AUTOMATIKSPANNGURT 500 kg
Art.-Nr.: 10344
EAL GmbH, Otto-Hausmann-Ring 107, 42115 Wuppertal, Deutschland
INHALT
1. BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH
2. LIEFERUMFANG
3. SPEZIFIKATIONEN
4. SICHERHEITSHINWEISE
4.1 ÜBERWACHUNG
4.2 ABLEGEREIFE
5. BEDIENUNGSANLEITUNG
5.1 ÜBERSICHT
5.2 ANLEGEN DES SPANNGURTS
5.2 LÖSEN DES SPANNGURTS
6. AUFBEWAHRUNG UND INSTANDSETZUNG
6.1 AUFBEWAHRUNG
6.2 INSTANDSETZUNG
7. HINWEISE ZUM UMWELTSCHUTZ
8. KONTAKTINFORMATIONEN
WARNUNG
Lesen Sie die Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme sorgfältig
durch und beachten Sie alle Sicherheitshinweise! Bewahren Sie
die Originalverpackung, den Kaufbeleg sowie diese Anleitung
zum späteren Nachschlagen auf! Nichtbeachtung kann zu
Personenschäden, Schäden am Gerät oder Ihrem Eigentum führen!
Prüfen Sie vor Inbetriebnahme den Inhalt der Verpackung auf
Unversehrtheit und Vollständigkeit!
1. BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH
Der Spanngurt dient zum Befestigen und Festzurren von Gegenständen im Innenraum oder
auf der Ladefläche von Fahrzeugen. Nur zum Niederzurren oder Anzurren verwenden, niemals
zum Heben von Lasten verwenden! Zurrkraftangaben auf dem Gurt beachten!
Der Spanngurt ist nicht dafür bestimmt, durch Kinder und Personen mit eingeschränkten
geistigen Fähigkeiten oder ohne erforderliches Fachwissen benutzt zu werden. Kinder sind von
dem Gerät fernzuhalten.
Der Spanngurt ist nicht für den gewerblichen Einsatz bestimmt.
Zum bestimmungsgemäßem Gebrauch gehört auch die Beachtung aller Informationen in
dieser Anleitung, insbesondere die Beachtung der Sicherheitshinweise. Jede andere
Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Sach- oder Personenschäden
führen. Die EAL GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungs-
gemäßen Gebrauch entstehen.
2. LIEFERUMFANG
1 x Automatik Spanngurt
3.SPEZIFIKATIONEN
Bruchkraft:
500 daN
Zurrkraft, LC:
250 daN
Handspannkraft, S
:
25 daN
HF
Vorspannkraft, S
:
80 daN
TF
4. SICHERHEITSHINWEISE
• Das Warndreieck kennzeichnet alle für die Sicherheit wichtigen
Anweisungen. Befolgen Sie diese immer, anderenfalls könnten Sie sich
verletzen oder das Gerät könnte beschädigt werden.
• Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
• Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne
Beaufsichtigung durchgeführt werden.
• Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses kann für
Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden!
• Benutzen Sie dieses Produkt nur für die dafür vorgesehene
Verwendung!
• Manipulieren oder zerlegen Sie das Gerät nicht!
• Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit ausschließlich Zubehör oder
Ersatzteile, die in der Anleitung angegeben sind, oder deren Verwendung
durch den Hersteller empfohlen wird!
TÜV/GS
1 x Gebrauchsanleitung
Länge:
ca. 3,20 m
Breite:
ca. 25 mm
Material:
PES
4.1 ÜBERWACHUNG
• Den Spanngurt vor Gebrauch auf mögliche Beschädigungen überprüfen. Bei Bandschäden
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oder Schäden an den Metallteilen ist der Spanngurt unverzüglich von der Benutzung
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auszuschließen.
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• Mit
aggressiven
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Zurrgurte müssen sorgfältig durchgesehen und ggf. überprüft werden. Die Verwendung
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kann gefährlich werden.
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• Die Zurrgurte und Bauteile sind mindestens einmal pro Jahr durch
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einen Sachkundigen zu überprüfen. Je nach Einsatzbedingungen kann eine zusätzliche
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Prüfung erforderlich sein.
