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Montagehinweise UNTERKONSTRUKTION Flachdach Profiness3006 / 4006 Deutsch Version 1.6...
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Einleitung Wir freuen uns, dass Sie sich für ein PROFINESS System entschieden haben und danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Unterkonstruktionssystem PROFINESS3006 dient zur Befestigung von Solarmodulen auf Flachdächern bis 5° Dachneigung. Der Halt der Module erfolgt durch Modulklemmen.
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Tauglichkeit und Dichtheit zu prüfen ist. Bei Foliendächern ist sicher zu stellen, dass die Verträglichkeit der Dachfolie mit der von Profiness verwendeten Beschichtung der Auflagefläche verträglich ist. Es ist zu gewährleisten, dass Abstände zum Dachende / Attika auf jeder Anlagenseite eingehalten werden.
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Dieses kann zu einer negativen Beeinflussung der Statik durch Wind führen. Berufs- und Kenntnisvoraussetzung der Verarbeiter und Monteure PROFINESS setzt voraus, dass die Montage nur durch fachlich qualifiziertes Personal mit einem anerkannten Ausbildungsnachweis (durch eine Landes- oder Bundesorganisation) –oder entsprechenden Kenntnissen – für den jeweiligen Fachbereich erfolgt.
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Definition der Dachbereiche Beachten Sie, dass die Höhe des Gebäudes nicht größer sein darf als die schmalste Gebäudebreite. Randabstände Das Dach ist in folgende Bereiche einzuteilen: => Hieraus ist ablesbar, dass der Randabstand kein fixer Wert ist, sondern von der spezifischen Gebäudegeometrie abhängig ist.
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Bei anderen Gebäudegeometrien ist dieser Wert auch entsprechend geringer. Voraussetzungen und Beschwerung Das Flachdachsystem PROFINESS3006 muss in Abhängigkeit der Windzone, Geländekategorie und Gebäudehöhe beschwert werden. Das Unterkonstruktionssystem Flachdach PROFINESS3006 zählt zu den „Ballastarmen Systemen", kommt jedoch nicht gänzlich ohne zusätzliche Beschwerung gegen Abheben oder Verschieben der Anlage aus.
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Montagevarianten Das Flachdachsystem PROFINESS3005 kann in Süd (bzw. von Süd abweichende Ein- Richtungs-Variante)- oder Ost-West-Ausrichtung aufgebaut werden. Systemkomponenten Bodenträger vormontiert, platzsparend für den Transport zusammengeklappt. Mit Regupol Resist Solar mit oder ohne Alukaschierung vernietet. Verbinder, um die Bodenträger in Längsrichtung miteinander zu verbinden Sechskantschraube M8x20 um die Verbinder zu montieren Sperrzahnmutter M8 um die Verbinder zu montieren Mittelklemme und Schrauben je nach Modulhöhe...
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Montagevariante Süd Vormontierte Dreiecke aufklappen und hintere Stütze für befestigen. Alle Außensechskantschrauben M8x20 mit Sperrzahnmutter M8 fixieren. Fertig montierte Profile im groben Raster (Modullänge + 20 mm Klemmabstand) verlegen.
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Module auflegen, ausrichten und mittels (1) Mittel- und Außenklemmen mit Innensechskantschraube M8 festschrauben (15Nm). Die Module unbedingt so verschrauben, dass diese unten den Bodenträger berühren und zwischen Modul und Windblech ein Spalt von ca. 5cm entsteht. Die Bodenträger in Längsrichtung mit den Verbindern, M8x20 und Sperrzahnmutter M8 verschrauben.
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Die Beschwerung gem. Plan aufbringen. Das Windabweisblech mit den Schrauben 5x16 (+U-Scheibe) in die Einpressmutter einschrauben. Die Windabweisbleche werden an den Stellen der Mittelklemmen überlappend festgeschraubt. In den Fällen mit sehr geringer Ballastierung kann der Ballast in den Windblechen verstaut werden.
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Montagevariante Ost-West Vormontierte Dreiecke aufklappen und hintere Stütze für befestigen. Alle Außensechskantschrauben M8x20 mit Sperrzahnmutter M8 fixieren. Fertig montierte Profile im groben Raster (Modullänge + 20 mm Klemmabstand) verlegen.
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Module auflegen, ausrichten und mittels (1) Mittel- und Außenklemmen mit Innensechskantschraube M8 festschrauben. (15Nm). Die Module unbedingt so befestigen, dass das Modul unten die Bodenschiene berührt und oben zwischen den Modulen am „Modulfirst“ ein Spalt von ca. 25cm entsteht. Die Beschwerung gem. Plan auf den Fußverlängerungen aufbringen. Da die Beschwerung bei unserem Ost-West-System meist sehr gering ist, liefern wir die Fußverlängerung meist nur in eine Richtung.
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Blitzschutz Hinweis In der Regel ist für PV-Anlagen keine zusätzliche Blitzschutzanlage erforderlich, da die Gefährdung für das Gebäude durch die Solaranlage nicht erhöht wird. Wir weisen darauf hin, dass der Blitz und Überspannungsschutz der PV-Anlagen nach den aktuellen Vorgaben der DIN / VDE 0185 Teil 1 bis 4 DIN / VDE 0100 Teil 100 und 712 DIN / EN 62305 (Blitzschutz)