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M5 Universal
Geber/Auswerter
Kompetent für Elektroniksysteme
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für FunkTronic M5 Universal

  • Seite 1 M5 Universal Geber/Auswerter Kompetent für Elektroniksysteme...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Anschlußmöglichkeiten ......................4 Einschalten..........................4 Bedien- und Anzeige-Elemente ................... 4 Tastatur ..........................4 Tasten mit Zweitfunktionen ....................5 LC-Display..........................5 Trägeranzeige ........................5 Sendeanzeige........................5 Lautsprecheranzeige ......................5 Anordnung der Elemente....................6 Betriebsarten des Gebers und Dateneingabe..............7 Umschalten und Freigabe der Betriebsarten ..............7 Eingabe der Daten......................
  • Seite 3 m5uni (23.07.01) Sendersteuerung........................17 Sendertastvorlaufzeit......................17 Sendezeitbegrenzung...................... 17 Inband-Pilotton ......................... 17 RS232-Schnittstelle........................ 18 Datenformat ........................18 Steckverbindung ......................18 Monitorstatus........................18 FFSK-Parameter für ZVEI-Digital................... 19 Telegrammaufbau ......................19 Betriebsartenkennzeichen (BAK) ..................19 Rautenkennzeichen ......................20 Grenznummer ........................20 FFSK-Geber ........................20 FFSK-Auswerter ........................
  • Seite 4: M5 Universal Geber/Auswerter

    Universal Geber/Auswerter Der Universal Geber/Auswerter ist ein Bediengerät für den Servicebereich, mit dem auf einfache Weise mehrere Signalisierungsverfahren (Tonfolge, FFSK-ZVEI, FFSK-FMS, DTMF und Pagerruf/Sirenenalarmierung) beherrscht werden können. Die Betriebsparameter können direkt über das Tastenfeld programmiert werden. Anschlußmöglichkeiten Das Gerät verfügt über ein eigenes eingebautes 230V-Netzteil, sodaß es nicht von fremden Versorgungsspannungen abhängig ist.
  • Seite 5: Tasten Mit Zweitfunktionen

    m5uni (23.07.01) Tasten mit Zweitfunktionen Mehrere Tasten des Bedienfelds können mit Zweitfunktionen belegt sein. Um die Zweitfunktion zu aktivieren, muß man die betreffende Taste für eine gewisse Zeitdauer gedrückt halten. Diese Zeitdauer ist programmierbar. Die Betätigungsdauer für die Tasten (entsprechend den Buchstaben 'A'..'F') kann im EEPROM-Register 40 an 4.
  • Seite 6: Anordnung Der Elemente

    Anordnung der Elemente 1 - Sendeanzeige 2 - Lautsprecheranzeige (Anrufanzeige) 3 - Besetztanzeige (Träger) 4 - Betriebsarten-Umschalter 5 - Ruftaste bzw. TXon/TXoff-Umschalter im Pegeltonmode 6 - Zielruftaste 7 - Löschtaste 8 - Lautstärketaste 9 - Funktionstaste und "Cursor links" 10 - Funktionstaste und "Cursor rechts" 11 - LCD-Display 12 - Mikrofon (Option) 13 - Lautsprecher...
  • Seite 7: Betriebsarten Des Gebers Und Dateneingabe

    m5uni (23.07.01) Betriebsarten des Gebers und Dateneingabe Umschalten und Freigabe der Betriebsarten Durch wiederholtes Drücken der "Modus"-Taste kann zwischen den Betriebsarten des Gebers umgeschaltet werden, sofern diese freigeschaltet sind: - Tonfolgen - FFSK-Telegramme nach ZVEI-Digital - FFSK-Telegramme nach FMS-Digital - DTMF-Wähltöne - Pegeltöne / Mikrofon - Pagerruf / Sirenensteuerung Wird die "Modus"-Taste gedrückt gehalten, so wird in der zweiten Display-Zeile die...
  • Seite 8: Geber

