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HANDBUCH
POGO 3 / POGO 3 2R
EDITION 1_11/2017
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Dudek POGO 3

  • Seite 1 HANDBUCH POGO 3 / POGO 3 2R EDITION 1_11/2017...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Vielen Dank, dass du dich für das Pogo 3 Gurtzeug entschieden hast. Bitte lies dieses Handbuch vor dem ersten Flug vollständig durch. Dies wird dir helfen, alle Funktionen von Pogo 3 zu verstehen und zu nutzen. So hast Du bereits bei deinem ersten Flug Komfort und Flugspaß.
  • Seite 4: Sicherheit

    Dudek Paragliders übernimmt keine Haftung für Schäden oder Verletzungen, die durch Gleitschirmfliegen entsteht. 2. Beschreibung Das Pogo 3 Gurtzeug wurde für Strecken- und Wettkampfpiloten entwickelt. Wichtigste Punkte auf der Wunschliste waren eine Verbesserung der Ergonomie und Gewichtsreduktion. Aufgrund der leichten Carbon-Sitzfläche und der Carbon-Fußstütze und anderer sorgfältig ausgewählter Materialien wiegt das Pogo3 in Größe M nur 4,3 kg .
  • Seite 5 Sowohl das integrierte Cockpit als auch der Frontcontainer verfügen über eine zusätzliche, abnehmbare Instrumentenlablage mit einem leicht zugänglichen Sicherheitsmesser. Das Schließsystem des Beinsackes ist mit einer kleinen Erinnerungshilfe versehen, die den Piloten an das Schließen des Bauchgurtes erinnert. Unter dem Sitzbrett befindet sich ein von vorn zugänglicher Stauraum für z.B. Ballast. Das Pogo3 verfügt über leicht austauschbare, kugelgelagerte Duroll-Beschleunigerrollen, wodurch der Beschleuniger besonders leichtgängig ist.
  • Seite 6: Cockpit

    3. Das Cockpit Das Cockpit verfügt über ein mit Klett ausgestattetes Instrumentenpaneel. Fluginstrumente wie Variometer oder GPS, können so leicht angebracht werden.. Zusätzlich ist ein leicht erreichbares Sicherheitsmesser integriert In dem Cockpit befindet sich ein Fach, welches im Flug zugänglich ist. So sind z.B.
  • Seite 7: Frontcontainer (Nur In Der 2R Version)

    4. Frontcontainer (Nur in der Pogo3 2R Version) Pogo 3 2R verfügt über einen Frontcontainer, in welchen ein zusätzliches Rettungsgerät eingebaut werden kann. Er ist mit einer kurzen V-Leine ausgestattet, welche den Rettungsschirm mit den Karabinern des Gurtzeugs verbindet. Der Frontcontainer ist – ähnlich wie das Cockpit in der Normalversion –...
  • Seite 8 4a. Frontcontainer – Installation des Rettungsgerätes Befestige den Griff des Containers an der Rettung. Benutze die mittlere Schlaufe, so wie es auf dem Foto abgebildet ist. Repariere niemals eine defekte Schlaufe! Verbinde die Leine des Rettungsgerätes mit der V-Leine des Gurtzeugs (z.B. mit einem Karabiner). Die V-Leine sollte (z.B.
  • Seite 9 Ziehe je eine Hilfsleine durch die Schlaufen an den Seitenteilen #1. Die Rettung wird so eingebaut, dass die mit dem Auslösegriff verbundenen Schlaufe oben liegt. Ziehe die Hilfsleinen jeweils durch die Metallösen # 2 und fixiere sie mit Hilfspins.
  • Seite 10 Danach werden die Hilfsleinen durch die Metallösen an der Verschlussklappe #3 gezogen und wieder mit den Hilfs-Pins gesichert. Fixiere den Auslösegriff auf dem Klett und stecke die Enden in die dafür vorgesehenen Taschen.
  • Seite 11 Verschließe jetzt den Container mit den richtigen Verschluss- Pins. Stecke sie zwischen Hilfsleine und Schlaufe, damit diese beim Herausziehen der Hilfsleine nicht durch Reibung beschädigt wird. Die Hilfsleinen werden um die Pins herumgeführt und dann herausgezogen.
  • Seite 12 Schließe die Klappe der Griffabdeckung mit dem Klettverschluss. Hänge das linke Ende der V-Leine in den linken Karabiner.
  • Seite 13 Das rechte Ende der V-Leine darf erst nach dem Schließen des Bauchgurtes und des Beinsackes in den rechten Karabiner eingehängt werden. Beide Enden der V-Leine müssen in die Karabiner eingehängt werden bevor die Tragegurte des Gleitschirmes eingehängt werden. Um das Gurtzeug auszuziehen, muss das rechte Ende der V-Leine ausgehängt werden.
  • Seite 14: Beinsack

