einzubauen, die zwar nicht die Güte wie z.B. zur Gründung eines Einfamilienhauses
haben muss, aber je nach Beckengröße zwischen 10 und 15 cm Stärke aufweisen
sollte. Die so entstehende Fläche muss unbedingt absolut in der Waage sein und
sollte auch möglichst eben sein, damit das Becken vollflächig aufliegen kann und
später die Wasserlinie am Beckenrand nicht schräg verläuft, was nicht nur unschön
wäre, sondern auch die Funktion der Filtertechnik beeinflussen könnte. Eine Lage
Bewehrung aus Baustahlmatten sollte ebenfalls eingebaut werden. Dies allerdings
nur als Ratschlag von uns – mehr zu den statischen Verhältnissen kann Ihnen auch
Ihr ausführender Bauunternehmer unter Einbeziehung der Untergrundeigenschaften
aussagen.
Nachdem der Untergrund fertig eingebaut wurde, ( auf korrekte Höhe achten, damit
Ihr Beckenrand später auch dort sitzt, wo Sie ihn geplant haben ) wird das Becken
mit ausreichenden Kräften oder einem Kran in die Grube gesetzt und ausgerichtet.
Hier empfiehlt sich, noch einmal zu prüfen, ob das Becken in der Waage steht.
Dann wird begonnen, sämtliche Installationsteile im Becken zu montieren – dies sind
in der Regel ein bis zwei Einlaufdüsen, ein Oberflächenabsauger ( Skimmer ) und
wenn gewählt auch Unterwasserscheinwerfer. Einige Kunden entscheiden sich für
einen Bodenablauf, was aber nicht zwingend erforderlich ist. Zum Einbau dieser Teile
wird die Isolierung an der Beckenaußenseite ( wenn so bestellt ) entfernt, um eine
feste und möglichst glatte Auflage zu gewähren. Zusätzlich kann eine
Gegenschwimmanlage eingebaut werden, wenn Sie mehr Züge schwimmen wollen,
als Ihr Becken an Metern bietet. Die erforderlichen Rohrverbindungen werden in
unmittelbarer Beckennähe umlaufend erstellt und sollten nicht direkt unter dem
Beckenrand verlaufen, da es ratsam ist, die Leitungen etwas weiter in die Tiefe zu
bringen. Die Einlaufdüsen empfehlen wir etwa 10 – 15 cm unter der letztendlichen
Wasserlinie einzubauen. Diese sollen zum einen den Strom Richtung Skimmer
unterstützen aber auch keinen Strahl über die Wasseroberfläche hinaus erzeugen.
Wo sich die Wasserlinie in Ihrem Schwimmbecken letztendlich befinden wird, ist nicht
zuletzt von dem gezielten Einbau Ihres Skimmers abhängig ! Sollten Sie unsere
Meinung teilen, dass man sein Schwimmbecken immer möglichst voll haben möchte,
dann sollten Sie beim Einbau des Skimmers schon darauf achten, dass dieser
möglichst hoch eingebaut wird. Unsere Schwimmbecken haben hierzu ( je nach
Modell und Größe ) eine vorbereitete Fläche. Hier sollte der Skimmer so hoch wie
möglich eingebaut werden ( jedoch darauf achten, dass der vordere Abdeckrahmen
immer etwas größer ist, als der Skimmerkörper, der außen sitzt ! ) Der Wasserstand
im Becken ist im Idealfall später auf 2/3 der Höhe des Skimmerwehrs ( Pendelklappe
die das Zurückfließen des Schmutzes verhindert ).
Wenn alle Einbauten in das Becken eingebaut sind und die Rohrverbindungen
erstellt sind, beginnen Sie damit, dass Wasser einzulassen. Jetzt beginnt eine
wichtige Phase und wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die folgenden Hinweise
unbedingt befolgt werden sollten! Füllen Sie maximal 20 – 30 cm Wasser ein und
unterbrechen Sie das Befüllen wieder. Bevor mehr Wasser eingefüllt wird, muss
unbedingt der Außenbereich aufgefüllt werden. Hierzu wird direkt an der
Beckenwand Magerbeton eingebracht. ( erdfeuchte Kies-Zementmischung ) Wichtig
ist, dass die Druckverhältnisse an der Innenseite und der Außenseite des
Schwimmbeckens gleichzeitig ansteigen. Daher müssen diese Schritte Zug um Zug
ausgeführt werden. Geduld bei diesen Arbeitsschritten zahlt sich aus. Abweichen
hiervon kann zu Schäden oder Verformungen führen, die nicht oder nur mit hohem
Aufwand zu beseitigen wären ! Auch der Magerbeton sollte nicht in ganzen
Schiebkarren an das Becken geschüttet werden, da die Wucht dieser Masse schon