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Inhaltsverzeichnis
Bedienungsanleitung
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme des Laserdistanzmessgerätes LLD-500 sorgfältig. Nur so
gehen Sie sicher, dass Sie die Leistungsfähigkeit Ihres neuen Laserdistanzmessgerätes voll nutzen und Schäden, die
aus Bedienungsfehlern resultieren, vermeiden können.
Redaktionsschluss:
Dokumentationsnummer:
WayCon Positionsmesstechnik GmbH
Mehlbeerenstraße 4
82024 Taufkirchen, Germany
Tel.:
+49 89 67 97 13-0
Fax:
+49 89 67 97 13-250
E-Mail:
info@waycon.de
Internet:
www.waycon.de
Revisionsstatus
Datum
06. November 2013
31. Januar 2014
20. März 2014
25. April 2014
19.09.2014
10.12.2015
22.03.2016
01.11.2016
30.09.2017
LLD-500
01.11.2016
012890-001-16
Release
Revision
001
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Bemerkungen
Serie
SSI
Profibus
Baudrate, Anschluss Diagramme neu, Kommando PB, Feh-
lerhandling
SSI + RS232 Schaltplan, SSI Übertragungsrate
Änderungen in Kapitel 1.3/3.1/3.3/4.9/
6.3.1/6.3.2/6.4.1/6.4.2/6.4.3/6.4.5/6.4.6/6.4.9/6.4.10/6.4.
11/6.4.12/6.4.15/6.4.16/6.5.1/6.5.2/6.5.3/6.7/
6.8.1/6.9/9/10
Formatierungskorrekturen
2.2 Laserzertifizierung
Messmodul 2. Generation, Spezifikationsänderung
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Inhaltszusammenfassung für Waycon LLD-500

  • Seite 1 LLD-500 Bedienungsanleitung Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme des Laserdistanzmessgerätes LLD-500 sorgfältig. Nur so gehen Sie sicher, dass Sie die Leistungsfähigkeit Ihres neuen Laserdistanzmessgerätes voll nutzen und Schäden, die aus Bedienungsfehlern resultieren, vermeiden können. Redaktionsschluss: 01.11.2016 Dokumentationsnummer: 012890-001-16 WayCon Positionsmesstechnik GmbH Mehlbeerenstraße 4...
  • Seite 2 Kein Teil dieser Bedienungsanleitung darf in irgendeiner Form (Foto, Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfah- ren) ohne schriftliche Genehmigung der WayCon Positionsmesstechnik GmbH reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Die Bedienungsanleitung wurde mit der gebo- tenen Sorgfalt erarbeitet.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Allgemeines ............................ 5 1.1 Symbole und Verweise ........................5 1.2 Warnzeichen ............................. 5 1.3 Generelle Information zum LLD-500 ....................5 2. Sicherheitshinweise ..........................6 2.1 Grundlegende Sicherheitshinweise ....................6 2.2 Laserklassifizierung .......................... 7 2.3 Transport und Lagerung ........................7 2.4 Reinigung und Wartung ........................
  • Seite 4 8.15 Fehler-Anzeige ..........................56 8.16 Überwachung ..........................56 8.17 Serviceprogramm SL5.exe ......................57 8.17.1 Allgemeines ........................... 57 8.17.2 Einstellen einer Profibus-Slave-Adresse am LLD-500 ............58 8.17.13 Parameter-Dialog ........................ 59 8.17.4 Diag Common ........................60 8.17.5 Diag Alarm ..........................60 8.17.6 Trace ............................. 60 8.17.7 Log-File ..........................
  • Seite 5: Allgemeines

    Messfrequenz von maximal 100 Hz. Auf Grund der hervorragenden opti- schen Messeigenschaften des LLD-500 ist ein Einsatz der Sensoren im Innen- und Außenbereich auch bei hohem Gleichlichtanteil möglich. Auch der Einsatz bei Messungen auf sehr heißen Oberflächen, wie z.B. auf glühenden Stahl, ist möglich.
  • Seite 6: Sicherheitshinweise

