1. Sicherheitshinweise Das Personal für Einbau, Montage, Unfallverhütungsvorschriften ACHTUNG Bedienung, Wartung und Reparatur - Bauarbeiten BGV C22 muss die entsprechende Qualifikation - Abwassertechnische Anlagen für diese Arbeiten aufweisen. GUV-V C5 Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und die Überwachung des Personals Sicherheitsregeln für Arbeiten in müssen durch den Bauherren genau umschlossenen Räumen von abwasser- geregelt sein.
Inhalt 1. Sicherheitshinweise 2. SediPipe im Überblick 3. Systembeschreibung 5 - 8 Einsatzbereich Funktionsbeschreibung Anlagenbeschreibung SediPipe basic Anlagenbeschreibung SediPipe level Technische Daten 4. Einbau 9 - 17 Transport und Lagerung auf der Baustelle Bauzeitenabdeckung Baugrube und Bettung herstellen Einbau des ersten Schachtes Einbau der Sedimentationsstrecke Montage des zweiten Schachtes Montage der Schachtaufsetzrohre...
3. Systembeschreibung 3.1 Einsatzbereich SediPipe basic und SediPipe level sind Leichtflüssigkeiten* (Öl) aus dem Regen- Regenwasserbehandlungsanlagen für wasser ab und halten diese Stoffe, belastete Regenabflüsse, z. B. von Ver- auch bei Havarien im Trockenwetterfall, kehrsflächen. Die Anlagen scheiden zuverlässig zurück. mitgeschwemmte Feststoffe und 3.2 Funktionsbeschreibung SediPipe basic und SediPipe level sind...
3. Systembeschreibung 3.3 Anlagenbeschreibung SediPipe basic Die Anlagen des Typs SediPipe basic strecke sowie zusätzlichem Zubehör, welcher die Remobilisierung der abge- sind für den direkten Anschluss an wie Schachtaufsetzrohren, Feststoff- setzten Sedimente verhindert. Die Rigofill inspect Füllkörperrigolen vorge- sammler und Domdichtring. Die Sedi- Gesamtlänge der Sedimentations- sehen.
3. Systembeschreibung 3.4 Anlagenbeschreibung SediPipe level Die Anlagen vom Typ SediPipe level realisieren. Eine SediPipe level besteht Im Sedimentationsrohr befindet sich sind für verschiedene Anwendungsfälle aus einem Startschacht, einem Ziel- der untenliegende Strömungstrenner, ausgelegt. Neben der Anordnung vor schacht und der Sedimentationsstrecke welcher die Remobilisierung der abge- einer Gewässereinleitung kann diese sowie zusätzlichem Zubehör, wie...
4. Einbau 4.1 Transport und Lagerung auf der Baustelle Die Schachtgrundkörper (max. 50kg/ An dieser Schlinge können bei Bedarf VORSICHT Stück) müssen zum Transport und geeignete Hebegurte und Ketten ange- Heben entsprechend vorbereitet wer- schlagen werden. Die Sedimentations- Alle Bauteile sind auf einer ebenen Flä- den.
4. Einbau 4.3 Baugrube und Bettung herstellen Zur Herstellung der Baugrube und der freien Material herzustellen. Bei ACHTUNG Bettung sind neben den Bestimmungen der Herstellung der Rohrgräben sind aus der DIN EN 1610 auch die Vorgaben die Mindestbreiten gem. DIN EN 1610 Die Auflagehöhen von Start- und Ziel- der DIN 18300 „Erdarbeiten“, in der zwingend einzuhalten.
4. Einbau 4.5 Einbau der Sedimentationsstrecke 1. Noch außerhalb der Baugrube sind 3. Rohr, Dichtring und Muffe sind sauber Rohrende ist ein Brett oder Kantholz die Profildichtringe im jeweils ersten zu halten. Anschließend sind Dichtring unterzulegen, um Beschädigungen Wellental aufzuziehen. Das Rohr muss und Muffe ausreichend mit Gleitmittel am Rohr zu vermeiden.
4. Einbau Montage der Schachtaufsetzrohre Bauzeitenabdeckungen von den Anschließend ist das Schachtaufsetz- Schächten entfernen. Den zum Start- rohr bis zum Anschlag in den Konus und Zielschacht gehörenden Profil- bzw. in die Doppelsteckmuffe des dichtring im ersten Wellental des Schachtes einzustecken. Schachtaufsetzrohres aufziehen.
4. Einbau 4.9 Seiten- und Hauptverfüllung herstellen Zur Herstellung der Seiten- und Haupt- darauf zu achten, dass die Unterseite Während der Arbeiten zur Verfüllung verfüllung sind die Bestimmungen der der Sedimentationsrohre vollständig auf der Baugrube ist darauf zu achten, dass DIN EN 1610, in der jeweils aktuellen verdichtetem Grund aufliegt.
