Seite 1
Betriebsanleitung Originalbetriebsanleitung für Bedienungs- - und Instandhaltungspersonal Immer bei der Maschine aufbewahren Ersatzteilliste Mischpumpen MP 15 Art. Nr. 111641000 Masch.--Nr. Rev. 00- -1113 PMM_365399000...
Zur Betriebsanleitung 1 Zur Betriebsanleitung In diesem Kapitel erhalten Sie Hinweise und Informationen, die Ihnen die Handhabung dieser Betriebsanleitung erleichtern. Bei Rückfra- gen wenden Sie sich vertrauensvoll an: Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Postfach 2152 D- -72629 Aichtal Telefon (07127) 599- -0 Telefax (07127) 599- -743 Internet: http://www.moertelmaschinen.de E- -mail: pmm@pmw.de...
Zur Betriebsanleitung 1.1 Vorwort Diese Betriebsanleitung soll erleichtern, die Maschine kennenzuler- nen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine si- cher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft, - - Gefahren zu vermeiden, - - Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermindern, - - die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Maschine zu erhö- hen.
Seite 11
Zur Betriebsanleitung Wenn Sie nach dem Studium der Betriebsanleitung Fragen haben, stehen Ihnen Ihre zuständige Niederlassung, Vertretung oder das Werk Aichtal für Auskünfte bereit. Sie erleichtern uns die Beantwortung der Fragen, wenn Sie uns An- gaben über den Maschinentyp und die Maschinennummer machen können.
Zur Betriebsanleitung 1.2 Zeichen und Symbole In der Betriebsanleitung werden folgende Zeichen und Symbole ver- wendet: Tätigkeitssymbol Text nach diesem Zeichen beschreibt Tätigkeiten, die in der Regel in der von oben nach unten angegebenen Reihenfolge durchzuführen sind. ⇒ Text nach diesem Zeichen beschreibt das Resultat oder die Auswirkung einer Tätigkeit.
Seite 13
Zur Betriebsanleitung Gefahr Besondere Angaben bzw. Ge- und Verbote zur Verhütung von Per- sonen- oder umfangreichen Sachschäden werden mit dem darge- stellten Piktogramm,dem fettgeschriebenen Wort Gefahr und einer Linie eingeleitet. Der dazugehörige Text ist schräggestellt und endet mit einer Linie. Kann die Gefahrenquelle genau angegeben werden, so wird das entsprechende Piktogramm vorangestellt.
Sicherheitsvorschriften 2 Sicherheitsvorschriften In diesem Kapitel finden Sie wesentliche Sicherheitsvorschriften zu- sammengefasst dargestellt. Dieses Kapitel muss von allen Personen, die mit der Maschinen in Berührung kommen gelesen und verstan- den werden. Sie finden die einzelnen Vorschriften auch an den je- weiligen Stellen in der Betriebsanleitung noch einmal wieder.
Sicherheitsvorschriften 2.1 Grundsatz Maschine nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestim- mungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewußt unter Beachtung der Betriebsanleitung benutzen! Insbesondere Störungen, die die Si- cherheit beeinträchtigen können, umgehend beseitigen (lassen)! Achten Sie darauf, dass - - keine Sicherheitseinrichtungen demontiert, außer Betrieb gesetzt oder verändert werden, - - für Instandhaltungsarbeiten demontierte Sicherheitseinrichtungen unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten wieder montiert werden.
Sicherheitsvorschriften 2.2 Bestimmungsgemäße Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den anerkannt sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Drit- ter bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.
Sicherheitsvorschriften 2.3 Nicht bestimmungs- Als nicht bestimmungsgemäß gilt eine Verwendung, die nicht in Ab- schnitt Bestimmungsgemäße Verwendung beschrieben ist, oder die gemäße Verwendung darüber hinaus geht. Für hieraus Resultierende Schäden haftet die Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Sicherheitsvorschriften 2.4 Haftung Der Betreiber ist verpflichtet, sich entsprechend der Betriebsanlei- tung zu verhalten. Die Sicherheits- - und Unfallverhütungsvorschriften folgender Institu- tionen müssen eingehalten werden: - - der Berufsgenossenschaften, - - der verantwortlichen Unternehmenshaftplicht- -Gesellschaft. - - des Gesetzgebers Ihres Landes. Unfälle, die durch Nichtbeachtung von Sicherheits- - und Unfallverhü- tungsvorschriften oder auf mangelhafte Umsicht zurückzuführen sind, wird der Gesetzgeber...
Sicherheitsvorschriften 2.5 Personalauswahl und Mit dem selbständigen Bedienen, Warten oder Instandhalten der Maschine dürfen nur Personen beschäftigt werden, die - -qualifikation - - das gesetzlich zulässige Mindestalter vollendet haben; - - gesundheitlich tauglich sind (ausgeruht und unbelastet durch Al- kohol, Drogen und Medikamente), - - im Bedienen und Instandhalten der Maschine unterwiesen sind, - - von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufga- ben zuverlässig erfüllen.
Sicherheitsvorschriften 2.6 Gefahrenquellen Niemals, weder bei laufender noch bei ausgeschalteter Maschine, mit der Hand in bewegliche Maschinenteile greifen. Immer zuerst Hauptschalter ausschalten. Warnschild beachten. Bei Funktionsstörungen Maschine sofort stillsetzen und sichern! Stö- rungen umgehend beseitigen lassen! Vor Einschalten der Maschine sicherstellen, dass niemand durch die anlaufende Maschine gefährdet werden kann! Verschraubungen, die unter Druck stehen, nicht lösen oder nachzie- hen.
Sicherheitsvorschriften 2.7 Sicherheitseinrichtun- Entfernen oder verändern Sie niemals Sicherheitseinrichtungen an der Maschine. Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Rüsten, War- ten und Reparieren erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Wartungs- - und Reparaturarbeiten die Wiedermontage und Überprü- fung der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen. Sicherheitseinrichtungen dürfen nur von befähigten Personen repa- riert, eingestellt oder ausgewechselt werden.
Sicherheitsvorschriften 2.8 Schutzausrüstung Um die Gefahren für Leib und Leben von Personen einzuschränken, sind im ganzen Einsatzbereich der Maschine die folgenden Schutzausrüstungen vorgeschrieben. - - Schutzhelm - - Schutzbrille - - Schutzstiefel 2 — 9 03_0139_0806D...
Sicherheitsvorschriften Verletzungsge- Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer fahren - -Restrisiko Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Drit- ter bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.
Sicherheitsvorschriften 2.10 Quetsch- - und Stoßge- An der Maschine besteht während den Betriebsarten: - - Aufbau fahr - - Inbetriebnahme - - Betrieb - - Reinigung, Störungssuche, Wartung - - Ausserbetriebnahme Quetsch- - und Stoßgefahr. Transport der Maschine Die Maschine hat keine Anhängepunkte. Sie wird auf einem geeigne- ten Transporthilfsmittel (Euro- -Palette) verladen.
Seite 26
Sicherheitsvorschriften Montage der Schnek- Bei der Montage der Schneckenpumpe besteht Quetschgefahr. kenpumpe Je nach Einbaulage des Stators bzw. Schneckenmantels kann sich dieser beim Einschalten der Maschine bis zum Anliegen am Zugan- ker drehen. Niemals beim Einschalten der Maschine in die Schneckenpumpe greifen.