    5. Der Beinsack Der Beinsack verbessert die Aerodynamik des Gurtzeugs und hält den Piloten warm. Im Inneren befindet sich eine in Länge und Winkel anpassbare Fußstütze sowie ein dreistufiger Fußbeschleuniger. Der Beinsack ist fest mit dem Gurtzeug verbunden und verfügt über ein integriertes Cockpit bzw. einen zusätzlichen integrierten Frontcontainer (in der 2R Version).
  • Seite 15 Mit der Verlängerung der linken Spannleine (3) wird der Verschluß-/Überlappwinkel des Beinsackes eingestellt. Die rechte Seite des Beinsackes kann durch Verändern des Balles (4) weiter geöffnet/geschlossen werden. Die linke Seite des Beinsackes wird mit Schnalle (8) verschlossen. Dieser Teil des Beinsackes ist Teil des Cockpits und kann in der Breite/Überlappung nicht verändert werden.
  • Seite 16: Der Beschleuniger

    6. Beschleuniger Die Leinen des Beschleunigers werden durch entsprechende Rollen unter dem Sitz und an der Rückenstütze durchgeführt. Anschließend werden die Leinen durch Metallschlaufen in den Beinsack geführt, mit Stoppern versehen und am Beschleuniger befestigt. Zwischen dem Beschleuniger und der Fußstütze werden Gummibänder gespannt. Stelle die Länge der Gummibänder so ein, dass Du im Flug bequem mit den Füßen den Beschleuniger erreichst.
  • Seite 17: Einbau Des Rettungsgerätes

