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MR TAPMOTION ED100S-ISM Beiblatt

Integrated smart module
Inhaltsverzeichnis
Integrated Smart Module
TAPMOTION® ED100S-ISM
Beiblatt
3394594/02 DE . Monitoring
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für MR TAPMOTION ED100S-ISM

  • Seite 1 Integrated Smart Module TAPMOTION® ED100S-ISM Beiblatt 3394594/02 DE . Monitoring...
  • Seite 2 © Alle Rechte bei Maschinenfabrik Reinhausen Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokumentes, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- und Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Nach Redaktionsschluss der vorliegenden Dokumentation können sich am Produkt Änderungen ergeben haben. Änderungen der technischen Daten bzw.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung..........................6 Hersteller ............................. 6 Änderungsvorbehalte .......................... 6 Vollständigkeit ............................. 6 Mitgeltende Dokumente........................6 Aufbewahrungsort ..........................7 Darstellungskonventionen ........................7 1.6.1 Warnkonzept ................................. 7 1.6.2 Informationskonzept .............................. 8 1.6.3 Handlungskonzept..............................8 1.6.4 Schreibweisen ............................... 9 Produktbeschreibung ....................... 10 Funktionsbeschreibung ........................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Info/Setup ............................23 5.1.1 Status .................................. 23 5.1.2 OLTC-Daten einstellen ............................24 5.1.3 Transformatordaten einstellen..........................26 5.1.4 Hotspot-Temperatur ............................34 5.1.5 Typenschilddaten eingeben ..........................37 5.1.6 Kommunikation..............................38 5.1.7 Wartungsdaten eingeben ............................ 42 5.1.8 Speicher ................................44 5.1.9 Auf Werkseinstellungen zurücksetzen ........................ 49 OLTC ..............................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Technische Daten ......................67 Blockschaltbild ........................... 67 Gerätedaten............................68 Systemdaten............................68 Versorgung ............................68 Feldbus MODBUS/TCP ........................69 Zubehör ............................. 69 Anschlusstechnik ..........................69 Klimatische Umweltbedingungen ...................... 69 Mechanische Festigkeit ........................70 9.10 Normen und Richtlinien ........................70 Glossar..........................72 Maschinenfabrik Reinhausen 2014 3394594/02 DE TAPMOTION®...
  • Seite 6: Einleitung

    1 Einleitung Einleitung Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu neh- men und zu überwachen. Daneben enthält sie Sicherheitshinweise sowie allgemeine Hinweise zum Produkt. Dieses Beiblatt bezieht sich auf die Betriebsanleitung zum Motorantrieb TAPMOTION®...
  • Seite 7: Aufbewahrungsort

    1 Einleitung Beachten Sie außerdem die allgemein gültigen Gesetze, Normen und Richt- linien sowie die Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz des jeweiligen Verwenderlandes. Aufbewahrungsort Diese technische Unterlage sowie sämtliche mitgeltenden Dokumente müs- sen griffbereit und jederzeit zugänglich für den späteren Gebrauch aufbe- wahrt werden.
  • Seite 8: Informationskonzept

    1 Einleitung Signalwort Bedeutung WARNUNG Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Tod oder schwerer Verletzung führen kann, wenn sie nicht vermie- den wird. VORSICHT Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Verletzun- gen führen kann, wenn sie nicht vermieden wird. ACHTUNG Kennzeichnet Maßnahmen zur Vermeidung von Sachschä- den.
  • Seite 9: Schreibweisen

    1 Einleitung Einschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die nur einen einzigen Arbeitsschritt umfassen, sind nach folgendem Muster aufgebaut: Handlungsziel ü Voraussetzungen (optional). ► Schritt 1 von 1. ð Ergebnis des Handlungsschritts (optional). ð Handlungsergebnis (optional). Mehrschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die mehrere Arbeitsschritte umfassen, sind nach folgendem Muster aufgebaut: Handlungsziel ü...
  • Seite 10: Produktbeschreibung

    2 Produktbeschreibung Produktbeschreibung In diesem Kapitel finden Sie eine Übersicht zu Aufbau und Funktionsweise des Produkts. Funktionsbeschreibung Das Produkt TAPMOTION® ED100S-ISM dient der Datenerfassung, Daten- aggregation und Dateninterpretation am Transformator. Es stellt eine Visua- lisierung der Daten und die Übertragung zum Leitstellensystem (SCADA) zur Verfügung.
  • Seite 11: Hardware