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4.2 ABLEGEREIFE
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Der Spanngurt darf nicht mehr eingesetzt werden bei:
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• Garnbrüchen oder Garnschnitten, besonders bei Kanteneinschnitten
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• fehlender oder nicht mehr lesbarer Kennzeichnung
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• Beschädigung der Verbindung
• Beschädigung oder Verformung durch Wärmeeinwirkung
• Schäden durch aggressive Stoffe
Verbindungs- und Spannelemente dürfen nicht mehr eingesetzt werden bei:
• Anrissen, Brüchen oder erheblichen Korrosionserscheinungen
• Aufweitung > 0,05 – x im Hakenmaul oder anderen Verformungen
• Erkennbar bleibende Verformung an tragenden Teilen
Zurrgurte müssen außer Betrieb genommen oder dem Hersteller zur Instand-
setzung zurückgeschickt werden, falls sie Anzeichen von Schäden zeigen. Die
folgenden Punkte sind als Anzeichen von Schäden zu betrachten:
• bei Gurtbändern (die außer Betrieb zu nehmen sind): Risse, Schnitte, Einkerbungen und
Brüche in lasttragenden Fasern und Nähten, Verformungen durch Wärmeeinwirkung;
• bei Endbeschlagteilen und Spannelementen: Verformungen, Risse, starke Anzeichen von
Verschleiß und Korrosion.
Es dürfen nur Zurrgurte instand gesetzt werden, die Etiketten zu ihrer Identifizierung aufweisen.
Falls es zu einem zufälligen Kontakt mit Chemikalien kommt, muß der Zurrgurt außer Betrieb
genommen werden, und der Hersteller oder Lieferer muß befragt werden.
Es sind nur lesbar gekennzeichnete und mit Etiketten versehene Zurrgurte zu
verwenden.
5. ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
Bei Nichtbeachtung dieser Hinweise können Personenschäden, Schäden am Fahrzeug oder der
Ladung entstehen. Den Gurt niemals über die auf dem Etikett angegebene zulässige Zurrkraft
belasten.
• Das Anbringen und das Entfernen der Zurrgurte sind vor dem Beginn der Fahrt zu planen.
Während einer längeren Fahrt sind Teilentladungen zu berücksichtigen. Die Anzahl der
Zurrgurte ist nach EN 12195-1 zu berechnen. Es dürfen nur solche Zurrsysteme, die zum
Niederzurren mit STF auf dem Etikett ausgelegt sind, zum Niederzurren verwendet werden.
Die Zurrkraft regelmäßig, besonders kurz nach Beginn der Reise, kontrollieren.
• Bei der Auswahl und dem Gebrauch von Zurrgurten müssen die erforderliche Zurrkraft
sowie die Verwendungsart und die Art der zu zurrenden Ladung berücksichtigt werden. Die
Größe, Form und das Gewicht der Ladung bestimmen die richtige Auswahl, aber auch die
beabsichtigte Verwendungsart, die Transportumgebung und die Art der Ladung. Es
müssen aus Stabilitätsgründen mindestens zwei Zurrgurte zum Niederzurren und zwei Paare
Zurrgurte beim Diagonalzurren verwendet werden. (Siehe Kennzeichnungsetikett).
Beim Niederzurren ist zu empfehlen, daß die Möglichkeit gegeben ist, die notwendigen
Vorspannkräfte kontrolliert aufzubringen.
• Vergewissern Sie sich, daß die Fahrzeugteile an denen Sie die Ladung befestigen, dafür
geeignet sind und ausreichend Stabilität besitzen.
• Wegen unterschiedlichen Verhaltens und wegen Längenänderung unter Belastung dürfen
verschiedene Zurrmittel (z. B. Zurrketten und Zurrgurte aus Chemiefasern) nicht zum Verzurren
derselben Last verwendet werden. Bei der Verwendung von zusätzlichen Beschlagteilen und
Zurrvorrichtungen beim Zurren muß darauf geachtet werden, daß diese zum Zurrgurt passen.
• Bedenken Sie, daß durch Wind zusätzliche Beschleunigungs- und Seitenkräfte entstehen.
oder
sonstigen
Stoffen
behaftete
GB FR NL
oder
verschmutzte
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