ANLEITUNG: IN-6000 Cod: DYN27.02
Datum: 16/01/2014 Stand: 02
3 BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG FÜR DIE
SPERRFANGVORRICHTUNG IN-6000
In der Einleitung wurde ein Einbaubeispiel für die Dynatech-Sperrfangvorrichtungen
gezeigt. Die endgültige Entscheidung über die Position oder Anbringung derselben und
ihres Auslösegestänges liegt einzig und allein im Ermessen des Rahmenherstellers,
obgleich dieser die mitgelieferten Maßangaben und technischen Daten berücksichtigen
muss, damit die Fangvorrichtung und ihr Auslösegestänge ordnungsgemäß
funktionieren.
Falls das verwendete Auslösegestänge nicht von Dynatech stammt, muss der
Rahmenhersteller ebenfalls die oben beschriebenen Kapitel berücksichtigen.
Was den Anwendungsbereich, die Führungsarten, den Zustand der Führungen, das
Schmiermittel, die Abmessungen usw. angeht, ist einzig und allein gemäß den in den
EG-Typenprüfzertifikaten
Fangvorrichtungen aufgeführten Daten vorzugehen.
Um unnötige Risiken zu vermeiden, die zu einer Fehlfunktion der Fangvorrichtung
führen können, sind zwei grundlegende Kriterien zu berücksichtigen: Reinigung und
Korrosionschutz bzw. -kontrolle. In allen Fangvorrichtungen existieren bewegliche
Teile, die für die Bremswirkung verantwortlich sind. Die Anhäufung von Schmutz
zwischen diesen Elementen und den Oberflächen, auf denen sie gleiten, kann zu einer
schlechten oder sogar zu einer Fehlfunktion der Fangvorrichtung führen. Es ist von
grundlegender Bedeutung, dass an erster Stelle der Monteur und an zweiter der
Betreiber sich davon überzeugen, dass sich diese Elemente in einem einwandfrei
sauberen Zustand befinden.
Desweiteren sind die Dynatech-Fangvorrichtungen auf jeden Fall mit einem
Korrosionsschutz versehen; allerdings hat der Betreiber eine Kontrolle durchzuführen,
um zu prüfen, ob Korrosion vorliegt, die ein bewegliches Teil des Elements betreffen
und dessen natürliche Bewegung verhindern könnte. Bei besagter Kontrolle wird der
Zustand der Oberflächen visuell überprüft und die Vorrichtung ein Mal aktiviert (hierbei
braucht keine richtige Aktivierung durchgeführt zu werden, es genügt, das
Auslösegestänge zu bewegen, um sicherzustellen, dass beide Fangvorrichtungen ihre
Einrastbewegungen frei und gleichzeitig ausführen). Die Häufigkeit dieser Tests liegt
im Ermessen des Betreibers; allerdings sollten die Tests häufiger durchgeführt werden,
wenn die Anlage sich einer besonders korrosiven Umgebung befindet.
Zuletzt ist noch der Zustand der Fangvorrichtung nach einer Auslösung zu
kontrollieren. So wird sichergestellt, dass keine Fehler wie bleibende Verformungen
oder Risse an einen ihrer Komponenten vorliegen.
Sowohl in diesem Fall als auch in Anbetracht der Korrosion empfiehlt es sich, das
oder die betroffenen Teile durch ein neues bzw. neue auszuwechseln. Hierzu setzen
und
den
EG-Kennzeichnungen
der
betreffenden
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