Krankheitsbild entsprechendes, Verwendung Bedienmodul gesteuert. Das Bedienmodul ist nur an den jeweils ☞ Hinweis: entsprechenden Elektro-Rollstuhl mit einer CAN-Bus-Elektronik anzuschlie- Bitte beachten Sie, dass Optionen ßen. sowie Zubehör nicht zum Standard- lieferumfang gehören! Anpassung Bei unsachgemäßem Gebrauch des Be- Vor der ersten Benutzung sollte eine dienmoduls oder dessen Zubehör ge-...
ANSCHLUSS ZWEIER BEDIENMODULE ▲ Abgenommenes Bedienmodul nicht werfen oder fallenlassen son- Es ist möglich zwei Bedienmodule an dern sachgerecht behandeln. Nur das CAN-BUS System anzuschließen. so ist eine bleibende Funktion ge- ☞ Hinweis: währleistet. Der Anschluss ist nur vom Fach- ▲...
BETRIEBSBEREIT- SCHAFT HERSTELLEN Hauptsicherung ➀ Die Hauptsicherung (Bild 4/ ) wird in den Sicherungshalter eingesteckt. Nur dann kann der Rollstuhl in Betrieb genommen werden. Achtung: Keine anderen Gegenstände in den Sicherungshalter stecken. – Kurzschlußgefahr! • Die Hauptsicherung nicht während der Fahrt herausziehen. Der Roll- stuhl wird sonst außer Betrieb ge- setzt und bremst verstärkt ab.
(Bild 6/ 24) freigeschaltet sein. Die Bedienmodul verriegeln werkseitig eingestellte Freischaltung kann bei einer Fachwerkstatt nachträg- – Den Magnetschlüssel zum Verrie- lich über die CAN-Bus-Software geän- geln in senkrechter Richtung knapp dert werden. rechts oder links am Schlosssymbol (Bild 6/ 24) vorbeiführen. – Das Dis- Achtung: play zeigt anschließend <...
ÜBERPRÜFUNGEN VOR Auswertung FAHRTANTRITT Der angezeigte Wert ist abhängig von der Umgebungs-Temperatur, dem Batteriespannung Alter der Batterie sowie deren Bela- stungsart und deshalb mit Einschrän- Nach dem Einschalten des Bedienmo- kungen zu betrachten. Für eine bes- duls zeigt die Batterieanzeige (Bild 6/ sere Beurteilung der noch vorhande- 16) nach dem Systemtest die Batterie- nen Reserven ist im Zweifelsfalle auch...
Vorwählbare Höchstgeschwin- digkeit Nach dem Einschalten des Bedienmo- duls wird die vorm letzten Ausschal- ten vorgewählte Höchstgeschwindig- keit vorgegeben. Durch Drücken der Tasten (Bild 7/ 5+12) ändert sich die vorwählbare Höchstge- schwindigkeit mit jedem Tastendruck um 20%, auch während der Fahrt. Die aufleuchtende Diode (LED) zeigt die angewählte Endgeschwindigkeit an (Bild 7/ 23).
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☞ 1. Situationsbeispiel: Fahrt im Wohnbereich. Erforderliche Einstellung: niedrige Vorwahl der Höchstgeschwindig- keit. Falsche Vorwahl: Hohe Höchstgeschwindigkeit ge- wählt. ☞ Folge: Eine kleine Auslenkung des Joy- sticks bewirkt ein schnelles Anfah- ren. – Der Fahrer verliert im engen Wohnbereich die Kontrolle. –...
JOYSTICK Achtung: Erst wenn die Normalanzeige 0,0 in der Anzeige (Bild 8/ 22) er- scheint, den Fahr- und Lenkhebel bewegen. Fahr- und Lenkbewegung (Bild 10) Die Anzeige (Bild 8/ 22) zeigt die ge- fahrene Geschwindigkeit an. Mit dem Joystick wird der Rollstuhl beschleunigt und gebremst.
TASTEN UND SYMBO- Das Bedienmodul wird ein- und ausgeschaltet. Beim Einschal- ten wird im Display kurz das vorgewählte Fahrprogramm (Bild 8) angezeigt. Folgende Tasten haben eine Kontrol- leuchte, die im eingeschaltetem Zu- stand aufleuchtet. Ein Hupton ertönt für die Dau- er der Tastenbetätigung.
