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Inhaltsverzeichnis
Original - Betriebsanleitung
euro-Tiger V8 ab 2005
Ausgabe 2
DaimlerChrysler Motor OM 502 LA
Maske- Version: 2006h01 (30)
Software- Version: 06h0130
Printed in Germany 06 /08
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Inhaltszusammenfassung für Ropa euro-Tiger V8

  • Seite 1 Original - Betriebsanleitung euro-Tiger V8 ab 2005 Ausgabe 2 DaimlerChrysler Motor OM 502 LA Maske- Version: 2006h01 (30) Software- Version: 06h0130 Printed in Germany 06 /08...
  • Seite 2 Diese Betriebsanleitung darf – auch auszugsweise – nur mit ausdrücklicher Genehmigung durch die ROPA GmbH nachgedruckt kopiert oder anderweitig vervielfältigt werden. Jede, von der ROPA GmbH nicht autorisierte Art der Vervielfältigung, Verbreitung oder Speicherung auf Datenträgern in jeglicher Form und Art stellt einen Verstoß...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Vorbemerkung ..............14 Typenschild und wichtige Daten ..............16 Typunterschiede zwischen eT V8h und eT V8-3 ........16 Seriennummern ..................17 Sicherheit ................ 21 Allgemeines .....................21 1.2 Pflichten des Unternehmers ..............21 Allgemeine Symbole und Hinweise ............22 Bestimmungsgemäße Verwendung ............22 Gefahrenbereich ..................23 Sicherheitsaufkleber an der Maschine.............26 Sicherheit und Gesundheitsschutz ............27 Anforderungen an das Bedienungs - und Wartungspersonal ....27 Verhalten bei Unfällen................28...
  • Seite 4 Inhalt Bedienelemente .............. 57 Lenksäule ....................57 5.1.1 Lenkstockschalter ..................58 Fahrersitz ....................59 Bedienelemente am Boden der Fahrerkabine .........63 Bedienkonsole rechts ................63 5.4.1 Schalterfeld 1 ...................64 5.4.2 Bedienteil I ....................64 5.4.3 Bedienteil II ....................67 5.4.4 Schalterfeld 2 ...................70 5.4.5 Schalterfeld 3 ...................71 5.4.6 Schalterfeld 4 ...................72 5.4.7...
  • Seite 5 Inhalt 6.3.6 Warn - und Statusanzeigen im Farbterminal ..........104 Klimatisierung ..................107 Joystick ....................109 Dieselmotor ....................114 6.6.1 Motor starten ....................114 6.6.2 Motor starten ohne das Terminal zu booten ..........114 6.6.3 Motordrehzahlverstellung ................115 Fahrantrieb schalten ................116 6.7.1 Getriebe schalten..................116 6.7.2 Schaltvorgang Differenzialsperre .............117 Fahren .....................118 6.8.1 Fahrtrichtungswahl (vorwärts+ /rückwärts) ..........118...
  • Seite 6 Inhalt 6.10.3 Automatische Lenkung (Autopilot) ............134 6.10.3.1 Autopilot-Vorderachslenkung aktivieren ..........134 6.10.3.2 Schnellkurs: Nur Vorderachs-Autopilot aktivieren ........136 6.10.3.3 Autopilot Hinterachslenkung aktivieren............137 6.10.3.4 Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen manuell aktivieren ......139 6.10.3.5 Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen automatisch aktivieren ....140 6.10.4 Lenkverhalten einstellen ................141 6.11 Roden ......................141 6.11.1 Vorbereitungen zum Roden ..............141 6.11.2...
  • Seite 7 Inhalt 6.12.9.17 Paddeldrehzahl ..................178 6.13.9.18 Seitenverschiebung .................178 6.12.9.19 Seitenverschiebung manuell..............179 6.12.9.20 Seitenverschiebung automatisch ............180 6.12.9.21 Reihenabstand beim PRh-V -Roder einstellen ........181 6.13 Reinigung ....................186 6.13.1 Siebband ....................186 6.13.1.1 Siebband reversieren................188 6.13.1.2 Bodenbetätigung Siebband ..............188 6.13.2 Siebband einstellen – Abstandseinstellungen .........189 6.13.2.1 Längsrichtung ..................189 6.13.2.2...
  • Seite 8 Inhalt 6.23 Videoüberwachung ................220 6.24 Elektrik ....................220 6.24.1 Batteriehauptschalter ................220 6.24.2 Spannungsüberwachung .................221 6.24.3 Sicherungen.....................221 6.25 Drucker ....................223 6.25.1 Beschreibung der Tastenfunktionen ............223 6.25.2 Welches Thermopapier ist geeignet ............224 6.26 Reifendrücke ..................225 6.27 Stillsetzen ....................226 Wartung und Pflege ............229 Motor .......................229 7.1.1 Trockenluftfilter ..................230 7.1.2...
  • Seite 9 Inhalt Schlegler und Roder ................269 7.9.1 Schlegler ....................270 7.9.1.1 Schlegler in Wartungsstellung bringen ............270 7.9.1.2 Schlegler aus der Wartungsstellung in Arbeitsstellung bringen ....275 7.9.1.3 Sensor des Reihentasters einstellen (Menücode 3202001) ....276 7.9.1.4 Schleglerlaufräder..................277 7.9.1.5 Schleglerwelle ..................278 7.9.1.6 Nachköpfer ....................279 7.9.2 Roder ......................280 7.9.2.1 Rodergetriebe für Rodewalzen ..............280...
  • Seite 10 Schmier - und Betriebsstoffe euro-Tiger ab 2005 V8 ......333 Wartungstabelle euro-Tiger ab 2005 V8 ..........334 Schmierplan euro-Tiger ab 2005 V8 mit Roder PRh ......338 Schmierstoff-Umschlüsselungstabelle für ROPA Maschinen ....340 Auszug aus der Mercedes- Benz-Werksnorm Betriebsstoffe, Motoröle und Kühl-/Frostschutzmittel .............341 9.5.1 Mehrbereichsmotorenöle (Spezifikation 228.5) ..........341...
  • Seite 11 Inhalt Schmierpläne ...................350 9.9.1 Schmierplan für ROPA euro-Tiger ab 2005 V8 “nur Grundmaschine” mit 60 Schmierstellen ...........350 9.9.2 Schmierplan für PRh- Roder mit PBSh- Schlegler (nur Bj. 2005) mit 73 Schmierstellen............351 9.9.3 Schmierplan für PRh- Roder mit PISh - Schlegler (nur Bj.
  • Seite 13: Vorbemerkung

    0 Vorbemerkung Kapitel 0 Vorbemerkung Kapitel 0 e-T V8 Vorbemerkung...
  • Seite 15 0 Vorbemerkung Vorbemerkung Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen ROPA Maschine. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch. Die Betriebsanleitung ist in erster Linie für den Maschinenführer bestimmt. Sie enthält alle Angaben, die zum sicheren Betrieb dieser Maschine erforderlich sind, informiert über die sichere Handhabung...
  • Seite 16: Vorbemerkung

    Austausch von Verschleißteilen beziehungsweise für rechtzeitige Reparaturen. Lassen Sie die Maschine vorschriftsgemäß warten bzw. instandsetzen. Nutzen sie die jahrzehntelange Erfahrung, die ROPA in der Zuckerrüben -Rode - und  Verladetechnik gesammelt und in dieser Maschine umgesetzt hat mit der richtigen Bedienung dieser Maschine.
  • Seite 17: Typenschild Und Wichtige Daten

    0 Vorbemerkung Typunterschiede zwischen eT V8h und eT V8-3 eT V8h eT V8-3 Typenschildeintrag 436 KW 444 KW Kabinenausstattung dunkel hell Dieselmotor 2 Turbolader 1 Turbolader 2 Auspuff -Endrohre 1 Auspuff - Endrohr Abgasnorm EuroMot 2 EuroMot 3a Fahrantrieb 2 Fahrantriebsmotore 1 Fahrantriebsmotor 125 cm³...
  • Seite 18: Seriennummern

    0 Vorbemerkung Bitte tragen Sie in die folgende Abbildung des Typenschildes die Daten Ihrer Maschine ein. Diese Daten benötigen Sie beim Bestellen von Ersatzteilen. Soweit Sie das Schlegler - und/oder das Rodeaggregat noch nicht getauscht haben, können anhand der Maschinennummer diese beiden Aggregate beim Hersteller ebenfalls identifiziert werden.
  • Seite 19 0 Vorbemerkung Die Seriennummer (1) des Roders befindet sich links vorne an der oberen Einhängelasche des Dreipunktes. Die Seriennummer (2) des Schleglers finden sie links oben am Schlegler-Seitenteil. PISh - Schlegler PBSh /PBSOh- Schlegler Kapitel 0 e-T V8 Vorbemerkung...
  • Seite 21: Sicherheit

    1 Sicherheit Kapitel 1 Sicherheit Kapitel 1 e-T V8 Sicherheit...
  • Seite 23: Allgemeines

    1 Sicherheit Sicherheit Allgemeines Der euro-Tiger wurde nach dem derzeitigen Stand der Technik gefertigt und auf Sicherheit geprüft. Die Maschine ist CE -konform und entspricht damit den einschlägigen europäischen Richtlinien für den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraumes.
  • Seite 24: Allgemeine Symbole Und Hinweise

    1 Sicherheit Allgemeine Symbole und Hinweise Folgende Symbole und Hinweise werden in dieser Anleitung für Sicherheitshinweise verwendet. Sie warnen vor möglichen Personen - oder Sachschäden oder geben Ihnen Hinweise zur Erleichterung der Arbeit. Gefahr! Dieses Symbol warnt Sie vor einer unmittelbar drohenden Gefahr, die zum Tode oder zu schwersten Körperverletzungen führen kann.
  • Seite 25: Gefahrenbereich

    1 Sicherheit Gefahrenbereich Während des Betriebs der Maschine darf sich niemand im Gefahrenbereich aufhalten. Der Bediener hat bei Gefahr die Maschine unverzüglich stillzusetzen und die betreffenden Personen aufzufordern, den Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Er darf die Maschine erst dann wieder in Betrieb nehmen, wenn sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich befinden.
  • Seite 26 Zusätzlich steht bei jedem Piktogramm eine sechsstellige Nummer. Dies ist die ROPA-Bestellnummer. Unter Angabe dieser Nummer können Sie das betreffende Piktogramm bei ROPA nachbestellen. Die Zahl, die in Klammern angegeben ist, ist auf dem betreffenden Aufkleber aufgedruckt. Damit ist eine einfache Zuordnung des Piktogramms zur Bestellnummer und zur Erklärung möglich.
  • Seite 27 1 Sicherheit 355070 (34) 355068 (39) Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Gefahr durch elektrischen Strom! Motor abstellen und Zündschlüssel Ausreichenden Sicherheitsabstand zu elek- abziehen. Handbuch lesen und trischen Hochspannungsleitungen einhalten. Sicherheitshinweise beachten. 355078 (11) 355069 (41) Gefahr durch absinkende Maschinenteile! Verbrennungsgefahr durch heiße Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist nur bei Oberflächen! Genügend Abstand von eingelegter Hubzylindersicherung zulässig.
  • Seite 28: Sicherheitsaufkleber An Der Maschine

    1 Sicherheit 355076 (24) 355067 (44) 355080 (42) Maschinenteile erst dann berühren, Niemals in den Explosionsgefahr. wenn Sie vollständig zum Stillstand Druckspeicher steht unter Gefahrenbereich gekommen sind. sehr hohem Druck. Ausbau zwischen Vorsatzgerät und Maschine treten. und Reparatur nur nach den Anweisungen im Handbuch vornehmen.
  • Seite 29: Sicherheit Und Gesundheitsschutz

    1 Sicherheit Sicherheit und Gesundheitsschutz Die nachstehenden Bestimmungen und Vorschriften sind strikt zu befolgen, um das Risiko von Personen - und/ oder Sachschäden zu verringern. Zudem sind die regional geltenden Vorschriften und Bestimmungen zur Arbeitssicherheit und zum sicheren Umgang mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen unbedingt einzuhalten. Jeder, der mit der Maschine arbeitet, muss aus Sicherheitsgründen die vorliegende Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
  • Seite 30: Verhalten Bei Unfällen

    Wartungspersonal vorgenommen werden. Verschiedene Tätigkeiten dürfen nur von Personen vorgenommen werden, die von ROPA für diese Tätigkeiten ausdrücklich autorisiert wurden. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim Hersteller, ob Sie eine bestimmte Tätigkeit selbst gefahrlos ausführen können.
  • Seite 31: Gefahren Durch Mechanische Einflüsse

    1 Sicherheit 1.12 Gefahren durch mechanische Einflüsse Gefahr! Während des Betriebs der Maschine besteht Lebensgefahr durch freiliegende rotierende Maschinenteile (Kardanwelle, Walzen und Transportbänder ...) und überhängende Anbauteile. Rotierende Maschinenteile und brechende Anbauteile können schwerste Verletzungen verursachen wie Quetschungen, Abtrennen von Körperteilen und Knochenbrüche. Diese Verletzungen können in besonders schweren Fällen tödlich sein.
  • Seite 32: Gefahren Durch Lärm

    1 Sicherheit Vorsorge Behälter mit Kraftstoffen oder Ölen sorgfältig verschließen.  Leere Behälter vorschriftsgemäß und umweltverträglich entsorgen.  Geeignete Bindemittel bereithalten und bei Bedarf unverzüglich einsetzen.  1.14 Gefahren durch Lärm Warnung! Lärm kann Hörverlust (Taubheit), Schwerhörigkeit, Gesundheitsstörungen wie Gleichgewichts- oder Bewusstseinsstörungen verursachen, ebenso Störungen des Herz-Kreislaufsystems.
  • Seite 33: Sicherheitshinweise Zum Umgang Mit Säurebatterien

    1 Sicherheit 1.16 Sicherheitshinweise zum Umgang mit Säurebatterien 1. Feuer, Funkenbildung, Rauchen und offenes Licht sind verboten. Funkenbildung durch An- und Abklemmen elektrischer Verbraucher oder Messgeräte direkt an den Batterieklemmen vermeiden. Vor dem An- und Abklemmen der Batterien Batteriehauptschalter abschalten. Zuerst Masseanschluss entfernen. Kurzschlüsse durch Falschpolung und Arbeiten mit Gabelschlüssel vermeiden.
  • Seite 35: Straßenfahrt

    2 Straßenfahrt Kapitel 2 Straßenfahrt Kapitel 2 e-T V8 Straßenfahrt...
  • Seite 37 Warnleuchte o. ä. ausgestattet wird und diese Geräte auch ständig in funktionsbereitem Zustand mitgeführt werden. Hinweis! Die Firma ROPA weist ausdrücklich darauf hin, dass stets Fahrer und Besitzer des euro-Tigers allein dafür zuständig sind, dass die jeweiligen Bestimmungen und Auflagen der zuständigen Straßenverkehrsbehörden eingehalten werden.
  • Seite 38 2 Straßenfahrt g) sind die Tasträder einzuschwenken und zu verriegeln (gilt nicht bei PBSOh). h) sind die rot -weißen Warntafeln – wie auf dem Bild gezeigt – anzubringen und mit Splinten zu sichern. Zudem sind alle rot - weißen Warntafeln und Warnstreifen stets in sauberem und einwandfreiem Zustand zu halten.
  • Seite 39 2 Straßenfahrt j) ist bei Maschinen mit PBSh -Schlegler der Blattteller vollständig einzuklappen. k) ist die Rodeeinrichtung vollständig bis zum Anschlag anzuheben. l) ist das Rodeaggregat in Mittelstellung zu verschieben. m) ist beim variablen Roder der Walzengang manuell in Mittelstellung zu verschieben. n) ist die Pendelachsabstützung der Vorderachse auszuschalten.
  • Seite 40 2 Straßenfahrt Für das Fahren im Gelände darf die Achse nicht benutzt werden und ist deshalb im Gelände hochzuheben. Zum Aufheben oder Absenken der Zusatzachse wählen Sie mit dem Drehwahlschalter am Bedienteil II die Position 8 aus. Ist die Zusatzachse aktiviert, erscheint am Farbterminal das Symbol absenken Taste hochheben...
  • Seite 41 Führung des Fahrzeugs zu belehren. Die Belehrung ist von den Fahrern unterschriftlich zu bestätigen. Der Fahrzeughalter hat die Bestätigungen mindestens ein Jahr aufzubewahren. – Einen Vordruck für diese Belehrung finden Sie in Kapitel 9. ROPA empfiehlt, diesen Vordruck vor dem Ausfüllen zu kopieren. – Wie bereits erwähnt, kann die regional zuständige Straßenverkehrsbehörde zusätzliche oder von den aufgeführten Bestimmungen abweichende Auflagen festsetzen. Es liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich von Fahrzeughalter und Fahrzeugfahrer, sich über diese Bestimmungen zu informieren und diese auch...
  • Seite 43: Übersichtsbilder Und Technische Daten

    3 Übersichtsbilder und technische Daten Kapitel 3 Übersichtsbilder und technische Daten Kapitel 3 e-T V8 Übersichtsbilder und technische Daten...
  • Seite 45: Übersichtsbild Euro-Tiger

    3 Übersichtsbilder und technische Daten Übersichtsbilder und technische Daten Übersichtsbild euro-Tiger Diese Übersicht soll Sie mit den Namen der wichtigsten Baugruppen Ihres euro-Tigers vertraut machen. Entladeband Bunkerschnecke Hydraulik- Ringelevator öltank Bunker Zentralelektrik Motorhaus Fahrerkabine Staufach Aufstiegsleiter Bunker Scheibenwaschwasser-Behälter Siebsternreinigung Aufstiegsleiter Kabine Rodeaggregat Blattteller (hier nicht dargestellt nur bei PBS) Schlegleraggregat...
  • Seite 46 3 Übersichtsbilder und technische Daten e-T V8 Kapitel 3 Übersichtsbilder und technische Daten...
  • Seite 47: Technische Daten

    3 Übersichtsbilder und technische Daten Technische Daten Fahrzeugtyp: e-T V8h e-T V8 - 3 gültig für Serie: 2005 / 2006 ab 2006 Mercedes-Benz- Motortyp: Mercedes-Benz Mercedes-Benz OM502LA.E2/1 OM502LA.E3A/2 Zertifikat: E2/1 E 3A/2 Abgasstufe: Euromot 2 Euromot 3a Abgasnorm: 97/ 98/ EG Stufe 2 97/ 68/ EG Stufe 3a Leistung: 436 kW bei 1690 min...
  • Seite 48 3 Übersichtsbilder und technische Daten 3 Übersichtsbilder und technische Daten Fahrzeugtyp: e-T V8h e-T V 8 - 3 Kraftstoffverbrauch: Durchschnitt 35 - 60 l/h Bereifung: vorne 800/65 R 32 172 A8 oder 900/55 R 32 173 A8 bei PR-XL Roder 1050/50 R32 oder 900/60 R 32 176 A8 mitte 1050/50 R 32 178 A8...
  • Seite 49: Transportskizze Für Tiefladertransport Euro-Tiger 2005-V8 Mit Schlegler Pbsh Und Pish

    3 Übersichtsbilder und technische Daten 3.3 Transportskizze für Tiefladertransport euro-Tiger 2005-V8 mit Schlegler PBSh und PISh Kapitel 3 e-T V8 Übersichtsbilder und technische Daten...
  • Seite 50: Transportskizze Für Tiefladertransport Euro-Tiger 2005-V8 Mit Schlegler Pbsoh

    3 Übersichtsbilder und technische Daten 3.4 Transportskizze für Tiefladertransport euro-Tiger 2005-V8 mit Schlegler PBSOh e-T V8 Kapitel 3 Übersichtsbilder und technische Daten...
  • Seite 51: Allgemeine Beschreibung

    4 Allgemeine Beschreibung Kapitel 4 Allgemeine Beschreibung Kapitel 4 e-T V8 Allgemeine Beschreibung...
  • Seite 53: Funktion

    4 Allgemeine Beschreibung Allgemeine Beschreibung Funktion Der euro-Tiger ist eine selbstfahrende Arbeitsmaschine zum Roden von Zuckerrüben. Die gerodeten Rüben werden im Bunker gesammelt. Sobald der Bunker gefüllt ist, können die Zuckerrüben wahlweise mit dem Entladeband auf einer Miete abgelegt oder direkt auf Begleitfahrzeuge verladen werden.
  • Seite 54: Lieferumfang

    4 Allgemeine Beschreibung Zum Entladen werden die Zuckerrüben über Längs - und Querkratzboden zum Entladeband befördert und von da entweder auf Miete abgelegt oder auf ein nebenherfahrendes Begleitfahrzeug verladen. Bis zu zehn Bordrechner sind über einen CAN - Bus vernetzt und liefern dem Fahrer alle Informationen auf das großzügig ausgelegte Farbterminal.
  • Seite 55: Typenübersicht Schlegler Und Roder

    4 Allgemeine Beschreibung Typenübersicht Schlegler und Roder Aufschlüsselung der Schleglerbezeichnung am Beispiel des ROPA „PBSOh-45“: P = Paintner -Ausführung B = Blattellerschlegler mit Blattschnecke, I = Integralschlegler S = Schlegler O = Ostausführung (Blattschnecke vergrößert und Drehrichtungstausch, 4 Tasträder) h = hydraulischer Schleglerantrieb; m = mechanischer Antrieb = Trennzeichen 45 = 45 cm Reihenabstand;...
  • Seite 57: Bedienelemente

    5 Bedienelemente Kapitel 5 Bedienelemente Kapitel 5 e-T V8 Bedienelemente...
  • Seite 59: Lenksäule

    5 Bedienelemente Bedienelemente Lenksäule Gefahr! Gefahr von tödlichen Verletzungen, wenn die Lenksäule während der Fahrt verstellt wird. Dabei kann die Maschine außer Kontrolle geraten und schwerste Schäden anrichten. Verstellen Sie deshalb die Lenksäule NIEMALS während der Fahrt! Drehgriff (1) Höhenverstellung Drehgriff mit Tiger-Symbol (1) lösen (nach links drehen), Lenksäule auf gewünschte Höhe bringen, Drehgriff wieder festdrehen (nach rechts drehen) und Lenksäule sperren.
  • Seite 60: Lenkstockschalter

