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Inhaltsverzeichnis
Anwenderhandbuch
VLM500-MID
Version 2.0
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Inhaltszusammenfassung für ASTECH VLM500-MID

  • Seite 1 Anwenderhandbuch VLM500-MID Version 2.0...
  • Seite 2: Revisionsüberblick

    Eigenschaften aufweisen wie die vorliegende. Eingetragene Warenzeichen sind Eigentum ihrer Hersteller. VLM500-MID - Anwenderhandbuch V2.0 Copyright © ASTECH Angewandte Sensortechnik GmbH, Rostock 2017-2020 VLM500-Serie ab Hardwareversion 2018, Firmware Version ab V1.31r0 CDB-Serie ab Hardwareversion 2018, Firmware Version ab V1.23r0 Druckdatum: 15.01.2020 Revisionsüberblick...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt VLM500-MID Anwenderhandbuch Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ............................3 Befehle und Parameter des VLM500-MID ...................... 5 Abbildungsverzeichnis ............................ 7 Tabellenverzeichnis ............................8 Allgemeine Informationen ..........................9 Hinweise zum Arbeiten mit diesem Handbuch ......................9 Sicherheitshinweise ..............................9 Einleitung .................................. 10 Verwendungszweck ..............................10 Geräteübersicht ............................
  • Seite 4 VLM500-MID Anwenderhandbuch Inhalt 9.9.2 Push Pull 5V ..............................49 9.9.3 Push Pull 24V ..............................50 9.10 Prozessdatenausgabe (nicht-rechtlich relevant, optional) ..................51 9.10.1 Profinet IO (optional) ............................51 9.10.2 EtherNet/IP (optional) ............................54 9.10.3 Ethernet (optional) ............................55 Wartung ................................ 56 10.1...
  • Seite 5: Befehle Und Parameter Des Vlm500-Mid

    Inhalt VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500-MID VLM500 Systeminformationen / Lesebefehle Der Befehl Expmin ........69 Der Befehl AO ..........62 Der Befehl Direction ........69 Der Befehl Constant ........62 Der Befehl Holdtime ........70 Der Befehl Error ........... 62 Der Befehl Illumination ........
  • Seite 6 VLM500-MID Anwenderhandbuch Inhalt Nicht-rechtlich relevante Parameter Der Befehl AOMax ........82 Rechtlich relevante Parameter und Befehle Der Befehl AOMin ........82 Der Befehl %date ......... 89 Der Befehl AOOn .......... 82 Der Befehl %deletenvm ....... 89 Der Befehl AOSync ........82 Der Befehl %overwrite .........
  • Seite 7: Abbildungsverzeichnis

    Inhalt VLM500-MID Anwenderhandbuch Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Anschlussprinzip des VLM500-MID....................11 Abbildung 2: Aufbau eines VLM500 ........................12 Abbildung 3: CDB mit Programmieradapter ......................14 Abbildung 4: CDB mit versiegeltem Programmieranschluss ................. 14 Abbildung 5: Versiegelter Schraubanschluss von CDB ..................14 Abbildung 6: Tastenfeld und Anzeige der CDB......................
  • Seite 8: Tabellenverzeichnis

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Inhalt Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Geräteausführungen ..........................16 Tabelle 2: Bedeutung der Leuchtdioden VLM500 ....................17 Tabelle 3: Bedeutung der Leuchtdiode CDB ......................18 Tabelle 4: Belegung Anschluss 3 vom VLM500 ..................... 36 Tabelle 5: Belegung von Anschluss 4 der CDB....................... 38 Tabelle 6: Pinbelegung vom Druckeranschluss .....................
  • Seite 9: Allgemeine Informationen

    Die Sicherheits- und Betriebshinweise sind sorgfältig zu lesen und bei der Handhabung des Gerätes zu beachten. Die Einsatzbedingungen sind einzuhalten. Die Nichtbeachtung der Hinweise oder sachwidrige Benutzung des Gerätes können zur Schädigung des VLM500-MID führen oder falsche Messergebnisse zur Folge haben. Steckverbinder dürfen nicht unter Spannung gesteckt oder gezogen werden. Alle Anschlussarbeiten dürfen nur spannungslos erfolgen.
  • Seite 10: Einleitung

    (LMM) vorgesehen. Je nach Einsatzzweck der LMM kann für den Betrieb der Anlage eine eichtechnische Prüfung erforderlich sein. Das Zählwerk selbst (also das VLM500-MID) ist in der LMM ein zentraler Baustein. Es wurde durch die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) vorgeprüft. Mit dem Erwerb eines VLM500-MID erhält der Käufer eine Bestätigung der PTB, dass der Sensor den Anforderungen dem Softwareleitfaden...
  • Seite 11: Geräteübersicht

    Geräteübersicht Gerätekonzept Das VLM500-MID setzt sich aus den zwei Hauptkomponenten VLM500 und CDB zusammen. Das VLM500 ist der eigentliche Sensor. Die CDB ist eine Anzeige-Speicher-Einheit. Die vom VLM500 erfassten Längenwerte werden auf dem Bildschirm der CDB dargestellt. Ist eine Längenmessung abgeschlossen, wird der Längenwert zusammen mit Statusinformationen als ein Datensatz in der CDB gespeichert.
  • Seite 12: Abbildung 2: Aufbau Eines Vlm500

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Geräteübersicht Sinusförmig ist. Dieses Signal wird „Burst“ bezeichnet. Nach der Filterung dieser Bursts, erfolgt die Auswertung durch das Gerät. Dabei wird die Signalfrequenz f gemessen und daraus mit Hilfe eines Proportionalitätsfaktors Mess k die Geschwindigkeit v berechnet. Der Proportionalitätsfaktor wird wesentlich durch die abbildende Optik und weitere Gerätespezifische Kennwerte beeinflusst.
  • Seite 13 Schnittstelle vornehmen. Das komfortable VLMTool steht dem Anwender kostenlos zur Verfügung und kann auf mehreren Windows-PCs installiert werden. Die einzelnen Befehle des VLM500-MID werden in den Kapiteln 12 bzw. 13 beschrieben. Die eingestellten Parameter können permanent im Gerät abgespeichert werden.
  • Seite 14: Betriebsmodi

    Für das VLM500-MID sind Vorkehrungen getroffen, die dieser und weiteren Anforderungen genügen. Wenn eine LMM geeicht ist, dann befindet sich das VLM500-MID im gesicherten Modus. Der gesicherte Modus wird durch das Anbringen von Siegeln und Plomben sowohl am VLM500-Gehäuse als auch am CDB-Gehäuse dargestellt (siehe beispielhaft Foto auf dem Deckblatt dieses Anwenderhandbuches).
  • Seite 15: Geräteausführungen

