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STATRON 3222 Bedienungsanleitung Seite 2

Gleichspannungsregler
Bedienungsanleitung Typ 3222
Eigenschaften und Anwendung
Der Gleichspannungsregler Typ 3222 ist eine stufenlos einstellbare
Doppelspannungsquelle
mit
Innenwiderstand. Der Regler kann in Abhängigkeit vom Lastwiderstand
sowohl als Spannungs - als auch als Stromstabilisator arbeiten.
Die jeweilige Betriebsart wird mit Lumineszenzdioden angezeigt. Der
Übergang von Konstantspannungs - auf Konstantstrombetrieb erfolgt
automatisch, so daß der Stromregelkreis auch zur Einstellung
gewünscht er Strombegrenzungsschwellen verwendet werden kann.
Die Spannungs - bzw. Stromwerte werden mit einer dreistelligen
Digitalanzeige angezeigt. Ein 10-Gang-Wendelpotentiometer dient zur
hochauflösbaren Spannungseinstellung. Durch das Herausführen
geeigneter Sc haltpunkte auf eine Programmierleiste besteht die
Möglichkeit der Ferneinstellung und Programmierung sowie der
Erweiterung des Ausgangsspannungs - und Strombereiches durch
Reihen- und Parallelschaltung mehrerer Geräte.
Der
Gleichspannungsregler
Spannungsquellen, die in einem Gehäuse untergebracht sind. Mit Hilfe
der Taste S 4
lassen sich zwei Betriebsarten einstellen:
(UZ = U,)
1. S 4 nicht gedrückt -
z. S 4 gedrückt U2 = U, -
Das Gerät wird besonders dort eingesetzt, wo zwei gleich große
miteinander
verknüpfte
Spannungen,
Operationsverstärkern, notwendig sind. Beide Spannungsquellen besitzen
einen
Überspannungsschutz,
Spannungsspitzen, die vom Gerät nicht ausgeregelt werden und bei
Aufbau
Der Gleichspannungsregler Typ 3222 ist als Labortischgerät ausgeführt.
Nach Lösen von jeweils 4 Schrauben können die beiden Gehäuseschalen
bzw. die obere und untere Abdeckung abgenommen werden.
Die zur Spannungsquelle U, gehörenden Elemente befinden sich auf der
linken Seite der Frontplatte, sämtliche zu
rechts daneben angeordnet.
Ganz rechts befinden sich die Netztaste S 1 und die Taste S 4 U2 = U,. Zu
den Spannungsquellen U, und U2 gehören jeweils folgende Bedienungs -
und Anzeigeelemente:
-
Dreistellige Digitalanzeige für Ausgangsspannung bzw.
Ausgangsstrom.
-
Zwei Lumineszenzdioden gekennzeichnet mit V und A, die anzeigen,
ob Spannungs - oder Stromwerte gemessen werden.
-
Taste zur Umschaltung der Digitalanzeige (V oder A)
-
Spannungsregler U,
und Stromregler I,
(UZ)
Zwei Lumineszenzdioden, gekennzeichnet mit CV bzw. CC, die
anzeigen, ob die Spannungsquelle im Konstantspannungs - oder
Konstantstrombetrieb arbeitet.
Taste (0,15 A oder 1,5 A) zur Umschaltung des Strombereiches
Ausgangsbuchsen(+ und -)und Massebuchse
Die beiden Programmierleisten sowie sämtliche Sicherungen sind von der
Rückseite des Gerätes zugänglich.
Bei Arbeiten an der Programmierleiste ist der Netzstecker zu ziehen. Die
Stromzuführung erfolgt über eine fest mit dem Gerät verbundene
Schutzkontakt - Anschlussschnur.
Wirkungsweise
Die Sekundärspannung des Netztransformators T 1 wird durch einen
Brückengleichrichter V 1 gleichgerichtet und nach Glättung durch C 2 dem
aus V 2 und V 3 bestehenden Stellglied zugeführt. Dieses bildet zum
Verbraucher
einen
Serienwiderstand,
Regelverstärker gesteuert, der am Ausgang auftretenden Änderung
entgegenwirkt. Eine Relaisumschaltung, die im wesentlichen aus dem
Relais K 1 und den Transistoren V 6 und V 7 besteht, bewirkt eine
Reduzierung der am Stellglied auftretenden Verlustleistung, indem die
Sekundärspannung
in
Abhängigkeit
umgeschaltet wird.
