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Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG & WARTUNG
Beschicker
MF2500CS / MF2500CM
Type 704 / 705
03-0716
4812019226
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Dynapac MF2500CS

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Beschicker MF2500CS / MF2500CM Type 704 / 705 03-0716 4812019226...
  • Seite 2 www.dynapac.com...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Gefahrenbereich, Standardausführung ............6 Gefahrenbereich, mit Option Schwenkband ..........6 Sicherheitseinrichtungen ................8 Technische Daten ..................10 Abmessungen MF2500CS, Standardausführung (alle Maße in mm) ..10 Abmessungen MF2500CS, mit Option Schwenkband (alle Maße in mm) ..................11 Abmessungen MF2500CS, mit Option Schwenkband 1m+ (alle Maße in mm) ..................
  • Seite 4 Weitere Warn- und Bedienhinweise ............33 Typenschild Beschicker (41) ..............35 Typenschild Schwenkband (42) (o) ............36 Motor-Typenschild ..................37 EN-Normen ....................38 Dauerschalldruckpegel MF2500CS/CM, Cummins QSB 6.7-C260 ..38 Betriebsbedingungen während der Messungen ........38 Messpunktanordnung ................38 Ganz-Körper-Schwingungen ..............39 Hand-Arm-Schwingungen ................39 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ..........39 Transport ..................1 Sicherheitsbestimmungen für den Tieflader-Transport ......1...
  • Seite 5 Schwenkband ..................18 Schwenkband, 1m+ ................18 Ladungssicherung ..................19 Sicherung im vorderen Bereich ............... 19 Sicherung im hinteren Bereich ..............20 Nach dem Transport ................21 Wetterschutzdach (o) ................22 Transportfahrten ..................24 .Vorbereitungen ................... 25 Fahrbetrieb ....................26 Verladen mit Kran ..................
  • Seite 6 Menü - „Basis“ ..................25 Menü - „Service“ ...................26 Menü - „Info & Settings“ ...............27 Anzeige folgender Informationen: ............27 Einrichtmenü „Einbau / Fahrantrieb“ ............28 Einrichtmenü „Truck Assist“ ..............29 Einrichtmenü „Tag/Nacht-Beleuchtung“ ..........30 Einrichtmenü „Display“ .................31 Einrichtmenü „Kamera / Anzeige“ ............32 Einstellbereich 0-100% ................32 Anzeige „Lizenztext“...
  • Seite 7 Ultraschallsensor zur Höhenab-tastung: ..........28 Abstandssensor ................... 29 Lenkautomat ..................30 Lenkautomat am Beschicker montieren ........... 31 Sensor montieren und ausrichten ............32 Sensor anschließen ................32 Ablage ....................33 Sicherungskasten ................33 Leuchtballon (o) ................... 34 Montage und Betrieb ................35 Wartung ....................
  • Seite 8 Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Lenkautomat ....................2 Lenkautomat montieren ................3 Sensor montieren und ausrichten ............4 Sensor anschließen ................4 Betriebshinweise Lenkautomat ..............5 Schwenkband (o) montieren ..............6 Vorbereitung Maschine ................6 Vorbereitung Schwenkband ..............7 Schwenkband anheben, am Beschicker einhängen ......8 Materialschütte(o) ..................13 Materialschütte montieren ..............14 Wartung..................
  • Seite 9 Abstreifer- Grundeinstellung ..............23 Schraubenverbindungen (5) ..............24 Schmierstellen (6) ................25 Bandantrieb-Führung ................25 Lagerstellen ..................25 Führungsschinen (7) ................26 Wartung - Schwenkband ............1 Wartung - Förderband ................1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................6 Spannung Fördergurt (1) ............... 6 Gurtspannung ..................
  • Seite 10 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4i (o) ......... 1 Wartung - Baugruppe Motor ...............1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................6 Motor-Kraftstofftank (1) .................6 Motor-Schmierölsystem (2) ..............7 Motor-Kraftstoffsystem (3) ..............10 Motor-Luftfilter (4) .................12 Motor-Kühlsystem (5) ................14 Motor-Antriebsriemen (6) ..............16 Kurbelwellen-Entlüftungsfilter (7) ............17 Abgasanlage - Partikelfilter (8) .............18 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4F (o) ........
  • Seite 11 Wartung - Laufwerk ..............1 Wartung - Laufwerk ..................1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................6 Kettenspannung (1) ................6 Bodenplatten (2) ..................9 Laufrollen (3) ..................10 Planetengetriebe (4) ................11 Schraubenverbindungen ..............12 Schmierstellen (5) ................13 Laufwerksführung ................13 Wartung - Elektrik ..............
  • Seite 12 Wiederinbetriebnahme ................11 Maschinenbetrieb in besonderen klimatischen Verhältnissen oder Umgebungen ..................12 Umweltschutz, Entsorgung ...............13 Umweltschutz ...................13 Entsorgung ....................13 Schrauben - Anzugsdrehmomente ............14 10.1 Metrische Regelgewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 ....14 10.2 Metrische Feingewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 ....15 F110 Schmier- und Betriebsstoffe ..........
  • Seite 13: Vorwort

    Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
  • Seite 14: Sicherheitshinweise Allgemein

    Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin. Die Nichtbeachtung dieser Hinweise, Verbote und Gebote kann lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben! Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Beschickern“ist zusätzlich zu beachten!
  • Seite 15: Sicherheitszeichen, Signalwörter

    Sicherheitszeichen, Signalwörter Die Signalwörter „Gefahr“, „Warnung“, „Vorsicht“, „Hinweis“ stehen in den Sicher- heitshinweisen im farbig unterlegten Titelfeld. Sie folgen einer bestimmten Hierarchie und geben in Verbindung mit dem Warnsymbol die Schwere der Gefahr bzw. die Art des Hinweises an. „Gefahr“ ! GEFAHR Gefahr von Personenschäden.
  • Seite 16: Warnsymbole

    Warnsymbole Warnung vor einer Gefahrenstelle oder Gefährdung! Die Nichtbeachtung der Warnhinweise kann lebensgefährliche Ver- letzungen zur Folge haben! Warnung vor Einzugsgefahr! In diesem Arbeitsbereich / an diesen Elementen besteht Einzugsge- fahr durch sich drehende oder fördernde Elemente! Tätigkeiten nur bei abgeschalteten Elementen durchführen! Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Wartungs- und Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage der Bohle dürfen nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden...
  • Seite 17 Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 18: Verbotszeichen

    Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service Feuer!, offenes Licht und Rauchen verboten! Nicht schalten!
  • Seite 19: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hände geeignete Schutzhandschuhe! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung!
  • Seite 20: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 21: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
  • Seite 22: Ce-Kennzeichnung Und Konformitätserklärung

    Bedienung entstehen. - Reparaturen oder Manipulationen von Personen vorgenommen werden, die hierzu weder ermächtigt noch ausgebildet sind. - Zubehör oder Ersatzteile verwendet werden, die Ursache für Schäden sind und für die keine Freigabe durch Dynapac erteilt wurde. V 10...
  • Seite 23: Restrisiken

    Restrisiken Hierbei handelt es sich um die Risiken, die verbleiben, auch wenn alle möglichen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, die helfen Gefährdun- gen (Risiken) zu minimieren oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite ge- gen Null laufen zu lassen. Restrisiken in Form von - Lebens- oder Verletzungsgefahr für Personen an der Maschine - Umweltgefährdungen durch die Maschine - Sachschäden sowie Leistungs- und Funktionalitätseinschränkungen an der...
  • Seite 24: Vernünftigerweise Vorhersehbare Fehlanwendungen

    Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen Jede vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung der Maschine ist miss- bräuchlich. Bei Fehlanwendung erlischt die Gewährleistung des Herstellers, die allei- nige Verantwortung trägt der Betreiber. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen der Maschine sind: - Aufenthalt im Gefahrenbereich der Maschine - Befördern von Personen - Verlassen des Bedienstandes im Maschinenbetrieb - Entfernen von Schutz- oder Sicherheitseinrichtungen - Inbetriebnahme und Verwendung der Maschine außerhalb des Bedienstandes.
  • Seite 25: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Beschickern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil die- ser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten un- eingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Maschine ist ein Beschicker der als Transport- und Fördersystem von Einbaumaterialien für Straßenfertiger eingesetzt...
  • Seite 27: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Dynapac -Beschicker MF2500CS / MF2500CM ist ein mit Raupenlaufwerken ausgerüstetes Transport- und Fördersystem, das als Bindeglied zwischen Straßenfertigern und Transportfahrzeugen zur Mischgutbereitstellung eingesetzt wird. Zur Materialaufnahme dient ein Mischgutbehälter, dessen Seitenteile zur besseren Entleerung und gleichmäßigen Mischgutförderung eingeklappt werden können.
  • Seite 28: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 20 21 19 Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Hydraulische Frontmuldenklappe Schubrollentraverse für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) und Schleppski-Befestigung Kettenlaufwerk Fahrantrieb des Kettenlaufwerks Fahrspurreiniger Bedienstand Bedienstand, höhenverfahrbar Sitzhalterung, Sitz (schwenkbar) Bedienpult (seitenverschiebbar, schwenkbar) Wetterschutzdach Förderband Förderband-Antrieb Fördergurt, hitzebeständig Federarm-Abstreifer Arbeitsscheinwerfer Schwenkförderband...
  • Seite 29: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Beschicker besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die ein- zelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke können Bodenunebenheiten ausgleichen. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Be- schickers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden. Die Bedienung des Beschickers wird durch die übersichtlich angebrachten Bedien- und Kontrollelemente wesentlich erleichtert.
  • Seite 30 Motor: Der Beschicker wird von einem wassergekühlten Dieselmotor angetrieben. Nähere Einzelheiten können den technischen Daten und der Betriebsanleitung für den Motor entnommen werden. Optional stehen verschiedene Motorvarianten unterschiedlicher Emissionsklassen zur Verfügung. Stage IIIa / Tier 3 (o): Zum Einsatz in nicht regulierten Ländern erfolgt bei diesem Motortyp keine gesonderte Abgas-Nachbehandlung.
  • Seite 31 Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf. Die hydraulisch höhenverfahrbare Bedienplattform (o) ermöglicht dem Fahrer eine optimale Sicht auf alle notwendigen Arbeitsbereiche. Für die Bedienung über die Maschinenaußenkante hinaus, lassen sich die Fahrersit- ze und das Bedienpult schwenken.
  • Seite 32: Gefahrenbereiche

    Gefahrenbereiche Gefahrenbereich, Standardausführung Gefahrenbereich, mit Option Schwenkband...
  • Seite 33 WARNUNG Gefahr durch Personen im Gefahrenbereich Personen im Gefahrenbereich können durch Maschinen- bewegungen und Maschinenfunktionen schwer verletzt oder getötet werden! - Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist während des Betriebes verboten! - Während des Betriebes darf sich nur der Maschinenführer auf der Maschine aufhalten. Der Maschinenführer muss sich auf den jeweiligen Bedienplätzen befinden.
  • Seite 34: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen 3 4 5...
  • Seite 35 Pos. Bezeichnung Muldentransportsicherung Hauptschalter Not-Aus-Taster Hupe Zündschlüssel Beleuchtung Verriegelung Wetterschutzdach Warnbeleuchtung Feuerlöscher Mulden-Warnblinkanlage Hauben, Seitenklappen, Verkleidungen Jeweils auf beiden Seiten der Maschine Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Sicherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden. Funktionsbeschreibungen der einzelnen Sicherheitsanrichtungen befinden sich in den nachfolgenden Kapiteln.
  • Seite 36: Technische Daten

    Technische Daten Abmessungen MF2500CS, Standardausführung (alle Maße in mm) 9200 2280 2155 2520 3900 2500 1255 2090 2550 3240 3345 B 10...
  • Seite 37: Abmessungen Mf2500Cs, Mit Option Schwenkband (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen MF2500CS, mit Option Schwenkband (alle Maße in mm) 13300 55° 55° B 11...
  • Seite 38: Abmessungen Mf2500Cs, Mit Option Schwenkband 1M+ (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen MF2500CS, mit Option Schwenkband 1m+ (alle Maße in mm) 14300 55° 55° B 12...
  • Seite 39: Abmessungen Mf2500Cs, Mit Option „Endstück, Hydraulisch Verstellbar" (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen MF2500CS, mit Option „Endstück, hydraulisch verstellbar“ (alle Maße in mm) B 13...
  • Seite 40: Abmessungen, Schwenkband, Solo (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen, Schwenkband, solo (alle Maße in mm) B 14...
  • Seite 41: Abmessungen, Schwenkband 1M+, Solo (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen, Schwenkband 1m+, solo (alle Maße in mm) 7605 5420 B 15...
  • Seite 42: Abmessungen Mf2500Cm, Standardausführung (Alle Maße In Mm)

    Abmessungen MF2500CM, Standardausführung (alle Maße in mm) 2280 2155 2440 2950 3900 10240 2500 1255 2090 2550 3240 3345 B 16...
  • Seite 43: Zulässige Steigungs- Und Neigungswinkel

    Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° max 15° Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 10° max 10°...
  • Seite 44: Gewichte (Alle Angaben In T)

    5.10 Gewichte (alle Angaben in t) Beschicker MF2500CS ca. 20,0 Beschicker MF2500CM ca. 21,0 Beschicker MF2500CS, ca. 24,5 mit Schwenkband Beschicker MF2500CS, ca. 24,8 mit Schwenkband 1m+ Mit gefüllter Mulde ca. 12,0 zusätzlich max. Schwenkband ca. 4,5 5.11 Leistungsdaten Transportgeschwindigkeit...
  • Seite 45: Motor Eu Iiia / Tier 3 (O)

    5.13 Motor EU IIIa / Tier 3 (o) Marke/Typ Cummins QSB 6.7-C260 Ausführung 6-Zyl.-Dieselmotor (wassergekühlt) Leistung 164 KW / 223 PS (bei 2200 1/min) Schadstoffemisson in Stage IIIa / Tier 3 Übereinstimmung mit: Kraftstoffverbrauch Volllast 44,8 l/h Kraftstoffverbrauch 2/3-Last 29,9 l/h Kraftstofftank - Füllmenge (siehe Kapitel F) 5.14...
  • Seite 46: Hydraulische Anlage

    5.17 Hydraulische Anlage Hydropumpen über Verteilergetriebe Druckerzeugung (direkt an Motor geflanscht) Hydraulikkreise für: - Fahrantrieb Druckverteilung - Förderband - Arbeitsfunktionen - Lüfter Hydrauliköltank - Füllmenge (siehe Kapitel F) 5.18 Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 5,2 m = ca. 12,0 t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 525 mm Muldenbreite außen, offen 3335...
  • Seite 47: Kennzeichnungsstellen Und Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen und Typenschilder Gefahr durch fehlende oder fehlverstandene Maschi- VORSICHT nenbeschilderung Durch fehlende oder fehlverstandene Maschinenbeschilde- rung besteht Verletzungsgefahr! - Entfernen Sie keine Warn- oder Hinweisschilder von der Maschine. - Beschädigte oder verloren gegangene Warn- oder Hinweisschilder müssen umgehend ersetzt werden. - Machen Sie sich mit der Bedeutung und der Position der Warn- und Hinweisschilder vertraut.
  • Seite 48 B 22...
  • Seite 49 xxxxxxxxxxxxxxxxx B 23...
  • Seite 50 B 24...
  • Seite 51: Warnschilder

    Warnschilder Piktogramm Bedeutung Warnung - Betriebsanleitung! Gefahr durch unsachgemäße Bedie- nung. Das Maschinenpersonal muss vor Inbetriebnahme der Maschine die Si- cherheits-,Bedienungs- und Wartungs- anleitung der Maschine gelesen und verstanden haben! Missachtung der Be- dien- und Warnhinweise kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen.
  • Seite 52 Piktogramm Bedeutung Warnung - Federbelastetes Bauteil! Die unsachgemäße Ausführung von Ar- beiten kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen. Beachten Sie die Wartungsanleitung! Vorsicht - Gefährdung durch unsach- gemäßes Abschleppen! Maschinenbewegungen können zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen.
  • Seite 53 Piktogramm Bedeutung - Warnung - Mögliche Schäden an der Motorelektronik Nach dem Ausschalten des Antriebsmotors darf die Bordspannung erst nach einer Zeitspanne > 100 Sekunden abgeschaltet werden (Hauptschalter). Beachten Sie die Betriebsanleitung! B 27...
  • Seite 54: Infoschilder

    Infoschilder Piktogramm Bedeutung Betriebsanleitung Position des Aufbewahrungsfaches. Hebepunkt Das Heben der Maschine ist nur an diesen Anschlag- punkten erlaubt! Verzurrpunkt Das Verzurren der Maschine ist nur an diesen An- schlagpunkten erlaubt! Batterietrennschalter Position des Batterietrennschalters. - Dieselkraftstoff Position der Einfüllstelle. Dieselkraftstoff, Schwefelgehalt <...
  • Seite 55 Piktogramm Bedeutung Motor-Kühlwasser Position der Einfüll- und Kontrollstelle. Motoröl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Hydrauliköl Position der Einfüllstelle. Hydraulikölstand Position Kontrollstelle. Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Getriebeöl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. B 29...
  • Seite 56: Trennmittelsprühanlage-Einfüllstelle

    Piktogramm Bedeutung Getriebeöl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Trennmittelsprühanlage-Einfüllstelle Position der Einfüllstelle. Nur „Belt Guard“ - 4812019375 einfüllen! B 30...
  • Seite 57: Ce-Kennzeichnung

    CE-Kennzeichnung Nr. Piktogramm Bedeutung CE, Schallleistungspegel Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen Nr. Piktogramm Bedeutung Gehörschutz tragen Bereich oder Bauteil nicht mit Wasser bespritzen! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Erste-Hilfe-Kasten Fluchtweg Bei einer Maschinenstörung kann die angehobene Bedienplattform auf diesem Weg verlassen werden. (Notfall-Stufen + Leiter) B 31...
  • Seite 58: Gefahrensymbole

    Gefahrensymbole Nr. Piktogramm Bedeutung - XN: Gesundheitsgefahr! Bei Aufnahme in den Körper kann dieser Stoff Gesundheitsschäden verursachen! Stoff mit Reizwirkung auf Haut, Augen und Atmungsorgane; kann Entzündungen verursachen Kontakt mit dem menschlichen Körper, auch Einatmen der Dämpfe, vermeiden und bei Unwohlsein den Arzt aufsuchen. - N: Umweltgefährlicher Stoff! Bei Freisetzung in die Umwelt kann eine Schädigung des Ökosystems sofort oder...
  • Seite 59: Weitere Warn- Und Bedienhinweise

    Weitere Warn- und Bedienhinweise Piktogramm Bedeutung - Achtung - Überspannungsgefahr des Bordnetzes! Batterien und Elektronik bei Schweißarbeiten oder beim Laden der Batterien abklemmen oder Servicewächter D978000024 gemäß zugehöriger Anleitung einsetzen - Achtung - Einstellung des Förderbandabstreifers beachten! Abstreifer im Reversierbetrieb des Förderbandes nach unten schwenken! Beachten Sie die Betriebsanleitung! - Achtung - Durchang des Förderbandes...
  • Seite 60 Piktogramm Bedeutung - Achtung - Hydraulische Umstellung starres / schwenkbares Förderband beachten! Hydraulikventil entsprechend der Maschinenausstattung stellen! Beachten Sie die Betriebsanleitung! - Achtung - Gefahrenbereich! Betreten des Gefahrenbereiches zwischen Beschicker und Fertiger kann unerwünschte Maschinenbewegungen auslösen die zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen können! Gefahrenbereich niemals betreten! - Achtung - Durchang des Förderbandes...
  • Seite 61: Typenschild Beschicker (41)

    Typenschild Beschicker (41) Pos. Bezeichnung Beschickertyp Baujahr Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässiges Gesamtgewicht in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Produkt-Identifikations-Nr. (PIN) am Beschicker muss mit der Pro- dukt-Identifikations-Nummer (8) übereinstimmen.
  • Seite 62: Typenschild Schwenkband (42) (O)