Sicherheitsvorschriften 2.11 Elektrischer Kontakt Am Steuerschrank, an den elektrischen Leitungen und am Antriebs- motor besteht während den Betriebsarten: - - Inbetriebnahme - - Betrieb - - Reinigung, Störungssuche, Wartung - - Außerbetriebnahme Lebensgefahr durch elektrischen Kontakt. Alle elektrischen Baugruppen sind serienmäßig nach IEC 60204 Teil1 oder DIN 40050 IEC 144 entsprechend der Schutzart IP 44 ge- schützt.
Sicherheitsvorschriften 2.12 Stopfer Vermeiden Sie Stopfer. Eine gut gereinigte und dichte Förderleitung ist die beste Versicherung gegen Stopferbildung! Stopfer bedeuten erhöhte Unfallgefahr. Verwenden Sie zum Anpumpen generell eine Bindemittelschlempe. Gefahr Versuchen Sie niemals, einen Stopfer mit Druckluft auszublasen.Es besteht Lebensgefahr, da die Förderleitung platzen kann! Verletzung durch die Wucht platzender Kupplungen, platzender Rohrleitungen oder herausschießender Verstopfungen aus Förderlei- tungen.
Sicherheitsvorschriften 2.13 Schallemission An der Maschine besteht während den Betriebsarten: - - Inbetriebnahme - - Betrieb - - Reinigung, Störungssuche, Wartung - - Außerbetriebnahme Schallemission. Entnehmen Sie den Wert des Schalldruckpegels im Nahbereich der Maschine den Technischen Daten. Ab 85 dB (A) wird empfohlen Gehörschutz zu tragen, der Arbeitge- ber soll ab diesem Wert dem Arbeitnehmer Gehörschutz anbieten, aber es besteht keine Pflicht.
Sicherheitsvorschriften 2.14 Zubehör Das Zubehör muss den von Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH festgelegten technischen Anforderungen entsprechen und miteinan- der kompatibel sein. Dies ist bei Verwendung von Originalzubehör immer gewährleistet. Hinweis Zubehör das nicht im Lieferumfang der Maschine enthalten ist wird von der Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH angeboten und kann über den Teileverkauf bezogen werden.
Sicherheitsvorschriften 2.16 Unerlaubtes Starten An der Maschine besteht während den Betriebsarten: - - Inbetriebnahme oder Benutzen der - - Betrieb Maschine - - Reinigung, Störungssuche, Wartung - - Außerbetriebnahme Gefahr durch unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine. Sichern Sie die Maschine immer gegen unerlaubtes Starten, bevor Sie sich entfernen.
Sicherheitsvorschriften 2.17 Sicherheitsbezogene Sicherheitsbezogene Teile (SRP) sind Bauteile, die der funktionalen Sicherheit der Maschine dienen. Teile (SRP) Sicherheitsbauteile (Safety Related Parts) sind Bauteile, die - - zur Gewährleistung von Sicherheitsfunktionen dienen und - - deren Ausfall und/oder Fehlfunktion die Sicherheit von Personen gefährdet.
Sicherheitsvorschriften 2.18 Ersatzteile Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen An- forderungen entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer ge- währleistet. Verwenden Sie nur Originalersatzteile. Die Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH haftet nicht für Schäden, die aus der Ver- wendung anderer als der Originalersatzteile resultieren. Identifizierung von Si- Sicherheitsbezogene Teile (SRP) sind auf den Ersatzteilblättern be- cherheitsbezogenen Tei-...
Allgemeine technische Beschreibung 3 Allgemeine technische Beschreibung In diesem Kapitel finden Sie Beschreibung und Funktionsweise der Komponenten und Baugruppen dieser Maschine. Beachten Sie bitte, dass mögliche Zusatzeinrichtungen (Optionen) ebenfalls beschrie- ben sind. 3.1 Ausführung der Ma- Sie erleichtern uns die Beantwortung bei Fragen oder Bestellungen, wenn Sie uns Angaben über Maschinentyp und die Maschinennum- schine mer machen können.
Allgemeine technische Beschreibung 3.2 Bezeichnung der Ma- Ihre Maschine ist eine Mischpumpe der Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH. schine MP XX Typenbezeichnung Mischpumpe 3.3 Maschinennummer Die Maschinennummer finden Sie auf dem Typenschild. 3 — 2 02_0669_1007D...
Allgemeine technische Beschreibung 3.4 Übersicht Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Bauteile, die dann auf den nachfolgende Seiten beschrieben werden. Pos. Bezeichnung Steuerschrank Frequenzumrichter Antriebsmotor Kompressor Schnellverschlusskeile Wasserarmatur Mischrohr Schneckenpumpe Druckflansch Druckmanometer der Mischpumpe Druckstutzeneinheit Rüttler Materialtrichter Schutzgitter 3 — 3 02_0748_1311D...
Seite 38
Allgemeine technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Not- -HALT- -Taster Druckschalter der Luftdrucksteuerung Wasserpumpe 3 — 4 02_0748_1311D...
Allgemeine technische Beschreibung 3.5 Technische Daten Die nachfolgend genannten technischen Daten und Eigenschaften beziehen sich auf die MP15. Maße Länge: 1400 mm Breite: 620 mm Höhe: 1020 mm Befüllhöhe: 900 mm Gewichte Gewicht (leer): 114 kg Leistungdaten Elektro Motor 1,5 kW / 230 V / 50 Hz / Antriebsmotor: 106- -403 min.
Seite 40
Allgemeine technische Beschreibung Luftanschluss Schlauch 1/2”; min. 10 bar Wasseranschluss Leitungsquerschnitt: min. 1/2” Wasserdruck: min. 2 bar, max. 6 bar Füllmengen Getriebeöl: Füllmenge 1,15 l Trichtervolumen: 40 l Hinweis Die Angaben über die Förderleistungen sind nur Richtwerte! Die maximale Fördermenge und der maximale Förderdruck können nicht gleichzeitig erreicht werden! Die Angaben sind abhängig von dem zu förderndem Material, sowie der Materialzusammensetzung und Konsistenz.
Allgemeine technische Beschreibung 3.6 Typenschild Auf dem Typenschild finden Sie die wichtigsten Daten der Maschine. Pos. Bezeichnung Typ (Maschinentyp) Masch.- -Nr. (Maschinennummer) Baujahr max. Förderdruck [bar] Spannung [V] Frequenz [Hz] Leistung [kW] 3 — 7 02_0274_0608D...
Allgemeine technische Beschreibung 3.7 Schallleistungspegel Gemäß der Richtlinie 2000/14/EG ist nachfolgend der von der Ma- schine ausgehende Schallleistungspegel angegeben. In der Nähe des Typenschildes der Maschine befindet sich das nachfolgend abgebildete Schild, das den gemessenen Schalllei- stungspegel der Maschine angibt. Pos.
Allgemeine technische Beschreibung 3.8 Optionen Sprechen Sie Ihren Händler oder den zuständigen Vertreter der Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH an, ob und wie Sie Ihre Ma- schine aufrüsten können. 3.9 Sicherheits- Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der verbauten Sicherheitsein- richtungen an der Maschine. einrichtungen Verbaute Sicherheitseinrichtungen an der Maschine: - - NOT- -HALT- -Taster...
Seite 44
Allgemeine technische Beschreibung NOT- -HALT- -Taster An der Maschine ist im Steuerschrank ein NOT- -HALT- -Taster unter- gebracht. Gefahr Treten im Betrieb Situationen ein, die zu einer Gefährdung des Be- dieners, Dritter oder der Maschine führen können, ist die Maschine sofort über den NOT- HALT- Taster zu stoppen.
