 ber KG 602 mit Mähmessern ist nicht gestattet. Schalthebel- U/min. stellung t140-d03 Fig. 9.17 KE/KG 2/3 b144-03.98...
9 - 17 9.6.1 Zapfwellendurchtrieb am Dreigang-Schalthauptgetriebe Das Schalthauptgetriebe ist mit einem Zapf- wellendurchtrieb zum Antreiben einer zapf- wellengetriebenen Sämaschine ausgerü- stet. Getriebeeingangsdrehzahl und Getrie- beausgangsdrehzahl sind gleich groß. Dreh- richtung von Zapfwelleneingang und -aus- gang sind gleich. In Fahrtrichtung gesehen ist die Drehrichtung rechts herum.
10 - 1 10.0 Seitenleitbleche Die Seitenleitbleche (Fig. 10.1/1) bewirken, daß der bearbeitete Boden weder zur Seite noch zwischen Bodenbearbeitungsmaschi- ne und Walze austreten kann. Der Erd- strom wird so nach hinten geführt, daß er direkt vor die Walze gelangt. Kreiseleggen KE sind serienmäßig mit fe- dernd gelagerten Seitenleitblechen (Fig.
10 - 2 10.1 Arbeitstiefe der Seitenleitbleche einstellen Bei der Saatbettbereitung nach dem Pflug sind die Seitenleitbleche (Fig. 10.3/1) so anzuschrauben, daß sie maximal 1 bis 2 cm tief durch den Boden gleiten. Diese Einstellung kann auch bei der Stroh- einarbeitung mit dem Kreiselgrubber bei- behalten werden.
10 - 3 10.2 Montage der schwenkbaren 10.3 Federspannung der Seitenleitbleche schwenkbaren Seitenleitbleche den Boden- Schwenkarm montieren: verhältnissen anpassen Schwenkarm (Fig. 10.4/2) etwa senkrecht nach oben stellen und bis zum Anschlag in Hindernissen können die schwenkbaren das Halterohr schieben. Schwenkarm hin- Seitenleitbleche nach oben hin ausweichen.
Nachstellen auszugleichen. Stark verschlis- net. sene Abstreifer sind durch neue zu erset- zen. Als Säkombination mit einer Aufbau-Drill- maschine empfehlen wir die AMAZONE- Zahnpackerwalze PW 500. Mit einem Wal- zendurchmesser von 500mm ist diese Wal- 16t068 Fig. 11.1 KG 2...
Seite 74
11 - 2 Nachstellen der Abstreifer Bodenbearbeitungsmaschine mit Hilfe der Schlepperhydraulik anheben und die Packerwalze mit vollem Gewicht auf einen in der Mitte der Packerwalze lie- genden Holzklotz (Fig. 11.2/1) aufle- gen. Dadurch erhält der Rahmen der Packerwalze die Durchbiegung, die 16t060 während der Arbeit auftritt, wenn sich die Bodenbearbeitungsmaschine auf der...
Zahnpackerwalzen PW 420 und Stütz- walzen, Bodenbearbeitungsmaschinen mit Zahnpackerwalzen PW 500, Bodenbearbeitungsmaschinen mit Rei- fenpackerwalzen RP. Die Figur 12.9 zeigt einen AMAZONE-Krei- selgrubber KG mit 3 m Arbeitsbreite, Rei- fenpackerwalze RP 302 EN und den „ver- 16t077 Fig. 12.1 KG 2...
Walze hinter der Bodenbearbeitungsma- schine nicht sinnvoll, kann die Walze de- montiert werden, wenn die Bodenbearbei- tungsmaschine mit den „verstellbaren Kupp- lungsteilen“ und einer AMAZONE-Anbau- Sämaschine ausgerüstet ist. Ohne Walze stützt sich die Bodenbearbeitungsmaschi- ne dann auf der Sämaschine ab.
12 - 3 12.2 Montage der “verstellbaren Angekuppelt werden können Sä- Kupplungsteile“ maschinen mit Unterlenker-An- Die „verstellbaren Kupplungsteile“ sind in lenkpunkten der Kat. II. Zum Befe- drei Ausführungen (siehe Kap. 12.0) liefer- stigen von Sämaschinen mit Kat. bar. Die Montage der Kupplungsteile ist in I sind die Abstützungen (Fig.