    Es dürfen keine Sicherheitseinrichtungen unwirksam gemacht werden. Hinweis- und Warnschilder dürfen nicht entfernt werden. Schutzart Der LLD-500 ist entsprechend der Schutzart IP67 gegen Spritzwasser und Staub und gegen kurzzeitiges Untertauchen geschützt. Für den Betrieb des Geräts unter extremen Umgebungsbedingungen im Freien wird ein zusätzlicher Wetterschutz (z.B.
  • Seite 7: Laserklassifizierung

    Sie die Lagerbedingungen. 2.4 Reinigung und Wartung Eine Wartung des LLD-500 ist nicht erforderlich. Für störungsfreie Messungen ist darauf zu achten, dass die optischen Flächen für den Aus- und Eintritt des Laserstrahls frei von Ablagerungen sind. Staub kann mit einem Luftpinsel entfernt werden.
  • Seite 8: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Die als Betriebstemperatur angegebenen Werte bezeichnen den Temperaturbereich, in dem der LLD- 500 spezifikationsgemäß eingesetzt werden kann. Die Betriebstemperatur bezieht sich auf die Innentemperatur des LLD-500, sie kann bis zu 10 Kelvin über der Umgebungstemperatur (vgl. EN 60204-1) liegen. Wird der LLD-500 im oberen Temperaturgrenzbereich (Umgebungstemperatur > 40 °C) betrieben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Messfehlern.
  • Seite 9: Warn- Und Typschilder

    3.3 Warn- und Typschilder • • • WayCon Positionsmesstechnik 82024 T aufkirchen Made in Germany 2013 130004 Pow er 10 ... 30VDC, max. 10W Op.-temp -10°C ... +60°C IP67...
  • Seite 10: Gerätebeschreibung

    Fremdlichteinstrahlungen in die Optik des Gerätes zu vermeiden, wird ein auf- schraubbarer Licht- schutz angeboten. Der EMV-Schutz ist für Geräte mit einer Kabellänge bis zu 10 m nachgewiesen. 4.2 Lieferumfang Unter folgenden Bestellnummern können die Gerätevarianten des LLD-500 und das Zubehör bezogen wer- den: Bezeichnung Bemerkungen...
  • Seite 11: Mechanische Installation

    300 mm x 300 mm, Messungen ab 0,5 m 4.3 Mechanische Installation Der LLD-500 kann mit 3 (Unterseite) bzw. 2 Befestigungsschrauben M6 angeschraubt werden (Länge ent- sprechend dem Gegenstück wählen). 3 Stück Befestigungsschrauben M6, sowie Unterlegscheibe und Federring gehören zum Lieferumfang.
  • Seite 12: Steckerbelegung Gerätekabel

    4.4 Steckerbelegung Gerätekabel Farbcode RS232 RS422 RS485 Beschreibung weiß n.c. RS232 Empfangsdaten/ RS422 Empfangsdaten + braun n.c. n.c. RS422 Empfangsdaten - grün TRIG TRIG TRIG Triggereingang / -ausgang Analogausgang (3 mA … 21 mA) gelb grau n.c. RS422 Sendedaten - rosa RS232 Sendedaten / RS422 Sendedaten + blau...
  • Seite 13: Überblick Schnittstellen

    4.5 Überblick Schnittstellen Ist ein LLD-500 mit einer Profibus-Schnittstelle ausgestattet und soll nur eine serielle Schnittstelle genutzt wer- den, muss die Profibus-Verbindung abgeschaltet werden. Dies geschieht mit folgendem Befehl: PB 0 4.6 Serielle Schnittstelle RS232 Abbildung 4 Verdrahtung serielle Schnittstelle RS232 Die serielle Schnittstelle RS232 kann genutzt werden zur: •...
  • Seite 14: Serielle Schnittstelle Rs422

