Sollte es zum Klemmen kommen, wird mit einer Nadelfeile
der Schlitz etwas nachgefeilt bis es leichtgängig ist.
Wie in Abb. 16 ersichtlich, wird die Schwinge mit dem Auge
nach links eingesteckt und mit den Gelenkschrauben 64 und
der Muttern 65 befestigt. Achtung! Wie vorher schon einmal
erwähnt, Reihenfolge der Exzenterstangen beachten. Der
vorderste Exzenter zeigt nach rechts der nächste nach links
und beim zweiten Zylinder wieder genau in der gleichen
Reihenfolge. Jetzt kommt der spannendste Augenblick. Im
Automobilbau heißt das Hochzeit, wenn die Antriebseinheit
mit dem Chassis verbunden wird.
Wir bauen jetzt die Antriebseinheit auf den Sockel und
verbinden die entsprechenden Stangen miteinander.
In die je vierGewindebohrungen werden die Stehbolzen mit
Schraubensicherungslack eingeschraubt und ein paar
Minuten ruhen lassen. Man achtet auf die Länge. damit
später noch genügend für die Muttern übrigbleibt.
Zeichnung 3.Darüber steckt man den Zwischenklotz 2.
Da die Zylindereinheit später durch eine Säule gestützt
werden soll, nimmt man am unteren Zylinderdeckel die
Schraube heraus, und setzt die Haltelasche 6 mit einer
Schraube 16 M2x12 SW 3 dafür ein. Eine Säule 5 wird in den
Sockel geschraubt und festgezogen. Achtung! Schräge
Bohrung!
Nun setzt man die Antriebseinheit "A" (siehe Seite 3) darauf,
richtet sie aus und schraubt Scheibe und Mutter darüber. Die
Muttern nur ganz leicht anziehen um später noch richten zu
können. Bevor das Pleuel mit dem Kreuzkopf verbunden wird,
muss erst die Länge des Pleuels ermittelt werden.
Man geht wie folgt vor: Kolben in den obersten Totpunkt
schieben. Kurbelwelle in den obersten Totpunkt. Kontrollieren,
welche Lage die Verbindungsbohrung hat. Kurbelwelle in
den untersten Totpunkt, Kolben in den untersten Totpunkt,
wieder die Bohrung kontrollieren. Den Unterschied durch
verdrehen des Gabelkopfes 29 nach Augenmass einstellen.
Gabelkopf und Kreuzkopf mit der Schraube 61 verbinden,
Mutter 7 gegen kontern. Nun die Mutter 22 anziehen.
2
8
4
REGNER Dampf- und Eisenbahntechnik 91589 Aurach Erlenweg 3 Tel. 09804-1745 Fax 09804-1781
REGNER
Dampf- und Eisenbahntechnik 91589 Aurach Erlenweg 3 Tel. 09804-1745 Fax 09804-1781
Umsteuerung
Umsteuerung
61
5
Abb.17
6
16
7
Ist alles ausgerichtet, wird die Mutter auf der Säule an der
Haltelasche festgezogen. Abb.18
Stückliste zu Abb.17
Nr.
Bezeichnung
1
Sockel Grauguss GG 20
2
Zwischenklotz
4
Stehbolzen Messing M3
5
Säulen
6
Lasche
7
Muttern M3 SW 4
8
Scheiben 3 mm
16 Sechskantschraube M2x12 SW 3
61 Gelenkschraube Stahl M3x16 SW 4
Einstellen
Durch drehen der Kurbelwelle richtet sich der Ständer mit
Kreuzkopfführung aus. Nun werden die Schrauben am
Ständerfuß angezogen. Der Gabelkopf an der Schieber-
stange wird mit der Umsteuerschwinge verbunden, dazu
benutzt man eine Gelenkschraube 64 und eine Mutter
65. Dreht man die Kurbelwelle und legt dabei die
Schwinge in eine Endlage darf sie am Schieberkasten
nicht anschlagen. Durch Verdrehen der Schieberstange
im Schieberplättchen wird der Weg eingestellt.
Exzenter am untersten
Totpunkt
Exzenter am obersten
Totpunkt
Stück
1
2
8
2
2
12
8
2
2
Abb.18
Abb.19
7