    Geräteausführungen VLM500-MID Anwenderhandbuch Geräteausführungen Es sind unterschiedliche Geräteausführungen der VLM500-Serie verfügbar, die untereinander elektrisch und anschlusskompatibel sind. Die meisten Optionen (Interfacekarten, Montagezubehör etc.) können bei allen Ausführungen verwendet werden. Die Unterschiede im Messbereich, im Arbeitsabstand und der Abstandsvarianz ergeben sich durch die verwendeten optischen Bauteile der Geräte VLM500A, VLM500D, VLM500L und VLM500E.
  • Seite 16: Übersicht Der Geräteausführungen

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Geräteausführungen VLM500E Das Gerät VLM500E besitzt einen Arbeitsabstand von 330 mm ± 30 mm. Es wird vorrangig zur Messung mittlerer Geschwindigkeiten eingesetzt. Die mögliche Minimalgeschwindigkeit beträgt 0,01 m/s (0,60 m/min). Übersicht der Geräteausführungen Tabelle 1: Geräteausführungen VLM500A VLM500D...
  • Seite 17: Anzeigeelemente

    Anzeigeelemente VLM500-MID Anwenderhandbuch Anzeigeelemente Zur Darstellung von Betriebszuständen besitzt das VLM500-MID Leuchtdioden (LED). Das VLM500 hat im Deckel fünf LED eingebaut und in der Folientastatur der CDB befindet sich eine LED. Die Grafikanzeige der CDB wird in Kapitel 6 vorgestellt.
  • Seite 18: Tabelle 3: Bedeutung Der Leuchtdiode Cdb

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anzeigeelemente Error-LED Blinkt die rote Error-LED kontinuierlich, liegt ein technischer Defekt vor. Leuchtet sie während des Betriebes kurzzeitig oder dauernd, sind Parameter falsch eingestellt oder es kam zu Übertragungsfehlern. In allen Fällen sollte mit einem PC und dem Befehl Error die Ursache ermittelt und beseitigt werden, da sonst Fehler in den Messergebnissen möglich sind.
  • Seite 19: Bedienung Cdb

    Bedienung CDB VLM500-MID Anwenderhandbuch Bedienung CDB 6.1 Tastenfeld Unter der Anzeige der CDB befinden sich vier Tasten mit einer erhabenen Prägung. Mit Hilfe dieser Tasten kann der Anwender durch die Menüstruktur navigieren, Menüpunkte auswählen und Informationen zum System und der gespeicherten Messwerte abrufen.
  • Seite 20: Einschaltvorgang

    Bildschirm angezeigt werden. Auftretende Abweichungen registriert die Software und versetzt das VLM500-MID sofort in den ungesicherten Modus. Tritt dieser Fall ein, ist eine Bedienung und Nutzung des Gerätes weiterhin möglich. Allerdings werden neue Messwerte als ungültige Messwerte gespeichert.
  • Seite 21: Abbildung 8: Menüstruktur Der Cdb

    Bedienung CDB VLM500-MID Anwenderhandbuch Abbildung 8: Menüstruktur der CDB ASTECH GmbH Seite 21...
  • Seite 22: Messwertanzeige

    Messrate (in Prozent) • Aktuelle Geschwindigkeit des Messobjektes (in m/s) • Angabe der Länge in einer zweiten Längeneinheit, die vom Anwender eingestellt werden kann • Arbeitsmodus des VLM500-MID • Anzahl der zur Verfügung stehenden und belegten Speicherplätze • Datum und Uhrzeit •...
  • Seite 23: Cdb-Parameter

    Sind Soll- und Istwert identisch, ist davon auszugehen, dass die Integrität gewahrt ist und keine absichtliche oder unabsichtliche Manipulation der Software vorliegt. Im VLM500-MID werden verschiedene Prüfsummen berechnet. Neben den zwei Prüfsummen für die Software des VLM500 und die Software der CDB, wird auch jeweils eine Prüfsumme von den rechtlich relevanten Parametern des VLM500 und von den rechtlich relevanten Parametern der CDB berechnet.
  • Seite 24: Alle Messdaten

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Bedienung CDB 6.8.1 Alle Messdaten Aus der Liste kann mit den Pfeiltasten ein Listeneintrag ausgewählt und zu diesem die Details aufgerufen werden. Abbildung 11 zeigt den Menüpunkt „Messwertdetails“. Auf dieser Seite werden alle rechtlich relevanten Informationen zu dem Messvorgang angezeigt. Dazu zählen neben dem Längenwert und seiner Einheit, auch eine eindeutige Messwert-Identifikationsnummer (Mess-ID), Datum und Uhrzeit der Datenaufnahme und die Geräte-Identifikation.
  • Seite 25: Liste Ungültiger Messwerte

    Übersicht ist nicht möglich. Verlassen wird der Menüpunkt durch betätigen der - Taste. 6.9 Speicherzeitraum und Anzahl der Speicherplätze Die Speicherkapazität im VLM500-MID bietet Platz für insgesamt 3.938.104 Datensätze. Wenn ein Speicherplatz belegt ist, wird automatisch der nächste freie Speicherplatz verwendet. Sind alle Speicherplätzte belegt und ist der Mindestzeitraum für die Speicherung des ältesten Datensatzes überschritten, hängt es von der Einstellung...
  • Seite 26: Gerätezustand Abrufen

    - Taste. Abbildung 13: Menüpunkt "Gerätezustand" 6.11 Längenvorwahl einstellen Das VLM500-MID verfügt über zwei Schaltausgänge. Diese schalten, wenn der aktuell gemessene Längenwert gleich oder größer einer zuvor programmierten Solllänge ist. Diese Solllängen (Längenvorwahl) können über die Benutzerschnittstelle der CDB eingestellt werden.
  • Seite 27: Softwareidentifikation

    Bedienung CDB VLM500-MID Anwenderhandbuch Abbildung 14: Menüpunkt "Längenvorwahl" 6.12 Softwareidentifikation Der Menüpunkt „Geräteinformationen/Softwareidentifikation“ (siehe Abbildung 15) zeigt die Versionsnummer aller Softwareteile an. Er dient der Information für den Anwender. Verlassen wird der Menüpunkt durch betätigen der - Taste. Abbildung 15: Menüpunkt "Software-Identifikation"...
  • Seite 28: Durchführen Eines Messvorganges

