Inhaltsverzeichnis _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS 1 EINFÜHRUNG 1.1 Eigenschaften 1.2 Verschiedene Ausführungen 1.3 Wichtige Sicherheitshinweise Lesen des Benutzerhandbuchs Weitere Sicherheitshinweise Vorhersehbarkeit von Gefahren Urheberschutzrecht Konformitätserklärung Bestimmungsgemäße Verwendung Verfügbarkeit des Benutzerhandbuchs 2 INBETRIEBNAHME 2.1 Lieferung 2.2 Sicherheitshinweise Verwendungsmöglichkeit 2.3 Sicherheitssymbole 2.4 Unfallverhütung 2.5 Anschluß...
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Inhaltsverzeichnis _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.1 Voreinstellungen 3.2 Meßstellenumschalter (5017SC) 3.3 Spannungen messen 3.4 Ströme messen 3.5 Widerstände messen 3.6 Temperaturen messen 3.7 Frequenz- und Periodendauermessung 3.8 Durchgangsprüfung 3-10 3.9 Einstellen der Meßbereiche 3-10 3.10 Einstellen der Integrationszeit / Auflösung 3-11 3.11 Anzeigeformate 3-12 Anzeigeformat mit Settings 3-12...
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Inhaltsverzeichnis _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Power-on-Zustand 4-16 Kalibrierung (Calibration) 4-16 4.11 Das Menü „Device“ 4-17 Einstellung des Kontrastes 4-17 Vorwahl der Schnittstelle 4-18 Anwahl des Befehlssatzes für Fernsteuerung 4-19 Anwahl des Temperatursensors 4-20 Aktivieren des Lautsprechers 4-21 Einstellen der Anzeigeformate 4-21 Einstellen des Scannermodus 4-23 4.12 Fehlermeldungen 4-24...
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Beschreibung des gesendeten Nachrichtensatzes 5-17 Tabelle der vom Multimeter gesendeten Gerätenachrichten 5-18 Bedeutung der gesendeten Zeichen 5-19 5.12 Fehlermeldungen 5-22 5.13 Kompatibilität zu anderen PREMA-DMMs 5-23 5017 als Listener 5-23 5017 als Talker 5-25 Unterschiede zwischen 5017 und 6001 in der Hardware 5-27 6 KALIBRIERUNG 6.1 Kalibrierintervalle...
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Inhaltsverzeichnis _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 7.3 Wechselspannungsmessung 7.4 Gleich- und Wechselstrom 7.5 Temperaturmessung 7-10 Grundlagen zur Temperaturmessung 7-10 Durchführen der Kalibrierung 7-11 8 GERÄTEAUFBAU 8.1 Eingangsstufe 8.2 Die AD-Wandlung Netzsynchronisation Referenz 8.3 Messung der Wechselgrößen Frequenz, Periodendauer Effektivwertgleichrichter 8.4 Einsatz von Mikroprozessoren Hauptprozessor Power Management Sonstige Prozessoren 8.5 Schnittstellen...
1 Einführung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 1 Einführung Mit dem Digitalmultimeter 5017 besitzen Sie nun ein 7½-stelliges Meßgerät einer ganz neuen Gerätegeneration der Firma PREMA. Das Gerät überzeugt durch seine hervorragenden meßtechnischen Eigenschaften und durch seine Funktionsvielfalt. 1.1 Eigenschaften Folgende Eigenschaften fallen beim 5017 ganz besonders auf: •...
Sollte in dem Benutzerhandbuch etwas unverständlich sein, bzw. sind Anweisungen, Vorgehensweisen und Sicherheitshinweise nicht völlig klar nachvollziehbar, wenden Sie sich an PREMA, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Dieses Benutzerhandbuch ist so konzipiert, daß mit ihm das Gerät verstanden und ihr bestimmungsgemäßer Einsatz genutzt werden kann.
Dieses Benutzerhandbuch ist urheberrechtlich geschützt. Kein Teil darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung reproduziert, vervielfältigt oder verbreitet wer- den. Konformitätserklärung PREMA hat für dieses Gerät eine EG-Konformitätserklärung ausgestellt. Diese Erklä- rung bescheinigt, daß dieses Meßgerät den einschlägigen Forderungen der EG- Richtlinien entspricht. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Geräte sind nach den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut.
Arbeitsabläufen und allen Sicherheitshinweisen vertraut sein. Alle am Gerät angebrachten Warn- und Sicherheitshinweise sind vollzählig und in lesbarem Zustand zu halten. Ohne Genehmigung von PREMA dürfen keine Veränderungen, bzw. An- und Um- bauarbeiten an den Geräten vorgenommen werden, ansonsten erlischt die Konformi- tät.
2 Inbetriebnahme _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 2 Inbetriebnahme 2.1 Lieferung Jedes PREMA-Gerät wird vor dem Versand ausführlich und sorgfältig auf einwand- freien Zustand und die Einhaltung aller technischen Daten überprüft. Das Gerät sollte sich deshalb beim Empfang in mechanisch und elektrisch tadellosem Zustand befinden.
Fachpersonal durchgeführt werden (siehe „Anschluß der Meßkabel“). Verwendungsmöglichkeit Die Geräte dürfen ausschließlich für die in den „Technischen Daten“ angeführten Meßfunktionen eingesetzt werden. Insbesondere sind die Belastungsgrenzen an den Eingangsbuchsen einzuhalten. Für Schäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung entstehen, übernimmt PREMA keine Haftung.
Kabel berührt werden kann. 2.5 Anschluß des Gerätes an das Netz Dieses PREMA-Meßgerät ist für den Anschluß an das Wechselspannungsnetz, Netz- frequenz 50 Hz oder 60 Hz eingerichtet. Für den Netzanschluß befindet sich auf der Rückseite des Gerätes ein Kaltgerätestek- ker mit Schutzkontakt.
Erdung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Der Spannungswahlschalter mit integrierter Netzsicherung ist in der linken Hälfte des Kaltgerätesteckers untergebracht, an der auch die momentan eingestellte Spannung abzulesen ist; „220V“ steht dabei für die Netzspannung von 180 V bis 265 V, „110V“ steht für 90 V bis 130V. Die Umschaltung der Netzspannung wird folgendermaßen durchgeführt: 1.
2 Inbetriebnahme _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 2.7 Garantie PREMA garantiert die zuverlässige Funktion des Gerätes für die Dauer von zwei Jah- ren nach Auslieferung. Innerhalb dieser Zeit anfallende Reparaturen werden ohne Berechnung der Kosten ausgeführt. Schäden, die durch unsachgemäßen Gebrauch des Gerätes oder durch Überschreiten der angegebenen Grenzdaten verursacht werden, fallen nicht unter die Garantiever- pflichtungen.
Anschluß der Meßkabel _____________________________________________________________________________________________________________________________________ sen ist. 2.10 Anschluß der Meßkabel Die Meßeingänge wurden als Sicherheitsbuchsen ausgeführt. Verwenden Sie im 5017 möglichst nur Bananenstecker mit Berührungsschutz (siehe Anhang A, Zubehör, Si- cherheitskabelset). V-Hi-Buchse Amps-Hi- Buchse Ω Ω4 Amps Sense Sense-Hi- Buchse Sense-Lo- Buchse V-Lo-Buchse...
