Bedienungsanleitung für die SAFETY FIRST Alarmanlage S2
Vielen Dank für den Kauf der neuen SAFETY FIRST Alarmanlage S2
Mit der neuen SAFETY FIRST Alarmanlage haben Sie sich für ein elektronisches Hi-Tec Produkt
entschieden, das die komplette Aussenhaut Ihres Hauses, Ihrer Wohnung, Ihres Caravan etc. für
den Fall gewaltsamen Eindringens zuverlässig sichert. Das Gerät überwacht mittels neuester
Infraschalltechnik die Veränderungen des volumetrischen Druckfeldes. Jedes gewaltsame Öffnen
von Türen oder Fenstern etc. wird zuverlässig registriert und löst über zwei unabhängige Sirenen
der Alarmanlage sowie über die zusätzliche Sirene des zum Lieferumfang gehörenden Funk-
Aussenmelders als Signalverstärker extrem lauten Alarm mit je ca. 130 dB Schalldruck aus.
Die Alarmanlage selbst erfordert dabei weder Verkabelungen noch Montagearbeit, der kabellose
und stromnetzunabhängig mit Batterien zu betreibende Aussenmelder kann ohne grossen
Aufwand ganz einfach befestigt werden.
Die Anlage ist komfortabel und einfach mittels Funk-Fernbedienung zu steuern. Die SAFETY
FIRST Alarmanlage ist sehr einfach in der Bedienung. Nehmen Sie sich bitte auf jeden Fall die Zeit
und lesen Sie die nachfolgende Bedienungsanleitung mit wichtigen Hinweisen wie folgt:
1. Einführung:
Die SAFETY FIRST Alarmanlage arbeitet mit neuer Infraschalltechnik. Infraschall ist immer dann
messbar, wenn z.B. Türen oder Fenster etc. einem Einbruch entsprechend ruckartig geöffnet
werden. Dadurch kommt es zu einer signifikanten Veränderung der Raumdruckverhältnisse im
Objekt. Die plötzliche Änderung des Raumdrucks entwickelt Infraschall, der von Spezialsensoren
der Alarmanlage gemessen wird. Infraschall liegt in einem Frequenzbereich von 1 bis 16 Hertz, der
wie Ultraschall vom Gehör nicht wahrgenommen und durch Alltagsgeräusche nicht simuliert
werden kann (Fehlalarmschutz).
Als Beispiel für Infraschall sei eine Seemuschel genannt. Hält man diese an das Ohr, so ist ein
Rauschen wahrnehmbar. Bei grösseren Muscheln ist das Rauschen ebenfalls wahrnehmbar,
jedoch tiefer als bei der kleineren Muschel. Bei grösseren Raumvolumen als einer Muschel - wie
zum Beispiel einer Wohnung - ist das Rauschen so tief, dass es vom menschlichen Gehör nicht
mehr wahrnehmbar ist. Voraussetzung für die einwandfreie Funktion der Anlage ist, dass die zu
sichernden Räume durch Luft miteinander verbunden sind. Hierfür genügt bereits ein normaler
Türspalt. Hinter einer Wohnungseingangstür beispielsweise, die anders als Wohnungsinnentüren
luftdicht abschliesst, endet der Sicherungsbereich der Alarmanlage. Sofern dicht abschliessende
Innentüren vorhanden sein sollten, so könnten diese einfach einen kleinen Spalt geöffnet werden.
Ähnlich wie bei einer Muschel, die ja auch eine Öffnung hat, so können auch bei einem Haus
Fenster auf Kipp stehen ohne die Vollfunktion der Alarmanlage zu beeinträchtigen.
2. Aufladen der Alarmanlage:
Die Alarmanlage verfügt über einen eingebauten Akku, damit die Anlage bei Ausfall des Stroms
oder auch dort wo kein Strom vorhanden ist, stromnetzunabhängig betrieben werden kann. Vor
der ersten Inbetriebnahme muss der Akku unbedingt vollständig geladen werden wie folgt: In der
Schlüsselstellung AUS das beiliegende Netzteil mit der gehäuserückseitigen Buchse EINGANG
und dann mit der Steckdose verbinden. Die Verbindung mit dem Stromnetz zeigt die orange
Kontrolllampe STROMNETZ an. Das Laden des Akku zeigt die rote Lampe LADUNG. Das
Fortschreiten der Ladung zeigt nach ca. 6 bis 8 Stunden die Lampe LADUNG indem das
kontinuierliche Leuchten der Lampe von einem kurzen Blinken abgelöst wird. Mit weiterem
Fortschreiten der Akkuladung blinkt die Lampe in längeren Intervallen bis nach ca. 24 Stunden die
Lampe nur noch alle ca. 30 Sekunden aufleuchtet und dadurch die vollständige Ladung des Akku
signalisiert. Die Ladezeit sollte auf keinen Fall verkürzt oder die Ladung unterbrochen werden. Die
Akkukapazität reicht für ca. 48 Stunden. Dies entspricht beispielsweise bei einem Nachtbetrieb
von 8 Stunden täglich der Möglichkeit, die Alarmanlage ca. 6 Tage ohne Stromnetz zu betreiben.
Sofern möglich sollte die Anlage jedoch stets mit dem Stromnetz verbunden betrieben werden.
SERTAS GmbH - Fachzentrum für Sicherheitstechnik - www.sertas.ch www.sertas.de www.sertas.at
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