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Denver Instrument TB Series Betriebsanleitung

Denver Instrument TB Series Betriebsanleitung

Elektronische analysen- und präzisionswaagen
Verfügbare Sprachen

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TB Series
TB-Serie
Electronic Analytical and Precision Balances
Elektronische Analysen- und Präzisionswaagen
Operating Instructions / Betriebsanleitung

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Denver Instrument TB Series

  • Seite 1 TB Series TB-Serie Electronic Analytical and Precision Balances Elektronische Analysen- und Präzisionswaagen Operating Instructions / Betriebsanleitung...
  • Seite 2 English – page 3 Deutsch – Seite 51...
  • Seite 51 Inhalt Seite Gerätedarstellung ..........52 Inbetriebnahme .
  • Seite 52: Gerätedarstellung

    Gerätedarstellung Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Waagschale 10 CAL/CF-Taste Schirmring 11 Gewichtsanzeige Angabe der metrologischen Daten 12 Betriebsspannungsanschluss bei geeichter Ausführung 13 Kennzeichnungsschild mit Angabe Verriegelungsschalter der eichtechnisch relevanten Daten 14 Typenschild mit C-Zeichen Stellfuß Funktions-Taste (FUNCTION) 15 Datenschnittstelle PRINT-Taste (Datenausgabe) 16 Libelle Tariertaste (TARE) 17 Befestigungsöse für eine...
  • Seite 53: Inbetriebnahme

    Unterstützung benötigen, so verständigen Sie bitte unter Anga- be des Gerätetyps, der Serien-Num- mer und den Grund Ihrer Beanstan- dung in der Bundesrepublik Deutschland: DENVER INSTRUMENT GMBH Robert-Bosch-Breite 10 37079 Göttingen Telefon (0551) 209773-0 Telefax (0551) 209773-9 Internet: http://www.denverinstrument.com...
  • Seite 54 Umgebungsbedingungen Waage akklimatisieren Die Waage ist so konstruiert, dass Eine Betauung kann auftreten (Kon- unter den in Labor und Betrieb densation von Luftfeuchtigkeit am üblichen Einsatzbedingungen Gerät), wenn ein kaltes Gerät in eine zuverlässige Wägeergebnisse erzielt wesentlich wärmere Umgebung werden. gebracht wird.
  • Seite 55 Einsatz der geeichten Waage im eich- Eine Anwärmzeit von mindestens 24 pflichtigen Verkehr Stunden ist nach erstmaligem Vor dem Einsatz im eichpflichtigen Anschluss (bzw. nach längerem Netz- Verkehr ist die Waage am Aufstellort ausfall) an das Stromnetz einzuhalten. zu justieren (s.
  • Seite 56 Inbetriebnahme Hinweis zu allen geeichten Waagen Sofern eine gesetzliche Plombierung der geeichten Waage erforderlich ist, erfolgt diese mittels einer Versiege- lungsmarke. Beim Versuch, sie zu entfernen, zerstört sie sich selbst. In diesem Fall erlischt die Eichgültigkeit und die Waage muss nachgeeicht werden.
  • Seite 57 Teile aufsetzen bei TB-413A mit Glasring-Windschutz – Schirmring auf die Waage setzen und linksherum drehen, bis er fest sitzt. Setzen Sie folgende Teile nacheinan- der auf die Waage auf: – Schalenaufnehmer – Waagschale – Glasaufsatz – Windschutzdeckel Rahmenwindschutz bei Modell TB-4102A montieren: –...
  • Seite 58 Netzanschluss Die Stromversorgung erfolgt über das Steckernetzgerät. Der aufgedruckte Spannungswert muss mit der örtlichen Spannung übereinstimmen. Schließen Sie das Steckernetzgerät an die Betriebsspannung an. Ausrichten der Waage nach Libelle Richten Sie die Waage am Aufstellort mit den Stellfüßen so aus, dass die Luftblase der Libelle in der Kreismitte steht.
  • Seite 59 Danach die hinteren Hilfsfüße bis zum Kontakt mit der Aufstellfläche wieder herausdrehen.
  • Seite 60: Betrieb