    „Einstellungen/Arbeitsmodus“ oder über den nicht-rechtlich relevanten Parameter „%mode“. Getriggerter Messablauf Wenn eine Längenmessung mit dem VLM500-MID mit externen Triggersignalen erfolgen soll, dann muss das Messgerät mit einem Schaltsignal versorgt werden. Wie in Abbildung 16 dargestellt, wird das Triggersignal an den Triggereingang der CDB angeschlossen.
  • Seite 29: Abbildung 18: Taktdiagramm Einer Flanken-Getriggerten Längenmessung

    Durchführen eines Messvorganges VLM500-MID Anwenderhandbuch Abbildung 18: Taktdiagramm einer Flanken-getriggerten Längenmessung Flankengetriggert (siehe Abbildung 18): Mit jedem Flankenwechsel (H/L oder L/H) des Triggersignals endet und beginnt eine neue Längenmessung. Der aktuelle Längenwert wird fortwährend angezeigt. In jedem Fall wird im Triggermodus, automatisch beim Auftreten eines Triggerereignisses der Längenwert mit zusätzlichen Informationen als Datensatz im Speicher abgelegt.
  • Seite 30: Abbildung 20: Messwertanzeige Im Manuellen Messablauf

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Durchführen eines Messvorganges Manueller Messablauf Bei einem manuellen Messablauf wird davon ausgegangen, dass kein Triggersignal vorhanden ist und eine Bedienung der Längenmessmaschine durch einen Bediener an Ort und Stelle erfolgt. Der Anwender ist in der Lage das Zählwerk vor Beginn einer Messung zurück zu setzen. Nach Abschluss der Längenmessung muss der Messwert bestätigt werden und es erfolgt dann eine automatische Speicherung des Längenwertes als Datensatz...
  • Seite 31: Einbau

    Einbau VLM500-MID Anwenderhandbuch Einbau 8.1 VLM500 Der Einbau des VLM500 erfolgt quer zur Bewegungsrichtung des Messobjekts (siehe Abbildung 21). Die Standardbewegungsrichtung (vorwärts) Gehäuseboden Gehäusedeckel festgelegt (Sonderausführungen möglich). Die Bewegungsrichtung (Plus heißt vorwärts) ist durch einen Pfeil am Gerät gekennzeichnet. Der Einbau kann sowohl in positiver als auch in negativer Richtung erfolgen. Nur der Parameter Direction muss entsprechend gesetzt werden! Zum Einbau braucht das Gerät nicht geöffnet zu werden.
  • Seite 32: Einbauzubehör

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Einbau Abbildung 23: Ausrichtung zum Geschwindigkeitsvektor Die Winkelausrichtung (siehe Abbildung 23) zur Bewegungsrichtung darf maximal  1 betragen. Der Einbau erfolgt rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Materials mit einer maximalen Toleranz von ±1°. Erfolgt die Ausrichtung nicht mit der angegebenen Toleranz, können sich Messfehler ergeben.
  • Seite 33: Cdb

    Bedienung und das Ablesen der Anzeige problemlos möglich sind. Auf Wunsch liefert die ASTECH GmbH zur CDB eine passende schwenk- und neigbare Gerätehalterung aus. Das Gehäuse der CDB verfügt über vier Bohrungen im Gehäuseboden über die die CDB befestigt werden kann.
  • Seite 34: Anschlüsse Und Schnittstellen

    Stecker und Kabel können vom Hersteller bezogen werden. Die Geräteanschlüsse 2, 4 und 5 am VLM500 sind optional und werden nur mit einem Flansch ausgerüstet, wenn eine zusätzliches Ausgabeschnittstelle (Impulse, Analog, Prozessdaten) mit dem VLM500-MID erworben wurden Ein nachträgliches Ausrüsten des Gerätes mit weiteren Ausgabeschnittstellen ist möglich.
  • Seite 35: Term-Board Im Vlm500

    Ausführung) nicht vor Vertauschung geschützt. Ein Verdrahtungsplan liegt bei Lieferung jedem Gerät bei! Das VLM500-MID kann, je nach Bedarf, mit verschiedenen Interfacekarten ausgestattet werden, die auf das TERM-Board im VLM500-Gehäuse gesteckt werden. Insgesamt stehen vier Steckplätze (Slot 4 bis Slot 7) für bis zu drei Impulsausgänge und einen Analogausgang zur Verfügung.
  • Seite 36: Stromversorgung Und Erdung

    Slot die Karte eingesetzt werden kann und welche zugehörigen Anschlüsse der Schraubklemmenleiste verwendet werden. 9.3 Stromversorgung und Erdung Das VLM500-MID wird mit einer 24 V-Gleichstromversorgung (20 bis 30 V) gefertigt und ausgeliefert. Die Versorgung erfolgt über Geräteanschluss 3 am VLM500. Durch das Verbindungskabel wird auch die CDB mit Strom versorgt.
  • Seite 37: Abbildung 29: Anschlussbeispiel Für Die Schaltausgänge Der Cdb

    Abbildung 29: Anschlussbeispiel für die Schaltausgänge der CDB Eingänge Zur Versorgung der Eingänge des VLM500-MID werden Schaltsignale mit einer Spannung von 24V benötigt. Diese Schaltsignale müssen mit 50mA belastbar sein. Allgemein gilt: ein Eingangsstrom von -50 mA bis +0,3 mA bzw. eine Eingangsspannung < +2 V entspricht einem LOW-Pegel und ein Strom von +5 mA bis +50 mA bzw.
  • Seite 38: Schutzschaltung

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anschlüsse und Schnittstellen DIR + Direction TRIGGER + Trigger DIR - / TRIGGER - Schutzschaltung Abbildung 30: Beschaltung der Eingänge der CDB Die maximale Eingangsfrequenz darf bei den Eingängen 500 Hz nicht überschreiten. Das Tastverhältnis muss hierbei 1:1 betragen. Die Eingangssignale müssen absolut prellfrei sein. Eine Verwendung von Relaiskontakten ist nicht zulässig!
  • Seite 39: Parametrierschnittstelle

    Für die Installation des Treibers muss Windows vollständig gestartet sein. Die Datei „IUSB_driver_FTDI.zip“ muss an einen bekannten Ort auf einer Festplatte entpackt werden. Dann wird das VLM500-MID mit dem PC verbunden. Es empfiehlt sich zuerst das Kabelende mit der CDB zu verbinden und danach das andere Kabelende mit dem PC.
  • Seite 40: Protokolldatenausgabe (Nicht-Rechtlich Relevant, Optional)