    5 Bedienelemente 5.1.1 Lenkstockschalter – Hebel nach rechts drücken: Blinker rechts (R) – Hebel nach links drücken: Blinker links (L) – Hebel rauf /runter: Fahrlicht/Fernlicht/ Lichthupe (F) – Druckschalter am Ende: Hupe (H) – Schiebestück vor der Hupe: Scheibenwaschanlage (W) –...
  • Seite 61: Fahrersitz

    5 Bedienelemente Fahrersitz Sicherheitshinweise: – Um Rückenschäden zu vermeiden, sollte vor jeder Inbetriebnahme des Fahrzeugs und bei jedem Fahrerwechsel die Gewichtseinstellung auf das individuelle Gewicht des Fahrers eingestellt werden. – Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen keine Gegenstände im Schwingbereich des Fahrersitzes gelagert werden.
  • Seite 62 5 Bedienelemente Höheneinstellung Die Höheneinstellung kann luftunterstützt stufenlos angepasst werden. Durch vollständiges Ziehen oder Drücken des Betätigungshebels (Pfeil) kann die Sitzhöhe verändert werden. Wird dabei der obere oder der untere Endanschlag der Höheneinstellung erreicht, erfolgt eine automatische Höhenanpassung, um einen Mindestfederweg zu gewährleisten.
  • Seite 63 5 Bedienelemente Längsverstellung mit Steuerhebelträger Durch Betätigen des Verriegelungshebels nach oben wird die Längsverstellung freigegeben. Der Verriegelungshebel muss in der gewünschten Position einrasten. Nach dem Verriegeln darf sich der Fahrersitz nicht mehr in eine andere Position verschieben lassen. Kopfstütze Die Kopfstütze kann in der Höhe durch Herausziehen über spürbare Rasterungen bis zu einem Endanschlag individuell angepasst werden.
  • Seite 64 5 Bedienelemente Armlehnenneigung Die Längsneigung der Armlehnen kann durch Drehen des Handrades (Pfeil) verändert werden. Rückenlehneneinstellung Das Verstellen der Rückenlehne erfolgt über den Verriegelungshebel (Pfeil). Der Verriegelungshebel muss in der gewünschten Position einrasten. Nach dem Verriegeln darf sich die Rückenlehne nicht mehr in eine andere Position verschieben lassen.
  • Seite 65: Bedienelemente Am Boden Der Fahrerkabine

    5 Bedienelemente Bedienelemente am Boden der Fahrerkabine Fahrpedal Bremspedal Fußschalter Fußschalter Öffner für die Autopilot Fahrtrichtung Reinigungsklappe Bedienkonsole rechts Ausführliche Erklärungen finden Sie in Kapitel 6 „Bedienung“. Die Konsole gliedert sich in verschiedene Bedienfelder: (1) Schalterfeld 1 (2) Bedienteil I (3) Bedienteil II (4) Schalterfeld 2 (5) Schalterfeld 3 (6) Schalterfeld 4 (7) Joystick mit Multifunktionsgriff (8) Farbterminal...
  • Seite 66: Schalterfeld 1

    5 Bedienelemente 5.4.1 Schalterfeld 1 1 Lenkungshauptschalter – Lenkungshauptschalter nach unten gekippt = entriegelt: Lenkung von Knick - u. Hinterachse ist möglich. – Lenkungshauptschalter nach oben gekippt = verriegelt: Lenkung von Knick - u. Hinterachse ist gesperrt. 2 Fernlichtkontrolle 3 Blinkerkontrolle 5.4.2 Bedienteil I Das Bedienteil I wird hauptsächlich beim Roden benötigt...
  • Seite 67 5 Bedienelemente (1) Roderhauptantrieb reversieren: Siehe Seite 152 / 175. (2) Drehrichtung der letzten Rodewalze (Zwickwalze) festlegen: siehe Seite 177 (3) Direktaufruf Sonderfunktionen: Geplant zum direkten Sprung ins Menü “Sonderfunktionen” im Farbterminal: siehe Seite 98. (4) Achsabstützung EIN / AUS: Wird diese Taste gedrückt und die LED leuchtet, ist die Achsabstützung eingeschaltet.
  • Seite 68 5 Bedienelemente (9) Drehwahlschalter mit 12 Positionen zum Auswählen: Pos. 6: Drehzahl Siebsterne: siehe Seite 192. Pos. 5: Drehzahl Siebband: siehe Seite 186. Pos. 4: Drehzahl Rodewalzen 1- 4: siehe Seite 174. Pos. 3: Drehzahl Tastwalze: siehe Seite 161. Pos. 2: Drehzahl Rüttelschar: siehe Seite 161. Pos. 1: Drehzahl Blattteller (nur bei PBS-Schlegler): siehe Seite 153. Pos. 7: Schnittstärke Nachköpfer: siehe Seite 155 Taste drücken = Schnittstärke zu, Taste drücken = Schnittstärke auf.
  • Seite 69 5 Bedienelemente 5.4.3 Bedienteil II Das Bedienteil II dient zum Einstellen von Maschinenfunktionen und des Kabinenklimas. (1) Schongangstufe nach links: Taste zum stufenweisen Verstellen der Schongangstufe nach links: siehe Seite 129. (2) Schongangsstufe nach rechts: Taste zum stufenweisen Verstellen der Schongangstufe nach rechts: siehe Seite 129.
  • Seite 70 5 Bedienelemente (9) Drehwahlschalter mit 12 Positionen zum Auswählen. Pos. 6: Bunkerschnecke nur vorne heben/ senken: siehe Seite 200. Taste drücken = senken, Taste drücken = heben. Pos. 5: Bunkerschnecke hinten und vorne gleichzeitig heben /senken: siehe Seite 200. Taste drücken = senken, Taste drücken = heben. Pos. 4: Elevator ein -/ ausklappen: siehe Seite 197. Taste drücken = einklappen, Taste drücken = ausklappen.
  • Seite 71 5 Bedienelemente Pos. 10: S teinsicherungsdruck einstellen: siehe Seite 172. Taste drücken = Solldruck reduzieren, Taste drücken = Solldruck erhöhen. Pos. 11: K limasolltemperatur einstellen: siehe Seite 107. Der Einstellbereich liegt zwischen 15 und 30 °C. Taste drücken = Solltemperatur senken, Taste drücken = Solltemperatur erhöhen. Pos. 12: G ebläsedrehzahl der Lüftungsregelung: siehe Seite 107.
  • Seite 72: Schalterfeld 2

    5 Bedienelemente 5.4.4 Schalterfeld 2 (1) Kippschalter Differenzialsperre (2) Wahlschalter für die Betriebsart Hase (= Straßenfahrt). Schildkröte (= Roden) In der Betriebsart „Schildkröte” ist der Allradantrieb (Vorderachsantrieb) automatisch eingeschaltet. In der Betriebsart „Hase” ist der Allradantrieb automatisch ausgeschaltet (Siehe Seite 116). Hinweis! Gefahr von schweren Getriebeschäden.
  • Seite 73: Schalterfeld 3

    5 Bedienelemente 5.4.5 Schalterfeld 3 euro-Tiger V8-3 (1) Schalter Standlicht /Fahrlicht (2) Schalter Beleuchtung Reinigung (Siebsterne) (3) Schalter Beleuchtung Bunker innen (4) Schalter Beleuchtung Bunker hinten (Entladeband) (5) Schalter Warnblinkanlage (6) Schalter Beleuchtung Rodeaggregat (7) Schalter Beleuchtung Schlegler (8) Anschluß für USB-Stick...
  • Seite 74: Schalterfeld 4

    (5) Zündschloss: siehe Seite 114 (6) Anschluss für USB-Stick (bei V8-3 ins Schalterfeld 3 verlegt): Verwenden Sie nur den von ROPA mitgelieferten USB - Stick oder solche, die Sie speziell für diesen Anschluss von ROPA bezogen haben. Fremdfabrikate sind meist inkompatibel und verursachen Systemstörungen.
  • Seite 75: Joystick Mit Multifunktionsgriff

    5 Bedienelemente 5.4.7 Joystick mit Multifunktionsgriff Mit dem Joystick lassen sich bequem eine Vielzahl von Funktionen des euro-Tigers mit einer Hand steuern, ohne dass die Aufmerksamkeit des Fahrers abgelenkt wird. Zur besseren Orientierung befindet sich am Seitenfenster der Kabine ein transparenter Aufkleber mit der folgenden schematischen Übersicht über alle Funktionen des Joysticks mit Multifunktionsgriff. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in Kapitel 6 „Bedienung“...
  • Seite 76: Bedienteil Iii - Bunkerentleerung

    5 Bedienelemente Joystick-Bewegungen Joystick nach vorne drücken Geschwindigkeit des Fahrantriebes / Tempomaten → erhöhen. NUR in Betriebsart „Schildkröte”. Joystick nach hinten ziehen → Geschwindigkeit des Fahrantriebes / Tempomaten verringern. NUR in Betriebsart „Schildkröte”. Siehe Seite 122. Joystick nach links ziehen →...
  • Seite 77: Bedienelemente Kabinendecke

    5 Bedienelemente (2) Leuchtdiodenreihe zur Anzeige der aktuell eingestellen Geschwindigkeit. (7) Automatikmodus Bunkerentleerung: siehe Seite 206. (8) Siebband reversieren (= Laufrichtung umschalten): siehe Seite 188. (11) Speichertaste Entladebandhöhe 2: siehe Seite 206. (12) Speichertaste Entladebandhöhe 1: siehe Seite 207. Bedienelemente Kabinendecke Radiokonsole an der Kabinendecke (1) Steckdose 24 V/8 A maximal. (2) Radio (Bedienung siehe separate Bedienungsanleitung) (3) Drehschalter zum Ein -/ Ausklappen des linken Rückspiegels (4) Schalter Fernscheinwerfer an der Spiegelhalterung...
  • Seite 78: Klimatisierung

    5 Bedienelemente Klimatisierung Luftdüsen in der Radiokonsole (Ansicht von unten). Beispielhaft: Lüftdüsen in der rechten A -Säule der Fahrerkabine Umluftgitter in der Rückwand. Luftdüsen im Fußraum an der Vorderseite des Fahrersitzes e-T V8 Kapitel 5 Bedienelemente...
  • Seite 79: Manometer An Der Vorderwand Des Bunkers

    5 Bedienelemente Manometer an der Vorderwand des Bunkers An der vorderen rechten Ecke der Bunkerwand befindet sich das Manometer mit der Anzeige des Drucks, mit dem die hintere (letzte) Achse von der automatischen Achslastregelung angesteuert wird. Das Manometer der Achslastregelung ist während der Arbeit mindestens einmal täglich zu kontrollieren. Der Sollwert bei leerem Bunker liegt bei etwa 33 ± 3 Bar. Ist der Bunker hinten vollständig gefüllt (Bunkerschnecke schaltet um), liegt der Sollwert bei etwa 80 ±...
  • Seite 80: Bodenbetätigung Rübenfluss

    5 Bedienelemente 5.9 Bodenbetätigung Rübenfluss Bodenbetätigung an der linken Seite des euro-Tigers. Diese Taster sind NUR aktiv, wenn sich niemand auf dem Fahrersitz befindet. Zusätzlich muss sich der euro-Tiger in Rodestellung befinden. Das heißt: – Roder abgesenkt, – Entladeband ausgeklappt, – Betriebsart „Schildkröte” aktiviert. Hinweis! Sobald eine Taste der Bodenbetätigung gedrückt wird, ertönt der Rückfahrsummer zur Warnung umstehender Personen. Beim Drücken dieser Taste laufen Elevator und Bunkerschnecke so lange, wie die Taste gedrückt wird.
  • Seite 81: Bodenbetätigung Rodeaggregat

    5 Bedienelemente Bodenbetätigung an der rechten Seite des euro-Tigers. Beim Drücken dieser Taste laufen Schleglerwelle Beim Drücken dieser Taste dreht sich der – soweit vorhanden Blattschnecke und Blattteller 3. Siebstern. Zusätzlich laufen Elevator – Tastwalze, alle Rodewalzen, Siebband 1., 2. und Bunkerschnecke so lange die Taste und 3.
  • Seite 82 5 Bedienelemente (6) Schalter Scheinwerfer am Kabinendach unten (7) Schalter Scheinwerfer am Kabinendach oben Mitte (8) Schalter Scheinwerfer am Kabinendach oben Außen (9) Sicherungen für die Bedienelemente in der Radiokonsole (10) Schalter Spiegelheizung (11) Vierwegeschalter zum elektrischen Verstellen des rechten Außenspiegels (12) Drehschalter zum Ein -/Ausklappen des rechten Rückspiegels (13) Videomonitor für die Kamera (14) 12 V Steckdose 5 A max. (eine weitere 12 V Steckdose befindet sich in der...
  • Seite 83: Bedienelemente Im Motorhaus

    5 Bedienelemente 5.11 Bedienelemente im Motorhaus Im Motorhaus befinden sich die Schalter für die Beleuchtung des Motorhauses und eine Steckdose 24 V. Hinter dem rechten Seitendeckel des Motorhauses befindet sich der Batteriehauptschalter (4). Sobald Sie diesen Schalter ausschalten, ist die Fahrzeugelektrik von den Batterien getrennt. Achtung! Um Schäden an der Fahrzeugelektrik oder Fahrzeugelektronik zu vermeiden, darf der Batteriehauptschalter nie bei laufendem Motor oder bei eingeschalteter Zündung ausgeschaltet werden.
  • Seite 85: Betrieb

    6 Betrieb Kapitel 6 Betrieb Kapitel 6 e-T V8 Betrieb...
  • Seite 87: Erstmalige Inbetriebnahme

    6 Betrieb Betrieb In diesem Kapitel erhalten Sie alle Informationen für den Betrieb des euro-Tigers. Bei den meisten Arbeiten im landwirtschaftlichen Bereich wird die Arbeitsweise und das Arbeitsergebnis von vielen einzelnen und unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Es würde den Rahmen dieser Betriebsanleitungsprengen, wenn wir auf alle nur denkbaren Gegebenheiten (Bodenverhältnisse, Zuckerrübensorten, Witterung, individuelle Anbaubedingungen etc.) eingehen würden.
  • Seite 88: Sicherheitsbestimmungen Beim Betrieb Des Euro-Tigers

    6 Betrieb Sicherheitsbestimmungen beim Betrieb des euro-Tigers – Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn mit der Maschine und den Bedienungselementen vertraut. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einer Person einweisen, die bereits ausreichende Erfahrung im Umgang mit der Maschine besitzt. – Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Maschine auf Verkehrs- und Betriebs - sicherheit.
  • Seite 89: Arbeiten In Der Nähe Von Elektrischen Freileitungen

    6 Betrieb – Lassen Sie die Maschine nicht in geschlossenen Räumen laufen. Es besteht Vergiftungsgefahr durch giftige Motorabgase. Soll der Motor zu Wartungs- oder Einstellarbeiten in einem geschlossenen Raum laufen, sind die Auspuffgase mit geeigneten Maßnahmen (Absaugvorrichtung, Abgasleitungen, Auspuffverlängerungen etc.) ins Freie zu leiten. –...
  • Seite 90: Verhalten Bei Oder Nach Kontakt Mit Einer Elektrischen Freileitung

    6 Betrieb Gegebenheiten. vereinbaren Sie gegebenenfalls mit dem Energieversorgungs - unternehmen eine Spannungsfreischaltung der Überlandleitungen für die Zeit, in der Sie Erntearbeiten durchführen. – Halten Sie die Vereinbarungen, die das Energieversorgungsunternehmen mit Ihnen wegen einer eventuellen Spannungsfreischaltung trifft, peinlich genau ein. Beginnen Sie mit den Arbeiten erst dann, wenn Sie sich ggf.
  • Seite 91: Farbterminal

    6 Betrieb Farbterminal Das Farbterminal ist die Informations - und Kommandozentrale des euro-Tigers. Von hier überwachen Sie die komplette Maschine, informieren sich über Betriebszustände und Leistungsdaten und stellen Teile der Maschine ein. Vor dem Arbeiten mit dem euro-Tiger sollten Sie sich unbedingt mit dem Farbterminal und den unterschiedlichen Warn- und Statusanzeigen im Farbterminal vertraut machen, um die Maschine sicher und effektiv nutzen zu können.
  • Seite 92 6 Betrieb Anzeigebereich Lenkungsstatus (siehe Seite 125) Anzeigebereich Betriebsparameter Kraftstoffvorrat Motoröl- Motor - Kühlwasser Temp. stand Hydrauliköl -Temp. Druck Fahrantrieb Batteriespannung Anzeigebereich Bunkermanagement Anzeige von manuell gewählter Drehrichtung der Bunkerschnecke und Bunkerfüllstand. Dialogfelder Bedienteile Diese Felder zeigen die Stellung der Drehwahlschalter der beiden Bedienteile an. In unserem Beispiel: Drehwahlschalter Bedienteil I Schalterposition 5 = Siebbandstufe 4 Drehwahlschalter Bedienteil II Schalterposition 12 = Gebläsestufe Auto...
  • Seite 93 6 Betrieb Felder für Zustandsanzeigen (siehe Seite 106) Anzeigebereich Reinigungsstrecke Belastung Siebbandantrieb Belastung Siebsternantrieb Leitrosthöhe Anzeige automatische Drehzahlanpassung Belastung Elevatorantrieb Anzeigebereich Schlegler/Roder Schnittstärke Nachköpfer Schleglertiefe rechts Schleglertiefe links Schleglerentlastungsdruck links /rechts Walzenganghöhe links / rechts Steinsicherungsdruck Scharbalkenhöhe Anzeigebereich Fahrgeschwindigkeit (siehe Seite 119-121) Anzeigebereich Dieselmotor (siehe Seite 115) Kapitel 6 e-T V8 Betrieb...
  • Seite 94: Funktionsbereich Auswählen

    6 Betrieb Anzeige der gerodeten Fläche Schnellübersicht Rodeparameter Schleglerwellendrehzahl Stufe Rüttelschar Stufe Tastwalze Stufe Rodewalzen Stufe Siebband Stufe Siebsterne Anzeigefeld für Warnanzeigen und Hinweise (siehe Seite 104 -106) Anzeigebereich Funktionsauswahl 6.3.2 Funktionsbereich auswählen Blaues Feld mit dem Drehrad auf dem gewünschten Funktionsbereich platzieren und durch Druck auf die Mitte des Drehrades bestätigen.
  • Seite 95: Programmtasten P1, P2, P3 (Menücode 1)

    6 Betrieb 6.3.3.1 Programmtasten P 1, P 2, P3 (Menücode 1) Nach dem Bestätigen der Auswahl erscheint folgendes Menü: Bewegen Sie das blaue Auswahlfeld mit dem Drehrad nach oben oder unten und mit den Pfeiltasten nach links oder rechts. Wenn Sie sich an der gewünschten Position befinden, bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Druck auf die Mitte des Drehrades. Nun können Sie die Einstellung entweder durch Drehen am Drehrad oder Eingabe von Werten über die Zifferntastatur verändern.
  • Seite 96 6 Betrieb In der Spalte „Modus“ stehen Ihnen die folgenden vier Modi zur Verfügung: Je nach Anzeige in der Spalte Modus können Maschineneinstellungen mit der TeachIn - Taste auf einer der Programmtasten P 1/ P2/ P3 hinterlegt (ge -Teacht) werden oder aber in der Tabelle direkt eingegeben (Editiert) und so einer Programmtaste zugeordnet werden.
  • Seite 97 6 Betrieb Nach dem Drücken einer der Programmtasten P 1, P 2, oder P 3 erscheint im Farbterminal folgende Anzeige: Im grün umrandeten Feld werden die Maschineneinstellungen angezeigt, die auf der jeweiligen Programmtaste – in unserem obigen Beispiel Programmtaste P 2 – hinterlegt sind.
  • Seite 98: Systemmenü (Menücode 2)

    6 Betrieb 6.3.3.2 Systemmenü (Menücode 2) Die Untermenüs sind weitgehend selbsterklärend. Im Untermenü Anzeigeart besteht die Möglichkeit zwischen der Standardanzeige und dem Expertenmodus umzuschalten. Wir empfehlen grundsätzlich die Standardanzeige, da diese wesentlich übersichtlicher ist. Der Expertenmodus bietet keine zusätzlichen Funktionen oder Vorteile für die tägliche Arbeit, sondern ist hauptsächlich für Wartungspersonal oder Entwicklungszwecke gedacht um bestimmte Betriebszustände detailliert anzuzeigen.
  • Seite 99: Menü Gundeinstellungen (Menücode 4)

    6 Betrieb Gefahr! Der Zugang zu diesen Menüs ist aus Sicherheitsgründen mit einem speziellen Code verriegelt. Werden in diesen Menüs falsche Einstellungen vorgenommen oder die geltenden Sicherheitsbestimmungen nicht oder nicht ausreichend beachtet, kann dies zu schwersten Unfällen mit tödlichen Verletzungen führen. In vielen Fällen können an der Maschine schwere Schäden entstehen, die teuere Reparaturen oder lange Standzeiten nach sich ziehen.
  • Seite 100: Untermenü Sonderfunktionen (Menücode 6)

    6 Betrieb 6.3.3.6 Untermenü Sonderfunktionen (Menücode 6) Zentralschmierung siehe Seite 218 Handsteuerung siehe Seite 132 Motororölwechsel siehe Seite 235 6.3.3.7 Leeres Menü (Menücode 7) Dieses Menü dient lediglich der Information von Personen, die an der Weiterenwicklung des Steuerungsprogramms arbeiten. Für den Bediener sind hier keinerlei Eingaben möglich.
  • Seite 101: Auftragsverwaltung

    6 Betrieb 6.3.4 Auftragsverwaltung Auftragsverwaltung mit dem Drehrad auswählen und Auswahl durch Druck auf die Mitte des Drehrades bestätigen. Auftragsverwaltung ausgewählt Nach dem Aufrufen der Auftragsverwaltung erscheint die folgende Schnellübersicht: Kapitel 6 e-T V8 Betrieb...
  • Seite 102: Reihenanzahl Verstellen

    6 Betrieb 6.3.4.1 Reihenanzahl verstellen Die Reihenanzahl kann nur bei Maschinen verstellt werden, bei denen diese Option vom Servicepersonal freigeschaltet wurde. Diese Freischaltung wird individuell auf Kundenwunsch beim erstmaligen Einsetzen der Maschine vorgenommen. Sobald das Rodeaggregat abgesenkt ist, kann nur in der Schnellübersicht die Reihenanzahl mit der „Pfeil nach links“...
  • Seite 103: Arbeitsweise Der Auftragsverwaltung