    Betrieb Anwärmzeit Um genaue Resultate zu liefern, benötigt die Waage eine Anwärmzeit von mindestens 30 Minuten nach erstmaligem Anschluss an das Stromnetz oder nach längerem Netz- ausfall. Erst dann hat die Waage die notwendige Betriebstemperatur erreicht. Ein- und Ausschalten (Stand-by- Betrieb) Betätigen Sie zum Ein- und Ausschal- ten der Anzeige die On/Off-Taste.
  • Seite 61 Zu Ihrer Information erscheinen folgende Symbole im Anzeigefeld der Waage: O rechts oben für OFF 0 links unten für Stand-by b für Busy Tarieren Eine genaue Gewichtsbestimmung erfolgt nur von einem definierten Nullpunkt aus. Betätigen Sie die TARE-Taste, um die Gewichtsanzeige auf Null zu setzen.
  • Seite 62: Justieren

    Justieren Beim Justieren wird die Empfindlich- Einsetzen der geeichten Waagen keit der Waage den Umgebungsbe- im eichpflichtigen Verkehr! dingungen angepasst. Vor dem Einsatz im eichpflichtigen Justieren Sie Ihre neue Waage am Verkehr ist die Funktion »Internes Aufstellort nach der Anwärmzeit und Justieren«...
  • Seite 63 Externes Justieren Menüanwahl: 1 9 1 Verwenden Sie nur Justiergewichte, deren Genauigkeit gleich oder besser ist als die Ablesbarkeit der jeweiligen Waage. Bei Nullanzeige die CAL-Taste betätigen: Die Justierroutine wird gestartet und ein Justiergewichtswert in Gramm erscheint in der Anzeige. Fehler oder Störungen beim Start der Justierroutine werden durch »Err 02«...
  • Seite 64 Kalibrieren mit interner Gewichts- schaltung Menüanwahl: 1 9 4 Größere Luftdruck- und Temperatur- veränderungen können das Anzeige- verhalten der Waagen beeinflussen. Um auch beim Ausnutzen des ges- amten Wägebereichs die volle Anzei- gegenauigkeit zu gewährleisten, kann diese mit dem Kalibrieren überprüft werden.
  • Seite 65 Die Waage mit dem internen Gewicht automatisch justieren: CAL-Taste kurz drücken oder Kalibrieren verlassen: CAL-Taste länger als 2 Sekunden gedrückt halten. Justierfunktion sperren Die Justierfunktion kann mit Code 1 9 7 gesperrt werden (bei geschlossenem Verriegelungs- schalter).
  • Seite 66: Datenschnittstelle

    Datenschnittstelle Wenn Sie Ihre Messwerte mit dem Printer dokumentieren wollen, schließen Sie den Stecker des Printers an die Datenschnittstelle an. Einsatz der geeichten Waage im eich- pflichtigen Verkehr: Für eichpflichtige Anwendungen dürfen nur die gesetzlich zugelasse- nen Zusatzeinrichtungen angeschlos- sen werden. Für nicht eichpflichtige Anwendungen dürfen beliebige, besonders zu kennzeichnende Zusatz- einrichtungen angeschlossen wer-...
  • Seite 67: Unterflurwägung

    Unterflurwägung Für Wägungen unterhalb der Waage steht eine Unterfluröffnung zur Verfügung. Bei Waagen mit Analysen-Windschutz: Die Unterflurwägung durch Drehen der Verschlussplatte am Waagen- boden öffnen. Bei Präzisionswaagen (außer TB-6201A): Zum Öffnen die Verschlussplatte am Waagenboden herausheben. An den Haken kann nun eine Probe, z.B.
  • Seite 68: Fehlermeldungen