Mit der Diode V 4 wird eine negative Spannung erzeugt, die zur
Aufrechterhaltung einer Vorlast über R 4 bei kleinen Ausgangsspannungen
notwendig ist.
hoher
Konstanz
und
geringem
Typ
3222
besteht
aus
zwei
Beide Spannungsquellen separat
geschaltet
Beide Spannungsquellen sind in
Reihe geschaltet, wobei die
Spannungsquelle
U,
Steuergerät verwendet wird.
z.
B.
zum
Betrieb
der
bei
Defekten
im
Gerät,
gehörenden Elemente sind
UZ
(IZ)
dessen
Größe,
durch
von
der
Ausgangsspannung
Die
Bereitstellung
Operationsverstärker
Referenzspannungserzeugung
Trafowicklung.
Die Betriebsspannungen werden durch N 1 und V 10 stabilisiert.
Der Doppeloperationsverstärker N 3 arbeitet als Regelverstärker für
Konstantspannungs -
Referenzspannungserzeugung erfolgt mit V 11 und N z. Mit R 23 wird die
Referenzspannung auf 10 V eingestellt. R 13 und R 18 dienen zur
Einstellung
der
Ausgangsspannung.
Mit dem Regler R 9 wird der 150 mA-Bereich abgeglichen.
Ausgangsspannung und Ausgangsstrom werden mit R 32 und R 8
eingestellt. Beim Auftreten einer Spannung, die über der eingestellten
Ausgangsspannung liegt, wird der Transistor V 14 leitend und der Thyristor
V 13 schließt den Ausgang kurz. Dabei fließt der mit dem Stromregler
gerade eingestellte Strom. Entsteht die Überspannung durch ein Defekt im
Gerät, z. B. Kurzschluss des Stellgliedes, spricht nach Ansprechen des
Überspannungsschutzes die flinke Sicherung F 3 an. Mit R 30 wird die
Ansprechschwelle des Oberspannungsschutzes eingestellt.
Mit der Diode V 12 wird verhindert, daß bei der Reihenschaltung mehrerer
Geräte beim Ausfall eines Gerätes eine umgekehrte Spannung am
Ausgang liegt.
Bei der Reihenschaltung beider Quellen (Taste U2 = Ul) w ird über die
als
Gesamtspannung ein Spannungsteiler R 33, R 34 gelegt und die Mitte des
Teilers an den Verstärkereingang der gesteuerten Quelle U2 gelegt. Der
UZ
Spannungsregler für
ist intern mit dem positiven Pol von U2 verbunden. Der Verbraucher ist an
von
U, anzuschließen, da dort der Innenwiderstand geringer ist. Die
Spannungsquellen U, und
bei
Konstanthaltung am Anschlußpunkt der
Last
Da sich beim Anschluß der Last über lange Zuleitungen der Widerstand
der
Leitungen
zum
verschlechtert
sich
Lastwiderstand. Um das zu verhindern, besteht die Möglichkeit, die
Ausgangsspannung direkt am Anschlußpunkt der Last konstant zu halten.
Dazu sind auf der Programmierleiste die Verbindungen 7 - 8 und 9-10 zu
trennen.
Vom Punkt 7 ist eine Verbindung zum Minuspol, vom Punkt 9 eine
Verbindung zum Pluspol am Anschlußpunkt der Last herzustellen.
Diese Leitungen können einen geringen Querschnitt haben, müssen aber
gut abgeschirmt sein, um keine Störspannungen aufzunehmen.
den
der
Betriebsspannung
für
N
2
und
N
3
und
erfolgt
aus
einer
bzw.
Konstantstrombetrieb.
Maximalwerte
von
Ausgangsstrom
ist hierbei außer Betrieb. Der negative Pol von U,
UZ
sind völlig gleich aufgebaut.
Innenwiderstand
des
Netzgerätes
die
Konstanz
der
Ausgangsspannung
die
beiden
für
die
gesonderten
Die
und
addiert,
am
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