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Technische Unterlagen über 1Q-Antriebsregler ECE 3 AP für permanenterregte Drehstrom-Synchronmotoren bzw. bürstenlose Gleichstrommotoren im Leistungsbereich bis 0,7 kVA...
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Technische Unterlagen 1Q-Antriebsregler ECE3AP Dokument R0045JDE.doc Ausgabe 03/04...
Überprüfen Sie nach Erhalt der Lieferung sofort, ob der Lieferumfang mit den Warenbegleit- papieren übereinstimmt. Für nachträglich reklamierte Mängel übernimmt der Hersteller ANTEK - GmbH keine Gewährleistung. 1.3 Die EC - Vorteile Die markanten Vorteile, insbesondere im unteren Leistungsbereich, der permanenterregte Drehstrom-Synchronmotoren (EC-Motoren, bürstenlose Gleichstrommotoren) wie:...
♦ alle internen Hilfsspannungen werden aus dem Zwischenkreis erzeugt ♦ integrierte Zwischenkreis Ladeschaltung ♦ Platzsparender und kostengünstiger Aufbau auf Montagekühlwinkel ♦ Bestückungsvariante mit integriertem EMV-Filter zur Einhaltung der bestehenden EMV - Norm nach EN 50011-B ECE 3 AP ECE 3 AE EC - Motor Netzeinspeisung 3x120°...
Die in dieser Betriebsanleitung dargestellten verfahrenstechnischen Hinweise und Schaltungsausschnitte sind Vorschläge, deren Übertragbarkeit auf die jeweilige Anwendung überprüft werden muss. Für die Eignung der angegebenen Verfahren und Schaltungsvorschläge übernimmt die Firma ANTEK - GmbH keine Gewähr. Seite 6 von 26 Technische Unterlagen ECE3AP...
Kapitel 1: V ORWORT UND LLGEMEINES Es wird keine Haftung übernommen für Schäden und Betriebsstörungen, die entstehen durch: ♦ Missachten dieser Betriebsanleitung ♦ eigenmächtige Veränderungen am Umrichter ♦ Bedienungsfehler ♦ unsachgemäßes Arbeiten an und mit dem Umrichter Garantie Melden Sie Garantieansprüche sofort nach Feststellung des Fehlers beim Hersteller an. Die Garantie erlischt bei: ♦...
Kapitel 2: S ICHERHEITSHINWEISE 2. Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Der Antriebsregler entspricht zum Zeitpunkt der Auslieferung dem Stand der Technik und gilt grundsätzlich als betriebssicher. Von dem Antriebsregler gehen Gefahren aus wenn: ♦ nicht qualifiziertes Personal an und mit dem Antriebsregler arbeitet, ♦...
Kapitel 2: S ICHERHEITSHINWEISE 2.3 Pflichten des Betreibers Der Betreiber bzw. sein Sicherheitsbeauftragter ist verpflichtet ♦ das Einhalten aller relevanten Vorschriften, Hinweise und Gesetze zu kontrollieren, ♦ zu gewährleisten, dass nur qualifiziertes Personal an und mit dem Antriebsregler arbeitet, ♦ zu gewährleisten, dass das Personal die Betriebsanleitung bei allen entsprechenden Arbeiten verfügbar hat und ♦...
Kapitel 3: T ECHNISCHE ATEN 3. Technische Daten 3.1 Allgemeine Daten / Einsatzbedingungen zulässiger Temperaturbereich: 0°C ... +40°C ohne Leistungsreduzierung 40°C ... +70°C mit Leistungsreduzierung Ausgangs- leistung in % Temperatur in °C zulässige Aufstellhöhen: unter 1000m ohne Leistungsreduzierung über 1000m mit Leistungsreduzierung Ausgangs- leistung in %...
Kapitel 4: I NSTALLATION 4. Installation 4.1 Mechanische Installation ♦ Den Umrichter am Montagekühlwinkel senkrecht stehend oder liegend montieren. ♦ Einbaufreiraum oberhalb und unterhalb des Antriebsreglers von je 50 mm freihalten ♦ Auf ungehinderten Zutritt der Kühlluft und Austritt der Abluft achten ♦...
Kapitel 4: I NSTALLATION 4.3 EMV - gerechte Verdrahtung Um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) in Ihren Schaltschränken in elektrisch rauer Umgebung sicherzustellen, sind bei der Konstruktion und dem Aufbau folgende EMV- Regeln zu beachten: ♦ Alle metallischen Teile des Schaltschrankes sind flächig und gut leitend miteinander zu verbinden.
Kapitel 4: I NSTALLATION 4.4 Anschluss 4.4.1 Netz- und Motoranschluss ♦ min. Leitungsquerschnitt für Netz- und Motorwicklungsanschlüsse 1,5 mm² ♦ Netzzuleitung an die Steckklemmen X1 N, L1, PE anschließen (Anzugsmoment: 0,5 - 0,6 Nm) ♦ Motorleitung an die Steckklemmen X3 PE, W, V, U anschließen (Anzugsmoment: 0,5 - 0,6 Nm) Motorleitungen müssen abgeschirmt ausgeführt werden.