    Typenschild Schwenkband (42) (o) Pos. Bezeichnung Schwenkband-Typ Baujahr Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Die eingestanzte Produkt-Identifikations-Nr. (PIN) am Schwenkband muss mit der Produkt-Identifikations-Nummer (3) übereinstimmen. B 36...
  • Seite 63: Motor-Typenschild

    Motor-Typenschild Das Motortypenschild (1) ist an der Oberseite des Motors angebracht. Auf dem Schild sind Motortyp, Seriennummer und Motordaten angegeben. Bei Ersatzteilbestellung bitte die Seriennummer des Motors angeben. Siehe auch Motor-Betriebsanleitung. B 37...
  • Seite 64: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel MF2500CS/CM, Cummins QSB 6.7-C260 Für diese Maschine ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission der Maschine sind gemäß der EN 500-6:2006 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt worden.
  • Seite 65: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne der DIN EN 1032 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne der DIN EN ISO 20643 nicht überschritten.
  • Seite 66 B 40...
  • Seite 67: Transport

    C 11 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Tieflader-Transport WARNUNG Gefahr durch Maschinenverladung Die Be- und Entladung der Maschine von einem anderen Fahrzeug stellt eine potentielle Unfallgefahr dar. Maschinen können beim Befahren des Tiefladers kippen und schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Das Transportfahrzeug muss immer die Anforderungen für den Transport erfüllen und dafür ausgelegt sein.
  • Seite 68: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Beschicker bis auf die Grundbreite abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Den Füllstand der Betriebsstoffe überprüfen, damit diese bei Schräglagenfahrt nicht austreten. Anschlag und Verlademittel müssen den Bestimmungen der gültigen Unfallver- hütungsvorschriften entsprechen! Alle überstehenden oder losen Teile am Beschicker abbauen.
  • Seite 69: Vorbereitungen

    .Vorbereitungen Tätigkeit Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Einrichtbetrieb aktivieren. - Bedienplattform absenken.(o) - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Laufwerksrahmen-Zylinder vollständig ausfahren. - Schwenkband anheben.(o) - Schwenkband in Mittelstellung verfahren.(o) - Hauptförderband absenken (o). - Sicherungsbolzen am Schwenkarm set- zen.(o) - Einrichtbetrieb deaktivieren.
  • Seite 70: Ladungssicherung

    Ladungssicherung Die nachfolgenden Ausführungen zur Sicherung der Maschine für den Tiefladertrans- port sind lediglich als Beispiele für eine korrekte Ladungssicherung zu betrachten. Beachten Sie stets die lokalen Vorschriften zur Ladungssicherung und zur korrekten Verwendung von Ladungssicherungsmitteln. Zum normalen Fahrbetrieb gehören auch Vollbremsungen, Ausweichmanöver und schlechte Wegstrecken.
  • Seite 71: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren WARNUNG Gefahr durch Maschinenverladung Die Be- und Entladung der Maschine von einem anderen Fahrzeug stellt eine potentielle Unfallgefahr dar. Maschinen können beim Befahren des Tiefladers kippen und schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Das Transportfahrzeug muss immer die Anforderungen für den Transport erfüllen und dafür ausgelegt sein.
  • Seite 72 Um Schäden zu vermeiden, dürfen die Laderampen des Transportfahrzeuges einen Vertikalwinkel von 10° nicht überschreiten. - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen - Beim Befahren von Steigungen den Fahrspurräumer in oberer Position arretieren.
  • Seite 73: Zurrmittel - Mf2500Cs

    Zurrmittel - MF2500CS Es werden die zum Fahrzeug gehörenden Ladungssicherungsmittel, Zurrgurte und Zurrketten eingesetzt. Abhängig von der Ausführung der Ladungssicherung werden ggf. zusätzliche Schäkel, Ringschrauben, Kantenschutzplatten und Anti-Rutsch-Mat- ten benötigt. Die angegebenen Werte zur zulässigen Zurrkraft und Tragfähigkeit sind zwingend einzuhalten! Zurrketten und Zurrgurte stets handfest (100-150daN) anziehen.
  • Seite 74: Verladung

    Verladung MF2500CS - standard MF2500CS - schwenkband MF2500CS - schwenkband, +1m C 11 8...
  • Seite 75 Die Lastverteilung ist bei der Beladung zu beachten! Bei einigen Fahrzeugen ist die Sattellast zu niedrig und die Ladung muss weiter nach hinten auf dem Fahrzeug platziert werden. Dabei sind die Angaben zur Lastverteilung beim Fahrzeug sowie der Lastschwer- punkt der Maschine zu beachten. Die Gesamthöhe (X) von 4m darf nicht überschritten werden! Die Gesamtbreite von 2,55m darf nicht überschritten werden! C 11 9...
  • Seite 76: Maschinenvorbereitung

    Maschinenvorbereitung Nach der Positionierung der Maschine auf dem Tieflader müssen folgende Vorberei- tungen durchgeführt werden: - Bedienpult (1) in Transportstellung bringen und ordnungsgemäß arretieren. - Sitzkonsole (2) in Transportstellung bringen und ordnungsgemäß arretieren. - Mulde schließen, Muldentransportsicherungen (3) an beiden Seiten setzen. - Schwenkband (o) in unterste Position absenken.
  • Seite 77: Ladungssicherung

    Ladungssicherung Sicherung im vorderen Bereich Die Sicherung in Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren des Maschine durchzufüh- ren. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beach- ten. Die Zurrmittel sind wie dargestellt anzubringen. Der Vertikalwinkel „a“ darf die Bereiche 19° - 36° nicht unter- bzw. überschreiten! Der Horizontalwinkel „ß“...
  • Seite 78: Sicherung Im Hinteren Bereich

    Sicherung im hinteren Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren des Maschine durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrgurte sind wie dargestellt anzubringen. Die Zurrwinkel sollten „ß”zwischen 6°-55°und „a“ zwischen 20°-65° liegen! C 11 12...
  • Seite 79: Sicherung Des Förderbandes

    Sicherung des Förderbandes Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Sicherungsmaßnahmen ist das Förderband durch Zurrmittel sowie Kantenschoner durch niederzurren zu sichern. Hierbei sind die Anschlagpunkte am Tieflader zu beachten. Die Kantenschoner und die Zurrgurte müssen unterhalb der Versorgungsleitungen verlaufen! Die Zurrgurte müssen einen LC-Wert von mind. 2500daN aufweisen! C 11 13...
  • Seite 80: Nach Dem Transport

    Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ Kollisionsgefahr! Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Ausfahren der Lauf- werkszylinder anheben. - Motor starten und mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Maschine auf sicherem Platz abstellen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern.
  • Seite 81: Tieflader-Transport, Schwenkband (Solo)

    Tieflader-Transport, Schwenkband (solo) Tiefladeranforderungen Der Tieflader muss über die benötigte Anzahl Zurrpunkte mit einer Zurrpunktfestigkeit LC 2.000 daN verfügen. Tieflader und Förderband vorbereiten Vor Beginn der Beladung müssen auf dem Tieflader die Aufsetzpunkte der Förder- bandrahmens mit Antirutschmatten (1) belegt werden. Das Förderband kann mit einer geeigneten Hubmaschine oder einem Gabelstapler angehoben werden.
  • Seite 82 - Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäße verschlossen sein. - Das Förderband muss auf allen Aufstellbeinen (2) stehen. Die Aufstellbeine müs- sen in abgelassener Position mit dem zugehörigen Steckbolzen (3) gesichert sein. - Die Aufnahmen (4) für die Gabelstapler-Gabel öffnen (Flügelschraube (5)). - Sicherungsbolzen (6) am Schwenkarm setzen.
  • Seite 83: Zurrmittel

    Zurrmittel Es werden die zum Fahrzeug gehörenden Ladungssicherungsmittel, Zurrgurte und Zurrketten eingesetzt. Abhängig von der Ausführung der Ladungssicherung werden ggf. zusätzliche Schäkel, Ringschrauben, Kantenschutzplatten und Anti-Rutsch-Mat- ten benötigt. Die angegebenen Werte zur zulässigen Zurrkraft und Tragfähigkeit sind zwingend einzuhalten! Zurrketten und Zurrgurte stets handfest (100-150daN) anziehen. Zurrkette zulässige Zurrkraft mind.
  • Seite 84: Verladung

    Verladung Schwenkband Schwenkband, 1m+ Die Lastverteilung ist bei der Beladung zu beachten! Bei einigen Fahrzeugen ist die Sattellast zu niedrig und die Ladung muss weiter nach hinten auf dem Fahrzeug platziert werden. Dabei sind die Angaben zur Lastverteilung beim Fahrzeug sowie der Lastschwer- punkt der Maschine zu beachten.
  • Seite 85: Ladungssicherung

    Ladungssicherung Sicherung im vorderen Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrmittel sind wie dargestellt anzubringen. Der Vertikalwinkel „a“ darf die Bereiche 20° - 65° nicht unter- bzw. überschreiten! Der Horizontalwinkel „ß“...
  • Seite 86: Sicherung Im Hinteren Bereich

    Sicherung im hinteren Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrgurte sind wie dargestellt anzubringen. Die Zurrwinkel sollten „ß”zwischen 6°-55°und „a“ zwischen 20°-65° liegen! C 11 20...
  • Seite 87: Nach Dem Transport

    Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ Kollisionsgefahr! Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Ausfahren der Lauf- werkszylinder anheben. - Motor starten und mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Maschine auf sicherem Platz abstellen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern.
  • Seite 88: Wetterschutzdach (O)

    Wetterschutzdach (o) Das Wetterschutzdach lässt sich mit ei- ner manuellen Hydraulikpumpe aufstel- len und absenken. Das Auspuffrohr wird gemeinsam mit dem Dach abgesenkt bzw. aufgestellt. - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Bolzen (3) an beiden Dachseiten ziehen. - Pumpenhebel (1) betätigen, bis das Dach die oberste oder unterste Endla- ge erreicht hat.
  • Seite 89 HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Sitzkonsolen eingeschwenkt und arretiert. - Bedienpult vor einem der Fahrersitze in zentraler Position arretiert. - Seitenseitenscheiben geschlossen. - Motorhaube und Seitenklappen geschlossen. - Rundumleuchte nach innen geschwenkt und in unterster Stellung.
  • Seite 90: Transportfahrten

    Transportfahrten VORSICHT Gefahr durch eingeschränkte Sicht Durch eingeschränkte Sicht besteht Verletzungsgefahr! - Vor Arbeitsbeginn den vorgesehenen Bedienplatz so einrichten, dass eine ausreichende Sicht gegeben ist. - Bei eingeschränkter Sicht, auch zu den Seiten und bei Rückwärtsfahrten müssen Einweiser eingesetzt werden. - Als Einweiser dürfen nur zuverlässige Personen eingesetzt werden, die vor Beginn ihrer Tätigkeit über ihre Aufgabe unterrichtet sein müssen.
  • Seite 91: Vorbereitungen

    .Vorbereitungen Tätigkeit Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Einrichtbetrieb aktivieren. - Bedienplattform absenken (o). - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Laufwerksrahmen-Zylinder vollständig ausfahren. - Schwenkband anheben.(o) - Schwenkband in Mittelstellung verfahren.(o) - Hauptförderband absenken (o). - Sicherungsbolzen am Schwenkarm set- zen.(o) - Einrichtbetrieb deaktivieren.
  • Seite 92: Fahrbetrieb

    Fahrbetrieb Tätigkeit Tasten - Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler auf „Null“ einrichten. - Fahrhebel auf Maximum ausschwenken. Maschine hat mit Fahrhebelauslen- kung bereits einen geringen Vortrieb! - Gewünschte Fahrgeschwindigkeit mittels Vorwahlregler einrichten. - Zum Anhalten der Maschine Fahrhebel in Mittelstellung schwenken und Vorwahlre- gler auf „Null“...
  • Seite 93: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran WARNUNG Gefahr durch schwebende Lasten Kran und / oder angehobene Maschine können beim Heben kippen und Verletzungen verursachen! - Die Maschine darf nur an den gekennzeichneten Hebe- punkten angehoben werden. - Beachten Sie das Betriebsgewicht der Maschine. - Gefahrenbereich nicht betreten.
  • Seite 94: Verladung Maschine

    Verladung Maschine 1850 Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Maschine bis auf die Grundbreite zurückbauen. - Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Einfahren der Lauf- werkszylinder absenken. - Bedienpultführung und Sitzkonsolen einschwenken, die zugehörigen Arretierbol- zen ordnungsgemäß...
  • Seite 95: Verladung Schwenkförderband (O)

    Verladung Schwenkförderband ( Verladung Schwenkförderband, 1m+ ( Für das Verladen des Förderbandes mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (4,5) vorgesehen. - Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäße verschlossen sein. - Das Förderband muss auf allen Aufstellbeinen stehen. Die Aufstellbeine müssen in abgelassener Position mit dem zugehörigen Steckbolzen (6) gesichert sein.
  • Seite 96 Die max. zulässige Belastung der Haltepunkte beträgt an den Haltepunkten: (4): 16 KN / (5): 7 KN. Die zulässige Belastung gilt in vertikaler Richtung! Beim Transport auf waagerechte Lage des Förderbandes achten! C 11 30...
  • Seite 97: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bau- maschinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Beschicker auch im Gefälle sichern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Beschicker bis auf die Grundbreite zurückbauen. C 11 31...
  • Seite 98 Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe (1), die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können. Mit der Handpumpe wird Druck zum lösen der Fahrwerksbremsen aufgebaut. - Kontermutter (2) lösen, Gewindestift (3) so weit wie möglich in die Pumpe schrauben, mit der Kontermutter si- chern.
  • Seite 99 An beiden Fahrantriebspumpen (5) be- finden sich je zwei Hochdruckpatronen (6). Um die Abschleppfunktion zu aktivieren sind folgende Tätigkeiten durch- zuführen: - Kontermutter (7) eine halbe Umdre- hung lösen. - Schraube (8) einschrauben, bis ein er- höhter Widerstand auftritt. Schraube anschließend noch eine halbe Umdre- hung in die Hochdruckpatrone ein- schrauben.
  • Seite 100: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Beschicker so zu sichern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht an der Maschine „verstecken“. - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
  • Seite 101: Bedienung

    D 11 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Förderband oder Hubeinrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter der Maschine arbei- tet oder sich im Gefahrenbereich der Maschine aufhält! - Den Motor nicht starten bzw. keine Bedienungselemente benutzen, wenn sich an diesen ein ausdrücklicher Hinweis zur Nichtbetätigung befindet! Falls nicht anders beschrieben, die Bedienungselemente nur bei laufendem Motor betätigen!
  • Seite 102 GEFAHR Gefahr durch unsachgemäße Bedienung Unsachgemäße Bedienung der Maschinen kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben! - Die Maschine darf nur für ihren vorgesehenen Einsatzzweck, nur bestimmungsgemäß verwendet werden. - Die Maschine darf nur durch eingewiesenes Personal betrieben werden.
  • Seite 103: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Sämtliche Rastschalterfunktionen, die bei Dieselstart eine Gefährdung hervorrufen können, werden bei NOT-AUS oder Steuerungsneustart in die STOP-Funktion ge- setzt. Werden bei stehendem Dieselmotor Einstellungsänderungen vorgenommen („AUTO“ oder „MANUELL“), werden diese bei Dieselstart in „STOP“ zurückgesetzt. Funktion „Drehen auf der Stelle“ wird auf „Geradeausfahrt“ zurückgesetzt. Die Bedienpultposition nur im Stillstand der Maschine einrichten! Auf ordnungsgemäße Arretierung achten! D 11 3...
  • Seite 104 D 11 4...
  • Seite 105 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
  • Seite 106 D 11 6...
  • Seite 107 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Beschickerfunktionen und stufenlose Einstel- lung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; - Zum Ausschwenken Fahrhebel durch Hochziehen des Griffstückes entriegeln. - Zuschaltung der auf „AUTO“ geschalteten Förder- funktionen! Die maximale Geschwindigkeit wird mit dem Vorwahl- regler eingestellt.
  • Seite 108 D 11 8...
  • Seite 109 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus- geschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll. Die Skala entspricht ungefähr der Geschwindigkeit in m/min (beim Einbauen). Vorwahlregler Fahrantrieb Die Fahrgeschwindigkeit kann mittels Vorwahlregler nicht auf „0“ reduziert werden. Die Maschine mit Fahr- hebelauslenkung einen geringen Vortrieb, auch wenn sich der Vorwahlregler Fahrantrieb in Nullstellung befin- det!
  • Seite 110 D 11 10...
  • Seite 111 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer vorne Arbeitsschein- werfer vorne - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck EIN / AUS (o) Eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vermeiden! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsschein- werfer hinten - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck...
  • Seite 112 D 11 12...
  • Seite 113 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Scheibenwischer - Zur Zuschaltung der Scheibenwischer EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Scheibenwasch- - Zur Zuschaltung der Scheibenwaschanlage +Schei- anlage + benwischer Scheibenwischer EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung erfolgt zeitgesteuert Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zum Heben der Bedienplattform.
  • Seite 114 D 11 14...
  • Seite 115 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Kamerasystem - Zur Zuschaltung Kameras / Displayanzeige EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Sitzheizung - Zur Zuschaltung der Sitzheizung EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Leuchtballon - Zur Zuschaltung des Leuchtballons...
  • Seite 116 D 11 16...
  • Seite 117 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt nicht belegt nicht belegt D 11 17...
  • Seite 118 D 11 18...
  • Seite 119 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Maschine dreht auf der Stelle (die Laufwerksket- ten arbeiten gegenläufig), wenn die Lenkung auf „10“ gedreht wird. - Lenkung nach links = Drehen links herum - Lenkung nach rechts = Drehen rechts herum Die Funktion kann nur im Arbeitsgang („Fahrantrieb langsam“) aktiviert werden.
  • Seite 120 D 11 20...
  • Seite 121 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der linken Muldenhälfte Getrennte Betätigung (o): Mulde links Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für schließen die LKW-Beschickung benötigt. Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der rechten Muldenhälfte Getrennte Betätigung (o): Mulde rechts Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für...
  • Seite 122 D 11 22...
  • Seite 123 Das Truck-Assist-System dient der Kommunikation zwischen Fertigerfahrer und Mischgut-LKW-Fahrer. Das zugehörige Signalsystem zeigt dem LKW-Fahrer an, welche Aktion (Rückwärtsfahrt / Stopp / Mischgut kippen / Abfahren) durchgeführt werden soll. Vorsicht! Mögliche Materialschäden durch HINWEIS unzureichende Unterweisung Nichtbeachtete oder falsch verstandende Signale können zu Schäden am Fertiger und/oder Mischgut-Lkw führen! - Fertigerfahrer und alle Fahrer der Mischgut-Lkws müssen in die Funktionsweise des...
  • Seite 124 D 11 24...
  • Seite 125 LED- Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Anzeige Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Umschaltung auf Signal „Start- Kippvorgang“. (SIGNAL GELB, Lauflicht aufwärts) - Taste erneut drücken, um das Signal LKW - auf „PAUSE“ umzuschalten. Aufforderung (SIGNAL GELB, blinkend). „Start- Kippvorgang“ Im Modus „PAUSE“ blinkt die Tasten- (LKW-Mulde LED + Tasten LED (41) heben)
  • Seite 126 D 11 26...
  • Seite 127 LED- Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Anzeige Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Die Funktion „Truck-Assist“ läuft auto- matisch ab. - AUS-Schaltung durch erneuten Tas- tendruck - Mit Zuschaltung Von Taste (38)er- folgt die Anforderung eines Mischgut LKW / Freigabe zur LKW-Annähe- rung (SIGNAL GRÜN) Ab einer Distanz von 6m zwischen Ferti- ger / Mischgut-LKW wird der LKW von ei- nem Lasersensor erfasst.
  • Seite 128 D 11 28...
  • Seite 129 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Heben des Schwenkbandes. Bei Maschinenkonfiguration ohne Schwenkband ist die- Schwenkband se Funktion nicht belegt. heben (o) Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken des Schwenkbandes. Bei Maschinenkonfiguration ohne Schwenkband ist die- Schwenkband sen- se Funktion nicht belegt.
  • Seite 130 D 11 30...
  • Seite 131 - Zum Senken des Hauptförderbandes. Hauptförderband senken (o) Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! MF2500CS: Bei gemeinsamer Verwendung von Schwenkförderband (o) und höhen- verstellbaren Hauptförderband (o) muss das Hauptförderband im Betrieb auf seine unterste Position eingerichtet werden! D 11 31...
  • Seite 132 D 11 32...
  • Seite 133 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hauptförderband + Tastschalterfunktion: Schwenkförder- - Zur Verstellung der Förderbandleistung bis max. band (o) - Leistung. Förderleistung er- Die Verstellung erfolgt in 5%-Schritten. höhen (+) Hauptförderband + Tastschalterfunktion: Schwenkförder- - Zur Verstellung der Förderbandleistung bis min. Leis- band (o) - tung.
  • Seite 134 D 11 34...
  • Seite 135 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion wird mit Ausschwenken des Fahr- hebels eingeschaltet und über die Mischgut-End- schalter stufenlos gesteuert. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Hauptförderband + Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- Schwenkförder- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 136 D 11 36...
  • Seite 137 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion ist ständig eingeschaltet mit hoher Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung über die Endschalter. Hauptförderband + - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Schwenkförder- Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- band (o) - schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 138 D 11 38...
  • Seite 139 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Bei Zuschaltung kann Emulsions- Handsprühgerät gearbeitet werden. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Trennmittelsprüh- anlage Nicht auf offene Flammen oder heiße Oberflächen EIN / AUS sprühen. Explosionsgefahr! Ist der Tank leer, erfolgt eine automatische Abschaltung der Pumpe.
  • Seite 140 D 11 40...
  • Seite 141 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Ma- schine im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die För- derfunktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Be- schicker angehalten und alle „Auto“-Funktionen wer- den angehalten.
  • Seite 142 D 11 42...
  • Seite 143 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Maschi- ne im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die Förder- funktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Beschi- cker angehalten und alle „Auto“-Funktionen werden an- gehalten.
  • Seite 144 D 11 44...
  • Seite 145 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: Abstandsregelung - - Zur Verstellung des Abstandes bis max. Abstand erhöhen Die Verstellung erfolgt in definierten cm-Schritten. (+) (o) Einrichtung der Schrittgröße im Passwort-Bereich. (nur Typ CL) Verstellbereich max. + 1m. Tastschalterfunktion: Abstandsregelung - - Zur Verstellung des Abstandes bis min. Abstand reduzie- Die Verstellung erfolgt in definierten cm-Schritten.
  • Seite 146 D 11 46...
  • Seite 147 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Befüllfunktion für dem Fördervorgang. Die Dieseldrehzahl wird auf die vorgewählte Solldrehzahl erhöht und alle in „Automatik“ gesetzten Funktionen wer- den zugeschaltet. Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stellung befinden. Maschine für den Fördervorgang be- - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder füllen durch Ausschwenken des Fahrhebels in Einbaustel- lung.
  • Seite 148 D 11 48...
  • Seite 149 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Verriegelung aller „Auto“-Funktionen. Trotz „Auto“-Einstellungen in den Einzelfunktionen werden diese bei Ausschwenken des Fahrhebels nicht aktiv. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Funktionshaupt- schalter Die voreingestellte Maschine kann umgesetzt und am neuen Einbauort entriegelt werden. Mit dem Aus- schwenken des Fahrhebels wird der Fördervorgang fortgesetzt.
  • Seite 150 D 11 50...
  • Seite 151 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Heben des Laufwerksrahmens. Laufwerksrahmen heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken des Laufwerksrahmens. Laufwerksrahmen senken Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! D 11 51...
  • Seite 152 D 11 52...
  • Seite 153 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der Frontmuldenklappe. Frontmulde schließen Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken der Frontmuldenklappe. Frontmulde öffnen Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! D 11 53...
  • Seite 154 D 11 54...
  • Seite 155 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt nicht belegt D 11 55...
  • Seite 156 D 11 56...
  • Seite 157 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Signalanlage „ROT“ zuschalten, um das entspre- chende Material anzufordern bzw. dessen Förderung Signalanlage-rot zu signalisieren. EIN / AUS (o) - Wechselschaltung mit „Signalanlage-grün“, AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Signalanlage „GRÜN“...
  • Seite 158: Seitliche Bedieneinheit - Vorne

