DL-125C, DL-125CA
Programmierbares 2-Kanal-Wählgerät mit Sprachausgabe
1. Einführung
1.1 Funktionsbeschreibung
Das DL-125 C und das DL-125 CA sind programmierbare Wählgeräte
für die Übertragung von Sprachtexten.
Funktionen:
2 Alarmeingängen (Z-1 & Z-2).
Entsprechend der Auslösung an einem der Alarmeingänge wird
eine zuvor aufgenommene Sprachtext an bis zu 4 Telefonnummern
übertragen.
Die jeweils 4 Telefonnummern für beide Alarmeingänge können
identisch als auch unterschiedlich sein.
Die Telefonnummern können durch den Benutzer jederzeit
geändert werden.
Bei gestörter Telefonleitung funktionieren die LF-Signalausgänge
(Line failure) wie ein Öffner oder Schließer (Programmierbar).
Dieses Signal kann z.B ein
auslösen.
Die Alarm- Logik (Auslösung bei öffnen oder schließen des
Kontaktes)
von
jedem
programmiert.
Impuls oder DTMF (Mehrfrequenz) Wahlverfahren programmierbar.
Verschiedene Funktionen können mittels DTMF Tönen vom
angewähltem Telefon durchgeführt werden.
Wird eine Sprachtext- Übertragung vom berechtigten Empfänger
quittiert, kann über das eingebaute hochempfindliche Mikrophon in
das überwachte Objekt hineingehört werden.
Die „Reinhörfuktion" ist zeitlich limitiert, kann aber durch senden
eines entsprechenden DTMF Signals verlängert werden.
Die Daten werden auf ein EEPROM gespeichert und sind so
unabhängig von Stromausfällen.
Ein
Kommunikationsaufbau
Telefonnummern wird durch das Auslösen der Alarmeingänge Z-
1/Z-2 oder durch die entsprechenden Tasten AL-1 /AL-2 ausgelöst.
Stromversorgungen die nicht über Alarmsysteme erfolgen sollten
mit Notstromversorgung ausgestattet sein.
Wählgeräte Typen
Stoppen des Wählvorganges durch:
Betätigen der
Typ
STOP-Taste
DL-125C
JA (*)
DL-125CA
NEIN (**)
* Vorausgesetzt, dass Alarmkontakte mit Impulsauslösung genutzt
werden
** Diese Vorgabe ist mancherorts vorgeschrieben.
1.2 Einsatzmöglichkeiten
Aufrüstung von Alarmzentralen, die nicht über ein integriertes
Wählgerät
verfügen.
Zwei
z. B. Feuer, Einbruch oder Überfall, können mittels einer Text-
ansage telefonisch übertragen werden.
Als eigenständige Alarmzentrale mit 2 Meldegruppen, wobei deren
Auslösung über Rauchmelder, Öffnungskontakte oder Überfalltaster
erfolgen kann. (Reaktion auf Meldelinien 200ms)
Zur Überwachung von Kindern, älteren Menschen sowie Kranken
oder Bedürftigen. Von Vorteil ist, daß mit dem DL-125 C die
Möglichkeit besteht, in das Objekt hineinzuhören, nachdem der
Alarm abgesetzt worden ist.
Zur Überwachung von technischen Geräten oder ablaufenden
Prozessen wie z. B. Temperaturüberwachungen oder Flüssig-
keitsstände in Behältern.
Ebenso ist mit dem DL-125 C die Übertragung numerischer
Informationen an Pager möglich.
DG5817
angeschlossenes Alarmsystem
Alarmeingang
wir
vom
Installateur
zur
ersten/zweiten
Gruppe
Manuelle oder
automatische
Stromabschaltung
JA
JA
unterschiedliche
Ereignisse,
Numerischer Tastenblock
2 - CHANNEL
AUTOMATIC
SPEECH DIALER
Wähl
LED
DIAL
Model: DL-125c
Abbildung 1: DL-125 C / Frontansicht
1.3 Struktur der Nachricht
Die
Gesamtlänge
20 Sekunden betragen. Innerhalb dieser 20 Sekunden kann die
Nachricht in 3 Texte unterteilt werden:
Der Identifikationstext ist für beide Alarmeingänge identisch. Es
beschreibt das gesicherte Objekt und eventuell dessen Adresse.
Die
2
Alarmtexte
Alarmeingängen. Je nach ausgelöstem Eingang, beschreibt dieser
Textteil die Alarmart (Feuer, Einbruch, Überfall, Temperatur zu
niedrig o. ä.).