Seite 78
12 - 4 zungen. Am oberen Anlenkpunkt der Bodenbe- arbeitungsmaschine ist der Spannrah- men mit der Skt.-Schraube M 20 x 100 (Fig. 12.4/4) zu befestigen. Einstellbleche (Fig. 12.4/5) am Unter- lenkerarm (Fig. 12.4/6) befestigen. Fanghaken (Fig. 12.4/7) so anschrau- ben, daß die nachlaufende Sämaschi- ne möglichst dicht hinter der Walze be- festigt werden kann.
Seite 79
12 - 5 16t076 Fig. 12.9 16t073 Fig. 12.10 KG 2 b140-02.98...
Kupplungsteilen“ anzuheben, läßt sich der Hubkraftbedarf mit dem AMAZO- NE-System “Huckepack” (Fig. 13.1) we- sentlich reduzieren. Das AMAZONE-System “Huckepack” ist in zwei Ausführungen, mit den Bezeichnun- gen A-S „Huckepack 2“ und A-S „Hucke- pack 3“ lieferbar. Die max. Anhängelast des A-S „Huckepack 2”...
13 - 2 Bodenbearbeitungsmaschine zu arbeiten begonnen hat. Hierdurch kann mit schma- Vorteilhaft ist der Anschluß der lerem Vorgewende gearbeitet werden. Hydraulikzylinder des Hubrah- mens an den Ölkreislauf für die 13.1 Montage Schlepperunterlenker. Erforder- A-S „Huckepack 2“ lich dazu ist die Ausrüstung des Werkseitig ist der Hubrahmen vormontiert Schleppers mit einer zusätzlichen und wird wie folgt an der Bodenbearbei-...
Seite 83
13 - 3 16i021-2 Fig. 13.3 KG 2 b140-02.98...
13 - 4 13.2 Montage Den vormontierten Hydraulikschlauch (Fig. 13.4/6) an beiden Hydraulikzylin- A-S „Huckepack 3“ dern (Fig. 13.4/7) anschließen und an Werkseitig ist der Hubrahmen vormontiert der Bodenbearbeitungsmaschine mit und wird wie folgt an der Bodenbearbei- Kabelbindern befestigen. tungsmaschine befestigt: Kupplungsstecker (Fig.
Seite 85
13 - 5 16i020-2 Fig. 13.4 KG 2 b140-02.98...
Klappstecker sichern und die Sä- maschine gerade ausrichten. 16i008-1 Bitte überprüfen Sie, ob bei geöff- Fig. 13.5 neter Schlepperheckscheibe Tei- le des AMAZONE-Systems “Huk- kepack” in die Heckscheibe sto- ßen. Gegebenenfalls darf die Heckscheibe nicht ganz geöffnet werden. 13.4 Straßentransport...
13 - 7 13.5 Hubhöhe der Einzelkorn- Sämaschine begrenzen Wird die Bodenbearbeitungsmaschine in Kombination mit einer zapfwellengetriebe- nen Sämaschine, z.B. einer Einzelkorn- Sämaschine eingesetzt, ist es sinnvoll, die Hubhöhe des Hubrahmens zu begrenzen, damit die Zapfwelle zwischen Bodenbear- beitungsmaschine und Sämaschine auch in angehobenem Zustand, z.
13 - 8 Bolzen (Fig. 13.8/2) entfernt wer- 13.5.2 Hubhöhe der Schlepperunter- den, damit die Sämaschine vom lenker begrenzen Hubrahmen vollkommen angeho- Soll die Bodenbearbeitungsmaschine, z.B. ben werden kann. in Kombination mit einer Einzelkorn-Säma- schine, beim Wenden am Feldrand weiter- laufen, darf die Gelenkwelle zwischen 13.5.1 Montage Schlepper und Bodenbearbeitungsmaschi-...
14 - 1 14.0 Planierbalken (Sonderausstattung) Vorhandene Bodenunebenheiten, z.B. vor der Keilringwalze (Fig. 14.1/2) werden vom Planierbalken (Fig. 14.1/1) beseitigt, Rest- kluten auf extrem schweren Böden zerklei- nert. Die Gefahr, daß z.B. die Zahnpackerwalze auf extrem losen, trockenen und leichten Böden stehen bleibt, wird durch den Pla- nierbalken beseitigt.
