Thermoelement-Anschlüsse
Ein Thermoelement besteht aus zwei unterschiedlichen Metallen, die an einem Ende miteinander verbunden
sind. Wird die Verbindung der Metalle erhitzt oder abgekühlt, entsteht eine der Temperatur entsprechende
Spannungsänderung.
WebDAQ 316 unterstützt Thermoelemente der Typen J, K, S, R, B, E, T, N und bietet einen
Überspannungsschutz zwischen zwei beliebigen Eingängen. Ein typischer Anschluss eines Thermoelementes
wird in Abbildung 6 gezeigt.
Die Schirmung mit einem Masseanschluss des Thermoelements verbinden. Die Massespannung aller
angeschlossenen Thermoelemente muss innerhalb von ±1,2 V liegen.
Minimierung von Temperaturgradienten
Änderungen in der Umgebungstemperatur in der Nähe der Anschlüsse von Thermoelementen oder ein
Thermoelementdraht, der Wärme direkt an einen Klemmenkontakt weiterleitet, können zu
Temperaturgradienten führen. Beachten Sie daher die folgenden Hinweise, um Temperaturgradienten zu
minimieren und die Genauigkeit des Systems zu erhöhen:
Verwenden Sie Thermoelementdrähte mit einem kleinen Durchmesser. Dünnere Drähte übertragen
weniger Wärme vom und zum Klemmenkontakt.
Führen Sie die Verdrahtung der Thermoelemente in der Nähe der Federklemme zusammen, um eine
gleichförmige Temperatur aufrechtzuerhalten.
Die Thermoelementdrähte sollten nicht an heißen oder kalten Gegenständen entlangführen.
Minimieren Sie angrenzende Wärmequellen und Lu ströme an den Klemmen.
Die Umgebungstemperatur sollte möglichst stabil sein.
WebDAQ 316 Benutzerhandbuch
Abbildung 5. Pinbelegung Federklemmen
Abbildung 6. Typischer Anschluss von Thermoelementen
page 10