    2 Produktbeschreibung ▪ Wartungsintervalle Überwachung des Transformators ▪ Buchholzrelais ▪ Druckentlastungsventil ▪ Ölstand (min., max.) ▪ Laststrom und Lastspannung ▪ Temperaturmessung – Umgebung – Topoil – Hotspot ▪ Ermittlung der Scheinleistung, Wirkleistung und Blindleistung ▪ Ermittlung des Lastfaktors ▪ Ermittlung der Alterungsrate ▪...
  • Seite 12 2 Produktbeschreibung Abbildung 2: Funktionselemente der Steuereinheit Gruppenbezeichnung Erdung Status-LEDs für Systemkont- Leistungskontakt für Erdung akte/Leistungskontakte Stromversorgung +24 V/0 V Serviceschnittstelle Datenkontakte LAN 2 Stromversorgung +24 V LAN 1 Leistungskontakt +24 V Verriegelung Verriegelung Speicherkartensteckplatz mit *SD-Karte (im Lieferumfang enthalten) Stromversorgung 0 V Status-LEDs Leistungskontakt 0 V...
  • Seite 13: Anzeigeelemente

    2 Produktbeschreibung 2.3.1 Anzeigeelemente Die Steuereinheit verfügt über 6 LEDs, die verschiedene Betriebszustände der Steuereinheit und der Baugruppen signalisieren: Steuereinheit Farbe Bedeutung LINK Grün Zeigt eine Verbindung zum physikali- ACT 1 schen Netzwerk an Port 1 an. LINK Grün Zeigt eine Verbindung zum physikali- ACT 2 schen Netzwerk an Port 2 an.
  • Seite 14: Weboberfläche

    2 Produktbeschreibung Abbildung 3: Baugruppen Steuereinheit Endklemme Busklemmen Weboberfläche Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht über die Weboberfläche: Abbildung 4: Weboberfläche Menüleiste Datum und Uhrzeit Anzeigebereich und Eingabe- Navigationsleiste bereich Spracheinstellung Pfad TAPMOTION® ED100S-ISM 3394594/02 DE Maschinenfabrik Reinhausen 2014...
  • Seite 15: Montage

    3 Montage Montage In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht montie- ren und anschließen. Beachten Sie die mitgeltenden Schaltbilder. Stromschlag WARNUNG Lebensgefahr durch elektrische Spannung. ► Gerät und Anlagenperipherie spannungsfrei schalten und gegen Wie- dereinschalten sichern. ► Stromwandler nicht im Leerlauf betreiben, dazu Stromwandler kurz- schließen.
  • Seite 16: Elektromagnetische Verträglichkeit

    3 Montage Kabel Kabeltyp Leiterquer- Max. Länge Klemmleiste Klemme schnitt Ethernet geschirmt, 100 m CAT5e Tabelle 4: Empfehlung für Anschlusskabel Elektromagnetische Verträglichkeit Das Gerät ist nach den einschlägigen EMV-Standards entwickelt. Damit die EMV -Standards erhalten bleiben, sind die nachfolgenden Punkte zu beach- ten.
  • Seite 17 3 Montage Abbildung 5: Empfohlene Leitungsführung Kabelkanal für störbehaftete Kabelkanal für störempfindli- Leitungen che Leitungen Störbehaftete Leitung (z. B. Störempfindliche Leitung Powerleitung (zum Beispiel Signalleitung) ▪ Reserveleitungen kurzschließen und erden. ▪ Keinesfalls darf das Gerät mit vielpoligen Sammelkabeln angeschlossen werden. ▪...
  • Seite 18: Leitungen An Die Anlagenperipherie Anschließen

    3 Montage Abbildung 6: Empfohlene Anbindung der Schirmung Anbindung der Schirmung Vollflächige Anbindung der über ein „Pigtail“ Schirmung Leitungen an die Anlagenperipherie anschließen Für eine bessere Übersicht beim Anschluss nur so viele Leitungen verdrah- ten, wie nötig. Um die Leitungen an der Anlagenperipherie anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: ü...
  • Seite 19: Funktionstüchtigkeit Überprüfen