    6 Betrieb 6.3.4.3 Arbeitsweise der Auftragsverwaltung Mit der Auftragsverwaltung werden alle Aufträge einer Saison im Farbterminal abgespeichert. Dazu geben Sie jeweils vor dem Beenden eines Auftrages folgende Daten in die vorgesehenen Felder ein bzw. ändern die vorhandenen Daten: Kundenname, Schlagname, Fahrername. Optional können Sie noch eine zusätzliche Information eingeben, die für diesen Auftrag von Bedeutung ist.
  • Seite 104: Auftragsauswertung

    6 Betrieb 6.3.4.4 Auftragsauswertung Alle Daten 1 Ende des letzten und Beginn des angezeigten Auftrags 2 Ende des angezeigten Auftrags 3 Gerodete Fläche /Straßenkilometer 4 Motorlaufzeit 5 Kraftstoffverbrauch auf dem Acker/ Kraftstoffverbrauch auf der Straße 6 Kraftstoffverbrauch pro Stunde auf dem Acker bzw. der Straße 7 Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch auf dem Acker pro Hektar/ durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch auf der Straße pro Kilometer 8 Reine Rodezeit...
  • Seite 105: Warngrenzen Verstellen

    6 Betrieb 6.3.5 Warngrenzen verstellen Funktionsbereich Warngrenzen mit dem Drehrad auswählen und Auswahl durch Druck auf die Mitte des Drehrades bestätigen. Warngrenzen ausgewählt In diesem Funktionsbereich können die Warngerenzen für Siebbandantrieb, Siebsternantrieb und Elevatorantrieb verstellt werden. Warngrenze Durch Drehen des Drehrades wählen Sie den Anzeigebalken für den gewünschten Antrieb aus und bestätigen die Auswahl durch Druck auf die Mitte des Drehrades.
  • Seite 106: Warn - Und Statusanzeigen Im Farbterminal

    6 Betrieb 6.3.6 Warn - und Statusanzeigen im Farbterminal Warnanzeigen Motoröldruck zu niedrig Siebbandantrieb überlastet Motorölstand zu niedrig Siebsternantrieb überlastet Kühlwasserstand zu niedrig Elevatorantrieb überlastet Lichtmaschine 1 (untere Kühlwassertemperatur zu hoch Lichtmaschine) defekt Schwerwiegende Lichtmaschine 2 (obere Motorprobleme, sofort Motor Lichtmaschine) defekt abstellen Schmierung...
  • Seite 107 6 Betrieb Hinweise zur Bedienung Bitte linke Motorhausklappe Bitte Fahrersitz belegen schließen Bitte Entladeband in Bitte Heckklappe schließen Rodestellung bringen Bitte Entladeband in Bitte Bunkertür schließen Transportstellung bringen Schutzdeckel Bitte Maschinenantrieb Längskratzbodenantrieb geöffnet einschalten Motor starten bzw. Zündschlüssel Bitte Rodeaggregat absenken loslassen Bitte Kabinentür schließen Bitte Rodeaggregat hochheben...
  • Seite 108 6 Betrieb Zustandsanzeigen Tempomat aktiviert Zentralschmierung läuft Tiefenführung aktiv, Maschinenantrieb eingeschaltet Hektarzähler läuft Bunkerschnecke Förderrichtung Rückfahrsperre EIN nach vorne manuell Bunkerschnecke Förderrichtung Rückfahrsperre AUS nach hinten manuell Parkbremse eingelegt Handsteuerung Knick aktiviert Automatische Parkbremse aktiv Bitte Kraftstofftank auffüllen Entladeband in Transportstellung Speicherbereit Entladeband in Rodestellung Hinweise auf elektronische Probleme...
  • Seite 109: Klimatisierung

    6 Betrieb Klimatisierung Die Klimaanlage sorgt stets für möglichst optimale Klimabedingungen im Fahrerhaus. Wählen Sie zum Einstellen der Solltemperatur mit dem Drehwahlschalter die Position 11 am Bedienteil II aus. Der Einstellbereich liegt zwischen 15 und 30 °C. Durch Drücken der Taste wird die Solltemperatur gesenkt;...
  • Seite 110 6 Betrieb EC-Taste = Klimaanlage EIN /AUS Taste 1x drücken: LED leuchtet, keine Kühlung nur Frischluft bzw. Heizung. Taste mehrere Sekunden gedrückt halten: LED blinkt, Defrosterfunktion zum Freimachen der Scheiben. Gebläse und Heizung laufen mit maximaler Leistung, gleichzeitig wird die Luft mit maximaler Leistung getrocknet.
  • Seite 111: Joystick

    6 Betrieb Joystick Der Joystick ist das wichtigste Bedienelement des euro-Tigers. Hier ist die Steuerung der wesentlichen Funktionen der Maschine ergonomisch in einem Bedienelement zusammengefasst. Joystick Rückseite Joystick Vorderseite Aufkleber Kabinenfenster Joystick nach vorne drücken: Gilt NUR in der Betriebsart „Schildkröte“: Die Sollgeschwindigkeit des Tempomaten wird erhöht. Joystick nach hinten ziehen: Gilt NUR in der Betriebsart „Schildkröte“: Die Sollgeschwindigkeit des Tempomaten wird verringert.
  • Seite 112 6 Betrieb (1) Kreuztaster (1) vor/zurück (Dreipunkt senken / heben) VOR: Dreipunkt (Roder und Schlegler) senken und Tiefenführung aktivieren (NUR in der Betriebsart „Schildkröte“). Durch kurzes Nach -vorne-Schieben des Kreuzschalters (1) senken Sie den Roder (Dreipunkt) ganz ab (nur bei laufendem Motor). Dabei bleibt der Roder so lange in „Senkstellung“, bis sich die Tiefenführung aktiviert.
  • Seite 113 6 Betrieb Kreuztaster (1) links /rechts bewegen und ca. 2 Sek. festhalten (Schongang li /re vorwählen). Kreuztaster (1) n. links schieben und ca. 2 Sek. festhalten = Vorwahl Schongang links. Kreuztaster (1) n. rechts schieben und ca. 2 Sek. festhalten = Vorwahl Schongang rechts.
  • Seite 114 6 Betrieb Starrfahrt Dazu Taste (2) mindestens 2 Sek. drücken. Sobald Sie diese Lenkungsvariante aktivieren, nimmt das Knickgelenk automatisch die 0°-Stellung ein und verbleibt in dieser Stellung. Die Hinterräder lenken gleichzeitig mit den Vorderrädern, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Die Starrfahrt entspricht weitgehend der Wendefahrt. Der Knick lenkt jedoch nicht mit (siehe Seite 130).
  • Seite 115 6 Betrieb (6) Taste Maschinenantrieb EIN/AUS Durch Druck auf diese Taste wird der Antrieb von Schlegler, Roder, Siebband, Siebstern, Elevator und Bunkerschnecke zugeschaltet. Am Farbterminal erscheint das Symbol: Wird der Schalter nochmals gedrückt, wird der Antrieb wieder abgeschaltet. Der Maschinenantrieb kann nur eingeschaltet werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Betriebsart „Schildkröte“...
  • Seite 116: Dieselmotor

    6 Betrieb Dieselmotor 6.6.1 Motor starten Ist das Fahrpedal während des Startens nicht in Ruhestellung, wird aus Sicherheitsgründen der Fahrantrieb blockiert. Die Blockierung besteht so lange, bis das Fahrpedal ganz losgelassen und erneut gedrückt wird. Der Motor wird über das Zündschloss gestartet und abgestellt. Das Zündschloss hat vier Schaltstellungen: Stellung 0: Motor starten/abstellen / Zündung aus –...
  • Seite 117: Motordrehzahlverstellung

    6 Betrieb 6.6.3 Motordrehzahlverstellung Betriebsart „Schildkröte“, Maschine läuft nicht Die Motordrehzahlregelung erfolgt über das Fahrpedal. Bei stehendem Fahrzeug kann die Motordrehzahl manuell über die Gas (12)/ Gas Taste (13) am Joystick verstellt werden. Betriebsart „Hase“ Die Motordrehzahlregelung erfolgt nur über das Fahrpedal. Die Gas / Gas Taste am Joystick ist ohne Funktion.
  • Seite 118: Fahrantrieb Schalten

    6 Betrieb Fahrantrieb schalten Der euro-Tiger kann in folgenden Betriebsarten betrieben werden: 1. „Hase“ = Straßenfahrt 2. „Schildkröte“ = Roden, reinigen und bunkern (gegebenenfalls auf ein nebenher fahrendes Begleitfahrzeug verladen). 6.7.1 Getriebe schalten Über das Schaltgetriebe wird die Betriebsart „Schildkröte“ oder „Hase“ sowie der Allradantrieb geschaltet.
  • Seite 119: Schaltvorgang Differenzialsperre

    6 Betrieb Nach dem Umschalten in die Betriebsart „Hase“ schaltet sich der Allradantrieb automatisch ab. Sollte sich die Kupplung aufgrund von Verspannungen zwischen Vorder- und Hinterachse nicht lösen, erscheint am Farbterminal folgendes Warnsymbol Drückt der Fahrer während der Fahrt kurz auf die Fußbremse, lösen sich diese Verspannungen.
  • Seite 120: Fahren

    6 Betrieb Sollte die Differenzialsperre während der Fahrt versehentlich eingelegt werden, erscheint am Farbterminal das Warnsymbol: Zum Einlegen der Differenzialsperre Fahrpedal völlig loslassen und Maschine stoppen. Fahren Die elektronische Steuerung entlastet sowohl den Fahrer als auch die Umwelt durch die automotive Fahrweise.
  • Seite 121: Tempomat

    6 Betrieb 6.8.2 Tempomat Zur Entlastung des Fahrers ist der euro-Tiger mit einem Tempomat ausgestattet. Damit kann die Fahrgeschwindigkeit entweder durch Drücken auf das Fahrpedal oder durch Einschalten des Tempomaten vorgegeben werden. Besonders bei längeren Fahrten oder beim Roden in langen Schlägen wird der Fahrer entlastet und kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Seite 122: Tempomat In Der Betriebsart „Hase" Ausschalten

    6 Betrieb 6.8.2.2 Tempomat in der Betriebsart „Hase“ ausschalten Vor dem Ausschalten des Tempomaten sollten Sie immer das Fahrpedal so weit niederdrücken, bis Sie die vom Tempomaten gefahrene Geschwindigkeit mit dem Pedal übernehmen. Damit verhindern Sie ein plötzliches Abbremsen der Maschine beim Ausschalten des Tempomaten. Zum Ausschalten des Tempomaten drücken Sie kurz den Kippschalter „Tempomat ein /aus“...
  • Seite 123: Tempomat In Der Betriebsart „Schildkröte" Einschalten

    6 Betrieb 6.8.2.4 Tempomat in der Betriebsart „Schildkröte“ einschalten Der Tempomat kann nur dann eingeschaltet werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: – Betriebsart „Schildkröte“ geschaltet (Anzeige im Farbterminal), – Kabinentür geschlossen, – Rodeaggregat abgesenkt und Tiefenführung aktiv, – Fahrgeschwindigkeit mindestens 0,5 km/h. So schalten Sie den Tempomat ein: –...
  • Seite 124: Sollgeschwindigkeit Des Tempomaten Verstellen (Betriebsart „Schildkröte")

    6 Betrieb 6.8.2.5 Sollgeschwindigkeit des Tempomaten verstellen (Betriebsart „Schildkröte“) Zum Einstellen der Sollgeschwindigkeit des Tempomaten bietet ROPA zwei unterschiedliche Strategien an. 1. Strategie Verstellen der Sollgeschwindigkeit in Schritten von 0,2 km/h. Dazu: – Joystick ganz kurz bis Anschlag nach vorne drücken und sofort wieder loslassen.
  • Seite 125: Schnellkurs: Tempomat In Der Betriebsart „Schildkröte

    6 Betrieb 6.8.2.7 Schnellkurs: Tempomat in der Betriebsart „Schildkröte“ Motor starten. Betriebsart „Schildkröte“ wählen. Kabinentür schließen. Maschinenantrieb einschalten. Dreipunkt absenken. Mind. 0.5 km/h schnell fahren. Kippschalter für Tempomaten betätigen (Symbol erscheint). Die Geschwindigkeit des Tempomaten kann zu jeder Zeit durch Vor- und Zurückbewegen des Joysticks verändert werden. Durch Betätigen des Kippschalters für den Tempomaten, Öffnen der Kabinentür, Umschalten auf Betriebsart „Hase“, Anheben des Dreipunkts, Ausschalten des Maschinenantriebs, Betätigen des Fußbremspedals, Druck auf den Fußschalter...
  • Seite 126: Bremsanlage

    6 Betrieb Bremsanlage Die Bremsanlage des euro-Tigers ist als hydraulisch betätigte nasse Vollscheiben - Bremsanlage ausgeführt. Die Bremsanlage besteht aus Sicherheitsgründen aus zwei voneinander unabhängigen Bremskreisen: Die Betriebsbremse, die über das Bremspedal am Kabinenboden betätigt wird, und die Parkbremse, die über den Kippschalter betätigt wird. Warnung! Lebensgefahr bei defekten Bremsen.
  • Seite 127: Automatische Parkbremse

    6 Betrieb 6.9.3 Automatische Parkbremse Sobald die Maschine mehrere Sekunden still steht (Fahrpedal losgelassen), wird die Parkbremse automatisch eingelegt. Sobald die automatische Parkbremse aktiv ist. erscheint am Farbterminal das folgende Symbol: = Automatische Parkbremse aktiv. Damit wird in abschüssigem Gelände aus Sicherheitsgründen ein unbeabsichtigtes Wegrollen der Maschine vermieden.
  • Seite 128: Hinterachse In Mittelstellung Bringen

    6 Betrieb 6.10.1.1 Hinterachse in Mittelstellung bringen – Betriebsart “Hase” einschalten. – Lenkungshauptschalter entriegeln (Schalter 1 im Bedienfeld I). – Mindestens 0,5 km/h fahren und dabei am Joystick Taster (3) kurz drücken und wieder loslassen. Daraufhin stellen sich die Hinterachsen gerade. Bei Maschinen ohne Synchronlenkung stellt sich zusätzlich der Knick gerade.
  • Seite 129: Schnellkurs: Lenkung In Der Betriebsart „Hase

    6 Betrieb 6.10.1.3 Schnellkurs: Lenkung in der Betriebsart „Hase“ Motor starten. Betriebsart „Hase“ einstellen . Langsam fahren (unter 8 km/h). Zwischen 1 und 8 km/h fahren. Lenkungshauptschalter entriegeln. Hinterachsen lassen sich mit Synchronlenkung aktivieren. Dazu dem Joystick nach links (L) oder Multitaster (11) und Taste (2) während rechts (R) steuern.
  • Seite 130: Lenkung In Der Betriebsart „Schildkröte

    6 Betrieb 6.10.2 Lenkung in der Betriebsart „Schildkröte“ In der Betriebsart „Schildkröte“ verfügt der euro-Tiger über drei verschiedene Lenkungsvarianten, nämlich: Schongang links oder rechts – Wendefahrt – Starrfahrt Beim Schongang unterscheiden wir nach unterschiedlichen Knickwerten: – Schongang 0 links = kein Knick – Schongang 1 links = leichter Knick nach links –...
  • Seite 131: Schongang-Stufe Vorwählen

    6 Betrieb 6.10.2.2 Schongang-Stufe vorwählen Die Schongangstufe am Bedienteil II mit den Tasten Schongang links /Schongang rechts einstellen. Nach links: Schongang links Das Knickgelenk knickt in die Stellung, die am Bedienteil II mit der Taste vorgewählt wurde. Nach rechts: Schongang rechts Das Knickgelenk knickt in die Stellung, die am Bedienteil II mit der Taste vorgewählt wurde.
  • Seite 132: Wendefahrt

    6 Betrieb 6.10.2.4 Wendefahrt Es gelten die bereits genannten Voraussetzungen zum Aktivieren des Schongangs. Wie der Name bereits sagt, dient die Lenkungsvariante „Wendefahrt“ fast ausschließlich zum Wenden des euro-Tigers auf kleinstem Raum. Bei dieser Lenkungsvariante ist der euro-Tiger so programmiert, dass ohne weitere Umschaltvorgänge ein Wenden der Maschine selbst unter beengten räumlichen Bedingungen verhältnismäßig einfach möglich ist.
  • Seite 133: Hinterachse Mit Joystick Lenken

    6 Betrieb 6.10.2.6 Hinterachse mit Joystick lenken Nach dem Aktivieren von Schongang, Wende - oder Starrfahrt erscheint am Farbterminal grundsätzlich eine „schwarze Hand“. Dieses Symbol zeigt Ihnen, dass die Hinterachsen mit dem Handpoti (14) (nur im Schongang) oder automatisch – entgegengesetzt zur Vorderachse (nur bei Wende - oder Starrfahrt) oder vom Autopiloten gelenkt werden.
  • Seite 134: Handsteuerung

    6 Betrieb 6.10.2.7 Handsteuerung Als Handsteuerung bezeichnen wir das manuelle Lenken des Knickgelenks mit dem Joystick. Diese Funktion ist ausschließlich für Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Maschine gedacht. Voraussetzungen: Betriebsart „Schildkröte“ geschaltet. Lenkungshauptschalter entriegelt. Im Menü „Sonderfunktionen“ ist der Unterpunkt „ Handsteuerung Lenkung“ auf „Aktiv“...
  • Seite 135: Schnellkurs: Lenkungsarten In Der Betriebsart „Schildkröte

    6 Betrieb 6.10.2.8 Schnellkurs: Lenkungsarten in der Betriebsart „Schildkröte“ Motor starten. Lenkungshauptschalter entriegeln. Betriebsart „Schildkröte“ schalten Farbterminal Menü „Sonderfunktionen Mindestens 0,5 km/h schnell fahren. * Handsteuerung“ aktivieren Entladeband ausgeklappt: Kreuztaster Kreuztaster 1 1 auf Am Farbterminal = Handsteuerung Schongang Schongang aktiv links rechts Mit Joystick Taste (3) drücken Taster (2) lang Handpoti (14) vor dem...
  • Seite 136: Automatische Lenkung (Autopilot)

    6 Betrieb 6.10.3 Automatische Lenkung (Autopilot) oder oder Beim Roden können Vorder- und Hinterachse vollautomatisch über Reihentaster und Scharkörper gelenkt werden. Diese Lenkungsvariante gestattet ein entspanntes und genaues Roden. Sollten jedoch extrem tiefe Fahrspuren, extremer Unkrautbesatz, starke Bodenunebenheiten etc. auftreten, kann der Hinterachs - Autopilot unter Umständen nicht verwendet werden.
  • Seite 137 6 Betrieb Fußschalter Autopilot Hinweis! Ist der Schongang beim Betätigen des Fußschalters „Autopilot“ bereits vorgewählt, wird der Schongang automatisch mit dem Vorderachs -Autopiloten aktiviert. Sobald der Vorderachs -Autopilot eingeschaltet ist, erscheint im Farbterminal eines der folgenden Symbole oder Sobald Sie den Autopilot „Vorderachslenkung“ durch einen manuellen Eingriff am Lenkrad übersteuern, schaltet sich die automatische Vorderachslenkung ab.
  • Seite 138: Schnellkurs: Nur Vorderachs-Autopilot Aktivieren

    6 Betrieb 6.10.3.2 Schnellkurs: Nur Vorderachs-Autopilot aktivieren Am Farbterminal im Menü „Autopilot“ „Hinterachsen -Aktivierung“ auf „Manuell“ stellen. Betriebsart „Schildkröte“ wählen. Lenkungshauptschalter entriegeln. Maschine einschalten. Dreipunkt absenken. Mind. 1 km/h schnell fahren. Fußschalter für Autopilot 1x betätigen. Symbol oder erscheint Nur Vorderachs -Autopilot aktiv. Durch Bewegen des Lenkrads oder Anheben des Dreipunkts wird die automatische Lenkung abgeschaltet (grünes Symbol...
  • Seite 139: Autopilot Hinterachslenkung Aktivieren

    6 Betrieb 6.10.3.3 Autopilot Hinterachslenkung aktivieren Die automatische Hinterachslenkung kann entweder manuell oder automatisch aktiviert werden. Voraussetzung zum Aktivieren ist, dass am Farbterminal im Menü „Autopilot“ Zeile „Vorderachse Signal von“ die Option „Schar“ oder „Reihe + Schar“ eingestellt ist. Ist im Menü „Autopilot“, Zeile „Vorderachse Signal von“ die Option „Reihe“ ausgewählt, kann der Hinterachs -Autopilot nicht aktiviert werden.
  • Seite 140 6 Betrieb Der Hinterachs - Autopilot kann immer wie folgt abgeschaltet werden: – durch Anheben des Dreipunkts, – durch Drehen am Lenkrad, – durch Rechts -/Links- bewegen des Joysticks, – durch ruckartiges Drehen am Handpoti (Voraussetzung: Das Farbterminal zeigt eine „schwarze Hand“) –...
  • Seite 141: Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen Manuell Aktivieren

    6 Betrieb 6.10.3.4 Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen manuell aktivieren Am Farbterminal im Menü „Autopilot“ „Vorderachse Signal von“ auf „Schar“ oder „Reihe + Schar“ stellen. „Hinterachsen -Aktivierung“ auf „Manuell“ stellen. Betriebsart „Schildkröte“ wählen. Lenkungshauptschalter entriegeln. Maschine einschalten. Dreipunkt absenken. Mind. 1 km/h schnell fahren. Fußschalter für Autopilot 1x betätigen (Symbol oder erscheint).
  • Seite 142: Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen Automatisch Aktivieren

    6 Betrieb 6.10.3.5 Schnellkurs: Autopilot Hinterachsen automatisch aktivieren Am Farbterminal im Menü „Autopilot“ „Vorderachse Signal von“ auf „Schar“ oder „Reihe + Schar“ stellen „Hinterachsen -Aktivierung“ auf „Auto“ stellen. Betriebsart „Schildkröte“ wählen. Lenkungshauptschalter einschalten. Maschine einschalten. Dreipunkt absenken. Mind. 1 km/h schnell fahren. Schongang vorwählen. Fußschalter für Autopilot 1x betätigen (Symbol oder...
  • Seite 143: Lenkverhalten Einstellen

