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Solarbayer FRIWA 90 Technische Beschreibung

Solarbayer FRIWA 90 Technische Beschreibung

Frischwasserstation
P R O D U K T I N F O R M AT I O N
Frischwasserstation FRIWA 90
Technische Beschreibung
© Solarbayer GmbH [180927]
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Solarbayer FRIWA 90

  • Seite 1 P R O D U K T I N F O R M AT I O N Frischwasserstation FRIWA 90 Technische Beschreibung © Solarbayer GmbH [180927]...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Einführung ....................4 Verwendungszweck ..................4 Sicherheitshinweise ..................4 Mitgeltende Unterlagen ................. 4 Lieferung und Transport ................4 Aufbau – Lieferumfang ................5 Technische Daten ..................6 Allgemein ....................... 6 Abmessungen / Platzbedarf ................7 Korrosionsschutz ................... 8 Verkalkungsschutz ..................9 Montage ....................
  • Seite 4: Einführung

    E i n f ü h r u n g Diese Anleitung beschreibt die Montage der Frischwasserstation FRIWA 90 HE sowie die Bedienung und die Wartung von Einzelstation und Kaskadenbetrieb. Lesen Sie diese Anleitung vor Beginn der Montagearbeiten sorgfältig durch.
  • Seite 5: Aufbau - Lieferumfang

    A u f b a u – L i e f e r u m f a n g Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Montagerahmen Spülhahn/ Entleerung Warmwasser (WW) Zirkulationspumpe Plattenwärmetauscher mit Dämmung (nur bei Einzelstation) Regelung Spülhahn Kaltwasser (KW) Durchflussmesser Sicherheitsventil Umwälzpumpen Handentlüftungsventil...
  • Seite 6: Technische Daten

    T e c h n i s c h e D a t e n Allgemein FRIWA- 90 Master 2er Kaskade 3er Kaskade 4er Kaskade Nennleistung bei KW-WW 10-60 °C 232 kW 464 kW 696 kW 928 kW gemischt auf 45 °C / HVL 75 °C Zapfleistung bei Nennleistung 2-95 l/min 2-190 l/min...
  • Seite 7: Abmessungen / Platzbedarf

    Abmessungen / Platzbedarf Abmessungen und Mindestplatzbedarf für Montage- und Wartugnsarbeiten Anschlüsse Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Warmwasser Kaltwasser Zirkulation Art.-Nr. 906.80.02.00 Stand 03/18 - 7 -...
  • Seite 8: Korrosionsschutz

    Korrosionsschutz Zur Verhinderung von Korrosionsschäden am Plattenwärmetauscher, sind folgende Werte des Trinkwassers zu beachten: Zulässige Werte im Trinkwasser in Verbindung mit Edelstahl-Plattenwärmetauschern [SS 316/ 1.4404] Kupfergelötet Volledelstahl Chlorid < 300 mg/l bei 60°C < 300 mg/l bei 60°C < 100 mg/l bei 80°C <...
  • Seite 9: Verkalkungsschutz

    Verkalkungsschutz Der Ausfall von Kalk aus dem Wasser nimmt bei höheren Temperaturen >55°C massiv zu. Deshalb die Betriebstemperatur so niedrig wie möglich einstellen. Hygienevorschriften beachten! Um eine möglichst lange Standzeit des Plattenwärmetauschers zu gewährleisten, wird laut Plattenwärmetauscherhersteller der Einsatz von Enthärtungsanlagen ab einer Wasserhärte >...
  • Seite 10: Montage

    M o n t a g e Wandmontage Bohrlöcher für Halteschraube [1] ent- sprechend nebenstehender Abbildung anzeichnen und bohren ( 8mm). Schraube mit Unterlegscheibe eindre- hen, bis Schraubenkopf ca. 1cm Abstand zur Wand hat. Station einhängen, mit Wasserwaage ausrichten und festschrauben. Loch für Fixierschraube [2] bohren (...
  • Seite 11: Hydraulischer Anschluss

