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Nutzung Von Markisenstoffen - Lipowec Maxima Montageanleitung

Terrassenmarkise
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Inhaltsverzeichnis
Die Beseitigung von Verunreinigungen kann durch leichtes Bürsten oder Saugen der
Stoffoberfläche erfolgen,
Die Stoffreinigung darf nur mit klarem Wasser oder einer sanften Seifenlösung erfolgen (max.
Wassertemperatur 30C),
Zur Tuchreinigung dürfen keine Lösungsmittel oder starke Reinigungsmittel verwendet
werden,
Nach Anwendung einer sanften Seifenlösung, ist der Stoff mit klarem Wasser abzuspülen,
Vor dem Aufwickeln, ist der Stoff gründlich zu trocknen.
Verbotene Tätigkeiten während der Produktpflege:
Die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger, sowie Reinigungs- und Lösungsmittel wie z.B.
Alkohol oder Benzin, ist unzulässig!
Die Verwendung von Reinigungsmitteln mit Zusatz von Chlor, Ammoniak, Öl, Aceton und
Bleichmittel zur Systemreinigung ist verboten. Ebenso die Aufbewahrung solcher Stoffe in
Produktnähe, weil dadurch die Gefahr von Korrosion entstehen kann.
Der Gebrauch von spitzen Gegenständen (z.B. Drahtbürsten) und Reinigungsmitteln die
Kratzer hervorrufen ist verboten (z.B. Schleifpasten, Schleifpulver).
Das Festhalten oder Ziehen am System oder seiner Bestandteile ist zu unterlassen.
Der Austausch einzelner Elemente durch Teile anderer Hersteller ist untersagt! Austauschteile
müssen Originalteile sein!
Es darf nicht zugelassen werden, dass Wasser zum Motor gelangt.
Es ist eine Systemfunktion durchzuführen! Es ist bei der Nutzung darauf zu achten, dass das
System einwandfrei funktioniert. Im Falle von ungewöhnlichen Bewegungen oder Geräuschen,
ist das Problem sofort dem Lieferanten zu melden.
8.4

Nutzung von Markisenstoffen

Bei der Markisenproduktion werden nur Stoffe erster Klasse verwendet. Obwohl die neuesten
Maschinen zur Produktion verwendet werden, lassen sich bestimmte Änderungen im Stoff bei
derzeitigem Stand der Technik nicht vermeiden:
Da der Stoff an den Nähten doppelt zusammengelegt ist, entstehen während der
Tuchaufrollung unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Entstehende Stoffspannungen können
zu Wellenbildung im Bereich der Nähte (1,2), in der Mitte der Bahnen (3) und an den
Seitenkanten (4) führen.
Des Weiteren können beim Einfahren der Markise auch Knickfalten entstehen. Im Bereich
dieser Knickfalten (vor allem bei Stoffen in dunklen Farben) lassen sich unter bestimmtem Licht
sanfte Linien entdecken (1,2,3).
Die Tuchkanten sind besonders starken Belastungen ausgesetzt, weshalb es zu leicht
herunterhängenden Stoffkanten kommen kann (5).
Die Acrylstoffe werden mit einem Fluorharz überzogen, das dem Stoff neben den allseits
bekannten technischen Eigenschaften zusätzliche Stabilität verleiht. Dies ist eine absolute
Notwendigkeit, wenn man den Bereich ihrer Anwendung in Betracht zieht. Diese Eigenschaft
kann zur Bildung von Mikroöffnungen in Knick-, Faltennähe oder Stoffbeschädigungen führen.
Auf Grund der Anwendung eines Imprägniermittels ist der Stoff anfällig für jede Form von
Kratzern. Diese lassen sich selbst bei größtmöglicher Achtsamkeit während des
Produktionsprozesses nicht vermeiden. Dieser Effekt betrifft vor allem unifarbene Stoffe.
Terrassenmarkise MAXIMA
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