Warnhinweise • Die Installation des Gerätes und Reparaturen wenn das Gerät betaut oder starken Tempera- am Gerät sind ausschließlich vom Fachmann turschwankungen ausgesetzt war. unter Beachtung der geltenden VDE-Richtli- nien durchzuführen. Bei nicht fachgerechter • Das Gerät darf nur in gemäßigtem Klima betrie- Installation und Inbetriebnahme wird keine ben werden.
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• Setzen Sie das Gerät niemals direkter Sonne- vorgenommenen Änderungen oder Instandset- neinstrahlung aus und vermeiden Sie die direk- zungsarbeiten durch den Kunden. Benutzen Sie te Nähe von Wärmequellen (z. B. Heizkörper, das Gerät ausschließlich wie in der Betriebs- andere Elektrogeräte, Kamin etc.). Bei Geräten, anleitung vorgegeben und insbesondere nach die Kühlkörper oder Lüftungsschlitze haben, dem Stande der Technik.
Lieferumfang 3.1.1. Kassette mit Multituner für 1 × Kopfstellenkassette DVBC, DVBT oder DVBT2 Die OKM 818 T wandelt DVB-S/S2/T/T2/C in 1 × DC-Verbindungskabel OKS 200 COFDM. Sie besitzt zwei voneinander getrennte Einheiten mit je vier Multituner, vier Modulato- 1 × Bedienungsanleitung ren und je einem HF-Ausgang.
3.4. Ausgang / Modulatoren Direkter Anschluss an den LNBs Die Ausgangskanäle der Modulatoren sind Die Kopfstellen-Kassette verfügt an den Ein- gängen über eine Fernspeisespannung für den Zwangsnachbarkanäle. LNB und über DiSEqC 1.0-Funktionalitäten. Die Die Octokassette verfügt über acht Modulato- Eingänge können direkt an den LNB angeschlos- sen werden.
(OKS 200) lassen sich die Kassetten mitein- ander verbinden. WARNUNG! Bei Durchschleifung der Spannung dürfen maximal 3 x OKM 818 T miteinander verbun den werden. Beachten Sie den maximalen Ausgangsstrom des verwendeten Netzteils! Beachten Sie, dass das Netzteil ggf. auch die LNBs versor...
über das Internet, an unterschiedlichen Standor- ten ermöglicht. Der Zugriffsschutz wird mittels Passwortabfrage realisiert. Die OKM 818 T hat zwei voneinander getrennte Einheiten. Jede Einheit verfügt über eine eigene Webschnittstelle und eine eigene statische IP-Adresse. Ab Werk sind folgende Werte...
Ändern sie die IP-Adresse und die Subnetz- maske ihres Computers entsprechend (z.B.: IP-Adresse 192.168.0.11 und Subnetzmaske 255.255.255.0): (1) Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen > LAN-Verbindung > Status von LANVerbin dung > Eigenschaften (2) > Eigenschaften von LAN-Verbindung > Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) > Eigenschaften (3) >...
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• Sollten sie nicht automatisch zur Startseite weitergeleitet werden, drücken sie anschlie- ßend auf die Schaltfläche OPEN PAGE . In der Kopfzeile der Seite kann der Benutzer die Sprache der Benutzeroberfläche auswählen. Zur Auswahl stehen Deutsch (DE) und Englisch (EN) (1).
5.2. Startseite Die Anzahl der ausgewählten Programme (siehe Auf der Startseite werden die, für die Funkti- Abschnitt 5.3. auf Seite 16) und die Konfigura- on des Systems maßgeblichen Informationen tion der Modulatoren (siehe Abschnitt 5.4. auf angezeigt. Entscheidend ist die Signalqualität Seite 18) haben Einfluss auf den Füllstand.
5.3. Initialisierung Phase 1 Im Optionsfeld „DiSEqC“ können die DiSEqC- In der ersten Phase der Initialisierung werden Steuersignale ausgeschaltet werden oder für die die für den Sendersuchlauf nötigen Tuner-Ein- Umschaltung eines DiSEqC-fähigen Multischal- stellungen vorgenommen und der Sender- ters zwischen den Positionen 1 bis 4 eingestellt suchlauf durchgeführt.
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„aus“ wählen Ganzzahlige 3-stellige Eingabe der Mittenfrequenz Hinweis: Alle anderen Eingabefelder sind nicht relevant. Der Multituner erkennt automatisch die Modu- lationsart und alle anderen für den Empfang wichtigen Parameter. Kanal Ei ngabe Kanal Eingabe Kanal Eingabe Kanal Eingabe S 21 S 22 S 23 S 24...
5.4.1. RemuxMode Hinweis: Nicht ganzzahlige Mittenfrequenzen von Kanä- Sind die Transportstrom-IDs (TS-ID) der vier len mit 7 MHz Bandbreite werden auf die nächst Modulatoren und die Netzwerk-ID auf den Wert kleinere Zahl abgerundet. Bsp. Die Mittenfre- „auto“ eingestellt, befindet sich die Kassette im quenz von Kanal 5 ist 177,5 MHz, die Eingabe ist Remux-Mode.
5.4.2. CrossMultiplexMode Der Cross-Multiplex-Mode dient • zum Splitten von Transpondern • zum Zusammenführen von Programmen aus mehreren Transpondern in einem gemeinsa- men Ausgangskanal. Dadurch werden die vorhandenen Übertragungs- kapazitäten besser genutzt. • Ändern Sie die Netzwerk-ID auf einen Wert größer Null. Dem Modulator 1 zugeordnete Programme •...
5.5. Initialisierung Phase 3 LCN kann sowohl im REMUX- als auch im Cross-Multiplex-Mode verwendet werden. In der Phase 3 wird die Konfiguration der Modu- latoren vorgenommen. Nach der Zuordnung der Programme in Phase 2 muss in Phase 3 der Füllstand überprüft werden. Ggf.
• QPSK (2 Bit) – geringe Datenrate – sehr robus- DVBT Guard Interval: tes Signal. Zwischen den gesendeten Symbolen des Nutzsignales wird ein Schutzintervall übertra- • QAM 16 (4 Bit) - mittlere Datenrate. gen. Durch dieses Schutzintervall wird bei der DVB-T Übertragung das Symbolübersprechen •...
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Um den störungsfreien Empfang zu gewährleis- • Das Guard-Intervall auf 1/32 einstellen. Durch ten, ist unbedingt eine Reserve einzuhalten. kürzere Schutzintervalle werden höhere Da- tenraten erreicht. Wir empfehlen einen maximalen Füllstand von 90 %. • In der Kanalliste die Anzahl der ausgewählten Programme reduzieren.
Unter Software-Datei kann eine neue Software für die Oberfläche installiert werden. Software-Updates finden Sie auf www.fuba.de Nach einem Update wird die Kassette automa- tisch neu gestartet. Die eingestellten Parameter gehen nach einem Update nicht verloren.
5.6.5. Programmdaten löschen 5.6.7. Initialisierungsdaten laden Beim Betätigen des Buttons Programmdaten löschen werden die Einstellungen der Phase2 Unter EINSTELLUNGEN DER INITIALISIERUNG gelöscht. Die eingestellten Transponder müssen AUS DATEI LADEN können Sie die gespeicherten mit einem Sendersuchlauf neu eingelesen Einstellungen der Initialiserungsphasen 1 bis 3 werden.