INFORMATIONEN/ FUNKTIONEN Mit jedem Druck auf die Taste >MODE< (Bild 11/ 13) werden die Informatio- nen/Funktionen nacheinander aufge- rufen und angezeigt (Bild 12). Die An- zeigenfolge ist endlos und beginnt immer wieder von vorne. Achtung: Einstellungen nicht während der Fahrt vornehmen! 1.
Eigenschaften der Fahrpro- 2. Tageskilometerzähler gramme P1 – P5 Beim weiterem Drücken der Taste Durch die unterschiedlichen Eigen- >MODE< werden die gefahrenen Ta- ➁ schaften der fünf Fahrprogramme geskilometer angezeigt (Bild 12/ ). – kann das gesamte Fahrverhalten des Die die LED >KM< (Bild 11/ 18) leuch- Rollstuhles jederzeit auf den jeweili- tet.
3. Verstellfunktionen Normalanzeige (Nur bei entsprechender Ausstattung) ➀ Taste >MODE< drücken Beim weiterem Drücken der Taste >MODE< erscheint ein Rollstuhlsymbol Fahrprogrammanzeige ➃ ➆ ➁ in der Anzeige (Bild 12/ Taste >MODE< drücken Elektrisches Zubehör ist durch seitli- Tageskilometeranzeige ches Auslenken des Fahr- und Lenkhe- ➂...
4. Kilometerstand Nach dem nächsten Druck auf die Ta- ste >MODE< (Bild 13/ 13) erscheint der Kilometerstand des Rollstuhles. – Die die LED >KMx10< (Bild 13/ 17) leuch- tet. Der Kilometerstand ist mit 10 zu mul- tiplizieren. Im nebenstehenden Beispiel: (Bild 14) Anzeige 5.4 x 10 = 54 km.
5. Huptaktung Um den Hupton während des Blinkens ein- oder auszuschalten ist das Bedi- enmodul bei gedrückter – -Taste aus- zuschalten. Die Änderung wird nach dem Einschalten des Bedienmoduls wirksam. Error (Störung) 6. Störungsanzeige Störungen werden im Anzeigefeld des Bedienmoduls dargestellt (Bild 15). 7.
SONDERBEDIENUNG Anzeige bei eingeschalteter Sonder- bedienung Durch Einschalten der Sonderbedie- nung ist es möglich, die Funktionen der Tasten mit dem Joystick auszufüh- ren. Das Erlernen und Anwenden die- ser Sonderbedienung ist nur dann zweckmäßig, wenn die Motorik des Bedieners eine Tastenbetätigung nicht zuläßt oder das Drücken der Tasten mit großer Mühe verbunden ist.
Hilfsbetrieb „H“ Im Hilfsbetrieb „H“ können alle Ta- stenfunktionen mit dem Joystick aus- geführt werden. Zum Umschalten in den Hilfsbetrieb „H“ den Joystick bei stehendem Fahr- zeug 1 x zügig ganz nach rechts aus- lenken. ☞ Hinweis: Die Auslenkung des Joysticks zügig Hupe ausführen, damit der Rollstuhl nicht anfährt.
Blinker rechts ein-/ausschalten (Bild 18) 1. In den Hilfsbetrieb „H“ schalten. Hierzu den Joystick bei stehendem Fahrzeug 1 x zügig ganz nach rechts auslenken. 2. Wenn das „H“ angezeigt wird, den Joystick 1 x nach rechts auslenken. Blinker rechts ist nun eingeschaltet und das Bedienmodul schaltet auto- Blinker rechts ein/Aus matisch wieder in den Fahrbetrieb „F“.
Informationen/Funktionen über Hilfsbetrieb 1. In den Hilfsbetrieb „H“ schalten. Hierzu den Joystick bei stehendem Fahrzeug 1 x zügig ganz nach rechts auslenken (Bild 20/ 1.). 2. Wenn das „H“ angezeigt wird, den Joystick 1 x nach vorn auslenken (Bild 20/ 2.). Das entspricht der Ta- ste >MODE<.
Eigenschaften der Fahrpro- 2. Tageskilometerzähler und gramme P1 – P5 Höchstgeschwindigkeit ➁ Durch die unterschiedlichen Eigen- Die Tageskilometeranzeige (Bild 21/ schaften der fünf Fahrprogramme ist auf 100 m genau. kann das gesamte Fahrverhalten des – Joystick 1 x nach hinten= die An- Rollstuhles jederzeit auf den jeweili- zeige wird auf 0,0 zurückgesetzt.