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2 Inbetriebnahme _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die folgende Tabelle gibt Auskunft über den Anschluß der Meßkabel: Messung Hi-Buchse Lo-Buchse Gleich-, Wechselspannung V-Hi-Buchse V-Lo-Buchse Gleich-, Wechselstrom Amps-Hi-Buchse V-Lo-Buchse Widerstand 2-Draht V-Hi-Buchse V-Lo-Buchse Widerstand 4-Draht Source Hi-Buchse Lo-Buchse Sense Sense-Hi-Buchse Sense-Lo-Buchse Temperatur Source Hi-Buchse Lo-Buchse Sense Sense-Hi-Buchse Sense-Lo-Buchse...
Gestelleinbau _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Betrieb mit rückwärtigen Buchsen und Meßstellenumschalter Soll das 5017 über die rückwärtigen Buchsen bzw. über den eingebauten Meßstel- lenumschalter betrieben werden, ist ein Umstecken im Gerät notwendig. Gehen Sie bitte folgendermaßen vor: 1. Ziehen Sie bitte alle Meßkabel aus den Buchsen und entfernen Sie den Netz stecker.
Durchschleifen der Hochspannung nach hinten kommen. Unserer Ansicht nach ist das manuelle Umstecken der internen Buchse zwar nicht die eleganteste aber die vorerst sicherste Lösung, was natürlich nicht heißt, daß bei PREMA nicht über ganz neue Lösungen bezüglich der Umschaltung nachgedacht wird. Meßstellenumschalter bei 5017SC Beim 5017 mit eingebautem Meßstellenumschalter muß...
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Besonderheiten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 2-10...
3 Quickstart _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3 Quickstart 3.1 Voreinstellungen Nach dem ersten Einschalten ist folgender Zustand eingestellt: Meßfunktion Vdc • Meßbereich 300V • Meßzeit 1s • Frontbuchsen sind aktiv • Automatisches Filter ein (Auto Filter) • • Pt100-Sensor für Temperaturmessung Sonstige Funktionen sind abgeschaltet •...
3 Quickstart _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.6 Temperaturen messen Platin-Widerstände: Pt10, Pt25, Pt100, Pt500, Pt1000 Fühler werden im Menü „Device, Temp-Sensor“ konfiguriert. Auflösung und Meßzeiten 0,01 K / 0,01°C / 0,01°F 100 / 200 / 400 ms 0,001 K / 0,001°C / 0,001°F 1 s bis 100 s Anwahl °C / °F / K Nochmaliges Drücken der...
Frequenz- und Periodendauermessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.7 Frequenz- und Periodendauermessung Meßfunktionen Frequenz für Vac TASTE FREQ TASTE Periodendauer für Vac TASTE PERIOD TASTE Frequenz für Iac TASTE FREQ TASTE Periodendauer für Iac TASTE PERIOD TASTE Stellen Sie zuerst in der Meßfunktion Vac oder Iac den richtigen Meßbereich ein und schalten dann auf Frequenzmessung um! Zeitbasis 10ms / 100ms / 1s / 10s...
3 Quickstart _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.8 Durchgangsprüfung Durch Anwählen der CONT-TASTE (CONT = Continuity) kann die Durchgangsprü- fung aktiviert werden. Durchgangsprüfung: Aktivierung des Lautsprechers bei R < 50Ω Anzeige: „open“ oder „closed“ 3.9 Einstellen der Meßbereiche Mit der und der kann der Meßbereich verändert RANGE TASTE RANGE...
Einstellen der Integrationszeit / Auflösung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.10 Einstellen der Integrationszeit / Auflösung Mit der und der Cursor-Tasten kann die Integrationszeit und damit die TIME TASTE Auflösung verändert werden. Die schaltet die Meßzeit höher, die TASTE TASTE schaltet zu kleineren Meßzeiten. Integrationszeit Auflösung 20ms, 40ms, 100ms...
3 Quickstart _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3.11 Anzeigeformate Die Anzeigeformate können im Menü „Device, Display“ verändert werden. Anzeigeformat mit Settings REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Bild: Anzeigeformat mit „Settingsanzeige“ Anwahl durch „Menü Device, Display, Settings. Bedeutung der Settings Settings Bedeutung REAR Rückwärtige Eingangsbuchsen sind aktiv MATH Mathematikprogramm wurde aktiviert...
Anzeigeformat mit Kanalangabe _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Anzeigeformat mit Mathematikprogramm REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Bild: Anzeigeformat mit Mathematikprogramm Anwahl durch „Menü Device, Display, Math“. Mathematikkürzel Bedeutung Offset x - a Linearisierung ax + b Ratio x / a %-Abweichung 100 * (x - a) / a Tab.
3 Quickstart _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Anzeigeformat mit Meßzeitzähler REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Anwahl durch „Menü Device, Display, Sec Counter. Für Meßzeiten größer als 2 s zählen die letzten beiden Anzeigeelemente im Sekun- dentakt von der einstellten Meßzeit herunter. 3-11...
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Anzeigeformat mit Kanalangabe _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 3-12...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4 Manuelle Bedienung 4.1 Tastenfeld Die bedienerfreundliche Gestaltung der Frontplatte erlaubt die effektive und schnelle Arbeit mit dem Gerät. Die Tastatur ermöglicht zum einen den direkten Zugriff auf wichtige Gerätefunktionen wie Funktions- und Bereichseinstellung, Vorwahl der Meßzeit und Aktivierung eines Mathematikprogramms.
Tastenfeld _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Das Function-Feld TASTE Tastenfunktion ON/OFF (StandBy) Schaltet den Prozessorteil des Gerätes ein und aus. Im Standby-Zustand wird die Analog-Elektronik weiterversorgt, d.h. das Gerät ist nach dem Einschalten schneller mit der vollen Genauigkeit betriebsbereit. Gleichspannungsmessung (numerisch: 1) Wechselspannungsmessung als True RMS ohne Gleichanteil (numerisch: 2) VAC+DC Wechselspannungsmessung als True RMS mit Gleichanteil (2nd + VAC)
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Das Range / Menu - Feld Taste Bedeutung TIME in Verbindung mit den Cursor-Tasten kann die Meßzeit und damit die Auflösung verändert werden (numerisch: Punkt) ZERO Startet eine Offsetkorrektur (Nullpunktabgleich) (2nd + TIME) MATH Aktiviert bzw. deaktiviert den Rechenmodus des Gerätes mit dem voreinge- stellten Mathematik-Programm (numerisch: „+/-“).
Das Anzeigefeld _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.2 Das Anzeigefeld Die alphanumerische LCD-Anzeige stellt Meßwert, Meßeinheit und eine Statusanzei- ge (bzw. den aktuellen Kanal oder die eingestellte Meßzeit dar. REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Anzeigeelemente 1 bis 10 dienen zur Darstellung des 5½- bis 7½-stelligen Meß- bzw. Rechenwertes mit Vorzeichen oder Fehlermeldungen 11 bis 12 Anzeige der angewählten Meßfunktion...