    Fehlermeldungen Was ist, wenn… Dann ist… Abhilfe in der Gewichtsanzeige keine Betriebsspannung Stromversorgung über- keine Anzeigesegmente vorhanden prüfen erscheinen? das Netzgerät nicht Netzgerät an die Strom- eingesteckt versorgung anschließen nach dem Justieren keine die Aufstellung der Waage für ruhige Umgebungsbe- Anzeigesegmente nicht ruhig dingungen sorgen...
  • Seite 69: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Service Eine regelmäßige Wartung Ihrer Waage durch einen Mitarbeiter des Denver-Kundendienstes verlängert die Lebensdauer des Geräts und erhöht die Messsicherheit. Denver kann Ihnen Wartungsverträge mit Zyklen von 1 Monat bis zu 2 Jahren anbieten. Sicherheitsüberprüfung Erscheint Ihnen ein gefahrloser Betrieb nicht mehr gewährleistet, so setzen Sie das Gerät durch Trennen von der Netzspannung außer Betrieb...
  • Seite 70: Voreinstellungen

    Voreinstellungen Die werkseitigen Einstellungen des Waagenbetriebsmenüs sind mit einem »*« gekennzeichnet. Die nicht mit einem »*« gekennzeichneten Funktionen können durch Eingabe des entsprechenden Codes einge- stellt werden. Die Codes finden Sie im Kapitel »Wägebetrieb« ab Seite 71. Hinweis zu geeichten Waagen! Das Waagenbetriebsmenü...
  • Seite 71 Aufrufen des Menüs – Waage ausschalten mit ON/OFF Waage einschalten. Während der Anzeige aller Segmente die TARE- Taste kurz drücken. – TARE-Taste loslassen, wenn »1« in der Anzeige erscheint – bei Anzeige »-« vor der linken Zahl die Schutzkappe an der rechten Seite der Waage entfernen und den Verriegelungsschalter in Pfeilrich- tung betätigen...
  • Seite 72 Hinweis! Der jeweils eingestellte Code wird im Waagenbetriebsmenü durch ein kleines hochgestelltes »o« hinter der letzten Ziffer gekennzeichnet. Bei Aufruf des Waagenbetriebsmenüs wird nach Anwahl der rechten Zahl der eingestellte Code angezeigt. Wenn Sie mehrere Einstellungsände- rungen vornehmen wollen, müssen Sie das Waagenbetriebsmenü...
  • Seite 73 Wägebetrieb Anpassung an den Aufstellort Code sehr ruhige Umgebung 1 1 1 ruhige Umgebung 1 1 2* unruhige Umgebung 1 1 3 sehr unruhige Umgebung 1 1 4 Normales Wägen – manuelles Dosieren Code normales Wägen 1 2 1* manuelles Dosieren 1 2 2 Stillstandsbreite Code...
  • Seite 74: Einheitenwechsel

    Einheitenwechsel Über die FUNCTION-Taste lässt sich zwischen zwei Gewichtseinheiten um- schalten. Die 2. Einheit wird gekennzeichnet durch das Anzeigesymbol »R1«. Code FUNCTION-Taste gesperrt 2 1 1 * Einheitenumschaltung 2 1 2 Gewichtseinheiten Die Basis-Gewichtseinheit ist die Einheit, in der die Waage nach dem Einschalten wiegt.
  • Seite 75 Anzeigegenauigkeit Code 1. Bereich 2. Bereich R1 größtmögliche Genauigkeit 1 8 1 * 3 2 1 * letzte Stelle »dunkel« bei Laständerung 1 8 2 3 2 2 Rundungsfaktor 2** 1 8 3 3 2 3 Rundungsfaktor 5** 1 8 4 3 2 4 Rundungsfaktor 10** 1 8 5...
  • Seite 76: Einstellungen Der Schnittstellenparameter

    Einstellungen der Schnittstellenparameter Baudrate Code 150 Baud 5 1 1 300 Baud 5 1 2 600 Baud 5 1 3 1200 Baud 5 1 4 * 2400 Baud 5 1 5 4800 Baud 5 1 6 9600 Baud 5 1 7 19200 Baud 5 1 8 Parität...
  • Seite 77: Dienstleistungen Für Die Dokumentation