    4.7 Serielle Schnittstelle RS422 Abbildung 5 Verdrahtung serielle Schnittstelle RS422  D-Sub9 Belegung ist nicht standardisiert; bitte Endsystem prüfen! 4.8 Serielle Schnittstelle RS485 Abbildung 6 Verdrahtung serielle Schnittstelle RS485  D-Sub9 Belegung ist nicht standardisiert; bitte Endsystem prüfen!
  • Seite 15: Ssi-Schnittstelle (Synchrones Serielles Interface)

    Schieberegister anliegenden Daten Bit für Bit an eine Steuerung (Master). Es können alle Messmodi des LLD-500 genutzt werden. Die Einstellung des Messmodus erfolgt über die seriel- ler Schnittstelle oder Profibus oder über das interne Display.
  • Seite 16 Mit dem Kommando Autostart AS wird der Messmodus festgelegt. Bei Nutzung der Parameter Messfenster MW (Kapitel 6.4.6.) und / oder Offset OF (Kapitel 6.4.9) ist zu beachten, dass der Ausgabewert der Distanz stets im positiven Bereich liegt (Ausgabewert Distanz > 0). Wird dies nicht erfüllt, wird der Wert 000000 ausgegeben.
  • Seite 17: Profibus-Schnittstelle

    4.10 Profibus-Schnittstelle  Detaillierte Informationen zum Profibus unter Kapital 8  Profibus-Eingang PB-IN und Profibus-Ausgang sind von der LLD-500 Spannungsversorgung galvanisch getrennt. Verdrahtung - Abbildung: Profibus...
  • Seite 18: Abbildung Des Laserstrahls

    4.11 Abbildung des Laserstrahls Der Laserstrahl des LLD-500 hat eine Divergenz von 0,13 mrad x 0,17 mrad (Breite x Höhe). Der Durchmesser des Laserflecks auf der Austrittslinse ist 4 mm. In der folgenden Tabelle ist die Größe des Laserfleckes in Abhängigkeit von der Entfernung dargestellt.
  • Seite 19: Inbetriebnahme

    Die Einstellungen für SSI bzw. Profibus erfolgen gesondert. Arbeitsschritt LLD-500 auspacken, auf Beschädigungen prüfen LLD-500 am Zielort befestigen (mit 2 Schrauben an der Seitenfläche oder 3 Schrauben an der Un- terseite) --> siehe 5.1 grobe Ausrichtung auf die Zieloberfläche Interfacekabel im spannungslosen Zustand stecken und fest verschrauben Profibus-, SSI-Anschlüsse verbinden und fest verschrauben (optional)
  • Seite 20: Parametereinstellung Und Messbetrieb

    (wenn vor Eingabe SA=10) 6.2 Messen auf sich bewegende Ziele Wird auf ein sich bewegendes Objekt gemessen oder bewegt sich der LLD-500 während der Messung beein- flusst dies die Genauigkeit des Messwertes. Dies ist besonders bei der Nutzung von Mittelwertbildung (Para- meter SA) zu beachten.
  • Seite 21: Identifizierung

    6.3 Identifizierung 6.3.1 ID – Identifizierung Auf das Kommando ID antwortet das LLD mit seinen Herstelldaten in der Reihenfolge Gerätetyp, Serien- nummer, Bestellnummer Hersteller, Firmware-Version, Zeitstempel Beispiel: LUMOS 130004 012890-001-22 V5.14.0422 13-10-02.13:59 6.3.2 ID? - Online-Hilfe Über das Kommando ID? erhält der Anwender eine Übersicht aller verfügbaren Operationen und Parameter, die in den folgenden Abschnitten erläutert werden.
  • Seite 22: Status

    Unterschreitung des spezifizierten Temperaturbereiches wird zyklisch die Warnung w1904 bzw. w1905 ausgegeben. Eine Messung ist erst wieder möglich, wenn die Temperatur den spezifizierten Bereich er- reicht hat. Es erfolgt keine automatische Abschaltung des LLD-500 bei Unterschreitung des Temperaturbereichs. Antwort (Beispiel): 26 °C 6.4.2 PA – Parametereinstellung Ausgabe einer Liste Parameter mit den aktuellen Einstellungen.
  • Seite 23: Pr - Parameter Reset