    3 Montage Schlitzschraubendreher in die Öffnung oberhalb des Anschlusses der Klemme einführen. Leiter in die entsprechende Öffnung des Anschlusses einführen. Schlitzschraubendreher aus der Öffnung wieder entfernen Abbildung 7: Leiter in Klemme einführen ð Der Leiter ist festgeklemmt. Funktionstüchtigkeit überprüfen Um die korrekte Verdrahtung sicherzustellen, prüfen Sie die Funktionstüch- tigkeit der Steuereinheit.
  • Seite 20: Bedeutung

    3 Montage Anzeigeelement Bedeutung Betriebsspannung für Leistungskontakte leuchtet grün. vorhanden Tabelle 5: Funktionstüchtigkeit Das Gerät ist fertig montiert und kann konfiguriert werden. Die dazu notwen- digen Schritte werden im nachfolgenden Kapitel beschrieben. TAPMOTION® ED100S-ISM 3394594/02 DE Maschinenfabrik Reinhausen 2014...
  • Seite 21: Inbetriebnahme

    4 Inbetriebnahme Inbetriebnahme Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, müssen Sie einige Parameter ein- stellen und den Steuerungs-PC anschließen. Diese werden in den nachfol- genden Abschnitten beschrieben: ACHTUNG Schäden an Gerät und Anlagenperipherie Ein unsachgemäß angeschlossenes Gerät kann zu Schäden an Gerät und Anlagenperipherie führen.
  • Seite 22: Weboberfläche Aufrufen Und Statusanzeige Überprüfen

    4 Inbetriebnahme DIP-Schalter in die gewünschte Position bringen. Abbildung 9: DIP-Schalter Gerät wieder einschalten. Weboberfläche aufrufen und Statusanzeige überprüfen Um die Inbetriebnahme anbzuschließen, müssen Sie die Weboberfläche aufrufen und die Statusanzeige überprüfen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: ü PC ist über Ethernet mit Steuereinheit verbunden und befindet sich im gleichen Subnetz.
  • Seite 23: Funktionen Und Einstellungen

    5 Funktionen und Einstellungen Funktionen und Einstellungen Sie können die Steuereinheit über die Weboberfläche konfigurieren und die aktuellen Messdaten abrufen. Um die Weboberfläche aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: ü PC ist über Ethernet mit Steuereinheit verbunden und befindet sich im gleichen Subnetz.
  • Seite 24: Oltc-Daten Einstellen

    5 Funktionen und Einstellungen Abbildung 10: Statusinformationen Anzeige des Gerätezustands Anzeige der Ereignisse Um den Status anzeigen zu lassen, gehen Sie wie folgt vor: ► Info/Setup > Status. 5.1.2 OLTC-Daten einstellen Unter OLTC können Sie die den Schaltungszähler des Laststufenschalters sowie die Maximalgrenzen des Kontaktabbrands festlegen.
  • Seite 25 5 Funktionen und Einstellungen Abbildung 11: Warngrenzen für den Kontaktabbrand Status des Kontaktabbrands Vorwarngrenze erreicht/über- schritten Eingestellte Vorwarngrenze Warngrenze erreicht/über- (Gelb-Ereignis) schritten Eingestellte Warngrenze (Rot- Ereignis) Um die Werte einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: Info/Setup > Einstellungen > OLTC. Abbildung 12: Betriebsstellungen Im Gruppenfeld OLTC-Einstellungen auf das entsprechende Feld kli- cken.
  • Seite 26: Transformatordaten Einstellen

    5 Funktionen und Einstellungen Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert für den Schaltungszäh- ler eingeben. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Im Gruppenfeld Kontaktabbrand auf die jeweiligen Felder klicken. ð Eine Eingabemaske wird angezeigt. Mit den entsprechenden Schaltflächen die Grenzwerte für den Kontakt- abbrand eingeben.
  • Seite 27: Daten Für Die Leistungsermittlung Einstellen

    5 Funktionen und Einstellungen In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie die Parameter ein- stellen können. 5.1.3.1 Daten für die Leistungsermittlung einstellen Im Menüpunkt Last können Sie die minimalen und maximalen Warngren- zwerte zur Überwachung des Transformators einstellen: ▪ Laststrom ▪...
  • Seite 28: Wandlerdaten Einstellen

