Kollektorwirkungsgrad
5. Kollektorwirkungsgrad
Ein Teil der auf die Kollektoren auftreffenden Sonneneinstrahlung (Eg) geht durch Reflektion und Absorption
„verloren". Der optische Wirkungsgrad η
Bei Erwärmung der Kollektoren geben diese durch Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion Wärme an
die Umgebung ab. Diese Verluste werden durch die Wärmeverlustbeiwerte c
Wärmeverlustbeiwerte und optischer Wirkungsgrad bilden die Kollektorwirkungsgradkennlinie, die nach folgen-
der Gleichung berechnet werden kann:
. ∆T : Eg - c
. ∆T
η = η
- c
0
1
2
Ist die Differenz zwischen Kollektor- und Umgebungstemperatur = 0, hat der Kollektor keine Wärmeverluste an
die Umgebung und der Wirkungsgrad η hat sein Maximum; man spricht vom optischen Wirkungsgrad η
Der optische Wirkungsgrad trifft jedoch für die Praxis keine Aussage, da der Temperaturunterschied zwischen
Kollektortemperatur und Umgebungstemperatur nahezu immer größer als 0 ist.
Durch den annähernd horizontalen Wirkungsgradsverlauf des CPC OEM, werden selbst bei hohen Temperatur-
differenzen zwischen Kollektortemperatur und Umgebungstemperatur hohe Wirkungsgrade und somit höhere
Energieerträge gegenüber Flachkollektoren erwirtschaftet.
Kollektorwirkungsgrad bei einer Einstrahlung Eg von 800 W/m
solwa 2004
berücksichtigt diese Verluste.
0
2
: Eg
∆T = T
Kollektor
solwa
solwa
solwa
solwa
solwa
- T
[K]
Umgebungsluft
11
und c
berücksichtigt.
1
2
2
Planungsanleitung CPC RK 6/12
5
.
0