    Error mode [SE]: Separator [SP]: 0x2C Standard tracking mode from menu [MCT]: 6.4.3 PR – Parameter Reset Rücksetzen aller Parameter auf die Werkseinstellungen (Default Werte). Folgende Parameter werden mit PR nicht zurückgesetzt: Baudrate serieller Port Stopbits Parameter zur SSI-Schnittstelle Parameter der Profibus-Schnittstelle Einstellparameter für serielles Interface Ausgabe: Parameters set to firmware defaults.
  • Seite 24: Mf - Messfrequenz

    σ Streuung Einzelmesswert (+ 1 mm) Mittelwert Beispielwerte bei Messungen auf ein Ziel mit 80% Reflektivität und einer maximalen Entfernung von 30 m. Messfrequenz MF (Hz) Mittelwert SA Ausgabefrequenz (Hz) Streuung in mm + 1,0 + 0,3 6.4.5 MF – Messfrequenz MF parametriert die Anzahl x der Messwertausgaben pro Sekunde.
  • Seite 25: Mun - Maßeinheit Messwert

    Ausgabe: Minimum distance from target [MW]: -5000000 (500 m), Maximum distance from target [MW]: 5000000 (500 Im LLD-500 findet keine Plausibilitätsüberprüfung des eingestellten Messfensters statt, es obliegt dem An- wender, die richtige Parametrierung vorzunehmen! 6.4.7 MUN – Maßeinheit Messwert MUNx ermöglicht die Festlegung der Maßeinheit des Ausgabewertes. Dieser wird mit dem Messwert aus- gegeben.
  • Seite 26: So - Set Offset

    6.4.10 SO - Set Offset SO führt eine Einzelmessung durch und setzt diese als –OF (offset). SO kann nur ausgeführt werden und ist kein Parameter im eigentlichen Sinn. SO ist einsetzbar zur Nul- lung von Applikationen, Systemen, Prozessen. Eingabe: SO Ausgabe (Beispiel: Offset in 'mm / 10' [SO]: -21091 6.4.11 SD - Datenformat Ausgabe serielle Schnittstelle SD parametriert das Ausgabeformat und die möglichen Ausgabewerte.
  • Seite 27: Br - Baudrate

    1200,2400,4800,9600,14400,19200,28800,38400,56000, Wertebereich Parameter x: 57600,115200,128000,230400,256000 Standard: 115200Baud/ 8 Datenbits /1 Stoppbit / keine Parität Ausgabe: Baudrate of serial port [BR]: 115200 Bei Nichtübereinstimmung der Baudrate des Kommunikationsprogramms und des LLD-500 kann die Baudrate am LLD-500 über das Display geändert werden.
  • Seite 28: Sb - Stoppbit Der Seriellen Ausgabe

    6.4.15 AS – Autostart Die Autostartfunktion legt das Verhalten des LLD-500 nach einem Kaltstart fest. Nach dem Anlegen der Versorgungsspannung und der internen Einschaltroutine führt der LLD-500 das Kommando automatisch aus und sendet die Daten an die vorhandenen Ausgänge. Die Eingabe erfordert eine Zahl entsprechend der untenstehenden Tabelle.
  • Seite 29 Wert x Kommando Bemerkung Ausgabe der Identifikation des Gerätes Ausgabe der Kommandoliste Ausgabe der internen Gerätetemperatur Start Einzelmessung Start Dauermessung Start schnelle Dauermessung Display wird deaktiviert DF ID Display wird deaktiviert + Ausgabe der Identifikation des Gerätes DF TP Display wird deaktiviert + Ausgabe der internen Gerätetemperatur DF DM Display wird deaktiviert + Start Einzelmessung DF DT...
  • Seite 30: Te - Abschlusszeichen

    Letzter Wert Letzter Wert MSB High High 3 mA 000000 MSB High High 21 mA 999999 MSB High Low: U < 1 V U = Betriebsspannung – 1 V High: Im LLD-500 findet keine Plausibilitätsüberprüfung des eingestellten Error Mode statt!
  • Seite 31: Sp - Trennzeichen Für Parameter (Separator)