    Hydraulischer Anschluss Pufferspeicher Vormischung (optional) Rücklaufumschaltung (optional) Anschluss nach DIN 1988 Beispieldarstellung, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keine fachmännische Planung. Bezeichnung Beschreibung Zugehörige Temperaturfühler Kaltwasser Warmwasser Zirkulation Heizungsrücklauf Heizungsvorlauf Heizungsvorlauf nach Vormischung F5 (optional) Speicherrücklauf F7 (optional) Art.-Nr. 906.80.02.00 Stand 03/18 - 11 -...
  • Seite 12: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss 4.4.1 Allgemein Arbeiten an der elektrischen Anlage sowie das Öffnen von Elektrogehäusen darf nur in spannungsfreiem Zustand und nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden. Bei den Anschlüssen auf richtige Klemmenbelegung und Polarität achten. Die Regelung und die elektrischen Bauteile vor Überspannung schützen. Bei unsachgemäßem elektrischen Anschluss besteht Lebensgefahr durch Stromschlag.
  • Seite 13: Klemmenbelegung

    4.4.3 Klemmenbelegung Netzanschluss 230 V / 50Hz Eingänge Ausgänge Temperaturfühler Einzelstation: TW kalt Kaltwasser Dauerplus für Rücklaufumschaltung TW warm Warmwasser Kaskadenbetrieb: Heizungsrücklauf Brücke zu UM legen Heizungsvorlauf (Station HW warm) Dauerplus für Motorventil und Speichervorlauf (Mischer VL) Rücklaufumschaltung (braun) Zirkulationsrücklauf Ladepumpe 1 Speicherrücklauf Ladepumpe 2...
  • Seite 14: Regelung

    R e g e l u n g Bedienung Zur Bedienung des Reglers sind folgende 6 Tasten vorhanden:  Eine Menüebene nach oben (zurück) Eine Menüebene nach unten  Bestätigung (OK)  schrittweise nach links  schrittweise nach rechts Wert erhöhen, bzw. „ein“ oder „ja“ Wert verringern, bzw.
  • Seite 15: Menüführung

    Menüführung Die Menüführung ist in zwei Berechtigungsebenen unterteilt. Bei Inbetriebnahme ist die Be- nutzerebene aktiviert. 5.2.1 Benutzerebene: Der Benutzer kann Temperaturen und Prozesswerte ansehen, Schaltzeiten und Temperatu- ren verändern. 5.2.2 Handwerkerebene: Der Fachmann hat zusätzlich Zugriff auf alle Parameter, die zur Anlagenkonfiguration und Inbetriebnahme im Servicemenü...
  • Seite 16: Menüstruktur Benutzerebene

    Menüstruktur Benutzerebene …….°C    hh:mm Werte Parameter Servicemenü FW-IST ansehen einstellen aktivieren    Temperaturwerte Frischwasser Berechtigung Hinweis: ansehen einstellen einstellen Abgebildete Werte sind    Werkseinstellungen; °C Soll 60 °C 0000 1. Station TW kalt FW Temperatur Code eingeben Ist-Anzeige der...
  • Seite 17: Servicemenü In Der Handwerkerebene

    Servicemenü in der Handwerkerebene Servicemenü Hinweis: Abgebildete Werte sind Werkseinstellungen aktivieren   Anlage Inbetriebnahme Berechtigung Regler einstellen einstellen konfigurieren     1111 Kaksade Ausgänge Code eingeben einstellen konfigurieren testen    Uhrzeit hh:mm Uhr Anzahl: auto Minuten/ok Station (-en) 1.
  • Seite 18: Funktionen

    F u n k t i o n e n Vormischung und Boostfunktion Die Vormischung des Heizungsvorlaufs beugt wirksam der Verkalkung vor, da heizungsseitig (primärseitig) nur mit der notwendigen Übertemperatur in den Wärmtauscher gefahren wird. Wenn eine größere Zapfleistung anfällt, wird ab dem eingestellten Leistungspunkt die Boost- funktion aktiviert und der Mischer ganz geöffnet.
  • Seite 19: Thermische Desinfektion

