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Benutzerhandbuch Integrationssystem BMS GW-MOD (K05-MODBUS) Vielen Dank für den Kauf unseres Gerätes! Lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig, bevor Sie Ihr Gerät in Betrieb setzen, und heben Sie es zum späteren Nachschlagen auf.
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Inhalt 1. Safety Precautions .............1 2. Overview..............2 2-1 Gateway Interface ............... 2 2-2 System Architecture ............3 2-3 Function Code for Commands ..........4 2-4 Error Response ..............3. Using the Product ............5 3-1 Default IP Address of Gateway ........... 5 3-2 Gateway Settings ..............
1. Sicherheitsvorkehrungen Die vorliegende Betriebsanleitung beschreibt den Betrieb und die Installation dieses Gerätes. Sie erläutert die korrekte Handhabung und den richtigen und sicheren Betrieb des Gerätes sowie die Vermeidung von Verletzungen und Sachschäden. Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig und achten Sie auf ihr umfassendes Verständnis der Inhalte (Kennungen und Markierungen).
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2. Übersicht 2.1 Gateway-Schnittstelle (Bedienfeld) ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ Abb. 1 Element Beschreibung ① 485-Anzeige Anzeige der normalen 485-Verbindung. ② IP-Anzeige Anzeige der IP-basierten Verbindungen. ③ POWER-Anzeige Die Betriebsanzeige. ④ WAN-Anschluss Anschluss an einen Schalter über ein RJ45-Kabel für den Zugang zur Webseite des Gateways oder für den Zugriff auf das Gateway per Modbus/TCP-Protokoll.
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2. Übersicht 2.2 Die Systemarchitektur Das Gateway unterstützt nur V6-Außen-Klimageräte (bitte fragen Sie das Service-Fachpersonal nach Innengeräten). Nach hergestellter Verbindung können Sie die Adressen der Innen-und Außengeräte nicht zurücksetzen. Sie können bis zu 64 Innengeräte und vier Außengeräte an eine Kühlanlage anschließen.
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2. Übersicht 2.3 Befehlscodes Funktionscode Funktionsname Funktion 0x02 Diskreten Eingang lesen Lesen 0x03 Holding-Register lesen Lesen 0x04 Eingangsregister lesen Lesen 0x06 Einfaches Register schreiben Schreiben 0x10 Holding-Register schreiben Schreiben Fehlerrückmeldungen Das Master-Gerät sendet eine Anfrage und wartet auf eine Antwort eines Slave-Geräts.
3. Verwendung des Gerätes 3.1 Standard-IP-Adresse des Gateways Die Standard-IP-Adresse des Gateways lautet 192.168.1.200. Die IP-Adresse des übergeordneten Computers muss im selben Netzwerk-Segment des Gateways liegen, also in 192.168.1.xx (xx ist gleich 2 bis 244). Nach der Konfiguration des übergeordneten Computers mit einer statischen IP-Adresse können sie an der eingebetteten Webseite die Gateway-IP-Adresse ändern, falls erforderlich.
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3. Verwendung des Gerätes 3.2 Gateway-Einstellungen Öffnen Sie den Browser. Geben Sie http://192.168.1.200 in die Adressenzeile ein: So gelangen Sie zur Gateway-Webseite. Gehen Sie zu Settings ( Einstellungen). Nun erscheint der folgende Bildschirm: Abbildung 4 Nachfolgend sehen Sie die Einstellparameter: Parameter Beschreibung Modbus-Adresse...
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3. Verwendung des Gerätes 3.3 Informationen über Ihre Klimaanlage Wählen Sie Discrete inputs (diskrete Eingänge) oder Input register (Eingangsregister) an der Webseite aus: So sehen Sie Angaben über Ihre Klimaanlage. Gehen Sie zu Discrete inputs (diskrete Eingänge). In der nachfolgenden Abbildung sehen Sie die angezeigte Seite.
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3. Verwendung des Gerätes Abbildung 6. Ein Eingangsregister. Wählen Sie in der unteren rechten Bildschirmecke Outlet#0, Outlet#1, Outlet#2, Outlet#3 . So gelangen Sie zur Parameteranzeige eines Innengerätes. Die Nummern #0, #1, #2, and #3 stehen für vier Außengeräte im gleichen Kühlsystem (ein Master und drei Slave-Geräte).