Trotzdem müssen beim Betrieb gewisse Vorsichtsmaßregeln beachtet werden, um eine möglichst hohe Lebensdauer der Ver- schleißteile zu erzielen. Die Mischpumpe MP 15 ist eine Maschine zum Verarbeiten von Werktrockenmörtel oder zähflüssigen, vorgemischten, pumpfähigen Materialien. Sie mischt, pumpt und spritzt kontinuierlich.
Allgemeine technische Beschreibung 3.11 Steuerschrank Die Bedienung und Steuerung der Maschine erfolgt über einen Steuerschrank. Die Bedienungs- - und Kontrollinstrumente sind hier untergebracht. Verdrahtung, Erdung und Anschlüsse des Steuerschranks ent- sprechen den VDE- -Richtlinien. Pos. Bezeichnung Funktion / Anzeige Hauptschalter Stromversorgung “0”...
Seite 47
Allgemeine technische Beschreibung Taster / Rastschalter Am Taster / Rastschalter Wasser, können Sie das Wasser dauerhaft Wasser ein- - und ausschalten, oder kurzzeitig, während dem Drehen des Schalters das Wasser pumpen. Schalterstellung Bezeichnung Links “Aus” Es wird kein Wasser zugeführt. Mitte “Ein”...
Allgemeine technische Beschreibung 3.12 Antriebsmotor Die Maschine wird durch einen Elektromotor angetrieben. Je nach Ausführung, hat der Antriebsmotor verschiedene Anschluss- werte. Die Anschlusswerte Ihrer Maschine entnehmen Sie bitte dem Typenschild oder dem Kapitel: “Allgemeine technische Beschrei- bung” - - Abschnitt: “Technische Daten”. 3 —...
Allgemeine technische Beschreibung 3.13 Schneckenpumpe Die in der Maschine eingebaute Schneckenpumpe ist eine soge- nannte Verdrängungspumpe. In einem feststehendem Schnecken- mantel (Stator) dreht sich eine Förderschnecke (Rotor). Die Förder- schnecke besteht aus einer hochverschleißfesten, sehr harten Metallegierung; der Schneckenmantel aus einer mehrfach geschlitz- ten Stahlhülse mit vulkanisiertem, elastischem Gummikern.
Allgemeine technische Beschreibung 3.14 Wasserpumpe Die elektrisch angetriebene Wasserpumpe wird als Druckerhöhungspumpe verwendet, sollte der Druck des Wassernetz nicht ausreichen. So gewährleistet die Wasserpumpe einen konstanten Wasserfluss und Wasserdruck. Pos. Bezeichnung Wasserpumpe Hinweis Die Wasserpumpe ist keine Saugpumpe und saugt das Wasser nicht selbst an.
Allgemeine technische Beschreibung 3.15 Wasserarmatur Pos. Bezeichnung Gummischlauch Durchflussmesser Mengenregulierventil für Wassermenge Kugelhahn Manometer für Wasserdruck Druckminderventil Kugelhahn Druckschalter 2/2 Wegeventil Das Druckminderventil soll Druckschwankungen im Wassernetz aus- gleichen. Der Einstellwert beträgt 2 bar bei 650 l/h. Der Druckschalter stoppt die Mischpumpe bei Wassermangel. Einstellwerte des Druckschalters: - - Einschaltdruck: 1 bar - - Ausschaltdruck 3 bar...
Allgemeine technische Beschreibung 3.16 Kompressor (Option) Als Lufterzeuger zum Verspritzen des Mörtels dient ein Kompressor. Pos. Bezeichnung Kompressor Luftentnahme- -Kupplung Kabel mit Schuko- -Stecker Schalter EIN- -AUS Die erzeugte Luft wird über die Luftbatterie und einen Luftschlauch zum Spritzgerät transportiert. Die Spritzluft dient weiterhin zur pneu- matischen Steuerung der Mischpumpe.
Allgemeine technische Beschreibung 3.17 Luftarmatur Pos. Bezeichnung Druckschalter der Luftdrucksteuerung Kupplungsstecker Anschluss Steuerschrank 1/2” mit Geka- -Kupplung Einschaltdruck Druckluftsteuerung Mischpumpe 1- -1,5 bar. Ausschaltdruck Druckluftsteuerung Mischpumpe 2 bar. 3.18 Spritzgerät (Option) Pos. Bezeichnung Luftregulierhahn Gummispritzdüse Kupplung für Förderschlauch Kupplung für Luftzufuhr 3.19 Rüttler Der Rüttler kann während dem Betrieb bei Bedarf zugeschaltet wer- den.
Transport, Aufbau und Anschluss 4 Transport, Aufbau und Anschluss In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen für den sicheren Trans- port der Maschine. Darüber hinaus finden Sie in diesem Kapitel Ar- beiten beschrieben, die für die Montage und den Anschluss der Ma- schine sonst noch notwendig sind.
Transport, Aufbau und Anschluss 4.2 Transport der Die Maschine hat keine Anhängepunkte. Sie wird auf einem geeigne- ten Transporthilfsmittel (Euro- -Palette) verladen. Verwenden Sie zum Maschine Anheben der Maschine einen geeigneten Kran mit Anhängevorrich- tung oder einen geeigneten Gabelstapler. Quetschgefahr Heben Sie die Maschine mit einem Gabelstapler vorsichtig an und verfahren Sie die Maschine vorsichtig.
Transport, Aufbau und Anschluss 4.3 Auswahl des In der Regel bestimmt die Bauaufsicht den Aufstellort der Maschine und bereitet den Platz entsprechend vor. Standorts Hinweis Die Verantwortung für das sichere Aufstellen trägt jedoch der Bediener. 4.4 Anforderungen an Prüfen Sie den vorgesehenen Standort sorgfältig und lehnen Sie den Aufstellort ab, wenn sicherheitstechnische Bedenken bestehen.
Transport, Aufbau und Anschluss 4.5 Aufbauen der Ma- Nach dem Transport der einzelnen Baugruppen zum Aufstellort der Maschine, bauen Sie die Maschine in folgenden Schritten auf: schine Setzen Sie die Antriebseinheit wieder auf und befestigen Sie sie mit den Schnellverschlusskeilen. Pos.
Transport, Aufbau und Anschluss Richten Sie die Mischwendel und die Aufnahme für die Mi- schwendel am Antriebsmotor aus. Bringen Sie die Mischrohr- -Komponente wieder am Material- trichter an und befestigen Sie es mit den Schnellverschlusskei- len. Stecken Sie Anschluss- - und Steuerleitung der Antriebseinheit in die vorgesehenen Dosen und verriegeln diese.
Transport, Aufbau und Anschluss 4.6 Elektrischer Bitte entnehmen Sie die elektrischen Anschlusswerte dem Kapitel “Allgemeine technische Beschreibung” oder dem Elektroschaltplan. Anschluss Für weitere Einzelheiten siehe auch Kapitel: “Allgemeine technische Beschreibung” - - Abschnitt: “Technische Daten” und “Typenschild”. Starkstrom Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Lei- tung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß...
Transport, Aufbau und Anschluss Anschluss an das Die Maschine ist auf Baustellen nur über einen besonderen Stromnetz Speisepunkt mit FI- -Schutz anzuschliessen. Als besonderer Speisepunkt sind folgende Stromquellen zulässig: - - Baustromverteiler - - Kleinstbaustromverteiler - - Schutzverteiler - - ortsveränderliche Schutzeinrichtung Die Maschine ist nach dem Einstecken des Netzsteckers in eine ge- nannte Stromquelle elektrisch betriebsbereit.
