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Eurotherm 3508 Konfigurations Handbuch
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PROZESSREGLER
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Konfigurations Handbuch
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Inhaltszusammenfassung für Eurotherm 3508

  • Seite 1 PROZESSREGLER Konfigurations Handbuch...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Konfigurations Handbuch 3500 3508 und 3504 Prozessregler INSTALLATION UND BEDIENUNG............10 DIE GERÄTE............................. 10 1.1.1 Packungsinhalt..........................10 3504 UND 3508 BESTELLCODIERUNG ..................11 1.2.1 Eingangs- und Ausgangsmodule ..................... 11 INSTALLATION DES REGLERS ....................12 1.3.1 Abmessungen........................... 12 1.3.2 Reglereinbau ............................ 13 1.3.3...
  • Seite 3 Konfigurations Handbuch 3500 ZUGRIFF AUF WEITERE PARAMETER ............ 45 2.1.1 Ebene 3 ............................45 2.1.2 Konfigurationsebene........................45 2.1.3 Auswahl einer anderen Zugriffsebene ..................... 46 ZUGRIFF PARAMETERMENÜ..................... 47 FUNKTIONSBLÖCKE................. 48 ZUGRIFF AUF EINEN FUNKTIONSBLOCK................49 3.1.1 Unterordner............................49 3.1.2 Auf einen Parameter in einem Funktionsblock zugreifen..............49 3.1.3 Ändern eines Parameterwerts ......................
  • Seite 4 Konfigurations Handbuch 3500 AA RELAISAUSGANG ................78 AUSWAHL DES AA RELAIS MENÜS ..................78 AA RELAIS PARAMETER ......................78 8.2.1 Beispiel: AA Relais mit einem Alarm verknüpfen ................79 8.2.2 Skalierung des Relaisausgangs ......................79 MODUL KONFIGURATION................. 80 EINSETZEN EINES NEUEN MODULS..................81 MODUL IDENTIFIKATION ......................
  • Seite 5 Konfigurations Handbuch 3500 13.3 BROADCAST MASTER KOMMUNIKATION ..............109 13.3.1 3500 Broadcast Master ........................109 13.3.2 Anschlüsse - Broadcast Kommunikation..................110 13.4 DIGITALE KOMMUNIKATION PARAMETER ..............111 13.4.1 Kommunikations Identität ......................112 13.4.2 Kommunikationsadresse........................ 112 13.4.3 Baudrate............................112 13.4.4 Parität............................. 112 13.4.5 RX/TX Verzögerungszeit ......................
  • Seite 6 Konfigurations Handbuch 3500 EINGANGS MONITOR ................132 16.1.1 Maximum erkennen ........................132 16.1.2 Minimum erkennen........................132 16.1.3 Zeit oberhalb eines Grenzwerts ..................... 132 16.2 EINGANGS MONITOR PARAMETER .................. 133 LOGIK UND MATHE OPERATOREN ............134 17.1 LOGIK OPERATOREN......................134 17.1.1 Logik 8............................
  • Seite 7 Konfigurations Handbuch 3500 20.6.3 Manuell Folgen (Manual Tracking)....................161 20.6.4 Rampensteigung ..........................161 20.6.5 Sollwert Parameter......................... 161 20.7 AUSGANG FUNKTIONSBLOCK .................... 163 20.7.1 Freigabe Leistungsrückführung (Power Feedforward)..............166 20.7.2 Ausgangsgrenzen........................... 167 20.7.3 Effekte von Regelaktion, Hysterese und Todband ................ 168 SOLLWERT PROGRAMMGEBER ............
  • Seite 8 Konfigurations Handbuch 3500 KALIBRIERUNG ..................191 25.1 EINGANGSKALIBRIERUNG ....................191 25.2 VORSICHTSMAßNAHMEN..................... 191 25.2.1 Kalibrierung des mV Bereichs....................... 192 25.2.2 Speichern der neuen Kalibrierdaten....................193 25.2.3 Werkskalibrierung wiederherstellen ....................193 25.2.4 Thermoelement Kalibrierung......................194 25.2.5 RTD Kalibrierung.......................... 195 25.3 KALIBRIER PARAMETER...................... 196 KONFIGURATION MIT HILFE VON ITOOLS ...........
  • Seite 9 Konfigurations Handbuch 3500 ANHANG A PARAMETERINDEX............224 ANHANG B INFORMATIONEN ZU SICHERHEIT UND EMV ....241 ANHANG C TECHNISCHE DATEN ............244 29.1.1 Regeloptionen ..........................244 29.1.2 Anzeige ............................244 29.1.3 Standard Digital E/A........................244 29.1.4 Alle analogen und PV Eingänge....................245 29.1.5 PV Eingang............................
  • Seite 10 In den weiteren Kapiteln finden Sie die Konfiguration des Reglers und dessen Bedinenung in Ebene 3 erklärt. Die Reihenfolge der Kapitel entspricht der Reihenfolge der Themen im Regler selbst. Für weitere Informationen stehen Ihnen unter www.eurotherm-deutschland.de folgende Handbücher zur Verfügung:...
  • Seite 11: Installation Und Bedienung

    1. INSTALLATION UND BEDIENUNG Die Geräte Der Regler 3508 steht Ihnen in der Standardgröße 1/8 DIN (48 x 96 mm), der Regler 3504 in der Standardgröße ¼ DIN (96 x 96 mm) zur Verfügung. Sie sind für den festen Einbau in eine Schalttafel vorgesehen (nur innen), bei der das Gehäuse, die Klemmen und die rückseitige Verdrahtung geschützt sind.
  • Seite 12: 3504 Und 3508 Bestellcodierung

    Comms J Config Tools Gerätesprache Sprache der Garantie Kunden Label Bedienungsanleitung Zertifikat H Comms Slot Erweiterte Garantie Config Tools EA Slots 1-3 (3508); 1-6 (3504) Nicht belegt Kein XXXX Keine Nicht belegt 232 Modbus Standard Wechsler iTools Kal Zertifikat 2-Leiter 485 Modbus Schließer...
  • Seite 13: Installation Des Reglers

    Konfigurations Handbuch 3500 Installation des Reglers Dieses Gerät ist für den festen Einbau in eine elektrische Schalttafel im Innenbereich vorgesehen. Achten Sie bei der Auswahl des Einbauplatzes auf minimale Vibration und eine Umgebungstemperatur zwischen 0 und 50 °C. Das Gerät können Sie in eine Schalttafel mit einer maximalen Dicke von 15 mm einbauen. Die Oberfläche der Schalttafel sollte eben sein, damit die Schutzarten IP65 und NEMA 4 gewährleistet werden können.
  • Seite 14: Reglereinbau

    Stecken Sie den Regler in den Schalttafelausschnitt. Bringen Sie die Halteklammern an ihren 3504 3508 92 mm Platz. Zum Sichern des Reglers halten - 0,0 + 0,8 Sie das Gerät in Position und schieben Sie beide Klammern gegen den Schalttafelausschnitt.
  • Seite 15: Elektrische Anschlüsse

    Logik E/A A Digital Logik E/A B Eingänge/Ausgänge Logik E/A Com Festes Relais (Form C) PV Eingang T/C RTD Steckercodierung* Einer pro Modul Abbildung 1-1: Klemmenbelegung für 3508 3504 Phase Neutral Versorgung Erde Logik E/A A Digital Logik E/A B Eingänge/Ausgänge...
  • Seite 16: Standardanschlüsse

    Konfigurations Handbuch 3500 Standardanschlüsse Diese Verbindungen sind für alle Geräte dieser Serie gleich. 1.5.1 PV Eingang (Messeingang) Anmerkungen: Verlegen Sie die Eingangskabel nicht zusammen mit Versorgungskabeln. Verwenden Sie abgeschirmte Leitungen. Erden Sie diese nur an einem Ende. Externe Komponenten (wie z. B. Zener Dioden) zwischen Fühler und Eingangsklemmen können aufgrund von erhöhtem und/oder unsymmetrischen Leitungswiderständen oder Leckströmen Messfehler verursachen.
  • Seite 17: Schließkontakteingang

    Konfigurations Handbuch 3500 1.5.2.1 Logikeingang Spannungslevel Logikeingänge, 12 V, 5-40 mA Eingang 1 Aktiv > 10,8 V Eingang 2 Inaktiv < 7,3 V Common 1.5.2.2 Schließkontakteingang Eingang 1 Kontakt offen > 1200 Ω Eingang 2 Kontakt geschlossen < 480 Ω Common 1.5.3 Digital (Logik) Ausgang...
  • Seite 18: Versorgungsanschlüsse

    Konfigurations Handbuch 3500 1.5.5 Versorgungsanschlüsse Bevor Sie das Gerät an die Versorgungsspannung anschließen, überprüfen Sie, 85 bis 264 V AC dass die Netzspannung der Gerätespannung (siehe Geräteaufkleber) entspricht. 50/60Hz Verwenden Sie für die Netzanschlüsse mindestens 16AWG Kabel für mindestens 75 °C. Verwenden Sie ausschließlich Kupferkabel.
  • Seite 19: E/A Einsteckmodule

    Konfigurations Handbuch 3500 E/A Einsteckmodule Für die Einsteckmodule stehen Ihnen bei dem Gerät 3508 drei und bei dem Gerät 3504 sechs Positionen zur Verfügung. Diese sind mit Modul 1, 2, 3, 4, 5, 6 gekennzeichnet. Außer dem Analogeingangs Modul können Sie alle hier genannten Module auf alle Steckplätze setzen.
  • Seite 20 Konfigurations Handbuch 3500 E/A Modul Typische Anschlüsse und Anwendungsbeispiel Verwendung Code Erstes Triac Öffnen Triac Heizen, Kühlen, und Dual und TT Versor- Öffnen, Triac Klappe gung Schließen (0,7 A, 30 bis 264 V AC Schließen Zweites Triac gesamt) Anmerkung 1: Dual Relais können an Stelle der Dual Triacs verwendet werden.
  • Seite 21 Konfigurations Handbuch 3500 E/A Modul Typische Anschlüsse und Anwendungsbeispiel Verwendung Code Potentio- +0,5 V metereingang 100 Ω bis 15 kΩ Isolierter Ausgang 240 V AC Kategorie II. Transducer Transducer- 10 V DC versorgung Versorgung konfigurierbar Interner auf 5 V oder Schalter für 10 V DC Rcal...
  • Seite 22 Konfigurations Handbuch 3500 E/A Modul Typische Anschlüsse und Anwendungsbeispiel Verwendung Code Thermoelement 3-Leiter RTD Analog- Zweiter oder eingang dritter PV Eingang (T/C & RTD) nur Module 1, 3, 4 & 6 Brücke für 2-Leiter mV (+40 mV bis +80 mV) (mV, V und Quelle Spannung...
  • Seite 23: Aufbau Der Zirkonia Sonde

    Konfigurations Handbuch 3500 1.6.2 Aufbau der Zirkonia Sonde Äußere Elektrode Schirm Keramikisolierung Innere Elektrode Zirc. mV Messende Thermoelement Zirkonia Fühler Äußerer Metallmantel der Sonde 1.6.3 Anschlüsse für die Abschirmung der Zirkonia Sonde Verwenden Sie die Zirkonia Sonde in einer Umgebung mit hohen Interferenzen, sollten Sie abgeschirmte Leitungen verwenden.
  • Seite 24: Digitale Kommunikation

    Konfigurations Handbuch 3500 Digitale Kommunikation Für die Module der Digitalen Kommunikation stehen Ihnen zwei Steckplätze zur Verfügung. Je nach Belegung müssen Sie dann entweder die Klemmen HA bis HF oder JA bis JF verdrahten. Sie können beide Steckplätze verwenden, wenn Sie z. B. mit der Konfigurationssoftware iTools und mit einer PC Überwachungsstation kommunizieren möchten.
  • Seite 25: Devicenet

    Überbrücken von 2-Leiter RS485 auf 4-Leiter RS422 verwendet werden 1.7.2 DeviceNet Eine Beschreibung der DeviceNet Kommunikation finden Sie im DeviceNet Communications Handbook, Bestellnummer HA027506 (englisch), das Sie unter www.eurotherm.co.uk herunterladen können. Klemmen Farbe Beschreibung Referenz Label Chip Positive Klemme der DeviceNet Netzwerk Versorgung. Roten Leiter des DeviceNet Kabels hier anschließen.
  • Seite 26: Beispiel Für Die Devicenet Verdrahtung

    (SLAVE) Adresse N+1 Verkettung zu weiteren Geräten 1.7.4 Profibus Eine Beschreibung der Profibus Funktionen finden Sie im ProfiBus Communications Handbook (englisch), Bestellnummer HA026290. Dieses Handbuch können Sie sich unter www.eurotherm.co.uk herunterladen. 1.7.5 Beispiel Profibus Verdrahtung Verkettung zu weiteren Geräten Schirm...
  • Seite 27: Ethernet

    Konfigurations Handbuch 3500 1.7.6 Ethernet Haben Sie einen Regler mit Ethernet Option bestellt, ist ein spezielles Kabelzubehör Teil der Lieferung. Dieses Kabel müssen Sie verwenden, da die magnetische Kupplung im RJ45 Anschluss enthalten ist. Es besteht aus einer RJ45 Buchse und einem Anschlussblock für die Klemmen HA bis HF. Ansicht des Kabels, das Sie auch separat unter der Nummer...
  • Seite 28: E/A Erweiterung (Oder Zusätzlicher Digitaleingang)

    Konfigurations Handbuch 3500 1.7.7 E/A Erweiterung (oder zusätzlicher Digitaleingang) Die EA Erweiterung (Modellnummer 2000IO) können Sie zusammen mit den Geräten der Serie 3500 verwenden, um die Anzahl der E/A Punkte um 20 Digitaleingänge und 20 Digitalausgänge zu erweitern. Der Datenaustausch findet seriell über ein 2-Leiter Schnittstellenmodul statt. Dieses Modul können Sie auf Steckplatz J stecken.
  • Seite 29: Beispiel Verdrahtungsdiagramm

    Konfigurations Handbuch 3500 1.7.8 Beispiel Verdrahtungsdiagramm Regler Sicherung 2 A Typ T Heizelement Sicherung Phase (z. B. TE10) Heizelement Glied Kühl- Null oder Alarm- relais Abbildung 1-15: Verdrahtungsbeispiel Einzelkreisregler Heizen/Kühlen Bitte informieren Sie sich anhand der Broschüre „EMV Installationshinweise“, Bestellnummer HA150976, über Details der Verdrahtung.
  • Seite 30: Das Gerät Starten

