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NFG NBO 2 Bedienungsanleitung

NFG NBO 2 Bedienungsanleitung

Elektro-vollschamotte brotbackofen
BEDIENUNGSANLEITUNG 
 
für 
 
NFG‐Elektro‐Vollschamotte 
Brotbackofen (Steinbackofen) 
 
 
 
NBO 2 
NBO 4, NBO 8 
NBO 6, NBO 12 
 
 
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für NFG NBO 2

  • Seite 1 BEDIENUNGSANLEITUNG    für    NFG‐Elektro‐Vollschamotte  Brotbackofen (Steinbackofen)        NBO 2  NBO 4, NBO 8  NBO 6, NBO 12     ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

          INHALTSVERZEICHNIS            Sicherheitshinweise    (Bitte unbedingt beachten!)       Seite 3    Vorwort                    Seite 5    Transport und Aufstellung                Seite 6    Elektrischer Anschluss     ...
  • Seite 3: Sicherheitshinweise

        SICHERHEITSHINWEISE    1.)  Vor Inbetriebnahme des Gerätes bitte die Bedienungsanleitung genau lesen und beachten!    2.)  Der Brotbackofen ist als freistehendes Standgerät konzipiert und darf nicht eingebaut wer‐ den.  Achten Sie auf eine gute Standfestigkeit des Gerätes und auf eine hitzebeständige Aufstellflä‐ che.  Die Aufstellfläche muss aus nicht brennbarem und temperaturbeständigem Material sein.  Der Abstand des Backofens zu einer bauseitigen Rückwand muss mindestens 20 cm betragen,  um einen Wärmestau zu vermeiden Brandgefahr!     Der Seitenabstand zu angrenzenden Objekten links und rechts muss mindestens 15 cm betra‐ gen. Die Aufstellfläche sowie die in unmittelbarer Nähe befindlichen Wände, Küchenmöbel  oder dekorativen Verkleidungen usw. müssen aus nicht brennbarem und temperaturbestän‐ digem Material beschaffen sein. Andernfalls müssen diese mit geeignetem, nicht brennbarem  und temperaturbeständigem Material verkleidet werden.    Eine Aufstellfläche kann z.B. eine Steinplatte, Metallrahmen (Platte), Hitzeschutzplatte usw.  sein. Der Ofen darf nur mit den eingeschraubten Füßen aufgestellt werden. Diese kurzen Füße  dienen zur Hinterlüftung und dürfen (wegen Überhitzungs‐ und Entzündungsgefahr) nicht  demontiert werden.     Nach oben hin muss der Ofen frei bleiben und es darf nichts auf den Ofen abgestellt werden.  Durch das hohe Eigengewicht darf das Gerät danach nicht mehr verschoben werden. Es dür‐ fen höchstens 2 Geräte übereinandergestellt werden. Bei Verwendung unserer Laufrollen für  den Untertisch, darf aus statischen Gründen kein zweiter Brotbackofen aufgesetzt werden.    Beachten Sie auch unbedingt alle weiteren Aufstellungs‐ und Transportvorschriften.    Bitte beachten Sie, dass, das Außengehäuse im Betrieb sehr heiß werden kann und hier  Verbrennungsgefahr besteht!     Im Betrieb dürfen nur die Bedienungselemente wie Thermostatknebel und der Türgriff be‐ rührt werden. Die Beachtung der Brandschutzvorschriften müssen unbedingt beachtet wer‐ den!    ...
  • Seite 4 Bei Nichtbenutzung des Ofens, sowie vor jeder Wartungs‐ und Reinigungsarbeit sowie im  Störfall ist daher in jedem Fall auch die Stromzufuhr (z.B. durch Ziehen des Steckers oder  durch Abschaltung von Zentralschaltern oder Sicherungen) insgesamt zu unterbrechen!      4.)  Unter keinen Umständen darf in die Back‐Muffel Wasser geschüttet werden. Auch beim Ab‐ spritzen der übrigen Geräte ist darauf zu achten, dass kein Spritzwasser seitlich in die elektri‐ sche Anlage gelangt, da sonst Körperschlüsse auftreten können.    5.)  Bedienung des Gerätes nur von geschultem Personal. Unbefugte und Kinder dürfen keinen  Zutritt zum Backofen haben. Halten Sie Kinder fern, solange der Ofen in Betrieb ist.    6.)  Auch bei Arbeitsunterbrechungen Hauptschalter auf "0" stellen.    7.)  Sämtliche Reparaturarbeiten (insbesondere bei elektrischen Störungen) dürfen nur von     Fachleuten am Gerät durchgeführt werden.    8.)  Benutzen Sie nur Zubehör und Zusatzgeräte, die in der Bedienungsanleitung angegeben sind.     Der Gebrauch anderen Zubehörs kann eine Gefahr für Sie bedeuten.        Störungsfall      Bei einem Störungsfall, oder wenn z. B. Zuleitungen Schäden aufweisen, den Hauptschalter auf "0"  stellen und Gerät abkühlen lassen!     Stromzufuhr durch Ziehen des Steckers oder durch Abschaltung von Zentralschaltern oder Sicherun‐ gen unterbrechen!     Gerät keinesfalls ohne weiteres in Betrieb setzen!    In diesem Fall darf das Gerät erst nach einer Überprüfung und einer eventuellen Reparatur durch ...
  • Seite 5: Vorwort