    Seitliche Bedieneinheit - vorne D 11 58...
  • Seite 159 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. 100 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
  • Seite 160 D 11 60...
  • Seite 161 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion: Z.B. zur Kommunikation mit Mischgut-Transporter und Materi- al-Empfänger bei Kompaktasphalt-Einbau. - Signalanlage „GRÜN“ zuschalten, um das entspre- Signalanlage-grün chende Material anzufordern bzw. dessen Förderung EIN / AUS (o) zu signalisieren. - Wechselschaltung mit „Signalanlage-grün“, AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck.
  • Seite 162: Seitliche Bedieneinheit - Hinten

    Seitliche Bedieneinheit - hinten D 11 62...
  • Seite 163 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. 108 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
  • Seite 164 D 11 64...
  • Seite 165 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten. Förderbandantrieb Das Förderband wird mit geringer Geschwindigkeit an- „manuell“ getrieben! Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten.
  • Seite 166: Seitliche Bedieneinheit - Schwenkförderband (O)

    Seitliche Bedieneinheit - Schwenkförderband D 11 66...
  • Seite 167 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. 115 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
  • Seite 168 D 11 68...
  • Seite 169 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten. Förderbandantrieb Das Förderband wird mit geringer Geschwindigkeit an- „manuell“ getrieben! Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten.
  • Seite 170: Joystick - Fahrantrieb / Schwenkband (O)

    Joystick - Fahrantrieb / Schwenkband D 11 70...
  • Seite 171 Die Montage des Joystickhalters ist an beiden Fahrersitzen möglich. Um den Joystickhalter am Fahrersitz zu montieren, muss die rechte Armlehne des Sitzes demontiert werden. Der Joystickhalter kann durch verschiedene Einstellmöglichkeiten auf die Bedürfnis- se des Fahrers eingerichtet werden. Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Montageplatte Zur Montage des Joystickhalters am Fahrersitz.
  • Seite 172 D 11 72...
  • Seite 173 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Beschickerfunktionen und stufenlose Einstel- lung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; - Zum Ausschwenken Entriegelungstaste (126) betätigen. - Zuschaltung der auf „AUTO“ geschalteten Förder- funktionen! Die maximale Geschwindigkeit wird mit dem Vorwahl- regler am Bedienpult eingestellt.
  • Seite 174 D 11 74...
  • Seite 175 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zur EIN- und AUS-Schaltung der „MANUELL“ und „AUTO“ - Modi der Förderfunktion: - Zuschaltung „MANUELL“-Modus: Taste (124) kurz (< 1 Se- kunde) betätigen. Die Förderfunktion ist ständig eingeschaltet mit halber Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung über die End- schalter. - AUS-Schaltung durch erneuten (kurzen) Tasten- druck.
  • Seite 176 D 11 76...
  • Seite 177 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Maschi- ne im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die Förder- funktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Beschi- cker angehalten und alle „Auto“-Funktionen werden an- Abstandsreglung gehalten.
  • Seite 178 D 11 78...
  • Seite 179 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalter: - Zum Heben des Schwenkbandes. Schwenkband heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalter: - Zum Senken des Schwenkbandes. Schwenkband senken Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: Schwenkband - Zum Schwenken des Förderbandes nach links. nach links aus- Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender schwenken...
  • Seite 180 D 11 80...
  • Seite 181: D 23 Display-Bedienung

    D 23 Display-Bedienung D 23 1...
  • Seite 182: Bedienung Des Eingabe- Und Anzeigeterminals

    Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals Tastenbelegung des Displays - (A) Jog-Dial (Drehbetätigung+Druckknopf): - Drehen: - zur Anwahl verschiedener Verstell-Parameter innerhalb eines Menüs - zur Verstellung des Parameters - zur Anwahl verschiedener Auswahlmöglichkeiten innerhalb eines Menüs - Drücken: - zur Verstell-Freigabe eines Parameters - zur Bestätigung einer Parameterverstellung - zur Bestätigung einer Auswahlmöglichkeit - (B) Home-Taste...
  • Seite 183 Ein aktives / aufgerufenes Menü wird bestätigt, indem die Farbe des zugehörigen Symbols von hell- in dunkelgrau geändert wird! - (F) Anzeigebereich von Status-, Warn- und Fehlermeldungen: - Zur Anzeige von vorliegenden Warnungen oder Fehlermeldungen. Die Farbe des eingeblendeten Symbols gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine Status-, Warn- und Fehlermeldung handelt.
  • Seite 184: Menübedienung - Vorgehensweise Parameterverstellung

    Menübedienung - vorgehensweise Parameterverstellung D 23 4...
  • Seite 185 Beispiel: Verstellung Diesel-Drehzahl - Menü „Home“ ist im Display aufgerufen. - Taste (A) betätigen, um Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmo- tor“ aufzurufen. - Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmotor“ wird im Display aange- zeigt. - Jog-Dial (B) drehen, um den Cursor einzublenden. Ein blauer Rahmen erscheint am Verstell-Parameter.
  • Seite 186: Anwahl Und Änderung Eines Verstell-Parameters In Einem Menü

    Anwahl und Änderung eines Verstell-Parameters in einem Menü - Jog-Dial (C) drücken, um die Parameter-Verstellung zu aktivieren. Ein blauer Rahmen erscheint am obersten Verstell-Parameter des Menüs. - Jog-Dial (C) in die entsprechende Richtung drehen, bis sich der blaue Rahmen am gewünschten Verstell-Parameter befindet. - Jog-Dial (C) drücken, um die Parameter-Verstellung zu aktivieren.
  • Seite 187: Übernahme Eines Parameters In Den Zwischenspeicher

    Übernahme eines Parameters in den Zwischenspeicher - Jog-Dial (C) drücken, um die Speicherplatz-Anwahl zu aktivieren. Ein blauer Rahmen erscheint am obersten Speicherplatz des Menüs. - Jog-Dial (C) in die entsprechende Richtung drehen, bis sich der blaue Rahmen am gewünschten Speicherplatz befindet. - Jog-Dial (C) drücken, um den vorliegenden Wert in den Speicherplatz zu über- nehmen.
  • Seite 188: Anwahl Und Änderung Einer Auswahl In Einem Menü

    Anwahl und Änderung einer Auswahl in einem Menü - Jog-Dial drücken, um die Auswahl-Verstellung zu aktivieren. Ein blauer Rahmen erscheint an der obersten Auswahl-Möglichkeit des Menüs. - Jog-Dial in die entsprechende Richtung drehen, bis sich der blaue Rahmen an der gewünschten Auswahl befindet. - Jog-Dial drücken, um die Auswahl zu aktivieren.
  • Seite 189: Menüstruktur

    Menüstruktur Menü „Home“ - Anzeigen Anzeigen: - (1) Geschwindigkeit: - Einbaubetrieb (Schildkröte)-(m/min) / (ft/min) - Fahrbetrieb (Hase) - (km/h) / (mph) - (2) Kraftstoffanzeige ® - (3) Füllstand AdBlue / DEF-Tank (o) Ist der Füllstand zu gering, wird zusätzlich eine Warnmeldung eingeblendet. - (4) Füllstand Emulsionstank - (5) Einbaumaterial - Füllstand-Fertigermulde - (6) Förderband-Leistung (%)
  • Seite 190: Menü „Home" - Untermenüs

    Menü „Home“ - Untermenüs Aufruf folgender Untermenüs: - (1) Einblendung „Home“- Funktionen / „Quick Settings“. - (2) Aufruf Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmotor + Untermenüs. - (3) Menü „Materialsteuerung“. - (4) Menü „Kamera-Anzeige“ + Untermenüs.(o) - (5) Menü „Fehlerspeicher“ + Untermenüs. - (6) Menü...
  • Seite 191 Wird die zugehörige Funktionstaste eines aufgerufenen Untermenüs ein zweites mal betätigt, erfolgt die Einblendung des Home-Menüs und die Anzeige der Untermenüs bleibt bestehen. D 23 11...
  • Seite 192: Menü „Home"- Funktionen / „Quick Settings

    Menü „Home“- Funktionen / „Quick Settings“ Menü zur direkten Zuschaltung verschiedener Funktionen. - Zugehörige Funktionstaste betätigen, um die Funktionen / Quick Settings (1) bis (6) einzublenden. Durch erneuten Tastendruck werden Funktionen wieder ausgeblen- det. Die Funktionen werden durch Betätigung der nebenste- henden Funktionstaste aktiviert bzw.
  • Seite 193 - (4) Funktion „Lenkautomatik“ - Die Lenkung der Maschine erfolgt automatisch durch die entsprechende Abtastung entlang einer Referenz (z.B. Seil). Bei aktivierter Lenkautomatik ist der Lenkpoti deaktiviert. Nimmt der Fahrer eine Lenkbewegung vor, übersteuert diese aus Sicherheitsgrün- den die Lenkautomatik. - (5) Funktion „Distanz-Kontrolle“...
  • Seite 194: Menü „Dieseldrehzahl" / Messwertanzeige Antriebsmotor

    Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmotor Menü zur Einstellung der Motordrehzahl und zur Abfrage verschiedener Messwerte des Antriebsmotors. - (1) Anzeige und Verstellparameter Soll-Drehzahl Verstellung erfolgt direkt durch Betätigung des Jog-Dial. Die Verstellung erfolgt in 50er-Schritten, die Motordrehzahl wird direkt angepasst. - (2) Ist-Drehzahl Dieselmotor - (3) Motor-Öldruck (bar) - (4) Bordspannung (V)
  • Seite 195: Anzeige- Und Einstellmenü „Förderband-Winkel / Distanzregelung

    Anzeige- und Einstellmenü „Förderband-Winkel / Distanzregelung“ Menü zur Abfrage und Einstellung folgender Parameter: - (1) Aktueller Schwenkwinkel Förderband (x°) (o) - (2) Gespeicherter Parameter - Förderbandwinkel „oben“ (x°)(o) - Speicherplatz #1 - (3) Gespeicherter Parameter - Förderbandwinkel „unten“ (x°)(o) - Speicherplatz #2 - (4) Aktuelle Distanz Beschicker / Fertiger (m) / (ft) - (5) Gespeicherter Parameter „Abstand kurz“...
  • Seite 196: Menü „Einbaustrecke / Lenkautomatik

    Menü „Einbaustrecke / Lenkautomatik“ Menü zur Abfrage und zum Reset der aktuellen Einbaustrecke sowie zur Anzeige der Lenküberwachung und zum Reset der Lenküberwachung-Referenz. - (1) Aktuelle Einbaustrecke (m) - Reset / Wert auf Null setzen: Funktion (1.1) mit dem Jog-Dial anwählen und durch Drücken zurücksetzen.
  • Seite 197: Menü „Regeneration Partikelfilter (O)

    Menü „Regeneration Partikelfilter (o)“ 1b 2a Menü zur Auslösung einer angeforderten aktiven Filter-Regeneration und zur Sper- rung der automatischen Filter-Regeneration. - (1) Partikelfilter-Regeneration, manuell: - Zur Auslösung einer erforderlichen Partikelfilter-Regeneration. Ein erforderliche Regeneration wird durch die Regenerations-Warnanzeige (1a) signalisiert! Beachten Sie die Hinweise im Abschnitt „Terminal-Fehlermeldungen“. Mit Zuschaltung der Funktion werden die „HEST“-Warnanzeige (1a) dauerhaft und die Regenerations-Warnanzeige (1b) blinkend eingeblendet.
  • Seite 198 GEFAHR Gefahr durch Partikelfilter-Regeneration Unsachgemäße Durchführung der Filter-Regeneration kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben! - Den Auslass des Abgasrohres aus der Reichweite von Personen und Gegenständen halten, die brennen, schmelzen oder explodieren können! - Im Umkreis von 0,6m zum Abgasauslass dürfen sich keine Personen aufhalten oder Gegenstände befinden! - Im Umkreis von 1,5m dürfen sich keine Gegenstände oder Stoffe befinden, die brennen, schmelzen oder explodieren...
  • Seite 199: Menü „Materialsteuerung

    Menü „Materialsteuerung“ Menü zur Einstellung der Material-Füllhöhe (Fertiger) - Abschaltpunkt der Förder- funktion und zur Einstellung der Bandgeschwindigkeit im Handbetrieb. - (1) Aktuelle Füllhöhe / Abschaltpunkt (%) Einstellbereich 0-100%. - (2) Hauptband-Geschwindkeit im Handbetrieb (% von max). Einstellbereich 0-30%. D 23 19...
  • Seite 200: Menü „Kamera-Anzeige" (O)

    Menü „Kamera-Anzeige“ (o) Eingeschränkt einsehbare Maschinenbereiche können durch das Kamerasystem angezeigt werden. Bei Aufruf erfolgt die Anzeige Kamera 1. - (1) Anzeige Kamera 2 einblenden. - (2) Anzeige Kamera 2 einblenden. D 23 20...
  • Seite 201: Menü - „Fehlerspeicher

    Menü - „Fehlerspeicher“ Menü zur Abfrage vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Anzahl Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp. - Detail-Anzeige „Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp“ aufrufen: (1.1). - (2) Anzahl Maschinen-Warnmeldungen. - Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen“ aufrufen: (2.1). - (3) Anzahl Motor-Fehlermeldungen. - Detail-Anzeige „Motor-Fehlermeldungen“ aufrufen: (3.1). - (4) Anzeige Systemfehler. Teilen Sie die angezeigte System-Fehlernummer ggf.
  • Seite 202: Detail-Anzeige „Fehlermeldungen Mit Fahrantrieb-Stopp

    Detail-Anzeige „Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp“ Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Fehlercode. - (2) Fehlerbeschreibung. - (3) Bezeichnung des fehlerhaften Bauteiles gemäß BMK/EIC-Liste. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. D 23 22...
  • Seite 203: Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen

    Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen“ Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Fehlercode. - (2) Fehlerbeschreibung. - (3) Bezeichnung des fehlerhaften Bauteiles gemäß BMK/EIC-Liste. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. - Liste der Fehlermeldungen löschen: (4). Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Löschens für 5 - 10 Sekunden.
  • Seite 204: Detail-Anzeige Motor- Fehlermeldungen