    Dienstleistungen für die Dokumentation Datenausgabebedingung Code Einzelprint ohne Stillstand 6 1 1 Einzelprint nach Stillstand mit Funktionsspeicherung 6 1 2 * Einzelprint bei Stillstand ohne Funktionsspeicherung 6 1 3 Autoprint ohne Stillstand 6 1 4 Autoprint bei Stillstand 6 1 5 Autoprint Code Autoprint über die PRINT-Taste abschaltbar...
  • Seite 78: Zusatzfunktionen

    Zusatzfunktionen Zugang zum Menü Die Funktion des Verriegelungsschalters kann mit der Einstellung »Waagen- betriebsmenü – frei –« aufgehoben werden. Das Waagenmenü ist dann immer zugängig. Unabhängig von der Schalterstellung können so jederzeit Änderungen vorgenommen werden. Zugang zum Menü Code frei 8 1 1 abhängig vom Verriegelungsschalter 8 1 2 *...
  • Seite 79: Anwendungsprogramme

    Anwendungsprogramme Zusätzlich zur Wägefunktion bietet Einsetzen der geeichten Waagen im Ihnen unsere Waage weitere nützliche eichpflichtigen Verkehr: Anwendungsprogramme. Alle Anwendungsprogramme können im eichpflichtigen Verkehr angewählt Die Anwahl bestimmter Funktionen werden. Nicht metrische Wägewerte oder eines Anwendungsprogramms sind mit folgenden Zeichen gekenn- erfolgt durch Einstellen des entspre- zeichnet: Prozent = %, Stückzahl chenden Codes im Menü.
  • Seite 80: Tara-Speicher

    Tara-Speicher Tara-Speicher Code 2 1 6 Das Tara-Gewicht wird mit Betätigen der FUNCTION-Taste abgespeichert. Die Waage wird automatisch tariert. Die Einwaage erfolgt anschließend wieder von »Null« aus. Bei Verwendung der Taraspeicherfunktion wird die Taraspeicherbelegung bei der Datenausgabe mit einer der Kennzeichnung nachgestellten »1« angezeigt. Arbeitsbeispiel »Tara –...
  • Seite 81 Arbeitsbeispiel »Netto-Total« Einstellungen im Beispiel Code Tara-Speicher 2 1 6 Automatische Datenausgabe 7 1 2 mit Kennzeichnung 7 2 2 Ausdruck der einzelnen Komponenten/Tarawerte 7 3 1 * Alternativ kann für die Dokumentation gewählt werden: Ausdruck der Netto-Total-Einwaage/des Tara-Summenwertes 7 3 2 Anwendung: Einwaage mehrerer Komponenten mit additivem Abspeichern, automatischem Tarieren und Ausgabe des Komponentenwertes * = werkseitige Einstellung...
  • Seite 82: Prozentwägen