      VORWORT      Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer   Entscheidung für einen NFG Natur‐Brot‐Backofen!      Die Natur‐Brot‐Backöfen‐Serie NBO... wurde nach den neuesten, modernsten Erkenntnissen  und Techniken des Elektro‐Stein‐Backofenbaus entwickelt.    Die natürlichste Art Brot zu backen, mit einem vollschamottierten NFG Elektro‐Steinback‐Ofen,  steht für den typischen Holzbackofen‐Effekt. Dabei ist die Backmuffel vollständig in Schamotte‐ stein ausgeführt, um – genau wie bei einem Holzbackofen – die eingebrachte hohe Anfangswär‐ me möglichst lange speichern zu können und nach dem Einbringen des Backgutes ohne Energie‐ zufuhr die im Stein gespeicherte Energie bei gewollt leicht abfallender Backraumtemperatur  gleichmäßig mit einer sehr milden, langwelligen Wärmestrahlung schonend an das Backgut abzu‐ geben.   Die speziell hierfür hergestellten Schamottesteine werden mit unserer neuesten und zukunfts‐ weisenden Heiztechnik elektrisch beheizt. Hierzu werden in einem aufwändigen Produktionsver‐ fahren die Schamotteplatten für die Ober‐ und Unterhitze zunächst mit Schlitzen versehen. In  diese Schlitze werden nach dem Brennen der Steine die zur Wärmeerzeugung nötigen Panzer‐ rohr‐Heizkörper (Heizstäbe) eingeschoben.     Die hochwertigen Panzerrohr‐Heizstäbe sind in die Schamottesteine eingeschoben und   im Bedarfsfall einzeln und ohne großen Aufwand austauschbar!    Diese Bauart hat den einzigartigen und großen Vorteil, dass beim Ausfall eines einzelnen Heizkör‐ pers nicht die komplette Schamotteplatte ausgebaut werden muss, wie dies bei Schamotteplat‐ ten mit integrierter (eingegossener) Heizwendel nötig ist. Somit entfallen im Reparaturfall der  große Aufwand wie auch enorme Kosten für die Demontage und Montage neuer Schamotteplat‐ ten.    Vorteile der Vollschamottierung mit eingeschobenen Panzerrohrheizkörpern:    ‐  schnelle und effektive Energieaufnahme im speziell hierfür hergestellten Schamottestein  höchstes Wärmespeichervermögen durch die ausgefeilte Schamottesteintechnik  die im Stein gespeicherte Hitzereserve garantieret eine hohe Anfangstemperatur für die  schnelle Bildung der Brotrinde und verhindert somit das Austrocknen des Brotes. ...
  • Seite 6: Transport Und Aufstellung

