MERANUS
3. Technische Beschreibung
Bild zur Funktionsweise
Das Schwimmbadwasser wird an der Oberfläche über einen Skimmer und falls vorhanden, am
Beckenboden durch den Bodenablauf angesaugt. Die Saugleitungen zur Filterpumpe sind mit
entsprechenden Ventilen zur separaten bsperrung und Einregulierung der Volumenströme aus-
zustatten.
Für eine gute Beckenhydraulik wird empfohlen, 2/3 des Wassers an der Wasseroberfläche
(Skimmer) und 1/3 am Bodenablauf abzusaugen. Die mechanische Reinigung des Wassers erfolgt
durch Filtration im Sandfilter. Das verschmutzte Wasser gelangt über den Wasserverteiler in den
Filterbehälter und durchläuft das Filtermaterial (Filtersand bzw. Hydroanthrazit) von oben nach
unten. Hierbei werden die Verunreinigungen auf der Oberfläche des Filterbettes zuruckgehalten.
nschließend wird das gefilterte Wasser, evtl. beheizt, über die Einlaufdüsen wieder in das
Schwimmbad geleitet. Dieses Prinzip gilt grundsätzlich für alle Becken ohne Überlaufrinne.
Da sich das Filtermaterial durch den zurückbleibenden Schmutz zusetzt, muss der Filter nach
einer gewissen Zeit gewaschen werden. Das geschieht durch das sogenannte „Rückspülen"
(auch „Spülen" genannt).
Beim „Rückspülen" durchfließt das Wasser den Filterbehälter in umgekehrter Richtung.
Die während der Filtration zurückgehaltenen Schmutzpartikel werden in den Kanal gespult. Vor
der Umstellung auf „Filtern" wird dann zunächst auf „Nachspülen" geschaltet, um restliche
Verunreinigung und brieb aus dem Filtersand in Filterrichtung zum Kanal abzuleiten.
3.1 Allgemeines zu Ihrer Filteranlage
3.1.1 Der Elektroanschluss
Der elektrische nschluss ist durch eine zugelassene Elektrofachkraft nach HDEN 60364-7-702,
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 7-702 „Schwimmbäder und Springbrunnen", vor-
zunehmen. Zu beachten sind die örtlichen Vorschriften sowie die VDE-Bestimmungen.
Sicherheitsgrunden ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) im Netzanschluss einzu-
bauen. Der uslösebereich ist mit 30 m oder kleiner anzusetzen. Ferner sind die Vorschriften
Ihres örtlichen Elektroversorgungsunternehmens (EVU) einzuhalten.
lle Metallteile sind in den Potentialausgleich einzubeziehen.
Achtung: Die Drehrichtung der Filterpumpe (bei Drehstrommotoren) darf auf keinen Fall bei lee-
rem Vorfilter geprüft werden, da die Gleitringdichtung der Pumpe dabei beschädigt wird.
Einen nschlussplan der nlage finden Sie bei entsprechender usführung in dem Schaltkasten
Ihrer Steuerung.
Drehstrommotore müssen bauseits über einen Motorschutzschalter betrieben werden!
Bedienungsanleitung MERANUS-Sandfilteranlagen
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