Transport, Aufbau und Anschluss 4.7 Wasseranschluss Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie die Maschine an das Was- sernetz anschließen. Pos. Bezeichnung Wasseranschluss Wassernetz Wasseranschluss am Mischrohr Der Anschluss an das Wassernetz darf nur gemäß DIN 1988 - - TRWI erfolgen, das heisst mittels Rohrtrenner der Einbauart 1 oder freiem Auslauf (Zwischenbehälter mit Druckerhöhungspumpe).
Seite 63
Transport, Aufbau und Anschluss Kuppeln Sie die Wasserzuleitung vom Wassernetz an den Was- seranschluss der MP 15 an. Prüfen Sie ob der Wasserschlauch von der Wasserarmatur mit dem Mischrohr verbunden ist. Die Wasserzuleitung muss - - unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten - - übersichtlich verlegt und gegen Beschädigungen...
Inbetriebnahme 5 Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Inbetriebnahme der Maschine. Sie erfahren die Arbeitsschritte zur ersten Inbetriebnahme der Ma- schine, desgleichen, wie Sie nach längerer Pause die Maschine vor einem Einsatz vorbereiten. Hierbei erfahren Sie, wie Sie den Zustand Ihrer Maschine kontrollie- ren und wie Sie einen Probelauf mit Funktionskontrollen durchführen.
Inbetriebnahme Kontrollen Vor jedem Einsatz müssen Sie den Zustand der Maschine kontrollie- ren und einen Probelauf mit Funktionskontrollen durchführen. Erken- nen Sie dabei Mängel, müssen Sie diese sofort beseitigen (lassen). Sichtkontrollen Vor dem Starten der Maschine sind einige Sichtkontrollen durchzu- führen.
Seite 67
Inbetriebnahme Hinweis Zeigen sich bei diesen Prüfarbeiten Mängel, müssen diese sofort behoben werden. Nach jeder Reparatur ist eine erneute Prüfung nötig. Erst wenn alle nachfolgenden Prüfungen zufriedenstellend abgeschlossen wurden, darf die Maschine in Betrieb genommen werden. Führen Sie die Funktionskontrolle der Sicherheitseinrichtungen entsprechend der Wartungskarte durch.
Betrieb 6 Betrieb In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zum Betrieb der Ma- schine. Sie erfahren, welche Arbeitsschritte zum Einstellen, Betrieb und zur Reinigung nötig sind. 6.1 Voraussetzungen Bevor Sie mit dem Pumpen beginnen, müssen Sie die Arbeitsschritte zur Inbetriebnahme und zum Aufstellen der Maschine sorgfältig aus- geführt haben.
Betrieb 6.2 Stillsetzen im Notfall Bevor Sie mit der Bedienung der Maschine beginnen, prägen Sie sich den Handlungsablauf für das Stillsetzen der Maschine im Notfall gut ein! Gefahr Sobald bei der Bedienung der Maschine ein Notfall entsteht, müssen Sie sofort wie unten aufgeführt vorgehen. Luftregulierhahn am Spritzgerät schließen.
Seite 71
Betrieb Drücken: NOT- -HALT- -Taster verriegeln Drehen: NOT- -HALT- -Taster entriegeln Drücken Sie auf den NOT- -HALT- -Taster. ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Die Unterspannungsspule des Hauptschalters wird span- nungslos ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Der Hauptschalter fällt in Position “0” zurück. ⇒...
Schlempe ist abhängig vom zu verarbeitetem Mate- rial. Abhängig vom zu verarbeiteten Material kann mit einer Kalk- schlempe, Tapetenkleister oder der PM- -Schlempe Packung (Art. Nr. 265389.003) angepumpt werden. Hinweis Durch die Schmierung mit Schlempe wird die Förderleitung innen vorgeschmiert und Stopfer vermieden.
Seite 73
Betrieb Drehen Sie den Taster “Wasser” für maximal 3 Sekunden in Stellung “Tip” und lassen Sie den Taster dann wieder los. ⇒ Der Schalter geht automatisch in die Ausgangsposition “Ein” zurück. ⇒ Ein ausreichender Wasservorlauf ist sichergestellt. Prüfen Sie, ob alle Dichtungen an den Schlauchkupplungen vorhanden und die Förderleitung innen frei von Materialrück- ständen ist.
Seite 74
Betrieb Drehen Sie den Schalter “Pumpe” auf “entlasten” und halten Sie ihn einige Sekunden in der Position. ⇒ Das Material in der Förderleitung wird zurückgepumpt. Lassen Sie den Schalter “Pumpe” los. ⇒ Der Schalter geht automatisch in die Ausgangsposition “0” zurück.
Seite 75
Betrieb Anpumpen bei fertig- Für das Anpumpen beim Arbeiten mit zähflüssigem Material gehen gemischtem Material Sie folgendermaßen vor: (ohne Wasser) Pos. Bezeichnung Funktion / Anzeige Hauptschalter Stromversorgung “0” - - “I“ Taster / Rastschalter Wasser “Tip” - - Ein - - “Aus” Taster / Rastschalter Pumpe “entlasten“...
Seite 76
Betrieb Anpumpen bei Werk- Für das Anpumpen beim Arbeiten mit Werktrockenmörtel gehen Sie trockenmörtel (mit folgendermaßen vor: Wasser) Pos. Bezeichnung Funktion / Anzeige Hauptschalter Stromversorgung “0” - - “I“ Taster / Rastschalter Wasser “Tip” - - Ein - - “Aus” Schalten Sie die Maschine am Hauptschalter ein.
Seite 77
Betrieb Werktrockenmörtel ein- Füllen Sie den Werktrockenmörtel in den Materialtrichter ein. Bedie- füllen nen Sie sich zum Aufreißen des Sackes des Sackaufreißers oben im Materialtrichter. Befüllen Sie den Materialtrichter gleichmäßig und vermeiden so unnötige Staubentwicklung. Gefahr Bei allen Arbeiten, bei denen Baustoffteilchen über die Atemwege in den Körper gelangen können, Atemschutz und Gesichtsschutz tra- gen.
Betrieb Anfahrwasserwert für Der ideale Anfahrwasserwert von gipshaltigem Material liegt bei Werktrockenmörtel 800- - 900 dm /h. Bei nicht gipshaltigem Material bei 500- - 600 dm Mengenregulierventil für Wassermenge Durch Drehen am Mengenregulierventil(1) können Sie die Wasser- menge verändern. Dies geschieht durch kleine Veränderungen der Wassermenge (20- -40 ) schrittweise.
Betrieb Luft - -und Förder- Zum Mörtelspritzen müssen Sie noch den Luft - -und Förderschlauch schlauch anschließen anschließen. Pos. Bezeichnung Druckschalter der Luftdrucksteuerung Luftausgang des Druckschalters Lufteingang des Druckschalters Schließen Sie den Luftschlauch mit der Geka- -Kupplung an den Luftausgang an der Luftarmatur an. Kuppeln Sie den Luftschlauch an dem Spritzgerät an.
Seite 80
Betrieb Pos. Bezeichnung Kompressoranschlussdose Schließen Sie den Kompressor mit dem Schuko- -Stecker an der Kompressoranschlussdose am Schaltschrank an. Verbinden Sie den Kompressor- -Luftschlauch mit der Geka- - Kupplung am Lufteingang des Druckschalters an der Luftar- matur. Verbinden Sie das andere Ende von diesem Luftschlauch mit dem Luftabgang des Kompressors.