Die zum Empfänger übertragene Textnachricht setzt sich aus den
beiden Teilen Identifikationstext und ein Alarmtext zusammen. Die
Reihenfolge der beiden Textinformationen kann eingestellt werden.
Einstellbar ist zum Beispiel: „Haus der Familie Meyer, Ortstraße 57" –
„Feueralarm". Oder alternativ: „Feueralarm" - „Haus der Familie
Meyer, Ortstraße 57"
1.4 Wahlroutine
Hinweis:
In
diesem
von
beschreiben Speicherplätze, denen bestimmte Parameter zugeordnet
wurden (siehe Tabelle in Abschnitt 5.8).
Wird das Wählgerät durch ein Ereignis ausgelöst, wird zuerst die
programmierte Verzögerungszeit (siehe Platz 14 in Abschnitt 5.8)
abgearbeitet. Danach trennt das Wählgerät die Verbindung zum
nachgeschalteten Telefon und belegt die Amtsleitung. Die Wähl-LED
(DIAL) leuchtet und der Wahlprozess wird dann wie folgt
weitergeführt:
A. Das Gerät wartet auf den Amtston und beginnt mit der Wahl, wenn
der Wahlton für mindestens 2 Sekunden ununterbrochen anliegt (Es
folgt Punkt C). Sollte das Wählgerät innerhalb 5 Sekunden keinen
Wahlton erkennen, unterbricht es die Telefonleitung. Nach einer
Wartezeit von weiteren 5 Sekunden versucht das Wählgerät erneut
die Leitung zu prüfen. Wird nach weiteren 5 Sekunden kein Wahlton
festgestellt, fängt das Gerät in jedem Fall an zu wählen (Es folgt
Punkt B).
B. Das Wählgerät prüft, ob sich vor der ersten Telefonnummer ein
Kennbuchstabe befindet. Diese Kennbuchstaben
zusätzliche Verzögerungszeit fest (siehe Abschnitt 5.2). Nach
dieser Verzögerungszeit (wenn vorhanden), beginnt das Gerät mit
dem Wahlvorgang.
wie
C.
Das Wählgerät wählt die programmierte Rufnummer. Während
dem
Wahlvorgang
Tonwahlverfahren – DTMF) oder blinkt (bei Impulswahlverfahren).
Nach Beendigung des Wahlvorganges wird nach einer Pause von
5 Sekunden die, dem auslösenden Alarmeingang zugehörige,
Textnachricht an den angewählten Teilnehmer übermittelt.
D. Das Wählgerät wartet ca. 3 Sekunden auf das Bestätigungssignal
des angerufenen Teilnehmers (Ziffer „1" im Tonwahlverfahren).
E. Nach Quittierung des Anfrufes betrachtet das Wählgerät die
angerufene Nummer als abgearbeitet. Wenn der Reinhörmodus
im Gerät aktiviert ist (siehe Programmplatz 10 in Abschnitt 5.8),
fährt das Wahlgerät gemäß Abschnitt F und G, fort. Ist der
Reinhörmodus nicht aktiviert, unterbricht das Wahlgerät die
Leitung und wählt die nächste programmierte Rufnummer.
Hinweis: Wird ein Anruf vom angerufenen Teilnehmer nicht
bestätigt, wird die Textnachricht so lange wiederholt, wie diese
programmiert wurde (siehe Programmplatz 20 in Abschnitt 5.8).
Das Wählgerät wählt dann die übrigen Telefonnummern und
versucht erneut die Telefonnummern anzuwählen, die den Anruf
nicht bestätigt haben, bis die maximale Anrufzahl für die jeweilige
Rufnummer erreicht wurde (siehe Programmplatz 12 und 13).
Installationsanleitung
B
C
D
PROGRAM
Programmier
2
1
3
PROG
Taste
Aktivierungstaste
E
F
ALARM-1
4
5
6
AL-1
Für Alarmeingang Z1
Aktivierungstaste
ALARM-2
7
8
9
AL-2
Für Alarmeingang Z2
A-F
A
STOP
"STOP"- Wahlabbruch Taste
0
#
*
STOP
der
übermittelten
Nachricht
stehen
im
Zusammenhang
Abschnitt
aufgeführte
leuchtet
die
LED
kontinuierlich
kann
bis
zu
mit
den
Programmplätze,
legen eine
(bei
1