    Prozentwägen Prozentwägen Code 2 1 5 Das Prozentwägen ermöglicht die Gewichtsanzeige in Prozent, bezogen auf ein Referenzgewicht. Der angezeigte Gewichtswert wird als fest vorgegebener Prozentwert übernommen (Werkseinstellung: 100%). Referenzprozentwert ändern Der Referenzprozentwert kann umlaufend verändert werden. Mögliche Referenzprozentwerte sind 5, 10, 20, 50 und 100. Aufruf der Funktion: FUNCTION länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis in der Anzeige »rEF 100%«...
  • Seite 83 Arbeitsbeispiel »Restgewichtsbestimmung in Prozent« Einstellungen im Beispiel Code Prozentwägen 2 1 5 Referenz-Wert und -Gewicht 7 1 2 mit Kennzeichnung 7 2 2 Anwendung: Schnelle Trockengewichtsbestimmung einer Probe Schritt/Taste Anzeige Datenausgabe Behälter aufstellen + 22.6500 g ), TARE 0.00000 g vorbereitete Probe einfüllen + 4.61000 g...
  • Seite 84 Zählen Zählen Code 2 1 4 Das Zählprogramm ermöglicht die Gewichtswertumrechnung in Stückzahlen, bezogen auf ein Referenzgewicht. Der angezeigte Gewichtswert wird für eine fest vorgegebene Stückzahl übernommen (Werkseinstellung: 10 pcs). Referenzstückzahl ändern Die Referenzstückzahl kann umlaufend verändert werden. Mögliche Referenzstückzahlen sind 5, 10, 20, 50 und 100. Aufruf der Funktion: FUNCTION länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis in der Anzeige »rEF ...
  • Seite 85 Arbeitsbeispiel »Zählen von Teilen« Einstellugen im Beispiel Code Zählen 2 1 4 Referenz-Wert und -Gewicht 7 1 2 mit Kennzeichnung 7 2 2 Anwendung: Zählen von gleichgewichtigen Massenteilen Schritt/Taste Anzeige Datenausgabe Behälter aufstellen + 22.65000 g ), TARE 0.00000 g 10 Stück einzählen evtl.
  • Seite 86 PReferenzstückzahl mit FUNCTION bestätigen 10 pcs nRef 10 pcs wRef 5.654600 g Gewünschte Teilemenge einfüllen 35 pcs PRINT 35 pcs 35 pcs Gewichtsanzeige und Referenzwert löschen mit CF + 197.1910 g PRINT + 197.1910 g 197.1910 g Die Kennzeichnung bezeichnet Referenzstückzahl nRef 10 pcs...
  • Seite 87: Mittelwertbildung

    Mittelwertbildung Mittelwertbildung Code: 2 1 7 Mit diesem Programm werden Gewichte lebender Tiere bzw. Gewichtswerte in unruhiger Umgebung ermittelt. Das Gewicht wird dabei als Mittelwert aus einer wählbaren Anzahl von Einzel- wägungen ermittelt. Während der Mittelwertbildung wird in der Gewichtsanzeige die noch verblei- bende Zahl von durchzuführenden Einzelmessungen durchlaufend angezeigt.
  • Seite 88 Startverzögerung Je unruhiger das Tier ist, desto größer muss die Abweichung zweier aufeinan- der folgender Messpunkte gewählt werden. Entsprechend den individuellen Anforderungen kann der Start sowohl bei manuellem als auch bei automatischem Start so lange verzögert werden, bis sich das Tier etwas beruhigt hat. Startkriterium ist hier die Größe der Abweichung von zwei aufeinander folgen- den Gewichtswerten.
  • Seite 89 Arbeitsbeispiel: »Mittelwertbildung mit automatischen Start« Einstellungen im Beispiel Code Mittelwertbildung 2 1 7 mittlere Startverzögerung 3 7 2 * Automatischer Start 3 8 2 * Automatische Datenausgabe aller Parameter 7 1 2 mit Kennzeichnung 7 2 2 alternativ kann gewählt werden: Code andere Startverzögerung 3 7 x...
  • Seite 90 Schritt/Taste Anzeige Datenausgabe 2. Tier in die Tier- waagschale setzen 188.5300 g mdef x-Net + 188.5300 g 2. Tier entnehmen 3. Tier in die Tier- waagschale setzen 201.1800 g mdef usw. x-Net + 201.1800 g Die Kennzeichnung bezeichnet mdef definierte Anzahl von Messungen x-Net 201.1800 g errechneter Mittelwert...
  • Seite 91: Glp/Gmp Konforme Protokollierung