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4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________...
Meßeingänge _____________________________________________________________________________________________________________________________________ REM für Fernsteuerung EIN ADR für Gerät Talker- oder Listener-Betrieb oder 14 bis 16 Kanalnummeranzeige, wenn im Menü „Device, Display, Channel“ gewählt wurde. Ist nur aktiv, wenn auf Meßstel- lenumschalter umgeschaltet. oder 14 bis 16 Mathematikanzeige, wenn im Menü „Device, Display, Math“...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Zum Anschluß der Meßkabel für die jeweiligen Meßfunktionen lesen Sie bitte das Kapitel „Quickstart“. Die Pin-Belegung der Meßeingänge des Meßstellenumschalters entnehmen Sie bitte dem Kapitel „Technische Daten“. Grenzdaten der Meßeingänge Beim Anschluß von Meßsignalen müssen die vorgeschriebenen Grenzdaten beachtet werden.
Einstellung der Meßfunktionen _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.4 Einstellung der Meßfunktionen Alle Meßfunktionen werden durch einmaligen Tastendruck angewählt. Periodendau- er, Vac+dc und Iac+dc werden durch vorherige Anwahl der 2 aktiviert. ASTE Nach Tastendruck erscheint in der Anzeige sofort die angewählte Meßfunktion. Der erste Meßwert wird nach Ablauf der eingestellten Integrationszeit plus einer internen Wartezeit angezeigt.
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.6 Kanalanwahl bei 5017SC Die Kanäle des eingebaute Meßstellenumschalters lassen sich folgendermaßen an- wählen: 1. Möglichkeit Tastendruck Display / Aktion CHAN: 2 + MATH erhöht Kanal um eins TASTE schaltet Kanal um eins runter TASTE schließt die Eingabe ab und schaltet den gewünschten Kanal zu MENU TASTE Tabelle: Kanalanwahl mit Cursortasten...
Offsetkorrektur _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.7 Offsetkorrektur Ein durch Themospannungen oder Zuleitungswiderstände entstandener Offsetwert kann mit der "ZERO" (2nd + digital korrigiert werden. TIME TASTE Genauere Erläuterungen bezüglich dieser Funktion finden Sie in Kapitel „Kalibrierung“ und „Meßtechnische Hinweise“. 4.8 Bedienung der Menüstruktur Die erste Menüebene erkennt man an den Großbuchstaben, gibt es ein tieferliegendes Menü, erscheinen zwei Punkte.
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4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Das Menü ist wie unten beschrieben strukturiert: 1 MATHEMATICS 2 CONFIGURE 3 DEVICE 1*Offset 1 Start Mode 1 Contrast N Ofs=x-a 2 Filter 2 Interface 1 IEEE488 a=+0.0000000E+0 1*Auto Filter 1 Address 2 ax+b 2 Fast Auto Filt 2 * RS233 Lin = ax + b 3 Avrg.
Mathematikprogramme _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.9 Mathematikprogramme Die Mathematikprogramme dienen dazu, den angezeigten Meßwert anhand einer Formel umzurechnen. Anwahl / Bedienung Die Bedienung ist folgendermaßen: Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die bis es er- TASTE scheint MENU TASTE der Stern bedeutet, dieses Programm ist selektiert...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Eingabe der Konstanten Bitte beachten Sie, daß alle Konstanten in der angezeigten Einheit und nicht in der Grundeinheit eingegeben werden müssen. Wird zum Beispiel im Meßbereich 300kΩ gemessen, so ist die angezeigte Einheit ‘kΩ’. Soll dann ein konstanter Widerstand von 10Ω subtrahiert werden, so muß für das Offsetprogramm eine Kontante von 0,01 eingegeben werden.
Das Menü „Configure“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.10 Das Menü „Configure“ Start- / Triggerbetrieb Dieses Menü aktiviert den Startbetrieb. Es kann manuell oder über die externe Trig- gerbuchse getriggert werden. Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die bis es er- TASTE scheint...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Automatische Filterung (Auto Filter) Die automatische Filterung bildet den gleitenden Mittelwert über zehn Meßwerte, berechnet jedoch zusätzlich noch die Differenz zwischen den beiden letzten aufeinan- derfolgenden Meßergebnissen und vergleicht dieses Ergebnis mit einer werksseitig vorgegebenen Differenz (abhängig von Bereich, Funktion und Meßzeit). Überschrei- tet die Differenz den werksseitig vorgegebenen Wert wird die Filterung neu gestartet.
Das Menü „Configure“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Anwahl Filter Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die bis es er- TASTE scheint MENU TASTE MENU TASTE aktiviert / deaktiviert das automatische Filter mit MENU TASTE TASTE aktiviert / deaktiviert das Mittelwertfilter mit MENU TASTE übernimmt die Eingabe, man gelangt eine Menüebene höher, erneut...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Power-on-Zustand Folgende Angaben werden im Power-on-Zustand gespeichert: • Meßfunktion für jeden Kanal • Meßbereich für jeden Kanal • Meßzeit (Auflösung) für jeden Kanal • Filtereinstellung • Scanner-Modus • Mathematikprogramm und Konstanten • Temperaturfühler • Kontrast LCD Desweiteren werden während des Betriebes funktionsspezifisch Meßbereich und Meßzeit gespeichert.
Das Menü „Device“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.11 Das Menü „Device“ In diesem Menü werden hardwaretechnische Einstellungen wie Temperatursensor, Schnittstellenvorwahl, Kontrast der LCD und die Scannereinstellung vorgenommen. Einstellung des Kontrastes Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Vorwahl der Schnittstelle Das 5017 ist standardmäßig mit einer seriellen RS232- und der IEEE488-Schnittstelle ausgerüstet. Welche Schnittstelle aktiv sein soll, kann hier im Menü eingestellt wer- den. Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU...
Das Menü „Device“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Mögliche Handshakes bei der RS232-Schnittstelle sind: • Xon / Xoff • RTS / CTS (hierzu wird ein speziellen Kabel benötigt, s. Zubehör Nr. 3017) • no Handshake Anwahl des Befehlssatzes für Fernsteuerung Das 5017 kann mit unterschiedlichen Befehlssätzen ferngesteuert werden: •...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Anwahl des Temperatursensors Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Platinsensoren: Pt10, Pt25, Pt100, Pt500, Pt1000. Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU...
Das Menü „Device“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Aktivieren des Lautsprechers Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU TASTE Lautsprecher ist jetzt aktiv, mit jedem Tastendruck wird ein Ton ausgegeben, zum Deaktivieren gehen Sie genauso vor übernimmt die Eingabe, man gelangt eine Menüebene höher, erneut MENU...
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4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Folgende Anzeigeformate können gewählt werden: 1 Mathematics REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Bedingung: Mathematikprogramm ist eingeschaltet. 2 Channel REAR MATH FILT AUTO TRIG STORE ADR Bedingung: 5017SC und interner Stecker ist auf Meßstellenumschalter gesteckt. 3 Sec.