    Detail-Anzeige Motor- Fehlermeldungen Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) SPN-Code. - (2) FMI-Code. - (3) OC - Fehlerhäufigkeit. Sämtliche Fehlermeldungen können im Abschnitt „Fehlercodes Antriebsmotor“ iden- tifiziert werden. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. D 23 24...
  • Seite 205 Menü - „Basis“ Das Menü „Basis“ kann über jedes Menü, Untermenü bzw. jede Anzeige aufgerufen werden. Menü zum Aufruf folgender Untermenüs: - (1) Menü „Home“ - Anzeige- und „Quick Settings“ - Menü. - (2) Menü „Service“ - Menü für Servicetechniker (Passwort erforderlich) - (3) Menü...
  • Seite 206 Menü - „Service“ Passwort geschütztes Menü für verschiedene Serviceeinstellungen. D 23 26...
  • Seite 207 Menü - „Info & Settings“ Menü zum Abruf verschiedener Maschineninformationen sowie Untermenüs für ver- schiedene Einstellungen. Anzeige folgender Informationen: - (1) Software-Version Maschine - (2) Software-Version Display - (3) Motor-Betriebsstunden (h) Geben Sie immer die Software-Version an, sollte eine Rücksprache mit dem Technischen Kundendienst für Ihre Maschine notwendig sein! Aufruf folgender Untermenüs: - (6) Einrichtmenü...
  • Seite 208 Einrichtmenü „Einbau / Fahrantrieb“ Menü zur Einrichtung von Maschinen- und Nivellier-Funktionen. - (1) Anzeige und Verstellparameter „Verzögerung Frontmulde“ - Verzögerungsdauer (sec). (o) Die Frontmulde nach dem Schließen der Muldenhälften erst nach Ablauf der einge- stellten Zeit angehoben. Einstellbereich 0-25 sec. - (2) Anzeige und Verstellparameter „Förderband reversieren“...
  • Seite 209 Einrichtmenü „Truck Assist“ Menü zur Einrichtung Funktionen „Truck Assist“ und „Set Assist“. - (1) Auswahl „LKW-Distanz“ Zur Anpassung an die vorliegende Situation kann die automatische Erkennung des LKW an 3 verschiedene Distanzen (Beschicker-LKW) voreingestellt werden. - (1.1): verkürzte Distanz - (1.2): mittlere Distanz - (1.3): verlängerte Distanz D 23 29...
  • Seite 210 Einrichtmenü „Tag/Nacht-Beleuchtung“ Menü zur Einrichtung der Leuchtstärke verschiedener Bedienelemente. - (2) Anzeige und Verstellparameter Display-Helligkeit - (2.1): Tages-Helligkeit (%) - (2.2): Nacht-Helligkeit (%) - (3) Anzeige und Verstellparameter Truck-Assist-Anzeige - (3.1): Tages-Helligkeit (%) - (3.2): Nacht-Helligkeit (%) D 23 30...
  • Seite 211 Einrichtmenü „Display“ Menü zur Einrichtung von Display Grundeinstellungen. - (1) Auswahl „Systemsprache“ - Englisch / Deutsch - (2) Auswahl „Maßeinheiten-System“ - Metrische / Imperialistisch US - (3) Anzeige und Verstellparameter „Uhrzeit“ - h/h : min/min - 24hrs / PM/AM - (4) Anzeige und Verstellparameter „Datum“ - dd - mm -yyyy Aufruf folgender Untermenüs: - (5) Einrichtmenü...
  • Seite 212 Einrichtmenü „Kamera / Anzeige“ Menü zur Einrichtung Kamera-Anzeige. - (1) Anzeige und Verstellparameter - Helligkeit - (2) Anzeige und Verstellparameter - Kontrast - (3) Anzeige und Verstellparameter - Farbe Einstellbereich 0-100% Aufruf folgender Untermenüs: - (4) Einrichtmenü „Display“. - (5) Anzeige „Lizenztext D 23 32...
  • Seite 213 Anzeige „Lizenztext“ Anzeige des Software-Lizenstextes. Anzeige verlassen: - (B) Zurück zum „Home“-Menü. D 23 33...
  • Seite 214 Die Motorleistung wird automatisch herabgesetzt. - Kontrollleuchte erlischt + Kontrollleuchte „Schwerwiegender Fehler Antriebsmotor“ dauerhaft an: Eine Partikelfilter-Regeneration ist nicht mehr möglich. Der Betrieb muss sofort beendet werden. Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Ser- vice siehe Menü „Regeneration Partikelfilter“ D 23 34...
  • Seite 215 Befehl Symbol im Display Kontrollleuchte Partikelfilter Regeneration, automatisch - deaktiviert Die Partikelfilter-Regeneration ist deaktiviert. Die automatische Regeneration sollte nur deaktiviert werden, wenn der Betriebszustand des Fertiger keine Automatikfunktion zulässt. siehe Menü „Regeneration Partikelfilter“ Warnung - Hohe Abgastemperatur! (HEST) Die Kontrollleuchte signalisiert eine hohe Abgas- temperatur! Es ist normal, das sich die Kontrollleuchte während des Betriebs ein- und ausschaltet,...
  • Seite 216 Befehl Symbol im Display Vorglüh-Kontrolle (gelb) Der Vorglühvorgang wird über den Zündan- lassschalter durch Einschalten der Zündung gestartet. (Zündschlüssels in Stellung 1). Ist der Vorglühvorgang abgeschlossen, erlischt die Kontrollleuchte. Startknopf erst betätigen, wenn der Vorglüh- vorgang abgeschlossen ist! Fehlermeldung Zeigt an, dass ein Fehler am Antriebsmotor vor- liegt.
  • Seite 217 Befehl Symbol im Display Anstehender Service: Ein Wartungsintervall steht an. Wartung umgehend durchführen, um Folge- schäden zu vermeiden! Überfälliger Service: Ein anstehender Wartungsintervall ist über- fällig. Wartung umgehend durchführen, um Folge- schäden zu vermeiden! Förderband-Wartung: Förderband ist im Wartungsmodus. (zugeschaltet an der seitlichen Bedienein- heit) Bei zugeschalteter Förderbandwartung sind sämtliche Förderbandfunktionen am Bedi-...
  • Seite 218 Befehl Symbol im Display - Fehlermeldung „schwerwiegender Fehler“ Ein schwerwiegender Fehler am Antriebsmotor liegt vor. Antriebsmotor umgehend abschalten! Fehler-Details können über das Display- Menü „Fehlerspeicher“ abgerufen werden. Leuchtet zur Prüfung nach Zuschaltung der Zündung für einige Sekunden. Not Aus Ein oder mehrere Not-Aus-Taster sind betätigt. Kühlwassertemperatur Motor Die Motortemperatur ist zu hoch.
  • Seite 219 Befehl Symbol im Display Motorstopp: Anzeige bei allen Fehlermeldungen mit Maschinenhalt. Hydraulikfilter. Der Hydraulikfilter muss ersetzt werden. Filterelement lt. Wartungsanleitung erset- zen! Öldruck Dieselmotor Der Öldruck ist zu gering. Motor sofort ausstellen! Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Be- triebsanleitung. Dieser Fehler wird gemeinsam mit „Fehlermeldung“...
  • Seite 220: Fehlercodes Antriebsmotor

    Fehlercodes Antriebsmotor Wurde am Antriebsmotor ein Fehler festgestellt, wird dieser durch die entsprechende Anzeige (1) im Display signalisiert. D 23 40...
  • Seite 221 Die im entsprechen Menü einsehbare Fehlermeldung enthält mehrere Zahlencodes, die nach Aufschlüsselung den Fehler eindeutig definieren. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. Abhängig von der Schwere des Fehlers kann die Maschine evtl. vorläufig weiterbe- trieben werden. Um weitere Schäden zu vermeiden, sollte der Fehler jedoch kurzfris- tig behoben werden.
  • Seite 222 Beispiel: D 23 42...
  • Seite 223 Erklärung: Warnleuchte und Anzeige signalisieren einen schwerwiegenden Fehler am Antriebs- motor mit automatischen bzw. erforderlichen Motorstopp. Displayanzeige: SPN: FMI: Ursache: Kabelbruch am Sensor für den Rail-Druck. Auswirkung: Motorabschaltung. Häufigkeit: Fehler tritt zum 1. x auf. Teilen Sie die angezeigte Fehlernummer dem Kundendienst für Ihren Strassenferti- ger mit, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen wird.
  • Seite 224: Fehlercodes

    Fehlercodes Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Control Module Critical Controller #1 Internal Failure - Bad intelligent device or component Engine Magnetic System Speed/Position Diagnostic Code Lost Both of Two Signals - Data erratic, intermittent or incorrect Engine Intake Intake Manifold 1 Pressure Sensor Circuit - Voltage above normal, or Amber...
  • Seite 225 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Accelerator Pedal or Lever Position Accelerator Pedal Sensor 1 - Data valid but above normal operational range - Most Position 1 Severe Level Engine Coolant Temperature - Data Engine Coolant Temperature valid but above normal operational range - Most Severe Level Engine Intake...
  • Seite 226 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Coolant Pressure Sensor Circuit - Engine Coolant Amber Pressure Voltage below normal, or shorted to low source Coolant Pressure - Data Valid But Engine Coolant Amber Pressure Below Normal Operating Range - Moderately Severe Level Engine Crankshaft Speed/Position - Engine Speed Data valid but above normal operational range - Most Severe Level...
  • Seite 227 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Fuel Engine Fuel Pump Pressurizing Assembly 1 Circuit - Voltage above 1347 Amber Pump Pressurizing normal, or shorted to high source Assembly #2 Engine Fuel Engine Fuel Pump Pressurizing Assembly 1 - Mechanical system not 1347 Amber Pump Pressurizing...
  • Seite 228 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Injector Solenoid Driver Cylinder 2 Engine Injector Amber Cylinder #02 Circuit - Current below normal or open circuit Injector Solenoid Driver Cylinder 4 Engine Injector Amber Cylinder #04 Circuit - Current below normal or open circuit Engine Coolant Engine Coolant Temperature - Data erratic, intermittent or incorrect Amber...
  • Seite 229 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description J1939 Network #1, Primary SAE J1939 Datalink - Abnormal update rate None Vehicle Network (previously SAE J1939 Data Link) Water in Fuel Indicator Sensor Water In Fuel Amber Indicator Circuit - Voltage above normal, or shorted to high source Water in Fuel Indicator Sensor Water In Fuel Amber...
  • Seite 230 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Multiple Unit Synchronization Switch 1377 Amber Synchronization - Data erratic, intermittent or incorrect Switch Sensor Supply 6 Circuit - Voltage Sensor supply volt- 3514 Amber age 6 above normal, or shorted to high source Sensor Supply 6 Circuit - Voltage Sensor supply volt- 3514...
  • Seite 231 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine External Auxiliary Commanded Dual Output Shutdown - Special Instructions Protection Input Engine was Shut Engine Shut Down Hot - Condition Exists 1383 None Down Hot Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Turbocharger 1 Pressure - Data Valid But Below 1176...
  • Seite 232 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Pressure Circuit - Voltage below Turbocharger 1 1176 Amber Compressor normal, or shorted to low source Intake Pressure Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Pressure - Data erratic, intermit- Turbocharger 1 1176 Amber...
  • Seite 233 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Control Module Identification Input Incompatible 1257 1563 Monitor/Controller State Error - Data erratic, intermittent or incorrect Generator Output Frequency Adjust Potentiometer Circuit - Voltage above normal, or shorted to high 1411 4182 Amber...
  • Seite 234 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Injector Solenoid Driver Cylinder 15 Engine Injector 1556 Amber Cylinder #15 Circuit - Current below normal or open circuit Injector Solenoid Driver Cylinder 16 Engine Injector 1557 Amber Cylinder #16 Circuit - Current below normal or open circuit Auxiliary Pressure Sensor Input 1 Auxiliary...
  • Seite 235 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Tank Heater - Voltage above Diesel Exhaust 1683 3363 Amber Fluid Tank 1 normal, or shorted to high source Heater Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Tank Heater - Voltage below Diesel Exhaust 1684 3363...
  • Seite 236 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Crankcase Pressure Circuit - 1843 Amber Crankcase Voltage above normal, or shorted to high source Pressure Engine Crankcase Pressure Circuit - 1844 Amber Crankcase Voltage below normal, or shorted to low source Pressure Engine Coolant Engine Coolant Temperature - Special Instructions...
  • Seite 237 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Differential Pressure - Data valid but above normal Operating 1922 3251 Filter Differential Range Pressure Aftertreatment 1 Aftertreatment Fuel Shutoff Valve 1923 3482 Amber Fuel Enable...
  • Seite 238 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Amber Engine Crankcase Pressure - Data Valid 1974 (Blink- Crankcase But Above Normal Operating Range - Least Severe Level ing) Pressure Aftertreatment Aftertreatment Doser Circuit - 1977 3556 Amber Hydrocarbon Current below normal or open circuit.
  • Seite 239 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Battery Temperature - Data Valid Battery 1 2264 1800 Amber Temperature But Below Normal Operating Range - Moderately Severe Level Engine Electric Electric Lift Pump for Engine Fuel Supply Circuit - Voltage above nor- 2265 1075 Amber...
  • Seite 240 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Exhaust Gas Recirculation EGR Valve Control Circuit - Current above normal or grounded circuit 2353 2791 Amber 1 (EGR1) Valve Control Engine Exhaust EGR Valve Control Circuit - Mechanical system not responding or out Gas Recirculation 2357 2791...
  • Seite 241 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Turbocharger Turbine Intake Temperature - Data Valid But Above 2451 2789 None Calculated Normal Operating Range - Moderately S Turbine Intake Temperature Engine Crankshaft Speed/Position - Data Valid But Above Normal 2468 Amber Engine Speed...
  • Seite 242 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description At Least One Unacknowledged 2662 Amber Controller #1 Moderately Severe Fault - Condition Exists Aftertreatment Outlet Oxygen Aftertreatment 1 2683 3227 Amber Outlet O2 Sensor Circuit - Abnormal update rate Crankcase Depression Valve - Crankcase 2699...
  • Seite 243 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Diesel Particulate Particulate Trap Active Amber Filter Active Regeneration Inhibited Due to Inhibit 2777 3703 (Blink- Regeneration Inhib- ing) ited Due to Inhibit Switch - Condition Exists Switch Aftertreatment Fuel Rate - Data Aftertreatment 1 2778 3481...
  • Seite 244 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Exhaust Gas Recirculation Outlet Pressure Sensor Circuit - Engine Exhaust Voltage below normal, or shorted to 3137 5019 Amber Gas Recirculation 1 Outlet Pressure low source Engine Exhaust Engine Exhaust Gas Recirculation 3138 5019 Amber...
  • Seite 245 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Warm Up Diesel Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Outlet Tempera- 3156 4810 Amber Oxidation ture Sensor Circuit - Voltage below normal Catalyst Outlet Temperature Aftertreatment Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Outlet Tempera- Warm Up Diesel 3157 4810...
  • Seite 246 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Intake NOx Sensor Aftertreatment 1 3228 3216 Amber Intake NOx - Data erratic, intermittent or incorrect Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 SCR Intake SCR Catalyst Temperature - Data valid but above normal operational range - Most 3229 4360 Intake Gas...
  • Seite 247 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Valid But Above Normal Operating 3253 3242 Filter Intake Gas Range Temperature Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Valid But Above Normal Operating 3254...
  • Seite 248 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Diesel Particulate 3318 3242 Amber Filter Intake Gas erratic, intermittent or incorrect Temperature Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Outlet Temperature Sensor 3319...
  • Seite 249 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Turbocharger 1 Compressor Intake Temperature Sensor - Abnormal 3369 1172 Amber Compressor update rate Intake Temperature Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Temperature Sensor - Received Turbocharger 1 3371 1172 Amber...
  • Seite 250 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid Line Heater 3 Circuit - Voltage Diesel Exhaust 3423 4344 Amber Fluid Line Heater below normal, or shorted to low source 3 State Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid Line Heater 3 Circuit - Current Diesel Exhaust 3425...
  • Seite 251 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description NOx limits exceeded due to Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid 3547 4096 None Empty Diesel Tank Empty - Condition Exists Exhaust Fluid Tank Engine Wait to Start Lamp - Engine Wait to 3555 1081 Amber...
  • Seite 252 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment SCR Catalyst Aftertreatment 1 Conversion Efficiency - Data Valid 3582 4364 Amber SCR Conversion But Below Normal Operating Range Efficiency - Moderately Severe Level Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Outlet NOx Sensor 3583 5031 Amber...
  • Seite 253 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Protection Torque Derate - Engine Protection 3714 1569 Amber Torque Derate Condition Exists Engine Speed At Engine Speed At Idle - Data Valid Idle, Point 1 But Above Normal Operating Range 3715 Amber (Engine...
  • Seite 254 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid 3755 5394 None Dosing Valve - Data erratic, intermittent or incorrect Auxiliary Temperature Sensor Input Auxiliary 3765 Amber Temperature 2 2 Circuit - Voltage above normal, or shorted to high source Auxiliary Temperature Sensor Input Auxiliary 3766...
  • Seite 255 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 SCR Intermediate 3911 5848 Amber SCR Intermediate NH3 Sensor - Abnormal update rate Aftertreatment 1 SCR Intermediate Aftertreatment 1 Outlet NH3 Gas Sensor Heater - Abnormal rate of 3912 5853 Amber...
  • Seite 256 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Selective Catalytic Reduction Temperature Sensor 4152 5743 Amber Module - Abnormal update rate Aftertreatment 1 Outlet Soot Sensor Heater - Voltage Above Normal, or 4153 5747 Amber Shorted to High Source Aftertreatment 1 Outlet Soot Sensor 4154 5747...
  • Seite 257 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater - Voltage 4168 5745 Amber Above Normal, or Shorted to High Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater - Voltage below normal, or shorted to low 4169 5745 Amber...
  • Seite 258 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater 4251 5798 Amber Temperature - Abnormal Rate of Change Engine Wait to Start Lamp - Engine Wait to 4252 1081 Amber Start Lamp Condition Exists Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Temperature...
  • Seite 259 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 SCR Intermediate 4281 5848 Amber SCR Intermediate NH3 - Data erratic, intermittent or incorrect Desired Engine Fueling State - 4284 5793 Amber Abnormal Update Rate Closed Crankcase Ventilation System Pressure Sensor - Voltage 4286 520595...
  • Seite 260 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description SCR Monitoring System Malfunction 4489 5842 Amber - Condition Exists Vehicle Vehicle Identification Number - Out of Calibration 4517 Amber Identification Number Brake Pedal Position - Data erratic, Brake Pedal 4526 Amber Position...
  • Seite 261 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Fuel Injection Quantity Error for Multiple Cylinders - Condition 4713 5357 Amber Exists Vehicle Vehicle Identification Number - Condition Exists 4721 Amber Identification Number Vehicle Vehicle Identification Number - Data erratic, intermittent or incorrect 4722 Amber Identification...
  • Seite 262 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Diesel Exhaust Fluid Temperature 2 Sensor Circuit - Current above normal or 4744 3515 Amber Fluid grounded Temperature 2 Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Temperature 2 - Root Cause Diesel Exhaust 4745 3515...
  • Seite 263 Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Torque Limit Feature - Engine Torque 5193 1632 Amber Limit Feature Condition Exists Engine Boost Curve Selection - Data Engine Boost 5215 520791 Amber Curve Selection erratic, intermittent or incorrect Reserved for temporary use - 9952 524286...
  • Seite 264 Menüstruktur der Einstell- und Anzeigemenüs Die folgende Grafik zeigt die Menüstruktur und dient der Vereinfachung der Bedie- nung bzw. Vorgehensweise bei verschiedenen Einstellungen und Anzeigen. D 23 84...
  • Seite 265: Bedienelemente Fahrerstand

