Sender und Empfänger sind durch Kabelfarben zu unterscheiden:
IR-Sender: Kabelfarben rot/grau.
IR-Empfänger: Kabelfarben grün/grau
Die Verdrahtung von Sender und Empfänger ergibt sich aus den
folgenden Schaltbeispielen.
Inbetriebnahme und Funktionstest
Entsprechend Abbildung 2 eine Lampe (Straßenlampe, Glühlampe
o. Ä. mit einer Spannung zwischen 14 und 16 V) am Zeitschalter
anschließen. An die Buchsen 3 und 6 wird der IR-Sender, an die
Buchsen 7 und 10 der IR-Empfänger angeschlossen (Kabelfarben
beachten). Sender und Empfänger werden im Abstand von ca. 5
bis 10 mm zueinander (gegenüberstehend) aufgestellt und mit
einem Klebefilm provisorisch befestigt. Die Stellschrauben A (für
die Zeiteinstellung) und B (für die Empfindlichkeitseinstellung)
befinden sich am linken Anschlag, wie vom Werk aus eingestellt.
Das braun/gelbe Anschlusskabel des Zeitschalters wird mit dem
Lichtausgang (bei Märklin mit 0 und L, bei anderen Herstellern
meistens durch ein Weichen- bzw. Lampensymbol gekennzeichnet)
des Trafos verbunden. Die an die Buchsen 1 und 2 angeschlossene
Glühlampe leuchtet kurzzeitig auf und schaltet sich dann ab.
Wird z. B. ein Kartonstreifen zwischen Sender und Empfänger
gehalten, wird die Lichtschranke unterbrochen - die Lampe
leuchtet. Sobald der Kartonstreifen entfernt wird, registriert der
Empfänger das unsichtbar vom Sender abgestrahlte Infrarotlicht -
die angeschlossene Lampe wird abgeschaltet.
Zeiteinstellung:
Der Versuchsaufbau bleibt bestehen. Die linke Stellschraube
unter der Öffnung A wird durch vorsichtiges Rechtsdrehen (im
Uhrzeigersinn) bis zum Max.-Anschlag verstellt. Wird jetzt die
Lichtschranke kurzzeitig mit dem Kartonstreifen unterbrochen,
leuchtet die Lampe und schaltet sich erst nach ca. 25 Sekunden
automatisch ab. Der Zeitablauf beginnt mit der Lichtschrankenun-
terbrechung. Wird die Lichtschranke länger als 25 Sekunden (bzw.
länger als die eingestellte Zeit) unterbrochen, verlängert sich der
Funktionsablauf, solange die Lichtschranke unterbrochen bleibt.
Empfindlichkeitseinstellung:
Wieder den kürzesten Zeitablauf einstellen (linke Stellschraube
unter der Öffnung A zum linken Anschlag entgegen dem Uhr-
zeigersinn zurückdrehen). Sender und Empfänger ca. 15 - 20 cm
auseinander (gegenüberstehend) aufstellen und mit Klebefilm
befestigen. Falls jetzt die an den Buchsen 1 und 2 angeschlossene
Abb. / Fig. 2a
Lampe ständig leuchtet, ist dies gleichbedeutend mit einer Licht-
schrankenunterbrechung - die Empfindlichkeit des Empfängers ist
nicht mehr ausreichend, die Infrarot-Lichtstrahlen des Senders zu
registrieren. Die rechte Stell schraube (unter Öffnung B) langsam
nach rechts drehen, bis die Lampe abschaltet. Durch langsames
Hin- und Herdrehen der Stell schraube B möglichst genauen
Abschalt punkt einstellen. Kartonstreifen kurzfristig zwischen
Sender und Empfänger halten: Lampe leuchtet und schaltet je
nach eingestellter Zeit (linke Stellschraube) automatisch ab. Zum
Justieren der Empfindlichkeit immer kürzeste Zeit einstellen.
In Sonnenstrahlen, Leuchtstoffröhren, Glühlampen usw., sind
ebenfalls unsichtbare Infrarotlichtanteile enthalten, die sich
unter ungünstigen Voraussetzungen auf die Empfindlichkeit und
Reichweite der Lichtschranke auswirken können. Daher den IR-
Empfänger möglichst so aufstellen, dass Fremdlicht nicht vom
Empfänger registriert werden kann (eventuell einen Baum als
Schattenspender verwenden).
Anschluss von LEDs
und Busch Micro-Elektronik-Artikeln
Leuchtdioden (LEDs) arbeiten
mit einer geringen Betriebsspan-
nung von nur ca. 2-3 V. Daher
niemals direkt an die Buchsen 1
und 2 (14 V!) anschließen (Abb.
3). An die Buchsen 1 und 2 darf
lediglich die entsprechende Elek-
tronikschaltung angeschlossen
werden, welche automatisch für die Busch Micro-Elektronik-
Artikel bzw. Leuchtdioden die richtige Betriebsspannung bringt.
Schalten von Warnblinkanlagen
Die Warnblinkanlage (z. B. Busch H0 5903, N 5949, Z 5954, I
8625) an einem Bahnübergang soll bei Zugannäherung automatisch
blinken und nach Zugdurchfahrt wieder abschalten:
Die Abb. 4 zeigt, wie Warnblinkanlage, Lichtschranke usw., an den
Zeitschalter angeschlossen werden. Die Lichtschranke wird ca. 30
- 50 cm vor dem Bahnübergang eingebaut (Sender und Empfänger
müssen sich genau gegenüberstehen und werden links und rechts
der Gleise angeklebt). Die Schaltung der Warnblinkanlage wird
an die Buchsen 1 und 2 des Zeitschalters angeschlossen. Für den
Anschluss der Warnblinker die entsprechende Anleitung beachten.
Die Empfindlichkeit wird, wie im vorangegangenen Kapitel be-
schrieben, eingestellt (anstelle der vorher benutzten Lampe wird
jetzt die Warnblinkanlage gesteuert). Die Zeit wird so eingestellt,
Abb. / Fig. 2b
Abb. / Fig. 3
dass die Warnblinker erst dann
abschalten, wenn der Zug den
Bahnübergang passiert hat.
Bei längeren Zügen - oder
falls ein Zug innerhalb
einer Lichtschranke stehen
bleibt - verlängert sich die
Blinkfunktion automatisch,
bis der Zug die Lichtschranke
passiert hat. Die Lichtschranke
kann auch an zwei- oder
mehrgleisigen Strecken
installiert werden. Hinweis:
Falls die Warnblinker nicht
blinken, die Anschlusskabel
an den Buchsen 1 und 2 des
Zeitschalters miteinander
vertauschen.