14 - 2 14.3 Montage des Planierbalkens Zwei mit Gummipuffern (Fig. 14.3/2) ausgerüstete Konso- len (Fig. 14.3/1) an der Bo- denbearbeitungsmaschine anschrauben. Spindelführungsrohre (Fig. 14.3/3) mit Bolzen (Fig. 14.3/4) abstecken und mit Klappsteckern sichern. Stecken Sie die Spindelführungsrohre während der Arbeit (sie- he auch Kap.
15 - 1 15.0 Schlepperspurlockerer (Sonderausstattung) Bodenbearbeitungsmaschine mit Schlepper mit schmalen Reifen hinterlas- der Schlepperhydraulik anheben, sen auf nicht gepackten Böden oft tiefe bevor Sie die Spurlockererzinken Spuren. Die Bodenbearbeitungsmaschine in Arbeitsstellung bringen und kann mit geringerer Arbeitstiefe eingesetzt Spurlockererzinken ganz oben werden, wenn diese tiefen Spuren zuerst befestigen, bevor Sie die Boden- von den Schlepperspurlockerern (Sonder-...
15 - 2 lockerern zu vermeiden! 15.2 Einstellungen nach der Arbeit Vor dem Abstellen der Bodenbearbeitungs- Sollen die Spurlockerer demon- maschine Spurlockererzinken (Fig. 15.1/6) tiert werden, müssen Trägerrohr ganz oben in der Halterung (Fig. 15.1/3) (Fig. 15.1/1) und Schutzrohr (Fig. befestigen, um Beschädigungen der Spur- 15.1/2) an der Bodenbearbeitungs- lockerer zu vermeiden.
15 - 3 15.3 Montage der Schlepperspurlockerer Die an der Bodenbearbeitungsmaschine befestigten Werkzeug-Schutzbügel (Fig. 15.2) im Bereich der Schlepperräder de- montieren. Schutzhalter (Fig. 15.2/1) von den Schutz- rohren (Fig. 15.2/2) abziehen und Schutz- rohre (Fig. 15.3/4) in die Trägerrohre (Fig. 15.3/1) schieben und mit jeweils zwei Skt.- Schrauben (Fig.
18 - 1 18.0 Transport rot-weiß gestreiften Warntafeln aus- rüsten. Der Abstand zwischen Warn- auf öffentlichen Straßen tafeloberkante und der Fahrbahn Beim Befahren öffentlicher Straßen und darf max. 1,5 m betragen. Warnta- Wege müssen Schlepper und Bodenbear- feln bis max. 10 cm Abstand zur beitungsmaschine bzw.
Seite 96
11. Auslöseseile für Schnellkupplungen müssen lose hängen und dürfen in der Tieflage nicht selbst auslösen! 12. Der Hubrahmen (falls vorhanden) des AMAZONE-Systems „Huckepack“ ist nach Kap. 13.4 mit zwei Bolzen zu si- chern! 16t061 Fig. 18.1 Bitte beachten Sie diese Hinweise. Sie tragen dazu bei, Unfälle im öffentlichen...
19 - 1 19.0 Wartung - Instandhaltung max. min. S i c h e r h e i t s v o r s c h r i f t e n beachten! 19.1 Schraubverbindungen Alle Schraubverbindungen nach den er- sten 10 Betriebsstunden prüfen und gege- benenfalls nachziehen.
Seite 98
19 - 2 das Getriebegehäuse gelangen kann. Ölpeilstab bzw. Entlüftungs- schraube stets auf festen Sitz prü- fen. Das Wechselradhauptgetriebe hat einen Ölpeilstab (Fig. 19.1/1) mit Entlüftung. Zweigang-Schalthauptgetriebe Dreigang-Schalthaupt- getriebe haben eine Entlüftungs- schraube (Fig. 19.2/2 bzw. 19.3/2). Die Entlüftung muß stets gewähr- leistet sein, da das Getriebe sonst Fig.
19 - 3 19.3 Getriebeölwechsel Getriebeölwechsel erstmals nach 50 Betriebsstunden, danach alle 400 Betriebsstunden. Neues Getriebeöl wie in Kap. 19.2 beschrie- ben dem Getriebe wieder zuführen. Wechselradhauptgetriebe: Ölablaßschraube (Fig. 19.1/2). Zweigang-Schalthauptgetriebe: Ölablaßschraube (Fig. 19.4/1). Dreigang-Schalthauptgetriebe: Ölablaßschraube (Fig. 19.3/1). Getriebeölsorten und Füllmengen Kreiselegge Füllmenge Getriebeöl-...