Das Menü „Device“ _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Einstellen des Scannermodus Tastendruck Display / Aktion MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU TASTE erscheint nicht dieses Display, drücken Sie die TASTE es erscheint MENU TASTE mit den selektieren Sie den gewünschten Modus TASTEN MENU TASTE...
4 Manuelle Bedienung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4.12 Fehlermeldungen Overflow Meßbereichsüberlauf Sensor? Widerstand des Sensors über-/unterschreitet def. Bereich Div/0 Division durch null bei Mathematik Br. wires bei 4-Draht-Widerstand offene Source-Leitung Offset too high Offset zu groß nach Drücken der Zero-Taste Ω/4: Source / Sense wurden falsch gepolt angeschlossen Polarity? Cal.
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Fehlermeldungen _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 4-26...
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5 Fernsteuerung Dieses Kapitel beschreibt die Anwendung des 5017 über die IEEE488- und die RS232- Schnittstelle in ferngesteuerten Meßsystemen. Das Gerät unterstützt beide Schnittstellen. 5.1 Konfiguration Damit das 5017 über eine der beiden Schnittstellen RS232 und IEEE488 bedient we r- den kann, müssen einige manuelle Konfigurationen vorgenommen werden.
Einstellung des Befehlssatzes Aus Gründen der Kompatibilität können verschiedene Befehlssätze eingestellt werden. So kann das 5017 andere Multimeter von PREMA, z.B. das 6001 oder das 6048 erset- zen und mit der gleichen Software arbeiten. Im Kapitel „Kompatibilität“ können Sie weitere Hinweise und Informationen zu diesem Thema nachlesen.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.2 Allgemeines zur Fernsteuerung Alle Funktionen, die über die Tastatur bedient werden können, können auch ferngesteu- ert werden. Ausgenommen hiervon ist die Einstellung von Geräteadresse, die nur über die Tastatur vorgenommen werden kann. Sobald das Gerät über die Schnittstelle den ersten Befehl erhalten hat, wird die Tastatur für die Bedienung der Gerätefunktionen blockiert.
Fähigkeiten der IEEE 488-Bus-Schnittstelle _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.4 Fähigkeiten der IEEE 488-Bus-Schnittstelle Die IEEE-Rechnerschnittstelle besitzt die folgenden nach der IEEE 488-Norm defi- nierten Fähigkeiten: SH 1 Handshake Quellenfunktion AH 1 Handshake Senkenfunktion TALKER Funktion LISTENER Funktion Fernsteuerung Rücksetzfunktion Auslösefunktion Bedienungsruffunktion IEEE488.1 Mehrdraht-Nachrichten Das Gerät versteht die Universalbefehle DCL, SPE und SPD.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.5 RS232 / IEEE-488.2 Common Commands Zusätzlich zu den 488.1 Befehlen, versteht das 5017 auch die allgemeinen Befehle der nach IEEE 488.2 genormten Befehle. Die allgemeinen IEEE488.2-Befehle werden als ASCII-Zeichenkette an das 5017 über- geben an deren Anfang immer ein "*" stehen muß. Folgende Kommandos sind im 5017 implementiert: *CLS Status-Byte löschen (Kommando)
RS232 / IEEE-488.2 Common Commands _____________________________________________________________________________________________________________________________________ *ESE Standard Event Status Enable Kommando Der Befehl "*ESE <Nummer> " setzt den Inhalt des Standard Event Enable Registers (Maske für das Ereignisregister). Die Parameter haben hierbei folgende Bedeutung: Nummer Bedeutung für das Standard Event Enable Register Setzt das Register zurück.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ *IDN? Identifikation Frage Mit dem Befehl "*IDN?" wird die Identifikationsbezeichnung des 5017 erfragt. Sie erhalten beim Auslesen einen String mit dem folgenden Format zurück: "PREMA GmbH,5017 DIGITAL MULTIMETER,0,<Jahr>-<Woche>-<Nummer>" <Jahr> Jahr der Software-Version <Woche> = Woche der Software-Version <Nummer>...
RS232 / IEEE-488.2 Common Commands _____________________________________________________________________________________________________________________________________ *SRE Service Request Enable Kommando Mit "*SRE <Nummer>" wird die Maske für das Service Request Enable Register ge- setzt. Die einzelnen Nummern haben hierbei folgende Bedeutung: Dezimalwert Belegung des Service Request Enable Register Setzt das Register zurück. (Bit 0), setzt Meßende (Bit 1), setzt Fehlermeldung wie ‘Overflow’, ‘Sensor?’, ‘Div/0’...
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Welche Ereignisse exakt aufgetreten sind müssen Sie in den entsprechenden Status Re- gistern erfragen. Wenn beispielsweise Bit 5 (ESB) gesetzt ist, können Sie mit dem Befehl "*ESR?" die genaue Ursache hierfür herausfinden. Bei der IEEE488-Schnittstelle wird mit Setzen von Bit 6 die SRQ-Leitung aktiviert, so daß...
Betrieb als Listener _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.7 Betrieb als Listener Um das Gerät zum Empfang von Befehlen vorzubereiten, muß es als LISTENER adres- siert werden. Entsprechende Angaben hierzu finden sich im Handbuch des Rechnerher- stellers. Nach dem Adressieren leuchtet im rechten Fenster der Hauptanzeige das Seg- ment "ADR".
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5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Anwahl des Temperatursensors mit x = 1 Pt10 x = 4 Pt500 x = 2 Pt25 x = 5 Pt1000 x = 3 Pt100 x = 6 User calibrated Sensor Abfrage des eingestellten Temperatursensors Frequenz Periodendauer Durchgangsprüfung Programmanwahl mit xx = 01 Offset...
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Betrieb als Listener _____________________________________________________________________________________________________________________________________ D1“text“ Display-Betrieb einschalten. Ein nach "D1" gesendeter Text wird auf der Anzeige des Multimeters ausgegeben. Die interne Anzeige wird abgeschaltet. Der Text muß in Anführungszeichen stehen. (F/Null) schaltet das zusätzliche Filter ab. Mittelwertfilter (Avrg. Filter) ein Automatisches Filter (Auto Filter ) ein (Q/Null) SRQ-Betrieb aus.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ NVxxxxxxxxx Kalibrierung, Übergabe Kalibrierstring nach NV erwartet das Multimeter eine 9-stellige vorzeichenlose, ganzzahlige Dezimalzahl als Sollwert für die Kalibrierung über die Schnittstelle. Die Über- tragung eines Sollwertes kann nur alleine geschehen, d.h. im selben String darf kein weiterer Befehl aus obiger Tabelle übertragen werden. Nach der Übertra- gung des Sollwertes beginnt das DMM mit der Kalibriermessung.