    D 30 Betrieb Bedienelemente der Maschine Bedienelemente Fahrerstand WARNUNG Sturzgefahr von der Maschine Beim Betreten und Verlassen der Maschine und des Bedi- enplatzes während des Betriebes besteht Absturzgefahr, die schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Der Bediener muss sich während des Betriebes auf dem vorgesehenen Bedienplatz befinden.
  • Seite 266 Aufstieg An beiden Maschinenseiten befinden sich je ein Aufstieg (1) und ein klappba- rer Tritt (2) an den Laufwerken. - Für Auf- und Abstieg muss der Tritt (2) herunter geklappt werden. Niemals während der Fahrt auf die Ma- schine aufsteigen / absteigen. Bei Auf- und Abstieg gut festhalten.
  • Seite 267 Hochschiebbare Plattform Für eine bessere Übersichtlichkeit kann die gesamte Bedienplattform angeho- ben werden. Es muss die zulässige Transporthöhe überprüft werden. Beim Passieren von Brücken, Tunnels, Freileitungen, Unter- führungen usw. müssen Sie darauf ach- ten, dass genügend Abstand gehalten wird. Für Transportfahrten im Straßenverkehr und für den Maschinentransport auf Transportfahrzeugen muss die Bedien- plattform abgesenkt werden!
  • Seite 268 Wetterschutzdach (o) HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Sitzkonsolen eingeschwenkt und arretiert. - Bedienpult vor einem der Fahrersitze in zentraler Position arretiert. - Seitenseitenscheiben geschlossen. - Motorhaube und Seitenklappen geschlossen. - Rundumleuchte nach innen geschwenkt und in unterster Stellung.
  • Seite 269 sn < 1460 - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Dach absenken: die Arretierungen (3) an beiden Dachseiten müssen gelöst sein. - Dach aufstellen: die Arretierungen (4) an beiden Dachseiten müssen gelöst sein. - Verstellhebel (5) auf Position „Aufstel- len“...
  • Seite 270 sn >/=1460 - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Bolzen (3) an beiden Dachseiten ziehen. - Pumpenhebel (1) betätigen, bis das Dach die oberste oder unterste Endla- ge erreicht hat. - Bolzen (3) auf beiden Dachseiten an der jeweiligen Position setzen. Pumpenhebel in Halterung (6) ablegen.
  • Seite 271 Wetterschutzhaus (o) D 30 7...
  • Seite 272 VORSICHT Quetschgefahr für Hände Beim Schließen der federbelasteten Front- und Seitschei- ben besteht Quetschgefahr, die Verletzungen zur Folge haben kann! - Nicht in den Gefahrenbereich greifen. - Arretierungen ordnungsgemäß setzen. - Beachten Sie weitere Hinweise im Sicherheitshandbuch. Das Wetterschutzdach ist mit einer zusätzlichen Front- und zwei Seitenscheiben aus- gestattet.
  • Seite 273 Sitzhalterung und Sitzkonsole, schwenkbar Die Sitzkonsolen links/rechts können über die Maschinenaußenkante hinaus ver- schoben werden. Dies ermöglicht dem Fahrer eine bessere Sicht auf Einbaustrecke und Materialübergabe. Sitzkonsole schwenken: Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen! Vor dem Ausschwenken der Sitzkonsole muss der Fahrersitz in die vordere Position verschoben werden und die Seitenscheibe (o) muss aufgeschwenkt werden.
  • Seite 274 Für Transportfahrten im Straßenverkehr und für den Maschinentransport auf Trans- portfahrzeugen muss die Sitzkonsole eingeschwenkt werden! Bedienposition nur im Stillstand der Maschine einrichten! D 30 10...
  • Seite 275 Bedienpultkonsole, schwenkbar und ausziehbar Die Bedienpultkonsole kann auf die verschiedenen Arbeitspositionen eingerichtet werden. Bedienpulthalterung schwenken: - Arretierung (1) ziehen, Pulthalterung auf die gewünschte Position schwenken und in eine der Rastpositionen (2) einrasten lassen. Bedienpulthalterung verlängern / verkürzen: - Arretierung (3) lösen, Pulthalterung auf die gewünschte Länge einrichten und Arre- tierung festziehen.
  • Seite 276 Fahrersitz, Typ I Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
  • Seite 277 Stauraum - Der Stauraum (1) dient zur Aufbewah- rung von Bordwerkzeug, Bedienungs- anleitungen und anderer Zubehörteile. Stauraum nach Arbeitsende verschlos- sen halten. Gefahr durch beschädigte oder fehlende WARNUNG Betriebsanleitungen Die Nichtbeachtung der Betriebsanleitung kann zu schwe- ren Verletzungen bis hin zum Tod führen! - Machen Sie sich mit dem Inhalt der Betriebsanleitung vertraut.
  • Seite 278 Batterien Im Fußraum der Maschine befinden sich die Batterien (1) der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- Abschnitt “Beschicker starten, Fremdstarten (Starthilfe)“) Batterie-Hauptschalter Der Batterie-Hauptschalter trennt den Stromkreislauf von der Batterie zur Hauptsicherung.
  • Seite 279 Muldentransportsicherungen Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len der Maschine müssen an beiden Ma- schinenseiten hochgeklappten Muldenhälften die Muldentransportsi- cherungen eingelegt werden. - Arretierbolzen (1) ziehen und Trans- portsicherung (2) mit dem Griff über die Kolbenstange des Muldenzylin- ders legen. Ohne eingelegte Muldentransportsiche- rung öffnen sich die Mulden langsam, und es besteht bei Transportfahrten Un- fallgefahr!
  • Seite 280 Beleuchtung Förderband (o) Zur Ausleuchtung der Übergabestelle befinden sich links und rechts am För- derband zwei schwenkbare Scheinwer- fer (1). - Die Zuschaltung erfolgt gemeinsam mit den Arbeitsscheinwerfern. Die gemeinsame Zuschaltung mit den anderen Arbeitsscheinwerfern erfolgt am Bedienpult! Beleuchtung Motorraum (o) Bei zugeschalteter Zündung lässt sich die Motorraumbeleuchtung zuschalten.
  • Seite 281 LED-Arbeitsscheinwerfer (o) Vorne und hinten an der Maschine befin- den sich je zwei LED-Strahler (1). Richten Sie die Arbeitsscheinwerfer stets so ein, dass eine Blendung des Be- dienpersonals oder anderer Verkehrs- teilnehmer vermieden wird! D 30 17...
  • Seite 282 Kamerasystem (o) An mehreren Positionen der Maschine befinden Kameras zur Überwachung von „toten“ Winkeln. - Die Kameras können in verschiedene Richtungen geschwenkt werden. - Maschinenfront (Mulde) (1) - Bereich Materialübergabe (2) - Maschinenheck (3) Die Anzeige der Bilder erfolgt im Bedien- pult-Display.
  • Seite 283 Signallampen Deckschicht / Binderschicht (o) An Front und Heck der Maschine befin- den sich je zwei abnehmbare Signallam- pen zur Steuerung des Materialflusses. Bei Einbau von Kompaktasphalt kann mittels der Signallampen den Fahrern der Mischguttransporter und des Stra- ßenfertigers signalisiert werden, ob Deckschicht- oder Binderschicht-Materi- al benötigt wird bzw.
  • Seite 284 Emulsionssprühanlage Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. Der Tank (1) der Emulsionssprühanlage befindet sich hinter der rechten Seiten- klappe. Die Sprühanlage besteht aus: - einem Handsprühgerät mit Schlauchaufroller (2) - einer Sprühleiste (3) über dem Förder- band - einem Handsprühgerät mit Schlauch (4) (o)
  • Seite 285 Der Abstreifer schabt das Trennmittel vom Band wieder ab, wodurch er benetzt und vor Materialanhaftungen geschützt wird. Im kontinuierlichen Arbeitsgang Sprühen regelmäßig wiederholen, Orientierung bietet folgende Tabelle: - LKW-Ladungen zwischen zwei Einsprühvorgängen - Trennmittelverbrauch Beschicker ca. 10L ca. 20L - Trennmittelverbrauch Beschicker ca.
  • Seite 286 Federarm-Abstreifer Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabe- eisen ausgestattet, die während des Be- triebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Gefahr von Materialschäden! Förderband nur im Reversierbetrieb lau- fen lassen, wenn der Förderband-Ab- streifer außer Eingriff gebracht wurde! Abstreifer außer Eingriff bringen:...
  • Seite 287 Steckdosen 24 Volt / 12 Volt (o) An mehreren Positionen befinden sich zusätzliche 2V / 24V - Steckdosen (1). Hier können z.B. zusätzliche Arbeits- scheinwerfer angeschlossen werden. - Bedienplattform (1) - Maschinenheck (2) Spannung liegt an, wenn der Haupt- schalter eingeschaltet ist. D 30 23...
  • Seite 288 Kettenschmieranlage Die Zentralschmier-Einheit befindet sich hinter der linken Seitenklappe. Der Vorratsbehälter (1) ist mit Kettenöl gefüllt und sorgt in einem eingestellten Zeitabstand für die Schmierung der Ket- tenglieder des Förderbandes. Werkseitige Einstellung der Betriebsin- tervalle der Kettenschmieranlage bei laufendem Förderband: 4 Minuten Betrieb / 20 Minuten Pause.
  • Seite 289 Fahrspurräumer (o) Vor beiden Laufwerken befindet sich je ein schwenkbarer Fahrspurräumer (1), der kleine Hindernisse seitlich ableitet. Die Fahrspurräumer sollten nur im Ar- beitsbetrieb nach unten geschwenkt sein. Fahrspurräumer schwenken: - Fahrspurreiniger (1) Hochschwenken und in oberer Position mit Haken (2) sichern.
  • Seite 290 Rundumleuchte (o) Die Funktionsfähigkeit der Rundum- leuchte ist täglich vor Arbeitsbeginn zu prüfen. - Rundumleuchte (1) auf den Aufsteck- kontakt setzen und mit Flügelschrau- be (2) sichern. - Rundumleuchte mit Rohr (3) auf ge- wünschte Höhe ausschieben, mit Klemmschraube (4) sichern. - Funktion bei Bedarf am Bedienpult zuschalten.
  • Seite 291 Muldenabstreifer Um den Spalt zwischen Mulde und Ma- schinenrahmen zu veringern, müssen die Muldenabstreifer (1) an beiden Mul- denhälften eingestellt werden. - Die Befestigungsschrauben (2) lösen. - Auf der gesamten Abstreiferlänge ein Spaltmaß von 6mm einrichten. - Befestigungsschrauben wieder ordnungsgemäß anziehen. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hän- de geeignete Schutzhandschuhe!
  • Seite 292 Ultraschallsensor zur Höhenab- tastung: Der Ultraschallsensor dient der Hö- henabtastung des Mischgutes in der Mulde des Fertigers. Der Hebel (1) dient zum Klemmen des Sensors in der Haltevorrichtung. Eine grobe Einstellung kann durch leich- tes Schwenken vorgenommen werden. Der Abschaltpunkt wird mittels des Ter- minals im Bedienpult festgelegt.
  • Seite 293 Abstandssensor Der Lasersensor (1) am Maschinenheck dient zur Abstandabtastung zwischen Beschicker und Straßenfertiger. Sobald der zugeschaltete Sensor bei der Annäherung den Straßenfertiger er- fasst, wird die Beschicker-Geschwindig- keit an den Fertiger angepasst und der Abstand gehalten. Zu- und Abschaltung der Funktion erfol- gen am Bedienpult.
  • Seite 294 Lenkautomat D 30 30...
  • Seite 295: Lenkautomat Am Beschicker Montieren

    Lenkautomat am Beschicker montieren Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten am Lenkautomaten vorgenom- men werden! Je nach gewünschter Abtastseite an der Maschine, muss das Peilstabrohr ggf. ent- nommen und auf der anderen Seite der Maschine wieder eingesetzt werden! - Das Peilstabrohr (1) an der Maschinenfront auf die gewünschte Länge herauszie- hen und mit den Klemmschrauben (2) fixieren.
  • Seite 296 Sensor montieren und ausrichten - Aufnahme des Sensors (13) in Halterung (14) einsetzen und mit Flügelschraube (15) sichern. - Winkel zwischen Sensor und Referenz ausrichten und mit der zugehörigen Klemm- schraube (16) fixieren. Sensor und Referenz müssen im rechten Winkel zueinander stehen! - Durch Lösen der Fixierschraube (17) lässt sich die Höhe der Abtastung einstellen.
  • Seite 297 Ablage - Klappe (1) öffnen, um die ausziehbare Ablage (2) zu nutzen. - Ablage in vorder bzw. hinterer Positi- on mit Arretierung (3) sichern. Auf der Ablage können Baustellendoku- mente ausgefüllt oder ein Laptop abge- stellt werden. Sicherungskasten Für den Zugriff auf den Klemmenkasten Tür (4) öffnen.
  • Seite 298 Leuchtballon (o) Der Leuchtballon erzeugt schattenreduziertes und blendfreies Licht. Durch den Einsatz des Leuchtballons werden Höhe und Breite der Maschine vergrö- ßert. Beachten Sie die Durchfahrtshöhe von Brücken und Tunneln und die vergrößerte Maschinenbreite. Bevor Arbeiten am Leuchtballon durchgeführt werden, muss die Stromzufuhr unter- brochen werden! Niemals direkt in den zugeschalteten Ballon schauen! Der Leuchtballon darf nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z.B.
  • Seite 299 Gefahr durch elektrischen Schlag. Durch Spannungsüberschlag besteht die Gefahr von schwersten Verletzungen oder Tod! Zu Hochspannungsleitungen sind folgende Sicherheitsabstände einzuhalten: < 125KV 5m > 125KV 15m Bei Schäden an elektrischen Zuleitern oder Steckern darf der Leuchtballon nicht in Betrieb genommen werden. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme, ob der Reißverschluss an der Ballonhülle geschlos- sen ist.
  • Seite 300: Wartung

    Wartung Reinigen oder ersetzen Sie gelegentlich den unterhalb der Anschlussplatte be- findlichen Luftfilter (10). Die Ballonhülle nicht mit Lösungsmitteln reinigen! Leuchtmittel wechseln - Ziehen Sie das Netzkabel und öffnen Sie den Reißverschluss der Hülle. Leuchtmittel vollständig abkühlen lassen! Leuchtmittel nur mit dem mitgelieferten Baumwollhandschuh berühren! - Entnehmen Sie das Leuchtmittel durch leichtes Herunterdrücken des Leuchtmit- tels.
  • Seite 301 D 41 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - Schaufel und Besen - evtl.
  • Seite 302 VORSICHT Gefahr durch eingeschränkte Sicht Durch eingeschränkte Sicht besteht Verletzungsgefahr! - Vor Arbeitsbeginn den vorgesehenen Bedienplatz so einrichten, dass eine ausreichende Sicht gegeben ist. - Bei eingeschränkter Sicht, auch zu den Seiten und bei Rückwärtsfahrten müssen Einweiser eingesetzt werden. - Als Einweiser dürfen nur zuverlässige Personen eingesetzt werden, die vor Beginn ihrer Tätigkeit über ihre Aufgabe unterrichtet sein müssen.
  • Seite 303 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) - Sicherheitshinweise beachten. - Persönliche Schutzausrüstung kontrollieren. - „Maschinenrundgang“ durchführen - Maschine auf eventuelle Leckstellen und Be- schädigungen überprüfen. - Zum Transport bzw. über Nacht abgebaute Teile anbauen. - Kontrolle gemäß folgender „Checkliste für den Maschinenführer“ durchführen. D 41 3...
  • Seite 304 Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. - am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten - an den seitlichen Bedieneinheiten Antriebe müssen sofort stoppen. Beschicker muss jeder Lenkbewegung Lenkung sofort und genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. - am Bedienpult Hupsignal muss ertönen.
  • Seite 305 D 41 5...
  • Seite 306: Maschine Starten

    Maschine starten Vor dem Starten der Maschine Bevor der Dieselmotor gestartet und die Maschine in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung der Maschine (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. „Normales“...
  • Seite 307 D 41 7...
  • Seite 308 Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 309 - Ggf. den Motor der stromliefernden Maschine starten und eine Zeit lang laufen las- sen. Nun versuchen, die andere Maschine zu starten: - Starter (12) drücken, um den Motor zu starten. Höchstens 20 Sekunden ununter- brochen starten, dann 2 Minuten pausieren! - Ist der Motor nach zwei Startvorgängen nicht angesprungen, Ursache ermitteln! - Ist der Motor angesprungen: die Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
  • Seite 310 D 41 10...
  • Seite 311 Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Motordrehzahl durch Drücken der Taste (64) erhöhen. Die Motordrehzahl wird auf den voreingestellten Wert erhöht. Bei kaltem Motor die Maschine ca. 5 Minuten warmlaufen lassen. D 41 11...
  • Seite 312 D 41 12...
  • Seite 313 Kontrollleuchten beobachten Folgende Kontrollleuchten sind unbedingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung. Kühlwassertemperatur-Kontrolle Motor (A) Leuchtet, wenn die Motortemperatur außerhalb des zulässigen Bereichs ist. Maschine stoppen (Fahrhebel in Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Ursache ermitteln und ggf. beseitigen. Die Motorleistung wird automatisch gedrosselt.
  • Seite 314 D 41 14...
  • Seite 315 Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (D) - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! Andernfalls kann die gesamte Hydraulik beschä- digt werden. - Funktion Einrichtbetrieb (64) aktivieren. - Förderband-Funktionen (52) oder (63) auf „manuell“ stellen. Die Förderbänder beginnen zu arbeiten - Hydraulik warmlaufen lassen, bis Leuchte erlischt.
  • Seite 316 D 41 16...
  • Seite 317: Vorbereitung Für Transportfahrten

    Vorbereitung für Transportfahrten - Fahrhebel (13) in Mittelstelung bringen. - Vorwahlregler Fahrantrieb (15) auf Null drehen. - Mulde mit Tasten (34)/(35) schließen. - Plattform mit Taste (25) (o) absenken. - Hauptförderband mit Taste (48) absenken. - Schwenkförderband (o) mit Taste (44) absenken. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen.
  • Seite 318 D 41 18...
  • Seite 319 Maschine fahren und anhalten - Schnell/langsam-Schalter (33) auf “Hase“ stellen. - Vorwahlregler (15) auf 10 stellen. - Zum Fahren den Fahrhebel (13) vorsichtig je nach Fahrtrichtung vor oder zurück stellen. - Geschwindigkeit mit Vorwahlregler (15) nachregulieren. - Lenkbewegungen durch Betätigung des Lenkpotentiometers (16) ausführen. In Notsituationen den Not-Aus-Taster (10) drücken! - Zum Anhalten Vorwahlregler (15) auf „0“...
  • Seite 320 D 41 20...
  • Seite 321: Vorbereitungen Zum Beschickerbetrieb

    Vorbereitungen zum Beschickerbetrieb Trennmittel - Trennmittelsprühanlage mit Taste (55) oder (107) zuschalten. Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Schubrollen, Ab- streifer etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). - Funktion der Förderband-Sprühanlage mit Taste (56) auf „AUTO“ schalten. Die Sprühanlage des Förderbandes wird bei Zuschaltung der Förderfunktion einge- schaltet.
  • Seite 322 D 41 22...
  • Seite 323 - Schwenkförderband (o) mittels Tasten (45)/(46) und (43)/(44) auf die benötigte Übergabehöhe und Übergabeposition einrichten. MF2500CS: Bei gemeinsamer Verwendung von Schwenkförderband (o) und höhen- verstellbaren Hauptförderband (o) muss das Hauptförderband auf seine unterste Position eingerichtet werden! - Ggf. Abstandsregelung aktivieren:...
  • Seite 324 D 41 24...
  • Seite 325: Anfahren Zum Beschickerbetrieb

    Anfahren zum Beschickerbetrieb Wenn der Straßenfertiger mit ausreichend Mischgut beschickt ist, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu bringen: Pos. Schalter Stellung Befüllfunktion LED „AUS“ Transport-/Arbeitsgang LED „AUS“ Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6 - 7 Hauptförderband / Schwenkförder- „AUTO“...
  • Seite 326 49 50 D 41 26...
  • Seite 327 Bedienung bei Kompaktasphalt-Einbau - Beschicker in die richtige Position vor den Straßenfertiger fahren. - Mulde mit den Tasten (36)/(37) öffnen. - Den LKW-Fahrern mittels der Tasten (73)/(74) signalisieren, ob Deckschicht- oder Binderschichtmaterial angeliefert werden soll. - LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Hauptförderband mittels Tasten (47)/(48) auf die benötigte Übergabehöhe einrich- ten.
  • Seite 328 Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbautemperatur ab- kühlt, Maschine leerfahren. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stellen. Bei längeren Unterbrechungen (z.B. Mittagspause) - Fahrhebel (13) in Mittelstellung, Drehzahl-Einsteller (15) auf Minimum stellen.
  • Seite 329 D 41 29...
  • Seite 330 Nach Arbeitsende - Maschine leerfahren und anhalten. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung, Drehzahl-Einsteller (15) auf Minimum stellen. - Schwenkförderband (o) in mittlere Position einschwenken (45)/(46) - Mulde mit den Tasten (34)/(35) schließen. - Bedienstand ggf. mittels der Tasten (25) absenken. - Zündung (11) ausschalten.
  • Seite 331 Störungen Störungen - Ursache - Abhilfe Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Zu niedriger Hydrauliköl- Öl nachfüllen stand im Tank Stromzuführung unterbro- Sicherungen und Kabel überprü- chen fen, ggf.
  • Seite 332 Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung Ersetzen defekt Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle Ersetzen defekt Vorschub reagiert Elektro-Hydraulik-Verstel- Verstelleinheit ersetzen nicht leinheit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf. Speise- chend pumpe und Filter ersetzen Antriebswelle Hydraulik- pumpen oder Motoren Pumpe oder Motor ersetzen...
  • Seite 333 Schwenkband (o) / hydraulisches Endstück (o) im Störfall absenken D 41 33...
  • Seite 334 Sollte es durch einen technischen Defekt nicht mehr möglich sein, dass Schwenk- band oder das hydraulisch verfahrbare Endstück abzusenken, kann eine hydrauli- sche Notfunktion genutzt werden. Gefahrenbereich des absenkenden Förderbandes beachten! Vorgang mit zwei Per- sonen (eine Person je Maschinenseite) durchführen. An den beiden Hubzylindern (1), links und rechts am Schwenkband / an den beiden Hubzylindern (2) am hydraulisch verfahrbaren Endstück, befindet sich je ein Senk- bremsventil (3).
  • Seite 335: Höhenverstellbare Plattform (O) Im Störfall Absenken