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3. Verwendung des Gerätes 3.4 Zugriff auf den übergeordneten Computer Der übergeordnete Computer kann über Modbus/TCP-Protokol oder per Modbus/RTU mit dem Gateway kommunizieren. Angaben über die spezifische Verkabelung finden Sie in den Abbildungen 2 und 3. 3.5 Zuordnung nach Adressen-Tabelle In der Zuordnungstabelle arbeitet das Register mit PLC-Adressen.
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3. Verwendung des Gerätes Anfragenachricht Antwortnachricht Domänenname (hexadezimal) Domänenname (hexadezimal) Geräteadresse Geräteadresse Funktionscode Funktionscode Höheres Byte der Anzahl der Bytes Startadresse Niedrigeres Byte der Eingangszustand 7-0 Startadresse Höheres Byte der Höheres Byte des Anzahl der diskreten Verifiziercodes Eingänge Niedrigeres Byte der Niedrigeres Byte des Anzahl der diskreten Verifiziercodes...
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3. Verwendung des Gerätes Anfragenachricht Antwortnachricht Domänenname (hexadezimal) Domänenname (hexadezimal) Geräteadresse Geräteadresse Funktionscode Funktionscode Höheres Byte der Anzahl der Bytes Startadresse Niedrigeres Byte der Höheres Byte des Startadresse Holding-Registers 1 Höheres Byte der Niedrigeres Byte des Eingangsregister-Anzahl Holding-Registers 1 Niedrigeres Byte der Höheres Byte des Eingangsregister-Anzahl Holding-Registers 2...
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3. Verwendung des Gerätes Anfragenachricht Antwortnachricht Domänenname (hexadezimal) Domänenname (hexadezimal) Geräteadresse Geräteadresse Funktionscode Funktionscode Höheres Byte der Anzahl der Bytes Startadresse Niedrigeres Byte der Höheres Byte des Eingangsregisters 1 Startadresse Höheres Byte der Niedrigeres Byte des Eingangsregister-Anzahl Eingangsregisters 1 Niedrigeres Byte der Höheres Byte des Eingangsregisters 2 Eingangsregister-Anzahl Höheres Byte des...
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3. Verwendung des Gerätes 4) 0x06 Einfaches Register schreiben Beispiel: Die Registeradresse aller Geräte der Gruppe lautet 40001 und der Parameterwert an der Gruppensteuerung ist 2. Startadresse = Registeradresse - 400001 Die Anfangsadresse von 40001 an der Gruppensteuerung lautet 0. Anfragenachricht: 01 06 00 00 00 02 08 0B Antwortnachricht: 01 06 00 00 00 02 08 0B Anfragenachricht...
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3. Verwendung des Gerätes 5) 0x10 Holding-Register schreiben Beispiel: Die Steuerelemente für Betriebsmodus, Lüfterdrehzahl und Temperatureinstellungen in IDU0 (Innengerät 0) sind cool (Kühlung), fan speed 3 (Lüfterdrehzahl 3) und 20 °C. Die entsprechenden Registeradressen lauten 40003 bis 40005. Startadresse = Registeradresse - 40001 Die tatsächlichen Startadressen von 40003 bis 40005 sind 2 bis 4.
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3. Verwendung des Gerätes B. Beschreibung eines Modbus/RTU-Daten-Frames: MBAP-Paketüberschrift Elemente- Protokollkennung Länge Gerätekennung Funktionscode1 Daten 1 Verarbeitungskennung 2 Bytes 2 Bytes 1 Bytes Byte Byte 2 Bytes 1) 0x02 Diskreten Eingang lesen Angenommen, die Registeradressen am IDU0 (Innengerät 0) lauten von 10001 bis 10003: Anfragenachricht: C9 ED 00 00 00 06 01 02 00 00 00 03 Anfragenachricht: C9 ED 00 00 00 04 01 02 01 05...
4. Zurücksetzen auf Werkseinstellungen Drücken Sie die Rückstelltaste am Gateway und halten Sie sie gedrückt. Schalten Sie das Gateway ein und lassen Sie die Taste zwei Sekunden nach der Rückstellung des Systems auf die Werkseinstellungen bitte los.