    6 Betrieb 6.10.4 Lenkverhalten einstellen Die Reaktionszeiten – und damit das Lenkverhalten der Maschine – von Vorderachs - und Hinterachs -Autopilot können am Farbterminal im Menü „Autopilot“ in den Zeilen „Stufe Vorderachse“ und „Stufe Hinterachsen“ in 10 Stufen optimal auf die jeweiligen Verhältnisse angepasst werden (Wert am Farbterminal von 1 bis 10).
  • Seite 144: Rodebetrieb

    6 Betrieb 6.11.2 Rodebetrieb – Langsam und vorsichtig so in den Acker fahren, dass sich die Maschine fluchtend vor der abgezählten Reihe befindet. – Schongang Stellung 0 vorwählen. – Maschinenantrieb einschalten. – Min.- und Max.-Rodedrehzahl einstellen (Menü „Grundeinstellungen“). – Grundeinstellung der Reinigungselemente (Siebband, Siebsterne) vornehmen. – Dreipunkt absenken und in den Bestand einfahren. – Schleglerhöhe und Rodetiefe sofort den Erfordernissen anpassen. Dabei darauf achten, dass das Rübenblatt richtig abgeschlegelt wird und die Zuckerrüben ganz aus dem Boden geholt werden.
  • Seite 145: Roder Und Schlegler (Erntevorsatz)

    6 Betrieb 6.12 Roder und Schlegler (Erntevorsatz) 6.12.1 Schlegler Das Schlegleraggregat ist an das Rodeaggregat gekoppelt. Die Anbindung an den Roder erfolgt links und rechts über ein Parallelogramm. Dadurch ist sichergestellt, dass der Schlegler unabhängig vom Rodeaggregat dem Geländeverlauf folgt. PBSOh- Schlegler PBSh-V- Schlegler PISh-V - Schlegler...
  • Seite 146: Blatttaster

    6 Betrieb 6.12.2 Blatttaster Ganz vorne am Schlegleraggregat befindet sich der Blatttaster. Der Blatttaster ist parallelogrammgeführt und liefert das Signal für den Autopiloten. Blatttaster Mit der Kette am Blatttaster wird der Weg des Blatttasters nach unten begrenzt. Durch Herausziehen des Keiles (1) kann die Kettenlänge an die momentanen Erfordernisse angepasst werden. Die 8 Gummifederelemente (6) sind so einzustellen, dass die Gleitkufen (2) den Boden gerade noch berühren, keinesfalls aber mit Gewicht auf dem Boden aufliegen.
  • Seite 147 6 Betrieb – Links/rechts jeweils vier Sechskantschrauben (4) lösen. – Prüfen ob der Grundträger des Reihentasters an den Anschlagschrauben (5) unten an der Frontschiene des Schleglergehäuses anliegt. Gegebenenfalls ist der Grund- träger so weit nach hinten zu drücken, bis er an den Anschlagschrauben anliegt. –...
  • Seite 148: Schleglerwelle

    6 Betrieb 6.12.3 Schleglerwelle Die Schleglerwelle schlägt das Rübenblatt ab und häckselt es in den Bestand (bei PISh) bzw. wirft es in den Blattkanal (bei PBSh). Stellen Sie die Schleglerwelle immer so ein, dass die Rüben, die am weitesten aus dem Boden ragen, fast vollständig geköpft werden.
  • Seite 149: Schleglerwellenantrieb Einstellen

    6 Betrieb 6.12.3.1 Schleglerwellenantrieb einstellen Die Drehzahl der Schleglerwelle wird am Farbterminal angezeigt. Im Menü Grundeinstellung kann die Drehzahl der Schleglerwelle eingestellt werden. PBSh ca. 800 - 900 min -1 Empfohlene Schleglerwellendrehzahl: PISh ca. 900 - 1000 min -1 6.12.3.2 Schleglerwellenüberwachung Erscheint im Farbterminal folgendes Symbol , ist der Roderhauptantrieb überlastet.
  • Seite 150: Tasträder

    6 Betrieb 6.12.4 Tasträder Links und rechts vorne am Schlegler befinden sich die beiden Tasträder. Diese Tasträder übernehmen die Tiefenführung der Schleglerwelle. Die eingestellte Schleglertiefe ist an den Skalen (1) links und rechts am Schlegler und am Farbterminal abzulesen. Verriegelungshebel für Tastrad in: - Arbeitsstellung (2 Raststellungen) - Transportstellung e-T V8 Kapitel 6 Betrieb...
  • Seite 151 6 Betrieb Tastrad in Rodestellung. Mit dem Kreuztaster (4) stellen Sie die Schleglertiefe ein. Kreuztaster diagonal nach vorne links / rechts schieben: Tasträder li. /re. höher = Blätter werden tiefer abgeschlegelt. Taster diagonal nach hinten links / rechts ziehen: Tasträder li. / re. tiefer = Blätter werden höher abgeschlegelt.
  • Seite 152: Schlegler- Entlastungsdruck Einstellen

    6 Betrieb 6.12.5 Schlegler- Entlastungsdruck einstellen Für ein gleichmäßiges Köpfen der Rüben ist es notwendig, dass die Schleglerwelle immer in der richtigen Höhe geführt wird. Um bei nassen oder wenig tragfähigen Böden ein Einsinken des Schleglers in den Boden zu vermeiden, kann er hydraulisch so entlastet werden, dass die Tasträder kaum belastet werden.
  • Seite 153 6 Betrieb Siehe Manuskript Drehwahlschalter auf Position 11 = Schleglerentlastung links Taste Solldruck reduzieren, Taste Solldruck erhöhen. Drehwahlschalter auf Position 10 = Schleglerentlastung rechts Taste Solldruck reduzieren, Taste Solldruck erhöhen. Zum Einstellen des Schleger -Entlastungsdruckes wählen Sie mit dem Drehwahlschalter im Bedienteil I die Position 10 / 11 aus.
  • Seite 154: Blattschnecke (Nur Bei Pbsh)

    6 Betrieb 6.12.6 Blattschnecke (NUR bei PBSh) Die Blattschnecke transportiert das Rübenblatt aus dem Blattkanal zum Blattteller. Blattteller Blattschnecke Der Antrieb der Blattschnecke erfolgt über einen Hydraulikmotor an der rechten Seite. Die Drehzahl der Blattschnecke ist automatisch an die Drehzahl der Schleglerwelle gekoppelt. Beim Reversieren des Roderhauptantriebes dreht sich auch die Blattschnecke rückwärts.
  • Seite 155: Drehzahl Blattteller Einstellen

    6 Betrieb Taste abklappen in Arbeitsstellung, hochklappen in Transportstellung. Taste Zum Klappen des Blatttellers wählen Sie mit dem Drehwahlschalter im Bedienteil II die Position 2 aus. 6.12.7.2 Drehzahl Battteller einstellen Der Antrieb des Blatttellers erfolgt über einen Ölmotor. Zum Einstellen der Drehzahl des Blatttellers wählen Sie mit dem Drehwahlschalter im Bedienteil I die Position 1 aus.
  • Seite 156: Nachköpfer

    6 Betrieb 6.12.8 Nachköpfer Leitfeder Köpfmesser Nachköpferkamm Feder Nachköpferbelastung Der Nachköpfer ist ein Köpfer mit parallel geführten Köpfmessern (Parallelköpfer). Er entfernt den Blattansatz, der nach dem Abschlegeln des Blattes noch am Rübenkörper bleibt. Achten Sie darauf, dass die Nachköpfermesser immer ausreichend geschärft sind.
  • Seite 157: Schnittstärke Verstellen

    6 Betrieb 6.12.8.1 Schnittstärke verstellen Das Bild zeigt Skala Schnittstärke die PBSOh Ausführung. Taste Schnittstärke auf Taste Schnittstärke zu Zum Einstellen der Schnittstärke wählen Sie mit dem Drehwahlschalter im Bedienteil I die Position 7 aus. Das Einstellen erfolgt über die und die Tasten am Bedienteil I.
  • Seite 158 6 Betrieb Sollte der Verstellweg der Schnittstärkenverstellung vom Fahrersitz aus nicht ausreichend sein (z. B. bei extrem hoch oder extrem tief sitzenden Rüben bzw. bei stark verschlissenen Nachköpferkämmen), kann dieser durch Verändern der Grundeinstellung diesen Gegebenheiten angepasst werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Nachköpferträgerrohr maximal so weit angehoben werden darf, dass das Nachköpfermesser in der tiefsten Stellung den Ackerboden noch erreicht.
  • Seite 159: Grundeinstellung Nachköpferkamm

    6 Betrieb 6.12.8.2 Grundeinstellung Nachköpferkamm Der Nachköpferkamm kann nach dem Lösen (SW 19) der drei Sechskantschrauben (1) nach oben oder unten verstellt werden. Um alle Kämme gleichmäßig einzustellen, verwenden Sie bitte die Einstellmarken (Kerben). Beim Festdrehen der Einstellschrauben (1) ist der Nachköpferkamm (3) kräftig bis auf Anschlag in Pfeilrichtung nach hinten zu drücken.
  • Seite 160: Federbelastung Im Nachköpfer

    6 Betrieb 6.12.8.3 Federbelastung im Nachköpfer Durch Umstellen der Feder (2), die im Nachköpfer eingebaut ist, kann der Druck auf den Nachköpfer verändert werden. Dies kann beispielsweise bei sehr weichem Boden erforderlich sein. Ist der Federdruck bei sehr weichem oder sehr lockerem Boden zu hoch, können die Rüben vom Nachköpfer umgekippt anstatt geköpft werden.
  • Seite 161: Roder

    6 Betrieb 6.12.9 Roder Das Rodeaggregat ist mit zwei Unterlenkern und einem Oberlenker über ein Koppeldreieck an das Fahrgestell des euro-Tigers angebaut. Tastwalze Scharkörper Rodewalzen Rodeaggregat, zur besseren Übersicht ohne Schutzvorrichtung abgebildet. Kapitel 6 e-T V8 Betrieb...
  • Seite 162 6 Betrieb Der gesamte Roder (Rüttelschar, Paddel, Tastwalze, Rodewalzen, Zwickwalze) wird hydraulisch angetrieben. Die Rodewalzen eins bis vier werden vom linken vorderen Rodergetriebe angetrieben. Die beiden kurzen Rodewalzen rechts und die fünfte Rodewalze werden vom rechten Rodergetriebe angetrieben. Die fünfte Rodewalze überträgt die Antriebskraft auf das linke hintere Rodergetriebe. Von diesem Getriebe aus werden die beiden kurzen linken Rodewalzen angetrieben.
  • Seite 163: Tastwalzendrehzahl Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.1 Tastwalzendrehzahl einstellen Zum Einstellen der Tastwahldrehzahl wählen Sie mit dem Drehwahlschalter im Bedienteil I die Position 3 aus. Durch Drücken der Taste oder der Taste am Bedienteil kann das Verhältnis von Tastwalzendrehzahl zur Fahrgeschwindigkeit geregelt werden. Tastwalze schneller Taste Taste Tastwalze langsamer...
  • Seite 164: Tiefenführung

    6 Betrieb 6.12.9.2 Tiefenführung Auf der Tastwalze befinden sich sieben Tasträder. Wie der Name schon sagt, sollen diese Räder keinesfalls den Roder tragen, sondern die Bodenoberfläche lediglich abtasten . Aus diesem Grund wird das Rodeaggregat von den beiden Dreipunktzylindern, die sich zwischen Fahrgestell und Roderhauptrahmen befinden, weitgehend getragen. Diese beiden Zylinder werden über einen elektronisch geregelten Ventilblock gesteuert. Die Tiefenführung aktiviert sich automatisch, sobald die Tastwalze den Boden berührt. Im Farbterminal erscheint .
  • Seite 165: Rodetiefe Einstellen

    (Kontermutter zurückdrehen). 6.12.9.3 Rodetiefe einstellen Wie bereits mehrfach erwähnt, kann ROPA bei derartigen Arbeiten keine allgemein gültige Empfehlung aussprechen. Erfahrung und landwirtschaftlicher Sachverstand des Fahrers sind entscheidend für das Rodeergebnis, da die Maschineneinstellung ausschließlich von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist.
  • Seite 166: Walzenganghöhe Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.4 Walzenganghöhe einstellen Walzengang tief Die richtige Einstellung der Walzenganghöhe erfüllt zwei Aufgaben: 1) Sicherstellen eines optimalen Rübenflusses. Wir empfehlen, den Walzengang immer möglichst hoch über dem Acker zu führen. Die maximale Höhe ist dann gerade überschritten, sobald beim Roden der Rübenfluss vom Rodeschar über die erste Rodewalze ins Stocken gerät. 2) Das Führen der Rodewalzen in der richtigen Höhe. Bei unterschiedlich harten Böden kann mit der Höheneinstellung der Tastwalze das unterschiedlich tiefe Einsinken der Tastwalze in den Boden ausgeglichen werden.
  • Seite 167 6 Betrieb Walzengang hoch Die Höhenverstellung des Walzengangs erfolgt durch diagonales Schieben oder Ziehen des Kreuztasters (5) am Joystick. Wird der Kreuztaster nur kurz angetippt, erfolgt die Verstellung stufenweise um eine Stufe nach oben oder nach unten. Zum direkten Verstellen über mehrere Stufen am Stück, kann der Kreuztaster in die erforderliche Stellung bewegt und so lange festgehalten werden, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist.
  • Seite 168: Scharbalkenhöhe Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.5 Scharbalkenhöhe einstellen Rodeschare flach Mit der Scharbalkenverstellung wird die Höhe der Rodeschare zur ersten Rodewalze eingestellt. Aus dieser Einstellung ergibt sich die Tiefe, in der das Rodeschar im Ackerboden geführt wird. Die Verstellung erfolgt mit dem Kippschalter (1) im Schalterfeld 4. e-T V8 Kapitel 6 Betrieb...
  • Seite 169 6 Betrieb Rodeschare tief Die Rodetiefe wird an der Skala links außen am Rodeaggregat und im Farbterminal angezeigt. Skala Scharbalkenhöhe (Rodetiefe) Kapitel 6 e-T V8 Betrieb...
  • Seite 170: Rodeschare

    6 Betrieb 6.12.9.6 Rodeschare Mit den Rodescharen wird der Ackerboden aufgebrochen und die Zuckerrüben werden aus dem Boden geholt. Jedes Rodeschar ist mit zwei Schrauben am Scharhaltestück befestigt. Normalerweise werden die Rodeschare durch die untere Bohrung befestigt. Manchmal erweist sich eine Befestigung an der oberen Bohrung als vorteilhafter. Eine generelle Empfehlung kann hier nicht gegeben werden.
  • Seite 171 6 Betrieb Rüttelfrequenz höher Taste Rüttelfrequenz niedriger Taste Werden die und die Taste gleichzeitig gedrückt, läuft der Rüttelscharantrieb mit maximaler Drehzahl, selbst wenn der Maschinenantrieb abgeschaltet ist. Diese Funktion dient zum Reinigen der Rodeschare. Achten Sie darauf, dass die Skala am Handrad des Mengenreglers auf „0“ steht (Handrad ist ganz heraus gedreht).
  • Seite 172: Steinsicherung

    6 Betrieb Abbildung zeigt den Rüttelscharantrieb des PRh-V. Hinweis! Um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten, sollte eine möglichst niedrige Rüttelfrequenz eingestellt werden. 6.12.9.8 Steinsicherung Kipprahmen Druckspeicher Steinsicherungszylinder e-T V8 Kapitel 6 Betrieb...
  • Seite 173 6 Betrieb Jeder einzelne Scharkörper ist an einem Kipprahmen beweglich aufgehängt. Der Kipprahmen wird vom Steinsicherungszylinder permanent gegen den unteren Anschlag gepresst. Sobald das Rodeschar im Boden auf einen Stein trifft, kann der Scharkörper nach oben ausweichen und so das Hindernis überwinden. Dabei wird das Hydrauliköl aus dem Steinsicherungszylinder in einen Druckspeicher verdrängt.
  • Seite 174: Steinsicherungsdruck Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.9 Steinsicherungsdruck einstellen Zum Einstellen des Steinsicherungsdrucks wählen Sie mit dem Drehwahlschalter am Bedienteil II die Position 10 aus . Durch Drücken der Taste oder der Taste stellen Sie den gewünschten Wert ein. Taste Steinsicherungsdruck höher Steinsicherungsdruck niedriger Taste Bei einem eventuellen Druckverlust regelt sich der Steinsicherungsdruck beim Roden ohne Zutun des Fahrers automatisch nach.
  • Seite 175: Scharkörperführung (Linearführung)

    6 Betrieb 6.12.9.10 Scharkörperführung (Linearführung) Ölstandsanzeige Linearführung Die Scharkörper sind jeweils auf einer zentralen Welle so angebracht, dass sie sich einzeln linear verschieben können. Der Verschiebeweg beträgt bis zu 70 mm. Dieser Weg ist erforderlich, um die Scharkörper den Rübenreihen optimal anzupassen. Die gesamte Scharkörperführung ist mit einer Ölfüllung versehen.
  • Seite 176: 6.12.9.12 Leitstabhalterungen Aus - / Einbauen

    6 Betrieb 6.12.9.12 Leitstabhalterungen aus - / einbauen Sobald sich die Leitstäbe zwischen den Scharkörpern bei schweren Böden mit Unkrautresten oder sonstigen Fremdkörpern zusetzen, können diese leicht mittels Schnellklemmvorrichtung herausgenommen werden. Dazu: Keil (1) nach oben mit einem Hammer austreiben und Leitstabhalter (2) mit Leitstäben abnehmen.
  • Seite 177: 6.12.9.14 Rodewalzen Eins Bis Fünf Reversieren

    6 Betrieb Zum vollständigen Stoppen der Rodewalzen ist die Geschwindigkeit zunächst auf Stufe 1 zu reduzieren. Wird beim Erreichen dieser Stufe die Taste losgelassen und anschließend für einige Sekunden gedrückt, stoppen die Rodewalzen. Im Farbterminal wird dann Stufe „STOP“ angezeigt. Die Drehzahl der 5.
  • Seite 178 6 Betrieb Durch Drücken der Bodenbetätigungstaste kann der Roderhauptantrieb vom Boden betätigt werden (z. B. zur Kontrolle nach dem Beseitigen einer Funktionsstörung). Sollte sich der Fremdkörper nicht durch Reversieren beseitigen lassen, ist der Fremdkörper mit geeignetem Werkzeug (z. B. Hammer) zu entfernen. Gefahr! Lebensgefahr bei Arbeiten im / oder unter dem Rodeaggregat.
  • Seite 179: 6.12.9.15 Abstand Zwischen 4. Und 5. Rodewalze Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.15 Abstand zwischen 4. und 5. Rodewalze einstellen Zum Einstellen des Abstandes zwischen 4. und 5. Rodewalze gehen Sie wie folgt vor: Rechts/links je zwei Sechskantschrauben (1) lösen. Rechts/links Kontermutter an der Spindel (2) lösen und Spindel so weit verdrehen, bis der gewünschte Abstand zwischen 4.
  • Seite 180: 6.12.9.17 Paddeldrehzahl

    6 Betrieb 6.12.9.17 Paddeldrehzahl Das Paddel unterstützt den Rübenfluss von der Rodewalze zum Siebband. Die Drehzahl des Paddels ist ab Siebbandstufe 7 an die Geschwindigkeit des Siebbandes gekoppelt. Ab Siebbandstufe 7 kann das Paddel nicht mehr langsamer gestellt werden, als vom Siebband vorgegeben wird. Eine höhere Paddeldrehzahl ist ab Siebbandstufe 7 möglich. Bei niedriger Siebbandgeschwindigkeit (Stufe 1 -6) kann die Paddeldrehzahl am Farbterminal im Menü...
  • Seite 181: 6.12.9.19 Seitenverschiebung Manuell

    6 Betrieb 6.12.9.19 Seitenverschiebung manuell Das komplette Schlegler - und Rodeaggregat kann vom Fahrersitz aus manuell nach rechts oder links verschoben werden. Dazu drücken Sie am Bedienteil II entweder die Taste „Seitenverschiebung links“ oder „Seitenverschiebung rechts“. Roder-Seitenverschiebung links: Wird diese Taste während der Fahrt bei ausgehobenem Rodeaggregat betätigt, bewegt sich das Rodeaggregat ganz nach links.
  • Seite 182: 6.12.9.20 Seitenverschiebung Automatisch

    6 Betrieb 6.12.9.20 Seitenverschiebung automatisch Die Seitenverschiebung des Roders erfolgt automatisch, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: – Betriebsart „Schildkröte“. – Fahrpedal des euro-Tigers betätigt. – Der Roder ist ausgehoben. – Ein Schongang ist vorgewählt. Der Verschiebevorgang beginnt, sobald der entgegengesetzte Schongang vorgewählt wird.
  • Seite 183: 6.12.9.21 Reihenabstand Beim Prh-V-Roder Einstellen

    6 Betrieb 6.12.9.21 Reihenabstand beim PRh-V-Roder einstellen Beim PRh-V-Rodeaggregat kann der Reihenabstand entweder auf 45 cm oder auf 50 cm eingestellt werden. Das Umstellen geschieht folgendermaßen: – Roder ausheben und Sicherungsketten am Roder einhängen. – Maschinenantrieb abschalten, Motor abstellen und gegen unbeabsichtigtes Starten sichern (Zündschlüssel abziehen).
  • Seite 184 6 Betrieb – Hydraulikschläuche (2) abschrauben und auf die freien Anschlüsse an der Tastwalze ganz bis auf Anschlag aufschrauben. Hinweis! Die Kupplungen müssen bis ganz auf Anschlag aufgeschraubt werden, da es sonst zu Funktionsstörungen kommen kann. – Der Steinsicherungsdruck baut sich vor dem Verschieben automatisch ab, damit sich die Klemmzylinder lösen lassen.
  • Seite 185 6 Betrieb Variante1: – Motor starten. – Mit den Drehwahlschaltern in beiden Bedienteilen (I und II) jeweils Position 9 auswählen Hinweis! Gefahr von Maschinenschäden. Beobachten Sie während des Verschiebens die einzelnen Elemente (Tastwalze und Scharkörper‘) genau, um Kollisionen zu vermeiden. –...
  • Seite 186 6 Betrieb Hinweis! Gefahr von Maschinenschäden. Beobachten Sie während des Verschiebens die einzelnen Elemente (Tastwalze und Scharkörper) genau, um Kollisionen zu vermeiden. – Entsprechende Funktionsauswahltaste drücken und in dieser Stellung gleichzeitig festhalten. – Gleichzeitig durch Drücken der Taste die einzelnen Elemente zusammen schieben (Reihenabstand verringern) oder: –...
  • Seite 187 6 Betrieb Für beide Varianten: – Motor abstellen. – Tastradverschiebung durch Drücken der Bodenbetätigungstasten „Tastwalzen - Verschiebung” und gleichzeitiges Drücken von Taste wieder völlig drucklos machen. – Hydraulikschläuche wieder abschrauben und auf die seitlichen Blindkupplungen aufschrauben. – Schutzdeckel über den Schlauchkupplungen auf der Tastwalze wieder anbringen. –...
  • Seite 188: Reinigung