    5 Funktionen und Einstellungen Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert eingeben. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Kontrollkästchen in den jeweiligen Gruppenfeldern aktivieren. ð Die Warngrenzwerte sind eingestellt. 5.1.3.2 Wandlerdaten einstellen In dieser Anzeige können Sie folgende Wandlerdaten einstellen: Spannungswandlerverhältnis ▪ Primärspannung (V) ▪...
  • Seite 29 5 Funktionen und Einstellungen Schaltung Einstellung Messmethode Phasenlage -30 3PH 3-phasig -30° Tabelle 8: Einstellwerte für die Wandlerschaltung Beachten Sie die nachfolgenden Beispielschaltungen, um die korrekte Wandlerschaltung auszuwählen. Schaltung A: 1-phasige Messung im 1-Phasennetz Abbildung 14: Phasenlage 0 1PH ▪ Der Spannungswandler VT ist an dem Außenleiter und Neutralleiter an- geschlossen.
  • Seite 30 5 Funktionen und Einstellungen ▪ Der Spannungsabfall an einem Außenleiter wird durch den Strom I stimmt. Schaltung C: Abbildung 16: Phasenlage 0 3PH ▪ Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler CT1 ist in den Außenleiter L1 und CT2 in den Außen- leiter L2 eingeschleift.
  • Seite 31 5 Funktionen und Einstellungen Schaltung E Abbildung 18: Phasenlage 30 3PH ▪ Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler CT ist in den Außenleiter L2 eingeschleift. ▪ Der Strom I eilt der Spannung U um 30°...
  • Seite 32 5 Funktionen und Einstellungen Um die Wandlerdaten einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: Info/Setup > Einstellungen > Transformator > Wandler. Abbildung 20: Wandler In den jeweiligen Gruppenfeldern der Wandlerdaten auf das entspre- chende Feld klicken. ð Eine Eingabemaske wird angezeigt. Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert eingeben.
  • Seite 33: Erfassung Von Temperaturen Und Gasen Definieren

    5 Funktionen und Einstellungen 5.1.3.3 Erfassung von Temperaturen und Gasen definieren Im Menüpunkt Temperaturen können Sie die minimalen und maximalen Warngrenzwerte zur Überwachung des Transformators einstellen: ▪ Topoil-Temperatur ▪ Umgebungstemperatur ▪ DGA-Sensoren Einheit auswählen Die Temperaturen können Sie in den Einheiten Celsius oder Fahrenheit ein- geben.
  • Seite 34: Hotspot-Temperatur

    5 Funktionen und Einstellungen Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert eingeben. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Gegebenenfalls die Kontrollkästchen aktivieren. ð Die Warngrenzwerte sind eingestellt. Bezeichnungen der DGA-Sensoren editieren Sie können die Bezeichnungen der DGA-Sensoren wie folgt editieren: Auf das beschreibbare Feld Gas Sensor 1 oder Gas Sensor 2 klicken. ð...
  • Seite 35 5 Funktionen und Einstellungen Gelb-Ereignis und Rot-Ereignis Für die Alterungsrate und Hotspot-Temperatur müssen Sie 2 Grenzwerte einstellen, die wie folgt unterteilt sind: ▪ Maximale Vorwarngrenze (Gelb-Ereignis) ▪ Maximale Warngrenze (Rot-Ereignis) Sobald die Alterungsrate oder die Hotspot-Temperatur die eingestellten Vorwarngrenzen erreichen , wird ein Gelb-Ereignis ausgelöst.
  • Seite 36 5 Funktionen und Einstellungen Um die Werte und Parameter einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: Info/Setup > Einstellungen > Hotspot Temperatur. Abbildung 23: Hotspot In den jeweiligen Gruppenfeldern auf das entsprechende Feld klicken, um die Grenzwerte einzustellen. Eine Eingabemaske wird angezeigt. ð...
  • Seite 37: Typenschilddaten Eingeben

    5 Funktionen und Einstellungen Im Gruppenfeld Parameter auf das entsprechende Feld klicken, um die benötigten Werte einzugeben. ð Eine Eingabemaske wird angezeigt. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Gegebenenfalls das gewünschte Kontrollkästchen für die Berech- nungsmethode (nach ANSI oder IEC) auswählen. Die Warngrenzen sind eingestellt.
  • Seite 38: Kommunikation