Betrieb 6.4 Pumpbetrieb Führen Sie die Arbeitsschritte zur Inbetriebnahme und Aufstellung sorgfältig durch, und vergewissern Sie sich, dass Ihre Maschine ein- wandfrei funktioniert, bevor Sie Material in den Materialtrichter füllen und durch die Förderleitung pumpen. Der Pumpbetrieb unterscheidet sich in den Pumpbetrieb mit Werk- trockenmörtel und den Pumpbetrieb mit zähflüssigem Material.
Betrieb 6.6 Stopfer, Ursache- -Ab- Stopfer können sowohl innerhalb der Pumpe selbst, als auch in dem Förderschlauch auftreten. Erkennbar dadurch, dass am Schlau- hilfe chende oder Spritzgerät kein Material mehr austritt und der Druck am Manometer ansteigt. Bei Stopfern innerhalb der Pumpe wird eventuell zusätzlich der Motor abgewürgt.
Seite 83
Betrieb Wenden Sie das Gesicht ab und kuppeln Sie die Förderleitung Lösen Sie durch Schütteln und Abklopfen der Leitung den Stopfer. Spülen Sie bei hartnäckigen Stopfern die Leitung mit Wasser aus. Hinweis Um weitere Stopfer zu vermeiden, füllen Sie bei erneutem Anfahren eine Bindemittelschlempe in die Förderleitung.
Betrieb Nachfolgend wird das Arbeiten mit dem Spritzgerät beschrieben. Arbeiten mit Spritzgerät Der Anschluss und die Verwendung eines Spritzgerätes ist nur bei Maschinen mit Druckluftfernsteuerung und Kompressor möglich. Ist Ihre Maschine nicht mit diesen Komponenten ausgestattet, spre- chen Sie Ihren Händler oder den zuständigen Vertreter der Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH an, ob und wie Sie Ihre Ma- schine aufrüsten können.
Betrieb Luftdüsenrohr einstellen > A ∅ ∅ ∅ ∅ Unterschiedliche Ausführungen möglich Pos. Bezeichnung Luftdüsenrohr Mörteldüse Setzen Sie je nach Mörtelkonsistenz, Düseneinsätze mit 10, 12 bzw. 14 mm ein- - sogenannte Feinputzdüsen. Größere Düseneinsätze er- geben geringere Geschwindigkeiten und damit weniger Rückprall. Kleinere Düseneinsätze bewirken eine bessere Zerstäubung.
Betrieb Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie das Spritzgerät anschliessen Anschluss und Verwen- und verwenden. dung Spritzgerät Kuppeln Sie die Förderleitung am Spritzgerät an. Achtung Kuppeln Sie nur gereinigte Förderleitungskupplungen mit funktions- tüchtigen Dichtungen zusammen. Verschmutzte Kupplungen sind undicht und lassen unter Druck Wasser austreten. Dies führt unwei- gerlich zu Stopfern! Schließen Sie den Luftschlauch an der Luftarmatur und dem Spritzgerät an.
Betrieb Mörtelspritzen So beginnen Sie mit dem Mörtelspritzen: Gefahr Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Material am Spritzgerät. Tragen Sie unbedingt eine Schutzbrille! Schalten Sie die Maschine ein und starten Sie den Pumpbe- trieb. Nehmen Sie das Spritzgerät in die Hand. Öffnen Sie den Fernsteuerhahn am Spritzgerät. ⇒...
Betrieb Tipp für die Praxis Führen Sie das Spritzgerät gleichmäßig schnell in zügigen waage- rechten Bewegungen hin und her. Kreisende Bewegungen sind un- günstig. Beim Wandputz den Strahl leicht aufwärts richten, sonst immer recht- winklig zur Verputzfläche spritzen. Der Düsenabstand zur Wand sollte zwischen 20 und 30 cm betragen.
Betrieb Pumppausen Kurze Pumppausen sind möglich, sollten jedoch so kurz wie möglich sein. Beachten Sie die Abbindezeit des Materials. Wenn Pausen unvermeidbar sind, beachten Sie, dass jede Unterbre- chung des Spritzvorgangs eine geringe Unregelmäßigkeit der Konsi- stenz bewirkt, die sich jedoch von selbst normalisiert. Deshalb nicht bei jeder Unregelmäßigkeit die Wasserzufuhr sofort ändern.
Betrieb 6.9 Reinigen der Ma- Nach Arbeitsende muss die Maschine und die Förderleitung gereinigt werden. Eine saubere Maschine und Förderleitung sind un- schine erlässlich, um beim nächsten Einsatz störungsfrei mit dem Fördern beginnen zu können. Materialreste und Verschmutzungen, die sich in Maschine und För- derleitung absetzen, können die Funktion beeinträchtigen! Umweltschutz Beachten Sie beim Reinigen die für Ihre Region geltenden Abfallent-...
Seite 91
Betrieb Hinweis Reinigen Sie in den ersten sechs Betriebswochen alle lackierten Flä- chen ausschließlich mit kaltem Wasser mit einem maximalen Wasser- druck von 5 bar. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungszu- sätze. Erst nach dieser Zeit ist der Lack vollständig ausgehärtet und Sie können Dampfstrahlgeräte oder ähnliche Hilfsmittel verwenden.
Seite 92
Betrieb Maschine Reinigen Sie jetzt die Maschine von innen. Gefahr Niemals, weder bei laufender noch bei ausgeschalteter Maschine, mit der Hand in bewegliche Maschinenteile greifen. Verarbeiten Sie das Material so weit, dass der Materialtrichter fast leer ist. Drehen Sie den Schalter “Betrieb” auf “links” und halten Sie ihn einige Sekunden in der Position.
Seite 93
Betrieb Gefahr Überprüfen Sie vor dem Abkuppeln des Förderschlauches am Ma- nometer des Druckflansches, dass kein Druck mehr im System ist. Tragen Sie unbedingt eine Schutzbrille! Wenden Sie beim Öffnen der Leitungskupplung ihr Gesicht ab! Sind die Förderleitungen druckentlastet, schalten Sie die Ma- schine am Hauptschalter aus.
Seite 94
Betrieb Schneckenpumpe und Hier wird beschrieben, wie Sie die Schneckenpumpe und das Mi- Mischrohr schrohr reinigen. Lösen Sie die Sechskantmuttern des Druckflansches und neh- men Sie die Druckstutzeneinheit und die Schneckenpumpe ab. Drehen Sie die Förderschnecke aus dem Schneckenmantel. Bei Bedarf können Sie den Schneckenmantel dazu in einen Schraubstock einspannen.
Betrieb Förderleitung Materialreste, die sich im Inneren des Förderschlauches absetzen, können Schäden verursachen, sich immer weiter aufbauen und den Querschnitt verengen. Saubere Förderschläuche sind deshalb uner- lässlich, um beim nächsten Einsatz störungsfrei mit dem Fördern be- ginnen zu können. Gefahr Reinigung der Förderleitung mit Druckluft geschieht auf eigene Ge- fahr.