    8. Verweis auf die rechtlichen Bestimmungen 9. Nicht-rechtlich relevante Metadaten 10. Der gesamte Datensatz kodiert als QR Code. Für den TD-4000 kann über die ASTECH GmbH Etikettenpapier (Brother RD-S01E2, weiß, 44,3m x 102mm) bezogen werden. 9.7 Protokolldatenausgabe (nicht-rechtlich relevant, optional) Alle mit dem VLM500-MID erfolgten Längenmessungen werden im nicht-flüchtigen Speicher der CDB...
  • Seite 41 Anschlüsse und Schnittstellen VLM500-MID Anwenderhandbuch Die Einstellung von Baudrate, Protokollart und Parität erfolgt durch den Befehl SO4Interface. Das Format ist auf 8 Datenbits und 1 Stoppbit voreingestellt. Die Standardparameter sind 9600 Baud, keine Parität und XON/XOFF- Protokoll. Weitergehende Informationen zu den einzelnen Kommunikationsschnittstellen können in den folgenden Abschnitten nachgelesen werden.
  • Seite 42: Labelausdruck Unterdrücken

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anschlüsse und Schnittstellen Labelausdruck unterdrücken Ist der CDB-Parameter „%printdoc“ auf „a“ (auto) gestellt, wird bei jeder abgeschlossenen Messung automatisch ein Beleg gedruckt. Ist dies für den Fall von Testmessungen, Justage- oder Einrichtvorgängen unerwünscht, besteht die Möglichkeit dies zu unterdrücken ohne eine dauerhafte Änderung des Parameters. Hierfür steht der Befehl „%bprintdoc“...
  • Seite 43: Rs485-Schnittstelle

    Verwendung von standardisierten Netzwerkkomponenten. Der Anschluss erfolgt über einen Rundsteckverbinder M12, 4-polig, D-kodiert Binder Serie 715. Das IFPN stellt eine HTML-Seite (IP-Adresse des VLM500-MID, Port 80) mit Statusinformationen über das Messgerät zu Verfügung, die mit Hilfe des http-Protokolls über jeden Webbrowser abgerufen werden kann.
  • Seite 44: Abbildung 31: Html-Statusseite Der Protokolldatenausgabe

    IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway, der Name oder der Mode können geändert werden. Datenausgabe Die (nicht-rechtlich relevante) Datenausgabe vom VLM500-MID (Slave) an einen Profinet-Master erfolgt synchron zum Speichern eines Datensatzes in der CDB und hat folgende Ausgangsdatenstruktur: Wert Größe...
  • Seite 45: Steuerbyte

    Die Konfiguration der IFEI-Schnittstelle erfolgt über den Ethernet/IP Scanner (Master). Schnittstellenspezifische Parameter wie die zu verwendende IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway können geändert werden. Das VLM500-MID bekommt seine Einstellungen standardmäßig per DHCP. Sollte keine DHCP zur Verfügung stehe, so gilt die IP-Adresse 192.168.0.51 für das VLM500-MID.
  • Seite 46 VLM500-MID Anwenderhandbuch Anschlüsse und Schnittstellen Datenausgabe Die (nicht-rechtlich relevante) Datenausgabe vom VLM500-MID (Slave) an einen EtherNet/IP-Scanner (Master) erfolgt synchron zum Speichern eines Datensatzes in der CDB und hat folgende Ausgangsdatenstruktur: Wert Größe Zähler (zur Anwesenheitsüberwachung) 2 Byte 2 Byte Monat...
  • Seite 47: Ethernet (Optional)

    Das IFFE stellt neben dem Telnet-Server eine HTML-Seite mit Statusinformationen über das Messgerät zu Verfügung, die mit Hilfe des http-Protokolls über jeden Webbrowser abgerufen werden kann. Eine sehr hilfreiche Funktion bei der Einrichtung und der Überwachung des VLM500-MID mit Ethernet- Schnittstelle ist die Suche der im Netzwerk vorhandenen Messgeräte über einen festgelegten UDP-Broadcast.
  • Seite 48: Analogausgang (Nicht-Rechtlich Relevant, Optional)

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anschlüsse und Schnittstellen Die Konfiguration des IFFE erfolgt in einem separaten Konfigurationsmodus. Schnittstellenspezifische Parameter wie die zu verwendende IP-Adresse oder die Subnetzmaske können darin über einfache Kommandos geändert werden. Es ist außerdem möglich, die eingestellten Parameter mit Hilfe eines Passwortes gegen unbefugten Zugriff zu schützen.
  • Seite 49: Open Collector

    Anschlüsse und Schnittstellen VLM500-MID Anwenderhandbuch 9.9.1 Open Collector Die Erweiterungskarte IPPL stellt einen hochauflösenden Impulsausgang mit zwei Phasen in einem Frequenzbereich von 0,2 Hz bis 25 kHz zur Verfügung. Die Auflösung und der maximale Fehler betragen jeweils 8 ns. An diesen Anschluss kann ein Kabel mit einer maximalen Länge von 50 m angeschlossen werden.
  • Seite 50: Push Pull 24V

    Anschlussflansch mit der Schraubklemmenleiste verbunden werden. Alternativ kann die VLM500-MID-Versorgungsspannung (24V) genutzt werden. In diesem Fall muss eine Kabelbrücke auf der Schraubklemmenleiste gesetzt werden. Eine IPPP-Karte kann bis zu drei Mal im VLM500 eingebaut werden, in den Slots 4, 5 und 6.
  • Seite 51: Prozessdatenausgabe (Nicht-Rechtlich Relevant, Optional)

    Anschlüsse und Schnittstellen VLM500-MID Anwenderhandbuch 9.10 Prozessdatenausgabe (nicht-rechtlich relevant, optional) Zur optionalen Längenüberwachung, Messung der Geschwindigkeit oder der Rate zur Prozesssteuerung kann das VLM500 mit einer nicht-rechtlich relevanten Prozessdatenausgabeschnittstelle ausgerüstet werden. Damit kann die Momentanlänge, Momentangeschwindigkeit oder auch die momentane Rate an eine SPS, Steuerung oder sonstige Datenverarbeitungseinheit übermittelt werden.
  • Seite 52: Tabelle 15: Prozessdaten - Modi Profinet Io

    Die Konfiguration des der Profinetschnittstelle erfolgt über den Profinet IO Controller. Schnittstellenspezifische Parameter wie die zu verwendende IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway, der Name oder der Daten- Modus (siehe Tabelle 15) können geändert werden. Für den Profinet IO Controller steht auf der ASTECH Website die Gerätebeschreibungsdatei (GSDML) zum Download zur Verfügung.
  • Seite 53: Gerätestatus

    Anschlüsse und Schnittstellen VLM500-MID Anwenderhandbuch <nicht in Verwendung>  20 ms 16 Bit Zähler, Z L:H U:H:2 H:H:2 32 Bit Geschwindigkeit, 16 Bit Messrate, 32 Bit Länge 8 Bit VLM - Fehlernummer 8 Bit Gerätestatus (siehe unten) 8 Bit Gerätetemperatur Skalierung: Geschwindigkeit in 0,00001 m/s;...
  • Seite 54: Ethernet/Ip (Optional)