    Zum Ändern der Parameter verwenden Sie die Tasten oder Sobald Sie drücken, erscheint ein neuer Parameter. Dieses Vorgehen finden Sie im nächsten Beispiel dargestellt: (Gezeigt sind Anzeigen des 3508, die aber den Anzeigen des 3504 entsprechen). ☺ Backscroll – Sie können einen vorhergehenden Parameter aufrufen, indem Sie gedrückt halten und...
  • Seite 31 Konfigurations Handbuch 3500 Beispiel Vorgehen Anzeige Anmerkungen Der erste zu konfigurierende Parameter ist ‘Einheit’. Drücken Sie in der Dieser befindet sich im ‘PV Eing.’ Menü, da er sich Startanzeige auf die Prozessvariable bezieht. Ändern Sie mit oder Haben Sie die richtige Einstellung gewählt, zeigt ein kurzes Blinken der Anzeige, dass der Regler den Wert Einheit.
  • Seite 32: Quick Start Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 1.9.2 Quick Start Parameter Fett gedruckte Parameter sind vorgegeben. Gruppe Parameter Wert Verfügbarkeit PV Eing. Einheit C, F, K Immer V, mV, A, mA, pH, mmHg, psi, Bar, mBar, %RH, %, Auswahl der technischen mmWG, inWG, inWW, Ohm, PSIG, %O2, PPM, %CO2, Einheiten für den PV %CP, %/sek, mBar/Pa/T, Sek, Min, Std, Keine PV Eing.
  • Seite 33 Mit den folgenden Parametern konfigurieren Sie die E/A Steckmodule. Die E/A Module können Sie auf jeden vorhandenen Steckplatz stecken (6 Steckplätze für 3504, 3 Steckplätze für 3508). Der Regler zeigt automatisch die zu dem jeweiligen Modul gehörigen Parameter. Haben Sie einen Steckplatz nicht belegt, erscheint dieser auch nicht im Menü.
  • Seite 34 Konfigurations Handbuch 3500 Modularten Parameter Wert Verfügbarkeit Anzeige Hoch 100.0 Diese Parameter erscheinen nur, wenn Anzeige Tief Bereich Typ = Linear Frei Modul gesteckt aber nicht Potentiometereingang (VU) Pot Eingang Kn1KlapPo/ Kn2KlapPo konfiguriert Funktion erscheint nur, wenn Regel Kanal = VPB ist. Loop PV Regelkreis Istwert Extern SP...
  • Seite 35: Quick Start Modus Erneut Aufrufen

    Konfigurations Handbuch 3500 1.10 Quick Start Modus erneut aufrufen Sie können zu jeder Zeit wieder auf den Quick Start Modus zugreifen, um noch weitere Änderungen vorzunehmen. Wie Sie diesen Modus öffnen, ist von der vorangegangenen Aktion abhängig: 1.10.1 Start nach der Quick Start Konfiguration 1.
  • Seite 36: Normalbetrieb

    Blinkt, wenn Kanal H Kommunikation aktiv ist Blinkt, wenn Infrarot Kommunikation aktiv ist In diesem Handbuch werden hauptsächlich die Anzeigen des 3504 dargestellt. Die Ansicht des 3508 enthält dieselbe Information, nur aufgrund des kleineren Bildschirms in der Länge begrenzt. Konfigurations Handbuch 3500, HA027988GER Ausgabe 3.1...
  • Seite 37: Die Bedientasten

    Konfigurations Handbuch 3500 1.12 Die Bedientasten Bild Parameter Weniger Mehr Abbildung 1-21: Die Bedientasten A/MAN Beim Handbetrieb wird die Ausgangsleistung des Reglers manuell vom Bediener eingestellt. Der Fühler ist weiterhin angeschlossen und liefert den Istwert, der Regelkreis ist aber offen. Diese Taste kann gesperrt werden Drücken Sie diese Taste, wechselt die Betriebsart zwischen Automatik und Hand.
  • Seite 38: Einstellen Der Benötigten Temperatur (Sollwert)

    Konfigurations Handbuch 3500 1.13 Einstellen der benötigten Temperatur (Sollwert) Drücken Sie in der Hauptanzeige die Tasten oder 3504 3508 Sollwert WSP ist der Arbeitssollwert (Working SetPoint). Drücken Sie oder wechselt die Mnemonik auf die Sollwertquelle, z. B. SP1. können Sie können Sie den...
  • Seite 39: Alarmanzeige

    Konfigurations Handbuch 3500 1.15 Alarmanzeige Ein auftretender Alarm wird wie folgt angezeigt: Die rote Alarm (ALM) Anzeige in der oberen linken Bildschirmecke blinkt. Die Alarmnummer wird mit dem blinkenden Symbol angezeigt. Eine vorgegebene Meldung oder eine zuvor von Ihnen programmierte Meldung erscheint und zeigt die Alarmquelle. Anzeige für die Alarmbestätigung Abbildung 1-27: Alarmmeldungen 1.15.1...
  • Seite 40: Meldungen

    Der untere Teil der Hauptanzeige beinhaltet verschiedene alphanumerische Meldungen. Diese Meldungen sind je nach Reglerart und Betriebsart unterschiedlich. Die Meldungen sind in Übersicht Seiten gruppiert. Der 3504 enthält mehr Informationen als der 3508 und bietet Ihnen auch aufgrund der größeren Anzeige längere Parameterbeschreibungen.
  • Seite 41: Ändern Von Parametern

    Konfigurations Handbuch 3500 1.16.2 Ändern von Parametern Drücken Sie in einer der Übersicht Seiten die Taste , um weitere Parameter aufzurufen (wenn möglich). oder können Sie den Wert des gewählten Parameters ändern. Unter der Voraussetzung, dass das System in einem sicheren Zustand ist, können Sie alle Parameter mit dem vorangestellten Symbol v ändern.
  • Seite 42: Programmgeber Übersicht Seite

    Konfigurations Handbuch 3500 1.16.3 Programmgeber Übersicht Seite Mit einem bestellten und freigegebenen Programmgeber kann der 3500 die Änderungsrate des Reglers nach einem vorgegebenen Programm variieren. Bis zu 50 Programme mit insgesamt 200 Segmenten stehen Ihnen zur Verfügung. In Kapitel 21 ist die Programmierung des Programmgebers genauer erklärt. 1.16.3.1 Auswahl eines Parameters können Sie die einzelnen Parameter des Menüs aufrufen.
  • Seite 43: Auswahl Und Start Eines Programms

    Konfigurations Handbuch 3500 1.16.3.2 Auswahl und Start eines Programms In diesem Beispiel wird vorausgesetzt, dass Sie bereits ein Programm eingegeben haben. Die Programmeingabe finden Sie in Kapitel 21 erklärt. Vorgehen Anzeige Anmerkungen , bis die Drücken Sie Programm Übersicht erscheint. In diesem Beispiel ist Programm 2 Gehen Sie mit auf Prog.
  • Seite 44: Alarmübersicht Seite

    Konfigurations Handbuch 3500 1.16.4 Alarmübersicht Seite Diese Seite zeigt Ihnen eine Übersicht über alle Analogalarme. Mit können Sie nacheinander alle Alarme aufrufen. Der Darstellung können Sie entnehmen, dass ein Alarm im System ansteht, aber kein Alarm bestätigt werden muss. Der Parameter ’Neuer Alarm’ geht auf Ja, wenn ein neuer Alarm aktiv wird.
  • Seite 45: Regel Seite

    Konfigurations Handbuch 3500 1.16.6 Regel Seite In dieser Seite können Sie die Parameter zur Bestimmung des Regelkreises einstellen. Weitere Regelparameter finden Sie in Kapitel 20 beschrieben. Rufen Sie mit nacheinander die Parameter auf. oder können Sie den Wert des Parameters ändern. Auf der Regel Übersicht Seite stehen Ihnen folgende Parameter zur Verfügung: Parameter-...
  • Seite 46: Zugriff Auf Weitere Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 2. ZUGRIFF AUF WEITERE PARAMETER Parameter stehen Ihnen unter verschiedenen Sicherheitsebenen zur Verfügung. Die einzelnen Ebenen sind mit Ebene 1, Ebene 2, Ebene 3 und Konfigurationsebene bezeichnet. Für Ebene 1 benötigen Sie kein Passwort, da diese nur die für die tägliche Bedienung wichtigsten Parameter enthält. In Ebene 2 können Sie die für die Inbetriebnahme wichtigen Parameter einstellen.
  • Seite 47: Auswahl Einer Anderen Zugriffsebene

    1. Drücken Sie für 2 Minuten keine Taste, erscheint wieder die Hauptanzeige. Hier dargestellt ist die Anzeige des 3504, die weitere Parameter enthält. Der 3508 zeigt immer nur einen Parameter. In beiden Reglern können Sie mit nacheinander die Parametermenüs aufrufen.
  • Seite 48: Zugriff Parametermenü

    Über die IR Schnittstelle kann der Regler mit einem PC verbunden und mit iTools konfiguriert werden, wenn keine Comms Schnittstelle mehr frei ist. Zur Anbindung ist ein von Eurotherm erhältlicher IR Clip nötig Auto/Man Freigabe/Sperren der A/MAN Taste auf der Front...
  • Seite 49: Funktionsblöcke

    Konfigurations Handbuch 3500 3. FUNKTIONSBLÖCKE Die Reglersoftware besteht aus einer Anzahl von Funktionsblöcken. Ein Funktionsblock ist ein Softwareelement, das eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Reglers ausführt. Ein Funktionsblock wird als Rechteck dargestellt, in den auf einer Seite Daten hereinkommen (als Eingänge), die Daten intern bearbeitet werden (unter Verwendung interner Parameterwerte) und die Ergebnisse als ‘Ausgang’...
  • Seite 50: Zugriff Auf Einen Funktionsblock

    Konfigurations Handbuch 3500 Zugriff auf einen Funktionsblock Drücken Sie die Bild Taste , bis der Name des Funktionsblocks erscheint. PV Eingang Menüüberschrift Zugriff Menüüberschrift Instrument Menüüberschrift können Sie weitere Menüs aufrufen Nach dem letzten erscheint wieder das erste Menü Abbildung 3-2: Parameter Menüüberschriften Unterordner 3.1.1 Unterordner...
  • Seite 51: Ändern Eines Parameterwerts

    Konfigurations Handbuch 3500 3.1.3 Ändern eines Parameterwerts Bei einem ausgewählten Parameter können Sie mit den Wert erhöhen und mit den Wert verringern oder die Auswahl der Aufzählung verändern. Jeden Parameter mit dem Vorzeichen v können Sie unter der Voraussetzung ändern, dass das System in einem stabilen Zustand ist und die Änderung zulässt.
  • Seite 52: Navigationsdiagramm

    Konfigurations Handbuch 3500 Navigationsdiagramm Im folgenden Navigationsdiagramm sehen Sie alle im 3500 vorhandenen Funktionsblöcke in der Konfigurationsebene. Ein Funktionsblock erscheint nur, wenn die Funktion freigegeben, bzw bestellt wurde. Die einzelnen Menüüberschriften können Sie nacheinander mit auswählen: Instrument Modul PV Eingang Logik EA Zugriff Menü...
  • Seite 53: Funktionsblock Verknüpfung

    Konfigurations Handbuch 3500 4. FUNKTIONSBLOCK VERKNÜPFUNG Zur Erstellung eines bestimmten Geräts oder einer Funktion, müssen Sie Eingangs- und Ausgangsparameter innerhalb der Gerätesoftware verknüpfen. Unten sehen Sie eine vereinfachte Übersicht wie Sie die Verknüpfungen für einen einfachen Regelkreis vornehmen müssen. Eingänge Regelprozess Eingang/Ausgang E/A Modul 1...
  • Seite 54: Verknüpfungen (Soft Wiring)

    Konfigurations Handbuch 3500 Verknüpfungen (Soft Wiring) Die Verknüpfungen (auch Soft oder User Wiring genannt) sind Software Verbindungen zwischen den Funktionsblöcken. Verknüpfungen können Sie über die Bedienerschnittstelle des Geräts herstellen. Dieses Vorgehen finden Sie im nächsten Abschnitt beschrieben, wenden Sie es aber nur an, wenn Sie kleinere Änderungen an den Verknüpfungen vornehmen, z.
  • Seite 55: Verknüpfen Über Die Fronttasten

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.2 Verknüpfen über die Fronttasten Konfiguriert wird das Beispiel aus dem vorangegangenen Abschnitt. Wählen Sie die Konfigurationsebene, wie in Abschnitt 2.1.3 beschrieben. Vorgehen Anzeige Anmerkungen Menü, das den gewünschten Parameter Drücken Sie , bis das Menü enthält. erscheint, das den Parameter enthält.
  • Seite 56: Eine Verknüpfung Entfernen

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.3 Eine Verknüpfung entfernen Vorgehen Anzeige Anmerkungen Rufen Sie den verknüpften Parameter auf. Z. B. LogikEA PV aus dem vorangegangenen Beispiel Suchen Sie den gewünschten Parameter, A/MAN dessen Verknüpfung Sie entfernen Drücken Sie möchten. 10. Entfernen Sie mit Ack die Dies ist der schnelle Weg zur Auswahl Verknüpfung.
  • Seite 57: Einen Parameter Mit Mehreren Eingängen Verknüpfen

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.4 Einen Parameter mit mehreren Eingängen verknüpfen Sie können das in Abschnitt 4.1.2 beschriebene Vorgehen wiederholen oder einen Parameter ‘Kopieren’ und ‘Einfügen’. In der Konfigurationsebene bekommt die RUN/HOLD Taste zusätzlich eine Kopierfunktion. Im folgenden Beispiel wird der Kanal 1 Ausgang mit den LA und LB PV Eingängen verknüpft. Vorgehen Anzeige Anmerkungen...
  • Seite 58: Pufferwerte Mit Status Information Verknüpfen

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.6 Pufferwerte mit Status Information verknüpfen Es existieren von einem EIngang berechnete Werte, welche fehlerhaft werden können (z. B. durch Fühlerbruch, Bereichsüberschreitung usw.). Diese Werte enthalten eine Statusinformation, die automatisch durch die Verknüpfungen mitübertragen wird. Der folgenden Liste können Sie die Parameter mit zugewiesener Statusinformation entnehmen: Block Eingangsparameter...
  • Seite 59 Konfigurations Handbuch 3500 Die Blöcke Poly, Lin16, SwitchOver, Mux8 und IO.Mod.n.PV können Sie für verschiedene Aktionen bei Erkennen eines ‘Bad’ Status konfigurieren: 0: Clip Bad Die Messung wird auf den erreichten Grenzwert begrenzt und der Status wird auf ‘BAD’ gesetzt, damit jeder Funktionsblock, der diese Messung verwendet, die eigene Rücksetzstrategie (Fallback) ausführen kann.
  • Seite 60: Flanken Verknüpfungen (Edge Wires)

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.7 Flanken Verknüpfungen (Edge Wires) Verknüpfen Sie die Loop.Main.AutoMan Parameter in herkömmlicher Weise mit einem Logikeingang, können Sie den Regler über die Kommunikation nicht mehr auf Handbetrieb umschalten. Andere Parameter benötigen neben den Verknüpfungen die Möglichkeit, durch andere Aktionen geändert zu werden, z. B. Alarmbestätigung.
  • Seite 61: Arbeiten Mit Boolschen Werten Und Runden

    Konfigurations Handbuch 3500 4.1.8 Arbeiten mit boolschen Werten und Runden 4.1.8.1 Verknüpfung von Parameter verschiedener Arten Die Parameter eines Funktionsblocks sind von einer der nachfolgend aufgeführten Arten. Verknüpfen Sie Parameter unterschiedlicher Arten miteinander, kommt es zu einer Artumwandlung. Die verknüpften Werte können je nach Art oder Grenzen ebenso abgewiesen oder begrenzt werden.
  • Seite 62: Gerätekonfiguration