Stringlängen-Auswahl _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.9 Stringlängen-Auswahl Das Digitalmultimeter kann Nachrichten unterschiedlicher Länge an den Rechner sen- den, wobei der Rechner die Länge der gewünschten Nachricht mit L0 oder L1 anwählt. Sendet der Rechner den Befehl L0, dann wird das neueste Meßergebnis ausgegeben. Die Zustandsinformation wird bei L0 nicht ausgegeben.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.11 Betrieb des Digitalmultimeters als TALKER Nach Aufforderung durch den Rechner sendet das Gerät eine Nachricht über seinen momentanen Zustand und den neuesten Meßwert. Hierzu muß das Gerät vom Rechner als TALKER adressiert werden. Entsprechende Angaben hierzu finden sich im Hand- buch des Rechnerherstellers.
Betrieb des Digitalmultimeters als TALKER _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Beschreibung des gesendeten Nachrichtensatzes Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die möglichen Längen des Nachrichten- satzes in Abhängigkeit von der gewählten Betriebsart. Ein Nachrichtensatz besteht aus einer (Kurzstringformat) oder aus zwei (Langstringformat) Nachrichteneinheiten, gefolgt von einem Schlußzeichen. Die zweite Nachrichteneinheit heißt Zustandsinformation.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Tabelle der vom Multimeter gesendeten Gerätenachrichten Die Gerätenachricht gibt zur Kennzeichnung des Gerätezustandes oder der Geräteein- stellung die folgenden Zeichen aus: 1. Zeichen 14. Zeichen 40.Zeichen+Ende +x.xxxxxxxxE+xMRVDPxxAxRxFxTxDxSxQxMxxBxx - 000000000 -0CRVA 01 0 1 0 0 0 0 0 01 00 0 ..
Betrieb des Digitalmultimeters als TALKER _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Bedeutung der gesendeten Zeichen Position (erstes, letztes Zeichen) der Gerätenachricht ( 1, 1) "+" positives Vorzeichen der Mantisse "-" negatives Vorzeichen der Mantisse ( 2, 10) "x" 8-stellige Mantisse oder Textmeldung, Zahlenbereich ".00000000 - 99999999" (11, 11) "E"...
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5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ (21, 22) "A0" Automatische Bereichswahl abgeschaltet "A1" Automatische Bereichswahl angeschaltet (23, 24) "Rx" Meßbereich "x" eingestellt 300mV, 300 Ω, 200µA x = 1 x = 2 3V, 3 kΩ, 2mA x = 3 30V, 30 kΩ, 20 mA x = 4 300V, 300 kΩ, 200 mA x = 5...
Fehlermeldungen _____________________________________________________________________________________________________________________________________ (33, 34) "Qx" Bedienungsruffunktion x=0 SERVICE-REQUEST-Funktion abgeschaltet x=1 SRQ nach Ablauf jeder Messung ( oder je nach SRE-Maskierung) (35, 37) "Mxx" Meßstellenumschalter Kanal "xx" eingeschaltet (38, 40) "Bxx", Taste Nr. xx wurde betätigt, 00 bedeutet ‘kein Tastendruck’. Numerierung der Tasten an der Frontplatte: 11 12 14 15 5.12 Fehlermeldungen...
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5.13 Kompatibilität zu anderen PREMA-DMMs Sie haben die Möglichkeit verschiedene andere Befehlssätze einzustellen, so daß das 5017 sich kompatibel zu anderen DMMs (z.B. zu DMM 4001/5001/6001 oder zum DMM 6047 / 6048) verhält. Im Menü ‘Device’, ‘Interface’, ‘Command Set’ kann der gewünschte Befehlssatz aktiviert werden.
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Kompatibilität zu anderen PREMA-DMMs _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 5017 6001 6047 Bemerkungen 20 ms 40 ms (6001 50 ms) 100 ms 200 ms 400 ms (6001 500 ms) 4 s (6001 5s) 10 s 20 s 40 s 100 s (6047 80 s) D1’text’...
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Nicht kompatibel • Mathematik-Programme • Meßwertspeicher (‘STxx’, ‘RCxx’) • Analog-Display (‘AF’) 5017 als Talker Die erste Nachrichteneinheit Länge Bemerkungen 5017 6001 / 6048 6001/6048 kompatibel 5017 Format wie angezeigt 123.45678E+0 123.45678E+0 6001 in der Basiseinheit 123.4567E+0 1.234567E+2 6048 in der Basiseinheit 123.456789E+0...
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Kompatibilität zu anderen PREMA-DMMs _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Das Statusbyte Bit Nr. 5017 6001 6047 Bemerkungen Bit-kompatibel, EOC = End of Conversion Error Error Error Bit-kompatibel inkompatibel inkompatibel Bit-kompatibel Tastendruck Tastendruck Tastendruck Bit-kompatibel Bit-kompatible Ergebnisse kann man nur erhalten, wenn das zuständige Bit abgefragt wird und nicht der Dezimalwert des gesamten Statusbytes.
5 Fernsteuerung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Unterschiede zwischen 5017 und 6001 in der Hardware Funktion DMM 5017 / 5017SC DMM 6001 / 6001-01 Anzeige 7½ Stellen für Vdc und Ohm 6½ Stellen LED matrix max. Anzeige 30 100 000 für Vdc und Ohm 1 999 999 neue Funktionen Frequenz / Periode / Durchgang...
3015, Präzisionskabelset) Alternativ können Sie auch weniger genaue Quellen mit guter Kurzzeitstabilität ver- wenden und mit dem 8½stelligen DMM 6048 von PREMA den Wert der Quelle überprüfen. Sie geben dann den Anzeigewert des DMM6048 in das 5017 als Kali- brierwert ein.
Automatisierte Kalibrierung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Nach diesem sogenannten Mitmeßverfahren lassen sich auch 5½stellige Kalibratoren zur Kalibrierung von 7½stelligen Multimetern einsetzen. 6.4 Automatisierte Kalibrierung Die Kalibrierung des 5017 kann mit einem Computer und einem Multifunktionskali- brator automatisiert werden. Über die Fernsteuerung lassen sich alle Meßfunktionen vom Rechner fernsteuern, lesen Sie hierzu bitte das Kapitel "Fernsteuerung".
6 Kalibrierung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.5 Wichtige Schritte vor der Kalibrierung Folgende Punkte sollten Sie auf jeden Fall vor der Kalibrierung beachten bzw. sicher- stellen: Die Umgebungstemperatur sollte mindestens 18°C und höchstens 28°C betragen, idealerweise aber 23 ±1°C und stabil sein. Um Fehlmessungen durch Temperaturschwankungen zu vermeiden, können Sie um die An- schlüsse am Gerät ein wärmeisolierendes Tuch legen.
Geheimzahlschutz und Kalibrierschalter _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.6 Geheimzahlschutz und Kalibrierschalter Die Kalibrierung kann durch den rückseitigen Kalibrierschalter und eine PIN- Nummer gegen unbeabsichtigtes oder falsches Kalibrieren geschützt werden. Der Kalibriertaster befindet sich auf der Rückseite und kann mit einem spitzen Ge- genstand (Druckbleistift, Kugelschreiber o. ä.) betätigt werden. Sie können diesen Taster nach Anwählen des Kalibriermoduls betätigen.