    7. Einbau des Rettungsgerätes Befestige den Auslösegriff seitlich an der Rettung. Verbinde die Leine des Rettungsgerätes mit der V-Leine des Gurtzeugs (z.B. mit einem Karabiner). Die V-Leine und die Rettungsgeräteleine sollten mit O-Ringen fixiert und der Karabiner mit einem Schraubenschlüssel verschlossen werden.
  • Seite 18 Für Einsatz von kleinen Rettungsgeräten bietet Dudek einen speziellen Stauraumverkleinerer an. Lege den Rettungsschirm mit den Leinen nach unten in den Behälter.
  • Seite 19 Ziehe je eine Hilfsleine durch die Schlaufe an den Seitenteilen.
  • Seite 20 Führe die Hilfsleine durch die Öse der Behälterklappe (die, die näher am Griff ist) und schließe vorsichtig den Reißverschluss. Schließe dann den Reißverschluss am hinteren Teil des Containers.
  • Seite 21 Führe die Hilfsleine durch die Lasche in der Reißverschluss- abdeckung. Stecke den kürzeren Pin des Auslösegriffes in die Schlaufe...
  • Seite 22 Fixiere den Auslösegriff auf dem Klett. Entferne vorsichtig die Hilfsleine.
  • Seite 23 Fixiere die zweite Schlaufe mit einer Hilfsleine und schließe den seitlichen Reißverschluss. Verschließe den linken Teil des Containers mit dem Reißverschluss.
  • Seite 24 Ziehe die Öse mit der Hilfsleine heraus. Verschließe die Öse mit dem langen Verschluss-Pin des Auslösegriffs.
  • Seite 25 Stecke den überstehenden Teil des Pins in die dafür vorgesehene Tasche. Entferne vorsichtig die Hilfsleine.
  • Seite 26 Verschließe den verdeckten V-Leinen Tunnel (wenn Du ihn zuvor geöffnet hattest).
  • Seite 27 Schließe die Abdeckung der Pins und befestige den vorderen Teil des Griffs (mit Hilfe des Magneten).
  • Seite 28 Befestige den selbstaufblasenden Teil am unteren Teil des Containers.
  • Seite 29 Um ein unbeabsichtigtes Öffnen des Rettungsschirms zu verhindern sind die Sicherungsstifte vor jedem Flug zu überprüfen. Wenn ein Rettungsschirm zum ersten Mal im Pogo 3 verbaut wurde, ist ein sogenannter Kompatibilitätstest durchzuführen. Hierbei wird die Rettung „ausgelöst” um sicher zu stellen, dass sie problemlos aus dem Gurtzeug heraus gezogen werden kann. Ebenso soll hierbei die Auslösekraft getestet werden.
  • Seite 30 Wenn ein Rettungsschirm zum ersten Mal verbaut wird, ist ein sogenannter Kompatibilitätstest durchzuführen. Hierbei wird die Rettung „ausgelöst” um sicher zu stellen, dass sie problemlos aus dem Gurtzeug herausgezogen werden kann. Ebenso soll hierbei die Auslösekraft getestet werden. Hänge dich hierfür mit dem Gurtzeug ein und greife an den Auslösegriff. Nun ziehe diesen kräftig seitlich heraus. Ein Wegwerfen ist hierbei nicht erforderlich, da nur die Auslösefunktion getestet werden soll.
  • Seite 31: Einstellung Des Gurtzeuges

    8. Einstellung des Gurtzeugs Vor dem Einstellen der Gurte muss der Rettungsschirm eingebaut werden und die rückseitige Tasche wie bei einem normalen Flug gefüllt werden. Beachte die Symmetrie: die linke und die rechte Seite sollten stets gleich eingestellt sein. Der erste Flug sollte unter idealen Wetterbedingungen erfolgen.
  • Seite 32: Beingurte

    Die Seitengurte bestimmen die Sitz-/Lehnenneigung. Die Grundeinstellungen sollten vor dem ersten Flug durchgeführt werden. Dazu solltest du dich mit dem Gurtzeug einhängen. Um den Komfort zu erhöhen, verfügt der Pogo 3 über eine zusätzliche Anpassung im Bereich der Lendenwirbel (6). Du kannst die Abstützung der Lendenwirbelsäule erhöhen, indem du die seitlichen Bänder (6) veränderst/verstellst.
  • Seite 33 8.4 Brustgurt Der Brustgurtes bestimmt den Abstand zwischen den Karabinern. Ein sehr lose eingestellter Brustgurt führt zu geringerer Stabilität des Gurtzeugs. Hierdurch wird jedoch die Effektivität der Gewichtssteuerung verbessert und der Pilot erhält mehr Rückmeldungen vom Schirm. Ein kürzerer Abstand der Karabiner führt zu einer Stabilisierung des Gurtzeugs. Hierdurch wird der Gleitschirm/das Gurtzeug weniger empfindlich gegen Gewichtsverlagerung, aber erschwert die Stabilisierung im Falle einer Extremsituation oder z.B.
  • Seite 34: Integrierte Taschen

    9. Taschen Pogo 3 hat eine sehr geräumige Tasche hinten (ca. 23 l Volumen) und zwei kleinere an den Seiten des Beinsacks. In der hinteren Tasche kannst Du bequem den Gleitschirm-Pack-/Rucksack verstauen und Vieles mehr. Ein zusätzliches Fach befindet sich unter dem Armaturenbrett des Cockpits.
  • Seite 35: Protektor

    10. Protektor Pogo 3 verfügt über einen 15 cm Schaumstoffprotektor. Zusätzlich ist er mit einer Polycarbonplatte ausgestattet. Durch sie wird die Last im Falle eines Sturzes auf Steine o.ä. verteilt, wodurch der Rücken hervorragend geschützt wird. Die Befestigung des Protektors wird unten gezeigt.
  • Seite 36: Gurtzeug Und Gleitschirmverbindung