    Konfigurations Handbuch 3500 5. GERÄTEKONFIGURATION Was ist die Gerätekonfiguration? Mit der Gerätekonfiguration können Sie: Optionen im Regler freigeben Die Anzeige auf Ihre Anforderungen anpassen Informationen über den Regler auslesen Interne Diagnose auslesen Auswahl der Gerätekonfiguration Gehen Sie in die Konfigurationsebene, wie in Kapitel 2 beschrieben. In der ersten Anzeige sehen Sie die Menüüberschrift ‘Inst’...
  • Seite 63: In Der Gerätekonfiguration Verfügbare Optionen

    Konfigurations Handbuch 3500 5.3.1 In der Gerätekonfiguration verfügbare Optionen Der folgenden Tabelle können Sie die im Regler möglichen Optionen entnehmen: Menüüberschrift: Inst Unterordner: Opt Name Parameter- Wert Vorgabe Zugriff beschreibung Auswahl mit oder änderbar AnAlm Freig Analogalarme Konf Alle 8 Analogalarme gesperrt Alle 8 Analogalarm freigegeben BCDEin Freig BCD Schalter...
  • Seite 64: Formatierung Der Anzeige

    Konfigurations Handbuch 3500 SkalUm Freig Wandlerskalierung Konf Beide Wandlereingänge gesperrt Beide Wandlereingänge freigegeben Uwert Fr1 User Werte Konf Alle 8 User Werte gesperrt Uwert Fr2 Alle 8 User Werte freigegeben Zirkonia Freig Zirkonia Freigabe. Zirkonia Block gesperrt Nur möglich, wenn Zirkonia Block freigegeben Option bestellt wurde...
  • Seite 65 Konfigurations Handbuch 3500 Menüüberschrift: Inst Unterordner: Anzeige Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder änderbar Units Temperatureinheit des Geräts, erscheint Celsius Ebene 3 in der rechten oberen Ecke der Anzeige Fahrenheit Kelvin Haupt Seite Auswahl des Parametersatzes, der in Kreis Regelkreisübersicht Kreis...
  • Seite 66: Bargraph (Nur 3504)

    Konfigurations Handbuch 3500 5.4.2 Bargraph (nur 3504) Den auf der linken Seite der Anzeige erscheinenden Bargraph können Sie mit jedem analogen Parameter verknüpfen. Das Beispiel in Abschnitt 26.11.1 zeigt einen mit dem Haup PV verknüpften Bargraph. Sie haben die Möglichkeit, Markierungen für z. B. Minimum und Maximum zu setzen. Diese Markierungen legen Sie mit den Parametern ‘Aux1 BarWert’...
  • Seite 67: Instrument Diagnose

    Konfigurations Handbuch 3500 Instrument Diagnose In diesem Menü finden Sie Diagnose Informationen zur Fehlersuche. Menü: Inst Unterordner: Diagnose Name Parameterbeschreibung Auswahl mit CPU % Frei Wert der freien CPU Zeit. Zeigt den Prozentsatz der freien Task Ticks. CPU % Min Ein Vergleichspunkt des kleinsten erreichten Prozentwerts der freien CPU Zeit.
  • Seite 68 Konfigurations Handbuch 3500 Ungültige Kundenlinearisierungstabelle. Eine der Kundenlinearisierungstabellen ist ungültig. Entweder haben die Prüfsummentests versagt oder die auf das Gerät heruntergeladene Tabelle ist ungültig. Frei Frei Frei Die Verknüpfung des Geräts ist entweder ungültig oder beschädigt. Nvol/RAM Schreiben misslungen. Es wurde versucht, eine nicht flüchtige Prüfsumme auf eine nicht geprüfte Adresse zu schreiben Fehler beim Laden eines Rezepts.
  • Seite 69: Prozesseingang

    Konfigurations Handbuch 3500 6. PROZESSEINGANG Im Prozesseingang Menü wird das Signal vom Eingangssensor charakterisiert und dessen Bereich festgelegt. Die Prozesseingang Parameter bieten Ihnen folgende Funktionen: Eingangsart und Thermoelement (TC) und 3-Leiter Widerstandsthermometer (RTD). Linearisierung Spannungs- (V), Strom (mV oder mA) Eingänge über externe Shunts oder Spannungsteiler, verfügbar mit linearer, Quadratwurzel oder kundeneigener Linearisierung.
  • Seite 70 Konfigurations Handbuch 3500 Einheit Anzeigeeinheiten Abschnitt Konf 6.2.3. Auflösung Auflösung XXXXX bis Konf X.XXXX CJC Typ Auswahl der Intern Beschreibung in Abschnitt 6.2.2. Intern Konf Vergleichsstellen- kompensation Extern FBruch Typ Fühlerbruchart Tief Fühlerbruch wird erkannt, wenn die Konf Impedanz einen ‘tief’ Wert überschreitet Hoch Fühlerbruch wird erkannt, wenn die...
  • Seite 71: Eingangsarten Und Bereiche

    Konfigurations Handbuch 3500 CJC Temp Temperatur an den rückseitigen Klemmen Ebene 3 des Thermoelementanschlusses Fbruch Wert Fühlerbruchwert Nur für Diagnose; zeigt den Fühlerbruch Schaltwert Leitng Widerst Gemessener Leitungswiderstand am RTD Kal Stat Kalibrierstatus Frei Konf Die Kalibrierung des PV ist Ebene 3 in Kapitel 25 beschrieben Status...
  • Seite 72: Cjc Typ

    Konfigurations Handbuch 3500 6.2.2 CJC Typ Ein Thermoelement misst die Temperaturdifferenz zwischen dem Messübergang und dem Referenzübergang. Entweder muss der Referenzübergang auf einer Mess- bekannten Temperatur gehalten werden, oder für jede Temperaturabweichung übergang am Übergang muss eine genaue Kompensation verwendet werden. 6.2.2.1 Interne Kompensation Referenz-...
  • Seite 73: Anzeigeeinheiten

    Konfigurations Handbuch 3500 6.2.3 Anzeigeeinheiten Keine Abs Temp V, mV, A, mA, PH, mmHg, psi, Bar, mBar, %RH, %, mmWG, inWG, inWW, Ohm, PSIG, %O2, PPM, %CO2, %CP, %/sec, RelTemp K(rel), sec, min, hrs, 6.2.4 Fühlerbruchwert Der Regler überwacht ständig die Impedanz eines an einen Analogeingang angeschlossenen Wandlers oder Fühlers.
  • Seite 74: Pv Offset

    Konfigurations Handbuch 3500 6.2.6 PV Offset Alle Reglerbereiche wurden gegen nachvollziehbare Referenzstandards kalibriert. Das bedeutet, dass bei einem Wechsel der Eingangsart keine neue Kalibrierung benötigt wird. Bei manchen Anwendungen ist es jedoch nötig, der Kalibrierung einen Offset aufzuschalten, um bekannte Fehler innerhalb des Prozesses zu eliminieren (z.
  • Seite 75: Pv Eingangsskalierung

    Konfigurations Handbuch 3500 6.2.7 PV Eingangsskalierung Die PV Eingangsskalierung können Sie nur bei linearen mV Eingängen verwenden. Dazu konfigurieren Sie den Parameter ‘EA Typ’ auf 40 mV, 80 mV, mA, Volt oder HZVolt Benötigen Sie einen 4-20 mA Eingang, verbinden Sie einen externen 2,49 Ω Widerstand mit den Klemmen. Bei der Eingangsskalierung wird die Anzeige an das elektrische Eingangssignal vom Fühler angepasst.
  • Seite 76: Logikeingang/Ausgang

    Konfigurations Handbuch 3500 7. LOGIKEINGANG/AUSGANG In allen Geräten der Serie 3500 sind zwei Logik E/A Kanäle Standard, die Sie unabhängig voneinander als Eingang oder Ausgang konfigurieren können. Angeschlossen werden diese Kanäle an den Klemmen LA und LB mit LC als gemeinsamen Common. Mit Hilfe der Parameter im Menü ‘LogikEA’ und der Unterordner LA und LB können Sie jeden EA separat konfigurieren.
  • Seite 77: Beispiel: Konfigurieren Eines Zeitproportionalen Logikausgangs

    Konfigurations Handbuch 3500 Den PV können Sie mit dem Ausgang eines Funktionsblocks verknüpfen. Verwenden Sie ihn z. B. für die Regelung, verknüpfen Sie ihn mit dem Ausgang des Regelkreises (Kn 1 Ausgang), wie in Abschnitt 4.1.1. gezeigt. Anmerkung 1: LA und LB arbeiten bei einer Dreipunkt-Schrittregelung entgegengesetzt. Setzen Sie LA auf Oeffnen, wird LB automatisch auf Schließen (Zu) eingestellt.
  • Seite 78: Logikausgang Skalierung

    Konfigurations Handbuch 3500 7.2.3 Logikausgang Skalierung Haben Sie den Ausgang für zeitproportionale Regelung konfiguriert, können Sie ihn so skalieren, dass die oberen und unteren Grenzwerte des PID Anforderungssignals den Ausgangswert begrenzen. Die Werkseinstellung liegt bei 0 % Leistungsanforderung für vollständig AUS und 100 % Leistungsanforderung für vollständig EIN.
  • Seite 79: Aa Relaisausgang

    Konfigurations Handbuch 3500 8. AA RELAISAUSGANG Ein Wechsler ist Standard in allen Geräten der Serie 3500. Möchten Sie ihn verwenden, schließen Sie die Klemmen AA (Schließer), AB (Common) und AC (Öffner) an. Mit den Parameter im Menü AA Relais können Sie die Relaisfunktionen einstellen. Auswahl des AA Relais Menüs Gehen Sie in Ebene 3 oder in die Konfigurationsebene.
  • Seite 80: Beispiel: Aa Relais Mit Einem Alarm Verknüpfen

    Konfigurations Handbuch 3500 8.2.1 Beispiel: AA Relais mit einem Alarm verknüpfen Das Relais soll schalten, wenn der Analogalarm 1 aktiv wird. AnAlm 1 RlyAA Ausgang Gehen Sie in die Konfigurationsebene. Vorgehen Ansicht Anmerkungen Stellen Sie ‘EA Typ’ auf ‘EinAus’. Drücken Sie , bis AA Relais erscheint.
  • Seite 81: Modul Konfiguration

    Konfigurations Handbuch 3500 9. MODUL KONFIGURATION Mit den steckbaren EA Modulen stehen Ihnen weitere analoge und digitale Ein/Ausgänge zur Verfügung. Diese Module können Sie auf alle sechs Steckplätze setzen. Die Anschlüsse finden Sie in Kapitel 1 der Bedienungsanleitung beschrieben. Art und Position der eingesteckten Module können Sie der Bestellcodierung auf dem Geräteaufkleber entnehmen.
  • Seite 82: Einsetzen Eines Neuen Moduls

    Konfigurations Handbuch 3500 Einsetzen eines neuen Moduls Die EA Module können Sie auf alle sechs Steckplätze des 3504 und auf alle drei Steckplätze des 3508 stecken. Für die Kommunikations Module stehen Ihnen zwei Steckplätze zur Verfügung. Eine Liste aller verfügbaren Module finden Sie in Tabelle 9-1.
  • Seite 83: Modul Identifikation

    Konfigurations Handbuch 3500 Modul Identifikation Drücken Sie , bis das Menü ModIDs erscheint. In der Liste sehen Sie die Art der max. sechs bzw. drei eingesteckten Module. Vergleichen Sie die Kürzel mit den Beschreibungen in Tabelle 9-1. Modularten In den folgenden Tabellen finden Sie alle Parameter für die einzelnen Module aufgeführt. 9.3.1 Relais-, Logik- oder Triacausgänge Diese Module liefern einen Ausgang für z.
  • Seite 84: Anmerkung

    Konfigurations Handbuch 3500 Bereich Hoch Elektrischer Ausgang Hoch 0.00 bis Ebene 3 100.00 Bereich Tief Elektrischer Ausgang Tief 0.00 bis Ebene 3 100.00 Messwert Status des Digitalausgangs Ein (wenn ‘Invert’ = ‘Nein’) Ebene 3 Aus (wenn ‘Invert’ = ‘Nein’) Der aktuelle (analoge) Wert 0 bis 100 des Ausgangs Ebene 3...
  • Seite 85: Isolierter Single Logikausgang

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.2 Isolierter Single Logikausgang Dieses Modul ist von anderen EAs isoliert. Sie können es z. B. in Applikationen verwenden, in denen Fühler und Ausgang auf Potential der Versorgungsspannung liegen. Als Betriebsart können Sie zwischen EinAus und zeitproportional wählen. Menü: Mod Unterordner: xA Name...
  • Seite 86: Dc Ausgang Oder Dc Retransmission

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.3 DC Ausgang oder DC Retransmission Verwenden Sie das Dc Ausgangsmodul als Regelausgang zur Ansteuerung eines analogen Bauteils, wie z. B. einer Klappensteuerung oder eines Thyristors. Das DC Retransmission Modul liefert ein analoges Ausgangssignal proportional zum Messwert. Sie können es für Chart Aufzeichnungen oder zur Weiterführung des Signals an einen anderen Regler verwenden.
  • Seite 87: Analogeingang

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.4 Analogeingang Das Analogeingangs Modul bietet Ihnen zusätzliche Analogeingänge für Multiloop Regler oder Messungen mit mehreren Eingängen. Menü: Mod Unterordner: xA x = Nummer des Steckplatzes Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Ident Kanalart DC Input Ebene 3 EA Typ...
  • Seite 88 Konfigurations Handbuch 3500 Fallback Vorgabewert im Fehlerfall. Skala Ti Wie für PV Eingang Konf Der Fehler kann durch eine Skala Ho Weitere Erklärungen in Abschnitt Bereichsüberschreitung, 4.1.6 Fall Gut einen Fühlerbruch, fehlende Kalibrierung oder einen Fall Bad gesättigten Eingang Clip Gut hervorgerufen werden.
  • Seite 89: Eingangsarten Und Bereiche

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.5 Eingangsarten und Bereiche Eingangsart Min Bereich Max Bereich Einheit Min Bereich Max Bereich Einheit Thermoelement Typ J -210 1200 -238 2192 Thermoelement Typ K -200 1372 -238 2498 Thermoelement Typ L -200 -238 1652 Thermoelement Typ R 1700 3124 Thermoelement Typ B...
  • Seite 90: Triple Logikeingang Und Triple Kontakteingang

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.7 Triple Logikeingang und Triple Kontakteingang Dieses Modul bietet Ihnen zusätzliche Logikeingänge. Menü: Mod Unterordner: xA, xB, xC x = Nummer des Steckplatzes Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Ident Kanalart LogikEin Logikeingang oder Kontakteingang Ebene 3 R/O IO Type Funktion des Moduls...
  • Seite 91: Transmitterversorgung

    Konfigurations Handbuch 3500 Filter Zeit Der Eingangsfilter reduziert Aus oder 0:00.1 bis 500:00 0:00:04 Ebene 3 die Auswirkung von Rauschen auf dem Eingangssignal Messwert Aktueller Wert in Ebene 3 R/O technischen Einheiten Erwarteter Ebene 3 R/O Ausgang/Aktuelles Eingangssignal (nach angewendeter Linearisierung) FBruch Wert Nur für Diagnose.
  • Seite 92: Transducerversorgung