    6.4.18 Trennzeichen für Parameter (Separator) Ausgabewerte werden durch das Zeichen SP getrennt. Abfrage: Setzen: 1 … 5 Wertebereich Parameter x: Standard: Ausgabe: Separator [SP]: 0x2C Wert Symbol ASCII Komma 0x2C Semikolon 0x3B Leerzeichen 0x20 Schrägstrich (Slash) 0x2F Tabulator 0x09 6.4.19 HE – Heizungseinstellung Der Parameter HE legt die Schaltschwellen für das Ein- bzw.
  • Seite 32: Mct - Ausgabe/ Änderung Des Betriebsmodus Bei Start Der Messung Vom Display

    Profibus mode [PB]: 1 Bei LLD-500-Typen mit Profibus-Interface ist die Werkseinstellung PB1 (Profibus aktiv). Ist ein LLD-500 mit einer Profibus-Schnittstelle ausgestattet und soll nur eine serielle Schnittstelle genutzt wer- den, muss die Profibus-Verbindung abgeschaltet werden. Dies geschieht mit folgendem Befehl: PB 0 6.4.22 SSA –...
  • Seite 33: Ssi - Einstellung Der Ssi Parameter

    Führt einen Neustart durch (setzt Parameter nicht zurück; kein PR!) 6.5 Betriebsarten 6.5.1 DM – Einzeldistanzmessung Der LLD-500 führt genau eine Messung aus und wartet dann auf neue Anweisungen. Die Dauer der- Messung richtet sich nach der Anzahl der eingestellten Messwerte SA und der eingestellten Messfre- quenz MF.
  • Seite 34: Dt - Dauerdistanzmessung (Distance Tracking)

    Es gibt folgende Alternativen: Bei Oberflächen mit geringer Reflektivität kann eine variable Ausgabefrequenz gewählt werden. Der LLD-500 misst so lange, bis ein gesicherter Distanzwert ermittelt werden kann. Typischerweise liegt die Messzeit zwischen 0,01 s... 3 s (keine Mittelwertbildung). Die maximale Messzeit beträgt 6 s.
  • Seite 35: Ct - Kontinuierliches Tracking

    Distanz liegt außerhalb des Messfensters MW 6.5.3 CT – Kontinuierliches Tracking Der LLD-500 führt eine kontinuierliche Dauermessung durch und stellt die Laserparameter (Eindeu- tigkeitsbereiche) nur alle 6 Sekunden dem Ziel entsprechend ein bzw. falls ein offensichtlicher Distanz- messfehler aufgetreten ist.
  • Seite 36 Messziel Mess- Messbereich Maximale Wiederholgenauigkeit frequenz Genauigkeit (Standardabweichung) variabel 15 cm … 100 m + 2,5 mm + 1 mm 20 Hz 15 cm … 40 m + 2,1 mm + 1 mm weiß, matt, Reflektivität ca. 80 % 50 Hz 15 cm …...
  • Seite 37: Q1/Q2/Q3 - Schaltausgang

    6.6 Q1/Q2/Q3 – Schaltausgang Die Schaltausgänge Q1, Q2 und Q3 stellen Distanzinformationen als logische Schaltinformationen dar. Sie sig- nalisieren die Über- und Unterschreitung eines eingestellten, Hysterese behafteten Schaltbereiches. Sie eignen sich somit hervorragend zur direkten Weiterverarbeitung von Überwachungsgrößen wie Füllzu- stand oder Objektdetektierung.
  • Seite 38: Qa - Analogausgang

    2500 1 (entspricht: 0m 10m 25cm 1) Im LLD-500 findet keine Plausibilitätsüberprüfung der Einstellungen von Q1, Q2 bzw. Q3 statt. 6.7 QA – Analogausgang Der Analogausgang erlaubt die genormte analoge Distanzdatenübertragung über große Strecken mittels einer Zweidrahtleitung. Der in die Leitung eingeprägte Strom von 4...20 mA ist proportional zu der gemessenen Distanz in einem einstellbaren Distanzintervall.
  • Seite 39: Spezifikation

