Inhaltszusammenfassung für Assa Abloy effeff ePED 1386CMC
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ePED ® Rettungswegtechnik assaabloyopeningsolutions.de DE Seite EN Page FR Page NL Pagina 60 NL Pagina 60 Produktname ePED ® Zentrale Fluchtwegsteuerung 1386CMC Produktname Installations- und Montageanleitung Installations- und Bedienungsanleitung Experience a safer Experience a safer DXXXXXNN D0111704 and more open world and more open world...
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® ist ein eingetragenes Warenzeichen der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH. Open Source Lizenzen ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH hält den Quellcode der im Rahmen von Open Source Lizenzen genutzten Software (zum Beispiel FreeRTOS™, newlib, lwIP) auf Anfrage bereit: http://www.assaabloy.com/com/global/opensourcelicense/ Herausgeber ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH Bildstockstraße 20...
Produktinformation ePED ® Rettungswegtechnik Elektrische Verriegelungen von Türen in Fluchtwegen sichern Fluchtwege gegen Missbrauch ab. Dabei wird die Tür in Fluchtrichtung blockiert. Über einen Not-Auf-Taster wird im Gefahrenfall die Fluchttür freigegeben und ein Alarm ausgelöst. Der Alarm wirkt gleichzeitig hemmend gegen Missbrauch. Das System ist entsprechend der Richtlinie für elektrische Verriegelungen von Türen in Fluchtwegen (EltVTR) geprüft und erfüllt die sicherheitstechnischen Anforderungen für eine Freigabe im Gefahrenfall.
Abb. 1 : ® ePED zentrale Fluchtweg- steuerung 1386CMC 1386CMC Begriffserklärung Begriff Beschreibung Freigabeverzögerung Die Freigabeverzögerung ist die Wartezeit nach Betätigung des Not-Auf-Tasters bis die Fluchttür entriegelt wird. ® Terminal Das ePED 1386-00 Türterminal (Terminal) besteht aus mehreren Modulen, die in einem Wandgehäuse verbaut sind.
Sicherheitshinweise Zu dieser Anleitung Die Installation und Konfiguration des Produkts muss durch eine Fachkraft im Bereich Elektrotechnik ausgeführt werden, Montagearbeiten müssen, je nach Art der Arbeit, durch eine Fachkraft des entsprechenden Handwerks oder entspre- chend geschultes Personal ausgeführt werden. Bedeutung der Symbole Gefahr! Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung führt zu Tod oder schwerer Verletzung.
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Gefahr durch fehlerhafte Inbetriebnahme: Um die Produktsicherheit zu ge- währleisten, muss die Inbetriebnahme durch eine sachkundige Person durch- geführt werden. ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH bietet Schulungen zur Aneignung der erforderlichen Sachkunde an. Gefahr durch fehlerhafte Wartung: Die Verantwortung für eine korrekte Installation und Funktionskontrolle des Produkts und angeschlossener Kompo- nenten liegt beim Betreiber.
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„lokalen Modus“ zurückschalten und die Funktionen der zentralen Fluchtwegsteuerung sind nicht verfügbar. · Stellen Sie sicher, dass die Netzwerkverbindung störungsfrei ist. Um Beeinflus- sungen durch andere Netzwerkgeräte auszuschließen, empfiehlt ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH eine separate Netzwerkstruktur für den Fluchtweg. Sicherheitshinweise...
Videoüberwachung einsehen können. Eine Verlängerung der Freigabezeit oder Sperrung ist ohne Sicht auf die Fluchttür nicht zulässig. Planungshinweise für zulässige Lösungen und die dazu benötigten Gerätekombi- nationen kann ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH für Ihre Anwendung gerne bereitstellen. Die sicherheitstechnischen Funktionen für die Freischaltung der elektrischen Verriegelung entsprechen gemäß...
Nottaster für die zentrale Freigabe Nottaster für die zentrale Freigabe Abb. 3 : Mit dem Nottaster für die zentrale Freigabe Nottaster und (Abb. 2– , Abb. 3) werden alle Fluchttüren Schlüsselschalter des Gebäudes oder Fluchttürgruppen im Fall einer Not- oder Paniksituation von einer oder mehreren zentralen Stellen freigegeben.
Zweifache Freigabeverzögerung Hinweis! Die Freigabeverzögerung muss aktiviert werden: Die Freigabeverzögerung muss an den betroffenen Fluchttüranlagen (hardware-seitig) aktiviert werden. An den Fluchttüren befinden sich Fluchttürterminals (Anleitung D01022xx ePED ® ePED ® Türterminal 1386-00) mit einem roten Nottaster. Wird ein Nottaster gedrückt Türterminal meldet das Terminal für die betroffene Fluchttür eine Freigabeanforderung.
