Zur Unterstützung empfehlen wir auch das Aufbauvideo im Downloadbereich unserer Website zu nutzen! Um einen fachgerechten und problemlosen Aufbau zu ermöglichen, bitten wir Sie, sich vor Montagebeginn zunächst mit den nachfolgenden Seiten vertraut zu machen, da Sie hier grundsätzlich zu beachtende und hilfreiche Informatio- nen erhalten.
2. Sicherheitshinweise 2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Klapptreppe ist ausgelegt für die Verwendung als Hilfstreppe oder Dachbodenleiter. Sie entspricht nicht den bau- rechtlichen Anforderungen von notwendigen – oder nicht notwendigen Treppen, gem. DIN 18065. Die Klapptreppe fällt außerdem nicht unter den Geltungsbereich der europäische Leitlinie ETAG 008. Gemäß der landesspezifischen Bauordnung, ist vom Bauherren zu prüfen, ob der Einsatz einer Einschiebe- bzw.
5. Einstellung Steigungsgrade Die Klapptreppe verfügt über ein variables Stecksystem, dass es ermöglicht fünf verschiedene Steigungsmaße einzu- stellen. Bei Ihrer Bestellung wurde bereits in Abhängigkeit Ihrer angegebenen Geschosshöhe die passende Steigung und Stufenanzahl ermittelt. Beim Zusammenbau ist sowohl die Position der Spreizmuffe, als auch die Markierung der Wangenteile, auf die indivi- duelle Steigung einzustellen (siehe Punkt 8.1.3/8.1.4 &...
8. Montage 8.1. Montage Hilfstreppe 8.1.1. Dem Paket alle Bauteile entnehmen und auf einem sauberen Untergrund (ggf. auf einer Schutzfolie oder einem Karton) ausbreiten. Beginnen Sie mit der Vorbereitung der Stufen. Schlagen Sie die Messingbuchsen, mit Hilfe eines Gummihammers, auf jeder Seite in die Durchgangslöcher der Stufenelemente ein. Die Messingbuchse muss ca.
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8.1.3. Installation der Spreizmuffe: Die Spreizmuffen müssen in das für die individuelle Steigung benötigte Bohrloch eingebracht werden (siehe Punkt 5). Achten Sie auf die zu Ihrer Geschosshöhe pas- sende Steigung. Ihr benötigtes Steigungsmaß entnehmen Sie der Geschosshöhentabelle in Ab- schnitt 9 oder dem Häfele Katalog. 8.1.4.
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8.1.6. Die Vorbereitung der Stufen und Wangenteile ist nun abgeschlossen. Im folgenden wird Ihnen die Anwen- dung der Bessey Einhandzwinge näher erläutert. Zur Vorbereitung der Zwinge, nehmen Sie die Einhand- zwinge und stecken Sie das einzelne Bauteil (Oberteil) so auf die Schiene auf, dass die Backen zueinander gerichtet sind (s.
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8.1.8. Montage der Wangenelemente: Die Wangenteile haben jeweils stirnseitig eine aus- gefräste Schwalbenschwanzverbindung. Diese besteht aus einer Nut (1) (ausgefräste Vertiefung) und eine Feder (2) (eine Art Positiv-Form der Nut), über welche die Wangenteile miteinander verbunden werden können. 8.1.9. Nehmen Sie zwei Wangenelemente der Innen- wange vom Stapel.
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8.1.12. Sollten Sie versehentlich die gewünschte Markierun- gen übertroffen haben, können Sie die Wangen mit Hilfe der Einhandzwinge (Einstellung Spreizen) wieder auseinander drücken. Stellen Sie hierfür die Einhand- zwinge auf „Spreizen“ um (8.1.6) und positionieren Sie jeweils eine Backe in der Ausfräsung der beiden Wan- genteile welche auseinander geschoben werden sollen (s.
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8.1.15. Im nächsten Schritt werden die Stufen in der Innenwange montiert. Hierfür muss die spätere Sichtseite (also die Seite die in den Raum hinein zeigt) nach oben ausgerichtet sein. 8.1.16. Um die Wange auf die Sichtseite zu legen, stellen sie sich an die Spitze der Wange und richten Sie diese auf, sodass die Wangengabeln nach oben gerichtet sind (s.
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Das Spaltmaß zwischen der Stufe und den Wangen- gabeln sollte immer ca. 1,5mm betragen damit die Achse im nächsten Schritt eingeführt werden kann. Sollten Sie die Stufe zu tief in die Wange geschoben haben, ziehen Sie die Stufe wieder ein wenig heraus, bis das Spaltmaß...
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8.1.19. Montieren Sie nun alle weiteren Stufen der In- nenwange und verbinden Sie diese mit Hilfe der restlichen Achsschrauben (Anzugsdrehmoment 2Nm). Sollte die Achsschraube sich nicht einschrau- ben lassen, liegt das Bohrloch der Wange nicht in einer Flucht mit dem Bohrloch der Stufe.