    niedriger Energieverbrauch bei rundherum optimaler Temperaturverteilung sorgt für gleich‐ mäßige Bräunung des Backgutes  typischer Steinbackofen‐Effekt durch die natürliche Abgabe der im Stein gespeicherten Wär‐ meenergie, in Form langwelliger und damit milder und tief in das Backgut eindringender  Wärmestrahlung ergibt ein schonendes Backen, ganz ohne weitere Energiezufuhr    Dieser der natürlichen Wärmestrahlung eines Holzbackofens nachempfundene Effekt, insbe‐ sondere durch die unübertroffene milde Abgabe der im Schamottestein gespeicherter Wärme als  pure Strahlungswärme, ganz ohne erneute Energiezufuhr oder Umluft, verdankt der NBO Natur  Backofen zu recht verdient das Wort „Natur“ in seinem Namen.     Mit seiner großräumigen, allseits Wärme abstrahlenden Backmuffel (Backkammer) ist er ein  überaus vielseitiger Zubereitungsspezialist, insbesondere da er das Backgut nicht austrocknet,  sondern schonend durchwärmt und gleichmäßig bräunt, sei es beim Backen von Brot, Feinge‐ bäck, Brezeln, Kuchen, Pizza oder beim Braten von Fleisch, Krustenbraten, Spanferkel, Aufläufe,  Gemüsegerichte, Grillen von Geflügel usw.      NBO Natur Backofen in Perfektion:    Gesamte Backmuffel in wärmespeichernder Vollschamottetechnik   Schamottesteine im Baukastensystem ausgeführt, d.h. einzeln austauschbar  manuelle Schwellanlage zur Bedampfung und Feuchtigkeitsregulierung in allen Modellgrößen  Präzise Temperatursteuerung durch getrennte Regelung von Ober‐ und Unterhitze   Temperaturregelbereich 50° bis 300° C  Panzerrohrheizkörper in den Schamott eingeschoben, somit einzeln austauschbar und  keine Stromschutzfehler (feuchtigkeitsbedingtes Auslösen des Fi‐Schutzschalters)  Großflächige 2‐fache Türpanoramaverglasung mit Hinterlüftung und Innenbeleuchtung  Außengehäuse in Edelstahl‐Chromstahl (ausgenommen Rückwand und Bodenplatte)  Hochwertige Isolation durch Materialien auf Keramikbasis  Stapelbar bis zu 2 Stück NBO Natur‐Steinbacköfen gleicher Bauart  Bestmögliche Servicefreundlichkeit wie die leicht auswechselbare Rohrheizkörper, Beleuch‐  tungsmittel, Lichtschalter, Hauptschalter und Thermostate alles von der rechten Seite aus.        TRANSPORT und AUFSTELLUNG   (Beachten Sie bitte unbedingt die Sicherheitshinweise auf den Seiten 3‐4)    Der Brotbackofen ist als freistehendes Standgerät konzipiert und darf nicht eingebaut werden.  Durch das hohe Gewicht der Öfen ist beim Transportieren äußerste Vorsicht geboten (Verletzungsge‐...
  • Seite 7 Damit die oberen Schamottesteine nicht durchbrechen können, darf der Ofen nur mit der fest einge‐ spreizten Falteinlage in der Backkammer transportiert werden. Diese Transportsicherung darf erst  entfernt werden, wenn der Ofen am richtigen Platz ist und nicht mehr bewegt wird.     Wenn Sie das Gerät für den Transport senkrecht aufkanten müssen, muss die linke Seite des Ofens  unten sein. (Damit die schweren Schamotteplatten nicht verrutschen). Ofen nicht an der Türe anhe‐ ben da, ansonsten die Türscharniere das gesamte Gewicht tragen und somit beschädigt werden!  Durch die beim Brotbacken entstehende hohe Luftfeuchtigkeit ist für eine ausreichende Entlüftung  (durch ein Fenster oder einer anderen Entlüftung) zu sorgen.    Zuerst montieren Sie unseren NFG‐Untertisch samt Zwischenablagefach. Da dieses Edelstahl‐ Ablagefach auch zur Versteifung der Tischfüße dient, muss dieses aus statischen Gründen unbedingt  montiert werden.    Danach platzieren Sie den Untertisch an die gewünschte Stelle. Achten Sie dabei auf eine gute Stand‐ festigkeit und einem dem hohen Gewicht dementsprechenden Unterboden. Durch das hohe Eigen‐ gewicht darf der Ofen nach der Aufstellung nicht mehr verschoben werden. Verwenden Sie keinen  original NFG Untertisch, so muss die Aufstellungsfläche für Ihren Ofen aus nichtbrennbarem und  temperaturbeständigem Material wie z.B. auf einer Steinplatte, Hitzeschutzplatte usw. oder als offe‐ ner Metallrahmen wie bei unseren originalen Untertischen ausgeführt sein. Dabei müssen alle Lüf‐ tungsschlitze am Boden frei bleiben, die kurzen Füße am Ofenboden dienen zur Hinterlüftung und  dürfen nicht abgeschraubt werden.    Der Abstand des Backofens zur bauseitigen Rückwand muss mindestens 20 cm und die Seitenabstän‐ de zu angrenzenden Objekten links und rechts müssen mindestens 15 cm betragen, um einen Wär‐ mestau zu vermeiden Brandgefahr!    Des Weiteren müssen alle Lüftungsschlitze rund um den Backofen, am Boden sowie auch nach oben  hin frei bleiben und es darf nichts auf den Ofen abgestellt werden. Bei Aufstellung des Gerätes in  unmittelbarer Nähe von Wänden, Küchenmöbeln, dekorativen Verkleidungen (auch die Aufstellflä‐ che) usw. müssen diese aus nicht brennbarem und temperaturbeständigem Material beschaffen sein.  Andernfalls müssen diese mit geeignetem, nicht brennbarem und temperaturbeständigem Material  verkleidet werden.    Die Beachtung der Vorschriften des Brandschutzes müssen unbedingt beachtet werden!    Es dürfen höchstens zwei Geräte übereinandergestellt werden. Wird ein zweites Gerät auf das untere  Gerät gestellt, müssen vom oberen Gerät vorerst die Füße abgeschraubt werden. Bei Verwendung  unserer Laufrollen für den Untertisch, darf kein zweiter Brotbackofen aufgesetzt werden. Aus stati‐ schen Gründen dürfen die Laufrollen nur bei einstöckigen Brotbacköfen (NBO 4 und NBO 6) und nur ...
  • Seite 8: Elektrischer Anschluss

        ELEKTRISCHER ANSCHLUSS      Installation    Installation, Inbetriebnahme und Wartung des Gerätes müssen durch sachkundiges Personal durch‐ geführt werden. Sämtliche Installationsarbeiten müssen unter Beachtung der gültigen Vorschriften  ausgeführt werden.     Der Hersteller lehnt jegliche Verantwortung ab, die auf eine schlechte Funktion durch fehlerhafte  Installation zurückzuführen ist.    Laut internationalen Vorschriften ist beim Anschluss des Gerätes eine Einrichtung vorzusehen, die es  ermöglicht, das Gerät mit einer Kontaktöffnungsweite von mindestens 3 mm allpolig vom Netz zu  trennen. Als geeignete Trennvorrichtung gelten LS‐Schalter, Sicherungen und Schütze.    Bitte weisen Sie den Benutzer des Gerätes darauf hin, dass eine Abschaltung dieser Trennvorrich‐ tung vor jeder Wartungs‐ und Reinigungsarbeit sowie im Störfall durchgeführt werden muss.        Potentialausgleich    Das Gerät ist in einem Potentialausgleichsystem einzubeziehen.    Der Hersteller übernimmt keine Haftung bzw. Garantieverpflichtungen für Schäden die durch  Nichtbeachtung der Vorschriften oder unsachgemäße Installation zurückzuführen sind.     Die Betriebsspannung bei Gerätetypen: NBO 4, NBO 8, NBO 6, NBO 12 beträgt; 3N~ 400Volt.   Bei Gerätetype: NBO 2 beträgt die Betriebsspannung; 1N~ 230 Volt.     Netzspannung und Betriebsspannung müssen übereinstimmen.                  L1     L2      L3      N  ...
  • Seite 9: Technische Daten