    GLP/GMP-konforme Protokollierung Anwendung: Einsatz der Waage in Qualitätssicherungssystemen gemäß ISO/GLP/GMP/ EN, usw. Die Waage kann sowohl alle vollzogenen Justiervorgänge als auch alle Mess- werte in Übereinstimmung mit den Forderungen der Guten Laborpraxis (GLP) protokollieren. Im Zusammenwirken mit einem speziellen Messwertdrucker oder Rechner wird ein Dokument erstellt, das über die Angabe von Datum, Uhrzeit, Serien-Nr.
  • Seite 92 Waage mit GLP/GMP protokollfähigem Gerät betreiben An die Denver-Waagen kann ein spezieller Denver Printer angeschlossen werden, der für die GLP/GMP-konforme Protokollierung sorgt. Ein GLP/GMP-gerechter Printer stellt folgende Funktionen zur Verfügung: – GLP/GMP-Funktion ein- und ausschalten – Datum/Uhrzeit – Ident-Nr. zur Kennzeichnung des Arbeitsplatzes/Bedieners –...
  • Seite 93 Messwertprotokoll Die Ausgabe dieses Protokolls erfolgt durch folgende Bedienung: – Protokollkopf und ersten Messwert ausgeben mit der PRINT-Taste (nach dem Einschalten der Waage oder nach CF) – weitere Messwerte ausgeben mit der PRINT Taste – Protokollabschluss und Erfassen der Messwerte beenden mit der CF-Taste Eine GLP/GMP-konforme Protokollierung endet ebenfalls, wenn ein Justiervorgang eingeleitet wird.
  • Seite 94 Das Protokoll kann aus folgenden Zeilen bestehen: -------------------- DENVER : Waagenfamilie und Hersteller Model TB-215D : Waagentyp 70500146 : Seriennummer der Waage : Feld für Eintragung des Arbeitsplatzes/Bedieners -------------------- Date : 10-Jun-97 : Aktuelles Datum : Startzeit der Anwendung Start: 11:15 Ser.
  • Seite 95: Technische Daten

    Technische Daten Geeichte Modelle mit EG-Bauartzulassung Modell TB-215D Typbezeichnung BC BC 100 Genauigkeitsklasse Wägebereich Max.* 60/210 Ziffernschritt d* 0,01/0,1 Eichwert e* 0,001 Mindestlast Min.* 0,001 Tarierbereich (subtraktiv) –210 Verwendungsbereich nach RL* 0,001–210 ≤12/3 Messzeit (typisch) Anpassung an Einsatz- und Aufstellbedingungen 4 optimierte Filterstufen Anzeigefolge (je nach eingestellter Filterstufe) 0,2–0,4...
  • Seite 96 Technische Daten Modell TB-224A TB-124A TB-413A Typbezeichnung BC BC 100 BC BC 100 BD BC 200 Wägebereich Max.* Ziffernschritt d* Eichwert e* 0,001 0,001 0,01 Mindestlast Min.* 0,01 0,01 0,02 Tarierbereich (subtraktiv) –220 –120 –410 Verwendungsbereich nach RL* 0,01–220 0,01–120 0,02–410 ≤2 ≤2...
  • Seite 97 Modell TB-4102A TB-2202A TB-6201A Typbezeichnung BD BC 200 BD BC 200 BD BC 200 Genauigkeitsklasse Wägebereich Max.* 4100 2200 6200 Ziffernschritt d* 0,01 0,01 Eichwert e* Mindestlast Min.* Tarierbereich (subtraktiv) –4100 –2200 –6200 Verwendungsbereich nach RL* 0,5–4100 0,5–2200 5–6200 ≤1.5 ≤1.5 ≤1 Messzeit (typisch)
  • Seite 98: Konformitätserklärungen

    Konformitätserklärungen EU-Richtlinien und Europäische Zusätzlich für Waagen zur Verwen- Normen: dung im gesetzlichen Messwesen: Diese Denver Waage erfüllt die Richtlinie 90/384/EWG Anforderungen der Richtlinien des »Nichtselbsttätige Waagen« Rates der EU: Diese Richtlinie regelt die Durch- führung der EG-Eichung durch den 89/336/EWG »Elektromagnetische Hersteller, sofern eine EG-Bauartzu- Verträglichkeit (EMV)«...

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