    6 Betrieb 6.13 Reinigung Die Reinigung besteht aus Siebband, Siebsternen und Ringelevator. 6.13.1 Siebband Das Siebband läuft unter der Vorderachse hindurch und transportiert die Rüben vom Rodeaggregat zum ersten Siebstern. Es wird von einem Ölmotor, der direkt an das Siebbandgetriebe angeflanscht ist, angetrieben. Das Übergangsrohr, das an der Übergabe Siebband – Siebstern angebracht ist, wird ebenfalls vom Siebbandgetriebe angetrieben und ist mit Drehzahl und Drehrichtung an den Siebbandantrieb gekoppelt.
  • Seite 189 6 Betrieb Notverstellung Siebbandgeschwindigkeit Der Druck im hydraulischen Antrieb des Siebbandes wird ständig am Terminal in der Auslastungsüberwachung angezeigt und überwacht. Bei Überschreitung einer vom Fahrer eingestellten Warngrenze (zwischen 50 % und 100 % verstellbar) blinkt das Warnsymbol . Gleichzeitig ertönt ein Warnton. Zum Einstellen der Warngrenze siehe Seite 103.
  • Seite 190: Siebband Reversieren

    6 Betrieb 6.13.1.1 Siebband reversieren Die Laufrichtung des Siebbandes kann durch Drücken der Taste (8) „Siebband reversieren” im Bedienteil III umgekehrt werden. Damit haben Sie die Möglichkeit den Schmutz, der sich zwischen dem oberen und unteren Band bei sehr klebrigem Boden ansammeln kann, leichter zu lösen und somit besser entfernen zu können.
  • Seite 191: Siebband Einstellen - Abstandseinstellungen

    6 Betrieb 6.13.2 Siebband einstellen – Abstandseinstellungen Bei Rübenverlusten am Übergang Rodewalze / Siebband / 1. Siebstern ist der vordere und der hintere Abstand des Siebbandes wie nachfolgend beschrieben einzustellen. 6.13.2.1 Längsrichtung Der Abstand zwischen Band und letzter Rodewalze kann vorne am Roder links und rechts durch Verdrehen der Anschlagschraube (1) nebst Kontermuttern (2) eingestellt werden.
  • Seite 192: Siebband- Höhe Vorne Einstellen

    6 Betrieb 6.13.2.2 Siebband- Höhe vorne einstellen Die Höhenposition des Siebbandes zur letzten Rodewalze kann mit Hilfe des Spannschlosses (4) am Aufhängeseil eingestellt werden. Das Band sollte grundsätzlich so hoch wie möglich eingestellt werden, um unter dem Band Platz für abgereinigtes Erdreich zu erhalten.
  • Seite 193: Siebband-Höhe Hinten Einstellen

    6 Betrieb 6.13.2.3 Siebband-Höhe hinten einstellen BILD IMG_7889 Zum Einstellen der Siebband -Höhe hinten zunächst beide Muttern (2) auf der Gewindestange (1) lösen. Danach Gewindestange (1) so weit verdrehen, dass sich weder Siebsternzinken und Siebband noch Siebsternzinken und Siebbandgetriebe während des Betriebes berühren. Gewindestange nach dem Einstellen durch gegenseitiges Festdrehen der beiden Muttern (2) wieder verspannen.
  • Seite 194: Siebsterndrehzahl Einstellen

    6 Betrieb 6.13.3.1 Siebsterndrehzahl einstellen Die Drehzahl der Siebsterne ist den jeweiligen Einsatzbedingungen individuell anzupassen. Ein Nachregeln kann während des Rodevorganges mehrmals erforderlich sein. Stellen Sie die Drehzahl so ein, dass sich die Rüben nicht in den Siebsternen stauen, gleichzeitig jedoch weitestgehend gereinigt werden. Um unerwünschte Schäden an den Rüben zu vermeiden, sollten Sie die Drehzahl der Siebsterne nur so hoch einstellen, dass ein gleichmäßiger Rübenstrom gewährleistet ist.
  • Seite 195: Siebsternüberwachung

    6 Betrieb Nach dem Erreichen der Reinigungsstufe „Man“ erscheint am Farbterminal in der Drehzahltabelle für die Siebsterne ein blauer Auswahlbalken. Mit dem Drehknopf am Terminal kann der Auswahlbalken auf einem Siebstern positioniert werden. Wird in dieser Stellung der Drehknopf gedrückt, springt der Auswahlbalken auf die zugeordnete Drehzahl.
  • Seite 196: Bodenbetätigung Der Siebsterne

    6 Betrieb Automatische Drehzahlanpassung: Die automatische Drehzahlanpassung erhöht die Drehzahl der Siebsterne, sobald die Druckanzeige der Siebsterne 20 % unter der Warngrenze liegt. Das Erhöhen der Drehzahl wird optisch im Bargraph für die automatische Drehzahlanpassung angezeigt. Soll die Automatik die Drehzahl früher anpassen, ist lediglich die Warngrenze niedriger zu setzen.
  • Seite 197: Räumer

    6 Betrieb 6.13.3.4 Räumer Quirl Option Räumer am 1. Siebstern In den Siebsternen befinden sich Mitnehmerzinken. Sie unterstützen die Förderwirkung des Siebsterns. Im ersten Siebstern sind Räumerelemente aufgeschraubt. Diese können in ebenem Gelände und bei sehr leichten Böden ausgebaut werden, da die Rüben schonender transportiert werden. 6.13.3.5 Federzinken (Option) Gleitstab Schnellklemm - vorrichtung...
  • Seite 198: Siebsternleitroste

    6 Betrieb 6.13.3.7 Siebsternleitroste Die Einstellung der Siebsternleitroste hat wesentlichen Einfluss auf die Abscheidung von Erdreich und Grünzeug an den Siebsternen. Die Außenroste des 2. und 3. Siebsterns sind vom Fahrersitz aus einstellBar. Wählen Sie dazu mit dem Drehwahlschalter am Bedienteil I die Position 8 aus. höher Taste Taste tiefer Die Leitrosthöhe wird im Farbterminal angezeigt.
  • Seite 199: Elevator

    6 Betrieb 6.14 Elevator Der rundum laufende Ringelevator wird von zwei Ölmotoren angetrieben. Diese befinden sich mit der Bunkerschnecke in einem gemeinsamen Hydraulikkreis. Ringelevator 6.14.1 Elevator klappen Der Elevator wird vom Fahrersitz aus in Transport - oder in Arbeitsstellung gebracht. Wählen Sie dazu am Bedienteil II mit dem Drehwahlschalter die Position 4 aus. Taste ausklappen Taste...
  • Seite 200: Elevatordrehzahl Einstellen

    6 Betrieb Zum Erreichen der Transporthöhe von 4 m muss der Elevator bei Straßenfahrt ganz bis zum Anschlag nach unten geklappt werden. Vor dem Abklappen des Elevators ist die Bunkerschnecke hinten und vorne ganz abzusenken. Während des Klappens des Elevators muss sich die Maschine im Stillstand befinden. Elevator nur heben und senken, wenn sich keine Rüben mehr im Elevator befinden.
  • Seite 201: Elevatorüberwachung

    6 Betrieb 6.14.3 Elevatorüberwachung Der Druck im hydraulischen Antrieb des Elevators wird ständig im Farbterminal angezeigt und überwacht. Bei Überschreitung einer vom Fahrer eingestellten Warngrenze blinkt das folgende Warnsymbol im Farbterminal. Gleichzeitig ertönt ein Warnsummer. Näheres hierzu siehe Seite 103. 6.15 Bunker Der Bunker dient ausschließlich so lange zum Zwischenlagern der gerodeten...
  • Seite 202: Bunkerschnecke Heben / Senken

    6 Betrieb 6.15.1 Bunkerschnecke heben / senken Drehwahlschalter auf Position 6, Drehwahlschalter auf Position 7, Bunkerschnecke nur vorne heben/senken. Bunkerschnecke nur hinten heben/ senken. Taste Bunkerschnecke heben Bunkerschnecke senken Taste Drehwahlschalter auf Position 5 Anzeige im Farbterminal vorne und hinten heben/senken. Die Bunkerschnecke darf nur dann angehoben werden, wenn beide Bunkerverbindungsbügel und der Ringelevator vollständig nach oben geklappt sind.
  • Seite 203: Bunkerschnecke- Drehrichtung Umschalten

    6 Betrieb 6.15.2 Bunkerschnecke -Drehrichtung umschalten Das Umschalten der Bunkerschnecke erfolgt automatisch, gesteuert von einem Ultraschallsensor, der sich geschützt oben in der hinteren Bunkerwand befindet. Wird die Bunkerschnecke auf Förderrichtung nach vorne umgeschaltet, wird der Fahrer durch einen dreimaligen Piepton und durch das Blinken des Bunkersymbols im Terminal darüber informiert. Ultraschallsensor in der Bunkerrückwand.
  • Seite 204: Bunkerschnecke Manuell Umschalten

    6 Betrieb Die Verzögerungszeit ist notwendig, um den hinteren Teil des Bunkers ganz zu füllen. Nachdem die Bunkerschnecke umgeschaltet hat, wird im Farbterminal ein Anzeigewert zwischen 80 % und 100 % für die Bunkerfüllung angezeigt. Sobald der Bunker voll ist (Anzeige 100 %), wird der Fahrer mit einem achtmaligen Piepton und Blinken des Bunkersymbols im Farbterminal informiert.
  • Seite 205: Bunkerentleerung

    6 Betrieb Wenn der Bunker bereits voll ist, kann er beim normalen Abschalten des Maschinenantriebs durch die in der Rübenstrecke befindlichen Rüben überfüllt werden. Dabei fallen unter Umständen einige Rüben vom Bunker auf den Acker. Um dies zu vermeiden, kann der Maschinenantrieb per Schnellabschaltung gestoppt werden. Diese Schnellabschaltung lösen Sie wie folgt aus: Drücken Sie am Joystick die gelbe Taste (6) „Maschinenantrieb abschalten“, wenn sich die Rodeschare noch im Ackerboden befinden.
  • Seite 206: Bedienteil Iii (Bunkerentleerung)

    6 Betrieb 6.16.2 Bedienteil III (Bunkerentleerung) Zum Entleeren des Bunkers transportieren Längs - und Querkratzboden die Rüben über eine Putzerwalze zum Entladeband. Die Putzerwalze bewirkt eine zusätzlich Abreinigung der Rüben. Vom Entladeband werden die Rüben aus dem Bunker auf ein nebenher fahrendes Fahrzeug oder auf eine Miete gefördert.
  • Seite 207 6 Betrieb Mit dem Drehpoti (1) regeln Sie die Geschwindigkeit der Bunkerentleerung (Entladeband + Kratzböden) stufenlos. Die Geschwindigkeit der Kratzböden ist an die Geschwindigkeit des Entladebandes gekoppelt. Wird über dieses Drehpoti die Geschwindigkeit des Entladebandes verändert, ändert sich in gleichem Maß die Geschwindigkeit der eingeschalteten Kratzböden mit. An der LED-Reihe (2) können Sie die aktuelle Geschwindigkeit der Bunkerentleerung abschätzen.
  • Seite 208 6 Betrieb Stufe 3: Wieder drücken: Querkratzboden schnell. Stufe 4: Wieder drücken: Längskratzboden langsam. Stufe 5: Wieder drücken: Längskratzboden schnell. (5) Bunkerentleerung Mit dieser Taste schalten Sie die Bunkerentleerung schrittweise AUS. (6) Bunkerentleerung STOP. Ein Druck auf diese Taste stoppt die Bunkerentleerung und setzt alle Funktionen auf AUS.
  • Seite 209: Entladedrehzahl Einstellen

    6 Betrieb die Speichertaste „Entladebandhöhe” (11) kurz drücken. Damit ist die aktuelle Entladebandhöhe auf dieser Taste so lange fest hinterlegt, bis sie auf dieser Taste eine neue Entladebandhöhe abspeichern. TI - Taste (12) Entladebandhöhe 2. Beim Drücken dieser Taste fährt das Entladeband automatisch auf die Höhe, die auf dieser Taste momentan abgespeichert ist.
  • Seite 210: Achslastregelung

    6 Betrieb 6.17 Achslastregelung Der euro-Tiger ist mit einer automatischen Achslastregelung für die dritte Achse ausgestattet. Dabei wird die dritte Achse in Abhängigkeit vom Bunkerfüllstand belastet. Der Ultraschallsensor in der Bunkerrückwand erfasst die Bunkerfüllung im hinteren Bunkerbereich. Anhand des Signals dieses Sensors errechnet die Elektronik den erforderlichen Druck für die automatische Achslastregeleung.
  • Seite 211: Dieselmotor

    6 Betrieb Sobald die automatische Achslastregelung ausgeschaltet ist, erscheint im Farbterminal das nebenstehende Warnsymbol. 6.18 Dieselmotor Eine Zusammenfassung der erforderlichen Wartungsarbeiten am Motor finden Sie in Kapitel 7 und in der Original -Betriebsanleitung und dem Original -Wartungsheft von DaimlerChrysler. Hinweise, welche Maßnahmen bei Betriebsstörungen zu treffen sind, finden Sie in Kapitel 8 „Störung und Abhilfe“ und in der Original - Betriebsanleitung von DaimlerChrysler.
  • Seite 212 6 Betrieb Bei Motorproblemen erscheinen im Farbterminal folgende Warnanzeigen: Motoröldruck zu niedrig. SOFORT ABSTELLEN und Motoröl nachfüllen. Motorölstand zu niedrig. SOFORT Motoröl nachfüllen. Kühlmitteltemperatur zu hoch. Motor abstellen, Ursache feststellen und beheben (z. B. Kühler reinigen). Kühlmittelstand zu niedrig. Motor abstellen und sofort Kühlmittel nachfüllen. Schwerwiegende Probleme im Motor! Motor SOFORT abstellen und DaimlerChrysler -Kundendienst rufen.
  • Seite 213: Änderungen Bzw. Ergänzungen Zur Motor- Betriebsanleitung

    6.18.1 Änderungen bzw. Ergänzungen zur Motor-Betriebsanleitung von DaimlerChrysler Bei Motoren von DaimlerChrysler, die in ROPA -Maschinen eingebaut sind, sind die nachstehend aufgeführten Punkte grundsätzlich zu berücksichtigen: 1. Derzeit sind ausschließlich Motoren des Typs OM 502 LA euroMOT 2 (Variante 448 kW bei 1800 /min) bzw.
  • Seite 214: Pumpenverteilergetriebe

    6 Betrieb 10. Bestätigungen für Wartungsarbeiten des DaimlerChrysler -Kundendienstes lassen Sie bitte in den beiliegenden Original - Unterlagen von DaimlerChrysler vornehmen. Die Betriebsanleitung von DaimlerChrysler ist absolut verbindlich und wurde im Original mit der Maschine ausgeliefert. 6.19 Pumpenverteilergetriebe Das Pumpenverteilergetriebe ist direkt am Dieselmotor angeflanscht und überträgt die Motorleistung auf die Hydraulikpumpen. Das Pumpenverteilergetriebe ist mit einer Druckumlaufschmierung ausgestattet.
  • Seite 215: Hydraulikanlage

    Schäden an der gesamten Hydraulik führen. Kontrollieren Sie die Schlauchleitungen der Hydraulikanlage regelmäßig! Tauschen Sie beschädigte oder gealterte Schläuche unverzüglich aus. Verwenden Sie nur Originalschläuche von ROPA oder Schläuche, die den technischen Spezifikationen der Originalschläuche voll und ganz entsprechen! Beachten Sie die regional geltenden Sicherheitsvorschriften zur Lebensdauer von Hydraulikschläuchen.
  • Seite 216 6 Betrieb Hydraulikpumpen: Funktion Fahrantrieb Bunkerentleerung Arbeitshydraulik Rüttelschar /Blatteller Vorderachslenkung Lüfterantrieb Wasser - und Ladeluftkühler 107 / 1 Vorspannpumpe 107 / 2 Lüfterantrieb Ölkühler Roderhauptantrieb, Schleglerwelle, Blattschnecke, (nur PBSh),Tastwalze, Rodewalzen Rodernebenantrieb + Siebband, letzte Rodewalze, 2 -fach Paddel, Siebband Getriebeschmierung PVG (arbeitet mit dem PVG -Getriebeöl) 111 Zusatzpumpe 8/9-Reiher, Option, zwischen 108 und 109 zwischengeflanscht Siebsternantrieb, auch Bunkerentleerung an Miete...
  • Seite 217: Druckluftanlage

    6 Betrieb 6.21 Druckluftanlage Folgende Vorgänge am euro-Tiger werden von der Arbeitspneumatik ausgeführt: – Umschalten der Betriebsarten „Schildkröte“ /„Hase“ im Schaltgetriebe. – Abschalten des Allradantriebs. – Einschalten der Differenzialsperren. – Schwenken des Personenabweisers. – Klappen der beiden Außenspiegel. Zusätzlich versorgt der Druckluft -Kompressor noch: –...
  • Seite 218 6 Betrieb Die Pneumatikanlage besteht aus folgenden Teilen: Kompressor Der Kompressor ist direkt am Dieselmotor angeflanscht. Er wird über einen Stirnradantrieb direkt vom Dieselmotor angetrieben. Er versorgt die gesamte Druckluftanlage. Luftkessel Der Luftkessel befindet sich rechts hinten an der Maschine unter dem Querkratzboden und unmittelbar vor dem Motorhaus. Druckluftkupplungen Direkt am Luftkessel und an der linken Fahrzeugseite vor dem Elevatorkanal befindet sich je eine Druckluftkupplung. Hier kann zu Wartungs- und Reparaturarbeiten Druckluft entnommen werden.
  • Seite 219: Zentralschmieranlage

    6 Betrieb 6.22 Zentralschmieranlage Die Maschine ist mit einer Zentralschmieranlage ausgestattet und verfügt über drei Schmierkreise. Alle angeschlossenen Schmierstellen (ca. 140 Stück) werden automatisch mit Schmierfett versorgt. Die Schmierpumpe fördert das Fett zu den Hauptverteilern, die Hauptverteiler verteilen das Fett an die Unterverteiler und von da werden die einzelnen Schmierstellen versorgt.
  • Seite 220: Fettpresse Auffüllen

    6 Betrieb Der 2-kg-Vorratsbehälter der Fettpumpe wird mit dem Hebel auf dem großen Fetteimer aufgefüllt. Füllen Sie den 2-kg-Vorratsbehälter der Fettpumpe nie ganz. Füllen Sie den Vorratsbehälter der Fettpumpe nur zu 90 %. So vermeiden Sie ein Verstopfen des Entlüftungsrohrs am 2-kg-Vorratsbehälter. 6.22.1 Fettpresse auffüllen Nippel zum Füllen der...
  • Seite 221 6 Betrieb Kontrollieren Sie regelmäßig das Schmierleitungssystem. Prüfen Sie täglich, ob die Schmieranlage fehlerfrei funktioniert. Eine Möglichkeit ist die Kontrolle der 3 Hauptverteiler. Zur Funktionskontrolle ist dort ein Hubstift eingebaut. Dieser Hubstift bewegt sich langsam, wenn der Hauptverteiler von Fett durchströmt wird. Daran erkennen Sie, ob das Pumpenelement dieses Schmierkreises funktioniert.
  • Seite 222: Videoüberwachung

    6 Betrieb 6.23 Videoüberwachung Der euro-Tiger ist serienmäßig mit einer Video -Rückfahrkamera ausgestattet. Diese Kamera befindet sich oben am Heck des Fahrzeugs und dient zur besseren Übersicht beim Rückwärtsfahren. Optional kann Ihr euro-Tiger mit bis zu zwei weiteren Kameras zur Überwachung der Siebsternreinigung und der Entladebandumgebung ausgestattet werden. Das Umschalten zwischen den beiden Kameras erfolgt entweder automatisch (bei Rückwärtsfahrt) oder manuell mit dem Schalter 7 im Schalterfeld 4.
  • Seite 223: Spannungsüberwachung

    Weitere Sicherungen befinden sich am Motorträger (Hauptsicherungen). Aufkleber auf der Innenseite der Blechverkleidung bezeichnen die Sicherungen. Bei Problemen mit der Elektrik oder Elektronik wenden Sie sich an den Service von ROPA. Steckdose f. DaimlerChrysler - Motordiagnose Sicherungen (F 06 bis F 29) von der rechten Seiten- wand der Fahrerkabine zugänglich.
  • Seite 224 6 Betrieb Sicherungen (F50 bis F 57) im Motorschaltschrank. Sicherungen (F40 bis F 48) in der Sitzkonsole. Sicherungen (F31 bis F 38) in der Radiokonsole. Hauptsicherungen (F01und F 02) im Motorhaus. e-T V8 Kapitel 6 Betrieb...
  • Seite 225: Drucker

    ïì 6 Betrieb Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² ç Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² ïì Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² Þ»­½¸®»·¾«²¹ ¼»® Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² ÑÚÚ ñ ÒÛÈÌ Ì¿­¬» øí÷ ç Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² Ü«®½¸ â í Í»µ«²¼»² ܮ޵»² ¼»® ÑÚÚñÒÛÈÌ ©–¸® »²¼ Ü·» Ì¿­¬»²º«²µ¬·±²»² ¸¿¾»² ¶» ²¿½¸ Æ«­¬¿²¼ P Ò±®³¿´ó ¼»­ Þ»¬®·»¾»­ ©·® ¼ ¼·» Þ¿¬½¸óÜ¿¬»· Ìî ¿«­¹»ºÅ¸®¬ò ׳ ¾»¬®·»¾...
  • Seite 226: Welches Thermopapier Ist Geeignet