Seite 96
Betrieb Das Reinigen des Förderschlauches wird mit Wasserdruck durchge- führt. Hierzu verwenden Sie das Wasseranschlussstück. 15000400 Pos. Bezeichnung Wasseranschlussstück Förderschlauch Schließen Sie das Wasseranschlussstück an den Förder- schlauch an. Kuppeln Sie das Wasseranschlussstück mittels Rohrtrenner ans Wassernetz. Der Anschluss an das Wassernetz darf nur gemäß DIN 1988 - - TRWI erfolgen, das heisst mittels Rohrtrenner der Einbauart 1 oder freiem Auslauf (Zwischenbehälter mit Druckerhöhungspumpe).
Seite 97
Betrieb Drücken Sie den Restmörtel und die Schwammkugeln mit dem Wasserdruck aus dem Förderschlauch heraus. Wiederholen Sie den Reinigungsvorgang, bis am Schlauch- ende nur noch sauberes Wasser austritt. 14700101 Pos. Bezeichnung Druckstutzen Dichtgummi Reinigen Sie alle Dichtungen und die Dichtungssitze. Fetten Sie die Dichtungen vor dem Wiedereinbau ein.
Betrieb Spritzgerät Reinigen Sie am Spritzgerät den Lufthahn und das Luftdüsenrohr. Das Luftdüsenrohr reinigen Sie zusätzlich mit dem Stichling. 15100102 Pos. Bezeichnung Lufthahn Luftdüsenrohr Stichling 6 — 30 05_0054_0511D...
Störungen, Ursache und Abhilfe 7 Störungen, Ursache und Abhilfe In diesem Kapitel erhalten Sie eine Übersicht über Störungen und deren mögliche Ursachen und Abhilfemöglichkeiten. Beachten Sie bei der Fehlersuche die Sicherheitsvorschriften. Starkstrom Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Lei- tung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß...
Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1 Pumpe allgemein In diesem Kapitel werden mögliche Fehlerursachen und deren Ab- hilfe beschrieben. Maschine läuft nicht an Ursache Abhilfe Guter Wasserdruck und einge- Luftdüsenrohr und Luftleitung reinigen. schalteter Kompressor, aber schalteter Kompressor, aber kein ausreichender Druckabfall in der Fernsteuerung durch verstopftes Luftdüsenrohr im Spritzgerät.
Seite 101
Störungen, Ursache und Abhilfe Mörtel tritt unregelmäßig am Spritzgerät aus Ursache Abhilfe Mörtel tritt mit Wassermenge kurzzeitig um ca. 100 erhöhen und dann lang- Unterbrechungen am sam auf die normale Wassermenge zurückgehen. Spritzgerät aus (Luftblasen) - - Keine einwandfreie Entlüftung des Mörtels im Mischrohr.
Seite 102
Störungen, Ursache und Abhilfe Bei Wasserausfall. Ursache Abhilfe Wasserversorgung vom Lei- Versorgen Sie die Maschine mit einer geeigneten Druckerhö- tungsnetz fällt aus. hungspumpe aus einem Behälter mit sauberem Wasser. Drucklei- tung der Druckerhöhungspumpe an den Wasseranschluss der Maschine anschließen. Verstopfung der Förderleitung Ursache Abhilfe Zu trockenes Mischverhältnis...
Seite 103
Störungen, Ursache und Abhilfe Pumpe läßt sich am Lufventil des Spritzgerätes nicht abschalten Ursache Abhilfe Luftventil defekt oder falsche Luftventil prüfen, ggf. austauschen. Richtiger Einstellwert des Einstellung Druckschalters: Abschaltdruck 2 bar Einstellen des Druckschalters: Entfernen Sie die schwarze Gummiabdeckung am Druckschalter. Drehen Sie die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
Seite 104
Störungen, Ursache und Abhilfe Hauptschalter lässt sich nicht einschalten Ursache Abhilfe Schutzgitter nicht geschlossen Schutzgitter schließen, damit der Kontaktschalter die Stromver- sorgung nicht unterbricht. Spannungsversorgung fehlt Anschluss an Spannungsversorgung und Leitungen prüfen. Steckverbindungen des Mo- Steckverbindungen des Antriebsmotors korrekt am Steuer- tors am Steuerschrank nicht schrank einstecken.
Störungen, Ursache und Abhilfe 7.2 Elektrik In diesem Kapitel werden mögliche Fehlerursachen und deren Ab- hilfe beschrieben, die die Elektrik betreffen. Bei Stromausfall Fällt am Einsatzort der Strom aus und die Ursache kann nicht gleich behoben werden, müssen Sie die Maschine und die Förderschläu- che sofort reinigen.
Wartung 8 Wartung In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zu Wartungsarbeiten, die für den sicheren und effektiven Betrieb der Maschine notwendig sind. Im Anschluss an die allgemeinen Wartungsinformationen befinden sich die für diese Maschine notwendigen Wartungskarten. Eine nach Nummern geordnete Übersicht der Wartungskarten ist im Inhaltsver- zeichnis enthalten.
Wartung 8.1 Wartungsintervalle In nachfolgender Tabelle finden Sie die Intervalle der einzelnen War- tungsarbeiten. Achtung Das Wartungs- und Instandhaltungspersonal muss fachlich qualifi- ziert und autorisiert sein. Es muss im Umgang mit den Einrichtungen der Maschine geschult sein und den Inhalt der Betriebsanleitung kennen.
Seite 109
Wartung Häufigkeit alle ... Betriebsstun- Tätigkeit Bemerkung den / minde- stens Allgemein Sicht- und Funktionsprüfung aller Sicherheitseinrichtun- gen. Sichtprüfung sämtlicher Verschleißteile täglich täglich visuell visuell Sichtprüfung der elektrischen Verkabelung. Sichtprüfung der Förderleitung, ggf. ersetzen jährlich Arbeitssicherheitsüberprüfung Service Wasserarmatur Schmutzfängersieb im Wassereingang und Siebtasse alle 2 Wochen WK 44- -165 im Druckminderer reinigen...
Wartung 8.2 Restrisiken bei War- Bei Wartungs- -, Inspektions- - und Instandsetzungstätigkeiten können Gefahren für Leib und Leben des Wartungs- -, Inspektions- - und In- tungsarbeiten standsetzungspersonals oder Dritter entstehen. Persönliche Schutzaus- Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung entnehmen rüstung Sie dem Kapitel “Sicherheitsvorschriften”.
Wartung Restrisiken Bei Wartungs- -, Inspektions- - und Instandsetzungstätigkeiten beste- hen besondere Unfallrisiken, da z.B. für bestimmte Tätigkeiten Schutzeinrichtungen entfernt werden müssen. Nachfolgend sind ins besondere Restrisiken genannt, die bei Wartungs- -, Inspektions- - und Instandsetzungstätigkeiten auftreten können. Gefahr Verletzungsgefahr durch Hautkontakt mit Betriebsstoffen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Betriebsstoffen.
Wartung 8.3 Betriebsstoffe In diesem Abschnitt finden Sie alle Betriebsstoffe Ihrer Maschine auf- geführt. Umweltschutz Alle Betriebsstoffe, z.B. Altöl, Filter und Hilfsstoffe, müssen Sie sorgfältig auffangen und getrennt von anderen Abfällen entsorgen. Beachten Sie die für Sie geltenden nationalen und regionalen Vorschriften. Arbeiten Sie nur mit Entsorgungsunternehmen zusammen, die von den zuständigen Behörden zugelassen sind.
Wartung Diese Maßnahme ist bei allen Maschinen, die an das Stromnetz an- Hinweise zur Wartung geschlossen werden, erforderlich. Starkstrom Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Lei- tung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß den elektrotechni- schen Regeln vorgenommen werden.
