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Tel. +49 (0)7731-9332-0 Fax +49 (0)7731-9332-30 control – motion – interface info@motrona.com www.motrona.de SI 251 Sinus/Cosinus-Interpolator mit einstellbarem Multiplikator für Drehgeber und Messsysteme mit Sin-Cos-Ausgang • Wandelt sinusförmige Spannungs-Signale mit Standardpegel 1Vss in inkrementale Rechtecksignale • Ausgänge A, /A, B, /B, Z, /Z (RS422 / TTL) und A, B, Z (18 – 30 V HTL) •...
Sicherheitshinweise • Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! • Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb genommen werden •...
1. Allgemeines SI251 ist ein Encoder-Interface zur Umwandlung der Ausgangssignale sogenannter Sinus- Drehgeber und vergleichbaren Messsystemen in inkrementale Impulssignale, entsprechend dem A/B (2x90°)- Standard. Aus jeder Periode des Sinus-Cosinus-Spannungssignals wird unter Berücksichtigung eines einstellbaren Multiplikators eine entsprechende Anzahl von Ausgangsimpulsen interpoliert. Diese können bei Bedarf vor Ausgabe auch noch geteilt werden.
3. Anschlüsse Der Sin-Cos-Sensor wird über eine 9-poligen SUB-D-Buchse angeschlossen (Buchse am Gerät). Zur einfachen Versorgung des Sensors kann über eine externe Brücke eine Spannung von wahlweise 5,2V oder ca. 20 V auf die SUB-D-Buchse geschaltet werden. Zudem ist die Mittenspannung herausgeführt, mit deren Hilfe auch nicht-differentielle sinusförmige Gebersignale verarbeitet werden können.
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Drucktaster und DIL-Schalter 2 (Konfiguration) Geberversorgung LED’s DIL-Schalter 1 (Impulsteiler) In jedem Falle muss sichergestellt sein, dass das Übertragungsverhalten der gesamten Anordnung einschließlich Geber, eventueller externer Beschaltungen und Kapazitätsbelag des Kabels ein einwandfreies Signalbild am Geräteeingang sicherstellen (Pegel, Form, Phasenversatz A/B) Die Höhe des Impulspegels an den Gegentaktausgängen der HTL Ausgänge entspricht dem der Eingangsspannung an Klemmen 5 und 6.
4. Die Belegung der SUB-D-Stecker 4.1. Sinus-Cosinus-Eingänge Standardgeber mit Differenzausgängen werden direkt mit den Stiften SIN+, SIN-, COS+, COS-, REF+, REF- verbunden. Bei größeren Leitungslängen können zusätzliche Abschlusswiderstände zwischen dem nicht invertierten und dem invertierten Signal eines jeden Kanals vorteilhaft sein COS+ SIN- SIN+ Geberversorgung von Klemme 1 REF- REF+...
Wenn die Referenzsignale REF+ und REF- nicht verwendet werden oder nicht vorhanden sind, müssen die zugehörigen Eingänge am Wandler auf ein definiertes Potential gesetzt werden. Die Verbindung von REF- mit V bei offenem REF+ bewirkt die Erzeugung eines Z-Impulses mit jeder Sinus-Periode.
5. Einstellungen Schalter DIL1 dient zur Einstellung des Filters, des Interpolationsfaktors und der Interpolationszeit. Schalter DIL2 erlaubt die Zuschaltung eines programmierbaren Teilers sowie die Anwahl von Testfunktionen Änderungen der Einstellung von DIL-Schaltern werden erst nach Neuzuschaltung der Versorgung aktiv! DIL1: ( 0 = OFF, 1 = ON ) Interpolation und Filterung Minimum Filter Filter 10kHz...
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Hinweise zur Einstellung von DIL-Schalter 1: • Unter sauberen Umgebungsbedingungen besteht keine zwingende Notwendigkeit zur Benutzung von Filter-Funktionen. Bei vorgegebenem Faktor und Benutzung der in der Tabelle unterlegten Einstellungen entstehen dann auch keine zusätzliche Einschränkungen bezüglich des Arbeitsbereiches • Die Benutzung der Filter eliminiert Störungen auf den Eingangssignalen, bedingt aber gleichzeitig auch Einschränkungen des Arbeitsbereiches.
6. Frequenzteiler und Fehlermeldung Der programmierbare Frequenzteiler erlaubt die Reduzierung der Ausgangsfrequenz um einen vorgegebenen Teilungsfaktor zwischen 1:1 und 1 : 128. Die Error-Funktion signalisiert durch aufleuchten der gelben LED und Schalten des Error- Ausganges die folgenden Fehler: • Drahtbruch auf einer der Leitungen SIN+, SIN-, COS+ oder COS •...
7. Verzögerungen Die Verzögerungszeit zwischen den analogen Eingangssignalen und den inkrementalen Ausgangssignalen beträgt bei ausgeschaltetem Teiler ca. 3 μsec. Eine zusätzliche Teilung verlängert die Verzögerungszeit entsprechend. Die Verzögerungszeit ist konstant und bewirkt somit eine frequenzabhängige Phasenverschiebung zwischen den Eingangs- und Ausgangssignalen. 8.
10. Technische Daten Versorgung (ohne externe Last) : Vdd = 18 V DC (0.15 A) – 30 V DC (0.09 A) Hilfsspannungsausgang 1 : 5.2 V / max. 150 mA Hilfsspannungsausgang 2 : Vdd – 4V / max. 150 mA Eingangsfrequenz : max.