    Konfigurations Handbuch 3500 9.3.10 Transducerversorgung Über die Transducerversorgung können Sie einen externen Transducer versorgen, der eine Ansteuerspannung von 5 oder 10 V benötigt. Für die Kalibrierung des Transducers hat das Modul einen internen Widerstand. Bei der Kalibrierung einer 350 Ω Brücke beträgt der Widerstand 30,1 kΩ +0,25 %. Menü: Mod Unterordner: xA x = Nummer des Steckplatzes...
  • Seite 93: Modul Skalierung

    Konfigurations Handbuch 3500 Modul Skalierung Der Regler wird im Werk nach bekannten Referenzstandards kalibriert. Mit Hilfe der Anpassung können Sie der Werkskalbrierung jedoch einen Offset hinzufügen, um: Den Regler auf Ihre Referenzstandards zu kalibrieren. Die Kalibrierung des Reglers auf den von Ihnen verwendeten Transducer oder Fühler anzupassen. Bekannte Offsets im Prozess zu kompensieren.
  • Seite 94: Skalierung Von Relais-, Logik- Oder Triacausgang

    Konfigurations Handbuch 3500 9.4.2 Skalierung von Relais-, Logik- oder Triacausgang Die Werkseinstellung liegt bei 0 % Leistungsanforderung für vollständig AUS und 100 % Leistungsanforderung für vollständig EIN. Bei 50 % Leistungsanforderung sind die Ein/Aus Zeiten gleich. Sie können diese Werte an Ihren Prozess anpassen.
  • Seite 95: Skalierung Eines Potentiometereingangs

    Konfigurations Handbuch 3500 9.4.4 Skalierung eines Potentiometereingangs Verwenden Sie den Regler in einer geschlossenen Schrittregelung, muss das Rückführ-Potentiometer kalibriert werden, damit es die richtige Klappenposition erkennt. Die minimalste Klappenposition des Potentiometers entspricht einem Messwert von 0, die maximale Klappenposition entspricht einem Messwert von 100.
  • Seite 96: Ea Erweiterung

    Verwendung dieses Moduls auf Steckplatz J die weiteren Parameter des ‘Comms’ ‘J’ Menüs nicht weiter verwendet werden. 10/20 Eingänge EA Erweiterung 3508 oder 3504 Regler 10/20 Ausgänge (Relais) Verwenden Sie nur Kabel mit einer Länge unter 10 m. Es müssen keine verdrillten oder abgeschirmten Leitungen sein.
  • Seite 97: Konfigurieren Der Ea Erweiterung

    Konfigurations Handbuch 3500 10.1 Konfigurieren der EA Erweiterung Vorgehen Anzeige Anmerkungen Drücken Sie , bis EAErweit erscheint. Hiermit konfigurieren Sie eine EA Gehen Sie mit auf Typ. Erweiterung mit 10 Eingängen und 10 Wählen Sie mit oder Ausgängen. 10E10A Alternativ können Sie 20E20A wählen. Auf weitere Parameter in diesem Menü...
  • Seite 98: Alarme

    Konfigurations Handbuch 3500 ALARME Alarme warnen den Bediener, wenn ein voreingestellter Wert erreicht ist oder eine bestimmte Bedingung den Zustand wechselt. Sobald ein Alarm auftritt, blinkt die rote ALM Anzeige (Abschnitt 1.15) und eine Meldung erscheint in der Mitte der Anzeige. Sie können den Alarm auf einen Ausgang (normalerweise Relais) legen (Abschnitt 11.3.2), um im Alarmfall ein externes Bauteil zu aktivieren.
  • Seite 99: Analogalarme

    Konfigurations Handbuch 3500 11.2 Analogalarme Analogalarme arbeiten mit Variablen wie z. B. PV oder Ausgangswerten usw. Sie können sie mit diesen Variablen verknüpfen, um Ihren Prozess zu überwachen. 11.2.1 Analogalarmarten Maximalalarm – der Alarm wird aktiv, wenn der PV den Alarmsollwert überschreitet. Minimalalarm –...
  • Seite 100: Digitalalarme

    Konfigurations Handbuch 3500 11.3 Digitalalarme Digitalalarme arbeiten mit boolschen Variablen. Sie können sie mit jedem boolschen Parameter, z. B. Digitaleingang oder Digitalausgang, verknüpfen. Ändert die Variable ihren Zustand, erscheint eine Alarmmeldung. Diese Meldung können Sie nach Ihren Anforderung selbst konfigurieren (Kapitel 26). 11.3.1 Digitalalarmarten Pos Flanke...
  • Seite 101: Alarmanzeige

    ‘AnAlm 1’ die vorgegebene Meldung für Analogalarm 1. • Mit der Eurotherm Konfigurationssoftware iTools können Sie eine eigene Alarmmeldung erstellen, z. B. ‘PROZESS ZU HEISS’ für einen Analogalarm oder ‘KLAPPE OFFEN’ für einen Digitalalarm. Sind mehrere Alarme aktiv, erscheinen diese in der Alarmübersicht.
  • Seite 102: Alarm Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 11.4 Alarm Parameter Acht Alarme stehen Ihnen zur Verfügung. Die Parameter erscheinen nicht, wenn Sie Alarm Typ = Kein gewählt haben. In der folgenden Tabelle sehen Sie die Parameter für die Konfiguration der Alarme. Menü: AnAlm Unterordner: 1 bis 8 Name Parameterbeschreibung Wert...
  • Seite 103: Beispiel: Alarm 1 Konfigurieren

    Konfigurations Handbuch 3500 Blocking Die Alarmunterdrückung verhindert, dass Alarme Nein Keine Unterdrückung Ebene 3 während der Startphase aktiv werden. In manchen Unterdrückung Anwendungen befindet sich die Messung während der Startphase im Alarmzustand, bis der stabile Zustand erreicht ist. Mit der Unterdrückung werden die Alarme ignoriert, bis der stabile Zustand erreicht ist Priorität...
  • Seite 104: Diagnosealarme

    Konfigurations Handbuch 3500 Der Alarm wird inaktiv, wenn der Messwert Rufen Sie mit Hyst auf. um 2 Einheiten unter den Alarmsollwert fällt (98 Einheiten). Geben Sie mit oder die Hysterese ein. können Sie weitere Parameter auswählen, die Sie oder einstellen können.
  • Seite 105: Bcd Eingang

    Konfigurations Handbuch 3500 BCD EINGANG Der ‘Binary Coded Decimal’ (BCD) Eingangs Funktionsblock kombiniert mehrere Digitaleingänge und formt daraus einen numerischen Wert. Eine übliche Verwendung für diese Funktion ist die Programmauswahl über eine schalttafelmontierte BCD Dekade. Der Block verwendet 4 bits zur Erstellung eines Digits. Zwei Gruppen von je 4 bits werden für einen 2 Digit Wert (0 bis 99) benötigt.
  • Seite 106: Beispiel: Verknüpfen Eines Bcd Eingangs

    Konfigurations Handbuch 3500 Ein 1 Ein 2 Ein 3 Ein 4 Ein 5 Ein 6 Ein 7 Ein 8 Einer Zehner 12.1.1 Beispiel: Verknüpfen eines BCD Eingangs Sie können die BCD Digitaleingang Parameter mit den Digitaleingangsklemmen des Reglers verknüpfen. Sie können neben den Standard Digitaleingangsklemmen (LA und LB) zusätzlich ein Triple Digital Eingangsmodul verwenden.
  • Seite 107: Digitale Kommunikation

    • Ethernet. • Die oben genannten Handbücher können Sie sich unter der Adresse www.eurotherm.co.uk aus dem Internet herunterladen. Das Gerät bietet Ihnen zwei Kommunikationsschnittstellen, die mit 'H' und 'J' gekennzeichnet sind. Das Gerät arbeitet als Slave. Sie können für jede Schnittstelle zwischen mehreren Kommunikationsmodulen wählen.
  • Seite 108: Rs485

    Möchten Sie RS485 verwenden, puffern Sie die RS232 Schnittstelle des PC mit einem RS232/RS485 Konverter. Der Eurotherm Regler KD485 Kommunikations Adapter entspricht den Anforderungen dieser Anwendung. Der PC benötigt keine eingebaute RS485 Karte, da diese nicht isoliert ist und somit Probleme durch Rauschen verursacht und die RX Klemmen nicht die korrekte Vorspannung haben.
  • Seite 109: Konfigurationsschnittstellen

    • 13.2.1 Infrarot (IR) Clip Eurotherm bietet Ihnen einen IR Clip, den Sie auf die Reglerfront aufstecken können. Diese Art der Kommunikation können Sie über den Parameter "IR Mode" im Zugriff Menü des Geräts freigeben oder sperren. Sobald Sie die Funktion freigegeben haben, überschreibt die IR Kommunikation die...
  • Seite 110: Broadcast Master Kommunikation

    Gerät, zu dem geschrieben werden soll, das kontinuierliche Schreiben akzeptiert. Die meisten günstigeren Geräte von Drittherstellern, sowie die Eurotherm Geräte der Serien 2200 und 3200 vor Version 1.10, akzeptieren kein permanentes Schreiben zum Sollwert. Verwenden Sie die Broadcast Funktion bei diesen Geräten, kann es zu Beschädigungen am nicht-flüchtigen Speicher kommen.
  • Seite 111: Anschlüsse - Broadcast Kommunikation

    Konfigurations Handbuch 3500 13.3.2 Anschlüsse - Broadcast Kommunikation Das digitale Kommunikationsmodul für den Master können Sie auf den Comms Modulsteckplatz H oder J stecken. Schließen Sie die Klemmen H(J)A bis h(J)F an. Das Kommunikationsmodul für den Slave können Sie ebenso auf Steckplatz H oder J stecken. RS422, RS485 4-Leiter oder RS232 Verbinden Sie den Rx Anschluss des Masters mit dem Tx Anschluss des Slaves.
  • Seite 112: Digitale Kommunikation Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 13.4 Digitale Kommunikation Parameter In der folgenden Tabelle sehen Sie alle verfügbaren Parameter. Menü: Comms Unterordner: H und J Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern I d e n t Zeigt, ob ein Comms Modul auf den Keine Kein Modul Steckplätzen H oder J vorhanden ist...
  • Seite 113: Kommunikations Identität

    Konfigurations Handbuch 3500 13.4.1 Kommunikations Identität Die Identität ‘ident’ zeigt, ob ein Kommunikationsmodul eingebaut ist. 13.4.2 Kommunikationsadresse In einem Netzwerk mit mehreren Geräten dient die Adresse zur Identifizierung eines bestimmten Geräts. Jedes Gerät in einem Netzwerk muss eine eindeutige Adresse haben. Die Adresse 255 (bei Ethernet die Adresse 244) ist für Werkszwecke reserviert.
  • Seite 114: Beispiel 2: Senden Des Sp Des Masters Zum Pv Des Slaves

    Anzeige des Slaves (vorausgesetzt, Sie haben die Hauptanzeige entsprechend konfiguriert). 13.7 Modbus Adressen Die Modbus Adressen für alle Parameter finden Sie im Internet unter der Adresse www.eurotherm.co.uk. In der folgenden Tabelle finden Sie die Adressen der am meisten verwendeten Parameter. Adresse...
  • Seite 115: Ethernet

    Konfigurations Handbuch 3500 13.8 Ethernet 13.8.1 Geräte Setup Anmerkung 1: Stellen Sie alle Kommunikations Parameter ein, bevor Sie das Gerät mit einem Ethernet Netzwerk verbinden. Stimmen die Einstellungen nicht mit den schon am Netzwerk vorhandenen Geräten überein, können Netzwerk Probleme auftreten. Die Geräte werden mit der festen IP Adresse 192.168.111.222 und mit der SubNet Mask Einstellung 255.255.255.0 ausgeliefert.
  • Seite 116: Itools Setup

    Konfigurations Handbuch 3500 13.8.8 iTools Setup Die iTools Konfigurationssoftware, ab Version V5.60 steht Ihnen für die Konfiguration der Ethernet Kommunikation zur Verfügung. Gehen Sie bei der Konfiguration von Ethernet wie folgt vor. Einbinden des Host Namen/Adresse in die iTools Abfrage: Stellen Sie sicher, dass iTools NICHT läuft, bevor Sie die folgenden Schritte durchgeführt haben.
  • Seite 117: Zähler, Timer, Summierer, Echtzeituhr

    Konfigurations Handbuch 3500 ZÄHLER, TIMER, SUMMIERER, ECHTZEITUHR Das Gerät stellt Ihnen eine Reihe von Funktionsblöcken auf der Basis von Zeit/Datum Informationen zur Verfügung. Diese können Sie als Teil des Regelprozesses verwenden. 14.1 Zähler Sie können bis zu zwei Zähler auswählen. Diese bilden einen synchronen flankengetriggerten Ereignis Zähler. Richtung Freigabe Zählen...
  • Seite 118: Zähler Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 14.1.1 Zähler Parameter Menü: Zähler Unterordner: 1 bis 2 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Freigabe Zähler Freigabe. Freigegeben Ebene 3 Zähler 1 oder 2 wird in der Geräte Gesperrt Nein Konfiguration freigegeben, können aber auch in diesem Menü...
  • Seite 119: Timer

    Konfigurations Handbuch 3500 14.2 Timer Sie können bis zu vier Timer konfigurieren. Für jeden Timer können Sie eine andere Betriebsart wählen, da die Timer unabhängig voneinander arbeiten. 14.2.1 Timer Arten Für jeden Timer stehen Ihnen vier Betriebsarten zur Verfügung. Diese Typen finden Sie im Folgenden erklärt. 14.2.2 Impuls Timer Verwenden Sie diesen Timer, um einen Impuls mit fester Länge zu generieren.
  • Seite 120: Verzögerungs Timer

    Konfigurations Handbuch 3500 14.2.3 Verzögerungs Timer Dieser Timer bietet Ihnen einen Verzögerung zwischen Triggerereignis und Timerausgang. Wird der Timer durch ein kurzes Signal getriggert, wird nach der Verzögerungszeit ein Abtastimpuls (110 ms) generiert. • Der Ausgang wird inaktiv, wenn der Eingang von Aus auf Ein wechselt. •...
  • Seite 121: One Shot Timer Mode

    Konfigurations Handbuch 3500 14.2.4 One Shot Timer Mode Dieser Timer ist ein einfacher Timer. Ändern Sie den Timer auf einen Wert ≠ 0, wird der Ausgang aktiv. • • Der Zeitwert wird vermindert, bis er Null erreicht. Der Ausgang wird dann inaktiv. •...
  • Seite 122: Kompressor Oder Minimum Ein Timer

    Konfigurations Handbuch 3500 14.2.5 Kompressor oder Minimum Ein Timer Bei diesem Timer bleibt der Ausgang für eine bestimmte Zeit nach inaktiv werden des Eingangs aktiv. Diesen Timer können Sie zum Beispiel dazu verwenden, dass ein Kompressor nicht ständig geschaltet wird. •...
  • Seite 123: Timer Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 14.2.6 Timer Parameter Menü: Timer Unterordner: 1 bis 4 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Timer nicht konfiguriert Timertyp Aus oder Konf Impulse Generiert einen Impuls mit fester Länge bei bestellt Flankentriggerung Verzög. Liefert eine Verzögerung zwischen Eingangstriggerung und Timerausgang One Shot Einfacher Timer, der auf Null zählt und...
  • Seite 124: Summierer

