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Elektrisch Isolierter Einbau Und Anschlussarmaturen; Korrosionsschutz Bei Mischinstallation - Austria Email Rwt Bedienungs- Und Montageanleitung

Rippenrorwaermetauscher
Inhaltsverzeichnis
RIPPENROHRWÄRMETAUSCHER RWT
Verwendung
Mit dem Einbau-Rippenrohr-Wärmetauscher Type RWT können selbstverständlich sowohl neue Spei-
cher, egal ob diese verzinkt, emailliert oder kunststoffbeschichtet sind, bestückt als auch bestehende
Anlagen nachgerüstet werden.
Bei stark kalkhaltigem Wasser und Betrieb des Speichers bei über 60 °C, sind Vorkehrungen in Form
von Entkalkungseinrichtungen zu treffen, oder aber eine regelmäßige Reinigung (siehe Wartung) vorzu-
nehmen.
Einbauweise
Rippenrohr-Wärmetauscher Type RWT werden in der Regel waagrecht in den Standspeicher eingebaut.
Unter Bedachtnahme auf besondere Entlüftungsprobleme beim Einbau von unten, können sie auch
senkrecht, entweder von unten oder von oben eingebaut werden, wobei die geänderten Strömungsver-
hältnisse berücksichtigt werden müssen.
Zu beachten ist, dass Längenänderungen der Anschlussleitungen infolge Temperaturschwankungen
durch Dehnelemente oder geeignete Leitungsführungen kompensiert werden müssen.

Elektrisch isolierter Einbau und Anschlussarmaturen

Im Allgemeinen werden in emaillierte oder kunststoffbeschichtete Warmwasserspeicher aus Stahl Mag-
nesium- oder Fremdstromanoden eingebaut, um das Grundmetall an ungenügend beschichteten Stel-
len gegen Korrosion zu schützen. Dieser kathodische Korrosionsschutz wird durch den zusätzlichen
Einbau von elektrisch nicht isolierten Heizschlangen gefährdet. Hierbei werden die Anoden in relativ
kurzer Zeit aufgezehrt. Die Fehlstellen bilden zusammen mit dem edleren Heizschlangen-Material ein
galvanisches Element, das zur raschen Auflösung des Grundwerkstoffes in der Fehlstelle führen kann.
Isolierende Anschlussarmaturen vermeiden die Bildung dieses galvanischen Elements und leisten somit
einen wesentlichen Beitrag zum Korrosionsschutz beschichteter Warmwasserspeicher aus Stahl.
Zum Schutz des Wärmetauschers gegen Stromaustrittskorrosion ist ein Schutzstromableitwiderstand
eingebaut.
Unsere Isolierverschraubungen isolieren die Heizschlangen sowohl von der Speicherwand als auch von
den metallischen Anschlussleitungen und entsprechen damit DVGW- Arbeitsblatt W 511.

Korrosionsschutz bei Mischinstallation

Die Korrosionsbeständigkeit des Kupfers gegenüber Trinkwasser ist durch jahrelangen Einsatz nachge-
wiesen. Insbesondere bei den sehr häufig vorkommenden Chlorid-Gehalten des Trinkwassers hat sich
Cu als Werkstoff gut bewährt. Die Wärmeüberträger erfüllen außerdem die in der DIN 1988 und DIN
4753 genannten Bedingungen.
Kommt Kupfer mit Wasser in Berührung, so werden Kupferionen an das Wasser abgegeben. Die Kup-
ferrohre sind nicht gefährdet, da nach kurzer Zeit eine dichte, festhaftende Deckschicht ausgebildet
wird.
Bei nachgeschalteten verzinkten Stahlrohren können diese an das Wasser abgegebenen Kupferionen
jedoch schnell zu Korrosionsschäden führen.
Zur Vermeidung von Korrosionsproblemen in Zusammenhang mit Mischinstallation werden daher Heiz-
schlangen auf der Außenseite galvanisch verzinnt.
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Id.Nr.: 179390-5 •
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