    Höhenverstellbare Plattform (o) im Störfall absenken Sollte es durch einen technischen Defekt nicht mehr möglich sein, die Plattform ab- zusenken, kann eine hydraulische Notfunktion genutzt werden. Gefahrenbereich des absenkenden Plattform beachten! Am Hydraulikblock befindet sich ein Kugelventil (1). - Ventilhebel (2) langsam nach oben schwenken, bis die Plattform beginnt abzusin- ken.
  • Seite 336 D 41 36...
  • Seite 337: Einrichten Und Umrüsten

    Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Förderband oder Hub- bzw. Schwenkeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Maschine gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; Zündschlüs- sel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 338 Lenkautomat...
  • Seite 339: Lenkautomat Montieren

    Lenkautomat montieren Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten am Lenkautomaten vorgenom- men werden! Je nach gewünschter Abtastseite an der Maschine, muss das Peilstabrohr ggf. ent- nommen und auf der anderen Seite der Maschine wieder eingesetzt werden! - Das Peilstabrohr (1) an der Maschinenfront auf die gewünschte Länge herauszie- hen und mit den Klemmschrauben (2) fixieren.
  • Seite 340 Sensor montieren und ausrichten - Aufnahme des Sensors (13) in Halterung (14) einsetzen und mit Flügelschraube (15) sichern. - Winkel zwischen Sensor und Referenz ausrichten und mit der zugehörigen Klemm- schraube (16) fixieren. Sensor und Referenz müssen im rechten Winkel zueinander stehen! - Durch Lösen der Fixierschraube (17) lässt sich die Höhe der Abtastung einstellen.
  • Seite 341 Betriebshinweise Lenkautomat - Bei aktivierter Lenkautomatik ist der Lenkpoti deaktiviert. Die Lenkung er- folgt automatisch durch Abtastung Ski -Seil. - Die Funktion bei Bedarf am Bedien- pult zuschalten. - Eine Übersteuerung der automati- schen Lenkung ist durch Betätigung des Lenkpotentiometers möglich. - Schalter (1) dient zur Einstellung der Abtastseite: - Rechts: Lenkautomat an der rechten...
  • Seite 342 Schwenkband (o) montieren Vorbereitung Maschine - Maschine auf einer ebenen Fläche mit ausreichender Tragkraft abstellen. - Ultraschallsensor und Halter (1) demontieren. - Materialschütte (2) am Förderband montieren. Die Materialschütte ist im Lieferumfang des Schwenkbandes enthalten. - Förderband (3) auf max. Position anheben (o). - Antriebsmotor abschalten, Hauptschalter ziehen.
  • Seite 343 Vorbereitung Schwenkband Für das Anheben des Förderbandes mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (4,5) vorgesehen. - Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäß verschlossen sein. Der Sicherungsbolzen (6) muss am Schwenkarm gesetzt sein. - Bolzen (7) auf beiden Seiten entnehmen. - Krangeschirr an die vier Haltepunkte (4, 5) anschlagen.
  • Seite 344 Schwenkband anheben, am Beschicker einhängen WARNUNG Gefahr durch schwebende Lasten Kran und / oder angehobenes Schwenkband können beim Heben kippen und Verletzungen verursachen! - Das Schwenkband darf nur an den gekennzeichneten Hebepunkten angehoben werden. - Beachten Sie das Gesamtgewicht des Schwenkbandes. - Gefahrenbereich nicht betreten.
  • Seite 345 - Schwenkband anheben. - Das angehobene Schwenkband langsam und mit korrekter Höheneinstellung an den Rahmen des Beschickers führen. - Auf beiden Seiten Bund (8) in die Aufnahme (8a) führen und Schwenkband lang- sam absenken, bis Bohrung (9) mit Lagerung (9a) fluchtet. - Bolzen (7) auf beiden Seiten einset- zen und mit Schraube (10) sichern.
  • Seite 346 - Hydraulikschläuche (11), Zuleitung der Sprühanlage (12) und der Ketten- schmieranlage (13) des Schwenkban- des mit den zugehörigen Schnell- kupplungen des Beschickers verbin- den. - Blindstecker (14) entnehmen und den Stecker des Schwenkbandes aufset- zen, mit den zugehörigen Laschen si- chern.
  • Seite 347 Kompaktkupplung Hydraulik verbinden: - An Kompaktkupplung (15) Ver- schlussbügel (16) umlegen, Platte (17) entnehmen. - An Parkkupplung (18) den Knauf (19) ziehen, Schlauchpaket (20) entneh- men und in Kompaktkupplung (15) einführen. - Verschlussbügel (16) zur Sicherung umlegen. - Platte (17) in Parkkupplung (18) ein- führen.
  • Seite 348 - Sicherungsbolzen (6) am Schwenkarm entnehmen. - Aufstellbeine (22) in oberster Position mit Schraube (23) sichern. - Ultraschallsensor und Halter (1) am Schwenkband montieren. - Spannung des Fördergurtes prüfen, ggf. Wartung durchführen. - Probelauf : - Probelauf des Schwenkbandes durchführen, Schwenk- und Höhenverstellung testen.
  • Seite 349 Materialschütte(o) E 13...
  • Seite 350 Materialschütte montieren HINWEIS Vorsicht! Gestörter Materialfluss möglich! Verwendung der Materialschütte abhängig vom Einsatzfall: - Bei Anwendungen mit Schwenkförderband, muss die Marterialschütte am Hauptförderband montiert werden. - Bei Standard-Anwendungen ohne Schwenkförderband darf die Materialschütte nicht am Hauptförderband montiert sein. Zur Gewährleistung einer einwandfreien Materialübergabe an das Schwenkförder- band, muss die Materialschütte (1) am Hauptförderband montiert werden: - Die Halterungen (2) der vormontierten Materialschütte (1) auf beiden Maschinen- seiten am Gehäuse des Förderbandantriebes montieren.
  • Seite 351 F 11 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung GEFAHR Gefahr durch fehlerhafte Maschinenwartung Unsachgemäß ausgeführte Wartungs- und Reparaturar- beiten können schwere Verletzungen bis hin zum Tod ver- ursachen! - Lassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch geschultes Fachpersonal durchführen. - Alle Wartungs-, Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten nur bei abgeschaltetem Motor durchführen.
  • Seite 352 VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase des Motors können sehr heiß sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Keine heißen Maschinenteile berühren. - Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen nur bei abgekühlter Maschine durchführen. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch.
  • Seite 353 Reinigungsarbeiten: Keine leicht entzündlichen Stoffe (Benzin o.ä.) verwenden. Beim Reinigen mit Dampfstrahlgerät elektrische Teile und Dämmmaterial nicht dem direkten Strahl aussetzen; vorher abdecken. Arbeiten in geschlossenen Räumen: Auspuffgase müssen nach außen geleitet werden. Propangasflaschen dürfen nicht in geschlossenen Räumen lagern. Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten.
  • Seite 354 Wartungs- und Reparaturarbeiten bei höhenverstellbarer Bedienplattform (o) GEFAHR Gefahr durch absinkende Bedienplattform Arbeiten unterhalb der gehobenen und nicht arretierten Bedienplattform können schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Bedienplattform vollständig heben und die zugehörigen Arretierungen gemäß Anleitung ordnungsgemäß einsetzen.
  • Seite 355 Plattform-Arretierungen setzen - Bedienplattform vollständig anheben. - Arretierungen (A) aus der Halterung entnehmen. - Arretierungen (A) in die zugehörigen Ausparungen (B) des Maschinenrahmens einsetzen. Bei Arbeiten unterhalb der Bedienplattform muss ein Schutzhelm getragen werden! - Nach Abschluss der Arbeiten die beiden Arretierungen entnehmen und in der zu- gehörigen Halterung ablegen.
  • Seite 356 F 11 6...
  • Seite 357: Wartungsübersicht

    F 25 Wartungsübersicht Wartungsübersicht F81 F90 F100 F 25 1...
  • Seite 358: Wartung Erforderlich Nach Betriebsstunden

    Wartung erforderlich nach Betriebsstunden Baugruppe Kapitel Förderband q q q q q Förderband q q q q q Antriebsmotor - Tier3 / q q q q Stage IIIa Antriebsmotor - Tier4i / q q q q Stage IIIb Antriebsmotor - Tier4F / q q q q q Stage IV Hydraulik...
  • Seite 359 F 30 Wartung - Förderband Wartung - Förderband F 30 1...
  • Seite 360: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 361: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Fördergurt - Spannung prüfen - Fördergurt - Spannung einstellen - Fördergurt - Kette austauschen - Fördergurt - auf Beschädigungen kontrollieren - Fördergurt - Schraubenverbindungen kontrollieren - Fördergurt - Fördergurt instandsetzen / aus- tauschen - Emulsionssprühanlage - Füllstand kontrollieren - Emulsionssprühanlage - Tank auffüllen...
  • Seite 362 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Zentralschmierung - Füllstand prüfen - Zentralschmierung - Öl nachfüllen - Zentralschmierung - Funktionskontrolle / Ölpinsel kontrollieren - Zentralschmierung - Ölpinsel austauschen - Abstreifer - Variante 1 Spannung prüfen - Abstreifer - Variante 1 Spannung einstellen - Abstreifer - Verschleißkontrolle Variante 1 Schabeblätter...
  • Seite 363 Intervall Wartungsstelle Hinweis q - Abstreifer entlasten Variante 2 - Abstreifer - Variante 2 Funktion prüfen - Abstreifer - Variante 2 Abstand einstellen - Abstreifer - Variante 2 Reinigung / Routinekontrolle - Abstreifer - Verschleißkontrolle Variante 2 Klingen - Abstreifer - Variante 2 Klingen austauschen - Abstreifer -...
  • Seite 364 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Schraubenverbindungen - Schraubenverbindungen kontrollieren - Schraubenverbindungen - Schraubenverbindungen nachziehen - Schmierstellen - Bandantrieb-Führung einfetten - Schmierstellen - Lagerstellen abschmieren - Führungsschienen - Verschleiß kontrollieren - Führungsschienen - Führungsschienen ersetzen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 30 6...
  • Seite 365 Wartungsstellen Spannung Fördergurt (1) Spannung prüfen: In waagerechter Stellung des Förderband-Endstückes muss der Durchhang (A) des Fördergurtes an der markierten Position bis zur Unterkante der Kette 0mm +/- 5mm betragen! F 30 7...
  • Seite 366: Gurtspannung Einstellen

    Gurtspannung einstellen: Zum Spannung einzustellen, muss zunächst der Schlüsselschalter (A) der seitlichen Be- dieneinheit in Position I geschaltet werden. - Um die Spannung zu erhöhen, Schalter (B) betätigen, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. - Um die Spannung zu verringern, Schalter (C) betätigen, bis die gewünschte Span- nung erreicht ist.
  • Seite 367 Fördergurt - Kette austauschen HINWEIS Vorsicht! Verschleißgrenze beachten! Ist die Längung der Förderband-Kette soweit vorange- schritten, dass der vorgeschriebene Durchhang nicht mehr eingestellt werden kann, muss die Kette ausgetauscht wer- den. F 30 9...
  • Seite 368 - Verschleiß, Beschädigungen und Verschmutzungen an den Antriebsketten und Kettenrädern. Ggf. Abdeckungen (C) zur Fördergurtkontrolle abnehmen. - Materialverkrustungen an den Abdichtblechen (D) entfernen. Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen! F 30 10...
  • Seite 369 Fördergurt - Schraubenverbindungen Fehlerhaft montierte Fördergurt-Schrau- ben können zu schweren Schäden am gesamten Förderband führen. Schraubenverbindungen visuell und me- chanisch auf korrekte Befestigung kon- trollieren. - Fördergurt - Förderbandsteg (D) (Flachkopfschrauben): - Der Schraubenkopf muss eben zur Gummioberfläche stehen, darf max.
  • Seite 370 Emulsionssprühanlage (2) Die über dem Förderband installierte Sprühleiste (A) wird bei Aktivierung der Förderfunktion zugeschaltet. - Den Füllstand mittels Anzeige im Be- dienpult überprüfen. Erhöhter Emulsions-Verbrauch durch Benutzung des Handsprühgerätes. Zum Auffüllen des Tanks: - Deckel (B) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Emuslion auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
  • Seite 371 Zentralschmieranlage (3) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Während des Betriebes keine Arbeiten an Teilen der Anlage vornehmen! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet werden kann! Sicherheitsvorschriften zum Umgang mit hydraulischen Anlagen beachten! Bei Arbeiten an der Zentralschmieranlage auf äußerste Sauberkeit achten! Zentralschmieranlage...
  • Seite 372 Funktionskontrolle / Ölpinsel kontrollieren Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten und bei stehendem Antriebsmo- tor durchführen! An beiden Seiten des Förderbandes be- findet sich je ein Paar Ölpinsel, die den Schmierstoff auf die Antriebskette auf- tragen. - Nach einem Probelauf prüfen, ob bei laufender Zentralschmieranlage ein Ölfilm auf die Kette aufgetragen wur- - Bei Störungen Ursache ermitteln und...
  • Seite 373 Federarm-Abstreifer (4) Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Abstreifer - Variante1 Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeeisen ausgestattet, die während des Betriebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Spannung prüfen: Die Spannung muss nachgestellt wer- den, solbald der Abstreifer nicht mehr richtig arbeitet, Materialreste auf dem...
  • Seite 374 Verschleißkontrolle Schabeblätter: Schabeblätter müssen ausge- tauscht werden, solbald der Abstreifer nicht mehr korrekt nachgespannt wer- den kann, ein kurzfristiger Endver- schleiß zu erwarten ist oder die Schabeblätter beschädigt sind. Schabeblätter austauschen: - Abstreifer entspannen. - Sechskantmutter (C) demontieren, verschlissenes Schabeblatt entnehmen. - Neues Schabeblatt (D) aufsetzen und Sechskantmutter (C) wieder ordnungsge- mäß...
  • Seite 375 Hauptabstreifer - Variante 2 Um das Förderband während und nach der Arbeit vor Asphaltrückständen zu schüt- zen, steht ein Abstreifer (A) zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeblättern ausgestattet, die während des Betrie- bes Materialreste abstreifen. Der Abstreifer kann zur Reinigung und Wartung außer Eingriff gesetzt werden. F 30 17...
  • Seite 376 Abstreifer entlasten - Federstecker (B) entfernen. - Montierhebel (C) in Aussparung (D) schieben und Abstreifer leicht anheben. - Einstellschraube (E) seitlich wegklappen. - Abstreifer vorsichtig in Kette (F) ablegen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen. F 30 18...
  • Seite 377 Abstreifer vor Arbeitsbeginn in Arbeitsposition bringen, Funktionsprüfung durchführen / Abstand einstellen - Abstreifer in Arbeitsposition bringen: - Abstreifer mittels Montierhebel (C) anheben. - Einstellschraube (E) in die zugehörige Nut des Abstreifer-Rohres schwenken. - Montierhebel entlasten und entnehmen. - Federstecker (B) ordnungsgemäß einsetzen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen.
  • Seite 378 Abstreifer reinigen / Routinekontrolle VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase von Motor können sehr heiß...
  • Seite 379 - Abstreifer entlasten (siehe Abschnitt „Abstreifer entlasten“) - Abstreifer unter Flammeinwirkung vollständig reinigen. Fördergurt vor übermäßiger Erhitzung schützen. - Dazu an Rückseite befeuern. Dies führt zum Herabfallen von Asphaltrückständen an der Vorderseite. - Ggf. mit Spachtel nacharbeiten. Abstreifer abkühlen lassen. - Absteifer in Arbeitsposition bringen (siehe Abschnitt „Abstreifer in Arbeitsposition bringen“) - Abstreifer mit Trennmittel einsprühen.
  • Seite 380 Verschleißkontrolle, Abstreifer-Klingen nachstellen / austauschen VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. Steht die Abstreifer-Klinge (H) weniger als 2mm über dem Klingenhalter (I), ist die Verschleißgrenze erreicht.
  • Seite 381 Abstreifer- Grundeinstellung Nach dem Wechsel oder der Verstellung der Klingen muss eine Grundeinstellung durchgeführt werden. - Einstellschrauben (E) auf beiden Sei- ten des Abstreifers soweit in Bolzen (L) schrauben, dass das Gewinde bündig mit der Oberfläche des Bol- zens abschließt. Zur Verstellung muss Arretierbolzen (G) angehoben werden.
  • Seite 382 Schraubenverbindungen (5) Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs und Verbindungsschrauben auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Lose oder gelöste Schraubenverbin- dungen ordnungsgemäß anziehen. F 30 24...
  • Seite 383: Bandantrieb-Führung

    Schmierstellen (6) Bandantrieb-Führung An beiden Seiten des Förderbandes die Führungsflächen (A) des Bandantriebes einfetten. Lagerstellen An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich je ein Schmiernippel (B). F 30 25...
  • Seite 384 Verschleißgrenze von 7mm an den markierten Bereichen (C) unterschritten ist. Ist der Austausch der Verschleißschie- nen erforderlich, müssen diese stets satzweise erneuert werden Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen! F 30 26...
  • Seite 385: Wartung - Schwenkband

    F 32 Wartung - Schwenkband Wartung - Förderband F 32 1...
  • Seite 386: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 387: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Fördergurt - Spannung prüfen - Fördergurt - Spannung einstellen - Fördergurt - Kette austauschen - Fördergurt - auf Beschädigungen kontrollieren - Fördergurt - Schraubenverbindungen kontrollieren - Fördergurt - Fördergurt instandsetzen / aus- tauschen - Förderbandrahmen- auf Ablagerungen kontrollieren - Förderbandrahmen- reinigen...
  • Seite 388 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Abstreifer - Variante 1 Spannung prüfen - Abstreifer - Variante 1 Spannung einstellen - Abstreifer - Verschleißkontrolle Variante 1 Schabeblätter - Abstreifer - Variante 1 Schabeblätter austauschen q - Abstreifer entlasten Variante 2 - Abstreifer - Variante 2 Funktion prüfen - Abstreifer -...
  • Seite 389 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Schraubenverbindungen - Schraubenverbindungen kontrollieren - Schraubenverbindungen - Schraubenverbindungen nachziehen - Schmierstellen - Schwenkgelenk- Lager ab- schmieren - Schmierstellen - Bandantrieb-Führung einfetten - Schmierstellen - Lagerstellen abschmieren - Führungsschienen - Verschleiß kontrollieren - Führungsschienen - Führungsschienen ersetzen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 32 5...
  • Seite 390 Wartungsstellen Spannung Fördergurt (1) Spannung prüfen: In waagerechter Stellung des Förderband-Endstückes muss der Durchhang (A) des Fördergurtes an der markierten Position bis zur Unterkante der Kette 0mm +/- 5mm betragen! Nach Abschluss der Einstellarbeiten überprüfen, ob die Gurtspannung auf beiden Seiten gleichmäßig hergestellt ist.
  • Seite 391: Gurtspannung