6 Kalibrierung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.8 Kalibrieren der Gleichspannung Offsetkorrektur bei Gleichspannung Für die Offsetkorrektur bei Gleichspannungsmessung wird an den V-Ω-Buchsen ein Kurzschluß ( Zubehör Nr. 3016) hergestellt. Nach Auslösen der Nullpunktskorrektur mit der wird im eingestellten ZERO TASTE Meßbereich eine Offsetmessung durchgeführt und genullt. Hinweis: Erfolgt die Kalibrierung mit einem Kalibrator, muß...
Kalibrierung der Widerstandsbereiche _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.9 Kalibrierung der Widerstandsbereiche Offsetkorrektur Bei Nullung der Zweidraht-Widerstandsmessung dürfen nur die VΩ-Hi- und Lo- Buchse kurzgeschlossen bzw. anstelle des zu messenden Widerstandes eine Kurz- schlußbrücke angeschlossen sein. Bei der Vierdraht-Widerstandsmessung wird der echte Offsetwert ermittelt , indem mit zwei Kurzschlußsteckern (Zubehör Nr.
6 Kalibrierung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.10 Kalibrieren der Wechselspannung Die Offsetkorrektur muß wie bei der Gleichspannungsmessung beschrieben bei allen Bereichen durchgeführt werden. Die Kalibrierung der Wechselspannung wird ohne Gleichspannungskopplung vorge- nommen. Die Wechselspannungsbereiche sollten mit einer Sinusspannung und mit einer Frequenz von 1kHz kalibriert werden. Für die Funktion Wechselspannung mit Gleichanteil wird der Kalibrierfaktor automa- tisch übernommen.
Kalibrierung der Temperatur _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6.12 Kalibrierung der Temperatur 1. TEMP-Funktion: ZERO-Offsetkorrektur a) Am DMM5017-Eingang Vierdraht-Kurzschluß-Brücke aufstecken, d.h. die vier DMM5017 Volt/Ohm-Eingänge - Sense und Source - gegeneinander und unterein ander kurzschließen. b) Am DMM5017 Messzeit 1sec einstellen und TEMP-Funktionstaste drücken. Am Display erscheint die Anzeige: ‘Sensor ?’, denn NULL-Ohm als Sensor ist nicht spezifiziert.
6 Kalibrierung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Menu/↵ A 2 CONFIGURE ↵ A 4 Calibration ↵ A 1 Enter Value ↵ <> Zif ferneingabe für den neuen Temperatur-Kalibrierwert ↵ Zur Bestätigung der erfolgreichen Neukalibrierung erscheint jetzt in der weiterhin blinkenden DMM5017- Anzeige ‘Cal.’ und der neu eingegebene Temperatur- Kalibrierwert.
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Rückladen der Werkskalibrierdaten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 6-12...
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 7 Meßtechnische Hinweise 7.1 Gleichspannungsmessung Eingangswiderstand bei Gleichspannung Um die hohe Linearität des Meßverfahrens auszunutzen, ist der Eingangswiderstand für Spannungsmessungen bis 3 V sehr hochohmig gewählt (>10GΩ). In diesem Be- reich erlaubt das Gerät noch genaue Messungen mit maximal 1 ppm Lastfehler an Meßobjekten mit 1 kOhm Innenwiderstand.
Gleichspannungsmessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Den Einfluß des Quellenwiderstandes veranschaulicht die folgende Abbildung. Einfluß des Quellenwiderstandes auf das Meßgerät R i = Eingangswiderstand des Multimeters ( 10MΩ oder >10GΩ ) R q = Quellenwiderstand des Meßobjektes U 0 = Spannung des Meßobjektes Der Fehler in % für eine Messung ergibt sich dann wie folgt: ×...
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Im 5017 wird aus diesem Grund mit einer PLL-Schaltung (Phase Locked Loop) die Meßzeit zur Periodendauer der Netzspannung synchronisiert, so daß immer ein ganz- zahliges Vielfaches der Netzperiode in der Meßzeit enthalten ist. Wegen des vollinte- grierenden Meßverfahrens heben sich so die störenden Auswirkungen der positiven und negativen Halbwellen des Netzbrumms auf.
Gleichspannungsmessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Skizze veranschaulicht die möglichen Thermospannungsquellen in einem Meß- kreis, die an einer externen Verbindungsstelle (Kontakt 1/2) aber auch in den Buchsen des Meßgerätes vorhanden sein können. Deshalb ist immer darauf zu achten, die Verbindungen stets mit beidseitig gleichem Material auszuführen oder zumindest Materialien zu verwenden, die nur sehr kleine Thermospannungen erzeugen.
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 7.2 Widerstandsmessung Die Widerstandsmessung beim 5017 wird mit der Gleichstrom-Methode in 2- oder 4- Draht-Anordnung durchgeführt. Der Spannungsabfall über dem Widerstand R wird gemessen und das Verhältnis zum Spannungsabfall am internen Bereichswiderstand gebildet. In die Widerstandsmessung geht also kein Altern oder Driften der Referenz- spannungsquelle ein.
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Widerstandsmessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Wird eine Offsetkorrektur nicht durchgeführt, erhält man einen Meßwert R m der sich aus der Summe aller im Meßpfad befindlichen Widerstände zusammensetzt und um Prinzip der 2-Draht-Widerstandsmessung den Zuleitungswiderstand zu hoch ist. R m = R + R L + R L Die in der Praxis oft verwendeten Kabel mit 1m Länge besitzen einen Widerstand von ca.
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Vierdraht-Widerstandsmessung Damit die durch Zuleitungswiderstände vorhandenen Meßprobleme nicht auftreten, verwendet man für die Messung kleiner Widerstände die Vierdraht-Anordnung (siehe Bild unten). Prinzip der 4-Draht-Widerstandsmessung Die ‘äußeren’ Anschlüsse der Vierdraht-Widerstandsmessung prägen über die Kabel mit den Leitungswiderständen R den Meßstrom I in den zu messenden Widerstand R ein.
Wechselspannungsmessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Weiterhin von Vorteil ist auch eine Integrationszeit von größer 1s, da hier die störenden Einstreuungen durch die längere Integration des Meßsignals unter- drückt werden. Verlustleistung an den Widerständen Eine bei der Messung von Widerstandssensoren (z.B.Temperatur-Sensoren) immer wieder übersehene Fehlerquelle ist die Verlustleistung in den zu messenden Wider- ständen und die damit verbundene Eigenerwärmung.
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Etwas weniger Abschirmung erreicht man bei Verwendung eines einfachen Koax-Kabels. Im 200 V- und 750 V-Bereich ist bei höheren Frequenzen (200 V-Bereich über 100 kHz, 700 V-Bereich über 10 kHz) zu beachten, daß die angelegte Wechselspannung nicht das Effektivwertprodukt 10.000.000 V x Hz übersteigt.
Beim Anschluß der Sensoren ist auf die richtige Polung Hi-Hi und Lo-Lo von Meß- leitungen (Ω-Sense) und Stromquelle (Ω-Source) zu achten. PREMA stellt auch bereits fertig konfektionierte Pt100-Sensoren mit Handgriff und vergoldeten Bananensteckern zum vierpoligen Anschluß an das 5017 zur Verfügung (s.