    Schnittstellenspezifische Parameter wie die zu verwendende IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway können geändert werden. Das VLM bekommt seine Einstellungen standardmäßig per DHCP. Sollte kein DHCP-Server zur Verfügung stehe, gilt die IP-Adresse 192.168.0.51 für das VLM. Für den EtherNet/IP Scanner steht auf der ASTECH Website die Gerätebeschreibungsdatei (EDS) zum Download zur Verfügung.
  • Seite 55: Ethernet (Optional)

    Suchen von Geräten im Netzwerk per Broadcast-Telegramm ▪ Auslesen von Gerätetyp, Seriennummer, IP-Adresse und Verbindungsstatus ▪ Listen-Port im VLM500 = 33300 ▪ Erkennungszeichen für ASTECH-Geräte = 0x05 ▪ Antwortdaten: Typ, Version, Seriennummer, IP-Adresse, MAC-Adresse, Verbindungsstatus ▪ TELNET ▪ Verbindungsorientierte 8Bit-ASCII-Kommunikation über TCP/IP ▪...
  • Seite 56: Wartung

    10 Wartung 10.1 Fenster Das VLM500-MID arbeitet optisch. Es ist darauf angewiesen, das Messobjekt zu sehen. Deswegen ist es notwendig, die Fenster des VLM500- Gehäuses regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reinigen. Die Reinigung sollte mit einem weichen fusselfreien Lappen und einem handelsüblichen Glasreiniger erfolgen.
  • Seite 57: Beleuchtung

    Es darf kein Schmutz ins Gerät eindringen! Gesicherter Betriebsmodus Befindet sich das VLM500-MID im gesicherten Betriebsmodus, ist das Gehäuse des VLM500 verplombt. Ein Wechsel der Lichtquelle ist dann nur möglich, wenn die Plombe entfernt wird. Ein Wechsel des Leuchtmittels hat keinen Einfluss auf das Messverhalten des VLM500-MID.
  • Seite 58: Wechsel Des Leuchtmittels

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Wartung 10.3 Wechsel des Leuchtmittels 1. Vor dem Wechseln der Lichtquelle ist das Gerät von außen zu säubern. Bei sehr widrigen Umgebungsbedingungen sollte das Gerät vor dem Wechseln der Lichtquelle aus der Anlage genommen werden, um den Wechsel an einem sauberen Ort durchführen zu können.
  • Seite 59: Programmierung Mit Dem Cdbtool Und Dem Vlmtool

    Programmfenster) betätigt werden. Dadurch wird der COM-Port freigegeben und das VLMTool kann auf den COM-Port zugreifen. Es kann immer nur eine Anwendung zur selben Zeit mit dem VLM500-MID kommunizieren! Starten Sie jetzt das VLMTool. Beim ersten Start der Software öffnen sich automatisch die Programmeinstellungen.
  • Seite 60: Softwareupdate

    Es wird dringend empfohlen das CDBTool bzw. das VLMTool für ein Update zu verwenden. Dies garantiert eine fehlerfreie Durchführung. Eine aktuelle Firmware kann von der Website der ASTECH GmbH heruntergeladen werden. Während eines Firmwareupdates darf die Stromzufuhr zum VLM500-MID nicht unterbrochen werden.
  • Seite 61: Befehle Und Parameter Des Vlm500

    12 Befehle und Parameter des VLM500 12.1 Hinweise zu den Befehlen Es gibt verschiedene Befehlsgruppen, die im VLM500-MID realisiert sind. Es gibt Befehle, die eine Parameteränderung zur Folge haben und Befehle, die Informationen über das Gerät ausgeben bzw. Testbefehle. In den folgenden Abschnitten ist die Zuordnung der Befehle dargestellt.
  • Seite 62: Bauart- Und Gerätespezifische Parameter

    Es gibt Parameter und dazugehörige Befehle, die dann eine Relevanz haben, wenn eine entsprechende Schnittstelle im VLM500-MID installiert ist. Ist die Schnittstelle nicht installiert, können die Befehle dennoch ausgeführt und die zugehörigen Parameter geändert werden. Jedoch hat dies keine Auswirkung auf das Geräteverhalten.
  • Seite 63: Der Befehl Parameter

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Der Befehl Info Mit diesem Befehl wird die Geräteausschrift mit Softwareversion und Seriennummer, wie nach dem Einschalten des Gerätes, angezeigt. Um weitere Informationen über gefundene Baugruppen (beginnen mit Board) anzeigen zu lassen, muss der Befehl Post (siehe Seite 63) verwendet werden.
  • Seite 64: Der Befehl Temperature

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Der Befehl SO1 Anzeigen aller Parameter der VLM500-Austauschschnittstelle. Syntax: SO1 Der Befehl TComp Der Befehl gibt den Wert für die Temperaturkompensation in PPM/K aus. Die Abweichung der aktuellen Temperatur zur Bezugstemperatur und der Wert von TComp gehen direkt in die Geschwindigkeitsberechnung ein.
  • Seite 65: Rechtlich Relevante Parameter

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch 12.6 Rechtlich relevante Parameter Die Änderung der hier aufgeführten Parameter sollte nur auf Anweisung eines geschulten Servicemitarbeiters bzw. des Herstellers erfolgen. Die Voreinstellungen sind ab Werk auf das Gerät und das Einsatzgebiet abgestimmt und sollten im Normalfall nicht geändert werden! Der Befehl Amax Der Befehl dient der Einstellung des Parameters für die maximal zulässige Beschleunigung mit der das VLM...
  • Seite 66: Der Befehl Bw

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Weiterhin bietet der Parameter Window (siehe Seite 77) eine gleitende Mittelung über 2 bis 32 Werte. Mit Window 1 wird die gleitende Mittelung ausgeschaltet. Der Befehl Bw Dieser Befehl legt die Filterbandbreite des FB3 und somit die mögliche Signalverfolgung (Beschleunigung) des VLM500 fest.
  • Seite 67: Der Befehl Clock

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Syntax: Calibrate c, n, f (c = 'V', 'L') = 1 ... 65535) = 0.0001 ... 10000) Parameter: 'V' = Geschwindigkeitskalibrierung 'L' = Längenkalibrierung Kalibrierungsdauer in Sekunden (bei Geschwindigkeitskalibrierung) Anzahl der Messobjekte (bei Längenkalibrierung) Sollwert in m/s (bei Geschwindigkeitskalibrierung) Sollwert in m (bei Längenkalibrierung)
  • Seite 68: Der Befehl Date

