Oszillator-Modifier
11. Min Modulation:
Effekt: Eine Form der Amplitudenmodulation, bei der die Oszillatoren von Wave 1 und
Wave 2 miteinander verglichen werden und der jeweilige niedrigste Amplitudenwert
ausgegeben wird. Wenn Wave 2 anders als Wave 1 gestimmt ist, überlagern sich im
Sound häufig beide Frequenzen.
Hinweis: Wenn Wave 1 und Wave 2 dieselbe Wellenform bei einer gleichen Stimmung
nutzen, besitzt dieser Effekt keine Auswirkungen.
Control: Blendet zwischen dem trockenen und dem verglichenen Signal über.
Tipp: Abgefahrene synchronisationsähnliche Effekte können erzeugt werden, wenn
Wave 2 auf andere Oktaveinstellungen als Wave 1 gesetzt wird. Versuchen Sie für eine
Soundverbreiterung die Oszillatoren mit einer geringen Stimmungsabweichung "in Tune"
zu halten.
12. Sine Wavefolder:
Effekt: Erhöht die Amplitude von Wave 1 und klappt immer, wenn das Oszillatorsignal
die maximale Amplitudenlinie des Synthesizers überschreitet, diese mit einem
sinusförmigen Verhalten auf sich selbst zurück.
Control: Regelt die Intensität der Verstärkung, die auf den Oszillator angewendet wird
(die Intensität der Verstärkung beeinflusst, wie oft sich die Wellenform faltet).
Tipp: Dieser Modifier eignet sich aufgrund der sanfteren Flankensteilheit beim
Umklappen der Wellenform besser für glatter klingende Sounds als der Triangle
Wavefolder.
13. Bit-Crush:
Effekt: Wendet einen kontinuierlichen Effekt zur Reduktion der Bitrate unabhängig auf
jeden der Oszillatoren von Wave 1 an, wodurch die Auflösung der Wellenform
schrittweise verringert wird und treppenartige Wellenformen entstehen.
Control: Regelt die Bitratenreduzierung für Wave 1.
Tipp: Dieser Modifier funktioniert besonders gut, wenn er langsam bei niedrig
oktavierten Sounds moduliert wird, bei denen der allmähliche Informationsverlust am
deutlichsten hörbar ist.
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