19 - 4 19.4 Ölstand in der Stirnradwanne kontrollieren Der Ölstand in der Stirnradwanne ist alle 100 Betriebsstunden zu kontrollieren. Bei waagerecht stehender Bodenbearbeitungs- maschine müssen die Zähne der Stirnräder in der Stirnradwanne zur Hälfte mit Getrie- beöl bedeckt sein. Zur Kontrolle ist der Kontrolldeckel (Fig.
19 - 5 Nach einer Generalüberholung der Bodenbearbeitungsmaschine nur neues Getriebeöl verwenden. 19.5 Bodenbearbeitungszinken Die Zinken (Fig. 19.6/1) der Bodenbearbei- tungsmaschine sind aus gehärtetem hoch- festem Borstahl gefertigt. Die Zinken unter- liegen einer Abnutzung und müssen späte- stens bei einer Länge L = 150 mm (siehe min.
Seite 102
19 - 6 Werkzeugträger herausschlagen. Bodenbearbeitungszinken (Fig. 19.6/1) aus dem Werkzeugträger herausziehen, auswechseln, mit Bolzen (Fig. 19.6/3) befestigen und mit einem Klappstecker (Fig. 19.6/2) sichern. Die Laufrichtung der Zinken wech- selt bei jedem Werkzeugträger. Deshalb Bodenbearbeitungsmaschine mit zwei Zinkensorten (für jede Lauf- richtung eine Sorte) ausgerüstet.
19 - 7 „schleppend“, d.h. in umgekehr- ter Laufrichtung befestigt werden. Dazu sind Bodenbearbeitungszinken für rechtsdrehende Werkzeugträger an den linksdrehenden Werkzeug- trägern zu befestigen und umge- kehrt. 19.6 Kreiselgrubberzinken durch Anschweißen neuer Zinken- spitzen auf Originallänge bringen Bei zunehmendem Verschleiß können die Bodenbearbeitungszinken des Kreiselgrub- bers durch Anschweißspitzen (Fig.
19 - 8 Schweißen von unlegierten, niedrig- legierten, warmfesten und Feinkorn- stählen, z.B. der Marke Union K 52 (Thyssen). Stabelektroden mit der Bezeichnung: SH schwarz SH grün K 70 SH Ni 2 K 90 SH Ni 2 K 100. 19.7 Schmiernippel Alle Lager in regelmäßigen Abständen ab- schmieren.
19 - 9 die 6 bzw. 8 Schmiernippel (Fig. 19.14) am Hubrahmen des AMAZONE-Sy- stems “Huckepack”. 19.7.1 Schmierplan Gelenkwelle Gelenkwelle in regelmäßigen Abständen abschmieren. Beachten Sie dazu die War- tungshinweise des Gelenkwellenherstellers. Schutzrohre durch Einfetten vor dem Fest- frieren schützen.
19 - 10 19.8 Reibkupplung EK 96/4 „lüften“ Beim Blockieren der Kreisel durch Steine oder andere Fremdkörper zwischen den Zinken verhindert die Reibkupplung EK 96/ 4 (Fig. 19.15/1) Schäden an den Getriebe- elementen. Darum muß die Funktion der Reibkupplung immer sichergestellt sein. Auf schweren oder steinigen Böden spricht die Reibkupplung von Zeit zu Zeit an.
Seite 107
19 - 11 und an der Bodenbearbeitungs- maschine anschließen. Hohe Luftfeuchtigkeit, starke Verschmutzung oder Reinigung Maschine einem Hochdruckreiniger fördern die Gefahr der Verbackungen der Reibbeläge! Die Bodenbearbeitungsmaschine darf nicht eingesetzt werden, wenn die Reibkupplung durch Überhitzung unbrauchbar gewor- ist. Setzen Bodenbearbeitungsmaschine nur mit einer funktionstüchtigen Reib- kupplung ein!
19 - 12 19.8.1 Drehmoment der Reibkupplung Soll das Drehmoment, z. B. von 1550 Nm EK 96/4 verändern auf 1700 Nm erhöht werden, ist der Stell- ring, wie in Stellung „D“ gezeigt, zu montie- Die Reibkupplung (Fig. 19.16/1) ist werks- ren: seitig so eingestellt, daß...