    Geber Geben von Tonfolgen Zunächst wird durch kurzes Drücken der Zifferntasten (bzw. längeres Drücken der Zifferntasten für die Töne 'A' ..'F') der Rufcode eingegeben. Dabei entspricht das 'F' einer Pause (Blank) über eine Tondauer. Um einzelne Töne der eingegebenen Tonfolge nachträglich zu ändern, kann ¥...
  • Seite 9: Geben Von Ffsk-Telegrammen Nach Fms-Digital

    m5uni (23.07.01) Geben von FFSK-Telegrammen nach FMS-Digital Zunächst wird durch kurzes Drücken der Zifferntasten (bzw. längeres Drücken der Zifferntasten für die Hex-Ziffern 'A' ..'F') das Ruftelegramm eingegeben. Dabei können alle Telegrammbestandteile wie BOS-Kennung B, Landeskennung L, Ortskennung O, Fahrzeugkennung F, Status S, Richtung R (0=Zentrale, 1=Fahrzeug) und taktische Kurzinformation T getrennt eingegeben werden.
  • Seite 10: Geben Von Dtmf-Tönen (Mfv)

    Geben von DTMF-Tönen (MFV) Durch kurzes Drücken der Zifferntasten (bzw. längeres Drücken der Zifferntasten für die Töne 'A' ..'D', ' * ' und '#') werden die entsprechenden DTMF-Töne gesendet. Die Tondauer beträgt dabei 100ms. ¤ Durch die Cursor-Taste kann eine Pause (Blank) über eine Tondauer in das DTMF-Telegramm eingefügt werden.
  • Seite 11: Geben Von Pagerrufen Oder Sirenenalarmierungen

    m5uni (23.07.01) Geben von Pagerrufen oder Sirenenalarmierungen Zunächst wird durch kurzes Drücken der Zifferntasten (bzw. längeres Drücken der Zifferntasten für die Hex-Ziffern 'A' ..'F') das Ruftelegramm eingegeben. Dabei können alle Telegrammbestandteile getrennt eingegeben werden: Rel.: Voranstellen von Tonruf I oder II zum Öffnen der Relaisstation: 0 = (-) kein vorangestellter Ruf 1 = Ruf I wird vorangestellt (Dauer: 2 sec) 2 = Ruf II wird vorangestellt (Dauer: 2 sec)
  • Seite 12: Geben Eines Zielrufs

    Geben eines Zielrufs Der M5 hat 9 vorcodierbare Zielrufe. Durch kurzes Drücken der "Zielruf"-Taste und nachfolgender Eingabe einer Ziffer von '1’...’9' wird ein Zielruf gesendet. Die Zielrufe werden im EEPROM in den Registern 41...49 codiert. Die Zielrufregister können jederzeit ohne Passworteingabe geändert werden. Lesen Sie bitte hierzu den Abschnitt Programmiermode EEPROM.
  • Seite 13: Auswerter

    m5uni (23.07.01) Auswerter Alle Auswerter sind gleichzeitig auswertebereit. Die empfangene Signalisierungsart wird automatisch erkannt und im entsprechenden Format in der oberen Displayzeile angezeigt. Es können Tonfolgen, FFSK-Telegramme nach ZVEI-Digital und FFSK-Telegramme nach FMS-Digital ausgewertet werden. Auswerten von Tonfolgen Ausgewertete Tonfolgen werden im entsprechenden Format wie beim Geber angezeigt.
  • Seite 14: Auswerter 1

    Auswerter 1 Der Auswerter 1 wird im EEPROM-Register 00 codiert. Lesen Sie bitte hierzu auch den Abschnitt Programmiermode EEPROM. Jede empfangene Tonruffolge wird zuerst mit der Auswerter-Codierung 1 verglichen, wobei an den mit 'F’ codierten Stellen jeder Ton aus der Tonreihe akzeptiert wird. Nach richtig erkannter Tonfolge blinkt die Lautsprecheranzeige und sofern man nicht mit Doppelsequenzen arbeitet, wird die Quittung gesendet und danach der Weckton gestartet.
  • Seite 15: Alarmschaltausgang

    m5uni (23.07.01) Alarmschaltausgang Nach erfolgter Auswertung wird der Weckton erzeugt und der Alarmkontakt wird für N * 1 Sekunde geschaltet. Die Zeitdauer für den Alarmkontakt kann für jeden Auswerter getrennt in Sekundenschritten in den EEPROM-Registern 13 und 31 programmiert werden: Register 13 Alarmkontakt Haltezeit [sec] für 1.
  • Seite 16: Tonfolgeparameter Für Ruf-Geber Und -Auswerter