    Gurtspannung Die Gurtspannung ist täglich zu kontrol- lieren. Hängt der Gurt zu weit durch, muss die Spannung eingestellt werden. Spannung erhöhen: - Kontermuttern (A) an beiden Seiten der Spannvorrichtungen lösen. - Mittels eines Gabelschlüssels die Spannung an beiden Seiten gleichmä- ßig an den Verstellmuttern (B) einstel- len.
  • Seite 392 Fördergurt - Kette austauschen HINWEIS Vorsicht! Verschleißgrenze beachten! Ist die Längung der Förderband-Kette soweit vorange- schritten, dass der vorgeschriebene Durchhang nicht mehr eingestellt werden kann, muss die Kette ausgetauscht wer- den. F 32 8...
  • Seite 393 - Risse, Ausbrechungen und Verschleiß auf der Oberfläche und an den Seiten. - Fehlende oder gelöste Montageteile. - Verschleiß, Beschädigungen und Verschmutzungen an den Antriebsketten und Kettenrädern. - Materialverkrustungen an den Abdichtblechen (B) entfernen. Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen! F 32 9...
  • Seite 394 Fördergurt - Schraubenverbindungen Fehlerhaft montierte Fördergurt-Schrau- ben können zu schweren Schäden am gesamten Förderband führen. Schraubenverbindungen visuell und me- chanisch auf korrekte Befestigung kon- trollieren. - Fördergurt - Förderbandsteg (D) (Flachkopfschrauben): - Der Schraubenkopf muss eben zur Gummioberfläche stehen, darf max.
  • Seite 395 Förderbandrahmen auf Ablagerun- gen kontrollieren, reinigen (2) Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten nur bei stehendem Antriebsmotor durchführen! Materialablagerungen im Rahmen des Förderbandes können zu Folgeschäden führen! An der Rahmen-Unterseite und im Be- reich der hinteren Umlenkung befinden sich Wartungsklappen. - Flügelschrauben (A) lösen und alle Klappen (B) öffnen.
  • Seite 396 Funktionskontrolle / Ölpinsel kontrollieren (3) Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten und bei stehendem Antriebsmo- tor durchführen! An beiden Seiten des Förderbandes be- findet sich je ein Paar Ölpinsel, die den Schmierstoff auf die Antriebskette auf- tragen. - Nach einem Probelauf prüfen, ob bei laufender Zentralschmieranlage ein Ölfilm auf die Kette aufgetragen wur- - Bei Störungen Ursache ermitteln und...
  • Seite 397 Federarm-Abstreifer (4) Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Abstreifer - Variante1 Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeeisen ausgestattet, die während des Betriebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Spannung prüfen: Die Spannung muss nachgestellt wer- den, solbald der Abstreifer nicht mehr richtig arbeitet, Materialreste auf dem...
  • Seite 398 Verschleißkontrolle Schabeblätter: Schabeblätter müssen ausge- tauscht werden, solbald der Abstreifer nicht mehr korrekt nachgespannt wer- den kann, ein kurzfristiger Endver- schleiß zu erwarten ist oder die Schabeblätter beschädigt sind. Schabeblätter austauschen: - Abstreifer entspannen. - Sechskantmutter (C) demontieren, verschlissenes Schabeblatt entnehmen. - Neues Schabeblatt (D) aufsetzen und Sechskantmutter (C) wieder ordnungsge- mäß...
  • Seite 399 Hauptabstreifer - Variante 2 Um das Förderband während und nach der Arbeit vor Asphaltrückständen zu schüt- zen, steht ein Abstreifer (A) zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeblättern ausgestattet, die während des Betrie- bes Materialreste abstreifen. Der Abstreifer kann zur Reinigung und Wartung außer Eingriff gesetzt werden. F 32 15...
  • Seite 400 Abstreifer entlasten - Federstecker (B) entfernen. - Montierhebel (C) in Aussparung (D) schieben und Abstreifer leicht anheben. - Einstellschraube (E) seitlich wegklappen. - Abstreifer vorsichtig in Kette (F) ablegen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen. F 32 16...
  • Seite 401 Abstreifer vor Arbeitsbeginn in Arbeitsposition bringen, Funktionsprüfung durchführen / Abstand einstellen - Abstreifer in Arbeitsposition bringen: - Abstreifer mittels Montierhebel (C) anheben. - Einstellschraube (E) in die zugehörige Nut des Abstreifer-Rohres schwenken. - Montierhebel entlasten und entnehmen. - Federstecker (B) ordnungsgemäß einsetzen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen.
  • Seite 402 Abstreifer reinigen / Routinekontrolle VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase von Motor können sehr heiß...
  • Seite 403 - Abstreifer entlasten (siehe Abschnitt „Abstreifer entlasten“) - Abstreifer unter Flammeinwirkung vollständig reinigen. Fördergurt vor übermäßiger Erhitzung schützen. - Dazu an Rückseite befeuern. Dies führt zum Herabfallen von Asphaltrückständen an der Vorderseite. - Ggf. mit Spachtel nacharbeiten. Abstreifer abkühlen lassen. - Absteifer in Arbeitsposition bringen (siehe Abschnitt „Abstreifer in Arbeitsposition bringen“) - Abstreifer mit Trennmittel einsprühen.
  • Seite 404 Verschleißkontrolle, Abstreifer-Klingen nachstellen / austauschen VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. Steht die Abstreifer-Klinge (H) weniger als 2mm über dem Klingenhalter (I), ist die Verschleißgrenze erreicht.
  • Seite 405 Schraubenverbindungen (5) Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs und Verbindungsschrauben auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Lose oder gelöste Schraubenverbin- dungen ordnungsgemäß anziehen. F 32 21...
  • Seite 406 Schmierstellen (6) Schwenkgelenk- Lager An den Lagerstellen befindet sich je ein Schmiernippel (A). Bandantrieb-Führung An beiden Seiten des Förderbandes die Führungsflächen (B) des Bandantriebes einfetten. F 32 22...
  • Seite 407 Lagerstellen An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich je ein Schmiernippel (C). F 32 23...
  • Seite 408 Verschleißgrenze von 7mm an den mar- kierten Bereichen (B) unterschritten ist. Ist der Austausch der Verschleißschie- nen erforderlich, müssen diese stets satzweise erneuert werden Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen! F 32 24...
  • Seite 409: Wartung - Baugruppe Motor Tier 3 (O)

    F 50 Wartung - Baugruppe Motor Tier 3 (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 50 1...
  • Seite 410: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 411: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 412 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration prüfen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration anpassen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 413 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 50 5...
  • Seite 414 Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
  • Seite 415 Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 416 Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen Ölwechsel < / = s/n XXXX - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß...
  • Seite 417 Ölfilter wechsel: Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (F) an der Mittelwand der Ma- schine: - Schrauben (G) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (F) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (F) wieder ord- nungsgemäß...
  • Seite 418 Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
  • Seite 419: Vorfilter Entlüften

    Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
  • Seite 420 Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Staubaustrageventil von Zeit zu Zeit säubern. F 50 12...
  • Seite 421 Luftfiltereinsatz wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Luftfiltergehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen. - Filterelement (D) ein Stück zur Seite und dann aus dem Gehäuse ziehen. - Sicherheitselement (E) herausziehen und auf Beschädigungen überprüfen. Sicherheitselement (E) nach 3 Filterwar- tungen, spätestens nach 2Jahren erneu- ern (niemals reinigen!).
  • Seite 422 Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 423: Kühlmittelkonzentration Prüfen

    Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50 15...
  • Seite 424 Motor-Antriebsriemen (6) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50 16...
  • Seite 425: Wartung - Baugruppe Motor Tier 4I (O)

    F 51 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4i (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 51 1...
  • Seite 426: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 427: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 428 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration prüfen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration anpassen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 429 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln - Kurbelwellen-Entlüftungsfilter Filterelement wechseln - Abgasanlage Partikelfilter inspizieren Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 51 5...
  • Seite 430 Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
  • Seite 431 Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 432 Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß anziehen. - An der Einfüllöffnung (B) am Motor Öl in vorgeschriebener Qualität einfüllen, bis der korrekte Ölstand am Peilstab (A) erreicht ist.
  • Seite 433 Der neue Filter wird während des Öl- wechsels nach dem Ablassen des Altöls eingesetzt. - Filter (H) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrau- ben. Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einö- len und Filter mit Öl füllen, bevor die- ser eingesetzt wird.
  • Seite 434 Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
  • Seite 435: Vorfilter Entlüften

    Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
  • Seite 436 Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen und Staubansamm- lungen entfernen. - Sammelgehäuse wieder ordnungsge- mäß...
  • Seite 437 Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen - Luftfiltergehäuse (D) an den Klam- mern (E) öffnen. - Filterelement (F) und Sicherheitsele- ment (G) herausziehen. Filterelement (F) reinigen, spätestens nach einem Jahr erneuern.
  • Seite 438 Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 439: Kühlmittelkonzentration Prüfen

    Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 51 15...
  • Seite 440 Motor-Antriebsriemen (6) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 51 16...
  • Seite 441 Kurbelwellen-Entlüftungsfilter (7) Filterelement wechseln - Deckel (A) entnehmen und Filterde- ckel (B) demontieren. - Entnehmen Sie den verbrauchten Fil- ter. Deckel und Deckeldichtung müssen auf Beschädigungen geprüft und ggf. erneu- ert werden! - Reinigen Sie die Auflagefläche (D) des Filters und die Dichtflächen der O- Ringe mit einem leichten Lösungsmit- tel und einem Putzlappen und trock- nen Sie diese anschließend mit einem...
  • Seite 442 Abgasanlage - Partikelfilter (8) Partikelfilter inspizieren Der Partikelfilter muss für eine vollstän- dige Inspektion demontiert werden. Eine ausführliche Beschreibung befindet sich in der Motor-Betriebsanleitung. Sämtliche Sicherheitshinweise, Anga- ben zu vorgeschriebenen Drehmomen- ten oder benötigten Hilfsmitteln (z.B. Schraubensicherung) sind der Motor- Betriebsanleitung zu entnehmen.
  • Seite 443: Wartung - Baugruppe Motor Tier 4F (O)

    F 52 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4F (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 52 1...
  • Seite 444: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 445: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserab- scheider entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 446 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration prüfen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration anpassen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 447 Intervall Wartungsstelle Hinweis ® - AdBlue / DEF-Tank Füllstand kontrollieren ® - AdBlue / DEF-Tank ® AdBlue / DEF nachfüllen ® - AdBlue / DEF-Tank Saugfilter ersetzen ® - AdBlue / DEF-Tank Tankdeckel prüfen ® - AdBlue / DEF-Tank Tankdeckel reinigen ®...
  • Seite 448 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln - Kurbelwellen-Entlüftungsfilter Filterelement wechseln - Abgasanlage / Dieseloxidationskatalysator inspizieren Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 52 6...
  • Seite 449 Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Beachten Sie die Hinweise zu Kraftstoff-Empfehlungen und Spezifikation im Kapitel „Schmier- und Betriebsstoffe“! GEFAHR Gefährdung durch ultra-schwefelarmen Diesel...
  • Seite 450 Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist. - Deckel (A) wieder aufschrauben. Tank und Anlage reinigen: - Ablassschraube (B) im Tankboden herausdrehen, ca. 1 l Kraftstoff in ei- nen Auffangbehälter ablassen.
  • Seite 451 Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 452 Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen Ölwechsel < / = s/n XXXX - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß...
  • Seite 453 Ölfilter wechsel: Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (F) an der Mittelwand der Ma- schine: - Schrauben (G) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (F) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (F) wieder ord- nungsgemäß...
  • Seite 454 Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
  • Seite 455 Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
  • Seite 456 Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen und Staubansamm- lungen entfernen. - Sammelgehäuse wieder ordnungsge- mäß...
  • Seite 457 Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen - Luftfiltergehäuse (D) an den Klam- mern (E) öffnen. - Filterelement (F) und Sicherheitsele- ment (G) herausziehen. Filterelement (F) reinigen, spätestens nach einem Jahr erneuern.
  • Seite 458 Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 459 Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 52 17...
  • Seite 460 - Niemals Öl, Diesel oder andere Flüssigkeiten in die ® AdBlue / DEF -Anlage einfüllen: - Bei falscher Befüllung Motor nicht starten - Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac- Ser- vice ® - Verwenden Sie ausschließlich AdBlue / DEF nach ISO 22241-1 / DIN 70070.
  • Seite 461 WARNUNG ® Gefahr durch AdBlue / Diesel Exhaust Fluid (DEF) Unzureichende Vorbereitungsmaßnahmen beim Umgang ® mit AdBlue / DEF kann schwere Verletzungen verursachen! ® AdBlue / DEF sollte nicht mit Haut, Augen oder Kleidung in Berührung kommen oder verschluckt werden. Halten Sie ®...
  • Seite 462 Gefahr durch Ammoniakdämpfe, WARNUNG Überdruck im Behälter ® Wenn Sie AdBlue / DEF Behälterdeckel bei hohen Tem- peraturen öffnen, können Ammoniakdämpfe austreten und Verletzungen verursachen! ® - Befüllen Sie AdBlue / DEF Behälter nur in gut belüfteten Bereichen. ® - Öffnen Sie den AdBlue / DEF Behälter immer vorsichtig, da es zu einem Druckausgleich kommen ®...
  • Seite 463 AdBlue ® / DEF-Tank - Saugfilter Filterelement wechseln - Zum Filterwechsel müssen am Ad- ® Blue / DEF - Multikopf (A) die Zulei- tungen demontiert elektrische Verbindung (Stecker) (C) getrennt werden. Auslaufende Restmengen Schläuchen mit einen geeigneten Behäl- ter oder einem Putztuch auffangen. - Schrauben (D) lösen und Sicherungs- ring (E) entnehmen.
  • Seite 464 - Multikopf (A) vorsichtig mit einem ge- eignetem Schlitz-Schraubendreher am Umfang von der Tank-Oberfläche heraushebeln. Dabei gleichzeitig am Kopf ziehen. Nicht an Anschlusskabel oder den An- schlussstutzen ziehen! - Multikopf vorsichtig nach oben ziehen, bis sich das Unterteil an der Untersei- te der Tanköffnung befindet.
  • Seite 465 Filterwechsel < / = s/n 003055 - Lösen Sie die Befestigungsschraube (F) des Filters. - Ziehen Sie den verbrauchten Filter (G) vom Saugrohr. - Stecken Sie den neuen Filter auf das Saugrohr und montieren ihn mit einer neuen Befestigungsschraube (F) an. F 52 23...
  • Seite 466 - Fetten Sie den O-Ring (H) des Multi- kopfes leicht ein. - Falten Sie das Filterelement (G) in der Mitte in Richtung der Unterseite des Unterteiles. - Kippen Sie das Unterteile in einem Winkel von ca. 45 °. - Legen Sie wie dargestellt die Fil- terseite und die Spitze des Unterteiles in die Tanköffnung.
  • Seite 467 - Legen Sie den Sicherungsring (E) über den Filterkopf. - Ziehen Sie die Schrauben (D) ord- nungsgemäß an. - Abschließend Zuleitungen (B) montie- ren und die elektrische Verbindung (Stecker) (C) herstellen. Nach der Montage ist während eines Probelaufes auf korrekte Abdichtung zu achten.
  • Seite 468 Filterwechsel > / = s/n 003056 - Lösen Sie die Befestigungsschraube (F) des Filters. - Ziehen Sie den verbrauchten Filter (G) vom Saugrohr. - Stecken Sie den neuen Filter auf das Saugrohr und montieren ihn mit einer neuen Befestigungsschraube (F) an. Achten Sie auf korrekte Ausrichtung von Filter und Halterungen! - Fetten Sie den O-Ring (H) des Multi-...
  • Seite 469 - Führen Sie wie dargestellt die Fil- terseite in die Tanköffnung ein. - Nach und nach vorsichtig die gesamte Einheit l in die Tanköffnung führen. Schieben Sie die Bauteile nicht direkt und mit Druck in die Tanköffnung. Dies führt zu Beschädigungen! - Positionieren Sie den Kopf in der gewünschten Ausrichtung.
  • Seite 470 - Ziehen Sie die Schrauben (D) ord- nungsgemäß an. - Abschließend Zuleitungen (B) montie- ren und die elektrische Verbindung (Stecker) (C) herstellen. Nach der Montage ist während eines Probelaufes auf korrekte Abdichtung zu achten. F 52 28...
  • Seite 471 AdBlue ® / DEF-Tank - Tankdeckel Tankdeckel reinigen Verunreinigungen oder AdBlue / DEF- ® Kristalle an der Außen- und Innenseite des Tankdeckels können zu erheblichen Störungen der Anlage führen! Ist der Tandeckel augenscheinlich ver- unreinigt, muss dieser wie folgt gereinigt werden.
  • Seite 472 - Falls DEF Kristalle oder Schmutz auf der Dichtung verblieben sind, wischen Sie die Dichtung mit einem feuchten Tuch ab. - Abschließend Tankdeckel mit der zu- vor gelösten Haltelasche verbinden und auf den Tank schrauben. F 52 30...
  • Seite 473: Adblue ® / Def-Dosiereinheit

    AdBlue ® / DEF-Dosiereinheit Die Fahrzeugbatterien nicht abklem- men, bevor das Dosiersystem seinen Spülzyklus beendet hat. Warten Sie mindestens 5 Minuten nach dem Aus- schalten der Zündung, bevor Sie mit den Arbeiten an der Dosiereinheit beginnen. Filterelement wechseln - Einen geeigneten Auffangbehälter un- ter dem Filtergehäuse platzieren, um ®...
  • Seite 474 Motor-Antriebsriemen (7) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 52 32...
  • Seite 475 Kurbelwellen-Entlüftungsfilter (8) Filterelement wechseln - Deckel (A) entnehmen und Filterde- ckel (B) demontieren. - Entnehmen Sie den verbrauchten Fil- ter. Deckel und Deckeldichtung müssen auf Beschädigungen geprüft und ggf. erneu- ert werden! - Reinigen Sie die Auflagefläche (D) des Filters und die Dichtflächen der O- Ringe mit einem leichten Lösungsmit- tel und einem Putzlappen und trock- nen Sie diese anschließend mit einem...
  • Seite 476 - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Keine heißen Maschinenteile berühren. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der Motor- Betriebsanleitung und im Sicherheitshandbuch. Sämtliche Reparaturen an der Abgasan- lage sind mit dem Dynapac Kunden- dienst abzustimmen! F 52 34...
  • Seite 477: Wartung - Hydraulik