19 - 14 19.9 Überlastkupplung mit (z.B. viele Steine im Boden) können die Änderung des Drehmomentes an der Über- Nockenschaltkupplung lastkupplung auch bei 1000 U/min. Schlep- Walterscheid EK 64/2R perzapfwellendrehzahl erforderlich machen. 19.9.1 Funktion Sollte es zum Stillstand der Kreisel durch Spricht die Sicherung z.B.
Seite 111
19 - 15 Fig. 19.18 Kupplungstyp K 64/2 (Kupplungsaußendurchmesser 170 mm) Änderung der Federdraht- kürzeste zulässige Federpaketlänge „L“ durchmesser „D“ Federpaketlänge „L“ von 1mm entspricht 6,5 mm 120 Nm 116 mm 7,0 mm 100 Nm 119 mm 7,5 mm 140 Nm 119 mm t144-d06 Fig.
19 - 16 19.10 Aus- und Einbau der Werkzeugträgerwellen 19.10.1Montage vor der Reparatur Im Reparaturfall, d.h. zum Ausbau einer oder mehrerer Werkzeugträgerwellen (Fig. 19.20/1) aus der Stirnradwanne, ist die Gelenkwelle zu entfernen Sicherheitshinweise beachten! ist die Packerwalze zu entfernen sind die Seitenleitbleche zu demontie- ren, Getriebeöl Ölablaßschraube (Fig.
Seite 114
19 - 18 Die Stirnradbefestigungsmuttern (Fig. 19.20/2) sind gesichert. Der Kragen (Fig. 19.20/3) der Stirnradbefestigungsmutter ist in die Nut der Werkzeugträgerwelle einge- schlagen. Sicherung vorsichtig lösen, ohne das Gewinde der Werkzeugträgerwelle zu beschädigen. Die Gewinde der Werkzeug- trägerwellen (Fig. 19.20/1) und die Gewinde Stirnradbefestigungsmuttern (Fig.
Werkzeugträgerwellen nach Kap. in Grundstellung (siehe oben) zu bringen. 19.10.4 befestigen. Danach erfolgt der Einbau entnommener Werkzeugträgerwellen nach Fig. 19.21. Nur AMAZONE-Kreiselgrubber sind mit den in Figur 19.23 darge- stellten Distanzhülsen (Fig. 19.23/ 2) ausgerüstet. Alle Werkzeugträgerwellen montieren: Wurden alle Werkzeugträgerwellen zur...
Seite 117
19 - 21 KE 253 KG 252 KE 303 KG 302 KE 403 KG 402 KE 453 KG 452 KG 602 Fig. 19.21 KE/KG 2/3 b144-1 11.98...
Seite 118
19 - 22 19.10.3Ausbau eines Lageraußenringes Zum Ausbau eines Lageraußenringes (Fig. 19.23/5) werden benötigt: ein Innenauszieher (Fig. 19.22/2) mit Gegenstütze (Fig. 19.22/3) zwei Flacheisen (Fig. 19.22/4). Lageraußenring (Fig. 19.22/1) demontie- ren: Innenauszieher (Fig. 19.22/2) in die Bohrung einführen durch Anziehen der Spannmutter (Fig. 19.22/5) werden die Ausziehbacken auseinander gespreizt und die scharfen Fig.
19 - 24 19.10.4Montage der Stirnradbefestigungsmuttern Stirnradbefestigungsmuttern (Fig. 19.23/3) auf die Werkzeugträgerwellen (Fig. 19.23/ 1) aufschrauben, festziehen und sichern: Stirnradbefestigungsmutter M 45x1,5 M 52x1,5 Anzugsmoment 250 Nm 800 Nm Anzahl der Sicherungsnuten t144-d04 Kragen der Stirnradbefestigungsmutter (Fig. 19.23/3) in die Sicherungsnut (Fig. 19.23/4) der Werkzeugträgerwelle (Fig.
Seite 126
Postfach 51 Tel.: (05405) *501-0 D-49202 Hasbergen-Gaste Fax: (05405) 50 11 47 Zweigwerke: D-27794 Hude · F 57602 Forbach Werksniederlassungen in England und Frankreich http://www.amazone.de email: amazone@amazone.de...