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Haben die einzelnen Teile verschiedene Farben bzw. Oberflächeneigenschaften, sollte Controlhold ausgeschaltet werden. Syntax: Controlhold (n=0 – aus, 1 – ein) Der Befehl Date Mit Date wird das Datum der Echtzeituhr im VLM500 angezeigt und gestellt. Date ohne Parameter gibt das Datum im Format dd.mm.yy aus.
  • Seite 69: Der Befehl Expmax

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Der Befehl Expmax Dieser Befehl legt den maximalen Wert der Belichtungszeit der CCD-Zeile (siehe Seite 69, Der Befehl Exposure) fest, der bei dessen automatischer Regelung angenommen werden kann. Der maximal einstellbare Wert hängt direkt von der maximalen Objektgeschwindigkeit Vmax und somit auch von Mode ab.
  • Seite 70: Der Befehl Holdtime

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Der Befehl Holdtime Kommt es zu Signalausfällen während eines Messvorgangs, kann mit diesem Befehl eine Zeitdauer angegeben werden, in der der zuletzt erfasste Geschwindigkeitswert auf den entsprechenden Schnittstellen gehalten wird. Fällt das Signal länger als Holdtime aus, wird Null ausgegeben. Ein zweiter optionaler Parameter dieses Befehls ermöglicht die Angabe einer Reaktionszeit [n2].
  • Seite 71: Der Befehl Lengthoffset

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Der Befehl Lengthoffset Mit dem Befehl „LENGTHOFFSET“ ist es möglich, einen Offsetwert zur berührungslos optisch erfassten Länge automatisch zu addieren. Für Anwendungsfälle, bei denen das Messobjekt so in der Anlage platziert werden, dass es bereits einen Teil des Zählwerks passiert hat, ohne dass die eigentliche Messung begonnen hat, ist diese Einstellmöglichkeit relevant.
  • Seite 72: Der Befehl Permin

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Syntax: Permax [n] (n = a – Dynamik, 16, 32, 64, 128, 240 - fest) Der Parameter sollte im Allgemeinen auf der Einstellung a (Dynamik) belassen werden. Der Befehl Permin Dieser Befehl legt die minimale Anzahl an Perioden fest, die ein Burst haben muss, um für die weitere Berechnung der Geschwindigkeit verwendet werden zu können.
  • Seite 73: Die Befehlsgruppe So1

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Die Befehlsgruppe SO1 Die Befehle der Gruppe SO1 stellen das Verhalten der seriellen Schnittstelle des VLM500 ein. Die SO1 ist direkt mit einer seriellen Schnittstelle der CDB verbunden. Für bestimmte Betriebszustände muss ein PC an die Serviceschnittstelle der CDB angeschlossen werden um das Messverhalten des VLM500 zu untersuchen.
  • Seite 74: Der Befehl So1On

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 a:H[:n] gibt den Wert a (V, L, F, ...) als Hexadezimalzahl mit n Zeichen aus a:n[:m] gibt den Wert a (V, L, F, ...) als formatierte Zahl mit n Stellen und m Nachkommastellen aus Alle Formatangaben sind beliebig miteinander kombinierbar und nur auf numerische Parameter anwendbar (ausgeschlossen z.B.
  • Seite 75: Der Befehl So1Sync

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Der Befehl SO1Sync Mit diesem Befehl wird festgelegt, ob der Ausgabewert synchron zu einem wählbaren Zeitintervall (siehe Seite 75, Der Befehl SO1Time) oder bei einem Trigger-Ereignis (siehe Seite 76, Der Befehl Trigger) gesendet wird.
  • Seite 76: Der Befehl Trigger

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Bedeutung Typische Anwendung Folgt der Geschwindigkeit ab Null, zusätzlich Kontinuierliche Prozesse für strukturarme, Suchfunktion für schlechte Signale nichtmetallische Oberflächen mit oder ohne Start aus Null (Messobjekt fährt mit Geschwindigkeit größer Null ein oder beschleunigt langsam aus Null;...
  • Seite 77: Abbildung 37: Aktive Längenmessung Bzw. Aktives Triggersignal In Abhängigkeit Vom Befehl Trigger

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Einzelteil: Geht das Signal auf den aktiven Pegel, wird die Längenmessung gestartet und beim nächsten Pegelwechsel gestoppt. Kontinuierliche Messung: Es wird kontinuierlich gemessen. Eine Trigger-Flanke stoppt die Messung und löst gleichzeitig die nächste Messung aus.
  • Seite 78: Der Befehl Window

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Syntax: Vmin [f] (n = 0 ... 100.00 m/s) Bei der Eingabe von VMIN wird geprüft, ob der Wert größer oder kleiner als VMAX ist und ggf. ein Fehler ausgegeben. Der Befehl Window Für hochdynamische Geschwindigkeitsmessungen im Produktionsprozess und für Regelungsaufgaben wurde der...
  • Seite 79: Rechtlich Relevante Befehle

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch 12.7 Rechtlich relevante Befehle Der Befehl Password Der Systembefehl Store ist durch ein Passwort geschützt, das durch den Befehl Password geändert werden kann. Das Passwort besteht aus bis zu acht Zeichen, einschließlich Buchstaben, Ziffern, Sonder- und Leerzeichen, die bei der Eingabe durch Sterne dargestellt werden.
  • Seite 80: Der Befehl Stop

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Der Befehl Stop Die Wirkung ist abhängig vom Befehl Trigger. Nur bei Einzelteilmessung wird die Integration der Länge angehalten. Syntax: Stop Der Befehl Store Der Befehl speichert die aktuell eingestellten Parameter permanent im Gerät ab. Die Parameter bleiben auch nach dem Ausschalten des Gerätes erhalten.
  • Seite 81: Nicht-Rechtlich Relevante Parameter

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch 12.8 Nicht-rechtlich relevante Parameter Bei den nicht-rechtlich relevanten Parametern handelt es sich um Parameter, die die Messwerterfassung nicht beeinflussen. 12.8.1 Analogausgabe Bei einer Analogausgabe (optionale Erweiterungskarte IAUN) kann ein analoger Stromwert ausgegeben werden.
  • Seite 82: Der Befehl Aomax

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Der Befehl AOMax Mit diesem Befehl wird der Maximalwert für die Analogausgabe festgelegt. Syntax: AOMax [f] (n = -1000.0 ... 1000.0) Je nach eingestellter Richtung (Direction) kann es notwendig sein, den Wert für AOMAX negativ einzustellen, wenn das Gerät rückwärts zur Bewegungsrichtung montiert ist.
  • Seite 83: Der Befehl Po1Factor