    ÚÅ® ¾»­±²¼»® » ß«º¹¿¾»² ­·²¼ ̸»®³±°¿°·»® » »®¸–´¬´·½¸ô ¼·» ® »­·­¬»²¬ ¹»ó ¹»² É¿­­»®ô Ú»¬¬ «²¼ ß´µ±¸±´ ­·²¼ò É·® ­·²¼ ׸²»² ¾»· ¼»® ß«­©¿¸´ »·²»­ passende Papierrolle an (ROPA-Art -Nr. 206068). Andere ¹»»·¹²»¬»² ̸»®³±°¿°·»®­ ¹»® ²» ¾»¸·´º´·½¸ò É»´½¸» Í»·¬» ¼»­ ̸»®³±°¿°·»®­ µ¿²² ¾»¼®«½µ¬ ©»®¼»²á...
  • Seite 227: Reifendrücke

    6 Betrieb 6.26 Reifendrücke Während der Kampagne regelmäßig kontrollieren! Empfehlung (Ebene + leichte Reifentyp min. Hanglagen) max. Good Year Vorderachse 900/55R32 Michelin Vorderachse 800/65R32 900/60R32 1050/50R32 Hinterachse 1 1050/50R32 Hinterachse 2 1000/50R25 Empfehlung Sonstiges min. (allgemein) max. Zusatzachse (opt.) – –...
  • Seite 228: Stillsetzen

    6 Betrieb 6.27 Stillsetzen Den euro-Tiger so abstellen, dass niemand behindert oder gefährdet wird. Achten Sie auch auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu oberirdisch geführten Stromleitungen. – Rodeaggregat ganz absenken. – Motor abstellen. – Feststellbremse einlegen. – Alle Stromverbraucher ausschalten. – Zündschlüssel abziehen. –...
  • Seite 229: Wartung Und Pflege

    7 Wartung und Pflege Kapitel 7 Wartung und Pflege Kapitel 7 e-T V8 Wartung und Pflege...
  • Seite 231: Motor

    7 Wartung und Pflege Wartung und Pflege Warnung! Bei allen Wartungsarbeiten besteht die Gefahr von schweren oder schwersten Körperverletzungen und die Gefahr von Schäden an der Maschine. Überklettern Sie nie die Bunkerrückwand. Sorgen Sie bei allen Wartungsarbeiten dafür, dass niemand die Maschine unbeabsichtigt starten kann (Zündschlüssel abziehen, Fahrerhaus abschließen, Zündschlüssel immer mitführen und soweit irgendwie möglich, Batteriehauptschalter ausschalten, abziehen und ebenfalls mitführen).
  • Seite 232: Trockenluftfilter

    7 Wartung und Pflege 7.1.1 Trockenluftfilter Der Motor ist mit zwei Trockenluftfiltern, bestehend aus je einem Hauptfilterlement und einer Sicherheitspatrone, ausgestattet. Bei Reinigung oder Wartung sind immer beide Hauptelemente und beide Sicherheitspatronen gleichzeitig zu warten bzw. zu tauschen. Die Filterpatronen (Hauptelemente) sind zu erneuern: – einmal jährlich (dringend empfohlen) oder, – wenn das Symbol im Terminal erscheint, –...
  • Seite 233 oft sehr schwer oder gar nicht erkennbar sind, empfehlen wir zum Schutz der Motoren oder Geräte stets neue Elemente zu verwenden. Für gereinigte Elemente können wir keine Gewährleistung übernehmen. 7 Wartung und Pflege - Zur Reinigung ein Rohr auf eine Druckluft- e 45 XXX XX XXX pistole aufsetzen, dessen Ende um ca.
  • Seite 234: Hauptelement Ausbauen

    Beschädigte Filterpatronen dürfen auf keinen Fall wiederverwendet werden. Verwenden Je nach Ausführung Sekundärelem Unabhängig von der Einsatzdauer, folgt ausbauen: Sie nur Original MANN - + Hummel-Filterpatronen (Hauptelement ROPA -Art -Nr. müssen Hauptelemente spätestens 301218; Sicherheitspatrone ROPA- Art -Nr. 301219). Bauen Sie auf keinen Fall Ausführung A: nach 2 Jahren ausgewechselt wer- Filterelemente mit Metall -Außenmantel ein.
  • Seite 235 7 Wartung und Pflege Sicherheitspatrone wechseln Die Sicherheitspatrone ist bei jeder fünften Wartung des Hauptelements oder spätestens nach zwei Jahren gegen eine neue Sicherheitspatrone zu tauschen. Die Sicherheitspatrone darf nicht gereinigt oder nach dem Ausbau wieder verwendet werden. – Hauptelement wie soeben beschrieben ausbauen. –...
  • Seite 236: Ölwechsel Am Motor

    7 Wartung und Pflege 7.1.2 Ölwechsel am Motor Hinweis! Verwenden Sie ausschließlich freigegebene Hochleistungs-Motoröle nach Mercedes-Benz -Werknorm 228.5. Bei Verwendung von Biodiesel (FAME) sind die Ölwechselintervalle von 400 Std. auf 150 Std. zu reduzieren. Der erste Ölwechsel am Motor ist nach 400 Betriebsstunden – bei Verwendung von FAME (RME Biodiesel) nach 150 Betriebsstunden –...
  • Seite 237 7 Wartung und Pflege Das Ventil öffnet sich, sobald Sie den mitgelieferten Ölablass -Schlauch auf das Ventil aufgedreht haben. Sobald das Altöl restlos ausgelaufen ist, schließen Sie das Ölablassventil wieder, indem Sie den Ölablass -Schlauch wieder vom Ventil abschrauben. Ölfiltereinsatz erneuern Ölfilterdeckel mit Knarre und Steckschlüsseleinsatz SW36 abschrauben. Sobald das Öl aus dem Ölfiltertopf abgelaufen ist, den Ölfilterdeckel mit dem Ölfiltereinsatz herausziehen.
  • Seite 238 7 Wartung und Pflege Start- Taster Stop -Taster Von tritt- und standsicherer Leiter oder Staffelei aus den START - und den STOP- Taster am Motor für ca. 10 Sekunden gleichzeitig drücken. Während dieser Zeit dreht der Motor ohne Last und ohne anzuspringen. Motorhaus schließen. Sobald die Zündung ausgeschaltet wird oder der Motor gestartet wird, stellt sich die Einstellung „Ölwechsel START/STOP aktiv“...
  • Seite 239: Kraftstoffversorgung

    7 Wartung und Pflege 7.1.3 Kraftstoffversorgung Hinweis! Gefahr von Umweltschäden durch auslaufenden Kraftstoff. Bei Arbeiten am Filter vorher Auffangwanne unterstellen und aufgefangenen Kraftstoff ordnungsgemäß entsorgen. Achtung! Verbrennungsgefahr beim Umgang mit Dieselkraftstoff. Rauchen, Feuer und offenes Licht ist beim Umgang mit Dieselkraftstoff verboten, da Kraftstoffe leicht entzündlich und Kraftstoffdämpfe explosiv sind.
  • Seite 240: Wartung Separ- Filter (Wasser Ablassen Und Zwischenspülen)

    Filterpatrone des Pre-Line -Filters zu tauschen. Vor allen Arbeiten an der Kraftstoffanlage bzw. an den Kraftstofffiltern ist der Tankdeckel kurz zu öffnen und dann sofort wieder zu schließen. Dies dient zum Abbau eines eventuell vorhandenen Überdruckes im Kraftstoffsystem. Verwenden Sie nur original Kraftstofffilter von Mercedes-Benz bzw. ROPA. Nach allen Arbeiten an den Kraftstoffvorfiltern sind diese mit der Handpumpe am Pre-Line -Vorfilter zu entlüften. 7.1.3.1 Wartung Separ- Filter (Wasser ablassen und zwischenspülen) Das Ablassen des angesammelten Wassers ist erforderlich, wenn der Wassersammelbehälter voll ist, Frostgefahr droht oder der Wechselfilter gewechselt...
  • Seite 241 Ablasshahn für Wasser Filtereinsatz reinigen Ein Reinigen des Filtereinsatzes (Metallsieb mit 60 Mikron Filterfeinheit; ROPA - Art - Nr. 301231) im Separ -Filter ist einmal jährlich erforderlich oder wenn der Ansaugwiderstand zu hoch ist (im Farbterminal erscheint das Symbol ) und der Motor Leistungsabfall zeigt.
  • Seite 242: Pre-Line Filter (Vorfilter)

    7 Wartung und Pflege 7.1.3.2 Pre-Line Filter (Vorfilter) Ein Wechsel des Filtereinsatzes im Pre-Line -Vorfilter ist einmal jährlich erforderlich oder wenn der Ansaugwiderstand zu hoch ist (im Farbterminal erscheint das Symbol ) und der Motor Leistungsabfall zeigt. Die Filterpatrone ist wie folgt zu wechseln: 1. Motor abstellen. 2. Alte Filterpatrone demontieren. Die alte Filterpatrone kann am Filterkopf festsitzen. Mit geeignetem Werkzeug lösen.
  • Seite 243 7 Wartung und Pflege Wasser aus Wassersammelbehälter (Bowl) ablassen Das Ablassen des angesammelten Wassers ist erforderlich, wenn der Wassersammelbehälter voll ist, Frostgefahr droht oder die Wechselfilterpatrone gewechselt wird. 1. Ablassschraube (2) am Boden des Wasser - sammelbehälters (1) aufschrauben und das Wasser abfließen lassen. 2. Ablassschraube wieder zudrehen. Vorfilter mit Handpumpe entlüften Ein Entlüften des Filters wird erforderlich, wenn Arbeiten an der Kraftstoffanlage im Bereich der Vorfilter durchgeführt wurden oder der Kraftstofftank vollständig leer gefahren wurde.
  • Seite 244: Mikroorganismen Im Kraftstoffsystem

    7 Wartung und Pflege 7.1.3.3 Mikroorganismen im Kraftstoffsystem Gelegentlich werden zunächst unerklärliche Verstopfungen in Kraftstoffsystemen festgestellt, die mit Diesel - oder Biodiesel -Kraftstoffen gefüllt sind. Diese Verstopfungen sind häufig auf Mikroorganismen zurückzuführen. Diese Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Hefen) können sich unter für sie günstigen Bedingungen sehr stark vermehren. Zum Wachstum werden Wasser, das als Kondenswasser in jedem Lager - oder Fahrzeugtank anzutreffen, ist und lebenswichtige Elemente in chemisch gebundener Form, wie Schwefel, Phosphor, Stickstoff, Sauerstoff und Spurenelemente, benötigt.
  • Seite 245: Kraftstofffeinfilter Am Motor

    7 Wartung und Pflege 7.1.3.4 Kraftstofffeinfilter am Motor Der Kraftstofffeinfilter am Motor ist nach den ersten 400 Betriebsstunden, danach mindestens einmal jährlich zu erneuern. Sobald im Farbterminal das Warnsymbol erscheint, ist der Kraftstofffeinfilter ebenfalls zu erneuern. Zum Wechseln des Kraftstofffeinfilters gehen Sie wie folgt vor: – Fahrzeug abstellen und Motor abstellen. Schraubdeckel (1) des Kraftstofffilters mit Steckschlüsseleinsatz (SW 36) abschrauben. – Schraubdeckel (1) mit Filtereinsatz etwas aus dem Filtergehäuse herausziehen und Kraftstoff abfließen lassen.
  • Seite 246: Sonstige Wartungsarbeiten Am Dieselmotor

    7 Wartung und Pflege Für die Entlüftung des Kraftstoffsystems muss während des Startvorgangs ausreichend Batterie -Kapazität vorhanden sein. Lassen Sie den Motor ca. 1 Minute laufen. Die Kraftstoffanlage entlüftet selbstständig. Danach: – Dichtheit des Kraftstofffilters prüfen. 7.1.3.5 Sonstige Wartungsarbeiten am Dieselmotor Bei jedem Wartungsdienst am Dieselmotor sind zusätzlich folgende Arbeiten sorgfältig nach Mercedes-Benz- Wartungsvorschrift (siehe Wartungsheft Motor) vorzunehmen: –...
  • Seite 247: Kühlsystem

    7 Wartung und Pflege 7.1.4 Kühlsystem Alle Kühler sind regelmäßig auf Sauberkeit zu prüfen und gegebenenfalls mehrmals täglich – auch während der Arbeitsschicht – zu reinigen. Wird bei sehr hohen Außentemperaturen immer wieder die zulässige Höchsttemperatur der Kühlflüssigkeit überschritten, ist das komplette Kühlersystem auf Sauberkeit zu prüfen und gegebenenfalls sofort zu reinigen. Achten Sie immer darauf, dass die Luftansauggitter frei von Schmutz oder anhaftenden Blättern etc.
  • Seite 248: Kühlmittel Prüfen

    7 Wartung und Pflege 7.1.4.2 Kühlmittel prüfen Warnung! Vergiftungsgefahr und Gefahr von Hautschäden. Korrosisions -/ Frostschutzmittel enthalten gefährliche Stoffe. Beim Verschlucken besteht akute Vergiftungsgefahr. Bei Hautkontakt kann es zu Hautreizungen oder Verätzungen kommen. Füllen Sie Korrosions -/Frostschutzmittel niemals in Trinkgefäße oder Getränkeflaschen. Bewahren Sie diese Mittel immer so auf, dass Kinder keinen Zugriff zu diesen Mitteln haben.
  • Seite 249 7 Wartung und Pflege Kühlmitteleinfüllstutzen beim e-T V8-3. Warnung! Solange der Motor warm ist, steht das Kühlsystem unter hohem Druck. Es besteht Verbrennungsgefahr durch austretenden Dampf oder herausspritzende heiße Kühlflüssigkeit! Tragen Sie Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille. Öffnen Sie den Kühlerdeckel vorsichtig, wenn die Motortemperatur unter 90 °C ist. Flüssigkeitsstand und Korrosions - / Frostschutz prüfen, ggf.
  • Seite 250: Kühlmittel Erneuern

    7 Wartung und Pflege 7.1.4.3 Kühlmittel erneuern Verwenden Sie nur von Mercedes -Benz freigegebene Korrosions -/ Frostschutzmittel. Die Kühlflüssigkeit ist im Abstand von drei Jahren zu wechseln. Beachten Sie dabei unbedingt die regional geltenden Vorschriften zum umweltverträglichen Entsorgen der Kühlflüssigkeit. Prüfen Sie vor dem Erneuern des Kühlmittels die Kühl - und Heizungsanlage auf Dichtheit und Zustand. –...
  • Seite 251: Klimaanlage

    7 Wartung und Pflege Klimaanlage Achtung! Gefahr von Gesundheitsschäden und Gefahr von Umweltschäden. Wartungsarbeiten an der Klimaanlage, bei denen ein Eingriff in den Kältemittelkreislauf erforderlich ist (z.B. Nachfüllen von Kältemittel, Austausch des Sammlertrockners etc.), dürfen nur von einer autorisierten Fachwerkstätte vorgenommen werden. Der Klimakondensator ist vor dem Wasserkühler angebaut.
  • Seite 252 Sammlertrockners sichtbar sein sollten. Hinweis für die Fachwerkstätte! Bei einem Tausch oder bei einer Nachfüllung von Kältemittel ist dieses mit folgendem Öl zu versehen: Fuchs Reniso PAG46 (ROPA -Art - Nr. 435046). Die Klimaanlage darf keinesfalls mit anderen Ölzusätzen betrieben werden.
  • Seite 253: Pumpenverteilergetriebe

    7 Wartung und Pflege Pumpenverteilergetriebe Das Pumpenverteilergetriebe ist direkt an den Motor angeflanscht und überträgt die Motorleistung auf die einzelnen Hydraulikpumpen. Der Ölstand im Pumpenverteilergetriebe ist unbedingt täglich zu prüfen. Prüfen Sie den Ölstand, bevor Sie den Dieselmotor starten! Sobald der Dieselmotor gestartet wurde, ist eine Ölstandskontrolle nicht mehr möglich. Zum Ablesen des Ölstandes muss die Maschine auf ebenem und waagerechtem Untergrund stehen und der Motor muss seit mind.
  • Seite 254 7 Wartung und Pflege Der erste Ölwechsel ist nach 50 Betriebsstunden, der zweite Ölwechsel nach 400 Betriebsstunden erforderlich. Danach einmal jährlich. Bei jedem Ölwechsel ist der Ansaugfilter im Pumpenverteilergetriebe zu erneuern. Beim Öl- und Filterwechsel gehen Sie wie folgt vor: – Öffnen Sie die Verschlusskappe am Ablassventil im Pumpenverteilergetriebe. – Schrauben Sie den mitgelieferten Ölablassschlauch auf. Das Ventil öffnet sich und das alte Öl fließt ab.
  • Seite 255: Hydraulikanlage

    7 Wartung und Pflege – Motor starten und Farbterminal beobachten. Das Warnsymbol muss binnen 10 Sekunden vom Farbterminal verschwinden. – Mindestens 10 Minuten warten, danach erneut Ölstand – wie oben beschrieben – prüfen, gegebenenfalls Öl nachfüllen. Hydraulikanlage Gefahr! Die Druckspeicher an der Hydraulikanlage stehen permanent unter hohem Innendruck, auch wenn die übrige Hydraulik bereits drucklos ist.
  • Seite 256 7 Wartung und Pflege Prüfen Sie die Schlauchleitungen der Hydraulikanlage regelmäßig auf Alterung und auf Schäden! Tauschen Sie beschädigte oder gealterte Schläuche sofort aus. Verwenden Sie als Ersatz nur Schläuche, die den technischen Spezifikationen des Originalschlauches entsprechen! Hydraulikölkühler Beachten Sie, dass ein verschmutzter Kühler eine deutlich reduzierte Kühlleistung bringt. Damit sinkt die Belastbarkeit der Maschine und damit die Rodeleistung erheblich. Gegebenenfalls ist der Hydraulikölkühler mehrmals während einer Arbeitsschicht zu reinigen.
  • Seite 257: Hydrauliköltank

    7 Wartung und Pflege Warnung! Verbrennungsgefahr! Sämtliche Kühler werden beim Betrieb erhitzt. Schutzhandschuhe tragen! Lassen Sie vor allen Arbeiten an den Kühlsystemen die Maschine ausreichend abkühlen! 7.4.1 Hydrauliköltank Achtung! Absturzgefahr. Benutzen Sie bei Wartungsarbeiten am Hydrauliköltank eine standsichere Leiter. Die Bunkerrückwand darf keinesfalls überklettert und das Dach des Motorhauses nicht betreten werden.
  • Seite 258: Hydraulikölwechsel

    7 Wartung und Pflege 7.4.1.1 Hydraulikölwechsel Stellen Sie beim Benutzen einer Vakuumpumpe nicht mehr als 0,2 Bar Unterdruck ein. Das Hydrauliköl ist einmal jährlich – am besten kurz vor Saisonstart – zu wechseln. Stellen Sie dazu ein ausreichend großes Fass bereit. Zum Wechseln des Hydrauliköls benutzen Sie den mitgelieferten Ölablassschlauch.
  • Seite 259 – Legen Sie die Dichtung und den Metalldeckel auf. – Streichen Sie die Schrauben zum Befestigen des Metalldeckels vor dem Einsetzen mit Dichtmasse (ROPA -Art -Nr. 017026) ein und ziehen Sie die Schrauben fest. – Erneuern Sie vor dem Einfüllen von frischem Hydrauliköl sämtliche Filter in der Hydraulikanlage.
  • Seite 260: Hydraulik: Rücklauffilter- Und Saugrücklauffilterelemente Wechseln

    7 Wartung und Pflege 7.4.1.2 Hydraulik: Rücklauffilter- und Saugrücklauffilterelemente wechseln Im Deckel des Hydrauliköl -Tanks befinden sich ein Rücklauffilter und ein Saugrücklauffilter. Achten Sie beim Wechsel der Filterelemente – wie bei allen Arbeiten an der Hydraulikanlage – auf größtmögliche Sauberkeit. Achten Sie darauf, dass die O -Ring - Dichtungen im Filtergehäuse weder beschädigt noch verschmutzt werden. Achten Sie vor dem Öffnen der Filtergehäuse darauf, dass die Hydraulikanlage absolut drucklos ist.
  • Seite 261: Druckfilter

    7 Wartung und Pflege 7.4.2 Druckfilter Vorne links am Knick befindet sich ein kleiner Druckfilter und im Heck, an der Rückseite des Motorschaltkastens, befindet sich ein großer Druckfilter. Druckfilter Vorderachslenkung Druckfilter Arbeitshydraulik. Wartung Druckfilter Arbeitshydraulik Der Druckfilter für die Arbeitshydraulik befindet sich im Heck, an der Rückseite des Motorschaltkastens. Neben einem ölbeständigen und ausreichend großen Auffanggefäß benötigen Sie zur Wartung einen Ring - oder Gabelschlüssel SW 32. Das Filterelement ist einmal jährlich zu wechseln. Filterwechsel 1. Motor abstellen. 2.
  • Seite 262: Mechanischer Antrieb Zu Den Drei Lenkachsen

    7 Wartung und Pflege Elementeinbau 1. Gewinde und Dichtflächen am Filtertopf und - kopf sowie O-Ring am Topf und Element ggf. mit sauberem Hydrauliköl benetzen. 2. Neues Element (ROPA-Art-Nr. 270430) einbauen 3. Filterelement vorsichtig auf den Elementaufnahmezapfen montieren. 4. Filtertopf bis zum Anschlag einschrauben. 5. Filtertopf eine Sechstel- Umdrehung zurückdrehen. 6. Motor starten und z.B. Dreipunkt gegen den Anschlag hochheben (gegen Druck fahren), Filter auf Leckage überprüfen.
  • Seite 263: Wartung Kreuzgelenke In Den Achsen

    7 Wartung und Pflege In jedem Einfachgelenk ist jeweils ein Schmiernippel eingesetzt. In jedem Doppelgelenk befinden sich zwei Schmiernippel. In jedem Doppelgelenk sind unbedingt zwei Schmiernippel abzuschmieren. 7.5.2 Wartung Kreuzgelenke in den Achsen Die Kreuzgelenke der Doppelgelenkwellen in den Achsschenkeln der drei Lenkachsen sind alle 200 Betriebsstunden abzuschmieren. Jedes Kreuzgelenk besitzt zwei Schmiernippel.
  • Seite 264: Achsen

