Füllvolumen : Das korrekte Füllvolumen der Küvette ist für die Messung
sehr wichtig. Der Meniskus (Flüssigkeitsspiegel) in der Küvette besitzt
eine konvexe Form. Die 10 mL Markierung muss stets mit dem unteren
Rand des Meniskus übereinstimmen.
Mischtechnik : Die richtige Mischtechnik ist wichtig für reproduzierbare Ergebnisse.
Befolgen Sie dazu die Anleitung für die jeweilige Methode.
Die Reagenzien müssen je nach Methode auf unterschiedliche Weise in der Proben-
flüssigkeit gelöst werden:
Wenden : Die Küvette auf die Kappe stellen und
warten, bis sich Lösung und Reagenz an der
Kappe gesammelt haben. Anschließend Küvette
umdrehen, um die Lösung zum Küvettenboden
zurückfließen zu lassen. Dies gilt als 1 Wendung.
Anzahl und Zeit der Wendungen sind methodenspezifisch. In der Regel sind auf diese
Weise 10-15 Wendungen in 30 Sekunden auszuführen.
Hinweise:
• Küvetten müssen bei der Messung außen trocken und
frei von Fingerabdrücken, Öl oder Verschmutzungen sein.
Küvette daher vor dem Einsetzen mit dem Reinigungstuch
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reinigen.
• Schütteln kann Luftblasen erzeugen, welche das Mess-
ergebnis verfälschen können. Luftblasen können durch
Schwenken oder Klopfen gegen die Küvette entfernt werden.
• Probe nach Reagenzienzugabe nicht zu lange stehenlassen. Für optimale
Ergebnisse die in der jeweiligen Methode angegebenen Zeiten einhalten.
• Bei mehreren Messungen in Folge sollte vor jeder Messung ein Blindproben-
abgleich (Null) durchgeführt werden. Mess- und Blindprobenküvette sollten
eine identische optische Qualität aufweisen. Eine Abweichung kann zu
verfälschten Messergebnissen führen.
• Küvetten sofort nach der Messung leeren und reinigen. Anderenfalls kann
sich das Küvettenglas permanent verfärben und zu verfälschten Messergeb-
nissen führen.
• Die in dieser Anleitung angegebenen Reaktionszeiten beziehen sich auf
25 °C. Bei Temperaturen unter 20 °C ist die Reaktionszeit entsprechend
länger, bei Temperaturen über 25 °C kürzer anzusetzen.
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