        TECHNISCHE DATEN      Type  NBO 2  NBO 2/2  Elektrischer Anschluss  3 KW, 230 V~, 50Hz  2 x 3 KW, 230 V~, 50Hz  Geräte Abmessungen in mm  1010/510/520 (B,T,H)  1010/510/1040 (B,T,H)  Backfläche in mm  1 x 350 x 700 / Höhe 240 mm 2 x 350 x 700 / Höhe 240 mm Material Außengehäuse  (ausgenommen Rückwand  Edelstahl‐Chromstahl  Edelstahl‐Chromstahl   und Bodenplatte)  Fassungsvermögen  2 Laibe ø 35 cm oder  4 Laibe ø 35 cm oder  3 Laibe ø 20 cm  6 Laibe ø 20 cm  Gewicht in kg  100 (110) kg  2 x 100 (110) kg  Temperatursteuerung  50 ‐ 300° C  50 ‐ 300° C      Type  NBO 4  NBO 8  Elektrischer Anschluss  6 KW, 400 V~, 50Hz  2 x 6 KW, 400 V~, 50Hz ...
  • Seite 10: Inbetriebnahme

        INBETRIEBNAHME    WICHTIG!    Vor der ersten Aufheizung des NBO Natur Backofens muss alle Schutzfolie sowie eventuelle Klebe‐ rückstände (diese am besten mit Nitroverdünnung) komplett vom Backofen entfernt werden, um ggf.  ein Einbrennen am Ofengehäuse oder auf der Sichtscheibe zu verhindern.    Vor der ersten Inbetriebnahme des NBO Natur Backofens ist noch eine Austrocknung der verbauten  Materialien der nächste wichtige Schritt und der ist zwecks Ausdünstung unabdingbar!    Damit die aufgenommene Feuchtigkeit sowie die Dämpfe aus dem Schamotteböden und der Isolie‐ rungen entweichen kann, muss der Backofen vor dem ersten Brotbackvorgang wie folgt ausge‐ trocknet werden:     1. Hauptschalter auf „1“ drehen ‐ grüne Kontrolllampe leuchtet, der Ofen ist jetzt betriebsbereit.    2. Ober‐ und Unterhitzethermostat auf 220° C einstellen und bei geschlossener Ofentür den Ofen  aufheizen lassen.    3. Nach dem Erreichen der eingestellten Temperaturen (wenn beide gelben Kontrolllampen erlo‐ schen sind)  die Türe des Ofens komplett öffnen und den Ofen jetzt bei geöffneter Türe mindestens 6 ‐ 8 Stunden  ausheizen. Dies ist sehr wichtig, da die Dämpfe und Feuchtigkeit aus den Schamottesteinen und der  Isolierung entweichen muss. Da bei diesem ersten Aufheizen ein intensiver Geruch entsteht, ist es  unbedingt nötig den Raum gut zu lüften und die Türen zu den angrenzenden Räumen zu schließen.    4. Danach Türe wieder schließen und die Thermostate und den Hauptschalter auf „0“ drehen (ab‐ schalten).    Schalterblende Lichtschalter Kontrolllampe -gelb Oberhitze Thermostat - Oberhitze Kontrolllampe - gelb Unterhitze Thermostat - Unterhitze Kontrolllampe - grün...
  • Seite 11   INBETRIEBNAHME    Wenn die vorstehend genannten Vorbereitungsmaßnahmen einmal vollständig ausgeführt wurden,  steht einer Inbetriebnahme für den eigentlichen Backbetrieb nun nichts mehr im Weg.    Der Hauptschalter wird auf Stellung 1 gedreht. Das Gerät ist betriebsbereit und die grüne Netz‐ Kontrolllampe leuchtet.     Die grüne Netz‐Kontrollleuchte zeigt an, dass der Hauptschalter des Gerätes in Stellung "1" (Betrieb)  und das Gerät damit funktionsbereit ist.    Die Thermostate überwachen und regeln die Temperatur in der jeweiligen Schamotteplatte. Sie wer‐ den nach rechts und auf die gewünschte Temperatur gedreht.    Wünscht man z.B. eine Unterhitzetemperatur von 220° C, wird der untere Thermostatknopf des  Backrohres nach rechts auf 220° C eingestellt.     Wird für die Oberhitze 250° C benötigt, wird der obere Thermostatknopf auf 250° C eingestellt.     Bei dieser Rechtsdrehung leuchten die gelben Kontrolllampen orange auf und sie leuchten so lange,  bis im Backrohr die eingestellten Temperaturen erreicht sind.     Diese gelben Heiz‐Kontrollleuchten signalisieren beim Leuchten den Heizbetrieb des Gerätes.  Ist die erforderliche Temperatur erreicht, wird der Heizvorgang unterbrochen und die gelbe Kontroll‐ leuchte erlischt.     Die Innenbeleuchtung wird mit dem oberen Drehschalter eingeschaltet.     Achtung:    Das Gerät steht auch bei abgeschaltetem Geräte‐Hauptschalter und erloschener grüner Kontroll‐ leuchte unter Stromspannung.     Vor Wartungs‐ und Reparaturarbeiten sowie im Störfall ist daher in jedem Fall die Stromzufuhr  (z.B.: durch Ziehen des Netzsteckers oder durch Abschaltung von Zentralschaltern oder Sicherun‐ gen) insgesamt zu unterbrechen!     ...
  • Seite 12: Richtiges Brotbacken, Abhilfe Bei Brot- Und Backfehlern