Seite 115
Wartung Wartungskarten Im Anschluß befinden sich die für diese Maschine notwendigen War- tungskarten. Eine nach Nummern geordnete Übersicht der War- tungskarten ist im Inhaltsverzeichnis enthalten. 8 — 9 07_0109_1201D...
Wartungskarte 43- -050 Seite 1 von 4 4 4 4 4 3 3 3 3 - - - - 0 0 0 0 5 5 5 5 0 0 0 0 Kompressor: Filtermatten und Ansaugfilter wechseln Diese Wartungskarte beschreibt den Wechsel der Filtermatten und der Ansaugfilter.
Seite 118
Wartungskarte 43- -050 Seite 2 von 4 Filtermatten Die zwei Filtermatten des Kompressors sind nach Wartungsübersicht zu reinigen. Es gibt zwei Filtereinsätze an dem Kompressor, einen vorne im Ge- häuse und einen hinten im Gehäuse. Schrauben Sie die Muttern für die Filterrahmen unten am Ge- häuse mit einem geeigneten Werkzeug auf.
Seite 119
Wartungskarte 43- -050 Seite 3 von 4 Ansaugfilter Die zwei Ansaugfilter des Kompressors sind nach Wartungsüber- sicht zu wechseln. Pos. Bezeichnung Schraube Gehäuseoberteil Luftanschluss Blende Kompressor Entfernen Sie den Luftanschluss mit einem geeigneten Werk- zeug. Lösen Sie die Schrauben oben auf dem Kompressor mit einem geeigneten Werkzeug.
Seite 120
Wartungskarte 43- -050 Seite 4 von 4 Pos. Bezeichnung Kompressoraggregat Ansaugfilter Drehen Sie die beiden Ansaugfilter ab. Drehen Sie neue Ansaugfilter ein und bauen Sie den Kompres- sor in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen. Umweltschutz Entsorgen Sie gebrauchte Filtereinsätze vorschriftsmäßig. 8 — 14 WK43_050_1208D...
Wartungskarte 44- -165 Seite 1 von 3 4 4 4 4 4 4 4 4 - - - - 1 1 1 1 6 6 6 6 5 5 5 5 Schmutzfängersieb im Druckminderventil reinigen Diese Wartungskarte beschreibt das Reinigen des Schmutzfänger- siebes in der Geka- -Kupplung des Wassereingangs und der Sieb- tasse im Druckminderventil.
Seite 122
Wartungskarte 44- -165 Seite 2 von 3 Reinigen Gehen Sie zum Reinigen wie folgt vor: Sieb Geka- -Kupplung Wassereingang Pos. Bezeichnung Geka- -Kupplung Sieb Entfernen Sie den Dichtungsring der Geka- -Kupplung (1), entnehmen Sie das Sieb (2) und reinigen Sie es. Bei sehr starker Verschmutzung Sieb tauschen! Setzen Sie das Sieb wieder in die Geka- -Kupplung und bringen Sie den Dichtungsring wieder in die Geka- -...
Seite 123
Wartungskarte 44- -165 Seite 3 von 3 Druckmindererventil Pos. Bezeichnung Sieb O- -Ring Siebgehäuse Schrauben Sie das Siebgehäuse (3) am Druckmindererventil mit einem geeigneten Werkzeug heraus. Entnehmen Sie das Sieb (1) und reinigen Sie es. Bei sehr starker Verschmutzung Sieb tauschen! Setzen Sie das Sieb (1) wieder in das Siebgehäuse (3) ein.
Wartungskarte 46- -035 Seite 1 von 2 4 4 4 4 6 6 6 6 - - - - 0 0 0 0 3 3 3 3 5 5 5 5 Förderschnecke tauschen Diese Wartungskarte beschreibt das Austauschen der Förder- schnecke.
Seite 125
Wartungskarte 46- -035 Seite 2 von 2 Pos. Bezeichnung Förderschnecke Schneckenmantel Spannen Sie den Schneckenmantel(2) ein und drehen Sie die Förderschnecke(1) entgegen des Uhrzeigersinn heraus. Sprühen Sie die neue Förderschnecke(1) mit Putzmeister Mon- tage- -Spray ein. Drehen Sie die Förderschnecke(1) im Uhrzeigersinn in den ein- gespannten Schneckenmantel(2).
Seite 126
Wartungskarte 46- -036 Seite 1 von 3 Montage Schnecken- 4 4 4 4 6 6 6 6 - - - - 0 0 0 0 3 3 3 3 6 6 6 6 Diese Wartungskarte beschreibt wie Sie die Schneckenpumpe ans pumpe ans Mischrohr Mischrohr montieren.
Seite 127
Wartungskarte 46- -036 Seite 2 von 3 Montage Schnecken- pumpe Pos. Bezeichnung Förderschnecke Schneckenmantel Schneckenpumpe Druckflansch Mischrohr Montieren Sie die Schneckenpumpe, wie in der Wartungskarte “Förderschnecke tauschen” beschrieben. ⇒ Stirnseite von Förderschnecke(1) und Schneckenmantel(2) sind bündig. (2) Lösen Sie die Sechskantmuttern des Druckflansches und nehmen Sie die Druckstutzeneinheit ab.
Seite 128
Wartungskarte 46- -036 Seite 3 von 3 Hinweis Achten Sie beim Festziehen der Schneckenpumpe- Druckstutzenein- heit auf den korrekten Sitz der Dichtflächen der Schneckenpumpe am Druckstutzen und am Mischrohr. Je nach Schneckenmanteltyp der Schneckenpumpe gibt es unter- schiedliche Einbaumöglichkeiten. Bei Schneckenmänteln mit einem Anschlag muss dieser am An- schlag des Mischrohr fixiert werden.
Außerbetriebnahme 9 Außerbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Außerbetriebnahme der Maschine. 9.1 Vorübergehende Soll die Maschine nur vorübergehend außer Betrieb genommen werden, führen Sie folgende Maßnahmen durch. Außerbetriebnahme Reinigen Sie die Maschine wie im Kapitel “Betrieb” Abschnitt “Reinigen der Maschine” beschrieben. Frostschutz Bei Frostgefahr muss die Maschine vollständig von Restwasser ent- leert werden.
Außerbetriebnahme 9.2 Außerbetriebnahme Soll die Maschine außer Betrieb genommen werden, führen Sie folgende Maßnahmen durch. Führen Sie die Arbeiten der Vorübergehende Außerbetriebnahme durch. Konservieren Sie die Maschine mit einem geeigneten Mittel. Hinweis Das konservieren der Maschine schützt sie vor Korrosion und schneller Alterung.
Außerbetriebnahme 9.4 Endgültige Die endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung erfordert eine Zerlegung der Maschine in ihre einzelnen Komponenten. Außerbetriebnahme, Entsorgen Sie alle Teile der Maschine so, dass Gesundheits - - und Entsorgung Umweltschäden ausgeschlossen sind. Umweltschutz Beauftragen Sie mit der endgültigen Entsorgung der Maschine, eine dafür qualifizierten Fachfirma.
Anhang 10 Anhang 10.1 Allgemeine Anzieh- Anziehdrehmomente sind von Schraubenqualität, Gewindereibung und Schraubenkopfauflagefläche abhängig. Die in den folgenden drehmomente Tabellen angegebenen Werte sind Richtwerte. Sie sind nur dann gül- tig, wenn in den Einzelkapiteln der Betriebsanleitung oder in den Er- satzteilblättern keine anderen Werte genannt werden.