    5 Funktionen und Einstellungen Info/Setup > Typenschild > Transformator. Abbildung 25: Typenschild des Transformators Im Gruppenfeld Transformator-Typenschild auf die jeweiligen Editier- felder klicken, um die benötigten Daten einzugeben. Das Editierfeld per Mausklick auf eine beliebige Stelle verlassen. Die Typenschilddaten sind gespeichert. ð...
  • Seite 39 5 Funktionen und Einstellungen ▪ Subnetzmaske ▪ Gateway Um die IP-Konfiguration durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor: Info/Setup > Kommunikation. Abbildung 26: IP-Konfiguration Auf die jeweiligen Felder der IP-Adresse, Subnetzmaske und des Ga- teway klicken, um den Parameterwert zu ändern. ð...
  • Seite 40: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    5 Funktionen und Einstellungen 5.1.6.2 Datum und Uhrzeit einstellen In dieser Anzeige können Sie das Datum und die Uhrzeit einstellen. Sie ha- ben folgende Möglichkeiten das Datum und die Uhrzeit einzustellen: ▪ Manuell ▪ Automatisch (SNTP-Zeitserver) Manuelle Einstellung Wenn Sie das Datum und die Uhrzeit manuell einstellen möchten, müssen Sie diese in den folgenden Formaten einstellen: Datum Uhrzeit...
  • Seite 41: Automatisch

    5 Funktionen und Einstellungen Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert eingeben. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Auf die Schaltfläche Übernehmen klicken, um die Einstellung zu über- nehmen. ð Das Datum und die Uhrzeit sind eingestellt. Automatisch Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des SNTP-Zeitservers ein- geben.
  • Seite 42: Kommunikationsparameter Zurücksetzen

    5 Funktionen und Einstellungen Im Gruppenfeld Protokoll IEC 60870-5-104 auf das Feld ASDU-Adres- se klicken. ð Eine Eingabemaske erscheint. Mit den entsprechenden Schaltflächen den gewünschten Parameterwert eingegeben und mit der Schaltfläche OK bestätigen. Auf die Schaltfläche Übernehmen klicken. ð ASDU-Adresse ist eingestellt. 5.1.6.4 Kommunikationsparameter zurücksetzen Sie können alle Parameter, die Sie im Menüpunkt Kommunikation eingestellt...
  • Seite 43 5 Funktionen und Einstellungen Wartung Kriterium zur Bestätigung Wartung (OLTC) OLTC muss gewartet werden. Wartung Wähler Eine Wählerinspektion ist durchgeführt. Austausch OLTC OLTC ist ausgetauscht. Ölwechsel Ein Ölwechsel sowie eine Reinigung von LUE, Ölge- fäß und Ausdehner muss durchgeführt werden. Ölprobe Nach Wartung: Ein Ölwechsel ist durchgeführt;...
  • Seite 44: Speicher

    5 Funktionen und Einstellungen In den jeweiligen Gruppenfeldern auf das gewünschte Feld klicken, um die Wartungsdaten einzugeben. ð Eine Eingabemaske wird angezeigt. Mit den entsprechenden Schaltflächen den Wert eingeben. Mit der Schaltfläche OK bestätigen. Gegebenenfalls das entsprechende Kontrollkästchen auswählen, um die Intervalle zu aktivieren.
  • Seite 45: Messwertdaten Von Der Sd-Karte Herunterladen