    Standard: 0 100000 Das Messfenster MW gilt auch für den Analogausgang Im LLD-500 findet keine Plausibilitätsüberprüfung der Einstellungen von QA statt, es obliegt dem Anwen- der, die richtige Parametrierung vorzunehmen! Beispiel 1: Es wird ein Messbereich von 1 m bis 15 m festgelegt.
  • Seite 40: Tri + Tro Trigger

    Externes Trigger-Signal wird gesendet → Start der Messung DM entsprechend des Parameter TRI Trigger-Ausgang/ z.B. Zusammenschaltung von 2 LLD-500: Das gesendete Trigger-Signal (Parametrierung durch TRO) des 1. LLD-500 startet eine Einzelmessung DM des 2. LLD-500 (Parametrierung durch TRO) Bei Nutzung des Triggers darf die Ausgabefrequenz maximal 1 Hz betragen.
  • Seite 41: Tri - Trigger-Eingang

    Spannungspegel für die Trigger-Signale 0 – 1,5 V Low-Pegel 3 – 30 V High-Pegel Schwelle 2,25 V Hysterese 0,1 V 6.8.2 TRI – Trigger-Eingang Das Kommando TRI setzt die Parameter des Triggereinganges. edge parametriert die Flanke des Triggersignals steigende Flanke fallende Flanke jede Flanke delay...
  • Seite 42: Tro - Trigger-Ausgang

    6.8.3 TRO – Trigger-Ausgang Das Kommando TRO setzt die Parameter des Trigger-Ausganges. edge parametriert die Flanke des Trigger-Signals steigende Flanke fallende Flanke jede Flanke delay parametriert die Zeit bis zur Messung in ms Die Frequenz des Triggerausgang darf maximal 1 Hz sein (siehe auch 6.8.1). Abfrage: Setzen: TRO x y...
  • Seite 43: Direkte Bedienung Am Lld-500

    6.9 Direkte Bedienung am LLD-500 Der LLD-500 kann ohne zusätzlichen PC direkt parametriert und für Messungen eingestellt werden. Voraus- setzung ist die Stromversorgung über das Interfacekabel. Der LLD-500 ist betriebsbereit, wenn die STATUS- LED grün leuchtet. Die Auswahl der einzelnen Menüpunkte erfolgt über 4 Folientasten, jeweils 2 über und 2 unter dem OLED-Display.
  • Seite 44 Return zurück zum übergeordneten Menü Abbildung 14 LLD-500 Display Bei Änderung von Werten einiger Parameter, z.B. MF, SF, SA, über eine Display-Ein-gabe und direkt fol- gender Abfrage der Geräteeinstellungen durch das Kommando PA kann es vorkommen, daß die Ände- rungen noch nicht sichtbar sind.
  • Seite 45: Serielle Schnittstelle Und Kommunikationssoftware

    7.2 Kommunikationsprogramm installieren HyperTerminal ist ein Terminalprogramm, welches im Allgemeinen in Win32 Betriebssystemen beinhaltet ist. Es kann als Kommunikationsprogramm für die Parametrierung des LLD-500 genutzt werden. Start von HyperTerminal über Menüpfad: |Start | Programme | Zubehör | Kommunikation | HyperTerminal|.
  • Seite 46 In der Statusanzeige in der linken unteren Ecke erscheint „Verbunden“, wenn die Voraus- setzungen für eine Kommunika- tion korrekt eingestellt sind. Wenn der LLD-500 sich im betriebsbe- reiten Zustand befindet (Strom- versorgung, Verbindung zum PC), können Kommandos einge- geben werden, z.B. ID.
  • Seite 47 |Datei | Eigenschaften | Einstellungen | |ASCII-Konfiguration...| Achtung: Kein Häkchen im Kontrollkästchen „Gesendete Zeilen enden mit Zeilenvorschub“...
  • Seite 48: Profibus