        RICHTIGES BROTBACKEN      Die neu entwickelten Öfen der Serie „NBO“ sind mit neuester und energiesparender Technik ausge‐ rüstet, d. h. die Heizung für Ober‐ und Unterhitze sind in den Schamotteplatten eingeschoben. Dies  hat den Vorteil, dass die Schamotteplatten direkt von innen aufgeheizt werden und deshalb sehr  energiesparend arbeiten.    . Vorheizen:  Der Hauptschalter wird auf Stellung „1“ gedreht, das Gerät ist somit betriebsbereit und die grüne  Kontrolllampe leuchtet.   Der Ofen soll für Schwarzbrot auf ca. 190° bis 230° C für die Unterhitze, und auf ca. 220° bis 260° C für  die Oberhitze aufgeheizt werden. Dies geschieht durch Rechtsdrehung der Thermostate.  Die Oberhitze muss immer etwas höher als die Unterhitze gewählt werden, da das Backgut nur unten  in einen direkten Kontakt mit dem heißen Stein kommt, während von oben und von den Seiten der  warme Stein „nur“ milde Strahlungswärme an das Backgut abgibt. Der eingestellte Temperaturunter‐ schied zwischen Ober‐ und Unterhitzeregler sollte nur maximal 30‐40° C betragen.    Diese angeführten Temperatureinstellungen sind natürlich von der Teigbeschaffenheit (Brotmi‐ schung, Brotfeuchtigkeit, usw.), der Brotgröße und der eventuellen Verwendung von Backblechen  (als Originalzubehör erhältlich) abhängig und können stark variieren. Die für Ihr Spezialbrot richtige  Temperatureinstellung muss deshalb in verschiedenen Backversuchen (mit verschiedenen Tempera‐ tureinstellungen) gefunden werden.    Die Aufheizzeit beträgt ca. 60 ‐ 120 Minuten und ist abhängig vom Modell, den Temperatureinstel‐ lungen, Backraumtemperatur, Raumtemperatur und der angelegten Stromspannung.    . Aufheizzeiten:  Nach ca. 45‐80 Minuten erlischt die orange leuchtende Thermostat‐Kontrollleuchte der Unterhitze.  Nach ca. 60‐120 Minuten erlischt auch die orange leuchtende Thermostat‐Kontrollleuchte der Ober‐ hitze.  Dies bedeutet, dass die eingestellten Temperaturen erst dann erreicht sind, wenn beide Kontroll‐ lampen erloschen sind.    . Nachheizzeit bzw. Abstehen des Ofens:  Um ein gutes Backergebnis zu erzielen, ist es wichtig, den eingeschalteten Ofen noch ca. 10 Minuten  „ABSTEHEN“ zu lassen, damit die Schamottesteine die Hitze aufnehmen können und sich die Wärme  im Backraum gleichmäßig verteilt.   ...
  • Seite 13   Sofort nach dem Einschießen des Brotes und dem Schließen der Backofentür werden die Heizkör‐ per des NBO Brotbackofens ausgeschaltet.     Dieses Ausschalten kann auf 2 Arten erfolgen, entweder durch drehen der beiden Thermostatregler  in die „0“ Stellung, oder Sie drehen den Hauptschalter in die „0“ Stellung. Wird mit dem Hauptschal‐ ter ausgeschaltet, bleibt die voreingestellte Temperatureinstellung der Thermostate für den nächsten  Vorheizgang eingestellt.     Der Backvorgang selbst erfolgt stromlos (ohne elektrischen Heizbetrieb), damit das Brot mit fallender  Backtemperatur gleichmäßig und schonend, ohne Austrocknung des Brotes, ausgebacken wird.      . Beschwadung (Schwellanlage):  Jeder Ofen hat serienmäßig einen Schwelltrichter mit beigepackt. Dieser Schwelltrichter dient (nur  bei Notwendigkeit) zum Einfüllen von Wasser in die Schwellanlage und wird oben links eingesteckt.  Sobald alle Brote im Ofen sind, kann man bei Bedarf 2 cl (20 ml) bis maximal 4 cl (40 ml) das ist ma‐ ximal ein Drittel Fassungsvermögen des Schwelltrichters Wasser einfüllen. Dies entspricht auch ei‐ nem Schnapsstamperl mit 2 ‐ 4 cl.   