    7 Wartung und Pflege Der erste Ölwechsel ist nach 50 Betriebsstunden fällig, weitere Ölwechsel sind einmal jährlich erforderlich. Achtung! Verbrennungsgefahr. Gefahr durch heißes Öl! Das Öl im Schaltgetriebe kann unter Umständen sehr heiß sein. Tragen Sie beim Ölwechsel am Schaltgetriebe stets Handschuhe und geeignete Schutzkleidung. Beim Ölwechsel gehen Sie wie folgt vor: –...
  • Seite 265 – Öffnen Sie die Ölablassschraube (2) und die Ölstand-Kontrollschraube und lassen Sie das alte Öl abfließen. – Drehen Sie die Ölablassschraube wieder ein. – Füllen Sie das Planetengetriebe mit dem mitgelieferten ROPA -Planetenölfüller so weit auf, bis der Ölstand die Unterkante der Öleinfüllöffnung erreicht. – Schrauben Sie die Ölstands -Kontrollschraube wieder ein.
  • Seite 266: Ausgleichsgetriebe Hinterachsen

    7 Wartung und Pflege 7.7.2 Ausgleichsgetriebe Hinterachsen Der erste Ölwechsel ist nach den ersten 50 Betriebsstunden erforderlich. Danach ist jeweils ein Ölwechsel jährlich vorzunehmen. Achtung! Verletzungsgefahr. Vor dem Ölwechsel ist der euro-Tiger stillzusetzen und der Motor abzustellen. Die Maschine ist gegen unbeabsichtigtes Starten des Motors zu sichern.
  • Seite 267 7 Wartung und Pflege Vorsatzgetriebe an der ersten Hinterachse An das Ausgleichsgetriebe der ersten Hinterachse ist ein Vorsatzgetriebe mit einem eigenen Ölhaushalt angeflanscht. Der Ölwechsel erfolgt, wie bereits bei den Ausgleichsgetrieben beschrieben. Die Ölablassschraube befindet sich vorne an der Unterseite des Vorsatzgetriebes, die Öleinfüll - und Ölkontrollschraube (eine Schraube) befindet sich an der rechten Seite des Vorsatzgetriebes. Füllen Sie so lange Öl ein, bis der Ölstand die Mitte des Schauglases erreicht hat.
  • Seite 268: Ausgleichsgetriebe Vorderachse (Portalachse)

    7 Wartung und Pflege 7.7.3 Ausgleichsgetriebe Vorderachse (Portalachse) Der erste Ölwechsel ist nach den ersten 50 Betriebsstunden erforderlich. Danach ist jeweils ein Ölwechsel jährlich vorzunehmen. Achtung! Verletzungsgefahr. Vor dem Ölwechsel ist der euro-Tiger stillzusetzen und der Motor abzustellen. Die Maschine ist gegen unbeabsichtigtes Starten des Motors zu sichern.
  • Seite 269: Portalantriebe Vorderachse

    7 Wartung und Pflege 7.7.4 Portalantriebe Vorderachse Achtung! Verletzungsgefahr. Vor dem Ölwechsel ist der euro-Tiger stillzusetzen und der Motor abzustellen. Die Maschine ist gegen unbeabsichtigtes Starten des Motors zu sichern. Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Beim Ölwechsel gehen Sie wie folgt vor: –...
  • Seite 270: Pneumatikanlage

    7 Wartung und Pflege Pneumatikanlage An der Pneumatikanlage sind Wartungsarbeiten nur am Luftkessel erforderlich. Der Kompressor und der Rest der Anlage sind wartungsfrei. Aus dem Luftkessel ist nach jeweils 100 Betriebsstunden das Kondenswasser abzulassen. Soll die Maschine für längere Zeit (über eine Woche) außer Betrieb gesetzt werden, ist ebenfalls das Kondenswasser aus dem Luftkessel abzulassen.
  • Seite 271: Schlegler Und Roder

    7 Wartung und Pflege Schlegler und Roder Warnung! Bei allen Arbeiten am ausgehobenen Rodeaggregat besteht die Gefahr, dass Roder und Schlegler plötzlich absinken. Personen die sich in diesem Bereich aufhalten können dabei schwer verletzt werden. Vor Beginn der Arbeiten ist der Roder ganz auszuheben, sicher mit ausreichend tragfähigem Material abzustützen und zusätzlich mit den beiden Sicherungsketten zu sichern.
  • Seite 272: Schlegler

    7 Wartung und Pflege 7.9.1 Schlegler Warnung! Gefahr von schwersten Verletzungen bei Arbeiten am hochgestellten Schlegler. Sobald der Schlegler zu Wartungszwecken nach oben geklappt wird, sind SOFORT beide Sicherungsbolzen einzusetzen. Geschieht dies nicht, kann der Schlegler plötzlich absinken, dabei besteht für Personen, die sich zwischen Roder und Schlegler aufhalten, die Gefahr von schwersten Verletzungen.
  • Seite 273 7 Wartung und Pflege In Wartungsstellung bringen für Seriennr. 05-*** Links / rechts Federstecker aus Bolzen (2) herausziehen. Bolzen (2) ebenfalls herausziehen und diese Teile zum Umstecken aufbewahren. Taste am Bedienteil I so lange drücken, bis der Zughebel (3) ganz nach vorne in Pfeilrichtung auf Anschlag geschwenkt ist.
  • Seite 274 7 Wartung und Pflege Schlegler etwas anheben, dazu Taste drücken. Dann den vorderen unteren Bolzen (6) entfernen. Schlegler so weit absenken (dazu Taste drücken), bis der hintere untere Bolzen (7) gezogen werden kann. e-T V8 Kapitel 7 Wartung und Pflege...
  • Seite 275 7 Wartung und Pflege Schlegler so weit anheben, bis er sich ganz oben in der Wartungsstellung befindet. Dazu Taste drücken. Sicherungsbolzen eingesteckt; Ansicht von der Vorderseite. Sofort Sicherungsbolzen (1) links/ rechts von außen nach innen einstecken und durch Verdrehen sichern. Kapitel 7 e-T V8 Wartung und Pflege...
  • Seite 276 7 Wartung und Pflege In Wartungsstellung bringen ab Seriennr. 06- *** Schlegler durch Drücken der Taste am Bedienteil I ganz nach oben klappen. Sicherungsbolzen aus Aufbewahrungsposition entfernen. Wie abgebildet in den Parallelogrammträger einstecken und mit Federstecker sichern. Sicherungsbolzen in Aufbewahrungsposition. Sicherungsbolzen eingesteckt. e-T V8 Kapitel 7 Wartung und Pflege...
  • Seite 277: Schlegler Aus Der Wartungsstellung In Arbeitsstellung Bringen

    7 Wartung und Pflege 7.9.1.2 Schlegler aus der Wartungsstellung in Arbeitsstellung bringen Warnung! Gefahr von tödlichen Verletzungen durch absinkende Maschinenteile. Achten Sie stets darauf, dass sich vor dem Abklappen des Schleglers keine Personen im Schwenkbereich des Schleglers aufhalten. Diese könnte beim plötzlichen Absinken den Schleglers tödlich verletzt werden.
  • Seite 278: Sensor Des Reihentasters Einstellen (Menücode 3202001)

    7 Wartung und Pflege 7.9.1.3 Sensor des Reihentasters einstellen (Menücode 3202001) Vor Beginn jeder Rodesaison ist die Justierung des Reihentasters wie folgt zu prüfen und gegebenenfalls nachzustellen: Bei dieser Tätigkeit sind zwei Personen erforderlich. Eine Person bewegt den Reihentaster, die zweite Person liest im Farbterminal die ermittelten Werte (1) ab. –...
  • Seite 279: Schleglerlaufräder

    7 Wartung und Pflege 7.9.1.4 Schleglerlaufräder Das Axialspiel der Radstängel an den Tasträdern ist bei Bedarf wie folgt nachzustellen: – Gewindestift (1) mit Innensechskantschlüssel herausdrehen und aufbewahren. – Einstellmutter (2) so weit nachdrehen, bis sie axial am Bund der Messingbüchse anliegt. Danach Einstellmutter (2) wieder so weit zurückdrehen, bis der Gewindestift (1) in die nächste Nut (3) eingedreht werden kann.
  • Seite 280: Schleglerwelle

    7 Wartung und Pflege 7.9.1.5 Schleglerwelle Schleglerwelle beim PBSh. Schleglermesser und Klemmlaschen beim PISh. beim PBSh Nach den ersten 10 Betriebsstunden des Roders sind alle Schrauben der Klemm- laschen an der Schleglerwelle auf festen Sitz zu prüfen und ggf. nachzuziehen! e-T V8 Kapitel 7 Wartung und Pflege...
  • Seite 281: Nachköpfer

    Originalwelle zu ersetzen. Die Welle ist regelmäßig einer Sichtprüfung auf Verschleiß zu unterziehen. Eine abgenutzte Messerwelle darf aus Sicherheitsgründen nur durch ein ROPA -Originalteil ersetzt werden. Unwucht in der Schleglerwelle führt zu Rissen und Brüchen an allen Teilen des Schleglers.
  • Seite 282: Roder

    7 Wartung und Pflege Achten Sie darauf, dass die Nachköpfermesser stets scharf geschliffen sind. Schleifen Sie die Nachköpfermesser bei Bedarf an der Oberseite nach. Achten Sie beim Nachschleifen der Messer auf einen möglichst flachen Schleifwinkel (ca. 15°). Nachköpferlagerung Die jeweils 7 Schmiernippel pro Nachköpferlagerung sind nach jeweils 50 Betriebsstunden abzuschmieren. Warnung! Zum Wechseln der Nachköpfermesser sind immer schnittfeste Arbeitshandschuhe zu tragen, um die Gefahr von Schnittverletzungen auszuschließen.
  • Seite 283 7 Wartung und Pflege Rodergetriebe links Öleinfüllschraube Öleinfüllschraube Vorne Hinten Schaugläser Ölstandskontrolle Ölablassschraube Ölablassschraube Füllmengen: vorne ca. 4,3 Liter hinten ca. 1,2 Liter Rodergetriebe rechts Öleinfüllschraube Rechts Ölstandskontrolle/ Schauglas Ölablassschraube Füllmenge: ca. 1,5 Liter Kapitel 7 e-T V8 Wartung und Pflege...
  • Seite 284: Paddelgetriebe

    7 Wartung und Pflege 7.9.2.2 Paddelgetriebe Öleinfüllschraube Ölstandskontrolle Ölablassschraube Vorgeschriebenes Getriebeöl: Hypoid- Getriebeöl nach API GL 5 SAE 85W-90 Füllmenge: 0,5 Liter 7.9.2.3 Rüttelschargetriebe Öleinfüll- schraube Ölstands- kontrolle Ölablass- schraube Vorgeschriebenes Getriebeöl: Hypoid- Getriebeöl nach API GL 5 SAE 85W-90 Füllmenge: ca. 0,5 Liter Schmiernippel für Kupferfett (1). 7.9.2.4 Rüttelscharantrieb bei PRh-V Beim PRh-V-Roder müssen die Innenverzahnungen der Flansche der Verschiebung des Exzenterantriebs alle 50 Betriebsstunden nachgeschmiert werden.
  • Seite 285: Exzenterlager Rüttelscharantrieb Nachstellen

    (ROPA-Teile -Nr. 018361). Ausführung Seriennr. 06 - *** Für Seriennr. 06 -*** benötigen Sie dazu das ROPA-Sonderwerkzeug Hakenschlüssel für Nutmutter M 75 x 2 (ROPA-Teile -Nr. 018414). Diese Arbeit darf nur von Personen vorgenommen werden, die bereits über hinreichend Erfahrung beim Einstellen von Kegelrollenlagern verfügen.
  • Seite 286: Scharkörperführung/-Aufhängung

    7 Wartung und Pflege 7.9.2.6 Scharkörperführung/-aufhängung Die gesamte Scharkörperführung ist mit Öl gefüllt. Auf jedem Scharkörper befindet sich ein durchsichtiges Schlauchstück (1) mit Entlüftungsfilter. Dieses Schlauchstück muss immer mit Öl gefüllt sein. Ist kein Öl mehr sichtbar, ist so viel Öl nachzufüllen, bis das Schlauchstück ganz mit Öl gefüllt ist. Ölsorte: Hypoid-Getriebeöl nach API GL 5 SAE 85W- 90 7.9.2.7 Rodewalzen Wartung...
  • Seite 287 Spannstifte einzutreiben. Denken Sie daran bei der 5. Rodewalze an beiden Enden zwei Spannstifte einzutreiben. Montieren Sie das Gegenlager komplett an den Roder. Verschließen Sie alle freien Spannstiftbohrungen unbedingt mit original Ropa - Kunststoffstopfen (ROPA-Art-Nr. 122803), um ein Eindringen von Schmutz zu verhindern. Kapitel 7 e-T V8...
  • Seite 288: Siebband

    7 Wartung und Pflege 7.10 Siebband Alle Rollen des Siebbandes sind täglich auf Funktionstüchtigkeit und Schäden zu prüfen. Blockierte oder beschädigte Rollen sind sofort gegen neue Rollen zu tauschen. Siebkette und Rollen sind zudem täglich von eingeklemmten Steinen oder anderen Fremdkörpern zu reinigen. 7.10.1 Spannung Die Siebkette des Siebbandes wird von gummierten Reibrädern angetrieben.
  • Seite 289: Gleichlauf Einstellen

    7 Wartung und Pflege 7.10.2 Gleichlauf einstellen Sollte die Siebkette links oder rechts an den Steg des Antriebsrades stärker gegenlaufen, ist sofort der Gleichlauf einzustellen, da sonst die Siebkette einem erhöhten Verschleiß unterliegt. – Lösen Sie die vier Klemmschrauben (1). – Drehen Sie dann die Muttern auf der Stellschraube (2) 1- 2 Umdrehungen. –...
  • Seite 290: Siebbandgetriebe

    Füllen Sie über die Schauglasöffnung (2) so lange frisches Getriebeöl ein, bis es die Unterkante der Öffnung erreicht hat. Drehen Sie das Schauglas wieder ein und verwenden Sie eine neue Dichtung (ROPA-Art-Nr. 412261). Heben Sie den Roder wieder an. Kontrollieren Sie den Ölstand.
  • Seite 291: Siebsterne

    7 Wartung und Pflege 7.12 Siebsterne Alle Siebsternzinken sind nach den ersten 50 Betriebsstunden nachzuziehen. Alle Siebsternzinken täglich prüfen. Gebrochene Siebsternzinken sind sofort zu erneuern, lockere Siebsternzinken sind sofort festzuziehen. Sollten Sie feststellen, dass auf den bereits gerodeten Flächen eine größere Anzahl Rüben liegen, ist entweder ein Leitroststab oder ein Siebsternzinken gebrochen.
  • Seite 292 7 Wartung und Pflege Der Elevatorgurt wird nach dem ersten Einschalten des Maschinenantriebs gespannt. Am Ende der Spannzylinder befinden sich Augspindeln, die die maximale Hubhöhe des Elevators und somit dessen Spannung begrenzen. Zum Nachspannen des Bandes werden diese beiden Augspindeln herausgedreht. Klappen Sie zum Nachspannen den Elevator etwa zur Hälfte aus. Stellen Sie den Motor ab und sichern Sie die Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten.
  • Seite 293: Bunker

    7 Wartung und Pflege Schalten Sie den Maschinenantrieb ein (der Elevator beginnt zu laufen) und lassen Sie den Elevator etwa eine halbe Minute laufen. Hinweis! Die Spannzylinder werden erst dann vollständig gefüllt, wenn die Maschine eingeschaltet ist und der Elevator läuft. Wenn Sie dies nicht beachten, kann es zu Schäden am Elevatorgurt kommen.
  • Seite 294: Ultraschallsensoren

    7 Wartung und Pflege 7.14.2 Ultraschallsensoren Die Schallleitrohre (1) der beiden Ultraschallsensoren sind bei Verschmutzungen innen zu reinigen. Für ein optimales Arbeiten der Sensoren ist es unbedingt notwendig, dass das Innere der Schallleitrohre vollkommen glatt und sauber ist. 7.14.3 Kratzböden Verfahrensbedingt werden die Kratzbodenketten ungleichmäßig abgenutzt. Sie können die Lebensdauer der Kratzbodenketten wesentlich verlängern, wenn Sie diese nach folgendem Schema tauschen.
  • Seite 295: Spannung Kratzbodenketten

    7 Wartung und Pflege 7.14.3.1 Spannung Kratzbodenketten Kontrollieren Sie regelmäßig den Bunkerboden. Erdreich, das am Bunkerboden klebt, ist mindestens einmal täglich abzuschaben. Durch das Erdreich kann der Kratzboden zu stark gespannt werden. Dies kann zum Bruch der Kratzbodenkette führen. Längs - und Querkratzboden dürfen nicht straff gespannt sein. Beide Kratzböden sollten so weit gespannt sein, dass die Kratzbodenketten, wenn Sie über das Antriebsrad (hinten) gelaufen sind, an der Unterseite sauber zwischen die beiden Kunststofführungsleisten einlaufen.
  • Seite 296: Querkratzboden Nachspannen

    7 Wartung und Pflege 7.14.3.3 Querkratzboden nachspannen Die beiden Querkratzbodenhälften werden auf der rechten Maschinenseite getrennt gespannt. Die Spannschrauben befinden sich rechts unter dem Querkratzbodenblech. Zum Nachspannen: – Kontermuttern an beiden Spannschrauben lösen. – Beide Spannschrauben um die gleiche Distanz verstellen. So schieben Sie die Kratzbodenumlenkwelle gleichmäßig so weit nach außen, bis der Kratzboden von oben her auf die Polyamidleisten einläuft.
  • Seite 297: Lagerungen Von Kratzbodenantriebswelle Und Putzerwalze

    7 Wartung und Pflege Spannklötze Antriebskette Querkratzboden und Putzerwalze. 7.14.3.5 Lagerungen von Kratzbodenantriebswelle und Putzerwalze Längskratzböden Die drei Antriebswellenlager (hinten) alle 100 Betriebsstunden abschmieren. Zwei Lager können Sie vom Bunkerinneren aus durch eine Aussparung in der Abdeckung der Längskratzbodenantriebswelle abschmieren. Das dritte Lager befindet sich auf der Antriebswelle hinter dem Kettenrad (bei geöffnetem rechten Schutzdeckel zugänglich).
  • Seite 298: Entladeband

    7 Wartung und Pflege 7.15 Entladeband Sammelt sich an der unteren Umlenkung des Entladebandes an den Umlenkrollen oder im Band Schmutz und Unkraut an, ist diese Verschmutzung regelmäßig, ggf. sogar mehrmals während einer Arbeitsschicht, zu entfernen. Das Reinigen des Entladebandes ist sehr leicht möglich, wenn Sie dazu das Entladeband –...
  • Seite 299: Gurt Nachspannen

    7 Wartung und Pflege 7.15.1 Gurt nachspannen Der Entladebandgurt ist nachzuspannen, wenn die Finger der Mitnehmer an der Umlenkung der Putzerwalze anschlagen. – Motor abstellen und gegen unbeabsichtigtes Starten sichern. – Zum Nachspannen der Gurte Klemmschrauben der beiden Lagerhalterungen und der Ölmotorhalterung lockern. –...
  • Seite 300: Heizungs- Und Lüftungsanlage

    7 Wartung und Pflege Prüfen Sie die Antriebsräder mindestens einmal pro Saison in dem mit einem Pfeil markierten Bereich auf Verschleiß. Stark verschlissene Antriebsräder führen zum vorzeitigen Bruch der Nietstäbe. 7.16 Heizungs- und Lüftungsanlage Sollte die Heizungs - und Lüftungsanlage nicht mit voller Leistung arbeiten, selbst wenn das Umluftgitter vollständig geöffnet ist, ist die Ursache dafür meist in zugesetzten Filtern zu suchen.
  • Seite 301: Umluftfilter

    7 Wartung und Pflege 7.16.2 Umluftfilter Der Umluftfilter befindet sich hinter dem Fahrersitz im Kabinenboden unter einer Abdeckhaube. Filtermatte Dieser Filter sollte mindestens einmal jährlich mit Druckluft wie folgt gereinigt werden: – Abdeckhaube abnehmen. – Filtermatte nach oben herausziehen. – Filtermatte mit Druckluft ausblasen. – Trockene Filtermatte wieder einsetzen. – Abdeckhaube wieder anbringen. Prüfen Sie regelmäßig den Kondensatablauf der Klimaanlage.
  • Seite 302: Drucker

    7 Wartung und Pflege 7.17 Drucker Nach größeren Druckleistungen, abhängig von der Papierqualität und widrigen Umgebungseiflüssen, ist es unter Umständen nötig den Druckkopf, Sensor und die Antriebswalze zu reinigen, insbesondere dann wenn Stellen nicht mehr ordentlich gedruckt werden. – Papiervorrats -Deckel öffnen und Papierrolle entfernen. – Mit einen kleinen Pinsel Verschmutzungen an Papier, Sensor sowie der Abreißkante lösen.
  • Seite 303 7 Wartung und Pflege – Komplette Maschine mit Korrosionsschutzöl einsprühen. Achten Sie darauf, dass kein Öl oder Fett an die Reifen kommt. – Fetten Sie alle Kolbenstangen und die Manschetten der Hydraulikzylinder ein. – Stellen Sie die Maschine an einem trockenen und vor der Witterung geschützten Platz –...
  • Seite 305: Störung Und Abhilfe

    8 Störung und Abhilfe Kapitel 8 Störung und Abhilfe Kapitel 8 e-T V8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 307: Sicherheitsschaltungen

    Gefahr droht. Holen Sie bereits beim geringsten Zweifel entsprechend ausgebildetes Fachpersonal zu Hilfe oder nehmen Sie Rücksprache mit dem Servicepersonal von ROPA. Führen Sie keine Reparaturen an der Maschine durch, wenn Sie nicht über das nötige Fachwissen und die nötige Erfahrung verfügen.
  • Seite 308: Elektrik

    8 Störung und Abhilfe Elektrik 8.2.1 Schmelzsicherungen Die elektrischen Sicherungen befinden sich an der Radiokonsole, im Motorschaltkasten, in der Sitzkonsole in der Fahrerkabine und im Kasten der Zentralelektrik rechts außen an der Kabine (zugänglich von der Fahrerkabine aus über einen Deckel in der rechten Seitenwand). Überwiegend werden beim euro-Tiger handelsübliche Flachstecksicherungen (Schmelzsicherungen) verwendet.
  • Seite 309: Sicherungsliste (Schmelzsicherungen)

