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MICROPLEX
Grundlagen des digitalen Druckens
Die digitalen Informationen (z.B. ein Formular mit Text, einem
Firmenlogo und Vektorgrafik) werden in kodierter Form („Emulation"
oder „Seitenbeschreibungssprache") vom EDV-System in den
Eingangsspeicher des Laserdruckers übertragen.
Der Controller dekodiert die Informationen, löst die Buchstaben,
Ziffern und Zeichnungen usw. in Bitmuster auf und trägt sie in den
Bildspeicher des Controllers ein. So entsteht eine gewissermaßen
aus Einzelpunkten bestehende Vorlage der zukünftigen Druckseite.
Der elektronisch gesteuerte Laserstrahl zeichnet nun zeilenweise
dieses Punktmuster auf eine rotierende, lichtempfindliche,
elektrostatisch geladene Trommel. An den Stellen, an denen das
Licht auf die Trommel trifft, löscht es die elektrische Ladung. So
entsteht ein latentes Bild auf der Oberfläche der Trommel, an dem
der elektrostatisch geladene Toner haften bleiben kann. Dann wird
das Papier an der Trommel vorbeigeführt, wobei die elektrostatisch
geladenen Tonerpartikel auf das Papier übertragen werden. Dies
wird unterstützt von einem elektrischen Feld unterhalb des Papiers
(Transferkorona).
Beim Weitertransport werden die Tonerpartikel in der Fixierstation
unter Einwirkung von Hitze und Druck dauerhaft mit dem Papier
verbunden. Die Trommel wird entladen, gereinigt und steht für die
nächste Seite zur Verfügung.
Bedienhandbuch SOLID 90 A3 /105 A3 /120 A3
Einleitung
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Ausgabe 1.1