    5 Funktionen und Einstellungen Um die Laufwerksinformationen aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: ► Info/Setup > Speicher. Abbildung 29: Laufwerksinformation Daten herunterladen Die Messwertdaten werden auf der mitgelieferten SD-Karte gespeichert. Die gespeicherten Messwertdaten können Sie auf 2 Arten herunterladen: ▪ Direkt von der SD-Karte [►...
  • Seite 46 5 Funktionen und Einstellungen terhin aufgezeichnet. Sobald Sie die SD-Karte wieder in die Steuereinheit hereinstecken, werden diese aufgezeichneten Messwerte auf der SD-Karte gespeichert. Verwenden Sie ausschließlich die mitgelieferte SD-Karte, da diese für in- dustrielle Anwendungen unter erschwerten Umweltbedingungen spezifiziert ist. Um die Messwertdaten von der SD-Karte herunterzuladen, gehen Sie wie folgt vor: SD-Karte entnehmen...
  • Seite 47 5 Funktionen und Einstellungen SD-Karte einfügen Nach der Übertragung der Dateien können Sie die SD-Karte wieder in den Speicherkartensteckplatz der Steuereinheit einfügen: SD-Karte in den entsprechenden Speicherkartenplatz der Steuereinheit einfügen Abbildung 31: SD-Karte einfügen SD-Karte bis zum Anschlag hineindrücken und wieder loslassen. ð...
  • Seite 48 5 Funktionen und Einstellungen Abbildung 33: Oberfläche Im Gruppenfeld Client den mit Hilfe der Schaltfläche gewünschten Speicherort des lokalen PCs auswählen. Wenn Sie das Kontrollkästchen delete file from server aktivieren, werden die Dateien nach dem erfolgreichen Herunterladen automatisch auf dem Server gelöscht.
  • Seite 49: Auf Werkseinstellungen Zurücksetzen

    5 Funktionen und Einstellungen Abbildung 34: Status ð Sobald das Statusfenster schließt, sind die Dateien erfolgreich herunter- geladen. ð Die ausgewählten Messwertdaten sind heruntergeladen. 5.1.9 Auf Werkseinstellungen zurücksetzen Im Menüpunkt zurücksetzen können Sie alle Parameter auf den ausgeliefer- ten Zustand zurücksetzen. Hierfür wird auf die PARAM.csv-Datei zugegrif- fen, die auf der SD-Karte gespeichert ist.
  • Seite 50: Status (Oltc)

    5 Funktionen und Einstellungen 5.2.1 Status (OLTC) Im Menüpunkt Status können Sie sich zu den folgenden Punkten anzeigen lassen: ▪ Motorantriebsignale ▪ OLTC Folgende Zustände können angezeigt werden: Symbol Zustand Grün Fehler Tabelle 11: Gerätezustand Um den Status des OLTC anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: ►...
  • Seite 51: Statistik Anzeigen (Oltc)

    5 Funktionen und Einstellungen ▪ Öl ▪ Ölfilter Um den Status anzuzeigen und die Wartungsintervalle zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: OLTC > Wartung. Abbildung 36: OLTC Wartung Gegebenenfalls in den jeweiligen Gruppenfeldern auf die Schaltfläche Wartung durchgeführt klicken, um die Wartungsintervalle zu aktiveren. Die Wartungsintervalle sind aktiviert.
  • Seite 52: Kontaktabbrand Anzeigen (Oltc)

    5 Funktionen und Einstellungen Um die Statistik anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: ► OLTC > Statistik. Abbildung 37: OLTC Statistik 5.2.4 Kontaktabbrand anzeigen (OLTC) Im Menüpunkt Kontaktabbrand können Sie sich Informationen zum aktuel- len Kontaktabbrand der jeweiligen Schaltkontakte und Widerstandskontakte anzeigen lassen und überwachen: ▪...
  • Seite 53: Typenschild Anzeigen (Oltc)

    5 Funktionen und Einstellungen Um die Werte zum aktuellen Kontaktabbrand anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: ► OLTC > Kontaktabbrand. Abbildung 38: OLTC Kontaktabbrand 5.2.5 Typenschild anzeigen (OLTC) Hierunter können Sie sich die Daten des Typenschilds und den Schaltungs- zähler für den OLTC anzeigen lassen. Maschinenfabrik Reinhausen 2014 3394594/02 DE TAPMOTION®...
  • Seite 54: Transformator

    5 Funktionen und Einstellungen Um diese Informationen aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: ► OLTC > Typenschlid. Abbildung 39: Typenschild (OLTC) Transformator In der Registerkarte Transformator können Sie sich den aktuellen Status und das Typenschild des Transformators anzeigen lassen. 5.3.1 Status anzeigen (Transformator) In dieser Anzeige können Sie sich den aktuellen Status des Transformators anzeigen lassen.
  • Seite 55: Typenschild Anzeigen (Transformator)