    F 60 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 60 1...
  • Seite 478 WARNUNG Gefahr durch Hydrauliköl Unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Arbeiten an der Hydraulikanlage dürfen nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden! - Hydraulikschläuche sind bei Rissbildung oder Durchfeuchtung sofort auszuwechseln. - Hydraulikanlage drucklos schalten. - Mulde öffnen, ggf.
  • Seite 479 WARNUNG Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung Unzureichende Vorbereitungsmaßnahmen bei der Hydraulik-Instandhaltung können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Maschine auf ebenem Untergrund abstellen und gegen Wegrollen sichern. Ggf. Feststelbremse aktivieren! - Muldenzylinder komplett einfahren, bei Arbeiten am Muldenzylinder Mulde sichern. - Alle Förderbandhubzylinder in die untere Endlage bringen.
  • Seite 480: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydrauliktank - Füllstand kontrollieren - Hydrauliktank - Öl auffüllen - Hydrauliktank - Öl wechseln und reinigen - Hydrauliktank- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hydrauliktank - Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter wechseln, entlüften - Hochdruckfilter- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hochdruckfilter- Filterelement wechseln - Pumpenverteilergetriebe- Ölstand kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe-...
  • Seite 481 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydraulikschläuche- Sichtkontrolle - Hydraulikanlage Dichtheitsprüfung - Hydraulikanlage- Verschraubungen nachziehen - Hydraulikschläuche- Schläuche ersetzen - Nebenstromfilter- Filterelement wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 60 5...
  • Seite 482 Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Schauglas (A) kontrollie- ren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern bis zur Mitte des Schauglases reichen. Wenn alle Zylinder ausgefahren sind, kann der Pegel unterhalb des Schaugla- ses fallen. Das Schauglas befindet sich seitlich am Tank.
  • Seite 483 Zum Wechseln von Öl: - Ablassschraube (D) im Tankboden herausdrehen, um das Hydrauliköl ab- zulassen. - Das Öl mit Hilfe eines Trichters in ei- nem Behälter auffangen. - Nach dem Ablassen die Schraube mit neuer Dichtung wieder einschrauben. Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
  • Seite 484 Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Filterwechsel lt. Intervall oder gemäß Kontrollleuchte im Bedienpult durchfüh- ren! - Deckelbefestigungsschrauben (A) entfernen und Deckel abheben. - Herausgezogene Einheit demontieren - Deckel (B) - Trennplatte (C) - Filter (D) - Schmutzfangkorb (E) - Filtergehäuse, Deckel, Trennplatte und Schmutzfangkorb reinigen. - O-Ringe (F) prüfen, ggf.
  • Seite 485 Filterentlüftung - Das geöffnete Filtergehäuse bis ca. 2 cm unter der Oberkante mit Hydrauli- köl befüllen. - Sinkt Ölstand erneut Öl auffüllen. Ein langsames Absinken des Ölstandes von ca. 1cm / min ist normal! - Bleibt der Ölstand stabil, die montierte Einheit mit neuem Filterelement lang- sam in das Gehäuse einsetzen und Deckelbefestigungsschrauben (A) an-...
  • Seite 486 Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. In der Maschinenhydraulik befinden sich 2Hochdruckfilter. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
  • Seite 487 Pumpenverteilergetriebe (4) - Ölstand am Peilstab (A) kontrollieren. Der Ölstand muss zwischen der oberen und unteren Markierung liegen. Zum Auffüllen von Öl: - Peilstab (A) vollständig herausziehen. - Neues Öl durch die Peilstaböffnung (B) auffüllen. - Füllstand mittels Peilstab kontrollie- ren.
  • Seite 488 Ölwechsel > / = s/n XXXX - Verschlusskappe (C) abschrauben. - Beim Aufschrauben des Ölablass- schlauches (D) wird das Ventil geöff- net, so dass das Öl abfließen kann. - Schlauchende in den Auffangbehälter legen und das Öl vollständig ablaufen lassen. - Ablassschlauch abschrauben Verschlusskappe wieder aufsetzen.
  • Seite 489 Hydraulikschläuche (5) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Ersetzen Sie Hydraulikschlauch-Leitun- gen, wenn Sie bei der Inspektion folgen- de Inspektions-Kriterien feststellen: - Beschädigungen der Außenschicht bis zur Einlage (z.B. Scheuerstellen, Schnitte, Risse). - Versprödung der Außenschicht (Rissbildung des Schlauchmaterials). - Verformungen, die der natürlichen Form des Schlauchs oder der Schlauch-Leitung nicht entsprechen.
  • Seite 490 Beim Ein- und Ausbau von Hydraulikschlauch-Leitungen sind unbedingt die folgen- den Hinweise zu beachten: - Verwenden Sie nur Original-Dynapac Hydraulikschläuche! - Achten Sie stets auf Sauberkeit! - Hydraulikschlauch-Leitungen müssen grundsätzlich so eingebaut werden, dass in allen Betriebszuständen - keine Zugbeanspruchung, ausgenommen durch Eigengewicht auftritt.
  • Seite 491 Kennzeichnung Hydraulik- schlauch-Leitungen / Lager- und Ver- wendungsdauer Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) (Monat / Jahr) und den für diesen Schlauch maximal zulässigen Druck (B). Niemals überlagerte Schläuche einbau- en und auf den zulässigen Druck ach- ten.
  • Seite 492 Nebenstromfilter (6) Bei Verwendung eines Nebenstromfil- ters entfällt der Hydraulikölwechsel! Die Qualität des Öles muss regelmäßig geprüft werden. Ggf. muss der Ölstand aufgefüllt wer- den! Filterelement wechseln: - Deckelverschraubung (A) lösen, danach Absperrventil kurze Zeit öffnen um Ölni- veau im Filter zu senken und danach Absperrventil wieder schließen. - Filterelement (B) und Dichtungsring (C) austauschen: - Filterelement mit Hilfe der Tragbän-...
  • Seite 493 F 71 Wartung - Laufwerk Wartung - Laufwerk F 71 1...
  • Seite 494: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 495: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kettenspannung - kontrollieren - Kettenspannung- einstellen - Ketten- entspannen - Bodenplatten - Verschleiß kontrollieren - Bodenplatten - wechseln - Laufrollen - Dichtheit kontrollieren - Laufrollen - Verschleiß kontrollieren - Laufrollen- wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 71 3...
  • Seite 496 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Planetengetriebe- Ölstand kontrollieren - Planetengetriebe- Öl nachfüllen - Planetengetriebe- Öl wechseln - Planetengetriebe- Ölqualitätskontrolle - Planetengetriebe- Schraubenverbindungen kontrollieren - Planetengetriebe- Schraubenverbindungen nachziehen - Schmierstellen - Laufwerksführung abschmieren Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 71 4...
  • Seite 497 Für alle Federelemente gilt im Falle einer notwendigen Reparatur nur der Austausch der kompletten Einheit! Eine Reparatur der Federelemente ist mit erheblichen Sicherheitsmaßnahmen ver- bunden und sollte nur von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden! Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen! F 71 5...
  • Seite 498 Wartungsstellen Kettenspannung (1) Zu lose gespannte Ketten können aus ihrer Führung von Rollen, Antriebsrad und Leitrad herausrutschen und erhö- hen den Verschleiß. Zu stramm gespannte Ketten erhöhen den Verschleiß der Leitrad- und Antriebslage- rung und den Verschleiß von Bolzen und Buchsen der Kette. Kettenspannung kontrollieren / ein- stellen - Die Kettenspannung wird mit Fett-...
  • Seite 499 - Die Maschine wieder ein Stück vorwärts fahren um den oberen Kettenstrang zu entlasten. - Kopfstück für Flachnippel (Werkzeugkasten) auf die Fettpresse schrauben. - Fett in den Kettenspanner am Befüllanschluss (A) nachfüllen, Fettpresse wieder abziehen. - Danach die Maschine einige male kurz vor- und zurückfahren. - Die Kettenspannung wie oben beschrieben nochmals kontrollieren.
  • Seite 500 Kette entspannen: Das Fett im Spannelement steht unter Druck. Das Befüllventil vorsichtig und langsam, aber nicht zu weit heraus- schrauben. - Schmiernippel (A) am Fettspanner mittels Werkszeug soweit herausdre- hen, bis aus der Querbohrung des Nippel das Fett entweichen kann. Das Leitrad rückt selbsttätig zurück, oder muss manuell zurückgestellt wer- den.
  • Seite 501 Bodenplatten (2) Bei der Montage neuer Bodenplatten stets neue Schrauben und Muttern ver- wenden! - Nach Demontage der verschlissenen Bodenplatten müssen die Kontaktflä- chen der Kettenglieder und der Mut- ternsitze von Anhaftungen gereinigt werden. - Legen Sie die Bodenplatte mit der Vorderkante (A) über das Bolzenauge (B) der Kettenglieder.
  • Seite 502 Laufrollen (3) An der Lauffläche verschlissene oder undichte Laufrollen sollten umgehend ausgetauscht werden! - Laufwerkskette entspannen. - Laufwerksrahmen mit einer geeigne- ten Hebevorrichtung anheben und Schmutzanhaftungen entfernen. Sicherheitsmaßnahmen beim Anheben und Sichern von Lasten beachten! - Defekte Laufrolle demontieren. - Neue Laufrolle unter Verwendung neuer Montageteile einbauen.
  • Seite 503 Planetengetriebe (4) - Turas so drehen, dass sich die Ab- lassschraube (B) unten befindet. - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus.
  • Seite 504 Schraubenverbindungen Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs- schrauben des Getriebes auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Das korrekte Anzugsmoment für die Verbindungsschrauben Getriebe-Laufwerksrahmen (B) beträgt: 500Nm +/- 50Nm - Das korrekte Anzugsmoment für die Verbindungsschrauben...
  • Seite 505 Schmierstellen (5) Laufwerksführung An beiden Seiten der Laufwerksführung befindet sich ein Schmiernippel (A). F 71 13...
  • Seite 506 F 71 14...
  • Seite 507: Wartung - Elektrik

    F 81 Wartung - Elektrik Wartung - Elektrik F 81 1...
  • Seite 508: Einzugsgefahr Durch Rotierende Oder Fördernde Maschinenteile

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 509: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand der Batteriesäure kontrollieren q Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten q Elektrische Sicherungen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 81 3...
  • Seite 510 Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Dafür sorgen, dass ein Elektrolytstand von 10 bis 15 mm über den Platten oder der Markierung entsprechend gewähr- leistet wird; nur mit destilliertem Wasser nachfüllen.
  • Seite 511 Wiederaufladen der Batterien Beide Batterien müssen einzeln aufgeladen werden und für diesen Zweck aus der Maschine demontiert werden. Batterien immer aufrecht transportieren! Vor und nach dem Aufladen einer Batterie ist immer der Elektrolytstand in jeder Zelle zu prüfen; gegebenenfalls nur mit destilliertem Wasser nachfüllen. Während des Aufladens von Batterien muss jede Zelle geöffnet sein, d.h.
  • Seite 512 Elektrische Sicherungen / Relais Hauptsicherungen (A) F1.1 Hauptsicherung F1.2 Hauptsicherung F1.3 Voheizung T4f (O) F1.4 Leuchtballon F 81 6...
  • Seite 513: Sicherungen Im Klemmenkasten (B)

    Sicherungen im Klemmenkasten (B) F 81 7...
  • Seite 514 Verwendung Zündung, NOT-AUS, Hupenknopf Hauptrechner Hauptrechner Hauptrechner Motorsteuergerät Dauerplus Tastatur und Display Beleuchtung Beleuchtung Hupe Schnittstelle Motor Zündung für Tastatur und Display Scheibenwischeranlage Sitzheizung 12V-Steckdose Beleuchtung Zündung für Tastatur und Display Tastatur Lenkpoti, Laufwerkssensoren Abstandssensor Start-Stoptaster Emulsionspumpen 24V Steckdosen Ampelanlage Motorraumbeleuchtung Lenkautomat Schnittstelle...
  • Seite 515 Relais im Motorraum Motorstart Vorheizung (O) Leuchtballon (O) F 81 9...
  • Seite 516 Relais im Klemmenkasten (C) F 81 10...
  • Seite 517 Funktion Zündung Hauptrechner Hauptrechner Motor-Stopp Spannungsversorgung Hauptrechner Display, Tastatur Scheinwerfer Scheinwerfer Hupe Not-Aus Startsperre Rundumleuchte Sitzheizung Scheibenwischer Scheibenwaschanlage Rückfahrwarner Dieselpumpe Emulsionssprühanlage Hand Emulsionssprühanlage Band Scheinwerfer Zentralschmierung Ampelanlage (grün) Ampelanlage (rot) Komfortlicht F 81 11...
  • Seite 518 F 81 12...
  • Seite 519 F 90 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! F 90 1...
  • Seite 520 Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 90 2...
  • Seite 521 Wartungsstellen Kettenschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
  • Seite 522: Zentralschmieranlage Füllstand Kontrollieren

    Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (a) am Behälter hal- ten.
  • Seite 523: Druckbegrenzungsventil Kontrollieren

    Druckbegrenzungsventil kontrollie- Tritt am Druckbegrenzungsventil (a) Schmierstoff aus, deutet dies auf eine Störung im System hin. Die Verbraucher werden nicht mehr aus- reichend mit Schmierstoff versorgt. - Nacheinander alle Verteilerleitungen (b) lösen, die vom Verteiler (c) zu den Verbrauchern führen. - Tritt aus einer der gelösten Verteiler- leitungen (b) unter Druck Schmier- stoff aus, in diesem Schmierkreis die...
  • Seite 524 Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (A). An den Lagerstellen der Schubrollen be- findet sich je ein Schmiernippel (B) F 90 6...
  • Seite 525: F 100 Prüfungen, Stillsetzung, Reinigung

    F 100 Prüfungen, Stillsetzung, Reinigung Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 100 1...
  • Seite 526 Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Schrauben und Muttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen - Prüfung durch einen Sachkundi- - Aufstiege, Trittflächen kontrollie- q - Reinigung q - Konservierung des Beschickers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 100 2...
  • Seite 527: Allgemeine Sichtkontrolle

    Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um die Maschine mit folgenden Kontrol- len: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen Vorsicht! Mögliche Beschädigung oder Zerstörung...
  • Seite 528 Prüfung durch einen Sachkundigen Die Maschine muss durch einen qualifizierten Sachkundigen - nach Bedarf (entsprechend den Einsatzbedingungen und den betrieblichen Ver- hältnissen), - jedoch mindestens einmal jährlich auf ihren betriebssicheren Zustand geprüft werden. Aufstiege, Trittflächen Die Oberflächenstruktur von Trittflächen und Aufstiegen verschleißt mit der Zeit. - Die Oberflächen von rutschhemmend ausgelegten Bereichen und Bauteilen müs- sen mindestens einmal jährlich auf ihren betriebssicheren Zustand geprüft werden.
  • Seite 529 Reinigung - allgemein - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 530 Reinigung Fördersystem Zur Reinigung Maschine auf ebenem Untergrund mit geöffneter Mulde abstellen. Antriebsmotor abschalten. Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen.
  • Seite 531 Material-Anhaftungen können das laufende Förderband, den Abstreifer oder andere Maschinenteile stark beschädigen oder deren Funktion beeinträchtigen. Um die Leistungsfähigkeit und die an die Maschine gestellten Qualitätsanforderun- gen dauerhaft zu erhalten, sind Reinigung und Pflege der Maschine in den täglichen Arbeitsablauf zu integrieren. Dies betrifft die nachfolgend beschrieben Tätigkeiten zur Reinigung der Maschine: - vor dem Arbeitseinsatz - während des Arbeitseinsatzes...
  • Seite 532 Nach Ende des Arbeitseinsatzes - Vor dem letzten LKW: - mit der Sprühlanze Mulde und Förderband-Begrenzungsbleche (A) mit Trenne- mulsion behandeln. - Das leer gefahrene Förderband mittels Sprühanlage mit Trennemulsion behan- deln. - Nach Baustellenende: - Förderband-Begrenzungsbleche (A) von Asphalt-Anhaftungen befreien - Abstreifer (B) (noch in Arbeitsposition) von Asphalt-Anhaftungen befreien.
  • Seite 533 - Nach Baustellenende - Förderband-Innenraum - Der Innenraum des Förderbandes muss auf unerwünscht eingedrungenes Mate- rial und Materialanhaftungen an den Förderbandstegen kontrolliert werden. Dieses Material muss mit einem geeigneten Hilfsmittel gelöst und aus dem För- derband entfernt werden. Keine scharfkantigen Gegenstände zur Reingung verwenden. Der Gummi-Fördergurt darf nicht beschädigt werden! F 100 9...
  • Seite 534 - Förderband mittels Wartungsschalter verfahren. Dabei alle Bereiche zwischen den Streben (A) sowie alle Auflageflächen (B) der Streben während eines vollständigen Umlaufes kontrollieren. - Bei festgestellten Anhaftungen, Materialansammlungen oder unter die Förder- band-Streben eingedrunges Material: - Förderband anhalten, gegen Wiedereinschalten sichern und das ungewünschte Material entfernen.
  • Seite 535: Stillsetzung Bis 6 Monate

    Konservierung des Beschickers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 536: Maschinenbetrieb In Besonderen Klimatischen Verhältnissen Oder Umgebungen

    Maschinenbetrieb in besonderen klimatischen Verhältnissen oder Umgebungen Salzhaltige Luft in Küstenumgebungen, hohe UV-Strahlung, Sand bzw. Erdreich oder wechselhafte Einflüsse können Bauteile und Oberflächen der Maschine dauerhaft schädigen. Sichtbare Korrosion oder Veränderungen an Oberflächen können entstehen. Die Werterhaltung der Maschine wird negativ beeiflusst! Vorsicht! Mögliche Beschädigung oder Zerstörung von HINWEIS Bauteilen!
  • Seite 537: Entsorgung

    Umweltschutz, Entsorgung Umweltschutz Verpackungsmaterialien, verbrauchte Betriebsstoffe oder Betriebsstoffreste, Reini- gungsmittel und Maschinenzubehör müssen dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Beachten Sie lokale Vorschriften! Entsorgung Nach Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen oder bei Ausmusterung des Geräts (Verschrottung) muss eine sortenreine Entsorgung durchgeführt werden. Es muss zwischen Metallen, Kunststoffen, Elektronikschrott, den verschiedenen Be- triebsstoffen etc.
  • Seite 538 Schrauben - Anzugsdrehmomente 10.1 Metrische Regelgewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 trocken/leicht geölt Molykote ® 10.9 10.9 12.9 12.9 10.9 10.9 12.9 12.9 1020 1206 1410 1067 1281 1200 1622 1948 1049 1475 1770 1581 2224 2669 1400 1969 2362 2000...
  • Seite 539 10.2 Metrische Feingewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 trocken / leicht geölt Molykote ® 10.9 10.9 12.9 12.9 10.9 10.9 12.9 12.9 M3x0,35 M4x0,5 M5x0,5 M6x0,75 12,9 15,5 11,6 13,9 M8x1 21,7 30,6 36,7 19,5 27,4 32,8 M10x1,25 42,1 10,5 59,2...
  • Seite 540 F 100 16...
  • Seite 541: F 110 Schmier- Und Betriebsstoffe

    F 110 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
  • Seite 542 F 110 2...
  • Seite 543 Füllmengen Betriebsstoff Menge Kraftstofftank Dieselkraftstoff Liter Dieselmotor Motoröl Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl Liter Pumpenverteilergetriebe Getriebeöl Liter Planetengetriebe Getriebeöl Liter Laufwerk Emulsionssprühanlage Emulsion Liter Kettenschmieranlage Kettenöl Liter ® AdBlue / DEF - ® Liter AdBlue / DEF - Tank (o) Flüssigkeit Batterien Destilliertes Wasser...
  • Seite 544 Wasser und Verschmutzungen! Beachten Sie die Hinweise zu Kraftstoff-Empfehlungen und Spezifikation in der War- tungsanleitung des Motoren-Herstellers! Antriebsmotor TIER 3, 4i, 4F / Stage IIIa, IIIb, IV (o) - Schmieröl Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell...
  • Seite 545: Hydrauliksystem

    Kühlsystem Dynapac Petronas Finke AGIP Chevron Caltex Delo Coolant Aviaticon -Antifreeze Extended Antifreeze Finkofreeze Spezial Life Coolant P12+ (*) = Empfehlung Hydrauliksystem Dynapac AGIP Chevron Caltex Fuchs Mobil Shell Finke -Tellus Oil Hydraulic Rando Rando S2 V46 Aviaticon HDZ 46...
  • Seite 546 Emulsion Dynapac Belt Guard 4812215842 (*) = Empfehlung Kettenöl Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Chevron Exxon Kettenfluid D956921561 (*) = Empfehlung Schmierfett Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Chevron Exxon Paver -High -Gadus S5 Grease Temp T460 1.5...
  • Seite 547 / DEF - Flüssigkeiten gemäß ISO 22241-1 bzw. DIN 70070 vorgeschrieben! Bei Maschinen die in Nordamerika betrieben werden, wird dringend empfohlen, eine DEF - Flüssigkeit mit API-Zulassung zu verwenden! ® Beachten Sie die Hinweise zu AdBlue / DEF-Empfehlungen und Spezifikation in der Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers! Dynapac F 110 7...
  • Seite 548: Hydrauliköl

    Hydraulikflüssigkeiten erfolgen: - Nachfüllmengen „Panolin“ bevorraten. - Kennzeichnung an der Einfüllstelle beachten. Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Dynapac Hydraulic 120 (*) Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso...
  • Seite 549: Werksberatung

    Parts & Service Training Wir bieten unseren Kunden Schulungsmöglichkeiten an DYNAPAC-Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden sowohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. Service Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.
  • Seite 550 www.dynapac.com...

Diese Anleitung auch für:

Mf2500cm704705

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