3. Verstellfunktionen (Nur bei entsprechender Ausstattung) Es erscheint ein Rollstuhlsymbol in der ➂ ➅ Anzeige (Bild 22/ – ). Elektrisches Zubehör (Rückenlehne, Sitz oder Bein- stütze L=links / R=rechts) ist nun durch seitliches Auslenken des Joysticks ver- stellbar. Das Rollstuhlsymbol zeigt das jeweils verstellbare Teil an.
4. Kilometerstand Der Gesamtkilometerstand des Roll- stuhles wird in 10 km-Schritten ange- zeigt und ist daher mit 10 zu multipli- zieren. ➆ Im dargestellten Beispiel (Bild 23/ 2.5 x 10 = 25 km. Nach weiteren 1 km Fahrstrecke er- scheint in der Anzeige 2.6 (= 26 km). Die größte Anzeige ist 999 und ent- spricht einer Gesamtfahrleistung von bis 9999 km.
INSTANDHALTUNG WARTUNG Aus Sicherheitsgründen und um Un- PFLEGE fällen vorzubeugen, die aus nicht rechtzeitig erkanntem Verschleiß re- Kunststoffteile: sultieren, den Rollstuhl in jährlichem Die Bedienmodule bestehen unter an- Abstand von einem Fachhändler prü- derem aus hochwertigen Kunststoff- fen und warten lassen. Der Fachhänd- teilen.
ERSATZTEILE ENTSORGUNG ▲ sind nur über Ihren Fachhändler zu be- Die Geräteverpackung wird der ziehen. Im Reparaturfall verwenden Wertstoffwiederverwendung zuge- Sie nur Original-Ersatzteile. führt. Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung ▲ Die Metallteile werden der Altme- ist unbedingt die Serien-Nr. des Roll- tallverwertung zugeführt.
SICHERHEITSTECHNISCHE Das Bedienmodul einschalten und KONTROLLEN warten, bis die EIN-/AUS-Kon- trolleuchte bzw. die Batterieanzei- Der Mikrocomputer des elektronischen ge durch Leuchten oder langsames Systems führt während des Betriebes Blinken Betriebsbereitschaft an- ständig Kontrollen durch. Zur Ergän- zeigt. Jetzt den Joystick langsam zung dieser elektronischen Sicher- nach vorn auslenken, bis das Brems- heitsmaßnahmen sind regelmäßige...
TECHNISCHE DATEN Umgebungstemperatur: ..............- 25° bis + 50°C Lagertemperatur: ................- 40° bis + 65°C Schutzklasse: ....................IP54 Tabelle 1: Standardeinstellung der Fahrprogramme ab Werk Programm Eigenschaft Programm 1: Indoor weich - Innenbetrieb ☞ weiches Fahrverhalten – sehr langsam und sehr weich Programm 2: Indoor normal - Innenbetrieb ☞...
GARANTIE Beachten Sie das Kapitel < Garantie > in der entsprechenden Bedienungsan- leitung des jeweiligen Rollstuhles! ☞ Hinweis: Diese Bedienungsanleitung als Be- standteil des Rollstuhles ist bei ei- nem Benutzer- sowie Besitzerwech- sel diesem mitzugeben. Dieses Produkt ist kon- form mit der EG-Richtli- nie 93/42/EWG für Medi- zinprodukte.
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden. Garantie Modellbezeichnung: Lieferschein-Nr.: Fz-I-Nr.: (siehe Typenschild) Lieferdatum: Stempel vom Fachhändler: MEYRA Firmensitz: ® Wilhelm Meyer GmbH & Co. KG Meyra- Ring 2 Postfach 1703, D-32591 Vlotho D-32689 Kalletal- Telefon (05733) 922-0 Kalldorf Die Motivation. Telefax (05733) 922-143...
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Die Motivation. MEYRA • Wilhelm Meyer GmbH & Co. KG Firmensitz: Meyra-Ring 2 D-32689 Kalletal-Kalldorf Telefon: +49 (0)5733 922 - 311 Telefax: +49 (0)5733 922 - 143 Email: info@meyra.de Internet: http://www.meyra.de Postanschrift: Postfach 1703 • D-32591 Vlotho...