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Der Befehl PO1Factor Mit diesem Befehl kann ein Skalierungsfaktor eingestellt werden. Bei einem Faktor von 1 wird 100 Hz ausgegeben, wenn die Geschwindigkeit 0,1 m/s oder die Messrate 100 beträgt. Bei Geschwindigkeit entspricht der Wert daher Impulse pro Millimeter.
  • Seite 84: Der Befehl Po1Value

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Syntax: PO1Sync [n] (n = 0 - average-, 1 - triggersynchron) Der Befehl PO1Value Mit diesem Befehl wird festgelegt, ob die Geschwindigkeit, die Messrate oder die Signalqualität ausgegeben werden soll. Syntax: PO1Value [c] (c = 'V', 'R', 'Q') Ist die Option PO1Value Q gesetzt, so wird während der Messung die Messrate (wie bei PO1Value R) und bei...
  • Seite 85: Der Befehl So2On

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Parität keine Parität ungerade Parität gerade Parität Richtungsabhängigkeit Duplex (RS-232, RS-485) Halbduplex (RS-485, RS-422) Das VLM500 stellt selbstständig anhand des Board-Typs (I4U2 oder I4U4) die Richtungsabhängigkeit auf Halb- bzw. Vollduplex. Ferner wird bei einem I232 und einem IUSB auf Vollduplex automatisch umgestellt.
  • Seite 86: Nicht-Rechtlich Relevante Befehle Und Testbefehle

    Testbefehle in separaten Fenstern mit Anzeigeinstrumenten dargestellt. Der Befehl Leave Durch den Aufruf dieses Befehls, wird der zuvor in der CDB mittels des Befehles %comvlm aufgebaute Kommunikationskanal zum VLM500 beendet. Dabei wird das gesamte VLM500-MID neu gestartet. Syntax: Leave Der Befehl Savenlp Der Befehl speichert ausschließlich die aktuell eingestellten nicht-rechtlich relevanten Parameter permanent im...
  • Seite 87: Der Befehl Testio

    Befehle und Parameter des VLM500 VLM500-MID Anwenderhandbuch Die Aktualisierung der Anzeige erfolgt alle 250 ms. Während des Testbefehls ist die Daten-Ausgabe gesperrt! Der Abbruch erfolgt mit ESC, andernfalls wird das Kommando nach 60 Sekunden automatisch beendet. Der automatische Abbruch kann durch Angabe des Parameters C unterbunden werden.
  • Seite 88: Der Befehl Testtcomp

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter des VLM500 Eine Ähnliche Funktion liefert der Analogausgang mit Quality-Ausgabe. Der Abbruch erfolgt mit ESC, andernfalls wird das Kommando nach 60 Sekunden automatisch beendet. Der automatische Abbruch kann durch Angabe des Parameters C unterbunden werden.
  • Seite 89: Befehle Und Parameter Der Cdb

    Befehle und Parameter der CDB VLM500-MID Anwenderhandbuch 13 Befehle und Parameter der CDB Alle Befehle, die sich direkt auf die CDB auswirken beginnen mit einem Prozentzeichen „%“. Wird ein Parameter der CDB verändert (egal ob rechtlich relevant oder nicht-rechtlich relevant) wird dieser automatisch dauerhaft gespeichert.
  • Seite 90: Nicht-Rechtlich Relevante Parameter/Befehle

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter der CDB Der Befehl %update Der Befehl %update wechselt in den Bootlader-Bereich der CDB. Im Bootlader kann ein Update der Firmware des Gerätes (CDB) erfolgen. Der Bootlader zeigt die notwendigen Schritte an. Der Befehl muss ausgeschrieben werden.
  • Seite 91 Der Befehl ändert das Schaltverhalten des Schaltausganges 'ERROR'. Syntax: %Errorlevel [n] (0, 1) 'ERROR' aktiv (durchgeschaltet) wenn Gerät OK, passiv (offen) bei Fehlern 'ERROR' aktiv bei fatalen Fehlern, passiv wenn Gerät OK Ist das VLM500-MID ausgeschaltet ist der Ausgang 'ERROR' immer passiv (offen). ASTECH GmbH Seite 91...
  • Seite 92: Der Befehl %Info

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter der CDB Der Befehl %info Durch den Aufruf dieses Befehls, werden Informationen über das VLM500-MID ausgegeben. Nach dem Einschalten des VLM500-MID werden die Informationen automatisch an die Serviceschnittstelle ausgegeben. Syntax: %info Der Befehl %machine Der Befehl dient der Einstellung der Zeichenkette „Machine“. Diese Zeichenkette wird auf das Label in die zweite Zeile gedruckt.
  • Seite 93 Syntax: %print [a,m] Beispiel: %print m Der Befehl %restart Der Befehl startet das VLM500-MID neu. Eine laufende Längenmessung wird durch einen Neustart abgebrochen. Syntax: %restart Der Befehl %readdata Der Befehl ermöglicht das Auslesen der gespeicherten Messwerte über die Programmierschnittstelle. Beim Auslesen werden die Messdaten nicht verändert.
  • Seite 94: Tabelle 27: Einstellung Der Datenausgabeschnittstelle

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Befehle und Parameter der CDB Tabelle 27: Einstellung der Datenausgabeschnittstelle Beschreibung Protokollart kein Protokoll Softwareprotokoll (XON / XOFF-Codes) Parität keine Parität ungerade Parität gerade Parität Richtungsabhängigkeit Duplex (RS-232, RS-485) Halbduplex (RS-485, RS-422) Der Befehl %SO4Interface Mit dem Befehl %SO4Interface wird die optionale Datenausgabeschnittstelle konfiguriert. Es erfolgt die Einstellung der Baudrate, der Protokollart und der Parität.
  • Seite 95: Technische Daten

    Technische Daten VLM500-MID Anwenderhandbuch 14 Technische Daten VLM500 VLM500A VLM500L VLM500D VLM500E Arbeitsabstand und -bereich 185 ± 15 mm 185 ± 10 mm 240 ± 15 mm 330 ± 30 mm - erweiterter Arbeitsbereich 185 ± 15 mm 185 ± 15 mm 240 ±...
  • Seite 96 VLM500-MID Anwenderhandbuch Technische Daten Anzeige 240 x 128 Pixel Hintergrund beleuchtet Tasten 4x, Softkeys Anzahl Speicherplätze 1,953,125 Speicherbare Länge 0,00 m < L < 100.000,00 m (ab 10 m rechtlich gültig) 0,00 km < L < 500.000,00 km (ab 10 m rechtlich gültig)
  • Seite 97: Anhang

    Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch 15 Anhang 15.1 Parameterübersicht VLM500 Rechtlich relevante Parameter Tabelle 29: Übersicht rechtlich relevanter VLM500- Parameter Befehl Bedeutung Einheit mögliche Werte Voreinstellung Amax Beschleunigungsbereich 0… 10 Amplifier Signalverstärkung 0 ... 3 - fest a - Automatik Average Mittelungszeit 0 oder 0.2 ...
  • Seite 98 VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang Befehl Bedeutung Einheit mögliche Werte Voreinstellung Permin n1=min. zulässige Anzahl an a - Automatik [n1][n2] Perioden 2 ... 15 – fest n2=min. zulässige Anzahl an 2 ... 15 – fest Perioden für dynamische Periodenanpassung Rateinterval Mittelungszeit der 5 …...
  • Seite 99: Nicht-Rechtlich Relevante Parameter

    Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch Nicht-rechtlich relevante Parameter Tabelle 30: Übersicht nicht-rechtlich relevanter VLM500-Parameter Befehl Bedeutung Einheit mögl. Werte Voreinstellung AOMin Minimalwert -1000.0 ... 1000.0 0.000 AOMax Maximalwert -1000.0 ... 1000.0 1.000 AOOn Ein/Aus 0 - aus 1 - ein AOSync Ausgabesteuerung...
  • Seite 100: Parameterübersicht Cdb

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang 15.2 Parameterübersicht CDB Rechtlich relevante Parameter Tabelle 31: Übersicht rechtlich relevanter CDB-Parameter Befehl Bedeutung Einheit mögl. Werte Voreinstellung %date Einstellen des Datums der CDB Vom Werk auf das aktuelle Datum eingestellt %overwrite Einstellen ob Speicherplätze y, n automatisch überschrieben...
  • Seite 101: Fehlermeldungen

    Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch 15.3 Fehlermeldungen Alle Fehlermeldungen beginnen mit dem Buchstaben 'E' und einer zweistelligen Fehlernummer. Ab Fehlercode 'E10' werden die letzten fünf, während des Betriebes, aufgetretenen Fehler zwischengespeichert. Der Befehl Error des VLM500 zeigt die Nummern und Fehlerausschrift an. Der Befehl ListError gibt eine Übersicht der permanent gespeicherten Fehler aus.
  • Seite 102 VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang Code Bedeutung Ursache E24 No direction board found Der eingegebene Befehl wird nicht Es wurde ohne vorhandene akzeptiert, weil keine automatische Richtungserkennung automatische Richtungserkennung versucht die Richtungserkennung auf im VLM vorhanden ist auto zu stellen E25 Output is busy, please try...
  • Seite 103 Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch Code Bedeutung Ursache E47 – E49 nicht in Verwendung E50 Analog 12V out of range Die gemessenen 12V liegen nicht Interner Hardwarefehler im erwarteten Bereich E51 Analog 5V out of range Die gemessenen 5V liegen nicht im...
  • Seite 104: Bedeutung Der Leuchtdioden

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang 15.4 Bedeutung der Leuchtdioden Tabelle 34: Bedeutung der Leuchtdioden vom VLM500 Farbe Bedeutung Signal-LED grün Signal vorhanden Signalqualität nicht gut, siehe auch Minrate gelb Signal vorhanden, VMIN unterschritten Busy-LED gelb Kommando wird abgearbeitet, auch bei Kalibrierung und Offline-Messung...
  • Seite 105: Anschlussbelegungen

    Achtung: Gerät vor Anschluss der Stromversorgung mit Erdkabel über die Erdungsschraube erden. Geräteanschluss CDB 3 Der Geräteanschluss 3 ist für die Parametrierung des VLM500-MID vorgesehen. Physikalisch handelt es sich um eine USB-Schnittstelle, die am PC als virtueller COM-Port installiert wird. Die folgende Tabelle zeigt die Anschlussbelegung von Anschluss 3.
  • Seite 106: Tabelle 39: Geräteanschluss 5, Cdb

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang Geräteanschluss CDB 5 Der Geräteanschluss 5 ist für die Datenausgabe der CDB vorgesehen. Je nach Art der Schnittstelle ist die Stiftbelegung festgelegt. folgende Tabelle zeigt Anschlussbelegung aller möglichen Kommunikationstypen. Tabelle 39: Geräteanschluss 5, CDB Farbe Belegung intern...
  • Seite 107: Steckverbinder

    Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch 15.6 Steckverbinder Montageanleitung für Steckverbinder M12 Abbildung 40: Montageanleitung für geschirmte Steckverbinder M12 Dieser Steckverbinder kann beim VLM500 an die Anschlüsse 1,4 und 5 angeschlossen werden und bei der CDB an die Anschlüsse 2, 3,4 und 5.
  • Seite 108: Kontaktbelegung Kabelstecker Und Kabeldosen

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang Kontaktbelegung Kabelstecker und Kabeldosen Kabeldose 5-polig, M12 A-Kodierung, Kabelstecker 5-polig, M12 A-Kodierung, verschiedene Ein- und Ausgänge, z. B. Analogausgang RS-232 Kabelstecker 8-polig, M12 A-Kodierung, Kabeldose 8-polig, M12 A-Kodierung, Impulsausgang 5V digitale Ein- und Ausgänge (IN, OUT) Kabeldose 7-polig, RD24, Serie 693...
  • Seite 109: Maß- Und Einbauzeichnungen

    Anhang VLM500-MID Anwenderhandbuch 15.7 Maß- und Einbauzeichnungen Alle Angaben in mm. Gerät WD [mm] X [mm] A-Serie D-Serie L-Serie E-Gerät Abbildung 43: Maß- und Einbauzeichnung vom VLM500 Der Arbeitsabstand (WD) wird immer vom Objektivfenster gemessen. ASTECH GmbH Seite 109...
  • Seite 110: Abbildung 44: Maß- Und Einbauzeichnung Von Der Cdb

    VLM500-MID Anwenderhandbuch Anhang Abbildung 44: Maß- und Einbauzeichnung von der CDB Seite 110 ASTECH GmbH...
  • Seite 111: Konformitätserklärung

    Konformitätserklärung VLM500-MID Anwenderhandbuch 16 Konformitätserklärung Hersteller ASTECH Angewandte Sensortechnik GmbH Anschrift 18057 Rostock Schonenfahrerstr. 5 Deutschland Produktname VLM500-MID Beschreibung Optisches Längen- und Geschwindigkeitsmessgerät Konform zu folgenden Normen Störaussendung: EN 61326-1:2013; leitungsgebundene Emission EN 61326-1:2013; abgestrahlte Emission Störfestigkeit: EN 61000-4-2:2008 ESD...

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