    Konfigurations Handbuch 3500 14.3 Summierer Die zwei Summierer zeichnen die Summe der Messungen über der Zeit auf. Sie haben die Möglichkeit, jeden Summierer über Soft Wiring mit jedem Messwert zu verknüpfen. Als Ausgänge des Summierers stehen Ihnen der integrierte Wert und ein Alarm zur Verfügung. Der Alarm schaltet, wenn der Summierer einen von Ihnen gesetzten Grenzwert überschreitet.
  • Seite 125 Konfigurations Handbuch 3500 Alarmsollwert Summenwert, bei dem ein -99999 bis 99999 Ebene 3 Alarm ausgelöst werden soll AlarmAus Dieser schreibgeschützte Alarm inaktiv Ebene 3 Wert zeigt, ob der Alarmausgang aktiv Alarmausgang EIN oder AUS ist. Die Summe kann positiv oder negativ sein. Bei positiver Summe tritt ein Alarm auf, wenn Summe >...
  • Seite 126: Echtzeituhr

    Konfigurations Handbuch 3500 14.4 Echtzeituhr Die Echtzeituhr (nur Wochentag und Zeit) bietet Ihnen die Möglichkeit der Zeitplanung zusammen mit zwei Ausgängen. Für die Ausgänge müssen Sie jeweils Ein-Tag und Ein-Zeit und Aus-Tag und Aus-Zeit konfigurieren. Folgende Tag Optionen werden unterstützt: Tag Option Beschreibung Sperrt die Ausgangsfunktion...
  • Seite 127: Applikationen

    Konfigurations Handbuch 3500 APPLIKATIONEN 15.1 Feuchteregelung 15.1.1 Übersicht Feuchteregelung ist ein Standardmerkmal des 3500. In diesen Applikationen können Sie den Regler mit einem Sollwertprofil konfigurieren (Kapitel 20). Sie können für die Messung die traditionelle Feuchte/Trockenfühler Methode verwenden (Abbildung 15-1) oder mit einem Solid State Fühler arbeiten. Sie haben die Möglichkeit, einen Ausgang zur Ansteuerung eines Kühlkompressors zu verwenden, der ein Bypass Ventil und möglicherweise zwei Heiz- und/oder Kühllevel steuert.
  • Seite 128: Temperaturregelung Einer Klimakammer

    Konfigurations Handbuch 3500 15.1.3 Temperaturregelung einer Klimakammer Für die Temperaturregelung einer Klimakammer benötigen Sie einen Regler mit einem Regelkreis und zwei Regelausgängen. Der Heizausgang steuert im allgemeinen über ein Solid State Relais zeitproportional eine elektrische Heizung. Der Kühlausgang steuert ein Kühlventil zum Abkühlen der Kammer. Der Regler berechnet automatisch den notwendigen Stellgrad der Heiz- und Kühlausgänge.
  • Seite 129: Feuchte Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 15.2 Feuchte Parameter Menü: Feuchte Unterordner: Keine Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Konf Auflösung Auflösung der relativen Feuchte XXXXX XXXX.X XXX.XX XX.XXX X.XXXX 6.66 Ebene 3 PsycK Psychometrische Konstante bei einem 0.0 bis 10.0 vorgegebenen Druck (6.66E-4 bei Standard atmosphärischem Druck).
  • Seite 130: Zirkonia (C-Pegel) Regelung

    Konfigurations Handbuch 3500 15.3 Zirkonia (C-Pegel) Regelung Für die C-Pegel Regelung benötigen Sie einen 3500 mit dem Bestellcode ZC. Meist wird das Gerät als Programmgeber zur Erstellung von C-Pegel Profilen bestellt. In diesem Abschnitt wird vorausgesetzt, dass Sie mit einem Programmgeber arbeiten. Berechnung des PV: Als Prozesswert können Sie den C-Pegel, den Taupunkt oder die Sauerstoffkonzentration verwenden.
  • Seite 131: Zirkonia Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 15.4 Zirkonia Parameter Menü: Zirkonia Unterordner: Keine Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Ebene 3 Sondenart Gleichung der verwendeten Drayton Drayton Zirkonia Sonde Accucarb Accucarb MacDhui MacDhui Oxygen LogO2 Log Oxygen BoschO2 Bosch Oxygen ZircoDew Dewpoint.
  • Seite 132: Beispiel: Anschlussschema Eines C-Pegel Reglers

    Konfigurations Handbuch 3500 T a u p u n k t Zirkonia Prozesswert Der O2 oder Taupunktwert, berechnet aus Temperatur- und externem Gas Referenzeingang R u s s a l a r m Ebene 3 Sonde Rußalarm Ausgang Nein Kein Alarmausgang Alarm aktiv S o n d e F e h l e r Ebene 3...
  • Seite 133: Eingangs Monitor

    Konfigurations Handbuch 3500 EINGANGS MONITOR Den Eingangs Monitor können Sie mit jeder Variable im Regler verknüpfen. Er bietet Ihnen drei Funktionen: Maximum erkennen Minimum erkennen Zeit oberhalb eines Grenzwerts 16.1.1 Maximum erkennen Diese Funktion überwacht kontinuierlich den Eingangswert. Übersteigt der aktuelle Wert einen zuvor erkannten Maximalwert, wird der aktuelle Wert zum neuen Maximum.
  • Seite 134: Eingangs Monitor Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 16.2 Eingangs Monitor Parameter Menü - EinMon Unterordner: 1 oder 2 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Kann mit einer Eingangsquelle verknüpft Ebene 3. Eingang Der überwachte Eingangswert werden. Der Bereich ist von der Quelle R/O, wenn abhängig verknüpft...
  • Seite 135: Logik Und Mathe Operatoren

    Konfigurations Handbuch 3500 LOGIK UND MATHE OPERATOREN 17.1 Logik Operatoren Mit Hilfe von Logik Operatoren kann der Regler logische Berechnungen mit zwei Eingangsvariablen ausführen. Als Eingangswerte können Sie jeden verfügbaren Parameter, auch Analogwerte, User Werte und Digitalwerte verwenden. Die verwendeten Parameter, die Rechenart, Eingangsinvertierung und ‘Fallback’ (Rücksetz) Wert legen Sie in der Konfigurationsebene fest.
  • Seite 136: Logik Operationen

    Konfigurations Handbuch 3500 17.1.2 Logik Operationen Sie können zwischen folgenden Operationen wählen: Oper Operatorbeschreibung Eingang 1 Eingang 2 Ausgang Invert = 0: AUS Der gewählte Logik Operator ist Nein ausgeschaltet 1: UND Der Ausgang geht auf EIN, wenn Eingang 1 und Eingang 2 Ein sind 2: OR Der Ausgang geht auf EIN, wenn mindestens ein Eingang EIN ist...
  • Seite 137: Logik Operator Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 17.1.3 Logik Operator Parameter Menü: Logik2 (2 Eingang Operator) Unterordner: 1 bis 24 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern O p e r a t i o n Auswahl der Operation Siehe Tabelle vorherige Seite Konf Ebene 3 E i n g a n g 1...
  • Seite 138: Logik Operator Mit Acht Eingängen

    Konfigurations Handbuch 3500 17.2 Logik Operator mit acht Eingängen Den acht Eingang Logik Operator können Sie für folgende Operationen mit acht Eingängen verwenden: AUS, UND, OR und XOR 17.2.1 Acht Eingang Logik Operator Parameter Menü: Logik8 (8 Eingang Operatoren) Unterordner: 1 bis 2 Name Parameterbeschreibung Wert...
  • Seite 139: Mathe Operatoren

    Konfigurations Handbuch 3500 17.3 Mathe Operatoren Mit den Mathe Operatoren (auch analoge Operatoren genannt) kann der 3500 mathematische Operationen mit zwei Eingangswerten ausführen. Als Eingangswerte können Sie jeden verfügbaren Parameter und auch Analogwerte, User Werte und Digitalwerte verwenden. Zusätzlich steht Ihnen noch ein Faktor (Skalar) zur Multiplikation mit dem Eingang zur Verfügung.
  • Seite 140: Mathe Operationen

    Konfigurations Handbuch 3500 17.3.1 Mathe Operationen Sie können zwischen den folgenden Operationen wählen: 0: Aus Der gewählte analoge Operator ist ausgeschaltet 1: Addieren Addition von Eingang 1 und 2 2: Subtrahieren Differenz zwischen Eingang 1 und 2, nur wenn Eingang 1 > Eingang 2 3: Multiplizieren Multiplikation von Eingang 1 und 2 4: Dividieren...
  • Seite 141: Mathe Operator Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 17.3.2 Mathe Operator Parameter Menü: Math2 (2 Eingang Operatoren) Unterordner: 1 bis 24 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Siehe Tabelle auf vorangegangener Seite Konf Operation Auswahl der Operation E i n g 1 Begrenzt auf Max Float * Ebene 3 Skalierungsfaktor für Eingang 1...
  • Seite 142: Kopie Und Halten Operation

    Konfigurations Handbuch 3500 17.3.3 Kopie und Halten Operation Im folgenden Diagramm sehen Sie die Kopie und Halten Funktion dargestellt. Wahr Falsch Ergebnis Abbildung 17-4: Kopie und Halten Konfigurations Handbuch 3500, HA027988GER Ausgabe 3.1 April 05...
  • Seite 143: Acht Eingang Analoge Multiplexer

    Konfigurations Handbuch 3500 17.4 Acht Eingang analoge Multiplexer Sie können die analogen Multiplexer mit acht Eingängen dazu verwenden, einen der acht Eingänge als Ausgang zu schalten. Normalerweise werden die Eingänge mit einer Quelle innerhalb des Reglers verknüpft, die einen Eingang zu einer bestimmten Zeit oder bei einem bestimmten Ereignis auswählt. Im ‘Inst’ ‘Opt’ Menü...
  • Seite 144: Eingangs Charakterisierung

    Konfigurations Handbuch 3500 EINGANGS CHARAKTERISIERUNG 18.1 Eingangslinearisierung Der Lin16 Funktionsblock konvertiert ein Eingangssignal in einen Ausgangs Prozesswert unter Verwendung einer Linearisierungskurve. Diese Kurve besteht aus bis zu 15 geraden Linien. Der Funktionsblock hat die folgenden Voraussetzungen. Die Eingangswerte müssen monoton und konstant steigend sein. Zur Konvertierung des Messwerts in den Prozesswert sucht der Algorithmus in der Eingangstabelle, bis er das passende Segment gefunden hat.
  • Seite 145: Kompensation Für Fühlerungenauigkeiten

    Konfigurations Handbuch 3500 Liegt der Eingangswert Aus Tief außerhalb des linearisierten Bereichs, zeigt der Ausgang einen Bad Status und der Anmerkung: Ausgangswert zeigt den Aus Tief > Aus nächsten Grenzwert an. Hoch Einheiten und Auflösung werden für den Ausgangswert verwendet. Auflösung und Erster nicht Einheit des Eingangs werden monotoner...
  • Seite 146: Eingangslinearisierung Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 18.1.2 Eingangslinearisierung Parameter Menü: Lin16 Unterordner: 1 bis 2 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern E i n h e i t Einheit des linearisierten Keine Konf Ausgangs AbsTemp V, mV, A, mA, PH, mmHg, psi, Bar, mBar, %RH, %, mmWG, inWG, inWW, Ohm, PSIG, %O2, PPM, %CO2, %CP, %/sec, RelTemp mBar/Pa/T...
  • Seite 147: Anmerkung

    Konfigurations Handbuch 3500 Anmerkung: Bei der 16 Punkt Linearisierung müssen Sie nicht alle 16 Punkte verwenden. Möchten Sie weniger Punkte verwenden, geben Sie den ersten unerwünschten Wert kleiner als den vorausgegangenen ein. Arbeiten Sie mit einer fallenden Kurve, können Sie die Linearisierung verkürzen, indem Sie für den ersten unerwünschten Punkt einen Wert eingeben, der oberhalb des letzten Punkts liegt.
  • Seite 148 Konfigurations Handbuch 3500 Fall Bad Der Ausgang geht auf den Fallbackwert und der Ausgangsstatus wird ‘Bad’ Fall Good Der Ausgang geht auf den Fallbackwert und der Ausgangsstatus wird ‘Gut’ Upscale Der Ausgangswert geht auf ‘Ausg Hoch’ und der Ausgangsstatus geht auf ‘Bad’...
  • Seite 149: Last

    Konfigurations Handbuch 3500 LAST Mit dem Lastsimulation Block stehen Ihnen verschiedenen Lastarten zur Verfügung mit denen Sie eine Konfiguration testen können, bevor Sie das Gerät in die Anlage einbauen. In der aktuellen Geräteversion können Sie zwischen Ofen und Industrieofen wählen. 19.1 Last Parameter Menü: Last Unterordner: Keine...
  • Seite 150 Konfigurations Handbuch 3500 PV 2 Zweiter Prozesswert Ebene 3 (nur Furnace) Zweiter Prozesswert, verzögert vom PVOut1, wird als Kaskade Master Eingang verwendet. Master PV einer Industrieofen Last Kreis-Aus Kn1 Regelkreisausgang Kanal 1 Eingang Ebene 3 Der Ausgang des Regelkreises, der mit der Lastsimulation verknüpft ist, ist die Leistungsanforderung für die Last.
  • Seite 151: Regelkreis Einstellung

    Konfigurations Handbuch 3500 REGELKREIS EINSTELLUNG Software Version 1 bietet Ihnen einen Regelkreis. Dieser besitzt zwei Ausgänge, Kanal 1 und Kanal 2, die Sie für PID, EIN/AUS oder Dreipunk-Schrittregelung (mit und ohne Rückführung) konfigurieren können. Der Regel Funktionsblock ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt, deren Parameter Sie alle im Ordner ‘Lp’ finden.
  • Seite 152: Loop Parameter - Main

    Konfigurations Handbuch 3500 20.2 Loop Parameter - Main Diese Parameter bieten Ihnen eine Übersicht über den Regelkreis. Menü: Lp Unterordner: Main Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Automatikbetrieb (geschlossener Auto Auto Ebene 3 AutoHand Auswahl Automatik/Handbetrieb Regelkreis) Zusätzlich zur Auto/Man Taste Handbetrieb (Ausgangsleistung wird vom Bediener eingestellt)
  • Seite 153: Regelkreisarten

    Konfigurations Handbuch 3500 Technische Einheit, C oder F Konf PB Einheit Proportionalband Einheiten Prozent Prozent des Bereichs (Bereich Ebene 3 Abschnitt 20.4.1. Hoch – Bereich Tief) Konf Diff Typ Auswahl, ob der Differentialanteil nur Nur PV Änderungen rufen auf PV Änderungen oder auf Änderungen des D Ausgangs Ebene 3 Änderungen des Fehlers (PV oder SP...
  • Seite 154: Pid Regelung

    Konfigurations Handbuch 3500 20.4 PID Regelung Der PID Regler besteht aus den folgenden Parametern: Parameter Bedeutung oder Funktion Proportional- Der Proportionalanteil (in %) liefert einen Ausgang proportional zur Größe des Fehlersignals. band ‘PB’ Integralzeit ‘Ti’ Der Integralanteil entfernt die bleibende Abweichung, indem er den Ausgang proportional zur Amplitude und Dauer des Fehlersignals anhebt oder absenkt.
  • Seite 155: Integralanteil (Nachstellzeit)