    5 Funktionen und Einstellungen Um den aktuellen Status anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: ► Transformator > Status. Abbildung 40: Status des Transformators Im Gruppenfeld Wartung können Sie mit der Schaltfläche Wartung durch- geführt die Wartung des Transformators bestätigen. Voraussetzung ist, dass Sie die Wartungsdaten vorher eingeben [►...
  • Seite 56 5 Funktionen und Einstellungen Um diese Informationen aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: ► Transformator > Typenschlid. Abbildung 41: Typenschild des Transformators TAPMOTION® ED100S-ISM 3394594/02 DE Maschinenfabrik Reinhausen 2014...
  • Seite 57: Leitstellenprotokoll

    6 Leitstellenprotokoll Leitstellenprotokoll Protokollbeschreibung IEC 61850 (optional) Das Gerät stellt einen Ausschnitt an Befehlen und Meldungen aus dem Schnittstellenprotokoll IEC 61850 für die Kommunikation zur Verfügung. Datenpunkte In den folgenden Abschnitten werden die Datenpunkte beschrieben. Diese Zeichen finden Sie in den folgenden Tabellen: mandatory optional extension...
  • Seite 58: Sptr1

    6 Leitstellenprotokoll 6.1.3 SPTR1 Attribute Attribute Explanation M/O/E Name Type marks SPTR1 Common Logical Node Information Mode Behaviour Health Health NamPlt Name plate Controls Measured values HPTmpClc Calculated winding hotspot temperature AgeRte Aging rate TopTmp Top oil temperature transformer AmbTmp Ambient temperature 1 Status Information PresRelDev...
  • Seite 59: Sltc1

    6 Leitstellenprotokoll Attribute Attribute Explanation M/O/E Name Type marks GasInsAlm Gas in insulation liquid alarm (may be used for Buch- holz alarm) InsLevMax Insulation liquid level maximum InsLevMax Insulation liquid level minimum Settings Tabelle 16: SIML1 6.1.5 SLTC1 Attribute Attribute Explanation M/O/E Remarks...
  • Seite 60: Mmxu1

    6 Leitstellenprotokoll Attribute Attribute Explanation M/O/E Remarks Name Type OvPrOilFil Over pressure oil filtration ProtRel Protection Relay Settings Tabelle 17: SLTC1 6.1.6 MMXU1 Attribute Attribute Explanation M/O/E Name Type marks MMXU1 Common Logical Node Information Mode Behaviour Health Health NamPlt Name plate Controls Measured values...
  • Seite 61: Yltc1

    6 Leitstellenprotokoll Attribute Attribu- Explanation M/O/E Remarks Name te Type NamPlt Name plate Descriptions EEName External equipment name plate Controls Measured values Status Information Settings Tabelle 19: MMXU1 6.1.8 YLTC1 Attribute Attribute Explanation M/O/E Remarks Name Type YLTC1 Common Logical Node Information Mode Behaviour Health...
  • Seite 62: Überwachungsrichtung (Meldungen)

    6 Leitstellenprotokoll 6.2.1 Überwachungsrichtung (Meldungen) Die nachfolgenden Datenpunkte haben folgende Eigenschaften: ▪ Infonummer Byte 2 = 0 ▪ Infonummer Byte 3 = 0 Typken- Infonummer Beschreibung Übertragungswert nung Byte 1 Statusmeldung "GRÜN" 1 = aktiv, 0 = inaktiv Statusmeldung "GELB" 1 = aktiv, 0 = inaktiv Statusmeldung "ROT"...
  • Seite 63 6 Leitstellenprotokoll Typken- Infonummer Beschreibung Übertragungswert nung Byte 1 Blindleistung Hotspot-Temperatur °C Alterungsrate Buchholzrelais ausgelöst 1 = aktiv, 0 = inaktiv Überdruckablass (Druckentlastungsventil) aus- 1 = aktiv, 0 = inaktiv gelöst Minimaler Ölstand erreicht 1 = aktiv, 0 = inaktiv Maximaler Ölstand erreicht 1 = aktiv, 0 = inaktiv DGA Gassensor 1...
  • Seite 64: Störungsbeseitigung