Verlängerte Freigabeverzögerung aktivieren Der rote Taster blinkt. Autorisieren Sie sich am Schlüsselschalter als berechtigte Sicherheitsperson (Abb. 2– , Abb. 4). Betätigen Sie den roten Taster (Abb. 2– , Abb. 4). Die verlängerte Freigabeverzögerung ist aktiviert. Der rote Taster leuchtet. Verlängerte Freigabeverzögerung deaktivieren Betätigen Sie den grünen Taster (Abb.
Überwachungsstatus Status des Nottasters Der Zustand des zentralen Nottasters wird durch eine rot-grüne LED angezeigt (Abb. 2 – oder Zustand Beschreibung der zentrale Nottaster wurde betätigt – Nottaster ist leuchtet eingerastet oder der zentrale Nottaster ist nicht betätigt – Nottaster ist leuchtet ausgerastet grün...
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Alarm gemeldet Wenn ein oder mehrere Freigabeanforderungen ausgelöst wurden – die Not-Auf- Taster an den Terminals wurden betätigt – wird dies durch eine gelbe LED angezeigt (Abb. 2– Zustand kein Alarm mindestens eine Fluchttür, aber blinkt nicht alle melden Alarm und Freigabeanforderung leuchtet alle Fluchttüren melden Alarm und Freigabeanforderung...
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Status der Verbindung zum Alarmsystem Der Zustand der Verbindung zum Alarmsystem wird durch eine gelbe LED angezeigt (Abb. 2– Zustand die Verbindung zum Alarmsystem funktioniert das Alarmsystem wurde blinkt deaktiviert leuchtet die Kommunikation zwischen zentraler Fluchtwegsteuerung und Alarmsystem ist gestört...
Prüftaste Die zentrale Fluchtwegsteuerung testen Die ordnungsgemäße Funktion aller Anzeigeelemente muss getestet werden, zum Beispiel bei einer Wartung. Betätigen Sie den gelben Taster. Alle Anzeigeelemente leuchten auf und ein akustisches Signal ertönt. Akustisches Alarmsignal Akustische Alarmsignal (Alarmhupe) abschalten Es wurde ein Alarm ausgelöst. Das akustische Alarmsignal soll abgeschaltet werden.
Konfiguration Konfiguration mit Software CMCFG ® Die Software CMCFG dient zur Konfiguration eines ePED Fluchtwegsteuersys- tems, bestehend aus ® · maximal 32 ePED zentrale Fluchtwegsteuerung 1386CMC und · einem ePED ® CMC-Connector 1386 CMC-CON je Tür. Ein ePED ® Fluchtwegsteuersystem kontrolliert und steuert einen Fluchtweg. Die Kommunikation der Komponenten erfolgt per TCP/IP über Ethernet.
Hinweise zur Konfiguration Vorsicht! Schaden durch Verlust der Konfigurationsdaten: Die Konfigurationsdaten werden in einer Datei abgespeichert. Die Konfigurationsdatei ist immer notwen- dig bei Erweiterungen und Änderungen. Gehen die Konfigurationsdaten verloren, muss das Steuersystem vollständig neu konfiguriert werden. Dies kann je nach Systemgröße und Komplexität einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeuten.
Grundsätzliche Reihenfolge bei der Konfiguration Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei. 1.1 „Software starten“ 1.2 „Eine neue Konfiguration anlegen“ Konfigurieren Sie die CMC-Boxen. 2.1 „CMC-Boxen konfigurieren“, Seite 24 Konfigurieren Sie die Türen. 3.1 „Türen konfigurieren“, Seite 25 Konfigurieren Sie die Verbindung von CMC-Boxen und Türen. 4.1 „CMC-Boxen mit Türen verknüpfen“, Seite 26 Übertragen Sie über USB-Kabel an den jeweiligen Montageorten die Daten an die CMC-Boxen.
Eine neue Konfiguration anlegen Legen Sie eine neue Konfigurationstabelle an · Klicken bzw. drücken Sie auf System / Neu oder oder Geben Sie die Daten ein und bestätigen Sie mit · Die Bezeichnung wird später über der Kreuztabelle zur Konfiguration ange- zeigt (Abb.
CMC-Boxen konfigurieren Voraussetzung Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb. 7, Seite 23) wird angezeigt („Eine Konfiguration laden“, Seite 30). Türen konfigurieren Klicken Sie auf den Spaltenkopf Box <Nr.> . Der Dialog CMC-Box wird angezeigt. Daten bearbeiten Klicken Sie auf ...