    Konfigurations Handbuch 3500 20.4.2 Integralanteil (Nachstellzeit) Der Integralanteil entfernt die bleibende Abweichung, indem er den Ausgang proportional zur Amplitude und Dauer des Fehlersignals anhebt oder absenkt. Die Rampensteigung (reset rate) ist die Integralzeitkonstante. Diese muss größer sein als die Zeitkonstante des Prozesses, um Schwingungen zu vermeiden.
  • Seite 156: Regelkreisüberwachungszeit

    Konfigurations Handbuch 3500 20.4.7 Regelkreisüberwachungszeit Der Regelkreis ist unterbrochen, wenn der PV nicht auf eine Änderung des Ausgangs reagiert. Da die Zeit, die der PV zum Reagieren benötigt vom Prozess abhängig ist, können Sie mit der Regelkreisüberwachungszeit festlegen, welche Zeit vergehen darf, bis ein Regelkreisbruch angezeigt wird. Unter diesen Umständen geht die Ausgangsleistung auf ihren maximalen oder minimalen Grenzwert.
  • Seite 157: Pid Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 20.4.10 PID Parameter Menü: Lp Unterordner: PID Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Siehe Erklärung oben Ebene 3 SchedArt Auswahl der Gain Scheduling Art Satz Fehler Extern 1 bis 3 Ebene 3 Anzahl Sätze Anzahl der PID Sätze.
  • Seite 158: Optimierung

    Konfigurations Handbuch 3500 20.5 Optimierung Optimierung bedeutet die Einstellung der Regelparameter, damit eine gute Regelung möglich ist. Gute Regelung bedeutet: Stabile, ‘geradeaus’ Regelung des Prozesswerts (z. B Temperatur) ohne Schwankungen Keine Über- oder Unterschwinger am Sollwert beim Anfahren Schnelles Reagieren auf externe Einflüsse, d. h. schnelle Wiederherstellung des Prozesswerts auf den Sollwert.
  • Seite 159: Manuelle Optimierung

    Konfigurations Handbuch 3500 20.5.4 Manuelle Optimierung Sie haben die Möglichkeit, den Regler von Hand zu optimieren. In diesem Abschnitt wird die Optimierung nach dem Ziegler-Nichols-Verfahren beschrieben. Der Prozess befindet sich auf Arbeitstemperatur: Setzen Sie Integralanteil (ti) und Differentialanteil (td) auf AUS. Setzen Sie die Parameter Cutback Hoch und Cutback Tief auf Auto.
  • Seite 160: Optimierungs Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 20.5.6 Optimierungs Parameter Menü: Lp Unterordner: Optim. Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Starten der Selbstoptimierung Stopp Ebene 3 Freigabe Start Zwischen OP Tief und 100.0 100.0 Ebene 3 OP Hoch Einstellen der maximal während der Optimierung zulässigen Ausgangsleistung.
  • Seite 161: Sollwert Funktionsblock

    Konfigurations Handbuch 3500 20.6 Sollwert Funktionsblock Für den Regelkreis ist der Regelsollwert der Arbeitssollwert, der aus unterschiedlichen Quellen bezogen werden kann. Mit diesem Wert wird die Prozessvariable in jedem Regelkreis geregelt Der Arbeitssollwert kann bezogen werden von: SP1 oder SP2 können manuell eingestellt oder kann über ein externes Signal oder über die Kommunikation gewählt werden.
  • Seite 162: Sp Folgen (Sp Tracking)

    Konfigurations Handbuch 3500 20.6.2 SP Folgen (SP Tracking) Haben Sie SP Folgen freigegeben und den lokalen Sollwert gewählt, wird der lokale Sollwert zu ‘TrackSP’ kopiert. Folgen stellt nun sicher, dass der alternative SP diesem Wert folgt. Wählen Sie den alternativen Sollwert dann aus, hat dieser den Folgen Wert und somit ist ein stoßfreier Übergang sichergestellt.
  • Seite 163 Konfigurations Handbuch 3500 Aus oder 0,1 bis 9999,9 technische Ebene 3 SP Rampe Begrenzt die Änderungsrate des Einheiten pro Minute Arbeitssollwerts. Kann zum Schutz der Last vor thermischem Schock verwendet werden, der bei großen Sollwertänderungen auftreten kann. Nein Sollwert ändert sich Rampe Das Flag zeigt an, wann die beendet...
  • Seite 164: Ausgang Funktionsblock

    Konfigurations Handbuch 3500 20.7 Ausgang Funktionsblock Im Ausgangs Funktionsblock können Sie die Ausgangsbedingungen vom Regelblock einstellen, z. B. Ausgangsgrenzen, Hysterese, OP Feedforward, Fühlerbruchverhalten. Menü: Lp Unterordner: OP Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Zwischen Ausgang Ti und 100.0% 100.0 Ebene 3 Ausgang Ho...
  • Seite 165 Konfigurations Handbuch 3500 Ebene 3 Nudge Lower Klappe bewegt sich um einen Min-Ein Zeit Impuls Richtung Kn1 Schließen Die folgenden Parameter für die Potentiometer Rückführung erscheinen, wenn Sie Kn1/2 für VPB – konfiguriert haben. Pot Kalibrierung gesperrt Konf PotKal Start der Potentiometer Kalibrierung, indem das zu kalibrierende Potentiometer Kanal 1 Kalibrierung ausgewählt wird.
  • Seite 166 Konfigurations Handbuch 3500 Sicher Auswahl des durch ‘Safe Sicher Ebene 3 FBr Mode Definiert die Aktion, wenn der PV OP’ festgesetzten Werts fehlerhaft (z. B. Fühlerfehler) ist. Hold Konfiguriert als hold wird der Ausgang auf Hält den aktuellen Ausgang dem letzten sicheren Wert gehalten. zur Zeit des Fühlerbruchs Alternativ kann der Ausgang auf einen in der Konfiguration festgelegten sicheren...
  • Seite 167: Freigabe Leistungsrückführung (Power Feedforward)

    Konfigurations Handbuch 3500 Gesperrt Ebene 3 Track Frei Wenn freigegeben, folgt der Ausgang des Regelkreises dem TrackOP. Der Regelkreis Freigegeben geht stoßfrei zur Regelung über, wenn Folgen ausgeschaltet wird -100.0 bis 100.0 Ebene 3 ExtOPTi Untere Grenze des externen Ausgangs. Begrenzt den Ausgang des Regelkreises von einer externen Quelle oder Berechnung.
  • Seite 168: Ausgangsgrenzen

    Konfigurations Handbuch 3500 20.7.2 Ausgangsgrenzen Im folgenden Diagramm sehen Sie, wo die Ausgangsgrenzen angewendet werden. PID Menü Inklusive Gain Scheduling Ausgangsgrenzen OPHo +100 Diag Menü Sched OPHo OPHo2 +100 Ausgang Ebene 3 Diagnose Beschreibbar NICHT Verknüpfbar Schreibgeschützt OPHo3 +100 Beschreibbar NICHT OP Hoch Wrk OPHo Verknüpfbar...
  • Seite 169: Effekte Von Regelaktion, Hysterese Und Todband

    Konfigurations Handbuch 3500 20.7.3 Effekte von Regelaktion, Hysterese und Todband Bei Temperaturregelung wird ‘Regelaktion’ auf ‘Umkehrung’ gesetzt. Bei einem PID Regler bedeutet das, dass die Heizleistung fällt, wenn der Istwert steigt. Bei einem Ein/Aus Regler ist der Ausgang 1 (meist Heizen) eingeschaltet (100%), wenn der Istwert unterhalb des Sollwerts ist und Ausgang 2 (meist Kühlen) ist eingeschaltet, wenn der Istwert oberhalb des Sollwerts ist.
  • Seite 170: Sollwert Programmgeber

    Konfigurations Handbuch 3500 SOLLWERT PROGRAMMGEBER Im Sollwert Programmregler können Sie ein Profil eingeben, dass das Verhalten des Sollwerts über eine bestimmte Zeitspanne vorgibt. Häufig findet dieses Verfahren in Temperaturbehandlungen Anwendung, wenn der Prozesswert von einem Wert in einer vorgegebenen Zeit auf einen zweiten Wert gefahren werden soll.
  • Seite 171: Programmgeber Definitionen

    Konfigurations Handbuch 3500 21.1 Programmgeber Definitionen 21.1.1 Rücksetzen (Reset) Haben Sie den Programmgeber zurückgesetzt, ist dieser inaktiv und der Regler arbeitet wie ein Standard Regler: Weiterführung der Regelung am Sollwert, der aus einer verfügbaren Quelle kommt: SP1, SP2, Wechselsollwert. Alle Segmente des Programmgebers können verändert werden. Zurücksetzen aller geregelten Ausgänge auf die konfigurierten Reset Zustände.
  • Seite 172: Holdback (Guaranteed Soak)

    Konfigurations Handbuch 3500 21.1.10 Holdback (Guaranteed Soak) Ist die Differenz zwischen Prozesswert und aktuellem Programmsollwert größer als der Wert, den Sie im Holdback Parameter festgelegt haben, hält das Gerät ein laufendes Programm an. Das Gerät bleibt im HOLDBACK, bis die Differenz zwischen Prozess- und Sollwert kleiner als der eingestellte Holdback Parameterwert ist.
  • Seite 173: Segmentarten

    Konfigurations Handbuch 3500 21.1.11 Segmentarten Sie können zwischen verschiedenen Segmentarten wählen: Bei einem Rampensegment steigt oder fällt der Sollwert linear vom Anfangs- bis zum Rampe Zielsollwert. Die Rampendauer ist abhängig von der Rampensteigung. Für die Rampenfunktion können Sie zwischen Rampensteigung und Zeit zum Zielsollwert wählen.
  • Seite 174: Netzausfallstrategie

    Konfigurations Handbuch 3500 21.1.12 Netzausfallstrategie Für den Fall eines Netzausfalls können Sie in der Konfiguration das Verhalten des Reglers nach dem Ausfall bestimmen. Sie können wählen zwischen: Kontin Das Programm startet von dem zuletzt gefahrenen Sollwert. Das kann dazu führen, dass 100% Ausgangsleistung dem Prozess zugeführt wird, damit der Sollwert vor dem Netzausfall erreicht wird.
  • Seite 175: Sync Modus

    Konfigurations Handbuch 3500 21.1.13 Sync Modus Mit diesem Modus können mehrere Programmgeber synchronisiert werden. Das bedeutet, dass jedes Segments (außer des Ersten) zur gleichen Zeit startet. Mehrere Geräte können synchronisiert werden, indem Sie die “Ende Seg” und “Sync Eingang” Parameter zwischen den Geräten verknüpfen (Abbildung). Setzen Sie den “SynchMod”...
  • Seite 176: Programm Erstellen Oder Ändern

    Konfigurations Handbuch 3500 21.2 Programm erstellen oder ändern Drücken Sie , bis das Program Menü erscheint oder drücken Sie in der Konfigurationsebene die PROG Taste. Der erste Unterordner ‘Alle’ wird geöffnet. In diesem Menü können Sie Parameter konfigurieren und ansehen, die für alle Programme gültig sind. Menü: Program Unterordner: Alle (nur in Konfigurationsebene) Name...
  • Seite 177 Konfigurations Handbuch 3500 Wählen Sie nun eine Programmnummer, um ein Programm zu ändern oder zu erstellen. (Drücken Sie gefolgt von oder Im aufgerufenen Menü haben Sie Zugriff auf alle Parameter, die für die Einstellung der Programmsegmente nötig sind. Ein Programm können Sie in Ebene 3 oder der Konfigurationsebene erstellen oder ändern. Menü: Program Unterordner: 1 bis 50 Name...
  • Seite 178 Konfigurations Handbuch 3500 Dauer Nur, wenn ‘Segment Typ’ = ‘Haltezeit’ oder 0:00.0 bis 500:00 Ebene 3 ‘Zeit’. 0.1 s bis 500 h Dauer des Segments Ziel SP Nur, wenn ‘Segment Typ’ = ‘Rampe’, ‘Zeit’ oder Ebene 3 ‘Sprung’. Neuer Sp, der am Ende des Segments erreicht werden soll Rampensteigung Nur, wenn ‘Segment Typ’...
  • Seite 179: Auswahl Von Run, Hold Oder Reset In Einem Programm

    Konfigurations Handbuch 3500 21.3 Auswahl von Run, Hold oder Reset in einem Programm Bestellen Sie den Regler als Programmgeber, steht Ihnen ein User Bildschirm zur Verfügung, der Ihnen den schnellen Zugriff auf die Programm Parameter erlaubt. Im Folgenden sehen Sie den Zugriff auf diesen User Bildschirm.
  • Seite 180: Umschaltung

    Konfigurations Handbuch 3500 UMSCHALTUNG Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, bei Anwendungen mit einem großen Temperaturbereich, in allen Bereichen genau zu regeln. Sie können ein Thermoelement für die niedrigen und ein Pyrometer für die hohen Temperaturen verwenden. Alternativ dazu können Sie auch mit zwei Thermoelementen mit unterschiedlichen Temperaturbereichen arbeiten.
  • Seite 181: Umschaltung Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 22.1.2 Umschaltung Parameter Menü: Umschalt Unterordner: Keine Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern Eingangsbereich Ebene 3 Eing. Hoch Setzt obere Grenze für den Umschalt Block. Dies ist der obere Anzeigewert von Eingang 2, da dies der Fühlereingang für den hohen Bereich ist Ebene 3...
  • Seite 182: Wandler Skalierung

    Konfigurations Handbuch 3500 WANDLER SKALIERUNG Der 3500 bietet Ihnen Wandler Kalibrierung Funktionsblöcke, die Sie in der Konfigurationsebene im Ordner ‘Inst/Opt’ freigeben können. Diese Software Funktionsblöcke liefern eine Methode, um der Kalibrierung des Eingangs im Vergleich mit einer bekannten Eingangsquelle einen Offset aufzuschalten. Die Wandler Skalierung wird oft als Routinemaßnahme bei einer Anlage durchgeführt, um Systemfehler auszuschalten.
  • Seite 183: Shunt Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 23.2 Shunt Kalibrierung Bei der Shunt Kalibrierung arbeiten Sie mit einer ohmschen 4-Leiter Messbrücke, deren Arme abgeglichen sind, wenn keine Last gemessen wird. Versorgt wird die Messbrücke über ein 5 V DC oder 10 V DC Modul. Kalibriert wird, indem Sie einen Kalibrierwiderstand über einen Arm der Messbrücke schalten.
  • Seite 184: Vergleichs Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 23.4 Vergleichs Kalibrierung Verwenden Sie die Vergleichs Kalibrierung, wenn Sie den Regler auf ein zweites Referenzgerät abstimmen möchten. Entfernen Sie die Last vom Referenzgerät (oder setzen Sie die Last auf ein Minimum). Führen Sie die Kalibrierung des Reglers am unteren Skalenendwert durch, indem Sie den Parameter ‘Kal Freigabe’ verwenden und einen Anzeigewert des Referenzgeräts eingeben.
  • Seite 185: Wandler Skalierung Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 23.5 Wandler Skalierung Parameter Menü: Txdr Unterordner: 1 oder 2 Name Parameterbeschreibung Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit oder ändern 1: Aus Kein Wandler konfiguriert Konf Kal Typ Auswahl der Art der Wandler Skalierung 1: Shunt Shunt Kalibrierung 2: Lastzelle Kraftmessdose Kalibrierung 3: Vergleich...
  • Seite 186: Parameter Anmerkungen