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Kapitel 4: I NSTALLATION TM (X4-1) Eingangsschaltung Eingangspegel: Low = Motor zu heiß = < 2V High = Motor O.K. = > 4V Ab Platinenindex A442d ist die Abwärtskompatibilität zu Vorgängerversionen gewährt. Anschluss für Thermoschalter (Öffnerkontakt) HIGH = Motortemperatur im Arbeitsbereich, die LED „ϑ-MOTOR“ leuchtet zur Visualisierung des Eingangs LOW = Motor auf Übertemperatur, Bereitmeldekontakt fällt ab (siehe Kapitel 4.4.2.4).
Kapitel 4: I NSTALLATION 4.4.2.3 Anschluss analoger Drehzahlsollwert Innenschaltung +10V n-Soll Analoge Sollwertleitungen generell Antriebsregler abgeschirmt ausführen! n-Soll (X2-8) Unipolarer Eingang zur manuellen Drehzahlsollwertvorgabe. Diese Funktion kann mit der Steckbrücke STB3 „Sollwertquelle“ angewählt werden (siehe Kapitel 5.3). Eingangsspannung: 0 ... +10 VDC Eingangswiderstand: Ri = 100 kΩ...
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Kapitel 4: I NSTALLATION 4.4.3 Rotorlagegeber Die Signale des Rotorlagegebers (3x120° versetzten Kommmutierungssensoren) werden zur Kommmutierungsteuerung der Motorphasen verwendet. Gleichzeitig wird mit den Rotorlage- Gebersignalen die Istdrehzahl erfasst. In Standardbestückung kann ein Regelbereich von 1:40 erreichen werden. Die Kommmutierungssensoren sind nach folgender Skizze an den Antriebsregler anzuschließen.
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Mit STB 4+5 lässt sich das Regelgerät auf Betriebsart Istwertrückführung über einen Impulsgeber umcodieren. STB 4/5 (paarweise Stecken) in Stellung A = Istwert über Rotorlagesensor. Stellung B = Inkrementalgeber Standardbestückung 512 Imp./Motorumdrehung (kann bei Bedarf durch ANTEK angepasst werden.) Achtung! Klemme 3 bei Stellung A als Ausgang (ODER-verknüpfte Kommmutierungssensoren) ausgeführt.
Kapitel 5: S ERVICE NFORMATION 5. Service – Information I-max 5.1 Anzeigen Bereitschaftsmeldung: grün (GN) Störungsanzeige: rot (RD) Statusmeldung: gelb (YE) Fehler (RD) Überstrom oder unzulässiger Rotorlagesensorzustand n2 (YE) Festdrehzahl n2 wurde angewählt SOLL-IST (YE) Die Differenz von Soll zu Istdrehzahl ist kleiner 20% der momentanen vorgegebenen Sollwertdrehzahl.
Kapitel 5: S ERVICE NFORMATION 5.2 Trimmer Auf der Geräteplatine befinden sich alle Trimmer, die zur Anpassung des Antriebreglers an die jeweilige Anwendung nötig sind. Alle Trimmer sind auf Standardparameter bzw. auf Kundenkommissionen voreingestellt, so dass ein Abgleich durch den Kunden in der Regel nicht mehr nötig ist.
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Kapitel 5: S ERVICE NFORMATION Hochlaufzeit des Sollwert-Integrators Rücklaufzeit des Sollwert-Integrators Einstellung der Sollwertrampe Sollwertsprung (0 → 10 V) an Sollwerteingang vorgeben und mit Trimmer „tH“ bzw. „tR“ die gewünschte Drehzahlrampe einstellen. Einstellbereich: 300 ms ... 3 sec. Andere Rampenzeiten auf Anfrage. interner Signal nach Sollwertsprung Sollwert...
Kapitel 5: S ERVICE NFORMATION 5.3 Kodierung STB1 Steckbrücke Position a Bremse Ein Abfall der Steuerspannung an Klemme X2-5 bzw. X2-6 bewirkt ein Auslaufen des Motors ohne Drehmoment. Dies ist die normale Betriebsart des Regelgerätes. Steckbrücke Position b Nach dem Abfallen der Steuerspannung an Klemme X2-5 bzw. X2-6 wird die Motorwicklung kurzgeschlossen.
Kapitel 8: A NHANG 6. Herstellererklärung Hiermit erklärt der Hersteller, die Firma ANTEK GmbH, dass die in diesen technischen Unterlage beschriebene Antriebsregler ECE3AP als Komponenten zur Steuerung von drehzahlveränderlichen Motoren zum Einbau in eine Maschine oder zum Zusammenbau mit anderen Komponenten zu einer Maschine bestimmt sind. Die Antriebsregler sind keine Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie 89/392/EWG.