4. Einbau 4.10 Schachtabdeckungen einbauen Das Schachtaufsetzrohr D 600 ist so zu einem Einlaufrost auszustatten ist, müs- zubauen. Unter der Schachtabdeckung / kürzen, dass es im Bereich des Auflage- sen passend dazu Eimertragring (bzw. Einlaufrost ist ein Auflagering h = 100 mm ringes endet.
4. Einbau 4.11 Befüllen der Anlage Zum Abschluss der Arbeiten ist die muss mit Wasser (z.B.: Trinkwasser, HINWEIS Betriebswasser, aufbereitetes Abwasser Anlage bis zur Dauerstaulinie mit Dauerstauvolumen siehe Wasser zu befüllen. Nur dann ist der aus der Anlagenreinigung) erfolgen, Punkt 3.5 Technische Daten, Seite 8 das den örtlichen Einleitbestimmungen Rückhalt von Schwimmstoffen und Leichtflüssigkeiten über die Tauchwand...
4. Einbau 4.12 Mehrfachanordnung von SediPipe basic / SediPipe level Anlagen In den zuvor aufgeführten Punkten der Vereinigungsbauwerken und Behand- ACHTUNG Einbauanleitung wird der standardmäßi- lungsanlage, zusätzlich zu den allgemein ge Einbau als Einzelanlage beschrieben. normativ vorgeschriebenen Mindestab- Bei den Verfüll-und Verdichtungs- Nachfolgend sind Empfehlungen für die ständen, die jeweiligen Formteilabmes- arbeiten ist darauf zu achten, dass...
4. Einbau 4.13 Inbetriebnahme ACHTUNG Das Kapitel Sicherheitshinweise (Seite 2) ist zu beachten! Anlage in Betriebsbereitschaft setzen Anlage von groben Verunreinigungen befreien Bauzeitliche Hilfskonstruktionen entfernen ✓ Anlage mit Wasser befüllen Schachtabdeckungen schließen Einweisung 1. Folgende Personen sollten bei der Übergabe anwesend sein: Abnahmeberechtige des Bauherrn Planende Stelle / Ingenieurbüro Ausführende Baufirma...
5. Reinigung 5.1 Entleeren und Reinigen der Anlage und Saugfahrzeuges. Dazu wird zunächst Grundsätzlich gilt, dass alle unter ACHTUNG diesem Punkt beschriebenen Arbeiten über den Startschacht der komplette zum Entleeren und Reinigen der Anlage Inhalt abgesaugt. Die Ventilklappe, Im Falle einer Ölhavarie ist die Anlage vom Startschacht aus durchgeführt welche den Schlammraum des Sedi- unverzüglich durch ein Fachunter-...
5. Reinigung Im entleerten Zustand ist nun die War- Zielschacht geführt. Es ist darauf zu Tipp tungskonsole im Startschacht, welche achten, dass die Düse nicht in den Ziel- auf Höhe des Strömungstrenners schacht gelangt. Dabei sind die Leis- Es ist der Einsatz von kombinierten angebracht ist, sichtbar.
6. Eigenkontrolle und Wartung 6.1 Allgemeine Hinweise Um die Funktion der SediPipe basic / kundigen (FRÄNKISCHE Partnerunter- ACHTUNG -level Anlage zu gewährleisten, ist deren nehmen) abzuschließen. Eine Übersicht Zustand durch wiederkehrende Eigen- der durch FRÄNKISCHE geschulten Die jeweils genannten Fristen und kontrollen und Wartungen sicherzustel- Partnerunternehmen finden Sie auf Zuständigkeiten stellen lediglich eine...
6. Eigenkontrolle und Wartung 6.4 Entsorgung Die der Anlage entnommenen Stoffe sind unter Berücksichtigung des aktuel- ACHTUNG wie Schlämme und das bei der Reini- len Abfallkataloges als „Abfälle aus gung der Anlage angefallene Spülwas- Leichtflüssigkeitsabscheidern“ einer Die abfallrechtlichen Bestimmungen ser können Kohlenwasserstoffe und fachgerechten Entsorgung zuzuführen.
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7. Übersicht - Wer macht was ? Wann Dokumentation - Einbau und Reinigung sowie Kontrolle der Anlage durch Kamerabefahrung - Befüllen der Anlage mit Wasser aus Einbau Fachbetrieb Betriebstagebuch der Wasserrückgewinnung oder mit Wasser, welches den örtlichen Einleit- bedingungen entspricht Einfache Sichtprüfung - Bautechnischer Zustand der Anlage mind.
8. Technische Beratung – Systemberater vor Ort Kompetente Beratung bei FRÄNKISCHE Vertriebsleiter International Vertrieb International Technik Horst Dörr +49 9525 88-2490 Dinah Nigrowics +49 9525 88-2103 Stefan Weiß +49 9525 88-8824 horst.doerr@fraenkische.de dinah.nicrowics@fraenkische.de stefan.weiss@fraenkische.de Vertriebsleiter Europa Vertrieb Europa Klaus Lichtscheidel +49 9525 88-8066 Jennifer Gernert +49 9525 88-2569...
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