    Konfigurations Handbuch 3500 Widerstand nicht dazugeschaltet Ebene 1 Shunt-Stat Zeigt, wenn der interne Shunt Widerstand dazugeschaltet ist. Widerstand dazugeschaltet Erscheint nur, wenn ‘Kal Typ’ = ‘Shunt’ Inaktiv Ebene 1 Kal Aktiv Zeigt, dass die Kalibrierung läuft Aktiv -9999.9 bis 9999.9 Ebene 3 Eing.
  • Seite 187: Wandler Übersicht Seite

    Konfigurations Handbuch 3500 23.6 Wandler Übersicht Seite Haben Sie die Wandler Skalierung freigegeben, können Sie in den Ebenen 1 und 2 eine Wandler Übersicht Seite aufrufen. Dadurch können Sie die Wandler Skalierung in diesen Ebenen durchführen, nur mit geringen Einschränkungen. In diesem Abschnitt finden Sie den Kalibriervorgang in diesen Ebenen beschrieben. 23.6.1 Nulleinstellung Diese Funktion können Sie verwenden, wenn Sie z.
  • Seite 188: Shunt Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 23.6.2 Shunt Kalibrierung Bei der Shunt Kalibrierung wird ein Kalibrierwiderstand über einen Arm einer 4-Leiter Messbrücke in einem Dehnungsmesswandler geschaltet. Die entsprechenden Anschlüsse finden Sie in Abschnitt 1.6.1 erklärt. Gehen Sie bei der Kalibrierung wie folgt vor: Vorgehen Anzeige Anmerkungen...
  • Seite 189: Kraftmessdose Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 23.6.3 Kraftmessdose Kalibrierung Eine Kraftmessdose liefert einen anlogen Ausgang mit V, mV oder mA. Diesen können Sie mit dem PV Eingang oder einem Analogeingang verbinden. Die Anschlüsse finden Sie in Abschnitt 1.6.1 beschrieben. Kalibrieren Sie wie folgt: Vorgehen Anzeige Anmerkungen...
  • Seite 190: Vergleichs Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 23.6.4 Vergleichs Kalibrierung Verwenden Sie die Vergleichs Kalibrierung, wenn Sie den Regler auf ein zweites Referenzgerät abstimmen möchten. Entfernen Sie die Last vom Referenzgerät (oder setzen Sie die Last auf ein Minimum). Führen Sie die Kalibrierung des Reglers am unteren Skalenendwert durch, indem Sie den Parameter ‘Kal Freigabe’ verwenden und einen Anzeigewert des Referenzgeräts eingeben.
  • Seite 191: User Werte

    Konfigurations Handbuch 3500 USER WERTE User Werte sind Register, die Ihnen für Berechnungen zur Verfügung stehen. Sie können die User Werte als Konstante in Gleichungen verwenden oder für erweiterte Berechnungen temporär speichern. Geben Sie die User Werte im Menü ’Inst/Opt’ frei, können Sie 16 Werte verwenden. Die einzelnen User Werte können Sie dann im Menü...
  • Seite 192: Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 KALIBRIERUNG Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Kalibrierung des PV Eingangs und der analogen Eingangsmodule. Zugriff auf die Kalibrierung haben Sie in der Konfigurationsebene über den ‘Kal Status’ Parameter. Da der Regler vor der Auslieferung im Werk nach nachvollziehbaren Standards für alle Bereiche kalibriert wurde, müssen Sie bei einer Bereichsänderung keine neue Kalibrierung vornehmen.
  • Seite 193: Kalibrierung Des Mv Bereichs

    Konfigurations Handbuch 3500 25.2.1 Kalibrierung des mV Bereichs Für die Kalibrierung des mV Bereichs benötigen Sie eine 50 mV Quelle, die Sie nach folgendem Diagramm anschließen. Die mA Kalibrierung ist Teil dieser Prozedur. Regler 50 mV Quelle Kupferkabel Abbildung 25-1: Anschlüsse für die mV Eingang Kalibrierung Das beste Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie für die 0 mV Kalibrierung die Kupferkabel von der Quelle trennen und den Regler Eingangskreis kurzschließen.
  • Seite 194: Speichern Der Neuen Kalibrierdaten

    Konfigurations Handbuch 3500 verwendet, bis der Regler ausgeschaltet wird. Beim Ausschalten wird die Werkskalibrierung wieder initialisiert. Möchten Sie die neue Kalibrierung stetig verwenden, wählen Sie ‘Ukal spei’, wie im nächsten Abschnitt beschrieben. Stellen Sie die mV Quelle auf 50 mV ein. Der Regler kalibriert auch hier automatisch auf Wählen Sie mit Ho-50mV.
  • Seite 195: Thermoelement Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 25.2.4 Thermoelement Kalibrierung Kalibrieren Sie ein Thermoelement, indem Sie zuerst die oben beschriebene Kalibrierung für den 40 mV und 80 mV Bereich (zur Abdeckung aller Thermoelementtypen müssen beide Bereichs kalibriert werden) und dann die CJC Kalibrierung durchführen. Für die CJC Kalibrierung können Sie eine externe Referenz, wie z.
  • Seite 196: Rtd Kalibrierung

    Konfigurations Handbuch 3500 25.2.5 RTD Kalibrierung Ein Widerstandsthermometer kalibrieren Sie bei 150,00 Ω und 400,00 Ω. Bevor Sie die Kalibrierung starten: • Bevor Sie den Regler ans Netz nehmen schließen Sie eine Dekadebox mit einem Gesamtwiderstand <1k an Stelle des Widerstandsthermometers an (Anschlussdiagramm). Haben Sie das Gerät zu früh eingeschaltet, benötigt es 10 Minuten Erholungszeit, bevor Sie wieder mit der Kalibrierung starten können.
  • Seite 197: Kalibrier Parameter

    Konfigurations Handbuch 3500 25.3 Kalibrier Parameter Der folgenden Tabelle können Sie die im Kalibrier Menü vorhandenen Parameter entnehmen. Menü: PV Eingang Unterordner: Keine Name Parameter- Wert Vorgabe Zugriff Auswahl mit beschreibung oder ändern Kal Stat Kalibrierzustand Frei Normalbetrieb Frei Konf des Eingangs Tief-0mv Untere Eingangskalibrierung für mV Bereiche...
  • Seite 198 Konfigurations Handbuch 3500 25: User Kalibrierung gespeichert 26: Werkskalibrierung gespeichert 30: Kalibrierpunkt für grobe Werkskalibrierung 31: Frei 32: Unterer Kalibrierpunkt für mV Bereich 33: Oberer Kalibrierpunkt für mV Bereich 34: Werkskalibrierung wiederhergestellt 35: User Kalibrierung gespeichert 36: Werkskalibrierung gespeichert 41: Frei 42: Unterer Kalibrierpunkt für RTD Kalibrierung (150 Ohm) 43: Unterer Kalibrierpunkt für RTD Kalibrierung (400 Ohm) 44: Werkskalibrierung wiederhergestellt...
  • Seite 199: Konfiguration Mit Hilfe Von Itools

    Konfigurations Handbuch 3500 KONFIGURATION MIT HILFE VON ITOOLS Eine Einführung, wie Sie mit Hilfe von iTools den 3500 konfigurieren können, finden Sie in der mitgelieferten Bedienungsanleitung. In diesem Kapitel erfahren Sie weitere Einzelheiten über die einzelnen Funktionen. Die bis zu diesem Punkt beschriebenen Konfigurationen des Reglers können Sie auch über iTools durchführen. Des Weiteren stehen Ihnen zusätzliche Funktionen zur Konfiguration zur Verfügung.
  • Seite 200: Anschließen Eines Reglers An Einem Pc

    In der iTools Bedienungsanleitung, Bestellnummer HA026179GER, finden Sie detaillierte Erläuterungen über die Bedienung der Software. Diese Anleitung und die Software selbst können Sie unter der Adresse www.eurotherm-deutschland.de aus dem Internet herunterladen. Die folgenden Seiten setzen voraus, dass Sie mit den Grundlagen der Bedienung der Software und von Windows vertraut sind.
  • Seite 201: Parameter Einstellung

    Konfigurations Handbuch 3500 26.4 Parameter Einstellung Hier können Sie Parameter konfigurieren. Öffnen Sie mit die richtige Ansicht. Öffnen Sie das Parameter Menü, indem Sie auf den entsprechenden Ordner doppelklicken. Drücken Sie die rechte Maustaste im Parameter Menü und wählen ’Spalten’, können Sie Spalten verbergen oder anzeigen lassen.
  • Seite 202: Geräteansicht

    Konfigurations Handbuch 3500 26.5 Geräteansicht Rufen Sie diese Funktion mit auf. Im Fenster erscheint die aktive Geräteansicht. Diese können Sie für die externe Überwachung, Diagnose oder für Übungszwecke verwenden. Mit iTools können Sie das Gerät offline konfigurieren. Die Geräteansicht zeigt Ihnen dann, wie das Gerät erscheint, wenn Sie die Konfiguration herunterladen.
  • Seite 203: User Seiten Editor

    Konfigurations Handbuch 3500 26.6 User Seiten Editor Sie haben die Möglichkeit, bis zu 8 User Seiten mit insgesamt bis zu 64 Linien zu erstellen und zum Regler zu laden. Der Regler zeigt dann nur die Informationen, die Sie benötigen. Wählen Sie mit diese Funktion.
  • Seite 204: Stil Beispiele

    Konfigurations Handbuch 3500 26.6.2 Stil Beispiele Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen, wie die einzelnen Stile im Regler dargestellt werden. Ausgewählter Stil Aktion Anzeige Der eingegebene Text erscheint in der ersten Zeile der Regleranzeige. Z. B. Sie können weitere Textzeilen hinzufügen. Bis zu vier Zeilen können in der Anzeige dargestellt werden.
  • Seite 205 Konfigurations Handbuch 3500 Auf der linken Seite der Anzeige erscheint ein Bargraph, auf der rechten Seite der dazugehörige Text. Halten Sie den Text so kurz wie möglich. Vergessen Sie nicht die Grenzen des Bargraph einzugeben. Links in der Anzeige erscheint ein Bargraph mit mittigem Nullpunkt, rechts steht der Benutzertext.
  • Seite 206: Rezept Editor

    Konfigurations Handbuch 3500 26.7 Rezept Editor Rufen Sie diese Funktion mit auf. Bis zu 8 Rezepte können Sie speichern und mit einem eigenen Namen versehen. Die Rezepte bieten Ihnen die Möglichkeit, die Betriebswerte von bis zu 24 Parametern in einem Gerät je nach Charge/Prozess zu ändern, indem Sie nur ein bestimmtes Rezept laden. Rezepte verringern die Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Parameter Einstellung.
  • Seite 207: Rezept Menü Befehle

    Konfigurations Handbuch 3500 26.7.1 Rezept Menü Befehle Rezept Laden Lädt eine Rezept Datei in das Gerät. Speichern Speichert die aktuelle Rezept Konfiguration in einer Datei. Parameter aufzeigen Weist einen Parameter einem Tag zu. Parameter können auch durch anklicken und ziehen aus der iTools Parameterliste zugewiesen werden. Parameter entfernen Löscht einen zugewiesenen Parameter aus dem Rezept.
  • Seite 208: Alarmeinstellung Über Itools

    Konfigurations Handbuch 3500 26.8 Alarmeinstellung über iTools 26.8.1 Beispiel: Meldung eines Analogalarms anpassen Schließen Sie den Regler nach der Beschreibung der iTools Bedienungsanleitung, Bestellnummer HA026179GER, an. Doppelklicken Sie auf den ‘Alarm’ Ordner, um den Parameter Explorer zu öffnen. Setzen Sie den Regler in die Konfigurationsebene und geben Sie im Feld ‘Message’...
  • Seite 209: Alarm Übersicht Seite In Itools

    Konfigurations Handbuch 3500 26.8.2 Alarm Übersicht Seite in iTools Klicken Sie auf den Ordner ‘AlmSummary’. Eine Liste der Alarmzustände erscheint. Die Spalten ‘Grenzen’ und ‘Kommentar’ können Sie anzeigen lassen, indem Sie mit der rechten Maustaste in den Explorer klicken und diese Spalten sodann auswählen. Möchten Sie einen Kommentar hinzufügen, geben Sie den Text direkt in das Kommentar Feld ein.
  • Seite 210: Digitalalarm Meldung Bearbeiten

    Konfigurations Handbuch 3500 26.8.3 Digitalalarm Meldung bearbeiten Gehen Sie genauso vor wie für die Analogalarme beschrieben. Wählen Sie einen Alarm aus dem ‘DigAlarm’ Ordner. Abbildung 26-3: Digitalalarm Meldung Konfigurations Handbuch 3500, HA027988GER Ausgabe 3.1 April 05...
  • Seite 211: Programm Editor

    Konfigurations Handbuch 3500 26.9 Programm Editor ITools bietet Ihnen eine Möglichkeit, Programme direkt im Regler zu erstellen und zu bearbeiten. Sollwert Programme können Sie graphisch erstellen, speichern und in einen Regler laden. 26.9.1 Analog Ansicht In dieser Ansicht können Sie die analogen Sollwerte bearbeiten. Die Ereignisausgänge werden als Punkte in der Zeile EventOuts angezeigt.
  • Seite 212: Ereignisausgänge

    Konfigurations Handbuch 3500 26.9.2 Ereignisausgänge Die Ereignisausgänge können Sie in der ‘Digitalen Ansicht’ einstellen: Wählen Sie mit die Ansicht der Ereignisausgänge. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das leere Feld und wählen Sie ‘Segment hinzufügen’. Wählen Sie aus der Pfeil Liste Ein oder Aus für das gewünschte Segment. 26.9.3 Die Tabelle Die Segmentwerte werden in einem Tabellenformat dargestellt.
  • Seite 213: Programmbenennung

    Konfigurations Handbuch 3500 26.9.6 Programmbenennung Sie können einem Programm einen Namen zuweisen. Dieser Name wird als Teil der Programmdatei und als Kommentar in einer Clonedatei gespeichert. Der Programmname wird auch zum Gerät geschrieben. Möchten Sie einen Namen eingeben, doppelklicken Sie auf das Programmlabel oder klicken Sie den kleinen grauen Knopf im Label an.
  • Seite 214: Graphischer Verknüpfungs Editor

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10 Graphischer Verknüpfungs Editor Öffnen Sie mit die Ansicht, in der Sie die Verknüpfungen sehen und ändern können. Ebenso können Sie Kommentare hinzufügen und Parameterwerte überwachen. Klicken Sie den gewünschten Funktionsblock in der Liste auf der linken Seite an und ziehen Sie ihn in das rechte Fenster.
  • Seite 215: Verknüpfung

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.1.1 Funktionsblock Ein Funktionsblock ist ein Algorithmus, der mit anderen Funktionsblöcken verknüpft werden kann, um eine Regelstrategie zu bilden. Der graphische Verknüpfungs Editor gruppiert die Geräte Parameter in Funktionsblöcke. Beispiele sind: ein Regelkreis und eine mathematische Berechnung. Jeder Funktionsblock hat Ein- und Ausgänge.
  • Seite 216: Tooltipps