Der dabei entstehende Dampf macht die Oberfläche des Brotes geschmeidig und verhindert (oftmals  auch erwünscht) das Aufreißen der Brotrinde. Nach 3 ‐ 5 Minuten den Dampf durch kurzes öffnen der  Türe entweichen lassen (Schwadenabzug). Dieser Beschwandungsvorgang ist bei mehrmaligen nach‐ folgenden Backvorgängen ohne erneute Aufheizung nicht mehr notwendig und soll dann vermieden  werden (es ist bereits genügend Feuchtigkeit im Ofen).    . Das Ausbacken des Brotes  Die im Schamott gespeicherte Wärme bäckt das Brot auf sehr natürlich‐milde Art (Holz‐Backofen‐ Effekt) aus.  Die Gesamtbackzeit beträgt bei 1 ‐ 2 kg Brote ca. 50–60 Minuten, bei 3 ‐ 4 kg Brote ca. 60‐90 Minu‐ ten. Das Brot ist immer dann bereits gut durchgebacken, wenn das Klopfen auf den Boden des Brotes  hohl klingt. Eine längere Backzeit ist nicht nötig und würde das Brot nur unnötig austrocknen.    Während des Backvorganges sollte man die Türe nicht mehr öffnen, damit ein Wärmeverlust vermie‐ den wird.  Der Backvorgang kann durch das Sichtfenster bei eingeschalteter Innenbeleuchtung beobachtet wer‐ den. Nach Entnahme des fertig gebackenen Brotes (am besten und sichersten mit einer Holz‐ Brotschaufel) sollte das Brot mit frischem Wasser (mit einer Sprühflasche) angesprüht werden.   Das Besprühen des Brotes ist wichtig, denn dadurch bekommt die Kruste etwas Glanz und wird  knusprig. Weißbrot und Feingebäck werden mit entsprechend niedriger Temperatur gebacken,  z. B. direkt ohne neues Aufheizen mit der Restwärme nach einem Backvorgang mit Schwarzbrot.  Für Weißgebäck empfiehlt sich u. a. die Verwendung von gelochten Backblechen oder auch geeigne‐ ten Backfolien (als Originalzubehör erhältlich). ...
  • Seite 14     . Backende (Ausschalten des Ofens)  Haben Sie Ihre Backvorgänge beendet, drehen Sie die beiden Thermostate auf Pos. 0 und schalten  den Ofen durch drehen des Hauptschalters auf Pos. 0 aus.   Das Licht wird mit dem Lichtschalter ausgeschaltet.     Nach Backende muss die Ofentür geöffnet werden, damit die aufgenommene Feuchtigkeit aus dem  Schamottesteinen entweichen kann. Nach Abkühlung des Ofens soll die Türe dann wieder ge‐ schlossen werden um zu verhindern, dass der Ofen die Umgebungsfeuchtigkeit aufnimmt.    ACHTUNG:     Das Gerät steht auch bei abgeschaltetem Geräte‐Hauptschalter und erloschener grüner Kontroll‐ leuchte unter Stromspannung.     Bei Nichtbenutzung des Ofens, insbesondere aber vor Wartung‐ und Reparaturarbeiten sowie im  Störfall ist daher in jedem Fall die Stromzufuhr (z.B.: durch Ziehen des Steckers oder durch Abschal‐ tung von Zentralschaltern oder Sicherungen) insgesamt zu unterbrechen.      ABHILFE BEI BROT‐ und BACKFEHLERN  (Ursachen und Abhilfe siehe auch bei Teigbearbeitung)    ‐  Brot ist zu hell; Ober‐ bzw. Unterhitze ist zu niedrig eingestellt.  ‐  Brot verbrennt oben; Oberhitze ist zu hoch eingestellt.  ‐  Brot verbrennt unten; die Temperatur wurde zu hoch gewählt und /oder das Abstehen des Ofens    wurde nicht abgewartet, weshalb sich die Hitze im Schamottestein noch nicht richtig verteilt hat,  oder es wurden während der Backzeit die Thermostate wieder eingeschaltet. Die Thermostate für  Ober‐ und Unterhitze sollen generell des Backvorgangs nicht mehr eingeschaltet werden.  ‐  Die eingestellte Oberhitze wird nicht, oder nur nach sehr langer Aufheizzeit erreicht. Dann ist die  Temperaturdifferenz zwischen Ober‐ und Unterhitze zu hoch. Diese soll maximal ca. 30‐40° C be‐ tragen.  ‐  Brot klebt unten am Stein an; zu geringe Unterhitze oder zu wenig Mehl am Teigling beim Ein‐ schießen   ‐ ...
  • Seite 15: Brotteig, Teigbearbeitung Und Grundrezepte