Seite 134
Anhang Die folgenden Tabellen beinhalten die maximale Anziehdrehmo- mente Md in Nm für eine Reibungszahl µ = 0,14, Gewinde leicht ges. geölt oder leicht gefettet. Hinweis Für Schrauben mit mikroverkapseltem Klebstoff gelten sämtliche Anziehdrehmomente ¢ 1,1. Schaftschrauben - - Metrisches Regelgewinde DIN 13, Blatt 13 Abmessun- Anziehdrehmo- gen [mm]...
Anhang 10.2 Muster EG- -Konformi- Die Original EG- -Konformitätserklärung finden Sie im Lieferumfang der Maschine. Bewahren Sie diese Sicher auf. tätserklärung 2006/42/EG, II 1.A. de EG- -Konformitätserklärung im Sinne der EG- -Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang II 1.A. en EC declaration of conformity as defined by Machinery Directive 2006/42/EEC Annex II 1.A. de Hiermit erklâren wir, dass die Maschine - - Bezeichnung / Typ / Maschinennummer en Herewith we declare that the machine –Designation / Model / Serial No.
Seite 137
Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis In diesem Kapitel finden Sie die wichtigsten Stichwörter mit der Sei- tenzahl der Seite, auf der Sie das Stichwort dann am linken Rand als Überschrift wiederfinden. Dieses Stichwortverzeichnis ist alpha- bethisch nach Hauptbegriffen geordnet. Diese sind nochmals in thematisch dazugehörige Unterbegriffe untergliedert, die jeweils mit einem Strich gekennzeichnet sind.
Ersatzteilliste Spare parts list Liste des pieces de rechange Lista de piezas de recambio Mischpumpen MP 15 Art. Nr. 111641000...
Seite 143
Inhalt Allgemeines Ersatzteilbestellung Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles Wichtige Für jede Putzmeister-Maschine wird eine maschinen- Alle Ersatzteillieferungen erfolgen auf der Grundlage zur Handhabung der Ersatzteilliste. spezifische Ersatzteilliste erstellt. unserer Verkaufs- und Lieferbedingungen. Inhalt .................1 Die Ersatzteilliste ist in verschiedene Ersatzteilbaugrup- Ihre Ersatzteilbestellung richten Sie bitte an Ihre nächste Allgemeines...............1 pen (Baugruppen-Nr.) unterteilt.
Seite 144
Zeichen und Symbole Positions-Nr. mit „ i “ verweist auf die Informati- Dichtsatz Entleerung onsspalte Safety-Related Part Recycling und PM-Rücknahmeangebot Sicherheitsbezogenes Bauteil Befestigungsmittel Umweltgerechte Entsorgung durch Putzmeister (siehe Betriebsanleitung) Achten Sie bei der Entsorgung auf nationale Anziehdrehmomente M in Nm...
Seite 145
Aufbau der Ersatzteilblätter (13) Benennung / Lieferumfang Die Punkte zeigen den Lieferumfang einer Position. (1) Informationsspalte Im Lieferumfang einer Position sind alle nachfol- mit Zusatzinformationen in Form von Zeichen und genden Positionen mit mehr Punkten enthalten. Symbolen (2) Abbildung der Ersatzteile Beispiel: (3) Positions-Nr.
Seite 146
Allgemeine Anziehdrehmomente (Nm) (Nm) Anziehdrehmomente sind von Schraubenqualität, Ge- windereibung und Schraubenkopfauflagefläche abhän- gig. 0,14 x 1,1 0,14 x 1,1 µ µ Die in den folgenden Tabellen angegebenen Werte sind M20x1,5 Richtwerte. Sie sind nur dann gültig, wenn in den Ein- zelkapiteln der Betriebsanleitung oder in den Ersatzteil- blättern keine anderen Werte genannt werden.
Seite 147
592832 Steuerschrank Control cabinet Armoire de commande - 16 Cuadro de mando 44638-1312...
Seite 148
592832 Steuerschrank Control cabinet Armoire de commande Cuadro de mando 592816 .Hauptschalter .Main switch .Interrupteur principal .Interruptor general 592817 .Doppeldrucktaster .Double pressbutton switch .Bouton poussoir double .Tecla de empuje doble 592822 .Wahlschalter .Selection switch .Commutateur de sélection .Conmutador-selector 592823 .Leuchtmelder .Signal lamp .Voyant lumineux .Avisador luminoso...
Seite 149
508558 Luftarmatur Air fittings Raccords d'air - 16 Griferia de aire 45888-1312...
Seite 150
508558 Luftarmatur Air fittings Raccords d'air Griferia de aire 002330008 .Schlauchschelle Ø 20-23 B 8 mm .Hose clip .Collier de serrage .Abrazadera de manguera 041401008 .Außengewindetülle 1/2" .Nozzle, male thread .Douille filetée .Manguito rosca exterior 040092007 .Winkel 1/2" GF92 .Elbow .Coude .Codo 014068009...
Seite 153
508557 Druckstutzen Pressure connection Tubulure de pression - 16 Tubuladura de presión 45893-1312...
Seite 154
508557 Druckstutzen Pressure connection Tubulure de pression Tubuladura de presión 508556 .Druckstutzen .Pressure connection .Tubulure de pression .Tubuladura de presión 207763001 .Kupplungs-Vaterteil V-TEIL 25-40/R1" IG .Coupling male part .Raccord mâle .Acoplamiento macho 208086004 .Reduziernippel 3/4"-1/4" .Reducing nipple .Nipple de reduction .Racor de reducción 529754 .Reduziernippel...
Seite 155
508564 Wasserpumpe 12.3 Water pump Pompe à eau - 16 Bomba de agua 45890-1312...
Seite 156
508564 Wasserpumpe Water pump Pompe à eau Bomba de agua 040092007 .Winkel 1/2" GF92 .Elbow .Coude .Codo 214501007 .Wasserpumpe 2,4CBM/H 230V 50HZ .Water pump .Pompe à eau .Bomba de agua 428868 ..Pumpengehäuse ..Pump housing ..Carter de pompe ..Carcasa de bomba 427701 ..Ablaßventil ..Drain valve...
Seite 159
508563 Wasserarmatur 12.7 Water fittings Robinetterie d'eau - 16 Grifería de agua 45891-1312...
Seite 160
508563 Wasserarmatur Water fittings Robinetterie d'eau Grifería de agua 002330008 .Schlauchschelle Ø 20-23 B 8 mm .Hose clip .Collier de serrage .Abrazadera de manguera 041401008 .Außengewindetülle 1/2" .Nozzle, male thread .Douille filetée .Manguito rosca exterior 040092007 .Winkel 1/2" GF92 .Elbow .Coude .Codo 040372002...
Seite 161
Putzmeister Putzmeister Limited Putzmeister France Mörtelmaschinen GmbH Max-Eyth-Straße 10 Carrwood Road Zone Industrielle 72631 Aichtal Chesterfield Trading Estate Rue Jean Jaurès Postfach 21 52 Chesterfield 91861 Epinay sous Sénart 72629 Aichtal Derbyshire Tel. (1) 69 39 69 39 Tel. (0 71 27) 599-0 S41 9QB Fax (1) 60 47 20 68 Fax (0 71 27) 599-743...
Seite 162
Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Postfach 2152 D-72629 Aichtal Telefon (07127) 599-0 Telefax (07127) 599-743 Internet: http://www.moertelmaschinen.de E-Mail: mm@putzmeister.de...