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.2.1 Funktionsblock Kontext Menü Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster, erscheint das Kontext Menü: Funktionsblock Ansicht Öffnet eine iTools Parameterliste mit allen Parametern des Funktionsblocks. Enthält der Block Untermenüs, werden diese als Register dargestellt. Verknüpfungen neu legen Löscht die aktuellen Verknüpfungsdarstellung und zeichnet automatisch neue Verknüpfungslinien für diesen Block.
  • Seite 217: Funktionsblock Status

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.4 Funktionsblock Status Ein Block in einem Serie 3000 Regler wird aktiviert, indem Sie ihn in das Diagramm ziehen, verknüpfen und dann in das Gerät laden. Nachdem Sie den Block in das Diagramm gezogen haben, wird dieser mit gestrichelter Linie dargestellt.
  • Seite 218: Verknüpfungen Verwenden

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.5 Verknüpfungen verwenden 26.10.5.1 Eine Verknüpfung zwischen zwei Blöcken herstellen Ziehen Sie aus der Funktionsblock Liste zwei Blöcke in das Diagramm. • • Starten Sie eine Verknüpfung, indem Sie entweder auf den gewünschten Ausgang oder auf das Symbol in der rechten unteren Ecke des Funktionsblocks klicken. Dabei wird ein Verknüpfungsdialog geöffnet, der alle verknüpfbaren Parameter des Blocks zeigt.
  • Seite 219: Verknüpfung Farbe

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.5.3 Verknüpfung Farbe Verknüpfungen können die folgenden Farben haben: Schwarz Normal funktionierende Verknüpfung. Die Verknüpfung ist mit einem Eingang verbunden, der im normalen Bedienmodus nicht änderbar ist. Somit werden alle Werte, die über diese Verknüpfung kommen, vom empfangenden Block abgewiesen. Grün Die Maus bewegt sich über eine Verknüpfung, oder der Block, mit dem die Verknüpfung verbunden ist, ist markiert.
  • Seite 220: Monitor Verwenden

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.7 Monitor verwenden Ziehen Sie einen Monitor in das Diagramm und verbinden Sie ihn mit einem Eingang, einem Ausgang oder einer Verknüpfung (wie für die Kommentare schon beschrieben). Der Monitor zeigt den aktuellen Wert des Parameters (Updaterate der iTools Parameterliste). Möchten Sie, dass der Parametername nicht angezeigt wird, wählen Sie den entsprechenden Befehl aus dem Kontext Menü.
  • Seite 221: Farben

    Konfigurations Handbuch 3500 26.10.10 Farben Objekte im Diagramm sind wie folgt farblich gekennzeichnet: Funktionsblöcke, Kommentare und Monitore, die nicht eindeutig sind oder durch andere Objekte beeinträchtigt werden, sind Rot gekennzeichnet. Überdeckt ein großer Funktionsblock, wie z. B. der Loop Block einen kleineren Block (z. B. Math2), wird der Loop Block Rot dargestellt.. Verknüpfungen sind Rot gezeichnet, wenn der verknüpfte Eingang nicht geändert werden kann.
  • Seite 222: Weitere Beispiele Graphischer Verknüpfungen

    Konfigurations Handbuch 3500 26.11.1 Weitere Beispiele graphischer Verknüpfungen Lastsimulation Diese Funktion können Sie zum Testen eines geschlossenen PID Regelkreises verwenden. Verknüpfen und editieren Sie die Parameter Wert des Main PV 1. Ziehen Sie einen Monitor in das Fenster. 2. Gehen Sie mit der Maus auf die Kette in der rechten Ecke.
  • Seite 223: Bargraph Mit Angezeigten Alarmwerten

    Konfigurations Handbuch 3500 Bargraph 3500 Bargraph mit dem Loop PV verknüpft Bargraph mit angezeigten Alarmwerten Alarmsollwerte werden dem Bargraph hinzugefügt Alarmmeldungen editieren Konfigurations Handbuch 3500, HA027988GER Ausgabe 3.1...
  • Seite 224: Clonen

    Konfigurations Handbuch 3500 26.12 Clonen Mit dem Clonen können Sie die Konfiguration und die Parametereinstellungen eines Geräts in ein anderes Gerät gleichen Typs kopieren. Alternativ können Sie die Konfiguration eines Geräts in einer Datei speichern und diese Datei ins angeschlossene Geräte laden. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, ein neues Gerät unter Verwendung einer Referenzquelle oder eines Standard Geräts schnell aufzusetzen.
  • Seite 225: Anhang A Parameterindex

    Konfigurations Handbuch 3500 ANHANG A PARAMETERINDEX Im Folgenden finden Sie eine Liste der im Regler 3500 vorhandenen Parameter. Die Tabelle auf der linken Seite ist nach Funktionsblöcken, die Parameter in der rechten Tabelle sind nach alphabetischer Reihenfolge sortiert. Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift...
  • Seite 226 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Aus Status Txdr 1 oder 2 23.5 Logik2 Frei3 Inst Opt Aus Tag1 Echtzeit Uhr 14.4 Logik8 Freig Inst Opt Aus Tag2 Echtzeit Uhr 14.4 Math2 Fr2...
  • Seite 227 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt BCDEin Freig Inst Opt Error 2 Inst Diagnose Bereich Ho Lp SP 20.6 Error 3 Inst Diagnose Bereich Hoch PV Eingang Error 4 Inst Diagnose Bereich Hoch AA Relais...
  • Seite 228 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Ende Seg Programm Alle 21.2 Dämpfung Last 19.1 Ereignis1 Programm Alle 21.2 Dez Wert BCDin 1 und 2 12.1 Ereignis2 Programm Alle 21.2 Diff Typ Lp Setup...
  • Seite 229 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Eingang Timer 1 bis 4 14.2 Event Outs Programm 1 bis 50 21.2 Eingang AnAlm 1 bis 8 11.4 AnAlm 1 bis 8 Eingang Lin16 18.1...
  • Seite 230 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Ende Seg Programm Alle 21.2 Anzahl Sätze Lp PID 20.4 Ereignis1 Programm Alle 21.2 Ext Eingang Lp PID 20.4 Ereignis2 Programm Alle 21.2 Aktiver Satz Lp PID...
  • Seite 231 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Fallback Wert Lin16 18.1 SP obere Grenze Lp SP 20.6 Fallback Wert Poly 18.2 SP untere Grenze Lp SP 20.6 Fallback Wert Mux8 17.4 Alt SP...
  • Seite 232 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Track Frei Lp OP 20.7 GasRef Zirkonia 15.4 ExtOPTi Lp OP 20.7 Gehe zu Zugriff ExtOPHo Lp OP 20.7 Getriggert Timer 1 bis 4 14.2 Kn1 Laufz Lp OP...
  • Seite 233 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Ident Comms H oder J 13.3 Kal Aktiv Txdr 1 oder 2 23.5 Broadcast Comms H oder J 13.3 Kal Band Txdr 1 oder 2 23.5 Ziel Adr Comms H oder J...
  • Seite 234 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Leitng Widerst Ausgang Poly 18.2 Lin Typ PV Eingang Eing. Hoch Poly 18.2 Lin Typ Eing. Tief Poly 18.2 Lin16Pt Freig Inst Opt Ausg.
  • Seite 235 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Netzwerk Comms H oder J 13.3 Anzeige Tief AA Relais Nudge Lower Lp OP 20.7 Bereich Hoch AA Relais Nudge Raise Lp OP 20.7 Bereich Tief AA Relais...
  • Seite 236 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Prog Reset Programm Alle 21.2 Prog Start Programm Alle 21.2 IPMonitor 1 bis 2 Prog Time Left Programmer Übersicht 1.13 Grenzwert IPMonitor 1 bis 2 16.2 Prog Übersicht Inst Anzeige...
  • Seite 237 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Richtung Zähler 1 bis 2 14.1 Status Umschalt 22.1 Ripple Carry Zähler 1 bis 2 14.1 Gew.Eing. Umschalt 22.1 RTUhr Freig Inst Opt Fehler Modus Umschalt 22.1...
  • Seite 238 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt sperren AnAlm 1 bis 8 11.4 Start Tara Txdr 1 oder 2 23.5 Sperren Lp Main 20.2 Bereich Min Txdr 1 oder 2 23.5 SPFolgen Lp SP...
  • Seite 239 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Ueberl. löschen Zähler 1 bis 2 14.1 Echtzeit Uhr 14.4 UsrVal 1 bis 16 Tage Über IPMonitor 1 bis 2 16.2 Einheit UsrVal 1 bis 16 24.1 Tara Wert...
  • Seite 240 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Unbe StackFrei Inst Diagnose TrockenT Feuchte 15.2 Units Inst Anzeige FBruch Feuchte 15.2 Untere Grenze Math2 1 bis 24 17.3 PsycK Feuchte 15.2 Untere Grenze Mux8...
  • Seite 241 Konfigurations Handbuch 3500 Parameter in Reihenfolge der Menüüberschriften Parameter in alphabetischer Reihenfolge Parameter Menüüberschrift Abschnitt Parameter Menüüberschrift Abschnitt Russalarm Zirkonia 15.4 Sonde Fehler Zirkonia 15.4 PvFrozen Zirkonia 15.4 Spülventil Zirkonia 15.4 Spülstatus Zirkonia 15.4 Spülung Zirkonia 15.4 Zeit bis Spü Zirkonia 15.4 Sondenstatus...
  • Seite 242: Anhang B Informationen Zu Sicherheit Und Emv

    Geräte für bestimmte Bereiche benötigen zusätzlich einen Eingangsadapter. Ist die Verpackung beschädigt, sollten Sie das Gerät nicht einbauen und Kontakt mit der nächsten Eurotherm Niederlassung aufnehmen. Möchten Sie das Gerät vor der Benutzung lagern, schützen Sie es vor Feuchtigkeit und Verschmutzungen und halten Sie die Lagertemperaturen von –10...
  • Seite 243: Installation Sicherheitshinweise

    Konfigurations Handbuch 3500 INSTALLATION SICHERHEITSHINWEISE Sicherheits Symbole Folgende Symbole können am Gerät angebracht sein: Achtung (siehe Dokumentation Schutzerde Personal Lassen Sie die Installation dieses Geräts nur von qualifiziertem Personal durchführen. Berührung Bauen Sie das System zum Schutz vor Berührung in ein Gehäuse ein. Achtung: Fühler unter Spannung Der Regler ist so konstruiert, dass der Temperaturfühler direkt mit einem elektrischen Heizelement verbunden werden kann.
  • Seite 244 Anmerkung: Das Alarmrelais im Regler dient nicht zum Schutz der Anlage, sondern nur zum Erkennen und Anzeigen der Alarme.. EMV INSTALLATIONSHINWEISE Um sicherzustellen, dass die EMV-Anforderungen eingehalten werden, treffen Sie folgende Maßnahmen: Stellen Sie sicher, dass die Installation gemäß den "Eurotherm EMV-Installationshinweisen", • Bestellnummer HA 150 976, durchgeführt wird. •...
  • Seite 245: Anhang C Technische Daten

    Anzeige 3504 Primäre große 5 Digit Anzeige, Informationszentrum mit Überschrift (16 Zeichen) und 3 Zeilen mit je 20 Zeichen 3508 Primäre große 4 1/2 Digit Anzeige, Informationszentrum mit Überschrift (8 Zeichen) und 3 Zeilen mit je 10 Zeichen Technologie LCD mit gelb/grünem Hintergrundlicht Rote Alarmanzeigen 29.1.3...
  • Seite 246: Alle Analogen Und Pv Eingänge

    Konfigurations Handbuch 3500 29.1.4 Alle analogen und PV Eingänge Abtastrate: 9 Hz (110 ms) Eingangsfilter: AUS bis 999,9 s der Filterzeitkonstanten (f.t.c.). Vorgabe: 1,6 s User Kalibrierung: User Kalibrierung und Wandlerkalibrierung sind möglich Fühlerbruch: a.c. Fühlerbruch auf jedem Eingang (d. h., schnelle Sprungantwort und keine DC Fehler bei Quellen mit hoher Impedanz) Bereiche: mV, mA, -2 V bis +10 V, -1 V bis +2 V oder RTD (Pt100), Pyrometereingänge...
  • Seite 247: Analoges Eingangsmodul

    Konfigurations Handbuch 3500 Kalibrierfehler: ±1,5mV ±0,063% der Messung bei 25 °C Temperaturkoeffizient: ±66 µV/°C ±60 ppm/°C der Messung von 25 °C Eingangswiderstand: 62,5kΩ to 667 kΩ abhängig von der Eingangsspannung PT100: Bereich: 0 bis 400 Ω (-200 °C bis +850 °C) Auflösung: 50 °mC Messrauschen:...
  • Seite 248: Digitale Eingangsmodule

    Konfigurations Handbuch 3500 29.1.7 Digitale Eingangsmodule Modularten: Triple Kontakteingang, Triple Logikeingang Schließkontakt: Aktiv <100 Ω, inaktiv >28 kΩ Logikeingänge: Stromsenke: aktiv 10,8 V DC bis 30 V DC bei 2,5 mA inaktiv -3 bis 5 V DC bei <-0,4 mA 29.1.8 Digitale Ausgangsmodule Modularten:...
  • Seite 249: Sollwert Programmgeber

    Konfigurations Handbuch 3500 29.1.16 Sollwert Programmgeber Programmgeber Modi: Synchron Programm Arten: Zeit zum Ziel oder Rampensteigung Anzahl der Programme: Maximal 50 Programme. Programme können benannt werden (max 16 Zeichen) Anzahl der Segmente: Insgesamt 200 Segmente oder 50 Segmente pro Programm Ereignisausgänge: Bis zu 8, können individuell einem Segment oder als Teil einer Ereignisgruppe aufgerufen werden...
  • Seite 250: Allgemein

    Schutzart: IP65, frontseitig einsteckbar Abmessungen und Gewicht: 3504: Breite: 96 mm; Höhe: 96 mm; Tiefe: 150 mm 3508: Breite: 48 mm; Höhe: 96 mm; Tiefe: 150 mm Elektromagnetische EN61326-1 Elektrische Betriebsmittel für Leittechnik und Laboreinsatz - EMV- Verträglichkeit: Anforderungen für den Gebrauch in Wohn- und Gewerbegebieten. In der Leicht-, sowie der Schwerindustrie.
  • Seite 251: Konformitätserklärung

    Konfigurations Handbuch 3500 KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Dieser Regler entspricht den europäischen Anforderungen für Sicherheit und EMV Konfigurations Handbuch 3500, HA027988GER Ausgabe 3.1...
  • Seite 252 Telefon (+9144) 4961129 Fax (+9144) 4961831 © Copyright Eurotherm Deutschland GmbH 2005 Alle Rechte vorbehalten. Wir bemühen uns um die Richtigkeit und Aktualität dieser Bedienungsanleitung. Um unseren technologischen Vorsprung zu sichern, kann es jedoch erforderlich sein, dass wir ohne Vorankündigung Änderungen des Produkts und seiner Anleitung vornehmen, die unter Umständen nicht mit dieser Anleitung übereinstimmen.

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