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Technische Dokumentation Einbau- und Montageanleitung zum Feuer- ® schutzabschluss FIRESAFE II K90 Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-41.3-665 Stand 10.05.2016 / Änderungen vorbehalten...
Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeines Die Absperrvorrichtung gegen Brand- und Rauchübertragung in Lüftungsleitungen mit der Bezeichnung FIRESA- ® II K90 darf ausschließlich in Ab- oder Fortluftleitungen von gewerblichen Küchen verwendet werden. An diese Leitungen dürfen nur weitere Ab- oder Fortluftleitungen gewerblicher Küchen angeschlossen werden. Dazu gehören auch Speiseausgaben.
1.4 Zwischenlagerung ® Wird der FIRESAFE II K90 über längere Zeit zwischengelagert, ist nachfolgendes unbedingt zu beachten: Das Gerät, mit oder ohne Umverpackung, darf nicht der Witterung ausgesetzt werden. Es muss vor Regen, Schnee oder starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Auf dem Gerät, mit oder ohne Umverpackung, darf nichts gestellt oder gelagert werden. Die Verpackungseinheit sowie das Zubehör in der Verpackung sind so zu schützen, dass sie nicht durch her- abfallende Teile beschädigt werden können.
1.10 Hinweissymbole innerhalb der Einbau- und Montageanleitung Gefahr! Kennzeichnung einer Gefahr für Leib- und Leben durch elektrische Spannung. Warnung! Kennzeichnung einer Gefahr für Leib- und Leben durch mechanisch bewegliche Teile. Hinweis! Kennzeichnung von Informationen die beachtet werden müssen. Achtung! Kennzeichnung einer Gefährdung die zu Körperverletzung oder Sach- schäden führen können.
® Darstellung und Abmessung des FIRESAFE II K90 ® 2.1 FIRESAFE II K90 manuelle Funktion Abbildung 1 Alle Angaben in mm Bemaßung B, H, L und D siehe Tabelle 3, Seite 10 Nummer Bauteil Nummer Bauteil Gehäuse Federriegel Stutzen Verriegelungsblech Absperreinheit Maueranker Magnetabdeckung...
® 2.2 FIRESAFE II K90 mit manuellen Öffnungshebel ® Zum Öffnen des FIRESAFE II K90 ist ein manueller Öffnungshebel dem Lieferumfang beigefügt. Dieser kann ® nach Bedarf gekürzt werden. Zum Öffnen wird ein Bereich vor dem FIRESAFE II K90 benötigt (siehe Abb. 2-4). ®...
Abdeckung der Auffahrhilfe Verriegelungsblech Grundplatte der Auffahrhilfe Maueranker Justierschrauben der Auffahrhilfe SBM Rahmen GSB Spezialausknickvorrichtung Umkantung am Gehäuse gleich dem Verteilerdose der Auffahrhilfe SBM Rahmen Position 17 – 21 siehe Seite 32, Tabelle 15 Tabelle 2 Stand 10.05.2016 / Änderungen vorbehalten...
® 2.5 Abmessungen des FIRESAFE II K90 Abmessungen Position des Motors Durchbruchsgrößen FIRESAFE II K90 Siehe Seite 9, Abb.8 Anzahl der Oben Unten Oben Unten Baugröße Breite Db Höhe Dh Verschraubung links links rechts rechts Ausführung Ausführung 4 x M10 nicht möglich...
Motorhalterung mit angebauten Getriebemotor (beige- legt) Abdeckung mit Verteilerdose und Anschlussplatine (angebaut an der Motorhalterung) GSB Spezialausknickvorrichtung (einseitig angebaut) Steuereinheit FSM 1 (beigelegt) Abbildung 11 Zusätzliche Teile wie z. B. weitere TLR 72°C, Druck- Anschluss an der Nichtbedienseite knopftaster, etc.
® Einbau des FIRESAFE II K90 ® 3.1 Vorbereitung FIRESAFE II K90 ® Bevor der FIRESAFE II K90 an dem geplanten Ort ein- gebaut wird, muss noch die Gasdruckfeder mit der Kon- sole und das Winkelgelenk mit dem Stellhebel verbunden werden.