    8 Störung und Abhilfe 8.2.2 Sicherungsliste (Schmelzsicherungen) Sicherungsliste ROPA euro-Tiger V8 ab Bj. 2005 Stand 23.06.2006 Pos. in der Maschine Ampere Funktion Hauptstromversorgung, geschraubte Littlefuse MEGA-Sicherungen Dieselmotorträger, linke Versorgung Zentralelektrik an Kabine X1 Sicherung Versorgung Motorkasten Dieselmotorträger, rechte Versorgung Beleuchtung X2 Sicherung Kabine Zentralelektrik Kl.
  • Seite 310 8 Störung und Abhilfe Kabine Radiokonsole Fernscheinwerfer links und rechts in Radiokonsole in Radiokonsole Rundumleuchten ASW Dach außen in Radiokonsole in Radiokonsole ASW Dach mitte in Radiokonsole ASW Dach unten Spiegelheizung, - verstellung in Radiokonsole in Radiokonsole Innenleuchte, Steckdose 24 V, Spannungsw. 12 V-Steckdosen in Radiokonsole Kabine in Sitzkonsole...
  • Seite 311: Elektronische Sicherungen

    Wenn die Leuchtdiode (LED) in einer Sicherung leuchtet, ist die Sicherung überlastet und die Stromversorgung zum angeschossenen Bauteil unterbrochen. Bei Problemen mit der Elektrik oder Elektronik wenden Sie sich an Ihren Händler oder an Ihren ROPA-Service-Stützpunkt. rote LED Kapitel 8 e-T V8...
  • Seite 312: Sicherungsliste (Elektronische) Sicherungen

    8 Störung und Abhilfe 8.2.4 Sicherungsliste (elektronische) Sicherungen Selbstrückstellende elektronische Sicherungen mit LED F70r 100 mA DS Rodernebenantrieb /Siebband in Zentralelektrik, 15 V F71r 100 mA DS Zusatzachse, Ultraschall vorne in Zentralelektrik, 15 V F72r 100 mA DS Schlegler /Roderantrieb in Zentralelektrik, 15 V F73r 100 mA...
  • Seite 313: Relais-Liste

    8 Störung und Abhilfe Relais-Liste Bezeichnung Position in der Maschine Bemerkung Art - Nr. Relais Hauptlast Leistung 70 A, Lastrelais Zentralelektrik (Kabinenseite) 320099 Kl. 15 Elektrik Relais Blinker Sitzkonsole Blinkgeber 320021 Relais Zentralelektrik (Kabinenseite) Wischermotor 320573 Scheibenwischer Relais Zentral - Zentralelektrik (Kabinenseite) Zentralschmierpumpe 320154...
  • Seite 314: Störungssuche Mit Dem Farbterminal

    8 Störung und Abhilfe Störungssuche mit dem Farbterminal Betriebsstörungen werden teilweise im Farbterminal durch Warnsymbole angezeigt. Bei elektrischen oder elektronischen Problemen werden die betroffenen Bauteile mit der Bennennung des Bauteils angezeigt. Beispiel: = Kommunikationsproblem mit Steuergerät A14 = Rechner EST D (siehe folgende Tabelle). = Analogsignal im unzulässigen Bereich.
  • Seite 315: Diagnosemenüs Im Überblick

    8 Störung und Abhilfe Bauteil Position in der Maschine Bemerkung Art - Nr. Rechner A, 320615 A01 Rechner EST A in Zentralelektrik am Deckel Tiefenführung, Terminal Rechner B, 320615 A02 Rechner EST B in Zentralelektrik am Deckel Lenkung Rechner C, 320615 A03 Rechner EST C im Motorkasten am Deckel...
  • Seite 316 8 Störung und Abhilfe e-T V8 Kapitel 8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 317 8 Störung und Abhilfe Kapitel 8 e-T V8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 318 8 Störung und Abhilfe e-T V8 Kapitel 8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 319 8 Störung und Abhilfe Kapitel 8 e-T V8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 320 8 Störung und Abhilfe e-T V8 Kapitel 8 Störung und Abhilfe...
  • Seite 321: Batteriehauptschalter

    8 Störung und Abhilfe Batteriehauptschalter Die elektrische Anlage kann mit einem Batteriehauptschalter völlig von den Batterien getrennt werden. Der Batteriehauptschalter befindet sich im Motorhaus rechts vor den Batterien. Batteriehauptschalter Achtung! Gefahr von Schäden an der Elektrik und Elektronik der Maschine. Der Batteriehauptschalter darf nicht ausgeschaltet werden, solange die Maschine läuft und die Zündung eingeschaltet ist.
  • Seite 322 8 Störung und Abhilfe Batterie laden/Fremdstarten /Starthilfe Zum Laden der Batterien sind grundsätzlich die Pluspole abzuklemmen und der Batteriehauptschalter auszuschalten. Zum Laden der Batterie dürfen nur normale Batterieladegeräte verwendet werden. Schnellladegeräte sind ausdrücklich verboten! Der Ladestrom darf max. ein Zehntel der Nennkapazität der Batterie betragen. Da in der Vergangenheit bereits mehrfach Schäden durch unsachgemäßes Batterieladen oder Fremdstarten aufgetreten sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass der euro-Tiger nur nach folgender Methode fremdgestartet werden darf.
  • Seite 323: Schweißarbeiten An Der Maschine

    Beachten Sie unbedingt die erhöhte Brandgefahr beim Schweißen in der Nähe von brennbaren Teilen oder Flüssigkeiten (Kraftstoff, Öle, Fette, Reifen etc.). Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass ROPA keinerlei Garantie übernimmt für Schäden an der Maschine, die durch nicht sachgemäße Schweißarbeiten entstanden sind.
  • Seite 324: Abschleppen

    8 Störung und Abhilfe Abschleppen Sollte es nötig sein, die Maschine abzuschleppen, beachten Sie unbedingt die regional geltenden Vorschriften für das Zugfahrzeug und für die Absicherung des Gespanns auf öffentlichen Straßen und Wegen. Bringen Sie in jedem Fall das Getriebe in Neutralstellung.
  • Seite 325: Anschlagen Von Bergehilfsmitteln

    Das Anschlagen von Bergehilfsmitteln an der Vorderseite der Maschine ist äußerst problematisch und darf nur im äußersten Notfall durch versiertes Fachpersonal erfolgen. Wenden Sie sich bei Bedarf an den Kundendienst von ROPA. Hinweis! Achten Sie stets auf ausreichende Festigkeit der Bergehilfsmittel. Bedenken Sie, dass die Belastung, die beim Bergen eines Fahrzeuges an den Bergehilfsmitteln auftritt, ein Mehrfaches des normalen Fahrzeuggewichtes betragen kann.
  • Seite 326: Lösen Der Parkbremse Von Hand

    8 Störung und Abhilfe 8.11 Lösen der Parkbremse von Hand Zum Lösen der Parkbremse muss ein ausreichend hoher Druck in der Hydraulikanlage vorhanden sein. Im Notfall kann die Parkbremse selbst dann von Hand gelöst werden, wenn für die Bremsanlage nicht ausreichend Druck vorhanden ist. Dazu ist der Federspeicher von Hand zu deaktivieren.
  • Seite 327 8 Störung und Abhilfe Gefahr! Stellen Sie das Fahrzeug nie ungesichert ab, wenn die Federspeicher gelöst sind. Sichern Sie das Fahrzeug mit ausreichend großen Unterlegkeilen gegen ein Wegrollen. Bringen Sie im Sichtbereich des Fahrers ein auffälliges Schild an mit der Aufschrift: „Gefahr! Fahrzeug ist ohne Bremswirkung! Federspeicher sind gelöst“.
  • Seite 328: Einstellen Bzw. Nachstellen Der Bremse

    8 Störung und Abhilfe In dieser Stellung ist die Notlöseeinrichtung wieder aktiv. Das Gehäuse ist wieder mit der Schraubkappe zu verschließen. Nach dem Abschluss aller Arbeiten ist die Einstellung der Bremse zu prüfen und eine Bremsprobe durchzuführen. 8.12 Einstellen bzw. Nachstellen der Bremse Arbeiten an Fahrzeugbremsen dürfen nur von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal (z.B. Kfz-Mechaniker, Landmaschinenmechaniker, Bremsendienst etc.) unter Beachtung der geltenden Sicherheitsvorschriften erfolgen.
  • Seite 329: Zentralschmieranlage - Entlüften Und Beseitigen Von Blockaden

    8 Störung und Abhilfe 8.14 Zentralschmieranlage – Entlüften und Beseitigen von Blockaden Achten Sie bei allen Arbeiten an der Zentralschmieranlage auf größtmögliche Sauberkeit. Es darf keinesfalls Schmutz in das Schmiersystem gelangen. Sollte der Vorratsbehälter einmal versehentlich leergefahren worden sein, ist die Schmierpumpe zu entlüften.
  • Seite 330 Leitung wieder mit dem Verbraucher. Prüfen Sie den freien Durchgang, indem Sie eine Zwischenschmierung vornehmen. 6. Sollten Sie mit der hier beschriebenen Methode keinen Erfolg erzielen, setzen Sie sich mit Ihrem ROPA-Service-Stützpunkt in Verbindung. Schmierpumpe an der vorderen Bunkerwand. e-T V8 Kapitel 8...
  • Seite 331: Notbetrieb Lüfterantriebe

    8 Störung und Abhilfe 8.15 Notbetrieb Lüfterantriebe Um zu prüfen, ob das Lüfterrad des Hydraulikölkühlers wirklich mit maximaler Drehzahl läuft, kann der Stecker mit der Bezeichnung (Y 16) vom Hydraulikmotor des Lüfters probehalber abgezogen werden. Danach sollte der Lüfter mit maximaler Drehzahl laufen.
  • Seite 332: Kraftstofftank Abklappen

    8 Störung und Abhilfe 8.16 Kraftstofftank abklappen Für einen besseren Zugang zur Unterseite der Hydraulikpumpen im Motorraum kann der Kraftstofftank wie folgt abgeklappt werden: Halteschraube (1) links neben dem Tankstutzen herausschrauben. Tank durch Verdrehen der langen Gewindestange (2) rechts neben dem Heckschürzenträger langsam absenken.
  • Seite 333: 9 Listen Und Tabellen /Pläne Und Diagramme/Wartungsnachweise

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 Listen und Tabellen/ Pläne und Diagramme/ Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 335: Schmier - Und Betriebsstoffe Euro-Tiger Ab 2005 V8

    Maßgeblich für die Füllmengen sind die Ölstandskontrollschrauben und Schaugläser! Sollten die angegebenen Ölsorten nicht erhältlich sein, dürfen NUR Öle und Fette aus der Umschlüsselungstabelle von ROPA verwendet werden oder Mittel, die aufgrund internationaler Umschlüsselungstabellen den von ROPA vorgegebenen voll und ganz entsprechen.
  • Seite 336: Wartungstabelle Euro-Tiger Ab 2005 V8

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 337 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 338 9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 339 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 340: Schmierplan Euro-Tiger Ab 2005 V8 Mit Roder Prh

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Schmierplan euro-Tiger ab 2005 V8 mit Roder PRh Anzahl alle Betr. Schmierstelle Nippel Std. Schlegler Nachköpferlagerung Gegenlager Übergangsrohr links (Nur PBSh) Drehpunkt Blattteller klappen Hebelmechanismus Blattteller klappen Gelenkkopf Zylinder Schleglerentlastung Verriegelungshebel Schlegler Laufräder Roder Verzahnung Flansche Rüttelschargetriebe (nur bei PRh-V) Zylinder Scharbalkenverstellung...
  • Seite 341 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Nach jedem Waschen der Maschine sind alle Schmierstellen ebenfalls abzuschmieren. Die Zentralschmieranlage ist nach dem Waschen der Maschine mit mind. 2 Zwischenschmier -Zyklen abzuschmieren. Schmierfette mit Festschmierstoffen dürfen nicht eingesetzt werden. Biologisch abbaubare Fette sind ebenfalls zulässig. Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 342: Schmierstoff-Umschlüsselungstabelle Für Ropa Maschinen

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 343: Auszug Aus Der Mercedes- Benz-Werksnorm Betriebsstoffe, Motoröle Und Kühl-/Frostschutzmittel

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.5 Auszug aus der Mercedes -Benz - Werksnorm Betriebsstoffe, Motoröle und Kühl- /Frostschutzmittel 9.5.1 Mehrbereichsmotorenöle (Spezifikation 228.5) Stand: 06.09.2005 Produktname 0W-30 10W-40 5W-30 5W-40 Firma, Ort/Land AD SDX 10W40 AD Parts, S.L., Girona/Spanien ad-Super Cargo Leichtlauf-Oil Carat GmbH & Co. KG, Eschborn/Deutschland Addinol Super Truck MD 1048 Addinol Lube Oil GmbH, Leuna/Deutschland Addinol Ultra Truck MD 0538...
  • Seite 344 9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Igol Trans Turbo 6X Igol France, Amiens - cedex 3/Frankreich Igol Trans Turbo 8X Igol France, Amiens - cedex 3/Frankreich INA Super 2000 INA Maziva Rijeka, Rijeka/Kroatien INA Super EKO INA Maziva Rijeka, Rijeka/Kroatien Inter Turbo LD 5 Ets A.
  • Seite 345 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Unil LCM XS Unil S.A., Saumur/Frankreich Unil Opal LCM 800 Unil S.A., Saumur/Frankreich Unil Opal LCM 850 Unil S.A., Saumur/Frankreich Unil Unimot Truck LD Unil Deutschland GmbH, Stuttgart/Deutschland Unimot 5 GB Lubricants Limited, Gateshead/England Unimot Synth 5 GB Lubricants Limited, Gateshead/England Urania 100K...
  • Seite 346: Korrosions-/Frostschutzmittel (Spezifikation 325.0)

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.5.2 Korrosions-/Frostschutzmittel (Spezifikation 325.0) Stand: 06.09.2005 Produktname Firma, Ort/Land Addinol Antifreeze Super Addinol Lube Oil GmbH, Leuna/Deutschland Agip Antifreeze Extra D ENI S.p.A. - Refining & Marketing Division, Rom/Italien Agip Antifreeze Plus ENI S.p.A. - Refining & Marketing Division, Rom/Italien Agip Langzeit-Frostschutz Agip Schmiertechnik GmbH, Wurzburg/Deutschland, Würzburg Anticongelante Diator Premium Diator de Mexico, S.A.
  • Seite 347: Freigegebene Schmierfette

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Freigegebene Schmierfette 9.6.1 Empfohlene Fette für die Zentralschmieranlage Hersteller Typ /Schmierstoff - Penetration Einsatztemperatur DIN - bezeichnung NLGI - Kl. Bezeichnung ARAL Langzeitfett HLP2 -30 °C bis + 130 °C KP2K -30 Autol GRMU/EP -30 °C bis + 130 °C KP2K -30...
  • Seite 348: Filterpatronen, Keilriemen E-T Ab Bj. 2005 V8 Mit Mb Om502 La

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.7 Filterpatronen, Keilriemen e-T ab Bj. 2005 V8 mit MB OM502 LA Motor Mercedes Benz OM502 LA ROPA-Nr. Ölfilterpatrone, 1 Stk. 303014 Kraftstoffilterpatrone fein,1 Stk. 303013 Luftfilter Hauptpatrone, 2 Stk. 301218 Luftfilter Sicherheitspatrone, 2 Stk. 301219 Kraftstoffvorfilter 303028 M&H Pre-Line -2007 Kraftstoffvorfilter 303083 Typ Kolbenpumpe 2008 Kraftstoffvorfilter Separ 60 µm Stahlsieb...
  • Seite 349: Übersichtspläne Der Rodewalzen

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 350: Übersichtsplan Für Pr-50

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 351: Übersichtsplan Für Pr-V

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 352: Schmierpläne

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 353: Schmierplan Für Prh -Roder Mit Pbsh-Schlegler (Nur Bj. 2005) Mit 73 Schmierstellen

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.9.2 Schmierplan für PRh -Roder mit PBSh-Schlegler (nur Bj. 2005) mit 73 Schmierstellen Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 354: Schmierplan Für Prh- Roder Mit Pish - Schlegler

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.9.3 Schmierplan für PRh- Roder mit PISh-Schlegler (nur Bj. 2005) mit 71 Schmierstellen e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 355: Schmierplan Für Prh-Roder Mit Pbsh-Schlegler (Ab Bj. 2006) Mit 73 Schmierstellen

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.9.4 Schmierplan für PRh-Roder mit PBSh-Schlegler (ab Bj. 2006) mit 73 Schmierstellen Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 356: Schmierplan Für Prh- Roder Mit Pish - Schlegler

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.9.5 Schmierplan für PRh- Roder mit PISh-Schlegler (nur Bj. 2005) mit 71 Schmierstellen e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 357: Wartungsnachweis Ölwechsel + Filterwechsel

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Kapitel 9 e-T V8 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 358 9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise e-T V8 Kapitel 9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme / Wartungstabellen...
  • Seite 359: Wartungsbestätigung

    9 Listen und Tabellen /Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.10.2 Wartungsbestätigung _____ 1. Kundendienst ROPA- Maschine Soll 50 Betr. Std. Darf nur vom vollständig ROPA - Service - durchgeführt am: Personal ausgeführt durchgeführt von: werden. Unterschrift: ______________________________________________ Wartung nach _____ 1. Kundendienst MB-Motor Soll 400 Betr.Std.
  • Seite 360: Bestätigung Über Die Fahrerbelehrung

    9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise 9.11 Bestätigung über die Fahrerbelehrung Frau / Herr................. geboren am ....Familienname u. Rufname Wurde am ....... in den sicheren Umgang mit dem euro-Tiger in die Wartung des euro-Tigers von ................eingewiesen. Familienname u.
  • Seite 361: Sicherheitsbelehrung

    Der Fahrer hat strikte Anweisung, den Betrieb der Maschine sofort einzustellen, sobald Personen diese Gefahrenbereiche betreten. Gefahr! Wenn die Bereiche um den ROPA euro-Tiger, die in der folgenden Skizze als Gefahrenbereiche bezeichnet sind, von Personen betreten werden, während mit der Maschine gerodet wird, besteht die Gefahr von schwersten Körperverletzungen oder sogar Lebensgefahr für diese Personen.
  • Seite 362 9 Listen und Tabellen / Pläne und Diagramme/Wartungsnachweise Erklärung (Vorname, Familienname) wurde vom Inhaber des euro-Tigers über die Gefahrenbereiche beim Roden informiert. Ich habe diese Information vollständig erhalten und auch verstanden. Ich verpflichte mich, die Gefahrenbereiche nicht zu betreten, solange die Maschine im Rodebetrieb läuft. Ich bin darüber informiert worden, dass ich diese Gefahrenbereiche sofort zu verlassen habe, wenn ich dazu direkt oder durch Hupzeichen des Maschinenführers aufgefordert werde.
  • Seite 363 Index Index e-T V8 Index...
  • Seite 365: Index

    Index Abschaltautomatik ................... 110 Abschleppen ....................322 Abstreifer ......................195 Achsabstützung ....................65 Achsen ......................262-268 Achslastregelung .................... 77, 208 Achtung ......................22 Alkohol ......................27 Allradantrieb ....................117 Altteile ......................28 Anforderungen ....................27 Arbeitsscheinwerfer..................37 Arbeitssicherheit....................24 Armlehnen ....................... 61 Auftragsverwaltung ..................
  • Seite 366 Index Dieselmotor ..................... 91, 114, 115, 209-212 Differenzialsperre .................... 117 Drehgriff ......................57 Drehpoti......................74 Drehrad ......................89 Drehschalter ....................80 Drehwahlschalter .................... 66, 68, 90 Drogen ......................27 Druckfilter ......................259 Druckluft ......................215, 216 Druckspeicher ....................213 Drucker......................100, 223, 224, 300 Einweiser......................
  • Seite 367 Index Garantie ......................15 Gebläsedrehzahl ..................... 69, 107 Gebläsestufe ....................107 Gefahr ......................22 Gefahrenbereich ..................... 23 Gesundheitsschutz ..................27 Getriebe ......................116 Gewichtseinstellung ..................59 Gleitkufen ......................144 Grundeinstellungen ..................97, 157 Grundkentnisse ....................85 Gummifederelemente..................145 Handbremse....................72 Hase ........................
  • Seite 368 Index ........................250 Knallgas ......................31 Knickgelenk ..................... 111 Knicklenkung synchronisieren ................ 73, 111, 126 Kopfstütze ....................... 61 Kraftstoffe ......................29 Kraftstofffeinfilter ..................... 104, 243 Kraftstoffversorgung ..................237 Kraftstoffvorfilter ....................104, 237 -241 Kratzbodenketten .................... 293 Kratzböden ...................... 292-295 Kreuzgelenke ....................261 Kreuztaster ......................
  • Seite 369 Index Motorhausklappe .................... 81 Motoröldruck ....................104 Mororölstand ....................104, 236 Motorölwechsel ....................234 Motorprobleme ....................104 Multifunktionsgriff .................... 63 Multitaster 110 Nachköpfer 154, 279 Neigungsverstellung ..................57 Notbetrieb 94, 329 Paddeldrehzahl ....................178 Paddelgetriebe ....................282 Parkbremse ..................... 72, 124, 324 Pendelachsabstützung ..................
  • Seite 370 Index Rodergetriebe ....................281 Rodeschare ..................... 168, 169 Rodetiefe ......................112, 163 Rodewalze ...................... 65, 175, 177, 284, 285 ROPA, Anschrift ....................2, 14 Rübenfluss ...................... 78 Rückenlehne ....................62 Rückenpolster ....................59 Rückenschäden ....................59 Rückfahrkamera ....................72 Rückspiegel..................... 75 Rückwärtsfahrt ....................
  • Seite 371 Index Schweißarbeiten ..................... 321 Seitenverschiebung ..................129, 178 - 180 Seriennummer....................17, 18 Servicemenü ....................96 Sicherheit ......................21 Sicherheitsbestimmungen ................68 Sicherheitspatrone ..................232 Sicherheit und Gesundheitsschutz ..............27 Sicherungen ....................80, 221, 222, 306-310 Siebband ......................186, 189-191, 286, 287 Siebbandgetriebe ....................
  • Seite 372 Index Überlandleitungen ................... 87 Übersichtsbild....................43 Ultraschallsensoren..................292 Umbauten......................14 Umluftgitter ...................... 76, 108 Umweltschäden....................29 Unfälle ......................28 USB-Stick ....................... 71, 72 Verpflichtung ....................27 Videomonitor ....................80 Videoüberwachung ..................220 Vorderachse ....................267 Vorderachslenkung ..................134 Vorgewende ....................142 Vorsatzgetriebe ....................

Inhaltsverzeichnis