    ‐  Backgut zum Backende mit kaltem Wasser besprühen, das macht mehr Glanz und Farbe.    Eventuell das kalte Wasser mit etwas Zucker oder z.B. Honig versetzen.    ‐  Gebäck wird teilweise mit einer etwas höheren Temperatur und kürzeren Backzeit, oder auch nur  mit der verbleibenden Restwärme (nach dem Ausbacken von Schwarzbrot) gebacken.    Die für Ihr spezielles Brot richtige Temperatureinstellung muss generell in verschiedenen Backver‐ suchen (mit verschiedenen Temperatureinstellungen am Ofen) gefunden werden.      BROTTEIG – TEIGBEARBEITUNG – GRUNDREZEPTE    TEIGBEARBEITUNG:    Die wichtigsten Zutaten sind: Mehl, Wasser, Salz, sowie Strahlungswärme und ausreichend Zeit.  Zur Teiglockerung kann Hefe oder auch natürlicher Sauerteig verwendet werden.  Zur Verarbeitung des Mehles sollte dies Raumtemperatur haben.  Für einen Brotlaib mit ca. 35 cm Durchmesser benötigt man ca. 2 kg Mehl (ergibt 3 kg Fertiggewicht).  Die gewünschten Gewürze und das im lauwarmen Wasser aufgelöste Salz beigeben, aufgegangene  Hefe und lauwarmes Wasser hinzufügen und den Teig am besten in einer NFG Teigknetmaschine gut  durchkneten. Nach ca. 5‐15 Minuten Kneten ist der Teig fertig und soll, damit er nicht austrocknet in  einer abgedeckten Schüssel (mit einem sauberen Geschirrtuch) etwa 40 bis 60 Minuten gehen, bis  sich sein Volumen in etwa verdoppelt hat. Dann den Teig teilen und jeden Teil einzeln durchkneten.  Damit die entstandenen Gase entweichen können schlägt man mit der Faust kurz in die Teigmasse.   Jetzt die Einzelportionen in die bemehlten Simperl (Gärkörbchen) geben und bei reichlich Raumtem‐ peratur weitere ca. 40 Minuten zugedeckt rasten lassen, damit der Teig ausreichend aufgehen kann.  Bevor das Brot in den Ofen eingebracht wird, kann es mit einer Gabel noch einige Male angestochen  werden (damit die Gase leichter entweichen können). Ein gewünschtes Aufreißen der Rinde errei‐ chen Sie durch einige Entlastungsschnitte. Zum Schluss bzw. beim Einschießen des Brotes soll die  Oberfläche des Brotes noch mit Wasser besprüht und mit einem nassen Tuch oder Pinsel (Bräun‐ wisch) gut befeuchtet werden (das Abstreichen). Dieses Abstreichen mit kaltem Wasser verleiht der  Brotrinde eine knusprig dunkle Farbe.  Wer gerne eine glänzende dunkle Brotrinde wünscht, kann nach Backende das Brot nochmals mit  kaltem Wasser abstreichen. Um bei Kleingebäck und Weißbrot mehr Farbe zu bekommen, soll dies  kurz vor Backende nochmals mit Wasser abgestrichen oder besprüht werden. Durch dieses noch‐ malige Befeuchten während des Fertigausbackens erhält das Weißgebäck mehr Farbe.     Backen mit Sauerteig ...
  • Seite 16 bekömmlicher, hat eine viel längere Haltbarkeit und schmeckt auch nach Tagen noch frisch.  Für Menschen, die keine Hefe vertragen, ist dieses Brot ein Muss.  1 Tag vor dem Backen wird das gesamte benötigte Mehl in einen entsprechend großen Behälter,  wenn möglich ein Backtrog, eingebracht.  Für 3 kg Mehl wird ½ l Sauerteig verwendet. Den hierfür nötigen Sauerteig gibt man in die Mitte des  Mehles (Grube), nachdem jedoch vorher der Sauerteig mit gut ½ l lauwarmen Wasser verdünnt wur‐ de (Dampfl). Dieses Dampfl lässt man nun über Nacht an einem warmen Ort stehen. Am nächsten  Tag wird der Teig im Trog mit leicht angewärmtem Wasser und Salz angerührt, in unterschiedlichen  Weisen „vergoren“, wobei in geringen Mengen Alkohol und zugleich das wichtige Gärgas entsteht  und wenn der Teig reif ist, wird er in Teiglinge aufgeteilt, verarbeitet (geknetet, gedehnt) und nach  nochmaliger Volumenzunahme ausgebacken.    BROTREZEPTE:    Rezepte zum selbstbacken für allerlei Sorten und Arten von Brot sind inzwischen fast überall verfüg‐ bar, teilweise in bester Qualität, mit und ohne Hefe, mit und ohne Sauerteig, Weizen‐ und Glutenfrei,  in ganz ursprünglichen, natürlichen Varianten und selbstverständlich notfalls auch mit fertigen  Mehlmischungen. Diese Bedienungsanleitung kann und soll diesen Anforderungen nicht genügen,  aber sie soll erste Anregungen geben, um ein relativ naturbelassenes Brot backen zu können.     Das für ein wirklich gutes Brot herzustellen nötige Teiggefühl kommt selbstverständlich erst mit et‐ was Übung, denn dies kann ein Rezept schon deshalb nicht ersetzen, weil Mehl ein Naturprodukt ist,  welches in seiner Wasseraufnahme und z. B. bei Weizenmehl in seinem Klebergehalt stark variiert.  Aber selbst gebackenes Brot schmeckt nicht nur wunderbar, es macht allein des Duftes wegen auch  süchtig. Hier also nur einige elementare Anregungen zum Backen:    Roggenbrot:  6 kg Roggenmehl, 250 ‐ 300 g Sauerteig, 80 g Hefe, 4 Liter Wasser, pro kg Mehl 15 bis. max. 30g Salz,  ggf. Brotgewürze.    Weizenmischbrot:  3 kg Roggenmehl, 2 kg Weizenmehl, 200 g Sauerteig, 80 g Hefe, 3 ½ Liter   Wasser, 3 ½ Esslöffel Salz, Gewürze.    Helles Mischbrot:  2 kg Roggenmehl, 2 kg Weizenmehl, 250 g Sauerteig, 80 g Hefe, 4 Liter Wasser,  4 Esslöffel Salz, Gewürze.    Dunkles Roggenmischbrot:  4 kg Roggenmehl, 2 kg Weizenmehl, 250 g Sauerteig, 80 g Hefe, 3 ½ Liter   Wasser, 4 Esslöffel Salz, Gewürze. ...
  • Seite 17: E-Schaltplan Nbo