® 3.2 Einbau des FIRESAFE II K90 in massiven Wänden ® Der FIRESAFE II K90 kann gemäß der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-41.3-665 in massiven Wänden und Decken der Feuerwiderstandsdauer F90 eingebaut werden. ® Der FIRESAFE II K90 ist nicht Lagenunabhängig! ...
® 3.3 Einbau des FIRESAFE II K90 in massiven Decken Durchbruch in der Decke herstellen. Durchbruchs- angaben siehe Tabelle 3, Seite 10. Vor dem Einbau in die Decke ist die Luftrichtung ® durch den FIRESAFE II K90 mit der Planungs- vorgabe zu vergleichen.
3.4 Einbau in Trennwand in Leichtbau- weise ® Der FIRESAFE II K90 kann gemäß der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-41.3-665 in eine leichte Trennwand in Leichtbauweise eingebaut werden. Metallständerwerk mit beidseitiger Beplankung nach der nationalen Klassifizierung oder der europäischen Klassifizierung EN 13501-2 erstellen. ...
3.5 Einbau in eine Brandwand in Leicht- bauweise ® Der FIRESAFE II K90 kann gemäß der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-41.3-665 in eine Brand- wand in Leichtbauweise eingebaut werden. Metallständerwerk mit beidseitiger Beplankung nach der nationalen Klassifizierung oder der europäischen Klassifizierung der EN 13501-2 erstellen.
3.6 Aufbau der Trennwand in Leichtbauweise Abbildung 28 Alle Angaben in mm 3.7 Aufbau der Brandwand in Leichtbauweise Abbildung 29 Alle Angaben in mm Bezeichnung Nr. Bezeichnung UW - Profil ≥ 50x40x0,6 mm (DIN 18182) Befestigungspaket für den Anbau der elektrischen Auffahrhilfe links oder rechts (Aufbau siehe Seite 18) CW - Profil ≥...
3.8 Befestigung an der leichten Trennwand oder Brandwand Abbildung 30 Abbildung 31 Alle Angaben in mm Bezeichnung Bezeichnung UW - Profil ≥ 50x40x0,6 mm (DIN 18182) Gips- oder zementgebunden Plattenbaustoffe Mineralische Mörtel Stahlblech verzinkt, t=0,65 mm UA - Profil ≥ 50x40x2,0 mm (DIN 18182) Mineralwolle (wahlweise) Spanplattenschraube Ø6x70 mm, zum Befesti- Spanplattenschraube Ø4x30 mm, zum Verbin-...
Montage der elektrischen Auf- fahrhilfe Bei Anschlussarbeiten sind die gültigen Landesvorschriften für Arbeiten elektrischen Anlagen einzuhalten! Das Anschließen der elektrischen Leitun- gen darf nur von ausgebildeten Elektro- Fachkräften durchgeführt werden. 4.1 Mittiger Anbau Abbildung 32 ® Nach der Montage des FIRESAFE II K90 wird die elek- trische Auffahrhilfe an das Gerät angebaut.
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Das Gegenlager (Pfeil gestrichelt) wird an die Motor- halterung herangeschoben und mit den drei Schrau- ben M6x25 verschraubt. Abbildung 35 Die Motorhalterung mit dem angeschraubten Gegen- lager wird auf dem Verstellrohr an das große Zahn- rad herangeschoben. Die Halterung wird solange geschoben, bis die Zahnflanken ineinandergreifen und die beiden Stirnflächen der Zahnräder eine Ebe- ne bilden (Pfeil).
4.2 Seitlicher Anbau Die elektrische Auffahrhilfe kann auch seitlich neben ® dem FIRESAFE II K90 angebaut werden. Hierfür ist zu klären, ob der Platz vorhanden ist. Auf Seite 9, Abbil- dung 8 und 9 sind die einzelnen Positionen für den An- bau dargestellt.