    8 Profibus 8.1 ID-Nummer Der LLD-500 wurde unter der ID-Nummer 0E36 (HEX) bei der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. registriert. 8.2 Anschlussbedingungen Der LLD-500 kann an jede Profibus-DP-Struktur angeschlossen werden. Der zugehörige Profibus- DP-Master muss in der Lage sein, ein Parametriertelegramm zu schicken.
  • Seite 49: Slave Adresse

    Versorgungsspannung (VCC) getrennt und können mit 100 mA belastet werden. Der Abschlusswiderstand ist als Zubehör unter der Bestellnummer 94145 erhältlich. 8.6 Baudrate Der LLD-500 besitzt für den Profibus eine automatische Baudratenerkennung für Baudraten von 9,6 / 19,2/ 93,75/ 187,5/ 500 kBaud und 1,5/ 3/ 6/ 12 Mbaud. 8.7 Segmentlängen Die maximale Segmentlänge zwischen zwei Profibus-Teilnehmern ist abhängig von der gewählten Baudrate.
  • Seite 50: Profibusschnittstelle

    Anwender die Nutzung von PB-Slave verschiedener Hersteller mit gleicher Funktion. Für die Nutzung des LLD-500 am Profibus wird das Encoder-Profil des Profibus (Order-No. 3062 der PNO) unter- stützt. Der LLD-500 wird hierbei als linearer Encoder verwendet. Im Rahmen des Encoder-Profils kann der LDM5X als Class1- oder Class2-Encoder (empfohlen) arbeiten.
  • Seite 51: Zyklischer Datenaustausch - Input (Slave -> Master)

    Berechnung von : M DataEx = M Laser + M Offset Der Wert M Offset kann im LLD-500 als Parameter Octet 32..35 (siehe Kapitel 8.6) direkt geschrieben werden und zusätzlich im laufenden Betrieb (bei entsprechender Konfiguration siehe Kapitel 8.3) über die zyklischen Daten verändert werden.
  • Seite 52: Parameterdaten

    Da der LLD-500 ein linearer Encoder ist und absolute Entfernungen misst, werden die Parameter “code sequence”, „scaling function control“, „Measuring units per revolution“ und „Measuring range in measuring units“ des Encoder-Profils ignoriert.
  • Seite 53 32 REVOLUTION) unused – linear encoder (Measuring range in ..) 14..17 unsigned 32 unused – (reserved for future use) 18..25 byte(s) manufacture specific (LLD-500): bool unused bool unused 2..3 2 bit number error reaction 0..2 [SEnn] (0:last valid value, 1:min value, 2:max value)
  • Seite 54: Diagnosedaten

    8.13 Diagnosedaten Class 2 functionality Commissioning diagnostic Diagnostic Information 6 byte Normal-Diagnose 16 byte Class 1 - Diagnose 61 byte Class 2 – Diagnose Octet Type Output profibus default diagnostic byte diag state 1 byte diag state 2 byte diag state 3 byte master address 5..6...
  • Seite 55 Octet Type Output class 2 diagnostic bool E1001 "unexpected error" bool E1002 "mail-box error" bool E1003 "mutex error" 3..7 bool 18..19 bool E1101 "pc usart error" bool E1102 "pc usart error" bool E1103 "laser usart error" bool E1104 "laser usart error" bool E1105 "laser usart error"...
  • Seite 56: Inbetriebnahme Tipps (Siemens Step7)

    LDM50E36.GSD auswählen Danach kann der LLD-500 am Profibus integriert werden: DP-Slave unter ‚weitere Feldgeräte’ – ‚Encoder’ – LLD-500 auswählen Dem LLD-500 muss eine Profibus-Adresse (per SSA Set Slave Address) zugewiesen werden: Zielsystem – Pro- fibus – Profibus Adresse vergeben 8.15 Fehler-Anzeige Externe Fehleranzeigen sind an der Baugruppe nicht vorgesehen.
  • Seite 57: Serviceprogramm Sl5.Exe