    Tonfolgeparameter für Ruf-Geber und -Auswerter Tonlänge Die Dauer des 1.Tones wird im EEPROM-Register 35 an 3. bis 5. Stelle definiert. Die Dauer der übrigen Töne ist im EEPROM-Register 34 an 3. bis 5. Stelle einstellbar. Lesen Sie bitte hierzu den Abschnitt Programmiermode EEPROM. Der Wert ist jeweils in 10ms-Schritten von ‘003’...
  • Seite 17: Sendersteuerung

    m5uni (23.07.01) Sendersteuerung Der Sender wird automatisch bei jeder Signalisierungsabgabe getastet. Der Sender kann aber zwangsweise durch die Sendezeitbegrenzung abgeschaltet werden. Siehe auch Sendezeitbegrenzung. Die Sendersteuerung kann mit einem Optokoppler oder mit einem Open- Collector-Ausgang erfolgen. Für den Betrieb an AC-Steuerungen kann der Sender auch mit einem Pilottonsignal gesteuert werden.
  • Seite 18: Rs232-Schnittstelle

    RS232-Schnittstelle Datenformat Der M5 hat standardmäßig eine RS-232-Schnittstelle für den Anschluß eines Terminals oder PCs mit folgender Spezifikation: 9600 Baud, 1 Startbit, 8 Datenbits, No-Parity, 1 Stopbit Steckverbindung Das Terminal, der PC oder der serielle Drucker wird über die 6-polige DIN-Buchse mit dem M5 verbunden.
  • Seite 19: Ffsk-Parameter Für Zvei-Digital

    m5uni (23.07.01) FFSK-Parameter für ZVEI-Digital Der M5 arbeitet nach der ZVEI-Empfehlung: "Digitales Übertragungsverfahren für Kennungs-, Selektivruf- und Datenübertragung im Bereich des nichtöffentlichen mobilen Landfunks vom 21. 12. 87." Telegrammaufbau Das Ruftelegramm beginnt mit einem unmodulierten Träger, der auf der Empfängerseite mindestens 25 ms vorhanden sein muß (siehe Abschnitt Sendertastvorlaufzeit).
  • Seite 20: Rautenkennzeichen

    Rautenkennzeichen Das Rautenkennzeichen bei der Zielrufaussendung wird im EEPROM-Register 23 an 1.Stelle programmiert. Grenznummer Bei der Zielrufaussendung muß entschieden werden, ob ein Ton- oder ein FFSK- Telegramm gesendet werden soll. Diese Auswahl leitet der M5 aus der Größe der letzten drei Stellen der Rufnummer ab. Rufnummern kleiner als die Grenznummer werden als 5-Tontelegramm gesendet, Rufnummern größer oder gleich der Grenznummer werden als FFSK-Telegramm gesendet.
  • Seite 21: Setup-Mode

    m5uni (23.07.01) Setup-Mode Setupmenü ¥ ¤ Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten (eine Sekunde lang) wird der Setup-Mode angewählt. Im Display erscheint: EEPROM prog. mit Taste - > weiter mit Taste < - ¥ Mit der - Taste kann nun das Setupmenü durchgeblättert werden und mit der ¥...
  • Seite 22: Eeprom-Adressen