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Ansetzen der Motorplatte an der Wand Seitliches Aufschieben auf das Ende des Verstell- rohrs Die Halterung wird solange geschoben, bis die Zahn- flanken ineinandergreifen Halterung weiter schieben bis die beiden Stirnflächen Abbildung 40 der Zahnräder eine Ebene bilden (Pfeil durchge- hend).
5.2 Steuer- und Bedieneinheit FSM 10 5.2.1 Funktionsbeschreibung und Verkabelung ® Die Steuer- und Bedieneinheit FSM 10 dient zur Einleitung der Schließung des FIRESAFE II K90. Die Einheit besitzt ® einen Taster „Schließen FIRESAFE II K90“ und eine rote LED. Durch Drücken der Taste wird der angeschlossene Haftmagnet stromlos geschaltet.
1 Sekunde an den Klemmen 27 und 28 anliegt. Die Ansteuerung zur Öffnung des Geräts durch die elektrischen Auffahrhilfe darf nur vorgenommen werden, wenn der FIRESAFE II K90 in der 100 % geschlossenen Stellung ist und sich die elektrische Auffahrhilfe nicht bewegt.
5.3.4 Funktionsstörung FSM 1 Wird eine Funktionsstörung festgestellt, ist diese anhand der nachfolgenden Tabelle zu bestimmen und zu beseiti- gen. Funktionsstörung Grund Beseitigung Die LED „Betrieb“ grün leuch- Überprüfung der Versorgungsspannung Defekte Sicherung austauschen tet nicht von 230 V AC an den Klemmen 1, 2, 3 F1 4 A Träge (230V Versorgung) der FSM 1 ®...
® Inbetriebnahme des FIRESAFE II K90 ® An dem eingebauten FIRESAFE K90 ist vor der Inbetriebnahme eine manuelle Funktionskontrolle durchzu- führen (siehe Kap. 3.2.2) Verkabeln des/der Kapillarrohrfühler TLR-72 °C, des/der Haftmagneten und der Endlagenschalter mit der FSM 10 (siehe Seite 24) oder mit der FSM 1 (siehe Seite 26).
Inspektion Funktionsprü- fung 7.1 Funktionsprüfung mit FSM 10 Der Lüfter darf nur in Betrieb sein, wenn der FIRESAFE II K90 vollständig geöffnet ist! Der Punkt 3a der allgemeinen bauauf- sichtlichen Zulassung Z-41.3-665 ist zu beachten! Abschalten des Lüfters. ...
Reinigungsanweisung Trennen des Abluftkanals auf der Bedienseite des ® Geräts bei geöffnetem FIRESAFE II K90. Kontrolle der Schließfunktion durch stromlos schal- ten des Haftmagneten. Entfernen des Sicherungsblechs (29) vom Bolzen (30). Herausnehmen des Bolzens (30) aus der Konsole (31).
Schrauben (18) wieder festziehen. Kontrolle der Funktion, ggf. mehrfach nachjustieren bis der FIRESAFE II K90 zu 100% geöffnet bleibt. 9.2 Verstellen des Kipphebels Sollte es nicht möglich sein den Endlagenschalter AUF (16) zu verschieben, muss der Kipphebel (21) am End- lagenschalter AUF verstellt werden.
10 Einstellung der Verriegelung ® Damit im Brandfall der FIRESAFE II K90 in der 100 % geschlossen Stellung fixiert ist, muss die Verriegelung funktionssicher arbeiten. Durch Ziehen an der Gewindestange in Richtung Verstellrohr rutscht der Gabelkopf (36) nach unten bis das Langloch am Bolzen anliegt.
12 Technische Daten Endlagenschalter Vorschriften: IEC 60947-5-1, VDE 0660-200 u. v. mehr Bauart: DIN EN 50047 Gehäuse: glasfaserverstärktem Thermopolymer Schutzart: IP 67 Kontaktmaterial: Feinsilber AGNI Schaltglieder: 1 NO & 1NC, galvanisch voneinander getrennte Schaltsystem: Sprungschaltung Anschlussleitung Länge / Querschnitt 2 x 0,75 mm² / 1 m Bemessungsstoßspannungsfestigkeit U 6 kV Bemessungsisolationsspannung U...