    E‐SCHALTPLAN           ...
  • Seite 18: E-Schaltplan Nbo

    E‐SCHALTPLAN    ...
  • Seite 19: E-Schaltplan Nbo

    E‐SCHALTPLAN    ...
  • Seite 20: Wartung, Reinigung Und Entsorgung

    WARTUNG, REINIGUNG und ENTSORGUNG    Die nachfolgenden Hinweise sind ebenso wie alle Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung  bei sämtlichen Wartungs‐ und Reinigungsarbeiten unbedingt zu beachten!    Vor Beginn der Wartungs‐ bzw. Reinigungsarbeiten den Hauptschalter auf "0" stellen und  das Gerät komplett abkühlen lassen!    Vor jeder Wartungs‐ und Reinigungsarbeit sowie im Störfall ist in jedem Fall auch die Strom‐ zufuhr (z.B. durch Ziehen des Steckers oder durch Abschaltung von Zentralschaltern   oder Sicherungen) insgesamt zu unterbrechen!    Von Zeit zu Zeit (je nach Verwendung) soll eine Reinigung und Schmierung der Türscharniere  wie beschrieben erfolgen. Diese Schmierung ist unerlässlich da es sich um mechanisch be‐ wegliche Teile handelt welche geschmiert sein müssen. Bei Nichtbeachtung entfallen sämt‐ liche Garantieansprüche.    ‐  Geräte niemals in Wasser tauchen oder mit einem direkten Wasserstrahl reinigen!    ‐  nur Reinigungsmittel verwenden, die den Lebensmittelgesetzen entsprechen!    ‐  Wartungs‐ und Reinigungsarbeiten nur von geschultem Personal durchführen!      REINIGUNG:  Eine Reinigung ist nach dem Backen unbedingt notwendig. Diese Reinigung darf nur bei komplett  abgekühltem Gerät erfolgen! Die Innen‐ und Außenflächen aus Edelstahl werden mit Chromstahl‐ Pflegemitteln gereinigt. Der Schamotteboden wird am besten mit einem Spezialbesen (erhältlich als  Originalzubehör) von Backrückständen gereinigt (bitte nur bei erkaltetem Schamottesteinen!).  Unter keinen Umständen darf in die Back‐Muffel Wasser geschüttet werden!   Das Sichtfenster in der Backraumtür darf ebenfalls nur im kalten Zustand gesäubert werden, da sonst  Bruchgefahr durch Wärmespannung besteht. Auch beim Abspritzen der übrigen Geräte im Aufstel‐ lungsraum ist darauf zu achten, dass kein Spritzwasser seitlich in die elektrische Anlage gelangt.    VERHALTEN BEI AUFTRETEN VON STÖRUNGEN:  Direkt bei Erstinbetriebnahme oder bei nicht richtigem Backen sind folgende Fehlerquellen möglich:    1.) ...
  • Seite 21 Ersatzteile wie Heizkörper, Thermostate etc. können jederzeit bei uns angefordert werden. Bei Be‐ stellungen sind bitte der Typ des NBO Natur Backofens und die Fabrikationsnummer anzugeben.      ENTSORGUNG:    Dieses Gerät darf nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern muss gemäß  den    geltenden Bestimmungen vom Hausmüll getrennt, einer speziellen Sammelstelle zu‐ geführt werden. Der Benutzer haftet für die ordnungsgemäße Entsorgung des Gerätes.    SCHMIERUNG der TÜRSCHARNIERE:    Halten Sie die Türscharniere stets sauber und reinigen Sie diese regelmäßig.  Mehlstaub, Feuchtigkeit usw. verhärten sich, reiben dann, und können die Scharniere beschä‐ digen.    Von Zeit zu Zeit (je nach Verwendung) soll auch eine Schmierung der nachfolgend gekennzeich‐ neten Türscharnierteile erfolgen. Diese Schmierung ist unerlässlich, da es sich um mechanisch  bewegliche Teile handelt. Bei Nichtbeachtung entfallen alle Garantieansprüche!    Vorgangsweise für die Schmierung:    Backofentüre vom Ofen komplett öffnen.  Dann, die Türscharniere an beiden Seiten sauber reinigen und entfetten.  Nach der Reinigung die Scharnierteile an beiden Seiten mit einem Schmierstoff‐Spray auf  Teflon‐ oder Silikonbasis an den gekennzeichneten Teilen schmieren.        Dieser Schmierspray kann mit Bestellnummer NFG‐020000 auch über die Firma NFG bezogen werden.     ...
  • Seite 22: Ersatzteilliste

      ERSATZTEILLISTE        Bei allen Ersatzteilbestellungen benötigen wir zusätzlich den genauen Gerätetypen sowie die  Seriennummer des Gerätes!     ...
  • Seite 23: Gewährleistung / Garantieblatt

    GEWÄHRLEISTUNG / GARANTIE      NFG Imbiss‐ und Gastrotechnik GmbH    Michael‐Haydn‐Weg 2  VERTREIBER  A‐5112 Lamprechtshausen    Telefon +43 (0)6274/40066  Telefax +43 (0)6274/40066‐4  Homepage: www.nfg.at      HÄNDLER        GERÄTETYPE           SERIENNUMMER          BAUJAHR          LIEFERDATUM        a)     Unser Kunde verpflichtet sich, die Ware nach Ablieferung unverzüglich zu überprüfen und uns etwaige          offensichtliche Mängel sofort schriftlich mitzuteilen. Mängel, die erst später auftauchen sind ebenfalls ...

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