    6.2.1 Thermische Desinfektion Zur Aufrechterhaltung der Hygiene bzw. als Sanierungsmaßnahme von Systemen mit Legio- nellenbefall kann bis zu 3 mal täglich eine thermische Desinfektion durchgeführt werden Bei der thermischen Desinfektion werden zuerst alle Frischwasserstationen und anschlie- ßend das gesamte Warmwassernetz auf die eingestellte Desinfektionstemperatur erwärmt. Anzeige im Display Beschreibung Tats.
  • Seite 20: Kühlfunktion

    Kühlfunktion Bei geringer Zapfleistung wird direkt nach dem Zapfvorgang der Wärmetauscher gekühlt um dessen Verkalkung vorzubeugen. Anzeige im Display Beschreibung Tats. Ein- (=Werkseinstellung) stellung Start 65°C Temperatur, bei der die Kühlfunktion aktiviert wird. Kühlung Einstellbereich: 40-80°C Max. 50°C Bei Erreichen dieser Temperatur am Fühler F6 (Zirkula- Zirkulation RL tionsrücklauf) wird die Kühlfunktion abgeschaltet.
  • Seite 21: Einstellungen

    E i n s t e l l u n g e n Frischwassertemperatur einstellen Pfeiltaste nach rechts , bis  Parameter „Parameter einstellen“ erscheint einstellen  Pfeiltaste nach unten  Frischwasser Eine Menüebene tiefer „Frischwasser einstellen“ einstellen  Pfeiltaste nach unten  Soll 60 °C Eine Menüebene tiefer...
  • Seite 22: Funktionsüberwachung - Fernüberwachung

    F u n k t i o n s ü b e r w a c h u n g – F e r n ü b e r w a c h u n g Die Regelung der FRIWA 90 HE verfügt über eine Ethernet-Schnittstelle. Mit dieser kann die Regelung entweder direkt mit einem PC oder über das Internet verbunden werden.
  • Seite 23: Erstinbetriebnahme Der Regelung

    Erstinbetriebnahme der Regelung Arbeitsschritt Vorgehensweise   Vorbereitung und Optische Kontrolle der Installation   Kontrolle Wurde die Anlage hydraulisch korrekt angeschlossen?   Sind alle Fühler an der richtigen Stelle installiert und ange- schlossen?   Sind alle Ausgänge angeschlossen? ...
  • Seite 24: Störungen/ Fehlerbehebung

    S t ö r u n g e n / F e h l e r b e h e b u n g Liegt eine Fehlermeldung vor, leuchtet die LED rechts über dem Display rot. Gleichzeitig wird die jeweilige Fehlermeldung auf dem Display angezeigt. (z.B.
  • Seite 25: Parameter Verwalten

    P a r a m e t e r v e r w a l t e n Die eingestellten Parameter können gesichert und als Datei gespeichert werden. Für diese Funktion ist jedoch eine SD-Card notwendig, die am Regler seitlich rechts einge- schoben wird.
  • Seite 26: Wartung / Service

    W a r t u n g / S e r v i c e Der Hersteller empfiehlt eine jährliche Wartung durch autorisiertes Fachpersonal durchzufüh- ren. 12.1 Reinigung des Wärmetauschers Sollten aufgrund der Wasserqualität (z.B. hohe Härtegrade oder starke Verschmutzung) eine Belagbildung zu erwarten sein, ist in regelmäßigen Abständen eine Reinigung vorzunehmen.
  • Seite 27: Pumpeninformation

    P u m p e n i n f o r m a t i o n Logik PWM2 < 7% Pumpe aus 7-12% Min. Leistung (Betrieb) 12-15% Min. Leistung (start-up) 15-95% proportionaler Leistungsbereich > 95% Max. Leistung Elektrischer Anschluss Pumpe L = braun N = blau PE = grün/gelb...
  • Seite 28 IWärmepumpen www.solarbayer.de Dieses Handbuch und die abgebildeten Fotos und Grafiken unterliegen dem Copyright der SOLARBAYER GmbH. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Gültig ist die jeweils aktuelle Fassung dieser Montageanleitung auf unserer Homepage www.solarbayer.de © Solarbayer GmbH [ 180927 ]...

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