    8.17 Serviceprogramm SL5.exe 8.17.1 Allgemeines Das Serviceprogramm SL5.exe unterstützt die Inbetriebnahme. Alle Einstellungen die direkt in einer SPS erfolgen sind entsprechend der Vorgaben des Herstellers durchzufüh- ren. Das Serviceprogramm kann zusammen mit einem USB-Master von softing käuflich erworben werden. Bestellnummer: 95831 Nach Installation eines Profibus-Masters der Firma softing und der zugehörigen Treiber kann das Servicepro- gram gestartet werden.
  • Seite 58: Einstellen Einer Profibus-Slave-Adresse Am Lld-500

    Laser aktiviert. Die gemessenen Entfernungen sind unter Distance zu sehen. 8.17.2 Einstellen einer Profibus-Slave-Adresse am LLD-500 Schritte 1 bis 3 von Kapitel 8.17.1 ausführen. Es muss eine LLD-500 PI-LB-Baugruppe am Bus gefunden wor- den sein. Deren Profibus-Slave-Adresse ist jetzt unter Berücksichtigung anderer Busteilnehmer im Bereich von 0 bis 125 veränderbar.
  • Seite 59: Parameter-Dialog

    8.17.13 Parameter-Dialog Ein PB-Master erstellt mit Hilfe der GSD-Datei Parameter für den Slave und muss mindestens einmal diese an den Slave senden, bevor der Slave im zyklischen Datenaustausch benutzt werden kann. Der Slave ist so tolerant programmiert, das er auch nur mit den 7 Byte Standard-PB-Parametern (also ohne profilspezifi- schen Userparametern) bereits benutzbar ist.
  • Seite 60: Diag Common

    8.17.4 Diag Common Die (allgemeinen) Diagnosedaten entsprechen komplett dem Profilstandard und werden mit jedem Profibus- Diagnose-Request aktualisiert. Die Common Diag-Daten setzen Class2-Funktionalität und die Commisioning Diagnostic-Funktion voraus. Bei Fehlern (Ennnn) bzw. Warnungen (Wnnnn) wird eine Alarm-Meldung als Extended Diagnose übertragen, welche alle Diagnosedaten enthält. Um die Temperatur und Operating Time aktuell zu sehen, ist das Diagnostic Intervall ungleich 0 zu setzen.
  • Seite 61: Fehlerbehandlung

    9 Fehlerbehandlung Treten Fehler auf oder kann ein Messwert nicht ermittelt oder ausgegeben werden, erfolgt die Ausgabe einer Warnung oder einer Fehlermeldung. Fehler Bedeutung Aktionen e1001 Fehler Betriebssystem/ Firmware Neustart e1002 Fehler Betriebssystem/ Firmware e1003 Fehler Betriebssystem/ Firmware e1101 Fehler in Kommunikation mit PC Verbindung zum externen System prü- fen/ wenn erforderlich Reparatur e1102...
  • Seite 62: Technische Daten

    10 Technische Daten Messeigenschaften Messprinzip Impuls-Rückmischverfahren Messparameter Distanzen Messbereich 0,15 m … 200 m gesamt 50 m … 200 m Zieltafel Oralite 5200 0,15 m … 100 m Zieltafel 3M 0,15 m … 100 m natürliche Oberflächen, 80% Remission 0,15 m … 85 m natürliche Oberflächen, 6% Remission Messabweichung , absolut...
  • Seite 63 Abschlusswiderstand extern Slave Adresse per Display oder SSA-Kommando einstellbar GSD-Datei: LDM50E36.GSD, PNO-Profile Encoder Class 1/2 Konfiguration von Messparametern, Schaltausgängen, Trigger- Anschluss sowie Einschaltverhalten Ausgabe von Distanzmesswerten oder Fehlermeldungen, Ab- frage der Geräteinnentemperatur Speicherung aller Parameter und PB-Adresse in NVRAM Übertragungsrate 200 / 250 / 300 kHz, 25 µs Pause Signaleingang/-ausgang Differenzsignal (RS422)

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