    EEPROM-Adressen Register Codierung für Auswerter 1 Quittung Kennung Auswerter 2 (ohne Quittungsabgabe) 4. Stelle Monitorstatus nach dem Einschalten EIN/AUS (1/0) Alarmkontakt Haltezeit [sec] für 1. Stelle Auswerter 1 2. Stelle Auswerter 2 FMS-Kennungen 1. Stelle BOS-Kennung 2. Stelle Landes-Kennung 3. Stelle Ortskennung 10er 4.
  • Seite 23 m5uni (23.07.01) EEPROM-Adressen (Fortsetzung) Register Codierung für FFSK-Parameter 1. Stelle Rautenkennzeichen 2. Stelle 3. Stelle Grenznummer 100er 4. Stelle Grenznummer 10er 5. Stelle Grenznummer 1er FFSK-Parameter 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle BAK für Geber 4. Stelle BAK für Auswerter 5.
  • Seite 24 EEPROM-Adressen (Fortsetzung) Register Codierung für Tonfolge-Parameter 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle Tonlänge 2.-5. Ton [N*10ms] 100er 4. Stelle Tonlänge 2.-5. Ton [N*10ms] 10er 5. Stelle Tonlänge 2.-5. Ton [N*10ms] 1er Tonfolge-Parameter 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle Tonlänge 1. Ton [N*10ms] 100er 4.
  • Seite 25: Programmiermode Eeprom (Uga-Modul)

    (23.07.01) Programmiermode EEPROM (UGA-Modul) Der M5 Universal G/A verfügt zur Programmierung der im Major BOS 2 bestückten UGA-Module über eine RS232-Schnittstelle mit folgender Spezifikation: 4800 Baud, 1 Startbit, 8 Datenbits, No Parity, 1 Stopbit Dazu muß diese RS232-Schnittstelle über das optionale Programmieradapter RS232Ad1 (Best.-Nr.: 901900) sowie zwei Spezialkabeln (siehe unten) an die serielle...
  • Seite 26 Wird die EEPROM-Adresse <999> eingegeben, so werden alle UGA-Register mit den Werksvoreinstellwerten programmiert (Factory-Preset). 4) Programmieren Sie den neuen Register-Inhalt <yyyy> in die Register-Adresse <xxx> indem Sie am M5 Universal G/A ¤ folgendes eingeben: <yyyy>, => Im Display erscheint kurz die Meldung: <UGA-EEPROM wird programmiert>.
  • Seite 27: Abgleichanweisung

    m5uni (23.07.01) Abgleichanweisung Lesen Sie hierzu bitte auch den Abschnitt Geben eines Sammelrufs. 1) Abgleich RX-Eingang (vom Funk): a) Am RX-Eingang den gewünschten oder vorgegebenen NF-Pegel bei 1000 Hz einspeisen. b) Pegelmeßgerät am Modulsteckplatz ST4 / Pin 5 anschließen (GND ist Modulsteckplatz ST4 / Pin 1). Der Sollpegel beträgt - 3 dBm.
  • Seite 28: Steckerbelegung

    Steckerbelegung Stecker 1 (25-polig D-Sub) Pin 5 NF-Aus- und Eingang bei Zweidrahtanschluß Pin 18 NF-Aus- und Eingang Pin 5 NF-Ausgang (TX, +) Pin 18 NF-Ausgang (TX, -) bei Vierdrahtanschluß Pin 4 NF-Eingang (RX, +) Pin 17 NF-Eingang (RX, -) Pin 13 SQL (Trägereingang) Pin 11, 24 pos.
  • Seite 29: Technische Daten

    m5uni (23.07.01) Technische Daten Versorgung Über Netzteilplatine FT 648 3.1 230V AC +/- 10% oder Über ST1/11+24 +12 V DC -10% +20% Stromaufnahme bei Vollast max. 600 mA (aus +12V DC) Eingangspegel (RX-In) Werksseitig eingestellt auf - 6 dBm Einstellbereich (mit R44) - 28 dBm bis + 3 dBm Eingangsimpedanz 600 Ohm...
  • Seite 30: Revisionsvermerk

    Revisionsvermerk Durchgeführte Änderungen sind in diesem Abschnitt nur stichwortartig aufgeführt. Für detaillierte Informationen lesen Sie bitte die entsprechenden Kapitel. Änderungen vom 10.10.97 (Pechura) / (Datum der letzten Fassung: 24.06.97): - Betriebsart Geben von Pagerrufen oder Sirenenalarmierungen neu aufgenommen. - Die einzelnen Betriebsarten lassen sich jetzt in den EEPROM-Registern 18 und 19 getrennt freischalten oder sperren.

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