Türen konfigurieren Voraussetzung Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb. 7, Seite 23) wird angezeigt („Eine Konfiguration laden“, Seite 30). Türen konfigurieren Klicken Sie auf den Zeilenkopf Tür . Der Dialog CMC-Connector wird angezeigt. Daten bearbeiten Klicken Sie auf ...
CMC-Boxen mit Türen verknüpfen Voraussetzung Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb. 7, Seite 23) wird angezeigt („Eine Konfiguration laden“, Seite 30). CMC-Boxen und Türen konfigurieren Weisen Sie die Türen den CMC-Boxen zu, setzen Sie dazu / in der Kreuztabelle. Eine CMC-Box kommuniziert ausschließlich mit den ihr zugewiesenen Türen.
Daten an eine CMC-Box senden Voraussetzung Die CMC-Box ist über ein USB-Kabel mit dem Computer verbunden auf dem die Software CMCFG läuft. Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb. 7, Seite 23) wird angezeigt („Eine Konfiguration laden“, Seite 30). Konfiguration an CMC-Box übertragen Klicken Sie auf den Spaltenkopf zu der CMC-Box, an welche die Daten gesendet werden sollen.
Daten an eine Tür senden Voraussetzung Die zu konfigurierende Tür ist über ein USB-Kabel zwischen dem CMC-Connector der Tür und dem Computer verbunden, auf dem die Software CMCFG läuft. Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb. 7, Seite 23) wird angezeigt („Eine Konfiguration laden“, Seite 30).
Funktion der Tür testen Der Test muss eventuell von zwei Personen an Tür und steuernder CMC-Box durchgeführt werden. Warnung! Lebensgefahr durch ein falsch interpretiertes Testergebnis: Falls bei dem Test einer konkreten Tür gleichzeitig von einer weiteren Tür eine Freigabeanforderung gesendet wird, so kann dieses zweite Signal irrtümlich als erfolgreiches Testergeb- nis interpretiert werden.
Bedienung allgemein Eine Konfiguration laden Öffnen Sie eine gespeicherte Konfigurationsdatei. · Klicken bzw. drücken Sie auf System / Laden oder oder Eine Kreuztabelle mit der eingegebenen Anzahl Türen in den Zeilen und CMC-Boxen in den Spalten wird angezeigt (Abb. 7, Seite 23). Die Bezeichnung der Konfiguration ändern Voraussetzung Die zu bearbeitende Konfiguration ist geöffnet und die Kreutabelle (Abb.
Technische Daten Protokollierung per Event-Logger Für die Aufzeichnungen von Erreignissen im System wird ein handelsüblicher USB-Stick benötigt, der in einen der vier USB-Anschlüsse eingesteckt werden muss (Abb. 6, Seite 19) – Die Zeiteinstellung erfolgt über das CMC-Konfigurationsprogramm. Das Protokoll wird auf dem USB-Stick im Datei-Verzeichnis ERLOG/, der Dateina- me ist das Datum des Aufzeichnungstages.
Technische Daten Eigenschaft Ausprägung Spannungsversorgung 12 V (–10 %) bis 24 V (+10 %) SELV maximale Stromaufnahme bei 24 V 200 mA bei 12 V 500 mA Einsatzort zur Verwendung im Innenbereich Schutzart IP30 (wenn vollständig montiert) Betriebstemperatur –10 °C – +55 °C Zertifizierung nach DIN EN 13637:2015 und EltVTR...
· In mindestens jährlichen Abständen muss die sichere Funktionsfähigkeit durch eine geschulte Fachkraft überprüft werden. · Bauaufsichtliche Anforderungen müssen eingehalten werden. ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH bietet Schulungen zur Aneignung der erfor- derlichen Sachkunde an. Beachten Sie insbesondere: · Bei der ersten Inbetriebnahme muss ein Protokoll erstellt werden, in dem eine...
Gewährleistung, Entsorgung Gewährleistung Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen und die Verkaufs- und Lieferbe- dingungen der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH (assaabloyopeningsolutions.de). Aktualisierte Informationen Aktualisierte Informationen, zum Beispiel Berichte über zusätzlich durchgeführte Brandprüfungen finden Sie unter: assaabloyopeningsolutions.de Entsorgung Verpackungsmaterialien müssen der Wiederverwendung zugeführt werden. Die geltenden Vorschriften zum Umweltschutz müssen eingehalten werden.
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Die ASSA ABLOY Gruppe ist der Weltmarktführer Die ASSA ABLOY Gruppe ist der Weltmarktführer in Zugangslösungen. Jeden Tag helfen wir in Zugangslösungen. Jeden Tag helfen wir Menschen sich sicherer und geborgener zu Menschen sich sicherer und geborgener zu fühlen und eine offenere Welt zu erleben.