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8.1.22. Montage der Außenwange: Die Spitze der Außen- wange muss zur Innenwange hierfür diagonal gespiegelt aufgesetzt werden, d.h. die Außenwan- genspitze zeigt in die gegenüberliegende Richtung zur Innenwangenspitze. Heben Sie zu zweit die Außenwange an und drücken Sie zunächst die äu- ßeren sowie die mittige Stufe in die entsprechenden Wangengabeln.
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8.1.25. Nun wird der Antritt auf Ihr individuelles Antrittsmaß gekürzt. Ihr Antrittsmaß berechnen Sie mit Hilfe der Tabelle und Formel in Abschnitt 9 oder dem Häfele Katalog. Positionieren Sie sich dafür an dem Ende der Treppe, an welchem das zusätzliche Wangenteil montiert ist.
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8.1.27. Vorbereitung der Wandmontage: Legen Sie hierfür nun die beigelegten Distanzstücke (dünne Wangen) auf der Innenwange aus. Platzieren Sie diese am gekürzten Antritt, am Ausritt und in gleichmäßigen Abständen mittig entlang der Treppe. Bei Holzständerkonstruktionen oder Trockenbauwänden müssen Sie die Schablonen und damit die Durchgangs- löcher abhängig von Ihrer möglichen Wandbefestigungspunkten setzten (z.B.
Gegebenenfalls müssen Sie das Distanzstück der ersten Wange noch kürzen. Sägen Sie hierfür den überstehenden Teil des Dis- tanzstück mit der Japan- oder Handkreissäge ab. Sobald alle Distanzstücke mit der Wange ver- schraubt wurden, ist die Treppe zur Wandmontage vorbereitet. 8.2.
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Mit einer Wasserwaage lässt sich die Treppe feinjustieren. Die Wasserwage ist stirnseitig am Antritt der äußeren Wange anzulegen. 8.2.3. Vorgebohrte Durchgangslöcher mit Senker senken. Das Senken verhindert das Ausplatzen der Be- schichtung beim verschrauben. 8.2.4. Holzständerkonstruktionen: siehe 8.2.5 Stein – oder Betonwände: Vor der Montage müssen Sie mit einem Steinbohrer Löcher in das Mauerwerk bohren.
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8.2.5. Verschrauben Sie die Treppe an der Wand. Setzen Sie alle Schrauben erst an bevor Sie gleichmäßig alle Schrauben anziehen. Schrauben sind in Abhängigkeit vom Mauer- werk zu wählen. Sollten Sie feststellen, dass die Treppe im Anschluss uneben an der Wand aufliegt, müssen Sie die Unebenheiten Ihrer Wand ausgleichen Der Schraubenkopf sollte bündig eingeschraubt...
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8.2.7. Auf dem Zapfbeschlag ist seitlich eine Markierung angebracht. Übertragen Sie die Markierung (1) mit einem Bleistift auf die Stirnseite der Decke. 8.2.8. Klappen Sie die Treppe ein. Messen Sie In Höhe Ihrer markierten Position waagerecht 15 mm in Richtung Treppe. Diese Position markieren Sie ebenfalls stirnseitig auf der Decke.
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Der Schraubenkopf muss 3-4mm von der Oberfläche „herausstehen“, damit der Zapfbeschlag später die Schraube greifen kann. 8.2.11. Positionieren Sie den Zapfbeschlag wieder an der untersten Markierung bzw. bei geringen Decken- stärken an der angezeichneten Position (8.2.6 ff). Die exakte Positionierung ist wichtig (s. 8.2.8)! Montieren Sie den Zapfbeschlag an der äußeren Wange, bohren Sie hierfür mit...
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8.2.13. Installation der Topfmagnete: Bohren Sie an der Innenseite der Außenwange in gleichen Abständen (z.B. Wangenteil der Stufe 3 und 8) zwei ca. 15mm tiefe Löcher mit einem Durchmesser von 5,5mm. Sollten Sie keinen 5,mm Bohrer haben, können Sie alternativ einen 8mm Bohrer nutzen und anschließend eine der zu- sätzlichen Spreizmuffen in das Bohrloch einsetzen.
9. Berechnung Steigungsmaß, Geschosshöhentabelle Geschosshöhe = Oberkante Fußboden unteres Geschoss A bis Oberkante Fußboden oberes Geschoss B C = Antrittsmaß D = Steigung Die benötigten Einzelteile für eine Hilfstreppe muss unter Berück- Geschosshöhe Stufenanzahl Steigung Wangenteile Zubehör sichtigung der nebenstehenden Tabelle und der gewünschten Geschosshöhe berechnet werden.