    7 Störungsbeseitigung Störungsbeseitigung Feldbusstatus LED-Status Ursache Abhilfe LINK ACT 1, Grün Die Baugruppe hat Verbindung zu dem physikalischen Netzwerk. Grün blinkend Die Baugruppe sendet oder empfängt Ethernet-Telegramme Baugruppe hat keine Verbindung zu phy- ▪ Verdrahtung prüfen. sikalischem Netzwerk LED-Status Ursache Abhilfe Grün Das System arbeitet einwandfrei.
  • Seite 65: Knotenstatus

    7 Störungsbeseitigung LED-Status Ursache Abhilfe Rot/Grün blin- Selbsttest kend Dem System ist keine Netzwerkadresse ▪ Dem System zum Beispiel über BootP zugeordnet. oder DHCP eine Netzwerkadresse zu- weisen. Knotenstatus LED-Status I/O Ursache Abhilfe Grün Datenzyklus auf dem Klemmenbus. Normale Betriebsbedingung. Orange blinkend Der Klemmenbus wird initialisiert.
  • Seite 66: Entsorgung

    8 Entsorgung Entsorgung Das Gerät ist gemäß der Richtlinie 2011/65/EU (RoHS) der Europäischen Gemeinschaft hergestellt und muss dementsprechend entsorgt werden. Falls das Gerät nicht innerhalb der Europäischen Union betrieben wird, sind die nationalen Entsorgungsvorschriften im jeweiligen Verwenderland zu be- achten. TAPMOTION®...
  • Seite 67: Technische Daten

    9 Technische Daten Technische Daten Blockschaltbild Abbildung 42: Blockschaltbild Maschinenfabrik Reinhausen 2014 3394594/02 DE TAPMOTION® ED100S-ISM...
  • Seite 68: Gerätedaten

    9 Technische Daten Gerätedaten Breite 158 mm Höhe (ab Oberkante Tragschiene) 65 mm (ab Oberkante Tragschie- Tiefe 100 mm Gewicht 524 g Schutzart IP 20 Tabelle 22: Technische Daten-Gerätedaten Systemdaten Anzahl der Steuerungen am Master Limitiert durch ETHERNET-Spezifi- kation Übertragungsmedium Twisted Pair S-UTP, 100 Ω...
  • Seite 69: Feldbus Modbus/Tcp

    9 Technische Daten Eingangsstrom bei Nennlast 500 mA typ. (24 V) Netzteilwirkungsgrad bei Nenn- 90 % typ. last Interne Stromaufnahme 450 mA bei 5 V Summenstrom für Busklemmen 1700 mA bei 5 V Potentialtrennung 500 V System/Versorgung Tabelle 24: Technische Daten-Versorgung Feldbus MODBUS/TCP Eingangsprozessabbild 1020 Worte...
  • Seite 70: Mechanische Festigkeit

    9 Technische Daten Besondere Bedingungen Die Komponenten dürfen nicht oh- ne Zusatzmaßnahmen an Orten eingesetzt werden, an denen Staub, ätzende Dämpfe, Gase oder ionisierende Strahlung auftreten kann. Tabelle 28: Technische Daten-Klimatische Umweltbedingungen Mechanische Festigkeit Vibrationsfestigkeit gem. IEC 60068-2-6 Anmerkung zur Schwingungsprü- fung: ▪...
  • Seite 71 9 Technische Daten EMV Schiffbaustörfestigkeit gemäß Germanischer Lloyd (2003) EMV Schiffbaustöraussendung gemäß Germanischer Lloyd (2003) Maschinenfabrik Reinhausen 2014 3394594/02 DE TAPMOTION® ED100S-ISM...
  • Seite 72: Glossar

    Glossar Glossar DHCP Dynamische IP-Adressenvergabe (Dynamic Host Configuration Protocol) Elektromagnetische Verträglichkeit Abkürzung für Lastumschaltereinsatz SCADA Supervisory Control and Data Acquisition TAPMOTION® ED100S-ISM 3394594/02 DE Maschinenfabrik Reinhausen 2014...
  • Seite 74 Phone: +60 3 2142 6481 E-Mail: sales@au.reinhausen.com Fax: +60 3 2142 6422 E-Mail: mr_rap@my.reinhausen.com Brazil P.R.C. (China) MR do Brasil Indústria Mecánica Ltda. MR China Ltd. (MRT) Av. Elias Yazbek, 465 CEP: 06803-000 开德贸易(上海)有限公司 Embu - São Paulo 中国上海浦东新区浦东南路 360 号...

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