7 Meßtechnische Hinweise _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Durchführen der Kalibrierung Für die Fühlerkalibrierung sind die folgenden Schritte auszuführen: 1. Der zu kalibrierende Sensor wird mit dem Gerät über die 4 Frontbuchsen oder über einen Kanal des Meßstellenumschalters verbunden. Über den Menü-Punkt 3 Device und 3 Temp Sensor wird der Fühlertyp angewählt, z.B.
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Temperaturmessung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 7-12...
Bereich von 300 mV bis 3V einen Eingangswi- derstand von größer 10 GΩ garantiert und somit für höchstpräzise Gleichspannungs- und Widerstandsmessungen geeignet ist. Strom-Shunts Referenz Mikro- Front- o. integr. Wandler DC-Abschwächer Con- Rearbuchsen (PREMA-ASIC) o. Scanner troller Stromquelle f. Ohm-Messung Relaissteuerung (PREMA-ASIC)
(<5ms) eine Bereichsumschaltung . 8.2 Die AD-Wandlung Der AD-Wandler ist ein integrierender Wandler für höchste Auflösungen. Das PREMA-Mehrfachrampen-Verfahren zur Analog-Digital-Wandlung ( DBP Auslege- schrift Nr. 2114 141 US-Patent 3765012) bietet die Grundlage für ein Multimeter mit hervorragender Linearität und Langzeitgenauigkeit bei kontinuierlicher, störungsaus- mittelnder Integration ohne Meßpausen.
Langzeitstabilität und das Rauschen. Durch Selektion und Landgzeittests (Altern) werden diese Größen noch optimiert. Der Wandler setzt sich aus einem kundenspezifischen IC von PREMA, der externen Referenz, den Vorschaltwiderständen und dem Integrationskondensator zusammen. Die Verwendung von ASICs erweist sich hier als wichtiger Vorteil, da zum einen Platz gespart wird, zum anderen aber auch die Ausfallmöglichkeit von Bauteilen ent-...
Die AD-Wandlung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Beim patentierten PREMA-Mehrfachrampenverfahren wird nicht nur die Dauer der Untermeßzeit sondern auch die Phasenlage an die Netzspannung gekoppelt. Diese Kopplung wird durch eine PLL-Schaltung (Phase-Locked-Loup) realisiert, die dafür sorgt, daß Phasenlage und Dauer der Untermeßzeit immer an Frequenz und Perioden- dauer der Netzspannung angepaßt sind.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________ 8.3 Messung der Wechselgrößen Für die Messung der Wechselgrößen wurde ein eigener Abschwächerpfad realisiert, der hohe Bandbreiten und ausreichende Schnelligkeit realisiert. Referenz RMS-Gleich- integr. Wandler Strom- richter (PREMA-ASIC) Shunts Mikro- Front- o. AC-Ab- Con- Rearbuchsen schwächer o. Scanner troller...
Einsatz von Mikroprozessoren _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 8.4 Einsatz von Mikroprozessoren Im 5017 kommen verschiedene Mikroprozessoren zum Einsatz. Zur Unterstützung einer vorgegebenen Modularität der einzelnen Systeme ist es wün- schenswert die Module so selbständig wie möglich zu machen, das wird durch diverse Mikroprozessoren unterschiedlicher Leistungsfähigkeit erreicht. Jedes mit einem Pro- zessor versehene Modul ist so durch Testroutinen unabhängig von anderen Modulen zu überprüfen.
8 Geräteaufbau _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Power Management Der Prozessor für das Power-Management bedient alle Funktionen die direkt mit der Netzspannung bzw. der Spannungsversorgung der einzelnen Module zusammenhängt. Eine Überwachung des Standby-Schalters ist notwendig, um Datenverluste zu verhin- dern. Der Power-Manager führt nach Betätigen des Standby-Schalters noch diverse Routi- nen aus, die sicher stellen, daß...
Schnittstellen _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 8.5 Schnittstellen Im Kapitel "Technische Daten" finden Sie Steckerbelegungen und Überlastgrenzen. Display Beim eingebauten Display handelt es sich um eine alphanumerische LCD-Anzeige mit 16 großen gut ablesbaren Ziffern. Die Anzeige ist hinterleuchtet, der Kontrast kann im Menü eingestellt werden. Speicher Die Firmware ist in zwei 1Mbit EPROMS gespeichert, die zum Uprgrade vom Kun- den getauscht werden können.
8 Geräteaufbau _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 8.6 Meßeingänge Zum Anschluß der Meßsignale besitzt das 5017 auf der Frontplatte und auf der Rückseite (nicht 5017SC) fünf Sicherheitsbuchsen. Zur Verringerung von Ther- mospannungen und Übergangswiderständen bestehen die Anschlüsse aus hochwerti- gem Kupfer-Tellur. Zur präzisen Messung von kleinsten Spannungen und Widerständen sollten Sie eben- so Meßleitungen mit Anschlüssen aus Kupfer-Tellur (siehe Zubehör) verwenden.
5017SC _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 8.8 5017SC Das 5017SC ist mit einem 40-kanaligen Meßstellenumschalter ausgestattet, der es erlaubt bis zu 80 Kanäle 1-polig an das 5017 anzuschließen. Der Anschluß erfolgt über zwei 50-polige Sub-D-Buchsen auf der Rückseite. Die Steckerbelegung entneh- men Sie bitte den „Technischen Daten“. Beim 5017SC lassen sich der 1000V-Bereich und die Strommessung nur über die Frontbuchsen anwählen.
9 Technische Daten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 9 Technische Daten Alle Fehlergrenzen und Stabilitätsangaben werden relativ zu einem auf die Physika- lisch Technische Bundesanstalt (PTB) rückführbaren Kalibrierstandard angegeben. Die Umgebungstemperatur bei der Kalibrierung beträgt 23°C ± 1°C. Die technischen Daten gelten mit eingeschaltetem automatischem Filter und nach korrekt durchgeführter Offsetkorrektur.
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Gleichspannung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ FEHLERGRENZEN (1 Jahr) 1),3),4) ± (% der Anzeige + % der max. Anzeige) 1Jahr 23°C±5°C Bereich %m.Az ±300mV 0,003 0,0002 ±3V 0,002 0,0002 ±30V 0,002 0,0002 ±300V 0,003 0,0004 ±1000V 2) 0,004 0,0010 Bei Angabe dieser Werte wird vorausgesetzt, daß der meßzeitabhängige Anzei- geumfang groß...
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140 dB 50/60 Hz Netz 140 dB (Schirm niederohmig mit der schwarzen "V,Ω−Lo" Buchse verbunden, mit 1kΩ in der "Lo"-Zuleitung) MESSPAUSEN nach Bereichs- oder Funktionswechsel oder Kanalumschaltung: 100ms MESSVERFAHREN vollintegrierendes PREMA-Mehrfach-Rampen- Verfahren (DBP.Nr.2114141, US-Pat. Nr. 3765012) POLARITÄTSWECHSEL automatisch, ohne Meßpause...