    11. Gurtzeug-/Gleitschirm-Verbindung Pogo 3 ist mit 20 kN Dudek Aluminium Karabinern ausgestattet. Benutze diese, um die Tragegurte mit dem Gurtzeug zu verbinden. Verbinde auch die Leinen des Beschleunigers mit ihren Gegenstücken an den Tragegurten. Es wird empfohlen, die Karabiner nach einer Flugzeit von 300 Stunden zu ersetzen.
  • Seite 37: Vor Dem Flug

    13. Vor dem Flug Vor jedem Flug ist eine gründliche Überprüfung des Gurtzeugs erforderlich. Für deine eigene Sicherheit vergewissere Dich, dass: - das Gurtzeug nicht in irgendeiner Weise beschädigt ist - der Rettungscontainer ordnungsgemäß geschlossen und mit Stiften verriegelt ist - der Sitz des Auslösegriffs der Rettung korrekt ist und dieser richtig geformt ist (oft wird er während des Transportes verformt.
  • Seite 38: Landung

    Du Dich in den Leinen verhedderst. Das Gurtzeug sinkt nicht, Du kannst es nach der Landung greifen und als eine Art Rettungsring benutzen. 17. Tandemfliegen Pogo 3 wurde nicht für den Tandembetrieb entwickelt. Es ist hierfür ungeeignet.
  • Seite 39: Reinigung Und Lagerung

    18. Reinigung und Lagerung Alle Materialien des Gurtzeugs wurden sorgfältig nach Qualität und Langlebigkeit ausgewählt. Wenn Du ordentlich damit umgehst, wird das Gurtzeug eine lange Zeit in einem guten Zustand bleiben. Das Gurtzeug lässt sich am besten mit einem feuchten Schwamm reinigen, eventuell zusätzlich mit etwas Seife.
  • Seite 40: Betrieb Und Reparaturen

    Ein beschädigtes Gurtzeug darf nicht mehr verwendet werden. Kontaktiere bitte bei jeglichen Zweifeln deinen Händler oder den Hersteller und/oder sende das Gurtzeug an einen Checkbetrieb. Das Pogo 3 Gurtzeug verfügt über ein 10 Jahre-Flugtüchtigkeits-Zertifikat ab Beginn des Herstellungsdatum. Der AF-15/2018 Protektor hat eine Betriebsdauer von 10 Jahren ab dem Herstellungsdatum.
  • Seite 41 Natur- und Landschaftsverträgliches Verhalten Eigentlich selbstverständlich, aber hier nochmals ausdrücklich erwähnt: Bitte unseren naturnahen Sport so betreiben, dass Natur und Landschaft geschont werden ! Bitte nicht abseits der markierten Wege gehen, keinen Müll hinterlassen, nicht unnötig lärmen und die sensiblen Gleichgewichte im Gebirge respektieren. Speziell am Startplatz ist unsere Rücksicht auf die Natur gefordert! Entsorgung Die in einem Gurtzeug eingesetzten Materialien erfordern eine sachgerechte Entsorgung.
  • Seite 42: Technische Daten

    1 V-Riemen (zweiteilig) 2 Karabiner Dudek 20 kN Die Produkte von Dudek Paragliders werden ständig weiterentwickelt. Daher sind kleine Abweichungen zwischen dem aktuellen Produkt und dem Handbuch möglich. Dudek Paragliders behält sich das Recht vor, solche Veränderungen ohne individuelle vorherige Ankündigung vorzunehmen.
  • Seite 44 DUDEK PARAGLIDERS S.J. UL. CENTRALNA 2U 86-031 OSIELSKO POLAND PHONE: +48 52 324 17 40 FAX.: +48 52 381 33 58 EXPORT@DUDEK.EU WWW.DUDEK.EU...

Diese Anleitung auch für:

Pogo 3 2r

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