Schlechte Filterung kann zu Verschlammung führen und das Restwasser wird mit der Zeit von den Sedimenten ver-
drängt. Das Restwasser wird während des Pumpennachlaufs vollständig abgesaugt und die Pumpe kann Luft an-
saugen. (Die Förderpumpe wird nach Unterschreiten des Sensors nicht abrupt, sondern erst nach einer Nachlauf-
zeit abgeschaltet.)
b)
Ist eine Bewässerungsanlage angeschlossen?
Gartenbewässerungsanlagen verbrauchen nach dem Einschalten mehrere hundert Liter Wasser. Diese Wasser-
menge sollte im Behälter als Restwasser vorhanden sein.
Befestigung des Sensors in der Zisterne.
Zunächst müssen Sie bestimmen, wie hoch der Sensor befestigt wird.
a.
Das Gerät ist von Werk aus für die kleinste Schalthysterese eingestellt (minimale Trinkwassernachfüllung). Es er-
laubt der Förderpumpe einen minimal notwendigen Nachlauf, wenn der Wasserpegel den Minimalwert unterschrei-
tet. Gleichzeitig wird die Trinkwassernachspeisung gestartet. Wenn der Minimalwert überschritten wird (d.h. die
Restwasserhöhe vom nachgespeisten Trinkwasser wieder erreicht wurde), bleibt das Nachfüllventil noch 1 Minute
lang angesteuert (d.h. es fließen noch ca. 25 l Trinkwasser nach).
Falls Sie eine Bewässerungsanlage betreiben, lassen Sie die beiden, mit "J1" bezeichneten Stifte mit der
Kurzschlußbrücke von Ihrem Elektroinstallateur kurzschließen (Sie befinden sich innerhalb des Gerätes auf der
oberen Platine). Dadurch erhöht sich die Nachlaufzeit der Pumpe auf 10 Minuten und die der Nachspeisung auf 2
Minuten.
b.
Vorgehensweise beim Festlegen der Höhe zur Befestigung des Sensors in der Zisterne:
Aus der auf dem Typenschild oder der in der Bedienungsanleitung der Pumpe angegebenen Förderleistung, bei
bekannter Nachlaufzeit, errechnet sich die benötigte Nachlaufmenge in Litern Wasser.
Beispiel:
Förderleistung der Pumpe
Nachlaufzeit der Pumpe
Berechnete Nachlaufmenge
Füllen Sie soviel Wasser in den Behälter, bis der Saugkorb mindestens 10 cm unter Wasser steht. Lesen Sie im
Handbuch Ihrer Förderpumpe nach, wie groß die maximale Fördermenge pro Minute ist. Füllen Sie diese Menge
Wasser zusätzlich in den Behälter. Der Sensor muß nun so befestigt werden, daß die Elektrodenenden die Was-
seroberfläche berühren.
Befestigung des Tongewichtes:
1.
Größere Bohrung nach unten
2.
Kabelschlaufe bilden und durch das Loch stecken
3.
Sensor um das Gewicht führen und unten durch die Kabelschlaufe stecken
Achtung!
Das Gewicht darf nie vom Sensorkopf gehalten werden!
Stufenbohrung: Der größere Durchmesser muß nach unten zeigen.
c.
Mit Hilfe eines Zusatzsensors (nicht im Lieferumfang) kann Kanalrück-
stau oder Kellerauslauf erkannt und die gesamte Anlage bis zur Be-
hebung des Fehlers ausgeschaltet werden. (J2 nicht gebrückt)
Es ist auch möglich, mit Hilfe des Zusatzsensors zeitunabhängige
Ausschaltpunkte der Förderpumpe zu definieren (J2 ist gebrückt). In
diesem Fall sind die Zeitüberwachung der Nachspeisung und der Pum-
pennachlauf deaktiviert.
Achtung, diese Arbeiten dürfen nur von einem Elektrofachmann aus-
geführt werden!
3600 l/h (=60 l/min)
30 sec
30 l
Verwendung:
- Rückstaumeldung
- Wassermelder
- 2-Punkte Steuerung
usw.
Zusatzsensor
Anschluß Zusatzsensor
(Option)
Anschluß
Steuergerät
Hauptsensor
Kupplung
Anschluß