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Gleichspannung _____________________________________________________________________________________________________________________________________ ÜBERLASTGRENZEN V/Ω Ω Ω Ω -HI gegen Gehäuse(Erde) ± 1000 Vpk bei max. 60 Hz oder ± 1000V Gleichspannung V/Ω Ω Ω Ω -HI gegen V/Ω Ω Ω Ω -LO-Eingang ± 300mV, ± 3V für 60 sek. ± 1000V 2) Dauerbelastung ±...
Temperatur _____________________________________________________________________________________________________________________________________ EINSCHWINGZEIT 100ms auf 0,1% MESSPAUSEN nach Bereichs-oder Funktionswechsel und Kanalumschaltung 300ms ÜBERLASTGRENZEN ..max. 250Vpk 2) (Schmelzsicherung 2A, träge) Personenschutz: A-Hi gegen Erde max. 60Vpk A-Lo gegen Erde max. 60Vpk 1) Sinus-Signal größer als 5% der maximalen Anzeige; V/Ω/LO mit Erde verbunden, Meßmodus Iac+dc. 2) für Ströme >...
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9 Technische Daten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ MESSTROM ....Pt10 / Pt25 / Pt100 / Pt500 1 mA Pt1000 100 µA SPANNUNG AN OFFENEN KLEMMEN ca. 5V MESSZEITEN ....... 100ms bis 100s MESSPAUSEN ...... nach Bereichs- oder Funktionswechsel und Kanalumschaltung 100ms FEHLERGRENZEN 1) Fühler Stabilität 24h, 23±1°C Fehlergrenzen 1 Jahr, 23±5°C...
9 Technische Daten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Steckerbelegung des Meßstellenumschalters Scanner Input 1 Kanal Kanal Kanal PIN-Nr. Kanal Kanal Kanal PIN-Nr. 4-pol 2-pol. 1-pol. 4-pol. 2-pol 1-pol 01 SHi 01 Hi 01 Hi 06 SHi 11 Hi 21 Hi 01 SLo 01 Lo 02 Hi 06 SLo 11 Lo...
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Meßstellenumschalter bei 5017SC _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Scanner Input 2 Kanal Kanal Kanal PIN-Nr. Kanal Kanal Kanal PIN-Nr. 4-pol. 2-pol. 1-pol. 4-pol. 2-pol. 1-pol. 11 SHi 21 Hi 41 Hi 16 SHi 31 Hi 61 Hi 11 SLo 21 Lo 42 Hi 16 SLo 31 Lo 62 Hi 11 Hi...
IEEE488-Schnittstelle _____________________________________________________________________________________________________________________________________ STECKERBELEGUNG IEEE488-SCHNITTSTELLE Datenbus: DIO 1-DIO 8 Datenbits 1-8 Übergabe- DIO 1 DIO 5 steuerbus DIO 2 DIO 6 DIO 3 DIO 7 Data Valid DIO 4 DIO 8 NRFD Not ready GND (DAV) for Data NRFD GND (NRFD) NDAC No Data NDAC...
EG-Konformität _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 9.13 EG-Konformität Die EG-Konformitätserklärung zum 5017 bescheinigt die Einhaltung der Schutzan- forderungen, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Gemeinschaft über die Elektromagnetische Verträglichkeit ( 89/336/EWG ) fest- gelegt sind. Die Konformität des 5017 und des 5017SC ist sichergestellt. EMV-Messungen Zum Nachweis der Einhaltung der Schutzanforderungen gemäß...
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9 Technische Daten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ ENV 50140 EMV Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder. EMV-Grundnorm / 30-1000MHz, Störumgebung: Wohnbereich. Einstrahlung: 3V/m, 80%AM - z.B. Handy in 3-5m Abstand. 5017-Spezifikationen min. +/- 0.1 % m.Az. ENV 50141 EMV Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder.
Allgemeines _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 9.14 Allgemeines SICHERHEIT erfüllt EN 61010 Schutzleiter ist galvanisch mit dem Gehäuse verbunden AUFWÄRMZEIT ....2h bis zur 1-Jahres-Genauigkeit, 1h bis zur 24-Stunden-Stabilität UMGEBUNGSTEMPERATUR Betrieb ......10°C bis 45°C Lagerung......-25°C bis 60°C LUFTFEUCHTIGKEIT Betrieb ......20% bis 75% (0°C bis 25°C) 20% bis 65% (25°C bis 45°C) Lagerung ......
9 Technische Daten _____________________________________________________________________________________________________________________________________ ABMESSUNGEN Höhe ca. 96 mm mit Füßen ca. 89 mm ohne Füße (2 HE) Breite ca. 225 mm (½ 19 Zoll) Tiefe ca. 375 mm ABMESSUNGEN LIEFERVERPACKUNG Höhe ca. 270 mm Breite ca. 320 mm Tiefe ca.
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Allgemeines _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 9-28...
10 Zubehör _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 10 Zubehör 10.1 Adapterkarte (Option 3110) Die Adapterkarte ermöglicht den Schraubanschluß von Meßleitungen und wird von außen auf die 50-poligen Sub-D-Stecker des 5017SC aufgesteckt. Zum Anschluß aller Kanäle (20 x 4-polig, 40 x 2-polig oder 80 x 1-polig) werden zwei Adapterkarten benötigt.
Gegenstecker / Sub-D (6000/03) _____________________________________________________________________________________________________________________________________ 10.2 Gegenstecker / Sub-D (6000/03) Zum Anschluß der Meßleitungen an den Umschalter des 5017SC kann für 40 Leitun- gen ein 50-poliger Subminiatur-D-Stecker verwendet werden. Er besitzt Lötanschlüs- se und einen Kabelausgang für Rundkabel bis max. 12mm Durchmesser. Zum Anschluß...
Maße in cm : 27 x 39 x 15 (B x H x T) 10.9 IEEE488-Bus-Schnittstellenzubehör Die Bedienung des Meßgerätes über den IEEE-Bus setzt eine IEEE488- Schnittstellenkarte im Computer voraus. Für PC/XT/AT und kompatible hat PREMA folgende IEEE488-Interfacekarte und Zubehör im Programm: 5025 IEEE488-Interfacekarte PC2A für PC XT/AT inkl.
Der Gestelleinbausatz wird mit allen notwendigen Schrauben ausgeliefert. Im Lieferumfang enthalten ist ebenfalls eine Sichtblende, falls nur ein 5017 eingebaut wird. 10.11 Windows-Software PREMA-Control für 5017 (5029/5017) Preisgünstige Software zur Ansteuerung des 5017 über die RS232 oder die IEEE-488- Schnittstelle vom PC unter Windows.
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Index _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Index Gleichspannung 9-2 Eingangsstufe 8-1 —*— —B— Eingangswiderstand 7-1 Gleichspannung 9-2 *CLS Clear Status 5-6 Baugruppen 8-1 Wechselspannung 9-8 *ESE Event Status Enable 5-7 Beanstandungen 2-1 Einschalten *IDN? Identifikation 5-8 Bedienung des Gerätes 2-5 *OPC Operation Complete 5-8 Menü...